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DE3100012C2 - Bauwerk aus montierbaren Teilen - Google Patents

Bauwerk aus montierbaren Teilen

Info

Publication number
DE3100012C2
DE3100012C2 DE19813100012 DE3100012A DE3100012C2 DE 3100012 C2 DE3100012 C2 DE 3100012C2 DE 19813100012 DE19813100012 DE 19813100012 DE 3100012 A DE3100012 A DE 3100012A DE 3100012 C2 DE3100012 C2 DE 3100012C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
wall
wreath
lifting device
roofs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813100012
Other languages
English (en)
Other versions
DE3100012A1 (de
Inventor
Ernst Binningen Koller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813100012 priority Critical patent/DE3100012C2/de
Priority to CH820781A priority patent/CH656411A5/de
Publication of DE3100012A1 publication Critical patent/DE3100012A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3100012C2 publication Critical patent/DE3100012C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/34315Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport characterised by separable parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Abstract

Bauwerk aus montierbaren Teilen der vorliegenden Art dienen insbesondere als Notunterkünfte. Sie sind mit einem Dach versehen, das angehoben und dadurch geöffnet werden kann. Die oberen Endabschnitte der Seitenwände sind durch einen Kranz (5) miteinander verbunden. Durch Aneinanderfügen mehrerer Kränze kann das Bauwerk vergrößert oder mit einem Vordach versehen werden. Durch den Kranz kann ein Bauwerk von einer einzelnen Person und ohne besondere Werkzeuge schnell aufgestellt werden.

Description

Die Erfindung bewirft ein Bauwerk aus montierbaren Teilen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein Bauwerk dieser Art ist z. B. durch die österreichische Patentschrift 2 06 160 bekanmgev ->rden. Vertikale Profilschienen verbinden einen unteren und einen oberen Kranz. Zwischen die Profilschienen sind gebogene Wandplatten eingefügt. Dachplatten sind einerseits am oberen Kranz und andererseits an einem in der Dachspitze angeordneten und von einer Stütze getragenen Ring eingehängt, wobei die Dachplatten schräg nach oben verlaufen. Auf dem Ring ist eine Abdeckhaube zur Lüftung angebracht, die mittels einer in der Stütze geführten Hubvorrichtung höhenverstellbar ist.
Bei diesem bekannten Bauwerk lassen sich die Wände verhältnismäßig einfach und schnell montieren. Die Montage des Daches ist jedoch aufwendig, weil zusätzlich zur Auflagerung auf dem oberen Kranz eine Auflagerung auf dem von der Stütze getragenen Ring notwendig ist und die höhenverstellbare Abdeckhaube getrennt von den Dachplatten anzubringen ist. Zudem ist mittels der dort vorgesehenen Abdeckhaube eine Anpassung an extreme Witterungsunterschiede, wie sie z. B. in der Wüste auftreten, nicht möglich, da sie nur parallel zur Stütze verschiebbar ist und hierbei nur einen kleinen Öffnungsquerschnitt freigibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Bauerk der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß bei einfacher Herstellung, Montage und Demontage des Bauwerks ein Aufrechterhalten eines im wesentlichen konstanten Innenklimas auch bei häufig und schnell wechselnden Witterungsänderungen ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Kranz ermöglicht eine einfache Montage in der Weise, daß zunächst am Boden eine Seitenwand mit ihren Profilschienen am Kranz befestigt wird, dann diese Wand zusammen mit dem Kranz aufgestellt und eine gegenüberliegende Wand oder ein gegenüberliegender Wandteil ebenfalls am Kranz befestigt wird. Damit steht bereits ein wesentlicher Teil des Bauwerks freitragend. Es kann bereits das Dach frei aufgelegt werden und man hat bereits eine notdürftige Unterkunft. Danach kann die Hubvorrichtung für das Dach montiert weiden, die es ermöglicht, das Dach einseitig oder allseitig hochzustellen, je nach Windrichtung, Sonnenrichtung usw. Bei angehobenem Dach ergibt sich eine günstige Belüftung des Bauwerks unter Abschirmung starker Sonneneinstrahlung. Bei kaltem Wetter kann das Bauwerk mit einer Feuerstelle geheizt werden und der Rauch kann durch die zwischen den Seitenwänden und dem angehobenen Dach gebildete öffnung abziehen. Bei Sturm kann das Dach einseitig abgesenkt werden und nur noch auf der anderen Seite offengelassen werden. Häufige und schnelle Wetteränderungen treten beispielsv/eise in der Wüste auf, wo es tagsüber sehr heiß, nachtr jedoch sehr kalt ist und plötzlich auch ein Sandsturm aufkommen kann, in welchem Falle das Dach bei dem erfindungsgemäßen Bauwerk schnell und dicht geschlossen werden kann.
Das Bauwerk besteht nur aus wenigen, einfachen Bauteilen, die alle ineinander eingehängt oder auf einfache Weise miteinander verschraubt werden können, so daß keinerlei Werkzeuge erforderlich sind und die Montage von Laien durchführbar ist. Dies gilt auch bei Schraubverbindungen, wenn Flügelmuttern oder dergleichen verwendet werden.
Es können auch mehrere Bauwerke zu größeren Räumen miteinander verbunden werden, wobei der verbindende Kranzteil auf einer Seite als Wasserrinne ausgebildet ist. Auch kann ein Dach zu einem Vordach verlängen werden.
Mehrere Ausführungsformen des Bauwerks nach der Erfindung werden im folgenden mit Bezug auf die Zeichnung als Beispiel beschrieben. In diesen zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Bauwerk mit abgenommener. nebengestellter Vorderwanc,
Fig.2 eine mehrteilige Ausführungsform der Seitenwände, und
F i g. 3 ein auf mehrere Wohneinheiten vergrößertes Bauwerk nach der Erfindung.
Das in F i g. 1 gezeigte Bauwerk hat zwei Längswände 1 und 2 und zwei Querwände 3 und 4, die an ihren oberen Endabschnitten durch einen Kranz 5 miteinander verbunden sind und einen Wohnraum begrenzen. Die Wände 1 bis 4 können lotrecht oder zeltartig entsprechend Fig. 1 aufgestellt werden, wobei im letzten Fall die Längswände 1 und 2 schräg stehen. Darüber befindet sich ein Dach 6, dessen Randabschnitte 7, 8,9, 10 seitlich so weit über die Wände 1 bis 4 überstehen, daß sie auch bei schräg einfallendem Regen oder leichteren Sandstürmen dann eine wirksame Abschirmung bilden, wenn das Dach 6 leicht angehoben und dadurch eine öffnung zwischen den Wänden und dem Dach gebildet ist. Das Dach kann wahlweise allseitig oder auch nur einseitig angehoben werden. Zum Anheben des Daches 6 dient eine Hubvorrichtung 12. Diese besteht aus vier Cewindespindeln, die ungefähr in den Ecken des im Grundriß rechteckigen Bauwerkes angeordnet und durch Innengewinde von Querverbindungen 13 des Kranzes 5 hindurchgeschraubt sind. Die unteren Enden der Gewindespindeln sind als Kurbeln 14 ausgebildet. Die oberen Enden der Gewindespindeln sind über Gelenke 15 mit dem Dach 6 verbunden.
Zur deutlicheren Darstellung dieser Einzelheiten ist
31 OO 012
in Fig.l die vordere Querwand 3 herausgenommen und neben dem Gebäude dargestellt Sie weist eine Eingangsöffnung 16 auf.
Bei größeren Gebäuden kann es zweckmäßig sein, die Seitenwände 1 bis 4 mehrteilig auszubilden. F i g. 2 zeigt in abgebrochener Darstellung eine mehrteilige vordere Querwand 103 und eine mehrteilige Längswand 102, welche die Funktion der in F i g. 1 gezeigten vorderen Querwand 3 bzv.\ der dortigen Längswand 2 haben. Die Längswand 102 weist mehrere Wandplatten 21 auf, die sich jeweils über die volle Wandhöhe, jedoch nicht über die volie Wandlänge erstrecken. Dadurch sind in der Längsrichtung der Seitenwand 102 mehrere Wandplatten 21 erforderlich. Diese sind über doppel-T-förmige Profilschienen 22 miteinander verbunden, indem sie in die Nuten 23 dieser Profilschienen eingefügt sind. Zur Eckverbindung der Wandplatten 21 der Längswand 102 mit einer entsprechenden Wandplatte 24 der Querwand 103 ist eine Eckprofilschiene 25 mit um 90° versetzt zueinander angeordneten Nuten 26 vorgesehen. Die \^üci*Wai:u ivj ΚαϊΐΠ €υ£Πιαΐι3 SIiS fficiircrcn VTäiluplÜiten 24, welche den Wandplatten 21 ähnlich ^ind, und diese Platten 24 miteinander verbindenden Pro/ilschienen 22 bestehen. Durch Anbringen von nur drei Profilschienen 22 bzw. 25 an den Kranz 5 ergibt sich ein stabiles Gerüst, an welches ohne zusätzliche Unterstützung alle übrigen Teile des Bauwerkes angefügt werden können. Durch die im wesentlichen vertikale oder schräg nach oben verlaufende Anordnung der Profilschienen kann Wasser und Schmutz ungehindert nach unten ablaufen, ohne Schaden anzurichten. Die Platten 21 und 24 sind satt in die Nuten 23 und 26 eingefügt, so daß sie ohne zusätzliche Mittel fest zusammenhalten. Eine zusätzliche Sicherung ist jederzeit durch Sicherungsstifte oder Keile möglich.
Das Bauwerk kann durch Verwendung von mehreren gleichen Teilen und wenigen Zusatzteilen auf mehrere Wohnräume oder auf einen größeren Raum erweitert werden. Ein Beispiel ist in der F i g. 3 gezeigt.
Die Ausführung nach Fig.3 enthält die beiden Längswände 1 und 2, zwei Kränze 5 und zwei Dächer 6. Die beiden Kränze 5 sind durch eine horizontale doppel-T-förmige Profilschiene 31 miteinander verbunden, von welcher eine obere Rinne 32 als Dachrinne für Regenwasser und eine untere Rinne 33 zur Aufnahme einer Trennwand 34 dient. Dadurch sind im Bauwerk zwei Räume 35 und 36 gebildet. Die Trennwand 34 kann eine Türöffnung enthalten. Die beiden Räume 35 und 36 können zu einem einzigen großen Raum zusammengefaßt werden, indem die Trennwund 34 mit einer großen Öffnung versehen wird oder indem anstelle der Trennwand 34 einzelne Stützen in die untere Rinne 33 gestellt werden.
Zur Abweisung von Schmutz in der Außenluft können die Außenwände 1, 2 an ihren oberen Enden mit nach außen, und vorzugsweise auch nach unten, wegragenden Randabschnitten 50 versehen sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

31 OO 012 Patentansprüche:
1. Bauwerk aus montierbaren Teilen, mit Wänden aus mehreren mit Abstand nebeneinander im wesentlichen vertikal oder schräg nach oben verlaufend angeordneten Profilschienen und zwischen diesen angeordneten Platten, mit mindestens einem Kranz, der mit oberen Endabschnitten von Profilschienen getragen ist, mit mindestens einem sich bis zum K-anz erstreckenden und gegenüber diesem abgestützten Dach und mit einer über eine Hubvorrichtung betätigbaren Dachöffnungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung aus vier Spindeln besteht, die am Kranz (5) gelagert sind, das Dach (6) tragen und zum Abheben des Daches (6) vom Kranz (5) betätigbar sind.
2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Dächer (6) mit je einer Hubvorrichtung und je einem Kranz (5) nebeneinander angeordnet si«d und zusammen eine größere Grundfläche überdecken.
3. Bauwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei nebeneinander angeordneten Dächern (6) je eine horizontale Profilschiene (31) mit einer oberen Rinne für Regenwasser von diesen beiden Dächern angeordnet- ist
DE19813100012 1981-01-02 1981-01-02 Bauwerk aus montierbaren Teilen Expired DE3100012C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813100012 DE3100012C2 (de) 1981-01-02 1981-01-02 Bauwerk aus montierbaren Teilen
CH820781A CH656411A5 (de) 1981-01-02 1981-12-22 Demontierbares bauwerk.

Applications Claiming Priority (1)

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DE19813100012 DE3100012C2 (de) 1981-01-02 1981-01-02 Bauwerk aus montierbaren Teilen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3100012A1 DE3100012A1 (de) 1982-07-22
DE3100012C2 true DE3100012C2 (de) 1984-10-31

Family

ID=6122176

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DE19813100012 Expired DE3100012C2 (de) 1981-01-02 1981-01-02 Bauwerk aus montierbaren Teilen

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DE (1) DE3100012C2 (de)

Families Citing this family (1)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE3100012A1 (de) 1982-07-22
CH656411A5 (de) 1986-06-30

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