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DE319866C - Optisch-elektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl. - Google Patents

Optisch-elektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl.

Info

Publication number
DE319866C
DE319866C DE1918319866D DE319866DD DE319866C DE 319866 C DE319866 C DE 319866C DE 1918319866 D DE1918319866 D DE 1918319866D DE 319866D D DE319866D D DE 319866DD DE 319866 C DE319866 C DE 319866C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
aircraft
way
distance
special
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918319866D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG SCHUTKOWSKI
Original Assignee
GEORG SCHUTKOWSKI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG SCHUTKOWSKI filed Critical GEORG SCHUTKOWSKI
Application granted granted Critical
Publication of DE319866C publication Critical patent/DE319866C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Optical Distance (AREA)

Description

  • Optisch-elektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine optischelektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl.
  • Eine vorteilhafte Flugzeugbekämpfung ist erst dann möglich, wenn es gelingt, die Zielsicherheit auf eine der Beweglichkeit des Flugzeuges entsprechende Basis zu bringen, etwa derart, daß (las sich bewegende Flugzeug rückwirkend die Schußwaffe so beeinflußt, daß diese sich selbsttätig auf jede.F3ewegung und Entfernung des Flugzeuges einstellt.
  • Mit einer derartigen Vorrichtung beschäftigt sich die Erfindung.
  • Es wird, ähnlich wie es in der deutschen Patentschrift 222263 der Kl. 72 f beschrieben ist, eine Selenzelle, eine Anordnung von Selenzellen o. dgl. der Wirkung einer Linse oder eines Linsensystems ausgesetzt. Die Erfindung besteht nun darin, claß bei erheblicher Änderung des Widerstandes in den projizierten Bildpunkten der Selenzelle infolge der durch das Flugzeug hervorgebrachten Lichtbildwirkung die mit diesen elektrisch verbundenen Magnetschalter in eine Induktionsspule differenzierte Widerstände einschalten, wodurch der Eisenkern entsprechend tiefer oder weniger tief von der Induktionsspule hineingezogen wird und durch Übertragung auf elektromagnetischem oder mechanischem Wege die Zielvorrichtung oder Feuerwaffe so beeinflußt, daß sie mit dem sich bewegenden 'Flugzeug stets in Zielrichtung steht und zugleich auch die zu ermittelnde Entfernung des Flugzeuges festlegt.
  • Der Erfindung gemäß ist für jeden Lichtbildpunkt der Selenzelle ein besonderer Schaltmagnet o. dgl. vorgesehen. Jeder Schalter schaltet einen ganz bestimmten Widerstand ein, und sämtliche Schalterspulen können durch einen von Hand regelbaren Widerstand so abgestimmt werden, daß störende Einflüsse durch allgemeine Helligkeitsschwankungen des Himmelgewölkes wirkungslos auf die Einrichtung verlaufen.
  • Zum Ermitteln der Entfernung sind die Bildpunkte der Selenzellenanordnung - zu einem besonderen Schaltersystem angeordnet, derart, daß ein oder mehrere Bildpunkte zu einem Schalterganzen zusammengefaßt sind und jedes Schalterganze aus so viel Gliedern besteht, als ihm Lichtbildpunkte zugeordnet sind.
  • Jeder Lichtbildpunkt der Selenzelle ist mit . je einem Schaltmagneten einer Schaltergruppe verbunden. Es gelangt aber stets nur die Schaltergruppe zur Wirkung, deren sämtliche Schalterglieder eingerückt werden, wodurch erreicht wird, daß, gleichgültig in welcher Richtung - sich das Flugzeug auch bewegen mag, lediglich seine Bildgröße entsprechend . der perspektivischen Entfernung für einen bestimmten Schalter maßgebend ist, der gleichzeitig so -angeordnet ist, daß er mit ihm zur Wirkung gebrachte andere Schalter mit weniger Gliedern außer Wirkung setzt. Der Erfindung gemäß ist zur Ermittlung der Höhenrichtung die Selenzellenanordnung noch besonders in horizontaler Richtung unterteilt, von wo aus Leitungen zu besonderen Schalterspulen gehen, deren jede in der angegebenen Weise ihrerseits wieder besondere Vorschaltwiderstände einrückt und eine dritte Induktionsspule entsprechend beeinflußt, deren Eisenkern die Höhenrichtung des zu ermittelnden Flugzeuges festlegt und mit einer der beiden andern Vorrichtungen zusammenarbeitet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in zwei Figuren schematisch dargestellt.
  • Nach Fig. i projiziert die Linse i auf die Selenzelle 2, die in eine entsprechende Anzahl von kleinen Bildpunktzellen zerlegt ist, das Flugzeug 3. Da jede dieser Bildpunktzellen mit einer Schalterspule (5, 6, 7, 8, . . . .) verbunden ist, werden infolge der Projektion des Flugzeuges die Bildpunkte 4 der Selenzelle ihrenWiderstand ändern und dieE.M.K. der Induktionsspulen-6,7, die mit den Bildpunkten 4 verbunden sind, schwächer werden, da der Widerstand infolge des projizierten Schattenbildes wesentlich abgenommen hat. Infolgedessen werden auch die Eisenkerne 47 der beiden Spulen 6, 7 von den zugehörigen Federn 46 um ein Stück herausgerückt. Da die Enden der Eisenkerne schalterartig ausgebildet sind und mit den Kontaktstäbchen 9, i o, i i, 12 als Schalter zusammenarbeiten, werden die Schalter io, ii eingerückt, der Stromkreis der Batterie 22 geschlossen und. der reit den Schaltern verbundene Widerstand des Hauptwiderstandes 14 in die Induktionsspule 13 eingeschaltet. Da nun aber- jeden Schalter ein ganz bestimmter Widerstand entspricht, wird der Eisenkern 15 der Induktionsspule 13 j edesmal. entsprechend tief oder weniger tief hineingezogen. Es wird also auch die durch Rollenübertragung 16 mit dem Eisenkern 15 verbundene Visiernadel 17 o. dgl., die gegen Federdruck 18 gelagert ist, dem eingeschalteten Widerstand gemäß eine größere oder kleinere Linksdrehung ausführen, die so abgestimmt ist, daß sie sich mit dem sich bewegenden Flugzeug 3 in einer Richtung befindet, was durch die punktierte Linie 2o angedeutet ist. . In den Stromkreis der Batterie 2i ist der von Hand regelbare Widerstand eingeschaltet. Er wird dann in Tätigkeit gesetzt, wenn bei etwas anderer Belichtung die Vorrichtung nicht gleich anspricht.
  • Fig.2 veranschaulicht das zur Ermittlung der Entfernung (aus der perspektivischen . Größe) und Höhenrichtung gekennzeichnete Schaltschema.
  • 41 sei das Flugzeug, 37 die Linse und 23 die Selenzellenanordnung. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, sind die einzelnen Bildpunkte der Selenzelle mit den Schaltergruppen 29, 30, 31 und 32 so verbunden, daß, jeder Bildpunkt nur mit einer Spule der Schaltergruppe geschaltet ist, was bei 25, 26,27 und 28 in der üblichen Weise dargestellt ist. Wird beispielsweise der Widerstand durch die Linsenprojektion in den Bildpunkten 2.1 geändert, so werden außer der Schaltergruppe 30 noch die Spulen 29, 48- und 49 der Schaltergruppe 31 sowie 5o und 51 der Schaltergruppe 32 erregt, was durch senkrechte Schraffierung unter den entsprechenden Schaltergliedern gekennzeichnet ist. Es werden aber nur die Schaltergruppen 29 und 30 neschlossen, denen die aufeinänderfolgenden Bildpunkte zugeordnet sind. Die übrigen Gruppen, in denen ein oder mehrere Glieder fehlen,. bleiben geöffnet. Da nun hier die Schalterglieder 52 den Stromkreis der Batterie 43 schließen, bei den andern Schaltergruppen außer 29 der Stromkreis infolge der gegliederten Kontaktanordnung unterbrochen bleibt, wird der durch Schalter 53 eingerückte Widerstand 54 durch den schwächeren Widerstand 36 der Schaltergruppe 30 unwirksam gemacht, so daß er allein in seiner Wirkung auf Spule 35 und Nadel 38 sowie Feder 39 in Frage kommt. Da Nadel 38 über einer Entfernungsskala 40 spielt; gibt sie jederzeit die zu ermittelnde Entfernung an. In den Stromkreis 42 ist wie in Fig. i der von Hand regelbare Widerstand eingeschaltet. 45 sind die gegen Federdruck 44 reagierenden Eisenkerne.
  • Zum Ermitteln der Höhenrichtung oder Tiefenstreuung ist die Selenzelle noch einmal in horizontaler Richtung unterteilt, was die punktierten Linien andeuten sollen. Von hier aus gehen Leitungen zu den Spulen 55, 56, die die Schalter 59, 58 betätigen, welche die Vorschaltwiderstände für eine dritte Induktionsspule einrücken. Die Rückleitungen 57, 6o der Spulen 55, 56 münden in den Stromkreis der Batterie 42, während der Schalterstromkreis 61 in den Stromkreis der Batterie .43 mündet.
  • Die Einrichtung kann aber auch verschiedentlich abgeändert werden, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen; so ist es z. B. möglich, daß sich die Bewegungen der Eisenkerne 15 -und 35 direkt auf ein Schaltrad übertragen lassen, das bei Rechtsdrehung einen Elektromotor zum Rechtslatif, bei Linksdrehung -durch Umschalten der Pole zur Linksdrehung veranlaßt. Dieser überträgt alsdann seine Drehbewegung auf eine drehbare Platte o. dgl., auf der die Feuerwaffe fest aufmontiert ist.
  • Vorteilhaft erscheint es auch, wenn mit den Schaltern, die den Grenzbildpunkten der Selenzelle entsprechen, eine - Klingel mit verschiedener Zeichengebung parallel geschaltet wird, die ertönt, sobald das Flugzeug den Wirkungsbereich der Linse verläßt, damit dieser rechtzeitig umgestellt werden kann. Es kann natürlich auch eine selbsttätige Umstellvorrichtung der Einrichtung vorgesehen werden.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRVcHE i. Optisch-elektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere lichtempfindliche Zellen in an sich bekannter Weise der Wirkupg einer Linse oder eines Linsensystems ausgesetzt werden, derart, daß bei Änderung des 'Widerstandes in den projizierten Bildpunkten der Zelle infolge der durch das Flugzeug hervorgebrachten Lichtbildwirkung -die mit den Zellen elektrisch verbundenen Magnetschalter in eine Induktionsspule (13) differenzierte Widerstände. (14) einschalten, wodurch der Eisenkern entsprechend in die Spule hineingezogen wird und auf elektromagnetischem oder mechanischem Wege die Zielvorrichtung so beeinfiußt, daß sie stets auf das sich bewegende Flugzeug gerichtet wird und zugleich auch die zu ermittelnde Entfernung des Flugzeuges festlegt,
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Lichtbildpunkt der Selenzelle ein besonderer Schaltmagnet (47) o. dgl.vorgesehen ist, der einen Widerstand einschaltet, und daß ferner ein von Hand regulierbarer Widerstand (i9)" angeordnet ist, durch den sämtliche Schalterspulen so abgestimmt werden können, daß störende Einflüsse durch allgemeine Helligkeitsschwankungen des Himmelgewölkes wirkungslos bleiben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermitteln der Entfernung aus der Bildgröße ein besonderes Schaltersystem derart angeordnet ist, daß ein oder mehrere Bildpunkte zu einem Schalterganzen zusammengefaßt werden, und jedes Schalterganze aus so viel Gliedern besteht, als ihm Lichtbildpunkte zugeordnet sind. d..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zelle mit je einem Schaltmagneten einer Schaltergruppe derart verbunden ist, daß stets nur die Schaltergruppe zur Wirkung gelangt, deren sämtliche Schalterglieder eingerückt werden, so daß lediglich die Bildgröße des Flugzeuges für einen bestimmten Schalter maßgebend ist, der gleichzeitig so angeordnet ist, daß er die mit ihm zur Wirkung gebrachten anderen Schalter mit weniger Gliedern außer Wirkung setzt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermitteln der Höhenrichtung die Zellenanordnung noch besonders in horizontaler Richtung unterteilt ist, von wo aus Leitungen zu besonderen Schalterspulen gehen, deren jede in bereits bekannter Weise ihrerseits wieder besondere Vorschaltwiderstände einrückt und eine dritte Induktionsspule entsprechend beeinflußt, deren Eisenkern die Höhen- oder Tiefenrichtung des zu ermittelnden Flugzeuges festlegt und mit einer der. beiden andern Vorrichtungen zusammenarbeitet.
DE1918319866D 1918-08-06 1918-08-06 Optisch-elektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl. Expired DE319866C (de)

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DE1918319866D Expired DE319866C (de) 1918-08-06 1918-08-06 Optisch-elektrische Vorrichtung zum Ermitteln der Richtung und Entfernung von Flugzeugen o. dgl.

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