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DE317520C - - Google Patents

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Publication number
DE317520C
DE317520C DENDAT317520D DE317520DA DE317520C DE 317520 C DE317520 C DE 317520C DE NDAT317520 D DENDAT317520 D DE NDAT317520D DE 317520D A DE317520D A DE 317520DA DE 317520 C DE317520 C DE 317520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water bath
water
heating
bottles
bottle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT317520D
Other languages
English (en)
Publication of DE317520C publication Critical patent/DE317520C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus
    • A23B2/33Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus with packages in intercommunicating chambers through which the heating medium is circulated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Flaschenmilch-Sterilisierapparat, welcher große Leistung mit schneller Arbeitsweise vereinigt.
Eine UnVollkommenheit der bekannten und gebräuchlichen Flaschenmilch -Sterilisierapparate, welche mit Wasserbad arbeiten, besteht darin, daß bei dem in der Regel durch Einführ rung, von Dampf in das Wasserbad oder durch
ίο äußere Beheizung erfolgenden Erhitzen d:e Wärmeübertragung zu langsam vor sich geht, da dem Wasser an der Flaschenwandung die nötige Bewegung fehlt. Ferner ist die Erwärmung der Flaschen mehr oder weniger ungleichmäßig, weil die zugeführte Wärme sich nicht genügend gleichmäßig allen Teilen des Wasserbades mitteilt. Bei dem Rückkühlen der Milch nach dem Erhitzen, durch Einleiten von kaltem Wasser in das Wasserbad, zeigt sich die gleiche Erscheinung der langsamen Wärmeübertragung und mangelhaften Gleichmäßigkeit, weil eine hierfür günstige Wasserströmung nur durch unverhältnismäßig großen Wasserverbrauch erzielt werden kann.
Zwar ist es bekannt, zum Temperaturausgleich in den verschiedenen Höhenschichten bei Apparaten mit dampfbeheizten Einzelkammern durch eine Pumpe das Wasser innerhalb Gruppen von Nachbarkammern wechselweise in Umlauf zu setzen oder bei außen oder durch Dampf beheizten Apparaten mit übereinander angeordneten Kästen für die Rückkühlung das unten eintretende kalte Wasser das oben abfließende verdrängen zu lassen, so daß hierdurch die Flaschen statt in einem ruhenden Wasserbad in einem langsam von unten nach oben aufsteigenden rückgekühlt werden. Diese Mittel zur Steigerung und Vergleichmäßigung des Wärmeaustausches bilden indessen. Verbesserungen im Rahmen der oben dargelegten Arbeitsweise ohne grundlegende Änderung.
Demgegenüber liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, sowohl für die Heizperiode als auch für die Rückkühlperiode eine Steigerung und Beschleunigeng des Wärmeaustausches unter Wahrung der Gleichmäßigkeit durch eine ' erhöhte ständige und in der passenden Richtung vollzogene Kälte- und Wärmefortführung zu erzielen. Dies geschieht dadurch, daß die Flaschen oder Kannen in einen im Verhältnis zur Länge schmalen, also die Form eines Kanals ohne Querwände zeigenden Wasserbadkastens gesetzt werden, durch den mittels einer Umlaufpumpe von hoher Leistung während der Dauer des ganzen Prozesses in der Längsrichtung ein starker Strom der Wärmeaustauschflüssigkeit geschickt wird. Statt eines einzigen langen Kanals wird vorteilhaft dieser in mehrere übereinander angeordnete Wasserbadkästen unterteilt, die in der Längsrichtung des Flüssigkeitsstromes hintereinandergeschaltet sind, wobei die Umlaufpumpe die aus dem untersten Kasten abströmende Flüssigkeit dem obersten wieder zuführt. Der Umlaufstrom erhält durch äußerhalb des Wasserbades nach Bedarf in regelbarer Menge zugeführte Heiz- oder Kühlmittel, die für die Beheizung und Rückkühlung gewünschte Temperatur.
Die Zeichnung zeigt schematiech. in Schnitt
ta. Auflage, ausgegeben am 8. Oktober igioj
(Fig. i) und Draufsicht (Fig. 2) eine vorteilhafte beispielsweise Ausführungsform.
Wie ersichtlich, erfolgt die Unterbringung der zu sterilsierenden Milchflasche in einer Mehrzahl, beispielsweise drei ■ übsreinander angeordneten Wasserbadkästen a,;b, c. In jedem dieser-Kästen befindet sich an dem einen Ende ein Einf ührungs- und Verteilungsrohr f für das Wasser, am anderen zur ,Erzielung d'es nötigen Gefälles etwas gesenkten Ende ein auswechselbares, zwecks Entleerung leicht auszuhebendes Überlaufwehr d und Abflußrohr e. Der unterste Wasserbadkasten c entleert sich unmittelbar in die Uralauf leitung h, durch welche mittels Pumpe g das Wasser wiederin den obersten Kasten α gedrückt wird. Das Umlaufrohr h steht an' der Saugseite der Pumpe außer mit dem Ablaufrohr des untersten Kastens c mit Zuleitungsrohren i für Eiswasser, Bruiinenwasser, Warmwasser und Dampf in Verbindung, so daß durch entsprechende öffnung oder Schließung der hier eingeschalteten Absperrmittel der umlaufenden Flüssigkeit jede Temperatur entsprechend der gewünschten Kühlung oder Erhitzung gegeben werden kann. Überschüssige Urnlaufflüssigkeit kann am Ende des untersten Wässerbadkastens durch eine Überlauföffnung k nach außen abfließen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche::
    ι. Sterilisierapparat für Milch in Flaschen oder Kannen mit Wasserbaderhitzung und Kühlung und Umlaufvorrichtung für das Wasser, gekennzeichnet durch einen im Verhältnis zur. Länge schmalen Wasserbadkasten oder mehrere dann in bekannter Weise übereinander angeordnete und in der Längsrichtung hintereinandergeschaltete Wasserbadkästen und eine Umlaufpumpe von großer Leistung, welche einen starken Umlaufstrom der Wärmeaustauschflüssigkeit in der Längsrichtung an den Flaschen oder Kannen vorbeiführt.
  2. 2. Flaschenmilch-Sterilisierapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch außerhalb der Wasserbäder in die Umlaufleitung mündende Zulaufrohre' für die Heiz- oder Kühlmittel.
    3: Flaschenmücn-Sterilisierapparat nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinandergeschalteten, übereinander angeordneten Wasserbadkästen zur Erzielung eines Gefälles in geneigter Läge angeordnet sind und der Zufluß durch ein Querrohr (f) an der Zuflußseite, der Abfluß über ein Überlaufwehr (d) an der Ausflußseite erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT317520D Active DE317520C (de)

Publications (1)

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DE317520C true DE317520C (de)

Family

ID=570169

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT317520D Active DE317520C (de)

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Country Link
DE (1) DE317520C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019197463A1 (de) * 2018-04-10 2019-10-17 Z-Catering Mitte Gmbh Verfahren zur konservierung einer warmzubereiteten speise und zum bereitstellen von gemeinschaftsverpflegung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019197463A1 (de) * 2018-04-10 2019-10-17 Z-Catering Mitte Gmbh Verfahren zur konservierung einer warmzubereiteten speise und zum bereitstellen von gemeinschaftsverpflegung

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