DE316934C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/04—Knives
Landscapes
- Knives (AREA)
Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Hohlrißmesser zum Einschneiden .von
muldenförmigen Furchen in Leder,. Pappe oder ähnliche Stoffe, die sich mit einem Messer
schneiden lassen, im besonderen Schuhsohlen, Brandsohlen u. dgl. Diese muldenförmige
Furche, die der Schuhmacher als »Hohlriß« bezeichnet, wird entweder von
Hand oder mittels einer Maschine hergestellt,
ίο indem ein Messer mit einer'entsprechend geformten
Schneide über oder in das Leder hineingeführt und dadurch ein Lederspan aus dem Leder ausgeschnitten wird. Die bekannten
Hohlrißmesser sind aus einem Stück hergestellt und bestehen-aus einem Schaft, der
aus einem abgekröpften Ende zu einer Schneide ausgeschmiedet, ausgefeilt und angeschliffen
wird. Die Herstellung solcher Messer ist umständlich und teuer, ein Nachschleifen
der Schneide ist infolge der .Form des Messers nur schwer möglich, so daß das
Messer nach kurzer Gebrauchsdauer durch ein neues ersetzt werden muß.
Durch die vorliegende Erfindung werden die Mängel der bekannten Hohlrißmesser vermieden.
Zu diesem Zwecke ist das neue Hohlrißmesser nicht nur zweiteilig ausgeführt,
sondern; dessen gesonderte Teile, das eigentliche Messer und der Messerhalter haben
auch entsprechend ihrer Verwendung eine besondere Ausbildung erhalten: Das Messer
hat die Gestalt eines an einem Ende außen zugeschärften Röhrchens, dessen innere Mantelfläche
behufs leichteren Austritts der Lederspäne gegen das andere Ende schwach
kegelförmig verläuft. Der Messerhalter nimmt das Messer leicht auswechselbar und
einstellbar in einer Klemmvorrichtung auf. Letztere besteht zwecks leichter Zugänglichkeit
und Handhabung vorzugsweise aus einer ungefähr in der Achsrichtung des Röhrchens
einstellbaren Keilvorrichtung. Das auswechselbare, röhrchenförmige Messer läßt sich
billig und leicht herstellen und instandhaltep und bietet die Gewähr, daß die Form und.
Krümmung der Schneide beim Schärfen unverändert oder fast unverändert bleiben.
Die Erfindung ist1 auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufriß, :■-. ·
Fig-. 2 eine Stirnansicht und ■-.
Fig. 3 ein Längsschnitt des röhrchenförmigen Messers.
Fig. 4 und 5 zeigen Messer und Messer-·
halter, mittels dessen das Hohlrißmesser in eine Rißmaschine eingebaut werden kann, im
Längsschnitt bzw. im Grundriß.
Wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich, ist das Messer 1 röhrchenförmig ausgebildet und hat
äußerlich eine kreiszylindrische Gestalt, An diesen ■ Kreiszylinder schließt sich an dem
einen Ende ein Kegelstumpf 2 an, der in eine Schneide 3 ausläuft. Die Schneide kann
jederzeit dadurch nachgeschärft werden, daß der Kegelmantel auf einem Schleifstein abgeschliffen
wird, so daß die Anschlußstelle 4 des-Kegelstumpf es an den Zylinder 1 (Fig. 1)
sich dadurch weiter nach links verschiebt und
das Messer im ganzen allmählich immer kürzer wird. Man ersieht aus Fig. i, daß. man
durch die Wahl der Länge des Messers seine Lebensdauer sehr hoch bemessen kann, indem
ein häufiges Nachschleifen möglich ist, bevor· die Messerlänge zum Fassen des Messers
mittels eines Messerhalters nicht mehr ausreicht. Die innere Wand 5 des Röhrchens erweitert
sich leicht kegelförmig von der Messerschneide 3 gegen das entgegengesetzte Ende 6 des Messers, damit der. von dem
Messer ausgeschnittene Lederspan durch das Messerinnere möglichst widerstandslos austreten
kann. Infolge der schlanken Gestalt dieses Kegels 5 ändert sich der Durchmesser,
der kreisförmigen Messerschneide 3 beim Nachscheifen des Messers in praktisch unmerklichem
Maße.
Das Messer 1 wird von einem Messerhalter 7 getragen, der in einer Rißmaschine
eingebaut werden kann; Der Messerhalter 7 ist an seinem äbg.ekröpften Ende 8 zylindrisch
ausgebohrt, derart, daß diese Bohrung genau dem äußeren. Durchmesser des zylindrischen
Messerröhrchens entspricht. Das abgekröpfte Ende 8 kann durch einen Schlitz aufgeschnitten
sein und so mit vermittels einer seitlichen Schraube zusammenziehbaren Halterwangen .
das Messer Ί festklemmen.
Eine solche Klemmvorrichtung ist jedoch für Rißmesser, die in einer Rißmaschine eingebaut
werden sollen, nicht immer verwendbar, da der seitliche Schraubenkopf meist
mit anderen Teilen der Maschine zusammenstößt. Fig. 4 und 5 zeigen eine Befestigungsart
des Messers im Messerhalter, die diesen Nachteil vermeidet. Die Festklemmung des
Messers 1 im Halterkopf 8 erfolgt hier durch einen Kegel 9, der durch eine Schraube 10
in achsialer Richtung verschoben werden kann und dabei auf das Messer 1 wie ein Keil
wirkt und dasselbe gegen die Außenwand des Halterkopfes 8 preßt. .
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, berühren sich der Klemmkegel 9 und das zylindrische Messer ι in einer Linie. Um diese Linienberührung und ein · Verspannen des Messerröhrchens
ι zu vermeiden, kann in den Klemmkegel 9 eine zylindrische Fläche vom
Durchmesser des Messerröhrchens' 1 eingearbeitet werden, wie-dies aus Fig. 5 ersichtlich
ist, so daß sich Klemmkegel und. Messer nicht in einer Linie, sondern in einer Fläche
berühren. Die Anordnung der Schraube 10 in der Längsrichtung des . Messerröhrchens
bringt es mit sich, daß der Schraubenkopf 11 an eine Stelle zu liegen kommt, wo auch bei
Rißmaschinen Platz für ihn vorhanden ist. Durch Lösen der Klemmvorrichtung kann
man jederzeit das Rißmesser 1 aus dem
Alesserhalter herausnehmen, nachschleifen und wieder einsetzen, oder wenn es auf eine
unbrauchbar gewordene Länge abgeschliffen ist, durch ein neues Messer ersetzen. Das
Nachschleifen des Messers gestaltet sich äußerst einfach.
Die Befestigung des Messers im Messerhalter kann natürlich auch auf irgendeine
andere Art bewerkstelligt werden. . Die . äußerst einfache Gestalt des Messers gewährleistet
nicht nur eine einfache und billige, sondern auch eine genaue und zuverlässige
Herstellung des Messers in stets gleichbleibender Form. Desgleichen bietet die Gestalt
des Messers auch eine Gewähr dafür, daß die Messerschneide 3 stets einen genauen
Kreis bildet, dessen Durchmesser annähernd gleichbleibt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Claims (3)
1. Messer zum Einschneiden von Hohlrissen in Leder, Pappe u. dgl., dadurch
gekennzeichnet, daß in einem Messerhalter (7) ein außen an einem Ende zu
einer Schneide (3) zugeschliffenes zylindrisches Röhrchen (1) leicht auswechselbar
und verschiebbar eingeklemmt ist, dessen Innenfläche sich kegelig gegen das andere Ende zu zwecks widerstandslosen
Austritts des abgetrennten Spanes etwas erweitert.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messerröhrchen
(i) in einer zylindrischen. Bohrung des Messerhalters (7) durch eine Klemmvorrichtung
festgehalten wird, die durch eine ungefähr in der Achsrichtung des
Röhrchens bewegliche Schraube (10) bewegt wird. . .100
3. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung
aus einem als Keil wirkenden Kegel (9) besteht, der mit einer eingearbeiteten
schmalen zylindrischen Fläche, das 1Og
Messerröhrchen berührt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE316934C true DE316934C (de) |
Family
ID=569610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT316934D Active DE316934C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE316934C (de) |
-
0
- DE DENDAT316934D patent/DE316934C/de active Active
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