DE316856C - - Google Patents
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- DE316856C DE316856C DENDAT316856D DE316856DA DE316856C DE 316856 C DE316856 C DE 316856C DE NDAT316856 D DENDAT316856 D DE NDAT316856D DE 316856D A DE316856D A DE 316856DA DE 316856 C DE316856 C DE 316856C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D19/00—Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
- B21D19/005—Edge deburring or smoothing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
■ .Sollen Bleche durch Lotung vereinigt werden,
so ist eine vorhergehende Bearbeitung der zu verlötenden Ränder erforderlich, sei es zur
Beseitigung einer Lackschicht, der Blechkruste o. dgl.
Es sind Vorrichtungen zum zonenweisen Bearbeiten tafelförmiger Werkstücke bekannt, bei
denen die Werkzeuge paarweise gegeneinander federnd so angeordnet sind, daß sie das Werkstück
gleichzeitig auf beiden Seiten bearbeiten. Derartige Vorrichtungen eignen sich z. B. nicht
zum Bearbeiten von Konservendosenblechen, bei denen zum Zwecke der Reinigung der Ränder
für das nachherige Löten eine Bearbeitung der Ränder durch Fräser erforderlich ist. Da
diese Bleche stets Unebenheiten aufweisen, so wird bei gleichzeitiger Abfräsung auf beiden
Seiten häufig das Blech angegriffen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Bearbeiten der Ränder von
Konservendosenblechen auf beiden Seiten ermöglicht die Verarbeitung dünner und auch
unebener Bleche, indem von vier Werkzeugen (Fräsern) mit je einem federnden Widerlager
je zwei gleichachsig auf jeder Blechseite, dagegen die beiden Werkzeuge, die ein und denselben
Blechrand bearbeiten, derart hintereinander angeordnet sind, daß zunächst beide Blechränder durch je ein Werkzeug mit seinem
Widerlager auf der einen Seite und erst darauf durch das zugehörige Werkzeug auf der anderen
Blechseite bearbeitet werden. Hierdurch wird erreicht, daß von den beiden an einem und
demselben Blechrande arbeitenden Werkzeugen zunächst das eine Werkzeug mit seinem federnden
Widerlager die eine Blechseite bearbeitet und dabei etwaige .Unebenheiten glättet und
dann erst das zweite Werkzeug auf der anderen Seite das geglättete oder geebnete Blech be- ,
arbeitet. Die Gefahr des Durchfräsens un- 4° ebener Blechränder ist damit ausgeschaltet.
Die Zeichnung stellt die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dar, und zwar an einer
solchen Vorrichtung, durch die eine, beispielsweise zur Herstellung eines Doserirumpfes dienende
Blechtafel an zwei einander gegenüberliegenden Rändern auf beiden Seiten von der
Lackschicht befreit wird.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind vier umlaufende
zylindrische Fräser an der Vorrichtung angeordnet, und zwar, wie sich aus Fig. ι ergibt, zwei tiefer liegende, a1, zur Bearbeitung
der Unterseite und zwei höher liegende, α2, zur Bearbeitung der Oberseite
des auf verstellbaren Gleitschienen b geführten
und durch Walzen c1, c2, c3 geförderten
Bleches an seinen beiden Rändern. Den Fräsern a1, a2, die auf ihren Wellen verschiebbar gelagert
sind, gegenüber, auf der entgegengesetzten Seite des Bleches, also für die Fräser a1 oberhalb,
für die Fräser α2 unterhalb des Bleches,
sind breite, federnde Widerlager d1, d% (Fig. 1)
angeordnet, die das Blech gegen die Fräser drücken. Die Federung bewirkt, daß die Fräser
nur mit einem zur Beseitigung der abzuarbeitenden Schicht genügenden Drucke auf das
Blech einwirken können, ohne daß das Blech selbst angegriffen wird. Zur Regelung dieses
Druckes, namentlich auch mit Rücksicht auf die vorkommenden verschiedenen Blechstärken,,
sind die Widerlager e1, e1 der Federn in .-gekannter
Weise mittels Schrauben f1, f2 vet-' stellbar gemacht. '
Der für die dargestellte Anordnung erforderliche Antrieb von drei Paar Förderwalzen
c1, c2, c3 mit geringerer, und von vier in zwei
verschiedenen Höhenlagen angeordneten Fräsern α1, α2 mit größerer Geschwindigkeit, ist
in folgender Weise, die eine besonders gedrängte Bauart; und eine leichte Auswechslung jedes
Fräsers ermöglicht, bewirkt:
Von der Hauptantrieb welle w werden rnit-
tels Riemenzüge unter Übersetzung ins Schnelle die Wellen der beiden Fräser«2 durch ihre
Riemenscheiben λ: (Fig. 2) angetrieben. Durch Zahnräder z2, z1 treiben diese Wellen die Wellen
der beiden anderen Fräser a1 an. ■■ ;
, Der Antrieb der Förderwalzen geschieht auf folgende Weise·: ''■'·■
Von der Hauptantriebwelle w aus wird mit-,
tels Riemenübersetzung ins Langsame ein Vorgelege u (Fig. i) .angetrieben, und'von diesem
mittels Kettentriebes, wiederum unter Übersetzung ins Langsame, wird ein Zweites Vorgelege
ν in Umdrehung versetzt, das mittels Zahnräder z3, zl die untere Walze des ersten
Förderwalzenpaares c1 antreibt. Am anderen Ende dieser unteren Walze c1 sitzt ein Zahnrad
z1, das mittels eines Zahnrades zs d'e
darüberliegende Walze c\ antreibt. Das getriebene Zahnrad 24 treibt selbst wiederum ein
"Zahnrad ζ5, das lose auf der Welle des auf .dieser Seite gelegenen Fräsers a1 läuft und
„seinerseits die untere Walze c2 durch ein auf
,,deren Welle sitzendes Zahnrad z6 in Umd
ehung versetzt. Ein auf dieser unteren Walze c2 sitzendes Zahnrad z9 bewirkt den Antrieb
der oberen Walze c2 mittels deren Zahnrades z10. Am anderen Ende dieser oberen
Walze c2 sitzt wiederum ein Zahnrad z11, das
mittels eines lose auf der Welle des dort gelegenen Fräsers a2 laufenden Zahnrades z12 die
obere Walze c3 mittels ihres Zahnrades 213 an-.treibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: 'Vorrichtung Zur beiderseitigen Bear beitung von Blechtafeln vermitteis umlaufender Zylindrischer Werkzeuge, gegen die das Werkstück durch Federkraft gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von vier Werkzeugen (αλ,α2) mit je einem federnden Widerlager (dx bz;w. d2) je zwei gleichachsig auf jeder Blechseite, dagegen die beiden Werkzeuge, die ein und denselben Blechrand bearbeiten, derart hintereinander angeordnet sind, daß Zunächst beide Bleehränder durch je ein Werkzeug mit seinem Widerlager auf der einen Seite und e";t darauf durch das zugehörige Werkzeug auf der anderen Blechseite bearbeitet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE316856C true DE316856C (de) |
Family
ID=569534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT316856D Active DE316856C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE316856C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173311B (de) * | 1959-05-26 | 1964-07-02 | Oswald Slickers Dipl Ing | Einrichtung zum Brechen (Arrondieren) der Kanten von Metallbaendern |
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- DE DENDAT316856D patent/DE316856C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173311B (de) * | 1959-05-26 | 1964-07-02 | Oswald Slickers Dipl Ing | Einrichtung zum Brechen (Arrondieren) der Kanten von Metallbaendern |
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