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DE316006C - - Google Patents

Info

Publication number
DE316006C
DE316006C DENDAT316006D DE316006DA DE316006C DE 316006 C DE316006 C DE 316006C DE NDAT316006 D DENDAT316006 D DE NDAT316006D DE 316006D A DE316006D A DE 316006DA DE 316006 C DE316006 C DE 316006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
contacts
ball
spring
aircraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT316006D
Other languages
English (en)
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Publication of DE316006C publication Critical patent/DE316006C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/14Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. NOVEMBER 1919
KLASSE 77h GRUPPE
Beim Absturz von Flugzeugen kommt zum Unglück des Absturzes häufig auch noch ein Brand hinzu, der darauf zurückzuführen ist, daß Kabel der Zündleitung zerstört werden, und an den zerrissenen Stellen Funken des noch umlaufenden oder durch den Stoß der Kurbelwelle in Umlauf versetzten Zündapparates entstehen, die das auslaufende Benzin in Brand setzen.' In manchen Fällen droht
ίο. den Fliegern aus der Entstehung solcher Brände eine größere Gefahr als durch den Absturz selbst.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die erwähnten Ursachen der Brandgefahr dadurch, daß die Zündvorrichtung durch einen Schalter kurzgeschlossen oder abgeschaltet wird, dessen Kontakte durch die Stoßwirkung beim Aufschlagen des Flugzeuges auf den Boden in die den Kurzschluß oder die Abschaltung herbeiführende Lage gebracht \verden. Man kann die Anordnung beispielsweise .so treffen, daß ein unter Federdruck stehender schwerer Körper, der gewöhnlich die Kontakte in ihrer betriebsmäßigen Stellung hält, beim Aufstoßen des Flugzeuges auf den Erdboden infolge seines Beharrungsvermögens die Sperrlage verläßt und· dadurch die selbsttätige Umstellung der Kontakte herbeiführt. . ■ '
Eine Ausführüngsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in
Fig. ι in einem achsialen Schnitt mit schematisch dargestelltem Anschluß an die Zündvorrichtung veranschaulicht.
Fig. 2 und 3 zeigen einen Querschnitt und eine Seitenansicht eines bei dieser Ausführungsform zur Anwendung gelangten Federkäfigs.
Nach,Fig. ι befindet sich in einem Gehäuse α eine Kugel b, die auf einem entsprechend ausgebildeten Deckel c des Gehäuses α durch einen federnden Stift d in ihrer Lage festgehalten wird. Seitlich ist diese Kugel von einer eigenartigen flach gewickelten Federe umgeben, deren Ausführung aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Durch den Gehäusedeckel c ragt ein Stift f, der einerseits auf der Kugel b aufliegt, andererseits gegen eine isoliert angeordnete Feder g drückt, die mit einer Klemmschraube h in elektrischer Verbindung steht. Die Feder g, deren Druck schwächer sein muß als derj enige der Feder des Bolzens d, trägt einen Kontakt i aus Platin oder einem sonstigen schwer oxydierbaren Metall, der einem nicht isolierten Kontakt k auf dem Gehäusedeckel c gegenübersteht. Der letztere steht mit dem [ Gehäuse α in leitender Verbindung.; Der Stift / hat eine solche Länge,. daß er bei in der Betriebsstellung befindlicher Kugel b die Feder g soweit zurückdrückt, daß die Kontakte* und k außer Berührung kommen. Wird nun der Schalter gemäß der Fig. 1, in der schematisch die Primärwicklung des Ankers der Zündvorichtung mit I, die Sekundarwicklung mit m, der mechanisch gesteuerte Unterbrecher mit η und der übliche Kurzschlußschalter mit 0 bezeichnet ist, parallel zum Kurzschlußschalter 0 gelegt, so ist die Kurzschlußleitung in diesem Schalter unterbrochen.
Bei einem Absturz des Flugzeuges wird die
Kugel b, die gewöhnlich in ihrer Lage durch den federnden Stift d festgehalten wird, beim Aufschlagen des.Flugzeuges infolge ihres Beharrungsvermögens aus ihrer Lage geschleudert und nimmt, da die Feder e nach allen Richtungen sehr nachgiebig ist,. eine der punktierten Lagen ein. Infolge Aufhörens des Druckes auf den Bolzen / bringt die Feder g die Kontakte i und k miteinander in
ίο Berührung, wodurch der Primärstromkreis der magnetelektrischen Zündvorrichtung kurzgeschlossen und somit die Zündung ausgeschaltet wird. Will man nachher die Zündung wieder einschalten, so braucht man nur den Stöpsel d mit Hilfe des daran befindlichen Knopfes herauszuziehen, worauf die Kugel durch die Feder e in die gezeichnete Lage zurückgebracht wird.
Der Schalter kann auch an die Kurzschlußleitung mehrerer Zündvorrichtungen derart angeschlossen werden, daß er parallel zu ver-
• schiedenen Kurzschlußschaltern liegt, so daß er gleichzeitig mehrere Zündvorrichtungen ausschaltet.

Claims (4)

. . Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Verhütung von Funkenübergang an zerrissenen Zündkabeln1 von abstürzenden Flugzeugen, da-. durch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung durch einen Schalter kurzgeschlossen oder abgeschaltet wird, dessen Kontakte durch die Stoßwirkung beim Aufschlagen des Flugzeuges auf den Boden in die den Kurzschluß oder die Abschaltung herbeiführende Lage gebracht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte des Schalters in der für den normalen Betrieb des Magnetapparates bestimmten Stellung durch eine in . einem Käfig" federnd oder nachgiebig gelagerte Kugel offengehalten werden, die beim Aufschlagen eines Flugzeuges auf den Erdboden infolge ihres Beharrungsvermögens ihre Sperrlage verläßt und dadurch den Kurzschluß der Kontakte und damit des Magnetapparates des Motors herbeiführt. '
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kugelkäfig eine seitlich zusammengedrückte flach gewickelte Feder (Fig. 2 und 3) verwendet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1. Lb 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kugel, welche die Kontakte des eingeschalteten Schalters des Magnetapparates. in betriebsmäßiger Stellung hält, ein federbelastetes Organ, zum Beispiel ein Bolzen (d) 0. dgl., einwirkt, der mit einem Handgriff versehen ist, Hm bei seinem Zurückziehen der Kugel nach erfolgtem Durchsacken den Rücktritt in die normale Lage zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT316006D 1918-01-05 Active DE316006C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE517823X 1918-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE316006C true DE316006C (de)

Family

ID=6549719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT316006D Active DE316006C (de) 1918-01-05

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE316006C (de)
FR (1) FR517823A (de)
GB (1) GB137860A (de)
NL (1) NL5268C (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2426034A (en) * 1943-06-18 1947-08-19 Westinghouse Electric Corp Inertia responsive device

Also Published As

Publication number Publication date
NL5268C (de)
FR517823A (fr) 1921-05-12
GB137860A (en) 1920-05-27

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