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DE315829C - - Google Patents

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Publication number
DE315829C
DE315829C DENDAT315829D DE315829DA DE315829C DE 315829 C DE315829 C DE 315829C DE NDAT315829 D DENDAT315829 D DE NDAT315829D DE 315829D A DE315829D A DE 315829DA DE 315829 C DE315829 C DE 315829C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mass
piston
double
double cylinder
impact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT315829D
Other languages
English (en)
Publication of DE315829C publication Critical patent/DE315829C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Stampf vorrichtung für Zementformmaschinen mit Kurbelwellenbetrieb, bei welcher, um den Stempel sowohl durch Schlag als auch durch elastischen Druck auf die zu verdichtende Masse wirken zu lassen und harte Stöße auf das Arbeitsgut zu vermeiden, der Stempel an einem in einer Führung gehaltenen Doppelzylinder befestigt ist, dessen doppelter Kolben an die Kurbelwelle angelenkt ist und durch Bildung von Luftkissen in dem Doppelzylinder sowohl ein elastisches Aufpressen der Stempel nach ihrem ersten Auftreffen auf die Masse als auch ein elastisches Abheben der Stempel von der Masse bewirkt.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform' der Erfindung gezeigt.
Fig. ι ist teilweise im Schnitt eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 2 ist eine Ansicht von links nach rechts der Fig. 1. .
Fig. 3 bis 8 stellen verschiedene Stellungen des Stampfkolbens dar.
Nach Fig. ι und 2 stellt α einen Lagerblock dar, welcher aus Zement, Haustein oder Gußeisen bestehen kann, und auf dessen linker Seite am Boden ein auf der Zeichnung nicht dargestellter Drehtisch mit der Form angeordnet ist.
Auf dem Lagerblock ist eine Fußplatte b befestigt, welche in einer wagerechten Gleitbahn ein Gestell c trägt, welches mittels einer Leitspindel b1 in den Richtungen des angegebenen doppelten Pfeiles d verschoben werden kann, um den Stempel e an gewünschter Stelle über der Form einstellen zu können.
Am oberen Ende des Gestelles ist eine Leitrolle f gelagert, über welche das aus einem Kabel oder einer Kette bestehende Aufhängemittel g geführt ist, welches an einem Ende die ganze Stampfvorrichtung und am anderen Ende ein Gegengewicht h trägt. Das Aufhängemittel g ist außerdem mit einer nicht dargestellten Einrichtung versehen, welche gestattet, dasselbe von Hand zu bewegen und dadurch die ganze Stampfvorrichtung nach Belieben zu heben oder zu senken.
Die Stampfvorrichtung besteht einesteils aus einem am Gestell c geführten und mittels eines Armes k mit dem Aufhängemittel verbundenen Schlitten i, auf welchem in zwei Armen k1 eine Kurbelwelle I gelagert ist, die ihren Antrieb von einer Riemenscheibe« aus erhält, welche mittels
Riemens mit einer auf der Welle I sitzenden Scheibe m verbunden ist und einer auf der Rückseite des Schlittens angebrachten Dynamo: maschine ο angehört. Dieser wird der elekirische Strom mittels eines biegsamen Leiters zugeführt, und ein Schaltwerk gestattet,. die . Dynamomaschine nach Bedarf in Betrieb zu setzen oder auszuschalten. Andernteils besteht die Stampf vorrichtung aus einem beweglichen
ίο Stampfkolben in einem starr mit dem Schlitten i verbundenen Führungszylinder u. Dieser setzt sich zusammen aus einem' an die Kurbelwelle angelenkten Doppelkolben, dessen beide Kolben p, γ unter sich durch eine Stange s verbunden sind und aus einem entsprechenden, in den Führungszylinder u eingepaßten Doppelzylinder q, der oben offen und unten durch einen Pfropf q2 verschlossen ist, und daran den eigentlichen, auf die zu verdichtende Masse wirkenden Stempel t, e trägt. Der obere Kolben p kann sich in der oben offenen Kammer des Zylinders q bewegen, während der untere Kolben r sich in der unten durch den Pfropf q2 abgeschlossenen und von der oberen Kammer durch eine starre Querwand q1 getrennten Kammer des Zylinders q bewegen kann, wobei Stange s durch die Querwand q1 hindurchgesteckt ist. Ein in der inneren Wand des Führungszylin-. ders u ausgesparter Längskanal u1 bewirkt, daß drei die Wand des Doppelzylinders q durchbrechende Öffnungen q31, q32, q33, wovon ^31, q3i in die untere Kammer und q33 in die obere Kammer einmünden, auch dann stets mit der Außenluft in Verbindung bleiben, wenn der betreffende Teil des Doppelzylinders rings vom Führungszylinder umschlossen ist. Diese Öffnungen werden bei den Kolbenbewegungen abwechselnd überdeckt und freigegeben und sind gegenüber den gegebenen Längen der Kolben ^, r derart verteilt, daß folgendes Spiel bei der Bewegung der Kurbelwelle I entsteht:
Als Ausgangsstellung wird nach Fig. 3 die tiefste Lage des Kurbelzapfens gewählt, wobei der Stempel t, e auf der zu verdichtenden Masse
äufruhen soll, und vorausgesetzt wird, daß je zwischen Kolben p und Querwand q1 und zwischen Kolben r und Pfropf q2 ein Preßluftkissen besteht, welches Zwischenboden q1 und Kolben p sowie Pfropf q2 und Kolben r voneinander Zu entfernen bestrebt ist und somit einen nach aufwärts gerichteten Druck auf die Kolben und einen entsprechenden Gegendruck auf die zu verdichtende Unterlage des Stampfkolbens ausübt. Bei dieser Stellung von Zylinder q und Doppelkolben p, r sind die Öffnungen q31 und q33 überdeckt und nur Öffnung qz% ist frei. Bewegt; sich daher die Kurbel entgegen dem Uhrzeiger, so wird der mit dem. Doppelzylinder q verbundene Preßstempel noch so lange auf der zu-' sammengepreßten Masse sitzenbleiben, bis Doppelkolben p, r sich so weit aufwärtsbewegt hat. daß erstens der Druck zwischen Zwischenboden q1 und Kolben p und zwischen Pfropf q2 und Kolben r aufgehoben ist, und daß ferner die durch. Uberdeckung der Öffnung q3i alsdann zwischen Kolben r und Zwischenboden q1 eingeschlossene Luft genügend zusammengepreßt ist, um das Gewicht des ganzen Stampfkolbens zu tragen. Dies tritt ein in der Stellung der Kurbel nach Fig. 4, wo Öffnung q32 überdeckt und öffnungen q31, q33 freigegeben sind. Bei der ersten Viertelstellung der Kurbel wird daher die gegenseitige Lage der Teile diejenige gemäß Fig. 5 sein, und in der obersten Kurbelstellung werden die betreffenden Teile die Stellung gemäß Fig. 6 ein- ! nehmen. Doppelzylinder und Doppelkolben werden dabei ihre gegenseitige Lage beibehalten bis in der Kurbelstellung nach Fig. 7 der Stempel wieder die Oberfläche der zu verdichtenden Masse berührt und seine Last wieder von dieser Masse getragen wird. Das Auftreffen des Stempels wird hierbei einem auf die Masse ge-' führten Schlag gleichkommen. Die Kolben p, r werden bei fortgesetzter Bewegung der Kurbel bis in ihre in Fig. 8 dargestellte tiefste Lage sich im Doppelzylinder wieder verschieben und von dem Augenblick an, wo die Kolben p, r die Öffnungen q31 und q33 wieder verdeckt, und die ι dadurch eingeschlossene Luft wieder zusammeni'gepreßt haben werden; werden fsie auch einen \ Zunehmenden Druck auf den Stampfstempel und die zu verdichtende Masse ausüben. Dadurch wird die Ausgangslage wiederhergestellt, und das Spiel der Teile beginnt bei fortgesetzter ! Bewegung der Welle I von neuem.
Durch die gezeigte Anordnung wird daher eine Verdichtung der zu bearbeitenden Masse : sowohl durch Schlag als auch durch elastischen Druck erzielt, und. dies wird auch bei Verwen-' dung anderer, z. B. schwererer Stempel, der Fall sein. Bei den bisher bekannten Stampfvorrichtungen kann aber dies nur durch Einwechseln von dem geänderten Stempelgewicht entspre- ! chend gewählten Federn erreicht werden.
Der Hauptvorzug dieser Stampfvorrichtung j wird aber in der Einfachheit der Einrichtung und der wirtschaftlichen Ausnutzung · der Betriebskraft erblickt sowie auch darin, daß die \ Abnutzung nur eine sehr geringe sein kann; weil keine im Sande sich reibenden Teile vorhanden sind und alle harten Stöße der hin und her gehenden Massen vermieden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stampf vorrichtung für. Zementformmaschinen mitKurbelwellenbetrieb der Stampfer : (t, e), dadurch gekennzeichnet, daß, um den Stampfer sowohl durch Schlag als auch durch elastischen Druck auf die zu verdichtende- ! Masse wirken zu lassen und harte Stöße auf
    d'e Arbeits'eile zu vermeiden, der Stampfer ; sehenen Doppelzylinder geführt ist, daß Luft-
    an einem in einer Führung (u) gehaltenen I kissen in dem Doppelzylinder entstehen,
    Doppelzylinder (q, q1, q2) befestigt ist, dessen welche sowohl ein elastisches Aufpressen der
    doppelter Kolben (p,r),an der Kurbelwelle j Stempel nach ihrem ersten Auftreffen auf
    angelenkt und so in dem mit entsprechenden : die Masse als auch ein elastisches Abheben
    Luftzuführungsöffnungen (^31, q32, q3S) ver- derselben von der Masse bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDKUCKEREI.
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