DE315571C - - Google Patents
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- DE315571C DE315571C DENDAT315571D DE315571DA DE315571C DE 315571 C DE315571 C DE 315571C DE NDAT315571 D DENDAT315571 D DE NDAT315571D DE 315571D A DE315571D A DE 315571DA DE 315571 C DE315571 C DE 315571C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F7/00—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
- A47F7/16—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
- A47F7/166—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials with mechanical or electrical handling means
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Carpets (AREA)
Description
Die Vorführung von Teppichen, Decken u. dgl. bietet beim Verkauf mancherlei Schwierigkeiten,
deren Überwindung je nach Größe und Schwere der Ware stets mehrere kräftige Personen erfordert,
während die Wegräumung und Neuordnung der einzelnen Stücke viel Zeit und Mühe verlangt. Es sind zwar Einrichtungen
bekannt, bei denen solche Waren an Stangen aufgehängt werden, die mit Rollen auf an der
ίο Decke des Verkaufraumes angebrachten Schienen
laufen. Solche Einrichtungen genügen dem gedachten Zwecke jedoch nur unvollkommen,
weil sie die Besichtigung nur in hängendem Zustande der Ware gestatten und auch hinsichtlieh
der Wahl des Lichtes sehr beschränkt sind. Besonders Teppiche sollen nicht hängend, sondern
auf dem Boden liegend betrachtet werden, weil dabei die Wirkung der Farben am besten
und vor allem in der Weise zum Ausdruck kommt, wie die Teppiche sie bei ihrer Benutzung
zeigen. Auch gibt es fahrbare Schaugestelle, bei denen die Ware in aufgerolltem Zustande von
endlosen Ketten getragen wird. Hier kann die Ware zwar in abgerolltem Zustande auf dem
Boden liegend vorgeführt werden, eine Aufrollung empfiehlt sich jedoch für Teppiche,
Decken u. dgl. nicht. Diese sollen vielmehr in gestreckter Lage aufbewahrt werden, damit
die Ware glatt bleibt und keine Kniffe oder Brüche erleidet. Alle diese Unbequemlichkeiten
und Ubelstände zu vermeiden und die Vorführung wesentlich zu erleichtern, sowie die Lagerung
vorteilhafter zu gestalten, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Letztere besteht aus
einem fahrbaren Ständer, an welchem die Teppiche ausgebreitet aufgehängt werden. Der auf
leichtlaufenden Lenkrollen ruhende Ständer kann ohne Mühe an jede beliebige Stelle gerückt
werden, um die Ware dem Auge des Beschauers im günstigsten Lichte erscheinen zu lassen. Dabei kann die Ware hängend oder auf
dem Boden liegend zur Vorführung gelangen. Nach der Vorführung können die einzelnen
Stücke mit Hilfe einer an dem Ständer angebrachten Windevorrichtung hochgezogen und
mit dem Ständer fortgerollt werden, an welchem sie bis zur Ablieferung bzw. bis zur Auswechselung
gegen andere Ware verbleiben, so daß das lästige und keineswegs zweckdienliche Aufrollen der Ware ganz vermieden wird.
In der. Zeichnung ist die Erfindung durch
Fig. ι in Seitenansicht und senkrechtem
Schnitt und durch
Fig. 2 in Rückansicht dargestellt, während
Fig. 3 in Seitenansicht und kleinerem Maßstäbe die Erfindung im Betriebe veranschaulicht.
Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten der Konstruktion.
Der auf Lenkrollen r ruhende Ständer α besteht aus zwei rahmenartigen, durch Querverbindungen
b, b1, ό2 starr verbundenen Seitenteilen,
auf deren Vorder- und Oberkanten nach innen offene Führungsbahnen c, d angebracht
sind. In diesen Bahnen laufen die auf den Enden von Tragstangen e angeordneten RoI-len
e\ e2 (Fig. 4).
Mit den Führungsbahnen c, d parallel, im übrigen in geeigneter Weise laufen über an den
Innenseiten des Ständers α angebrachte Leitrollen f endlose Ketten g, welche in entsprechenden
Entfernungen mit federnden Haken h versehen sind. Die beiden unteren Leitrollen f
auf dem hinteren Ende des Ständers α sitzen
auf einer gemeinsamen Welle k fest, auf de: en nach, außen vortretendem Ende ein Stirnrad m
aufgekeilt ist, welches mit einem eine Handkurbel ο tragenden Stirnrade η im Eingriff
steht. Beim Drehen der Kurbel ο werden beide Ketten g gleichmäßig und in gleicher Richtungbewegt,
so daß die mit den Ketten verbundenen federnden Haken h sich stets in gleicher Höhe
ίο bzw. in gleicher Lage zueinander befinden.
Die Haken A federn von den Ketten g so weit
ab, daß sie die in den Eührungsbahnen c, d
ruhenden Tragstangen e erfassen und diese sam.t den daran aufgehängten Teppichen, Decken
o. dgl. bei ihrem Transport nach dem oberen Teil des Ständers β siehe: halten. Zur Befestigung
der Ware an den Tragstangen β können diese mit einer geeigneten Klemmvorrichtung
o. dgl. versehen sein; welche die einzelnen Stücke ohne nachteilige Einwirkung zuverlässig festhält.
Die Führungsbahnen c, d sind an den Vorderkanten des Ständers α senkrecht oder steil geneigt
angeordnet und gehen mit einer nicht zu kleinen Krümmung in die obere nach hinten
wenig geneigte Lage über. In diesem Teil der Bahnen verbleiben die mit Ware belasteten
Tragstangen e während der Ruhepausen. Die Führungsbahnen sind an beiden Enden verschließbar,
damit die Tragstangen e weder unten noch oben unbeabsichtigt aus ihnen
heraustreten können. Sie sind im Querschnitt U-förmig, mit der offenen Seite nach dem Innern
des Ständers α gerichtet und können auf ihrer ganzen Länge mit Schenkeln c1, d1 versehen
sein, welche ein Herausgleiten der Tragstangen e im Falle eines Schiefziehens der Ware verhindern
(Fig. 4). ' ■ ■ ■ ■
Bei der Vorführung wird, nachdem der Ständer α an einen geeigneten Platz gerückt ist, der
.40 erste Teppich mit beiden Händen an seiner Unterkante möglichst mitten gefaßt, heruntergezogen
und auf dem Fußboden oder einer entsprechenden Unterlage ausgebreitet (Fig. 3), darauf wird der nächste Teppich heruntergeholt
usw. Sollen.die einzelnen Stücke wieder hinaufgezogen werden, so wird die Kurbel 0 in der
Richtung des Pfeiles χ gedreht, wodurch die Ketten g in der Richtung der Pfeile y bewegt
werden und die federnden Haken h die Tragstangen β einzeln nach oben schaffen. Dort angekommen,
geben die Haken A die Tragstangen e wieder frei. Zu diesem Zweck haben die Haken A
e.nen bauchartigen Schaft, welcher beim ersten Male von der Querverbindung δ1 niedergehalten
die mitgeführte Tragstange β freiläßt und in der weiteren Folge jedesmal von der vorhergehenden
Tragstange e niedergehalten wird, unter denen er bei seiner Fortbewegung hindurchschlüpft (Fig. 5). In gleicher Weise wird
verhindert, daß die Haken A eine andere als die obere Tragstange e beim Hochziehen erfassen,
weil die bauchigen Hakenschäfte erst nach Passieren der oberen Stange kein sie zurückhaltendes
Hindernis mehr finden und daher die Haken A vorspringen lassen, um die Tragstange zu fassen.
Diese Vorgänge vollziehen sich so zuverlässig, daß Unregelmäßigkeiten kaum vorkommen. ,
An Stelle des Handbetriebes kann auch Kraftbetrieb, z. B. durch Einbau eines Elektromotors,
vorgesehen werden, welcher mit Hilfe einer .Drahtleitung mit einer Steckdose in bekannter
Weise verbunden werden kann.
Claims (3)
1. Schaustellungs- und Lagerständer für Teppiche, Decken u. dgl., gekennzeichnet
durch an den Vorder- und Oberkanten eines fahrbaren Ständers (a) angeordnete seitliche
Führungsbahnen (c, d), in denen Tragstangen (β) verschiebbar sind, welche samt der
daran aufgehängten Ware freihändig heruntergezogen und mittels einer geeigneten Windevorrichtung, wieder hochgezogen wer-
. den können.
2. Schaustellungsständer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an den Innenseiten des
Ständers (a) laufende endlose Ketten (g) mit federnden Haken (A), welche bei ihrer Fortbewegung
die unten befindlichen Tragstangen (e) fassen, nach oben schaffen und dort wieder freigeben.
3. Schaustellungsständer nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch federnde Haken
(A), deren Schäfte so gebogen sind,, daß sie beim Hindurchschlüpfen hinter oder
unter einem Hindernis von diesem zurück- oder niedergehalten werden und.die Haken (A)
erst vorspringen, um die Tragstangen (e) zu erfassen, wenn sie das Hindernis überwunden
haben, sowie in gleicher Weise die hochgeführten Tragstangen (e) oben wieder freigeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE315571C true DE315571C (de) |
Family
ID=568321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT315571D Active DE315571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE315571C (de) |
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0
- DE DENDAT315571D patent/DE315571C/de active Active
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