DE3151114A1 - Disazofarbstoffe fuer polyesterfasern - Google Patents
Disazofarbstoffe fuer polyesterfasernInfo
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- C09B31/00—Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
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- C09B31/04—Disazo dyes from a coupling component "C" containing a directive amino group
- C09B31/043—Amino-benzenes
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Description
MITSUBISHI CHEMICAL INDUSTRIES LIMITED, TOKYO/JAPAN
Disazofarbstoffe für Polyesterfasern
Die Erfindung betrifft Disazofarbstoffe für Polyesterfasern.
Die Farbstoffe der vorliegenden Erfindung färben PoIyesterfasern
in einer brillanten rot-blauen oder blauschattierten Farbe und haben gute Echtheitseigenschaften,
'insbesondere gute Lichtechtheit, eine gute Sublimationsechtheit
und Wasserechtheit, sowie eine ausgezeichnete Temperaturstabilität und pH-St£ibilität beim Färben.
' Weiterhin verursachen die erfindungsgemässen Farbstoffe
— 5 —
weniger Verschmutzung der Weisstextur· beim Drucken und
haben eine ausgezeichnete Weissätzbarkeit beim Alkalireservierungsoder
Ätzdrucken.
Die folgenden Farbstoffe sind in der JA-OS 47 680/74 · (ÜS-PS 4 264 495) beschrieben worden:
N=N'
Dieser Farbstoff: verursacht eine Verunreinigung der
Weiss textur beim Drucken und zeigt ei.no ni-chl ausreichende
Weissätzbarkeit beim Alkalireservierungs- oder Ätzdrucken.
Farbstoffe der folgenden allgemeinen Formel werden in der JA-OS 41 734/76 (DE-OS 24 38 496) beschrieben:
worin K eine Gruppe von Kupplungskomponenten, R^ ein ■
C1-C.-Alkyl, Aryl, C.-C4-Alkoxykarbonyl oder Wasserstoff,
-G-
O I U I I It
R„ Aryl, C -C^Alkoxykarbonyl, CONW1W2 oder Cyano,
X1 und Χ« jeweils Wasserstoff, Chlor, Brom, Cyano,
CF3, Nitro, C1-C4-AlRyI, C1-C4-AIkOXy, Phenyl, C1-C
Alkylkarbonyl, C1 -C4-Alkoxykarbonyl, Cj-C^Alkylsu
fonyl, Arylsulfonyl, Benzylsulfonyl, COOH, SO2W1W3
oder CONW1W-, jedoch nicht gleichzeitig Wasserstoff
bedeuten, und X-. Wasserstoff, Cj-C^Alkyl, C1-C4
Chlor, Brom oder Cyano und X4 Wasserstoff, Methyl, Chlor oder Brom bedeuten und worin W1 und W2 jeweils
H, C1-C4-AIkYl oder Hydroxyethyl bedeuten oder einen
Rest eines 5-gliedrigen oder 6-gliedrigen gesättigten,
heterozyklischen Rings zusammen bilden können. Die in der vorerwähnten DE-OS 24 38 496 konkret beschriebenen
Farbstoffe sind jedoch nur bedingt praktisch anwendbar wegen ihrer nicht-ausreichenden Temperaturstabilität
beim Färben.
Die Disazofarbstoffe der vorliegenden Erfindung haben
die allgemeine Formel (I)
N=N
(D
worin bedeuten:
31511U
X ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine Trifluormethylgruppe
oder eine Nitrogruppe,
Y eine Cyanojruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe
oder eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylgruppe,
Z ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, ein Bromatom; eine Methylgruppe oder eine Acylaminogruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Niedrigalkylgruppe,
eine Cyanoalkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe,
eine Aryloxyalkylgruppe, eine Acyloxyalkylgruppe, eine Alkenyloxyalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder
eine Aralky]gruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyalkylgruppe, eine
Niedrigalkoxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe, eine Aryloxyalkylgruppe, eine Acyloxyalkylgruppe,
eine Alkenyloxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe,
und
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, ein
30 Chloratom oder eine Methoxyg.ruppe,
GIU! I It
wobei R eine Niedrigalky!gruppe bedeuten kann, wenn
Y eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe, Z eine Acylaminogruppe oder R eine Methylgruppe bedeutet.
In der vorerwähnten allgemeinen Formel (I) sind Beispiele für durch Y dargestellte Niedrigalkoxykarbonylgruppen
eine Methoxykarbonylgruppe, eine Ethoxykarbonylgruppe
und eine Butoxykarbony!gruppe, etc. und Beispiele
für die Niedrigalkoxyalkoxykarbony!gruppe sind eine Methoxyethoxykarbonylgruppe, eine Ethoxyethoxykarbonylgruppe,
eine Propoxyethoxykarbonylgruppe und eine Butoxyethoxykarbonylgruppe, etc..
Beispiele, bei.·denen Z eine Acylaminogruppe bedeutet,
sind eine Acetylaminogruppe, eine Chloracetylaminogruppe,
eine Propionylaminogruppe, eine Methylsulfonylaminogruppe, eine Chlorpropionylaminogruppe, eine
Methoxykarbonylaminogruppe und' eine Ethoxykarbonylami*-
nogruppe, etc
' - '
' - '
Beispiele, in denen R eine Niedrigalkylgruppe bedeutet,
sind eine Methylgruppe, eine Kthylgruppe und eine
geradkettige oder verzweigte Propyl- und Butylgruppe,
etc., und Beispiele für eine Cyanoalkylgruppe sind eine Cyanomethylgruppe und eine Cyanoethylgruppe, etc..
1 2
Beispiele, bei .denen R und R eine Hydroxyalkylgruppe
bedeuten können, sind eine Hydroxyethylgruppe, eine Hydroxypropylgruppe, eine Hydroxybutylgruppe und eine
Hydroxyhexylgruppe, etc., und Beispiele für eine
Niedrigalkoxyalkylgruppe sind eine Methoxyethy!gruppe,
31 511 U
eine Etho'xyethylgruppe und eine Butoxyethylgruppe.
Beispiele für eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe sind eine Methoxyethoxyethylgruppe und eine Ethoxyethöxyethylgruppe.
Ein Beispiel für eine Aryloxyalkylgruppe ist eine Phenoxyethylgruppe, etc.. Beispiele
für Acyloxyalky!gruppen sind eine Acyloxyethylgruppe,
eine Propionyloxyethylgruppe und eine Benzoyloxyethylgruppe,
etc.. Beispiele für Alkenyloxyalkylgruppen sind eine Allyloxyethylgruppe und eine Krotyloxyethylgruppe,
etc.. Beispiele für Niedrigalkoxykarbonylalkylgruppen
sind eine Methoxykarbonylraethylgruppe,
eine Methoxykarbonylethylgruppe, eine Methoxykarbonylpropylgruppe,
eine Ethoxykarbonylmethylgruppe, eine Ethoxykarbonylethylgruppe und eine Butoxykarbonylethylgruppe,
etc;.. Beispiele-für Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppen
sind eine Methoxyethoxykarbonylmethylgruppe,
eine Methoxyethoxykarbonylethylgruppe, eine Ethoxyethoxykarbonylethylgruppe, eine Methoxyethoxykarbonylpropylgruppe
und eine Butoxyethoxykarbonylethylgruppe, etc.. Beispiele für Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppen
sind eine Methoxykarbonyloxyethylgruppe
und eine Ethoxykarbonyloxyethylgruppe, und Beispiele
für Alkenylgruppen sind eine Allylgruppe, eine 2-Methylallylgruppe
und eine Krotylgruppe, etc., und Beispiele
25 für Aralkylgruppen sind eine Benzylgruppe und eine
Phenethylgruppe, etc..
Die Disazofarbstoffe der allgemeinen Formel (I) können hergestellt werden, indem man Amine der folgenden allgemeinen
Formel (II)
- 10 -
οίοι ι ι -τ
(ID
worin X dia vorher angegebene Bedeutung hat, diazotiert
und die diazotierten Amine dann mit Aminothiophenen der allgemeinen Formel (III)
(III)
NEL
worin Y die vorher angegebene Bedeutung hat,, kuppelt
und dabei Monoazoverbindungen der allgemeinen Formel (IV) erhält
(IV)
worin X und Y die vorher angegebenen Bedeutungen habenr
worauf man dann die gekuppelte Monoazoverbindung mit Anilinen der folgenden allgemeinen Formel (V)
- 11 -
'12 3
worin Z, R , R und R die vorher angegebenen Bedeutungen
haben, kuppelt.
10 '
Beispiele für Fasern, die man unter Verwendung dor crfindungsgemässen
Disazofarbstoffe färben kann, sind Polyethylenterephthalatfasern, Polyesterfasern aus
einem Polykondensation Terephthalsäure und 1,4-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexan
und gemischte Spinnwaren und Gewebe von Mischgarnen, die unter Verwendung von Naturfasern,
wie Baumwolle, Seide oder Wolle, etc., und den vorerwähnten Polyesterfasern hergestellt wurden.
Um die Polyesterfasern unter Verwendung der Farbstoffe
der allgemeinen Forme; 1 (I) gemiiss der Erf.i nduncj zu färben,
stellt man ein Farbbad oder eine Druckpaste her, indem man den Farbstoff in einem wässrigen Medium unter
Verwendung eines Dispergiermittels, wie einem Konden-
25 sat von Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd, einem
höheren Alkoholsulfat oder einem höheren Alkylbenzolsulfonsäuresalz,
etc., mittels üblicher Methoden dispergiert, denn der Farbstoff ist unlöslich oder schlecht
löslich in Wasser, worauf man dann eine Tauchfärbung
30 oder Drucken durchführt. Bei der Tauchfärbung erhält
man Farben mit ausgezeichneter Echtheit auf den
- 12 -
O I O I I
Polyesterfasern oder gemischten Spinnwaren, wenn man
einen üblichen Färbeprozess, wie ein Hochtemperaturfärben.
Färbeverfahren unter Verwendung von Färbebeschleunigern oder ein Thermosol-Färbcverfahren durchführt.
Gev7Ünschtenfalls kann man zur Erzielung noch . besserer Ergebnisse eine saure Substanz, wie Ameisensäure, Essigsäure, Phosphorsäure oder Ammoniumsulfat
dem Färbebad zusetzen.
Weiterhin kann man die erfindungsgemässen Farbstoffe
der allgemeinen Formel (I) zusammen mit der gleichen
Art von Farbstoffen oder mit einer anderen Art von Farbstoffen einsetzen. In solchen Fällen werden manchmal
gute Ergebnisse, z.B. eine Verbesserung der Färbeeigenschäften, erzielt, indem man zwei oder mehr Farbstoffe
der allgemeinen Formel (I) abmischt.
Es gibt eine Reihe von Ätzdruckverfahren für Polyesterfasern. Bei einem ersten Verfahren führt man eine Klotzfärbung
auf einem Stoff aus Polyesterfasern mit einer Dispersion, die einen Monoazofarbstoff der allgemeinen
Formel (I) und eine Reihe von Hilfsstoffen enthält,
durch und trocknet bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1500C. Dann bedruckt man den Stoff mit einer
Ätzdruckpaste, die Basen, wie K2CO-. und eine Reihe von
Farbhilfsstoffen .enthält und führt anschliessend eine
Wärmebehandlung bei einer Temperatur im Bereich von
100 bis 2300C durch, um die Monoazofarbstoffe der allgemeinen
Formel (I) zu fixieren und die Monoazofarbstoffe
auf den Flächen, wo die Ätzpaste nicht aufgebracht wurde, zu zersetzen, worauf man dann eine
- 13 -
Nachbehandlung in üblicher Weise vornimmt. Bei dem zweiten Verfahren bedruckt man einen Stoff aus Polyesterfasern
mit einer Reservierung«- und Ätzdruckpnntc,
trocknet oder trocknet nicht bei einer TcmpoiMlur
im Bereich von 800C bis 1500C und bedruckt anschlios-·
send das Gewebe mit einer Druckpaste, die den Monoazof arbstof f. der allgemeinen Formel (I) sowie verschiedene
Färbehilfsmittel enthält und führt dann eine Wärmebehandlung in einem Temperaturbereich von 100 bis
2300C durch/ um die Monoazofarbstoffe der allgemeinen
Formel (I) zu fixieren und die Monoazofarbstoffe auf den Stellen, wo die Reservierungs- und Ätzdruckpaste
nicht aufgebracht worden ist, zu entfernen, worauf man dann eine übliche Nachbehandlung durchführt. Bei einem
dritten Verfahren bedruckt man einen Stoff aus Polyesterfasern
mit den Monoazofarbstoffen der allgemeinen Formel (I) und verschiedenen Hilfsmitteln, trocknet
bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1500C, bedruckt den Stoff mit einer Reservierungs- und Ätzdruckpaste,
führt eine Wärmebehandlung in einem Temperaturbereich von 100 bis 2300C zum Fixieren der Monoazofarbstoffe
der allgemeinen Formel (I) und zum Zersetzen der Monoazofarbstoffe auf den Flächen, auf denen die
Reservierungs- und Ätzdruckpasto aufgebracht worden ist, durch, worauf man dann eine übliche Nachbehandlung vornimmt
.
Wenn die vorerwähnten verschiedenen Reservierungsund Ätzdruckverfahren auf Stoffen aus Polyestergeweben
angewendet werden, ist es möglich, vielfarbige Muster auszubilden, indem man die nachfolgend noch beschriebenen
- 14 -
JIOI I
alkalibeständigen Farbstoffe den Reservierungs- und Ätzdruckpasten
zugibt.
Nachfolgend wird die Erfindung näher in den Beispielen beschrieben.
Beispi cl_1_ 10
—/ CH0-CH-CH
CH.COOCHj
100 g einer Polyesterfaser wurden in ein Färbebad getaucht,
das hergestellt worden war durch Dispergieren von 0,5 g eines Farbstoffes der oben aufgezeigten Formel
in 3 1 Wasser, enthaltend 1 g Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat
und 2 g eines höheren Alkoholsulfats. Nachdem die Fasern 60 Minuten bei T30°C gefärbt
worden waren, wurden sie nachgeseift, gewaschen und getrocknet, wodurch man gefärbte Fasern mit einer brillanten rot-blauen Schattierung erhielt. Die erhaltenen gefärbten
Fasern hatten eine gute Lichtechtheit, eine gute Sublimationsbeständigkeit und eine gute Wasserechtheit
und der oben erwähnte Farbstoff zeigte eine gute Temperaturstabilität
und pH-Stabilität beim Färben.
- 15 -
Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wurde
wie folgt hergestellt:
9,3 g Anilin wurden in 100 ml 7-%-iger Salzsäure gelöst. Nachdem man die Lösung auf 2°C gekühlt hatte,
wurden 50 ml 2N Natriumnitrit zugegeben. Dabei wurde die Temperatur auf nicht mehr als 5°C ansteigen gelassen.
Die erhaltene Lösung mit dem Diazoniumsalz von Anilin wurde zu einer Lösung gegeben, die 12,4 g 2-Amino-3-cyanothiophen
in 200 ml Methanol enthielt und eine Temperatur von 2°C hatte und das Gemisch wurde bei
dieser Temperatur 2 Stunden gerührt. Nach dem Abfiltrieren
der ausgefallenen Monoazoverbindung wurde diese mit Wasser gewaschen und getrocknet. 11,4 g dieser
Monoazoverbinduug (2-Amino-3-cyano-5-phenylazothiophen)
wurden zu einer Mischung gegeben, die aus 114 ml Essigsäure
und 114 ml Phosphorsäure bestand. Dann wurden zu der Mischung langsam Nitrosylschwefelsäure (hergestellt
durch Auflösen von 3,5 g Natriumnitrit in 20 g 97-%-iger Schwefelsäure) gegeben und die Mischung wurde
bei der vorerwähnten Temperatur 30 Minuten gerührt unter Ausbildung der diazotierten Monoazovcrbinduny.
9,3 g N-AlIy1-N-(ß-cyanoethyl)-anilin wurden in 200 ml
Methanol gelöst und die Lösung wurde zu einer Mischung aus 200 g Eis und 100 ml Wasser gegeben. Zu dieser
Mischung wurde die zuvor hergestellte Lösung der diazotierten Monoazoverbindung gegeben und das Gemisch wurde
2 Stunden zwischen 0 und 5°C gerührt. Nach dem Abfiltrieren
des ausgefallenen Disazofarbstoffs wurde dieser
mit Wasser gewaschen und getrockner. Der gebildete
- 16 -
O I ü I I IH
Farbstoff zeigte ein/lmax (Aceton) von 612 nm.
■—/ "CH„-CH=CH
■in // W JL1 1J. // W ^. <-. _n. OCOCH7
Ein Gewebe aus Polyesterfasern wurde mit einer Druckpaste
bedruckt, die hergestellt worden war durch feines Dispergieren von 30 g des Farbstoffes der obigen Formel
und Zugabe von 24 g Cellucol PBL-600 (hergestellt
von Adachi Koryo Co.), 45 g Kiprogum P-20N (hergestellt
von Nichiden Chemical Co.) r 1,5 g Weinsäure, 10,2 g
MS-Pulver (hergestellt von Meisei Kagaku Co.), 30 g
Meiprinter Y-75 (hergestellt von Meisei Kagaku Co.) und 858,8 ml Wasser. Das Gewebe wurde 6 Minuten mit überhitztem
Wasserdampf bei 175°C behandelt und dann erfolg-" te eine Nachbehandlung und eine Nachseifungsbehandlung.
Nach dom Spülen und Trocknen erhielL man ein■gefärbtes
Gewebe mit einer brillant blauen Farbe und besonders guter Lichtechtheit, Sublimationsechthext und Wasserechtheit.
Die Temperaturstabilität und die pH-Stabilitat des oben beschriebenen Farbstoffs beim Färben waren
ausgezeichnet.
- 17 -
Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wurde entsprechend
Beispiel 1 hergestellt. Er zeigte ein Λ max (Aceton) von 610 nm.
Ein Polyestergewebe wurde mit einer Reservierungs- und Ätzdruckpaste aus 60 g Natriumkarbonat, 60 g Color Fine
AD (hergestellt von Dai-ichi Kogyo Seiyaku Co.), 600 g einer 25-%-igen wässrigen Lösung von Texprint LB (her-
: gestellt von Grünau Co.) und 280 ml Wasser, bedruckt und bei 80 bis 1000C getrocknet. Nach dem Trocknen
wurde es mit einer Druckpaste überdruckt, die hergestellt worden war durch feines Dispergieren von 30 g eines
Farbstoffes der allgemeinen Strukturformel
.COOCH7
L 4 O
und Zugabe von 24 σ Cellupol PBL-600 (hergestellt von Adachi Koryo Co.), 45r5 g Kiprogum P-20N (hergestellt
von Nichiden Chemical Co.), 1,5 g Weinsäure, 10,2 g MS-Pulver (hergestellt von Meisei Kagako Co.), 30 g
Meiprinter Y-75 (hergestellt von Meisei Kagaku Co.) und 858,8 ml Wasser. Durch 6-minütiges Behandeln mit
- 18 -
überhitztem Wasserdampf bei 175°C wurde die Fixierung
durchgeführt und dann erfolgte eine reduktive Nachbehandlung und eine Nachseifungsbehandlung. Nach dem Spülen
und Trocknen erhielt man ein trockenes Gewebe mit einer · brillanten blauen Farbe und besonders guter Licht-,
Sublimations- und Wasserechtheit. Man erhielt einen ganz ausgezeichneten Weissätzdruck mit scharfer Kontur
auf den Flächen, wo die Natriumkarbonat enthaltende Reservierungs- und Ätzdruckpaste aufgedruckt war. Die
Temperaturstabilität und die pH-Stabilität des vorerwähnten Färbstoffes waren ausgezeichnet.
Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wurde entsprechend Beispiel 1 hergestellt. Er zeigte ein Amax
(Aceton) von 619 im.
Die in den nachfolgenden Tabellen 1.und 2 beschriebenen
Farbstoffe wurden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Polyesterfasern wurden unter Verwendung
dieser Farbstoffe gefärbt. Λ.max (Aceton) der einzelnen Farbstoffe und die Farbtöne der gefärbten Gewebe
werden "in. den Tabellen gezeigt.
- 19 -
| Nr. | X | Y | COOCH3 | CN | COOCH3 | L | K | C2H^CN | κ. ■ |
| 1 | H | ti | COOC H | H | CH9-CH=CH2 | CH2-CH=CH2 | |||
| 2 | 11 | It | NHCOCH3 | C2H4CN | It | ||||
| 3 | Il | Il | CH3 | It | C2H4OCH2CH=CH2 | ||||
| 4 | Il | It | H | CH2-CH=CH2 | CH2-CH=CH2 | ||||
| 5 | ir | It | It | Il | CH2COOCH3 | ||||
| 6 | Il | ti | tt | C2H4OCOOC2H5 | |||||
| 7 | Il | It | Il | C2H4OCH3 | |||||
| S . | It | Il | CH2-CH=CH2 | C2H4OCOCH3 | |||||
| Q | M | It | C2H4OCOCH3 |
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) ran
| brilanntes ches blau |
rötli- | 582 | 1 |
| brillantes | blau | 631 |
VO
I |
| tt | 604 | ||
| ti | 597 | ||
rötliches blau
brillantes blau
rötliches blau
595
608
618
593
592
Nr. X
10' H
12 "
CN
| CH3 | CH0-CH=CH0 | C2H4OCOCH3 |
| It | C2H4CN | CH2-CH=CH2 |
| Il | CHnCN | 1! |
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
620
607
597
13 " COOCH
rötliches blau
CN
| 19 | M | COOCH3 | |
| 20 | ti | Il | |
| 21 | Il | COOC2H5 | |
| ι | 22 | Il | COOCH3 |
NHCOCH,
CH2-CH=CH2
brillantes blau
CH
| CH2-CH=CH2 | C2H4OCH3 |
| C2H4CN | C2H5 |
| C2H5 | C2H4OCOCH3 |
| C2H4CN | C2H5 |
| C2H5 | C2H4OH |
CH2-C(CH3)=CH2 rötliches blau
brillantes blau
brillantes rötliches blau
brillantes blau
brillantes rötliches blau
brillantes blau
| 592 | 1 NJ O I |
CO |
| 590 | 151114 | |
| 625 630 |
||
| 598 | ί | |
| 620 | t t f |
*■■ |
| 585 | f | M ; * 4 < , * J r |
| 600 585 |
||
| 625 | ||
27
H COOCH,
24 25
COOCH,
λ max
erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern)
nm
J.L
| NHCOCH3 | C2H5 | G2H5 | brillantes blau | blau | Il | 620 |
| H | It | C2H4OCH3 | brillantes rötli ches blau |
rötliches blau | 595 | |
| 11 | Il | C2H4COOCH3 | rötliches blau | blau | 600 | |
| Il | It | CH2COOCH3 | Il | 582 | ||
| Il | Il | C2H4OCOOC2H5 | ·.· | 596 | ||
| Il | Il | C2H4OC4H9Cn) | 606 | |||
| Il | Il | C2H4OCOCH3 | 593 | |||
| Il | M | C2H5 | 615 | |||
| Il | CH. | CH- | 608 |
C2H5-
603
JJ
rötliches blau
blau
Nr. X
35· H COOCH3
39 " "
40 " COOC.f
41 " COOCH,
42 "
43 " " 44
46 " "
47 " "
(n)
1 ■
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nir.
| H | C2H4OCH3 | C2H4OCH3 |
| Il | C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 |
| Il | C2H4COOCH3 | C2H4COOCH3 |
| CH3 , | C2H4CN | C2H5 |
| Il | C2H5 | C2H4OCOCH3 |
| Il | C2H4CN | C2H5 |
| CA. | C2H5 . | H |
| Il | C2H4COOCH3 | C2H4COOCH3 |
| Il | .C0H-OCOOCH- 2 4 3 |
C2H4OCOOCH3 |
| NHCOCH3 | C2H5 | C2H5, |
| NHCOC2H5 | C2H4CN | Il |
| NHCOC2H4CA | - C2H5 | Il |
| NHSO2CH3 | Il | Il |
blau
rötliches blau
blau
rötliches blau
blau '
600
583
| 585 | CO I i |
| 596 | to cn to i |
| 604 | -P- |
| 596 | |
| 590 | |
| 595 | |
| 592 | |
| 630 | |
| 610 | |
| 628 | |
| 624 | |
48 H COOCH,
CN
| NHCOOCH3 | .■■■CA:. | ^5 |
| NHCOCH3 | C2H4OCH3 | C2H4OCH3 |
| Il | C2H4OH | C2H4OH |
| Il | C2H4COOCH3 | C2H4COOCH3 |
| H | C2H5 | C2H4OCOCH3 |
| Il | Il | CH2COOCH3 |
| CH3 | C2H4COOCH3 | C2H4COOCH3 |
| Il | C2H5 | C2H4OH |
| NHCOCH3 | It | C2H5 |
| H | C2H1O=OCH3 | C2H4OCOCH3 |
| Il | C2H3 | C2H4COOC2H4OCH3 |
| Il | ti | C2H4OCOOCH3 |
λ max
erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm
blau
blau
brillantes blau
brillantes rötliches blau
brillantes blau
628 640. 646 618 618 597 615 648 645 604 620 617 626
| Nr. | _X |
| 61 | H |
| 62 | 11 |
| 63 | Il |
CN
C2H4COOCH3
C2H4OCOCH3
C2H4CCCCH3
C2H4OH
'C2H4COOCH3
λ max
,erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm ■
rötliches blau
brillantes blau
602
638
604
C2H5
628
620
| Il | C2H4OCH3 |
| Il | C2H4OC2H4OCH3 |
| Il .. | C2H4OCCCH3 |
| C2H4OCOCH3 | It |
| C2H5 | C2H4COOCH3 |
| C2H4OCH3. | C2H4OCH3 |
| to cn | |
| 631 | |
| 630 | |
| 631 · 613 |
t ■ |
| 628 | |
| 638 |
| Nr. | |
| "2 | |
| 73 | |
| 74 | |
| 75 | |
| 76 | |
| 77 | |
| 78 | |
| 79 | |
| 80 | |
| 81 | |
| 82 | |
| I | 83 |
| tvj |
CN
NHCOCH,
R.
| CH3 | C0H-OCOOCH0 2 4 3 |
C2H4OCOOCH3 | C2H4OH- |
| CS. | H, | C2H4COOCH3 | C2H4OCOCH3 |
| (I | C2H5 | H ' | |
| ti | C2H4OH | ||
| 11 | C2Il4OCOCH3 |
| Il | C2H4OCH3 | C2H4OCH3 |
| If | H | C-H.COOC 2 4 |
| NHSO2CH3 · | C2H5 | C2H |
| NHCOOCH3 | Il | ti |
| NHCOC H4Ci, | Il | ti |
Br
C.H.OCOCH« 2 4
λ max
.erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nn
brillantes blau
blau
• I .
617
| 608 | 31511 - 25 - |
| 625 | -P- |
| 633 | |
| 610 | |
| 625 635 |
|
| 615 | |
| 638 | |
| 640 | |
| 640 | |
602
CN
86 " COOC2K4OCH3
| 87 | Il | COOC2H4 | OC2H5 |
| 88 | It | It | |
| 89 | Ci, | COOCH3 | |
| 90 | ti | It |
COOC2H5
CN
It
C2H5
CH2COOCH3
| It | CH3 | C2H4COOCH3 |
| Br | CH2-CH=CH2 | Il |
| H | C2H4CN | CH2-CH=CH2 |
erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern)
(auf Polyesterfasern)
| Br |
C'H. OCOCH-
2 k -3 |
C2H4OCOCH3 | violett |
| Il | C2H4CCH3 | CH2COOCH3 | |
| H |
C.H. OCO1CH,
2 4 j |
C2H4OCOCH3 | |
| ti | C2H4CCH3 . | C2H4OCH3 | |
| Il | C2H4CN | C2H4OCOOCH3 |
rötliches blau
brillantes blau
brillantes blau
rötliches blau
blau
brillantes blau
λ max
(Aceton) nm
587
583
593
596
581
602
638
630
598 597 602 600
| Nr. | X |
| 96 | C£ |
| 97 | 11 |
| 98 | II |
CN
101 CF3 COOCH3
102 " "
103 " CN
104 " " "
105 " "
106
106
CH
NHCOCH,
NHCOCH,
C2H4CN
C2H4OCOCH3
C2H5
C2H4OCOCH3
C2H5
C2H5
CH2-CH=CH2
C2H4OCOCH3
C2H4OCOCH3
C2H5
CH2-CH=CH2
λ max
■erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
rötliches blau
brillantes blau
| C2 | H4OCOCH3 | C2H5 | C2H4OCH | 11 |
| C2 | H4CN | CH2-CH= | 2"CH=CH2 | |
| . Il | C2HOH | CH2 | ||
612 626 613
650
645 599 610 604 615 613 642 656
| Nr. | X |
| 108 | CF |
| 109 | Il |
| 110 | Il |
CN
COOCH,
. CN
111 112 " COOCH,
113 114
115 116 117 118 , " 119 ." COOCH,
CN
NHCOCH,
NHCOCH3,
NHCOCH,
C2H5
C2H4OCQCH3
λ nax
•erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) na
brillantes blau
brillantes rötli
ches blau
ches blau
C2H4COOC H4OCH3 brillantes blau
C2H4OCH3
C2H5
to 120
| Il | C2H4OCOCH3 |
| Il | C2H4COOCH3 |
| C2H4COOCH3 | C2H4COOCH3 |
| C2H4OCH3 | C2H4OCH3 |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 |
| C2H4CN | . C2H5 |
| C2H5 | C2H4OCOCH3 |
650 605 632 636 636
650 642
643 628 644 636 616 629
co ι
NO
Nr. X
121 CF3
122 " 123 124. 125
126. 127 128
129 130 131
COOC2H4OC4H9(n)
CN
COOCH.
CN
C2H5
C2H4OCOCH3
C2H5.
| ■■« | C2H5 | C2H4CN | C2H4OCOCH3 |
| Br |
C-H.OCOCH-
2 4 3 |
C2H5 | Il |
| CH3. | C2H5 | Il . | C2H4OCH3 |
| H | Il | C2H4OCOCH3 | |
| Il | C2H5 | ||
| Il | C2H4COOCH3 | ||
| Il |
C-H.OCOOCH0
2 4 3 |
CH2COOCH3
C2H4OH
C-H.OCOCH-2 4
erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern)
(auf Polyesterfasern)
brillantes blau
λ max (Aceton)
nm
620
| DIdU | blau | 593 | 1 NJ KD I |
CO |
| V | rötli- | 605 | 15111 | |
| brillantes | blau | 638 | ||
| brillantes ches blau |
608 | |||
| brillantes Il |
639 636 |
|||
| Il | 629 | |||
| Il | 624 | |||
| Il | 645 | |||
| Il | 626 | |||
641
Nr. X
133 NO0 ' CN 134
135
136 " COOCH.
137 " COOC2H5
138 " CN
139 "
140 " "
141 "
142 " · "
143 " "
144 "■ "
| Z | R1 · | R2 |
| H | C2H5 | CH2-^TA |
| It | M | C2H4OCH3 |
| 11 | Il | C2H4OC2H4OCH3 |
| 11 | ti | C H OCOCH3 |
CH,
NHCOCH,
CS,
| II | C2H4CN | C2H4OCOCH3 |
| C2Il4OCOOCH3 | ti | |
| C2H4COOCH3 | C.H.OCOOCH, 2 4 3 |
|
| C2H5 | C0H.COOCH0 2 4 3 |
|
| C2H4OCH3 | C2H5 | |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCH3 | |
| C2H4OCOCH3 |
,erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern)
(auf Polyesterfasern)
brillantes blau
λ max (Aceton)
638
642
642
618
618
649
627
630
631
656
652
620
O I
COOCH
| CH3 | C2H5V | C2H4OCOCH3 |
| Il | C2H4CN | C2H5 |
| Br | C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 |
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polvesterfasern) nm
brillantes blau
blau
613 608 615
Nr. χ
1A9 150 151 ι s?
153
| 154 | Il | |
| I | 155 | Il |
| OJ to |
148 H COOCH.
CN
| °2VN . | CH2-CH=CH2 |
| C2H5 | C2H4COOCH3 |
| M | CH2COOCH |
| H' | ■ C2H4COOCH3 |
| Il | ■ C0H.COOCnH,OCH, /H -4 J |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 |
| C2H5 | C2HOH |
-CH2-CH-OCOCH3
CHn
erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern) nm
λ max (Aceton)
brillantes-blau
603 626 613 605 605 614 637 609
| Nr. | X | |
| 156 | H | |
| 157 | Il | |
| 158 | it | |
| 159 | Il | |
| 160 | 11 | |
| 161 | Il | |
| 162 | Il | |
| 163 | 11 | |
| 164 | tt | |
| 165 | Il | |
| 166 | Il | |
| 167 | Il | |
| I | ||
| W |
CN
COOC2H5
H
CH,
CH,
NHCOCK,
C2H4OCOCH3
| Il | C2H4COOCH3 | Il |
| C2H4OH | H | Il |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 | Il |
| C2H5 . | C2H5 | CH3 |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 | OCH |
| C2H4COOCH3 | H | Il |
| C2H4CN | C2H4OCOOC2H5 | Il |
| C2H4CUOCH3 | H | CH3 |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 | It |
λ max
erzeugte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
621 639
602 601.
621 592 648 624 613 607 601 612
co cn
Nr. χ
168 . Ci,
169 "
170 " 171
172 NO2
173 "
174 CF3
175 "
176 H
CN
NHCOCH
C2H4OCOCH3
C2H4COOCH3
| NHSO2CH3 | C | 2Η | 11 | 3 |
| H | C | 2Η | 11 | OCH3 |
| CH3 | C | 2Η | Il | |
| C2, | .0COCH 4 |
|||
| H | 4OC2H4 | |||
| Il | 4CN | |||
R2
C2H4OCOCH3
C2H5
C2H4OCOCH3
C2H5
R3
CH
CS,
OCH,
CH
λ max
erzielte Färbung (Aceton) . (auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
624
| 613 | 1 | CO \ |
| 659 | U) *>. I |
511 |
| 646 | ||
| 643 | ||
| 657 | ||
| 623 | ||
| 607 | ||
| 605 | ||
Die Farbstoffe der vorliegenden Erfindung und bekannte Farbstoffe (Farbstoffe r die in der JA-OS 47 680/74 beschrieben
sind) wurden untersucht, um die Verschmutzung der Weisstextur beim Drucken und die Weissätzbarkeit beim
Alkalireservierungs- und Ätzdrucken fostzu·;tollen.
10 (a)
Ein Polyestergewebe wurde unter Verwendung der in der nachfolgenden Tabelle 3 angegebenen Farbstoffe nach dem
in Beispiel 2 beschriebenen Verfahren bedruckt und der Grad der Verschmutzung auf den nicht-gefärbten Stellen
(Weisstextur) der durch den nichtfixierten Farbstoff'
verursacht wurde, wurde mittels einer Grauskala (5-Grad-Einteilung)
bestimmt.
(b) Weissätzdruckbarkeit beim^Alkalireservierungs^
Ein Polyestergewebe wurde unter Verwendung der in der nachfolgenden Tabelle 3 angegebenen Farbstoffe nach dem
in Beispiel 3 beschriebenen Verfahren bedruckt und die weissen Stellen wurden mittels einer Grau-Skala (5-gradige
Einteilung) bestimmt.
30 Grad 5 ist in beiden Fällen der Verschmutzung der
- 36 -
Weisstextur und der Weissätzbarkeit der beste Wert.
Ein Farbstoff- der Werte in der Nähe des Grades 5 aufweist r hat hohe wirtschaftliche Bedeutung, weil die
Verschmutzung der Weisstextur gering und die Weissätzbarkeit besser ist.
Vergleichsfarbstoff
erfindungs-
gerr.ässer
Farbstoff
3 4 5 6
CF.
CN
CN COOCH,
CN
^Vn=n'^s-^n=n·
C2H5
C2H4CN
Verunreinigung der Weisstextur (Grad)
| C2H5 | C2H4COOCH3 | 4 |
| Il | C2H4CN | 4 |
| C2H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 | 3 |
| C2H4COOCH3 | C2H4COOCH3 | 4-5 |
| C2H5 | ' C2H4COOCH3 | 3 |
| C0H4OCOCH3 | C2H4OCOCH3 | 3 |
Wexssätzbarkeit beim Alkalireservierungs-
und Ätzdrucken
4 4 3
4-5 3 3
erfindungsgemässer Farbstoff
CN
NHCOCH
NHSO2CH3 · C2H4OCH3
| R2 | ' Verunreini gung der Weisstextur |
| (Grad) | |
| C2H5 | 2-3 |
| C2H4OCH3 | 2-3 |
V?eissätzbarkeit beim Alkalireservierungsund Ätzdrucken
2-3
2-3
Die erfindungsgomässen Farbstoffe und bekannte Farbstoffe
(Farbstoffe, die in der JA-OS 41 734/76 beschrieben werden) wurden untersucht, um die Temperaturabhängigkeit
festzustellen. Die Temperaturabhängigkeit wurde nach folgender Methode bestimmt:
Die Färbung wurde nach dem in Beispiel 1 beschrieben Verfahren bei 1300C χ 60 Minuten und bei 1200C χ 60 Minuten
durchgeführt. Die Färbedichte bei jedem der gefärbten Gewebe wurde mit dem Auge gemessen und die Temperaturabhängigkeit
wurde nach folgender Formel bestimmt:
15 Färbedichte bei
Temperatur- _ 1200C χ 60 Minuten χ 1Q0
abhängigkeit Färbedichte bei
130°C χ 60 Minuten
(Die Färbetemperatur liegt im allgemeinen bei 1300C und
die Färbedichte vermindert sich mit einer geringeren Temperatur. Ein sehr guter Farbstoff ist ein solcher,
bei dem eine geringere Verringerung der Färbedichte vorliegt und ein besonders guter Farbstoff ist ein solcher,
bei dem der Wert der Temperaturabhängigkeit, bestimmt nach der obigen Formel, 100 beträgt.)
- 40 -
XOOCH.
JTiI
C1H",
N-
CH,
erf indungsgemässcr
Farbstoff
Vergleichsfarbstoff
Teraperaturabhängigkeit
90
40
D-N=N
COOC2H5
Il /7~Λ /CnH-1OCOOCH.
1N=N// VS-N
4C2H4OCOOCH3.
.Temperatur- _ abhängiglceit
erf indungsgemässer Farbstoff
Verglcichsfarbstoff
31511 U
- 41 -
Vergleichsbeispiel 2-3
.C2H4OCOCII3
'C2H4OCOCII3
Temperaturabhäng i gke i t
erfindungsgemässer
Farbstoff
Vergleichsfarbstoff
D-N=N
COOC4H9(Ii)
H3C
C2H5
Temperaturabhängigkeit
erfindungsgemässer Farbstoff
- 42 -
j-j Temperatur-
_____ abhängigkeit
Vergleichs- °? NV X>
30
farbstoff
5
5
Vergleichsbeispiel 2-5 XN
10 ' 1Γ~ΤΓ — /C7H4CN
D-N=N^\SX^N=N-// \\K l 4
_ Temperatur-'5
abhängigkeit
erfindungs- // \\ or
gemässer ^ x>" 85
Farbstoff
Vergleichs- / \
farbstoff ( 7 NSO2-</ \y 40
31511U
-C2H4OCOCH3
'J1OlH]KMO I'Ul"-
nbh<"hni i i|ki>
i I
erfindungsgemässer
Farbstoff
CF.
90
Vergleichsfarbstoff H2NSO,.// V
40
Claims (2)
1. Disazofarbstoffe für Polyesterfasern mit der allgemeinen
Formel
N=N
worin bedeuten:
—· 2 —
X ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine Trifluormethylgruppe
oder eine Nitrogruppe,
Y eine Cyanogruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe oder eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylgruppe,
Z ein Wasserstoff atom, ein Chloratom,- ein Bromatom,
' eine Methylgruppe oder eine Acylaminogruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Niedrigalkylgrupper
eine Cyanoalkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxyalkylgrupper eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe,
eine Aryloxyalkylgruppe,- eine Acyloxyalkylgruppe, eine Alkenyloxyalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxykarbonylalky!gruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkeny!gruppe oder
eine Aralkylgruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyalkylgruppe, eine
Niedrigalkoxyalkylgruppe, eine Hiedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe,
eine Aryloxyalkylgtruppe, eine Acyloxyalkylgruppe,
eine Alkenyloxyslk/lg^ppe, eine Niedrigalkoxykärbonylalkylgruppe,
eine Niedrigalkoxyalkoxy-
25· karbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe,
eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe,
und
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, ein
Chloratom oder eine Methoxygruppe.
wobei R eine Niedrigalkylgruppe bedeuten kann, wenn Y eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe, Z eine
Acylaminogruppe oder R eine Methylgruppe bedeutet. 5 ·
2. Farbstoffe gemäss Anspruch 1r dadurch, g e k e η η
zeichnet, dass X ein Wasserstoffatöm bedeutet.
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| JP55186675A JPS57111356A (en) | 1980-12-29 | 1980-12-29 | Disazo dye for polyester fiber |
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| JP1069081A JPS57125262A (en) | 1981-01-27 | 1981-01-27 | Disazo dye for polyester fiber |
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| DE3151114C2 DE3151114C2 (de) | 1990-02-01 |
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|---|---|
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| CH (1) | CH647254A5 (de) |
| DE (1) | DE3151114A1 (de) |
| GB (1) | GB2093056B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3301822A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-08-04 | Research Association Of Synthetic Dyestuffs, Tokyo | Verfahren zur herstellung von disazo-farbstoffen |
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|---|---|---|---|---|
| GB2122633B (en) * | 1982-05-18 | 1986-01-08 | Mitsubishi Chem Ind | Thiophene disazo dyes for dyeing cellulose-containing fibers |
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| KR20140026499A (ko) | 2011-05-20 | 2014-03-05 | 미쓰비시 가가꾸 가부시키가이샤 | 아조계 화합물 및 그 화합물을 함유하는 잉크 |
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|---|---|---|---|---|
| US4264495A (en) * | 1972-05-15 | 1981-04-28 | Eastman Kodak Company | 2-Thienyl azo dyestuff compounds |
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1981
- 1981-12-15 GB GB8137778A patent/GB2093056B/en not_active Expired
- 1981-12-23 US US06/334,005 patent/US4621136A/en not_active Expired - Fee Related
- 1981-12-23 CH CH8258/81A patent/CH647254A5/de not_active IP Right Cessation
- 1981-12-23 DE DE19813151114 patent/DE3151114A1/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2093056B (en) | 1985-06-12 |
| DE3151114C2 (de) | 1990-02-01 |
| US4621136A (en) | 1986-11-04 |
| GB2093056A (en) | 1982-08-25 |
| CH647254A5 (de) | 1985-01-15 |
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