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DE3151114A1 - Disazofarbstoffe fuer polyesterfasern - Google Patents

Disazofarbstoffe fuer polyesterfasern

Info

Publication number
DE3151114A1
DE3151114A1 DE19813151114 DE3151114A DE3151114A1 DE 3151114 A1 DE3151114 A1 DE 3151114A1 DE 19813151114 DE19813151114 DE 19813151114 DE 3151114 A DE3151114 A DE 3151114A DE 3151114 A1 DE3151114 A1 DE 3151114A1
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DE
Germany
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group
ococh
cooch
hydrogen atom
blue
Prior art date
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Granted
Application number
DE19813151114
Other languages
English (en)
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DE3151114C2 (de
Inventor
Kiyoshi Yokohama Kanagawa Himeno
Seiichi Kawasaki Kanagawa Imahori
Shuichi Saitama Maeda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP55189018A external-priority patent/JPS57109860A/ja
Priority claimed from JP55186675A external-priority patent/JPS57111356A/ja
Priority claimed from JP1069181A external-priority patent/JPS57125263A/ja
Priority claimed from JP1069081A external-priority patent/JPS57125262A/ja
Application filed by Mitsubishi Chemical Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Chemical Industries Ltd
Publication of DE3151114A1 publication Critical patent/DE3151114A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3151114C2 publication Critical patent/DE3151114C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/02Disazo dyes
    • C09B31/04Disazo dyes from a coupling component "C" containing a directive amino group
    • C09B31/043Amino-benzenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

MITSUBISHI CHEMICAL INDUSTRIES LIMITED, TOKYO/JAPAN
Disazofarbstoffe für Polyesterfasern
Die Erfindung betrifft Disazofarbstoffe für Polyesterfasern.
Die Farbstoffe der vorliegenden Erfindung färben PoIyesterfasern in einer brillanten rot-blauen oder blauschattierten Farbe und haben gute Echtheitseigenschaften, 'insbesondere gute Lichtechtheit, eine gute Sublimationsechtheit und Wasserechtheit, sowie eine ausgezeichnete Temperaturstabilität und pH-St£ibilität beim Färben. ' Weiterhin verursachen die erfindungsgemässen Farbstoffe
— 5 —
weniger Verschmutzung der Weisstextur· beim Drucken und haben eine ausgezeichnete Weissätzbarkeit beim Alkalireservierungsoder Ätzdrucken.
Die folgenden Farbstoffe sind in der JA-OS 47 680/74 · (ÜS-PS 4 264 495) beschrieben worden:
N=N'
Dieser Farbstoff: verursacht eine Verunreinigung der Weiss textur beim Drucken und zeigt ei.no ni-chl ausreichende Weissätzbarkeit beim Alkalireservierungs- oder Ätzdrucken.
Farbstoffe der folgenden allgemeinen Formel werden in der JA-OS 41 734/76 (DE-OS 24 38 496) beschrieben:
worin K eine Gruppe von Kupplungskomponenten, R^ ein ■
C1-C.-Alkyl, Aryl, C.-C4-Alkoxykarbonyl oder Wasserstoff,
-G-
O I U I I It
R„ Aryl, C -C^Alkoxykarbonyl, CONW1W2 oder Cyano, X1 und Χ« jeweils Wasserstoff, Chlor, Brom, Cyano, CF3, Nitro, C1-C4-AlRyI, C1-C4-AIkOXy, Phenyl, C1-C Alkylkarbonyl, C1 -C4-Alkoxykarbonyl, Cj-C^Alkylsu fonyl, Arylsulfonyl, Benzylsulfonyl, COOH, SO2W1W3 oder CONW1W-, jedoch nicht gleichzeitig Wasserstoff bedeuten, und X-. Wasserstoff, Cj-C^Alkyl, C1-C4 Chlor, Brom oder Cyano und X4 Wasserstoff, Methyl, Chlor oder Brom bedeuten und worin W1 und W2 jeweils H, C1-C4-AIkYl oder Hydroxyethyl bedeuten oder einen Rest eines 5-gliedrigen oder 6-gliedrigen gesättigten, heterozyklischen Rings zusammen bilden können. Die in der vorerwähnten DE-OS 24 38 496 konkret beschriebenen Farbstoffe sind jedoch nur bedingt praktisch anwendbar wegen ihrer nicht-ausreichenden Temperaturstabilität beim Färben.
Die Disazofarbstoffe der vorliegenden Erfindung haben die allgemeine Formel (I)
N=N
(D
worin bedeuten:
31511U
X ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine Trifluormethylgruppe oder eine Nitrogruppe,
Y eine Cyanojruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe oder eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylgruppe,
Z ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, ein Bromatom; eine Methylgruppe oder eine Acylaminogruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Niedrigalkylgruppe, eine Cyanoalkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe, eine Aryloxyalkylgruppe, eine Acyloxyalkylgruppe, eine Alkenyloxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralky]gruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe, eine Aryloxyalkylgruppe, eine Acyloxyalkylgruppe, eine Alkenyloxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe, und
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, ein 30 Chloratom oder eine Methoxyg.ruppe,
GIU! I It
wobei R eine Niedrigalky!gruppe bedeuten kann, wenn Y eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe, Z eine Acylaminogruppe oder R eine Methylgruppe bedeutet.
In der vorerwähnten allgemeinen Formel (I) sind Beispiele für durch Y dargestellte Niedrigalkoxykarbonylgruppen eine Methoxykarbonylgruppe, eine Ethoxykarbonylgruppe und eine Butoxykarbony!gruppe, etc. und Beispiele für die Niedrigalkoxyalkoxykarbony!gruppe sind eine Methoxyethoxykarbonylgruppe, eine Ethoxyethoxykarbonylgruppe, eine Propoxyethoxykarbonylgruppe und eine Butoxyethoxykarbonylgruppe, etc..
Beispiele, bei.·denen Z eine Acylaminogruppe bedeutet, sind eine Acetylaminogruppe, eine Chloracetylaminogruppe, eine Propionylaminogruppe, eine Methylsulfonylaminogruppe, eine Chlorpropionylaminogruppe, eine Methoxykarbonylaminogruppe und' eine Ethoxykarbonylami*- nogruppe, etc
' - '
Beispiele, in denen R eine Niedrigalkylgruppe bedeutet, sind eine Methylgruppe, eine Kthylgruppe und eine geradkettige oder verzweigte Propyl- und Butylgruppe, etc., und Beispiele für eine Cyanoalkylgruppe sind eine Cyanomethylgruppe und eine Cyanoethylgruppe, etc..
1 2
Beispiele, bei .denen R und R eine Hydroxyalkylgruppe bedeuten können, sind eine Hydroxyethylgruppe, eine Hydroxypropylgruppe, eine Hydroxybutylgruppe und eine Hydroxyhexylgruppe, etc., und Beispiele für eine Niedrigalkoxyalkylgruppe sind eine Methoxyethy!gruppe,
31 511 U
eine Etho'xyethylgruppe und eine Butoxyethylgruppe. Beispiele für eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe sind eine Methoxyethoxyethylgruppe und eine Ethoxyethöxyethylgruppe. Ein Beispiel für eine Aryloxyalkylgruppe ist eine Phenoxyethylgruppe, etc.. Beispiele für Acyloxyalky!gruppen sind eine Acyloxyethylgruppe, eine Propionyloxyethylgruppe und eine Benzoyloxyethylgruppe, etc.. Beispiele für Alkenyloxyalkylgruppen sind eine Allyloxyethylgruppe und eine Krotyloxyethylgruppe, etc.. Beispiele für Niedrigalkoxykarbonylalkylgruppen sind eine Methoxykarbonylraethylgruppe, eine Methoxykarbonylethylgruppe, eine Methoxykarbonylpropylgruppe, eine Ethoxykarbonylmethylgruppe, eine Ethoxykarbonylethylgruppe und eine Butoxykarbonylethylgruppe, etc;.. Beispiele-für Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppen sind eine Methoxyethoxykarbonylmethylgruppe, eine Methoxyethoxykarbonylethylgruppe, eine Ethoxyethoxykarbonylethylgruppe, eine Methoxyethoxykarbonylpropylgruppe und eine Butoxyethoxykarbonylethylgruppe, etc.. Beispiele für Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppen sind eine Methoxykarbonyloxyethylgruppe und eine Ethoxykarbonyloxyethylgruppe, und Beispiele für Alkenylgruppen sind eine Allylgruppe, eine 2-Methylallylgruppe und eine Krotylgruppe, etc., und Beispiele
25 für Aralkylgruppen sind eine Benzylgruppe und eine Phenethylgruppe, etc..
Die Disazofarbstoffe der allgemeinen Formel (I) können hergestellt werden, indem man Amine der folgenden allgemeinen Formel (II)
- 10 -
οίοι ι ι -τ
(ID
worin X dia vorher angegebene Bedeutung hat, diazotiert und die diazotierten Amine dann mit Aminothiophenen der allgemeinen Formel (III)
(III)
NEL
worin Y die vorher angegebene Bedeutung hat,, kuppelt und dabei Monoazoverbindungen der allgemeinen Formel (IV) erhält
(IV)
worin X und Y die vorher angegebenen Bedeutungen habenr worauf man dann die gekuppelte Monoazoverbindung mit Anilinen der folgenden allgemeinen Formel (V)
- 11 -
'12 3
worin Z, R , R und R die vorher angegebenen Bedeutungen haben, kuppelt.
10 '
Beispiele für Fasern, die man unter Verwendung dor crfindungsgemässen Disazofarbstoffe färben kann, sind Polyethylenterephthalatfasern, Polyesterfasern aus einem Polykondensation Terephthalsäure und 1,4-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexan und gemischte Spinnwaren und Gewebe von Mischgarnen, die unter Verwendung von Naturfasern, wie Baumwolle, Seide oder Wolle, etc., und den vorerwähnten Polyesterfasern hergestellt wurden.
Um die Polyesterfasern unter Verwendung der Farbstoffe der allgemeinen Forme; 1 (I) gemiiss der Erf.i nduncj zu färben, stellt man ein Farbbad oder eine Druckpaste her, indem man den Farbstoff in einem wässrigen Medium unter Verwendung eines Dispergiermittels, wie einem Konden-
25 sat von Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd, einem
höheren Alkoholsulfat oder einem höheren Alkylbenzolsulfonsäuresalz, etc., mittels üblicher Methoden dispergiert, denn der Farbstoff ist unlöslich oder schlecht löslich in Wasser, worauf man dann eine Tauchfärbung
30 oder Drucken durchführt. Bei der Tauchfärbung erhält man Farben mit ausgezeichneter Echtheit auf den
- 12 -
O I O I I
Polyesterfasern oder gemischten Spinnwaren, wenn man einen üblichen Färbeprozess, wie ein Hochtemperaturfärben. Färbeverfahren unter Verwendung von Färbebeschleunigern oder ein Thermosol-Färbcverfahren durchführt. Gev7Ünschtenfalls kann man zur Erzielung noch . besserer Ergebnisse eine saure Substanz, wie Ameisensäure, Essigsäure, Phosphorsäure oder Ammoniumsulfat dem Färbebad zusetzen.
Weiterhin kann man die erfindungsgemässen Farbstoffe der allgemeinen Formel (I) zusammen mit der gleichen Art von Farbstoffen oder mit einer anderen Art von Farbstoffen einsetzen. In solchen Fällen werden manchmal gute Ergebnisse, z.B. eine Verbesserung der Färbeeigenschäften, erzielt, indem man zwei oder mehr Farbstoffe der allgemeinen Formel (I) abmischt.
Es gibt eine Reihe von Ätzdruckverfahren für Polyesterfasern. Bei einem ersten Verfahren führt man eine Klotzfärbung auf einem Stoff aus Polyesterfasern mit einer Dispersion, die einen Monoazofarbstoff der allgemeinen Formel (I) und eine Reihe von Hilfsstoffen enthält, durch und trocknet bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1500C. Dann bedruckt man den Stoff mit einer Ätzdruckpaste, die Basen, wie K2CO-. und eine Reihe von Farbhilfsstoffen .enthält und führt anschliessend eine Wärmebehandlung bei einer Temperatur im Bereich von 100 bis 2300C durch, um die Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel (I) zu fixieren und die Monoazofarbstoffe auf den Flächen, wo die Ätzpaste nicht aufgebracht wurde, zu zersetzen, worauf man dann eine
- 13 -
Nachbehandlung in üblicher Weise vornimmt. Bei dem zweiten Verfahren bedruckt man einen Stoff aus Polyesterfasern mit einer Reservierung«- und Ätzdruckpnntc, trocknet oder trocknet nicht bei einer TcmpoiMlur im Bereich von 800C bis 1500C und bedruckt anschlios-· send das Gewebe mit einer Druckpaste, die den Monoazof arbstof f. der allgemeinen Formel (I) sowie verschiedene Färbehilfsmittel enthält und führt dann eine Wärmebehandlung in einem Temperaturbereich von 100 bis 2300C durch/ um die Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel (I) zu fixieren und die Monoazofarbstoffe auf den Stellen, wo die Reservierungs- und Ätzdruckpaste nicht aufgebracht worden ist, zu entfernen, worauf man dann eine übliche Nachbehandlung durchführt. Bei einem dritten Verfahren bedruckt man einen Stoff aus Polyesterfasern mit den Monoazofarbstoffen der allgemeinen Formel (I) und verschiedenen Hilfsmitteln, trocknet bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1500C, bedruckt den Stoff mit einer Reservierungs- und Ätzdruckpaste, führt eine Wärmebehandlung in einem Temperaturbereich von 100 bis 2300C zum Fixieren der Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel (I) und zum Zersetzen der Monoazofarbstoffe auf den Flächen, auf denen die Reservierungs- und Ätzdruckpasto aufgebracht worden ist, durch, worauf man dann eine übliche Nachbehandlung vornimmt .
Wenn die vorerwähnten verschiedenen Reservierungsund Ätzdruckverfahren auf Stoffen aus Polyestergeweben angewendet werden, ist es möglich, vielfarbige Muster auszubilden, indem man die nachfolgend noch beschriebenen
- 14 -
JIOI I
alkalibeständigen Farbstoffe den Reservierungs- und Ätzdruckpasten zugibt.
Nachfolgend wird die Erfindung näher in den Beispielen beschrieben.
Beispi cl_1_ 10
—/ CH0-CH-CH
CH.COOCHj
100 g einer Polyesterfaser wurden in ein Färbebad getaucht, das hergestellt worden war durch Dispergieren von 0,5 g eines Farbstoffes der oben aufgezeigten Formel in 3 1 Wasser, enthaltend 1 g Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat und 2 g eines höheren Alkoholsulfats. Nachdem die Fasern 60 Minuten bei T30°C gefärbt worden waren, wurden sie nachgeseift, gewaschen und getrocknet, wodurch man gefärbte Fasern mit einer brillanten rot-blauen Schattierung erhielt. Die erhaltenen gefärbten Fasern hatten eine gute Lichtechtheit, eine gute Sublimationsbeständigkeit und eine gute Wasserechtheit und der oben erwähnte Farbstoff zeigte eine gute Temperaturstabilität und pH-Stabilität beim Färben.
- 15 -
Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wurde wie folgt hergestellt:
9,3 g Anilin wurden in 100 ml 7-%-iger Salzsäure gelöst. Nachdem man die Lösung auf 2°C gekühlt hatte, wurden 50 ml 2N Natriumnitrit zugegeben. Dabei wurde die Temperatur auf nicht mehr als 5°C ansteigen gelassen. Die erhaltene Lösung mit dem Diazoniumsalz von Anilin wurde zu einer Lösung gegeben, die 12,4 g 2-Amino-3-cyanothiophen in 200 ml Methanol enthielt und eine Temperatur von 2°C hatte und das Gemisch wurde bei dieser Temperatur 2 Stunden gerührt. Nach dem Abfiltrieren der ausgefallenen Monoazoverbindung wurde diese mit Wasser gewaschen und getrocknet. 11,4 g dieser Monoazoverbinduug (2-Amino-3-cyano-5-phenylazothiophen) wurden zu einer Mischung gegeben, die aus 114 ml Essigsäure und 114 ml Phosphorsäure bestand. Dann wurden zu der Mischung langsam Nitrosylschwefelsäure (hergestellt durch Auflösen von 3,5 g Natriumnitrit in 20 g 97-%-iger Schwefelsäure) gegeben und die Mischung wurde bei der vorerwähnten Temperatur 30 Minuten gerührt unter Ausbildung der diazotierten Monoazovcrbinduny.
9,3 g N-AlIy1-N-(ß-cyanoethyl)-anilin wurden in 200 ml Methanol gelöst und die Lösung wurde zu einer Mischung aus 200 g Eis und 100 ml Wasser gegeben. Zu dieser Mischung wurde die zuvor hergestellte Lösung der diazotierten Monoazoverbindung gegeben und das Gemisch wurde 2 Stunden zwischen 0 und 5°C gerührt. Nach dem Abfiltrieren des ausgefallenen Disazofarbstoffs wurde dieser mit Wasser gewaschen und getrockner. Der gebildete
- 16 -
O I ü I I IH
Farbstoff zeigte ein/lmax (Aceton) von 612 nm.
Beispiel.2
■—/ "CH„-CH=CH
■in // W JL1 1J. // W ^. <-. _n. OCOCH7
Ein Gewebe aus Polyesterfasern wurde mit einer Druckpaste bedruckt, die hergestellt worden war durch feines Dispergieren von 30 g des Farbstoffes der obigen Formel und Zugabe von 24 g Cellucol PBL-600 (hergestellt von Adachi Koryo Co.), 45 g Kiprogum P-20N (hergestellt von Nichiden Chemical Co.) r 1,5 g Weinsäure, 10,2 g MS-Pulver (hergestellt von Meisei Kagaku Co.), 30 g Meiprinter Y-75 (hergestellt von Meisei Kagaku Co.) und 858,8 ml Wasser. Das Gewebe wurde 6 Minuten mit überhitztem Wasserdampf bei 175°C behandelt und dann erfolg-" te eine Nachbehandlung und eine Nachseifungsbehandlung. Nach dom Spülen und Trocknen erhielL man ein■gefärbtes Gewebe mit einer brillant blauen Farbe und besonders guter Lichtechtheit, Sublimationsechthext und Wasserechtheit. Die Temperaturstabilität und die pH-Stabilitat des oben beschriebenen Farbstoffs beim Färben waren ausgezeichnet.
- 17 -
Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wurde entsprechend Beispiel 1 hergestellt. Er zeigte ein Λ max (Aceton) von 610 nm.
Beispiel 3
Ein Polyestergewebe wurde mit einer Reservierungs- und Ätzdruckpaste aus 60 g Natriumkarbonat, 60 g Color Fine AD (hergestellt von Dai-ichi Kogyo Seiyaku Co.), 600 g einer 25-%-igen wässrigen Lösung von Texprint LB (her- : gestellt von Grünau Co.) und 280 ml Wasser, bedruckt und bei 80 bis 1000C getrocknet. Nach dem Trocknen wurde es mit einer Druckpaste überdruckt, die hergestellt worden war durch feines Dispergieren von 30 g eines Farbstoffes der allgemeinen Strukturformel
.COOCH7
L 4 O
und Zugabe von 24 σ Cellupol PBL-600 (hergestellt von Adachi Koryo Co.), 45r5 g Kiprogum P-20N (hergestellt von Nichiden Chemical Co.), 1,5 g Weinsäure, 10,2 g MS-Pulver (hergestellt von Meisei Kagako Co.), 30 g Meiprinter Y-75 (hergestellt von Meisei Kagaku Co.) und 858,8 ml Wasser. Durch 6-minütiges Behandeln mit
- 18 -
überhitztem Wasserdampf bei 175°C wurde die Fixierung durchgeführt und dann erfolgte eine reduktive Nachbehandlung und eine Nachseifungsbehandlung. Nach dem Spülen und Trocknen erhielt man ein trockenes Gewebe mit einer · brillanten blauen Farbe und besonders guter Licht-, Sublimations- und Wasserechtheit. Man erhielt einen ganz ausgezeichneten Weissätzdruck mit scharfer Kontur auf den Flächen, wo die Natriumkarbonat enthaltende Reservierungs- und Ätzdruckpaste aufgedruckt war. Die Temperaturstabilität und die pH-Stabilität des vorerwähnten Färbstoffes waren ausgezeichnet.
Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff wurde entsprechend Beispiel 1 hergestellt. Er zeigte ein Amax (Aceton) von 619 im.
Beispiel 4
Die in den nachfolgenden Tabellen 1.und 2 beschriebenen Farbstoffe wurden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Polyesterfasern wurden unter Verwendung dieser Farbstoffe gefärbt. Λ.max (Aceton) der einzelnen Farbstoffe und die Farbtöne der gefärbten Gewebe werden "in. den Tabellen gezeigt.
- 19 -
TABELLE 1
Nr. X Y COOCH3 CN COOCH3 L K C2H^CN κ. ■
1 H ti COOC H H CH9-CH=CH2 CH2-CH=CH2
2 11 It NHCOCH3 C2H4CN It
3 Il Il CH3 It C2H4OCH2CH=CH2
4 Il It H CH2-CH=CH2 CH2-CH=CH2
5 ir It It Il CH2COOCH3
6 Il ti tt C2H4OCOOC2H5
7 Il It Il C2H4OCH3
S . It Il CH2-CH=CH2 C2H4OCOCH3
Q M It C2H4OCOCH3
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) ran
brilanntes
ches blau
rötli- 582 1
brillantes blau 631 VO
I
tt 604
ti 597
rötliches blau
brillantes blau
rötliches blau
595
608
618
593
592
Nr. X
10' H
12 "
CN
CH3 CH0-CH=CH0 C2H4OCOCH3
It C2H4CN CH2-CH=CH2
Il CHnCN 1!
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
620
607
597
13 " COOCH
rötliches blau
CN
19 M COOCH3
20 ti Il
21 Il COOC2H5
ι 22 Il COOCH3
NHCOCH,
CH2-CH=CH2
C2H4OCH2-CH=CH2 C2H4OCH2-CH=CH2
brillantes blau
CH
CH2-CH=CH2 C2H4OCH3
C2H4CN C2H5
C2H5 C2H4OCOCH3
C2H4CN C2H5
C2H5 C2H4OH
CH2-C(CH3)=CH2 rötliches blau
brillantes blau
brillantes rötliches blau
brillantes blau
brillantes rötliches blau
brillantes blau
592 1
NJ
O
I
CO
590 151114
625
630
598 ί
620 t
t
f
*■■
585 f M ; * 4
< , * J r
600
585
625
27
H COOCH,
24 25
COOCH,
λ max
erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm
J.L
NHCOCH3 C2H5 G2H5 brillantes blau blau Il 620
H It C2H4OCH3 brillantes rötli
ches blau
rötliches blau 595
11 Il C2H4COOCH3 rötliches blau blau 600
Il It CH2COOCH3 Il 582
Il Il C2H4OCOOC2H5 ·.· 596
Il Il C2H4OC4H9Cn) 606
Il Il C2H4OCOCH3 593
Il M C2H5 615
Il CH. CH- 608
C2H5-
603
JJ
rötliches blau
blau
Nr. X
35· H COOCH3
39 " "
40 " COOC.f
41 " COOCH,
42 "
43 " " 44
46 " "
47 " "
(n)
1 ■
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nir.
H C2H4OCH3 C2H4OCH3
Il C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3
Il C2H4COOCH3 C2H4COOCH3
CH3 , C2H4CN C2H5
Il C2H5 C2H4OCOCH3
Il C2H4CN C2H5
CA. C2H5 . H
Il C2H4COOCH3 C2H4COOCH3
Il .C0H-OCOOCH-
2 4 3
C2H4OCOOCH3
NHCOCH3 C2H5 C2H5,
NHCOC2H5 C2H4CN Il
NHCOC2H4CA - C2H5 Il
NHSO2CH3 Il Il
blau
rötliches blau
blau
rötliches blau
blau '
600
583
585 CO
I i
596 to cn
to i
604 -P-
596
590
595
592
630
610
628
624
48 H COOCH,
CN
NHCOOCH3 .■■■CA:. ^5
NHCOCH3 C2H4OCH3 C2H4OCH3
Il C2H4OH C2H4OH
Il C2H4COOCH3 C2H4COOCH3
H C2H5 C2H4OCOCH3
Il Il CH2COOCH3
CH3 C2H4COOCH3 C2H4COOCH3
Il C2H5 C2H4OH
NHCOCH3 It C2H5
H C2H1O=OCH3 C2H4OCOCH3
Il C2H3 C2H4COOC2H4OCH3
Il ti C2H4OCOOCH3
λ max
erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm
blau
blau
brillantes blau
brillantes rötliches blau
brillantes blau
628 640. 646 618 618 597 615 648 645 604 620 617 626
Nr. _X
61 H
62 11
63 Il
CN
C2H4COOCH3
C2H4OCOCH3
C2H4CCCCH3
C2H4OH
'C2H4COOCH3
λ max
,erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm
rötliches blau
brillantes blau
602
638
604
C2H5
628
620
Il C2H4OCH3
Il C2H4OC2H4OCH3
Il .. C2H4OCCCH3
C2H4OCOCH3 It
C2H5 C2H4COOCH3
C2H4OCH3. C2H4OCH3
to cn
631
630
631 ·
613
t ■
628
638
Nr.
"2
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
I 83
tvj
CN
NHCOCH,
R.
CH3 C0H-OCOOCH0
2 4 3
C2H4OCOOCH3 C2H4OH-
CS. H, C2H4COOCH3 C2H4OCOCH3
(I C2H5 H '
ti C2H4OH
11 C2Il4OCOCH3
Il C2H4OCH3 C2H4OCH3
If H C-H.COOC
2 4
NHSO2CH3 · C2H5 C2H
NHCOOCH3 Il ti
NHCOC H4Ci, Il ti
Br
C.H.OCOCH« 2 4
λ max
.erzielte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nn
brillantes blau
blau
• I .
617
608 31511
- 25 -
625 -P-
633
610
625
635
615
638
640
640
602
CN
86 " COOC2K4OCH3
87 Il COOC2H4 OC2H5
88 It It
89 Ci, COOCH3
90 ti It
COOC2H5
CN
It
C2H5
CH2COOCH3
It CH3 C2H4COOCH3
Br CH2-CH=CH2 Il
H C2H4CN CH2-CH=CH2
erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern)
Br C'H. OCOCH-
2 k -3
C2H4OCOCH3 violett
Il C2H4CCH3 CH2COOCH3
H C.H. OCO1CH,
2 4 j
C2H4OCOCH3
ti C2H4CCH3 . C2H4OCH3
Il C2H4CN C2H4OCOOCH3
rötliches blau
brillantes blau
rötliches blau
blau
brillantes blau
λ max
(Aceton) nm
587
583
593
596
581
602
638
630
598 597 602 600
Nr. X
96
97 11
98 II
CN
101 CF3 COOCH3
102 " "
103 " CN
104 " " "
105 " "
106
CH
NHCOCH,
NHCOCH,
C2H4CN
C2H4OCOCH3
C2H5
C2H4OCOCH3
C2H5
C2H5
CH2-CH=CH2
C2H4OCOCH3
C2H4OCOCH3
C2H5
CH2-CH=CH2
λ max
■erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
rötliches blau
brillantes blau
C2 H4OCOCH3 C2H5 C2H4OCH 11
C2 H4CN CH2-CH= 2"CH=CH2
. Il C2HOH CH2
612 626 613
650
645 599 610 604 615 613 642 656
Nr. X
108 CF
109 Il
110 Il
CN
COOCH,
. CN
111 112 " COOCH,
113 114
115 116 117 118 , " 119 ." COOCH,
CN
NHCOCH,
NHCOCH3,
NHCOCH,
C2H5
C2H4OCQCH3
λ nax
•erzielte Färbung (Aceton)
(auf Polyesterfasern) na
brillantes blau
brillantes rötli
ches blau
C2H4COOC H4OCH3 brillantes blau
C2H4OCH3
C2H5
to 120
Il C2H4OCOCH3
Il C2H4COOCH3
C2H4COOCH3 C2H4COOCH3
C2H4OCH3 C2H4OCH3
C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3
C2H4CN . C2H5
C2H5 C2H4OCOCH3
650 605 632 636 636
650 642
643 628 644 636 616 629
co ι
NO
Nr. X
121 CF3
122 " 123 124. 125 126. 127 128 129 130 131
COOC2H4OC4H9(n)
CN
COOCH.
CN
C2H5
C2H4OCOCH3
C2H5.
■■« C2H5 C2H4CN C2H4OCOCH3
Br C-H.OCOCH-
2 4 3
C2H5 Il
CH3. C2H5 Il . C2H4OCH3
H Il C2H4OCOCH3
Il C2H5
Il C2H4COOCH3
Il C-H.OCOOCH0
2 4 3
CH2COOCH3
C2H4OH
C-H.OCOCH-2 4
erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern)
brillantes blau
λ max (Aceton)
nm
620
DIdU blau 593 1
NJ
KD
I
CO
V rötli- 605 15111
brillantes blau 638
brillantes
ches blau
608
brillantes
Il
639
636
Il 629
Il 624
Il 645
Il 626
641
Nr. X
133 NO0 ' CN 134
135
136 " COOCH.
137 " COOC2H5
138 " CN
139 "
140 " "
141 "
142 " · "
143 " "
144 "■ "
Z R1 · R2
H C2H5 CH2-^TA
It M C2H4OCH3
11 Il C2H4OC2H4OCH3
11 ti C H OCOCH3
CH,
NHCOCH,
CS,
II C2H4CN C2H4OCOCH3
C2Il4OCOOCH3 ti
C2H4COOCH3 C.H.OCOOCH,
2 4 3
C2H5 C0H.COOCH0
2 4 3
C2H4OCH3 C2H5
C2H4OCOCH3 C2H4OCH3
C2H4OCOCH3
,erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern)
brillantes blau
λ max (Aceton)
638
642
642
618
618
649
627
630
631
656
652
620
O I
COOCH
CH3 C2H5V C2H4OCOCH3
Il C2H4CN C2H5
Br C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3
λ max
erzielte Färbung (Aceton) (auf Polvesterfasern) nm
brillantes blau
blau
613 608 615
TABELLE
Nr. χ
1A9 150 151 ι s?
153
154 Il
I 155 Il
OJ
to
148 H COOCH.
CN
°2VN . CH2-CH=CH2
C2H5 C2H4COOCH3
M CH2COOCH
H' ■ C2H4COOCH3
Il ■ C0H.COOCnH,OCH,
/H -4 J
C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3
C2H5 C2HOH
-CH2-CH-OCOCH3
CHn
erzielte Färbung
(auf Polyesterfasern) nm
λ max (Aceton)
brillantes-blau
603 626 613 605 605 614 637 609
Nr. X
156 H
157 Il
158 it
159 Il
160 11
161 Il
162 Il
163 11
164 tt
165 Il
166 Il
167 Il
I
W
CN
COOC2H5
H
CH,
NHCOCK,
C2H4OCOCH3
Il C2H4COOCH3 Il
C2H4OH H Il
C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3 Il
C2H5 . C2H5 CH3
C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3 OCH
C2H4COOCH3 H Il
C2H4CN C2H4OCOOC2H5 Il
C2H4CUOCH3 H CH3
C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3 It
λ max
erzeugte Färbung (Aceton) (auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
621 639
602 601.
621 592 648 624 613 607 601 612
co cn
Nr. χ
168 . Ci,
169 "
170 " 171
172 NO2
173 "
174 CF3
175 "
176 H
CN
NHCOCH
C2H4OCOCH3
C2H4COOCH3
NHSO2CH3 C 2Η 11 3
H C 2Η 11 OCH3
CH3 C 2Η Il
C2, .0COCH
4
H 4OC2H4
Il 4CN
R2
C2H4OCOCH3
C2H5
C2H4OCOCH3
C2H5
R3
CH
CS,
OCH,
CH
λ max
erzielte Färbung (Aceton) . (auf Polyesterfasern) nm
brillantes blau
624
613 1 CO
\
659 U)
*>.
I
511
646
643
657
623
607
605
Vergleichsbeispiel 1
Die Farbstoffe der vorliegenden Erfindung und bekannte Farbstoffe (Farbstoffe r die in der JA-OS 47 680/74 beschrieben sind) wurden untersucht, um die Verschmutzung der Weisstextur beim Drucken und die Weissätzbarkeit beim Alkalireservierungs- und Ätzdrucken fostzu·;tollen.
10 (a)
Ein Polyestergewebe wurde unter Verwendung der in der nachfolgenden Tabelle 3 angegebenen Farbstoffe nach dem in Beispiel 2 beschriebenen Verfahren bedruckt und der Grad der Verschmutzung auf den nicht-gefärbten Stellen (Weisstextur) der durch den nichtfixierten Farbstoff' verursacht wurde, wurde mittels einer Grauskala (5-Grad-Einteilung) bestimmt.
(b) Weissätzdruckbarkeit beim^Alkalireservierungs^
Ein Polyestergewebe wurde unter Verwendung der in der nachfolgenden Tabelle 3 angegebenen Farbstoffe nach dem in Beispiel 3 beschriebenen Verfahren bedruckt und die weissen Stellen wurden mittels einer Grau-Skala (5-gradige Einteilung) bestimmt.
30 Grad 5 ist in beiden Fällen der Verschmutzung der
- 36 -
Weisstextur und der Weissätzbarkeit der beste Wert. Ein Farbstoff- der Werte in der Nähe des Grades 5 aufweist r hat hohe wirtschaftliche Bedeutung, weil die Verschmutzung der Weisstextur gering und die Weissätzbarkeit besser ist.
TABELLE 3
Vergleichsfarbstoff
erfindungs-
gerr.ässer
Farbstoff
3 4 5 6
CF.
CN
CN COOCH,
CN
^Vn=n'^s-^n=n·
C2H5
C2H4CN
Verunreinigung der Weisstextur (Grad)
C2H5 C2H4COOCH3 4
Il C2H4CN 4
C2H4OCOCH3 C2H4OCOCH3 3
C2H4COOCH3 C2H4COOCH3 4-5
C2H5 ' C2H4COOCH3 3
C0H4OCOCH3 C2H4OCOCH3 3
Wexssätzbarkeit beim Alkalireservierungs- und Ätzdrucken
4 4 3
4-5 3 3
erfindungsgemässer Farbstoff
CN
NHCOCH
NHSO2CH3 · C2H4OCH3
R2 ' Verunreini
gung der
Weisstextur
(Grad)
C2H5 2-3
C2H4OCH3 2-3
V?eissätzbarkeit beim Alkalireservierungsund Ätzdrucken
2-3 2-3
Vergleichsbeispiel 2
Die erfindungsgomässen Farbstoffe und bekannte Farbstoffe (Farbstoffe, die in der JA-OS 41 734/76 beschrieben werden) wurden untersucht, um die Temperaturabhängigkeit festzustellen. Die Temperaturabhängigkeit wurde nach folgender Methode bestimmt:
Die Färbung wurde nach dem in Beispiel 1 beschrieben Verfahren bei 1300C χ 60 Minuten und bei 1200C χ 60 Minuten durchgeführt. Die Färbedichte bei jedem der gefärbten Gewebe wurde mit dem Auge gemessen und die Temperaturabhängigkeit wurde nach folgender Formel bestimmt:
15 Färbedichte bei
Temperatur- _ 1200C χ 60 Minuten χ 1Q0 abhängigkeit Färbedichte bei
130°C χ 60 Minuten
(Die Färbetemperatur liegt im allgemeinen bei 1300C und die Färbedichte vermindert sich mit einer geringeren Temperatur. Ein sehr guter Farbstoff ist ein solcher, bei dem eine geringere Verringerung der Färbedichte vorliegt und ein besonders guter Farbstoff ist ein solcher, bei dem der Wert der Temperaturabhängigkeit, bestimmt nach der obigen Formel, 100 beträgt.)
- 40 -
Verglcichsbeispiel 2-1
XOOCH.
JTiI
C1H",
N-
CH,
erf indungsgemässcr Farbstoff
Vergleichsfarbstoff
Teraperaturabhängigkeit
90
40
Vergleichsbeispiel· 2-2
D-N=N
COOC2H5
Il /7~Λ /CnH-1OCOOCH.
1N=N// VS-N
4C2H4OCOOCH3.
.Temperatur- _ abhängiglceit
erf indungsgemässer Farbstoff
Verglcichsfarbstoff
31511 U
- 41 -
Vergleichsbeispiel 2-3
.C2H4OCOCII3 'C2H4OCOCII3
Temperaturabhäng i gke i t
erfindungsgemässer Farbstoff
Vergleichsfarbstoff
Vergleichsbeispiel 2-4
D-N=N
COOC4H9(Ii)
H3C
C2H5
Temperaturabhängigkeit
erfindungsgemässer Farbstoff
- 42 -
j-j Temperatur-
_____ abhängigkeit
Vergleichs- °? NV X> 30
farbstoff
5
Vergleichsbeispiel 2-5 XN
10 ' ~ΤΓ — /C7H4CN
D-N=N^\SX^N=N-// \\K l 4
_ Temperatur-'5 abhängigkeit
erfindungs- // \\ or
gemässer ^ x>" 85
Farbstoff
Vergleichs- / \
farbstoff ( 7 NSO2-</ \y 40
31511U
Vergleichsbeispiel 2-6
-C2H4OCOCH3
'J1OlH]KMO I'Ul"-
nbh<"hni i i|ki> i I
erfindungsgemässer Farbstoff
CF.
90
Vergleichsfarbstoff H2NSO,.// V
40

Claims (2)

· EITLK & PlßTNM PAT E N TAN WALT H DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . Dl PL.-I NG. W. EITLE . DR. RER. NAT. K.HOFFMAN N · Dl PL.-I NG. W. LEH N DIPL.-ING. K. FOCHSLE . DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE A ■ D-8000 MD NCH EN 81 · TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29619 (PATHE) 36 091 o/wa MITSUBISHI CHEMICAL INDUSTRIES LIMITED, TOKYO/JAPAN Disazofarbstoffe für Polyesterfasern PATENTANSPRÜCHE
1. Disazofarbstoffe für Polyesterfasern mit der allgemeinen Formel
N=N
worin bedeuten:
—· 2 —
X ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine Trifluormethylgruppe oder eine Nitrogruppe,
Y eine Cyanogruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe oder eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylgruppe,
Z ein Wasserstoff atom, ein Chloratom,- ein Bromatom, ' eine Methylgruppe oder eine Acylaminogruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Niedrigalkylgrupper eine Cyanoalkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkylgrupper eine Niedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe, eine Aryloxyalkylgruppe,- eine Acyloxyalkylgruppe, eine Alkenyloxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonylalky!gruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxykarbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkeny!gruppe oder eine Aralkylgruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkylgruppe, eine Hiedrigalkoxyalkoxyalkylgruppe, eine Aryloxyalkylgtruppe, eine Acyloxyalkylgruppe, eine Alkenyloxyslk/lg^ppe, eine Niedrigalkoxykärbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxyalkoxy-
25· karbonylalkylgruppe, eine Niedrigalkoxykarbonyloxyalkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe, und
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, ein Chloratom oder eine Methoxygruppe.
wobei R eine Niedrigalkylgruppe bedeuten kann, wenn Y eine Niedrigalkoxykarbonylgruppe, Z eine Acylaminogruppe oder R eine Methylgruppe bedeutet. 5 ·
2. Farbstoffe gemäss Anspruch 1r dadurch, g e k e η η zeichnet, dass X ein Wasserstoffatöm bedeutet.
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