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DE3150677A1 - Verpackungsschale aus faltbarem material fuer lebensmittel, insbesondere tiefkuehlkost - Google Patents

Verpackungsschale aus faltbarem material fuer lebensmittel, insbesondere tiefkuehlkost

Info

Publication number
DE3150677A1
DE3150677A1 DE19813150677 DE3150677A DE3150677A1 DE 3150677 A1 DE3150677 A1 DE 3150677A1 DE 19813150677 DE19813150677 DE 19813150677 DE 3150677 A DE3150677 A DE 3150677A DE 3150677 A1 DE3150677 A1 DE 3150677A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side walls
recess
packaging tray
field
tabs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813150677
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Ing.(grad.) 6945 Hirschberg Krautter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOSSMANN FRIEDRICH FA
Original Assignee
DOSSMANN FRIEDRICH FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DOSSMANN FRIEDRICH FA filed Critical DOSSMANN FRIEDRICH FA
Priority to DE19813150677 priority Critical patent/DE3150677A1/de
Publication of DE3150677A1 publication Critical patent/DE3150677A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/20Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
    • B65D5/24Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with adjacent sides interconnected by gusset folds
    • B65D5/247Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with adjacent sides interconnected by gusset folds and being maintained in erected condition by integral mechanical locking means formed on, or coacting with, the gusset folds, e.g. locking tabs, tongue and slit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verpackungsschale aus faltbarem Material,
  • für Lebensmittel, insbesondere Tiefkühlkost, mit auseinander faltbaren Seitenwänden , bestehend aus einer Bodenwandmit'an-dieser herausstehenden Seitenwänden, die von der Bodenwand durch Falzlinien getrennt sind und mit zwischen den Seitenwänden angeordneten Verbindungsfeldern, die je zwei Seitenwände verbinden und von denen durch Falzlinien getrennt sind, wobei zum Aufrichten der Seitenwände und Einschlagen der Verbindungsfelder nach innen diese, ausgehend-von den vier Ecken der Bodenwand, je eine diagonal verlaufende Falzlinie und eine Aussparung aufweisen.
  • Zum Verpacken von Lebensmitteln, insbesondere von Tiefkühlkost, ist eine Verpackungsschale bekannt, deren Seitenwände sich auseinander falten lassen. Diese Verpackungsschale ist nach dem sogenannten Sprinter-System gefaltet: Das Verbindungsfeld zwischen den beiden Seitenwänden besitzt eine diagonale Falzlinie, die von der Ecke des Bodens ausgeht. In beiden dadurch gebildeten Hälften des Verbindungsfeldes ist je eine quadratische Aussparung vorhanden, die zur Außenkante des Verbindungsfeldes hin geöffnet ist. Benachbart dazu ist in einer Seitenwand, ausgehend von der Außenkante, eine Lasche ausgebildet, in-dem von der Außenkante ausgehend zwei parallele Schnitte in die Seitenwand geführt sind. Wird nun beim Aufrichten der Seitenwände und Einschlagen des Verbindungsfeldes um die diagonale Falzlinie die Verpackungsschale aufgerichtet, so sind die Zuschnitte der Aussparungen innerhalb des Verbindungsfeldes derart gehalten, daß diese sich mit der Lasche innerhalb der Seitenwand decken. Nunmehr wird die Lasche der Seitenwand abwärts nach innen in die Verpackungsschale über das doppelt gefaltete Verbindungsfeld hinweg nach innen gebogen. Dadurch werden die Seitenwände zusammengehalten, und es entsteht die Verpackungsschale.
  • Dieses Sprinter-System besitzt jedoch den Nachteil, daß die Seitenwände zum Auspacken der Ware in vielen Fällen nicht mehr auseinander gefaltet werden können. Insbesondere bei Verwendung von Tiefkühlkost friert die Lasche an der Seitenwand mit der Ware fest, weshalb beim Uffnen der Verpackung die Seitenwände im Bereich der Lasche einreißen. Somit ist es nicht möglich, die Verpackung bis zum vollständigen Verbrauch der Ware mehrfach zu schließen und beispielsweise die angebrochene Packung in den Kühlschrank zu stellen. Oder bei Herausnehmen eines Teils der Ware reißt die mit derselben in gefrorenem Zustand verbundene Lasche ab.
  • Dann fallen auch hier die Seitenwände auseinander.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe-zugrunde, eine Verpackungsschale der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der die Seitenflächen ohne Zerstörung derselben auseinander gefaltet werden können und bei der ein Festfrieren der Seitenwände im Bereich der Ecken weitestgehend verhindert wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß erfindungsgemäß in jedem Verbindungsfeld unter Bildung einer Halterung and in zwei Seitenwänden der vier Seitenwände unter Bildung von je zwei Halterungen Stanzungen angeordnet sind und in den Verbindungsfeldern je eine Aussparung angeordnet ist, die in der anderen durch die diagonale Falzlinie gebildeten Hälfte als die Halterung liegt, wobei die Aussparung bei Aufrichten der Seitenwände und Falten der Verbindungsfelder um-dietFalzlinie derselben über die Halterung der benachbarten Seitenwand-zu liegen:kommt und daß die Halterung des Verbindungsfeldes ebenfalls auf die Aussparung zu liegen kommt und beide Halterungen durch die Aussparung hindurch miteinander verbunden sind.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung sind die.Halterungen in den Verbindungsfeldern und den Seitenwänden ausgestanzte Laschen, die bei Faltung des Verbindungsfeldes um-die diagonale Falzlinie sich durch die Aussparung innerhalb des Verbindungsfeldes decken und miteinander verhakt oder ineinander geschoben sind.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Verpackungsschale gegenüber dem Stand der Technik besteht darin, daß die Verpackungsschale zur Entnahme der Ware leicht auseinander gefaltet werden kann. Denn die Seitenwände sind nur mittels eines Steck- oder Hakensystems miteinander gehaltert, wobei dieses Steck- oder Hakensystem derart ausgestaltet ist, daß es sich bei Auseinanderziehen der Seitenwände leicht löst. Deshalb kann beispielsweise Tiefkühikost leicht ausgepackt werden, indem die vier Seitenwände in den Ecken leicht nach außen gezogen werden und danach nach außen niedergeklappt werden. Oder ein Teil der Ware kann der Verpackungsschale entnommen werden, ohne daß die Seitenwände einreißen oder beschädigt werden.
  • Denn die Halterungen sind derart ausgestaltet, daß ein beispielsweise Festfrieren mit der in der Verpackungsschale befindlichen Ware praktisch ausgeschlossen ist. Wenn tatsächlich ein Festfrieren auftreten sollte, so läßt sich die Halterung leicht von der Ware lösen, da hier die Fläche der Halterung, die mit der Ware in Verbindung steht, klein ist.
  • In weiterer-Ausgestaltung der Erfindung können' die' Aussparungen quadratisch sein und eine Uffnung.zur Außenkante des Verbindungsfeldes besitzen. Des weiteren können die Aussparungen einfache Rundlöcher oder Langlöcher sein. Diese Ausführung beläßt der oberen Kante des Verbindungsfeldes dessen- ursprUngliche Stabilität.
  • Des weiteren können im abgewickelten Zuschnitt die Laschen der Verbindungsfelder quer zu den Laschen der Seitenfelder angeordnet sein.
  • Die quadratischen Aussparungen können hin zur Außenkante des Verbindungsfeldes geöffnet sein, wobei die diagonale Falzlinie des Verbindungsfeldes nur bis zu der der Halterung des Verbindungsfeldes'benachbarten Ecke der Aussparung geführt ist.
  • Des weiteren kann die Außenkante des Verbindungsfel.des auf der zur Seitenwand benachbarten Seite im Bereich der Aussparung abgeschrägt sein.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist an einer Seitenwand ein Deckel mit herausstehenden'Seitensteckstreifen-angeformt, so daß die Verpackungsschale mittels eines Deckels alilseitig-verschlossen werden kann. Insbesondere kann nunmehr die Verpackungsschale weiter behandelt werden, beispielsweise folienversiegelt oder verschweißt werden.
  • Beispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und anschließend beschrieben. Dabei zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf den Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Verpackungsschale, Fig. 2 zwei benachbarte Seitenwände mit eingeschlagenem Verbindungsfeld, wobei sich die Seitenwände und das Verbindungsfeld vor dem Zustand der Verhakung oder des Ineinandersteckens befinden, Fig. 3 die zusammengesteckten Halterungen-des Verbindungsfeldes der dazugehörigen Seitenwand gemäß Fig. 1, Fig. 4 und 5 eine weitere Ausgestaltung von Halterungen und deren Ineinanderstecken, Fig. 6 und 7 ein weiteres Beispiel von zwei Halterungen und deren Ineinanderstecken nach dem Aufrichten und Falten-der Seitenwände und des Verbindungsfeldes.
  • Gemäß Fig. 1 ist ein Beispiel der Verpackungsschale .aus einem Zuschnitt 1 nn7ninf. -- - -hegewöhnlich aus Pappe, Karton oder Kunststoff*:besteht. In Fig. 1 ist die Verpackungsschale in abgewickeltem Zustand gezeigt.-Die Verpakkungsschale besteht aus einer ~Bodenwand 10, an die an alle vier Kanten herausstehende Seitenwände 9, 11, 25, 26 angeformt sind. An die Seitenwand 9 schließt sich ein Deckel 4 an, der ebenfalls an diesen angeformte und herausstehende Seitensteckstreifen 2, 5, 6 besitzt. Die Seitensteckstreifen 2, 5, 6 sind vom Deckel 4 nur durch Falzlinien 41, 42, 43 getrennt, der Deckel ist von der Seitenwand 9 durch die Falzlinie 44 getrennt. Die Seitenwände 9, 11, 25, 26 sind von der Bodenwand durch Falzlinien 49, 54, 52, 53 getrennt. Des weiteren weisen die Seitensteckstreifen 2, 5, 6 konisch sich nach außen verjüngende Seitenkanten 3, 7, 8 auf, um ein leichteres Einstecken der Seitensteckstreifen in die fertige Verpackungsschale zu gewährleisten.
  • Zwischen den Seitenwänden 9, 25, 11, 26 sind je ein Verbindungsfeld 12, 35, 36 13 angeordnet, die einstückig mit den Seitenwänden verbunden sind und von diesen nur durch jeweils zwei Falzlinien 45, 50; 55, 59; 60, 56; 46, 51 getrennt sind. Insgesamt gesehen ist die Fläche, gebildet aus den Seitenwänden, der Bodenwand und den Verbindungsfeldern, ein Rechteck oder ein Quadrat. Die Verbindungsfelder weisen zum Einschlagen derselben eine diagonale Falzlinie 47, 48, 57, 58 auf, die jeweils von der Ecke der Bodenwand ausgeht und. in Richtung der äußeren Ecke des Verbindungsfeldes zielt. Diese diagonale Falzlinie 47, 48, 57, 58 teilt somit die Verbindungsfelder 12, 13, 35, 36 in je zwei Hälften 69, 71; 70, 72; 73, 75; 77, 76.
  • Ein jedes Verbindungsfeld 12, 13, 35, 36- und zwar die Hälften 69, 70, 75, 76 - weisen nun jeweils eine Stanzung 14, 19 auf, die aus zwei parallel zueinander geführten Schnittlinien 16, 17 und einer quer dazu geführten Schnittlinie 15 besteht, so daß durch die Schnittlinien 15, 16, 17 eine Lasche 18, 20 entsteht, die aus der Ebene des Verbindungsfeldes herausgebogen werden kann.
  • Des weiteren sind in den beiden Seitenwänden 25,'26'Schnittlinien 29, 30, 31, 32 angeordnet, die gleich oder ähnlich den Schnittlinien 15, 16, 17 innerhalb der Verbindungsfelder geführt sind, wodurch ebenfalls Laschen 27, 28, 33, 34 innerhalb der Seitenwände 25, 26 gebildet werden, wobei diese Laschen ebenfalls aus der Ebene der Seitenwände herausgedrückt werden können.
  • Die Verbindungsfelder weisen des weiteren je eine Aussparung 21, 22, 39, 40-auf, die in dem hier gezeigten Beispiel quadratisch ist und eine Kantenöffnung hin zur Außenkante des Verbindungsfeldes aufweist.
  • Die Innenkante 65, 66, 67, 68 dieser Aussparung 21, 22, 39, 40 verläuft somit parallel der Außenkante- des Verbindungsfeldes.
  • Gleichzeitig ist in dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel die diagonale Falzlinie 47, 48, 57, 58 von der Ecke der Bodenwand 10 bis zu derjenigen Ecke der quadratischen Aussparung 21, 22, 39, 40 geführt, die der Stanzung 14, 19 benachbart liegt. Des weiteren ist die Außenkante des Verbindungsfeldes 12, 13, 35, 36 im Bereich der quadratischen Aussparung 21, 22, 39, 40 und der benachbarten Seitenwand 25, 26 abgeschrägt, wobei die abgeschrägten Konturen mit den Bezugsziffern 23, 24 bezeichnet sind.
  • Des weiteren sind in dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel die Laschen 18, 20 innerhalb der Verbindungsfelder 12, 13, 37, 36 senkrecht zu den Laschen 27, 28, 33, 34 innerhalb der Seitenwände 26, 26 angeordnet und zwar zusätzlich in umgekehrtem Sinn, so daß nach der Faltung der Verbindungsfelder die Laschen 18, 20 umgekehrt auf den Laschen 27, 28, 33, 34 zu liegen kommen. Des weiteren sind die quadratischen Aussparungen 21, 22, 39, 40 dergestalt angeordnet, daß bei Falten der Verbindungsfelder jeweils die Aussparung auf.die Lasche 27, 28,-33, 34 der Seitenwand 25, 26 und darüber die Lasche 18,.20 der Verbindungsfelder zu liegen kommen. Diese Anordnung ist notwendig, dami-t;die Laschen 18, 20 und 27, 28, 33, 34 durch die-Aussparung hindurch miteinander verhakt oder ineinander gesteckt werden können.
  • In den Fig. 2 und 3 sind zwei Schritte des Aufrichtens der Seitenwände und der Faltung des Verbindungsfeldes gezeigt.
  • Zum Aufrichten der Seitenwände und zum Falten des Verbindungsfeldes werden die eine Seitenwand,-beispielsweise die Seitenwand 9, mit den daran angeformten Verbindungsfeldern 12, 13 längs der Falzlinien 49, 50, 51 aufgerichtet, und zwar senkrecht zur Bodenwand 10. Ebenso wird die Seitenwand 11 mit den daran angeformten Seitenfeldern 35, 36 um die Falzlinien 55, 54, 56 senkrecht zur Bodenwand 10 aufgerichtet.
  • Nunmehr werden gleichzeitig- die Seitenwände 25, 26 aufgerichtet und die Verbindungsfelder 12, 13, 35, 36 längs der diagonalen Falzkante 47, 48, 57, 58 nach innen gefaltet und hin zu den Seitenwänden 25, 26 derart umgelegt, daß die quadratischen Aussparungen 21, 22, 39, 40 über die Laschen 27, 28, 33, 34 innerhalb der Seitenwände 25, 26 zu liegen kommen. Dann stehen die Laschen 18, 20 der Verbindungsfelder 12, 13, 35, 36 durch die quadratischen Aussparungen hindurch den Laschen 27, 28, 33, 34 innerhalb der Seitenwände 25, 26 gegenüber und zwar sind die Laschen innerhalb der Verbindungsfelder umgekehrt aerichtet. als die Laschen innerhalb der Seitenwände. Nunmehr können und die Laschen 18, 19 der Verbindungsfelder die Laschen 27, 28, 33, 34 der Seitenwände aufeinander zu aus den Verbindungsfeldern aus den Seitenwänden herausgedrückt und - wie es in Fig. 3 gezeigt ist - miteinander verhakt werden, daß sich die Laschen 18, 27 gegenseitig hintergreifen. Sobald die Laschen 18, 27 sich durch die Aussparung 21 hindurch gegenseitig hintergreifen, sind die Seitenwände 9, 25 gegenseitig fest fixiert.
  • Nachdem alle vier Ecken der Verpackungsschale dergestalt geformt worden sind, werden die Seitensteckstreifen 2, 5, 6 des Deckels 4 senkrecht um 900 nach innen gebogen. Danach wird der Deckel um die Falzlinie 44 über die Verpackungsschale gebogen und die Seitensteckstreifen nach Füllen der Verpackungsschale in dieselbe eingesteckt. Damit ist die Verpackungsschale allseitig verschlossen und kann nunmehr in weiteren Arbeitsgängen weiter behandelt werden, beispielsweise versiegelt werden.
  • Zum Uffnen der Verpackungsschale und Auseinanderklappen der Seitenwände brauchen diese in den Ecken der Verpackungsschale nur mit leichtem Druck nach außen gezogen werden, wodurch sich die gegenseitige Verlaschung oder Verhakung löst und die Seitenwände nach außen geklappt werden können.
  • Die Figuren 4 und 5 zeigen ein weiteres Beispiel von Laschen, wobei die Lasche 61 innerhalb des Verbindungsfeldes einen spitzen Zuschnitt besitzt, die Lasche 62 innerhalb der Seitenwand bogenformig ausgeführt ist. Fig. 5 zeigt die gegenseitige Oberlappung der Laschen.
  • In den Fig. 6 und 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel von Laschen innerhalb der Verbindungsfelder und der Seitenwände gezeigt. Die Lasche 63 innerhalb des Verbindungsfeldes und die Lasche 64 innerhalb der Seitenwand sind hier nach Falten des Verbindungsfeldes gleichsinnig angeordnet, wobei die-beiden Laschen 63 und 64 unterschiedliche Länge aufweisen, , was aus Fig. 7. hervorgeht. Aufgrund dieser unterschiedlichen Länge wird ebenfalls eine Halterung durch Sneinanderschieben der beiden Laschen durch die (nicht gezeigte).Aussparung hindurch erreicht.
  • Bezugszeichenliste 1 Zuschnitt 2 Seitensteckstreifen 3 Kontur 4 Deckel 5, 6 Seitensteckstreifen 7, 8 Konturen 9 Längsseitenwand 10 Bodenwand 11 Längsseitenwand 12, 13 Verbindungsfelder der Seitenwände 14 Stanzung 15, 16, 17 Schnittlinien 18 Lasche 19 Stanzung 20 Lasche 21, 22 Aussparungen 23, 24 Abschrägungen 25, 26 Querseitenwände 27, 28 Laschen 29, 30, 31, 32 Schnittlinien 33, 34 Laschen 35, 35 Verbindungsfelder der Seitenwände 37, 38 Stanzungen 39, 40 Aussparungen 41 bis 60 Falzlinien 61 Lasche 62 Gegenlasche 63 Lasche 64 Gegenlasche 65, 66, 67, 68 Begrenzungskanten der Aussparungen 69, 70, 75, 76 die Lasche aufweisende Hälfte des Verbindungsfeldes 71, 72, 73, 74 die Aussparung aufweisende Hälfte des Verbindungsfeldes

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. Verpackungsschale aus faltbarem Material für Lebensmittel, insbesondere Tiefkühlkost; mit auseinander faltbaren Seitenwänden , bestehend aus einer Bodenwand mit an dieser herausstehenden Seitenwänden, die von der Bodenwand durch Falzlinien getrennt sind und mit zwischen den Seitenwänden angeordneten Verbindungsfeldern, die je zwei Seitenwände verbinden und von denen durch Falzlinien getrennt sind, wobei zum Aufrichten der Seitenwände und Einschlagen der Verbindungsfelder nach innen diese, ausgehend von den vier Ecken der Bodenwand, je eine diagonal verlaufende Falzlinie und eine Aussparung'aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Verbindungsfeld (12, 13, 35, 36) unter Bildung einer Halterung (18 20, 61, 63) und in zwei Seitenwänden (25, 26) der vier Seitenwänden (9, 25, 26, 11) unter Bildung von je zwei Halterungen (27, 33; 28, 34, 62, 64) Stanzungen (14, 19, 37, 30; 29, 31, 30, 32) angeordnet sind und in den Verbindungsfeldern je eine Aussparung (21, 23, 39, 40) angeordnet ist, die in der anderen durch die diagonale Falzlinie (47, 48, 57, 58) gebildeten Hälfte als die Halterung liegt, wobei die Aussparung bei Aufrichten der Seitenwände und Falten der Verbindungsfelder um die Falzlinie derselben über die Halterung (27, 28, 33, 34, 62, 64) der benachbarten Seitenwand (25, 26) zu liegen kommt, und daß die Halterung (18, 20, 61, 63) des Verbindungsfeldes ebenfalls auf die Aussparung zu liegen kommt und beide Halterungen durch die Aussparung hindurch miteinander verbunden sind.
  2. 2. Verpackungsschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen in den Verbindungsfeldern (12, 13, 35, 36) und den Seitenwänden (25, 26) ausgestanzte Laschen (18, 20, 61, 63; 27, 33; 28, 34; 62, 64) sind, die bei Faltung des Verbindungsfeldes sich durch die Aussparung (21, 22, 39, 40) innerhalb derselben decken und miteinander verhakt oder ineinander geschoben sind.
  3. 3. Verpackungsschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (21, 22, 39; 40) quadratisch ist und eine Uffnung zur Außenkante des Verbindungsfeldes (12, 13, 35, 36) besitzt.
  4. 4. Verpackungsschale nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung ein Rundloch oder Langloch ist.
  5. 5. Verpackungsschale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im abgewickelten Zuschnitt (1,) die Laschen (18, 20, 61, 63) der Verbindungsfelder (12, 13, 35, 36) quer zu den Laschen (27, 33, 28, 34, 62, 64) der Seitenfelder (25, 26) angeordnet sind.
  6. 6. Verpackungsschale nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die quadratische Aussparung (21, 22, 39, 40) zur Außenkante des Verbindungsfeldes (12, 13, 35, 36) hin geöffnet ist, wobei die diagonale Verbindungslinie (47, 48, 57, 58) des Verbindungsfeldes nur bis zu der der Halterung (14, 19, 37, 38) des Verbindungsfeldes benachbarten Ecke der Aussparung geführt ist.
  7. 7. Verpackungsschale nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkante (23, 24) des Verbindungsfeldes auf der zur Seitenwand (25, 26) benachbarten Seite im Bereich der Aussparung (21, 22) abgeschrägt ist.
  8. 8. Verpackungsschale nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seitenwand (9) ein Deckel (4) mit herausstehenden Seitensteckstreifen (2, 5, 6) angeformt ist.
DE19813150677 1981-12-21 1981-12-21 Verpackungsschale aus faltbarem material fuer lebensmittel, insbesondere tiefkuehlkost Withdrawn DE3150677A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3414187A1 (de) * 1984-04-14 1985-10-24 Richard 2054 Geesthacht Michaelis Korb und/oder steige
FR2622537A1 (fr) * 1987-10-30 1989-05-05 Siemco Sa Plateau impermeable pour le conditionnement de divers produits notamment alimentaires
LT3345B (en) 1993-05-04 1995-07-25 Otor Sa Stacking container made of sheet such as cardboard or corrugating cardboard and pattern for its realization
DE202009010183U1 (de) 2009-07-27 2009-11-26 Spitzfaden, Rainer Schutzkarton für den Versand von Glasflaschen
DE102010037947A1 (de) * 2010-10-04 2012-04-05 Pillopak B.V. Zuschnitt, Behältnis, Verfahren und Maschine

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Legal Events

Date Code Title Description
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