DE3150380A1 - Einrichtung zur datenuebertragung mittels einer induktionsschleife - Google Patents
Einrichtung zur datenuebertragung mittels einer induktionsschleifeInfo
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- H04B5/00—Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
- H04B5/20—Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems characterised by the transmission technique; characterised by the transmission medium
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- Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
Description
-
- tierichtung zur Datenübertragung mittels
- einer Induktionsschleife Die-Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Datenübeftragunggeäß dem Oberbegriff des vorliegenden Patentanspruchs.
- Es sind Anlagen mit induktiver Führung gleisloser Fahrzeuge mit Hilfe von Leitkabeln bekannt. Solche Anlagen können verzweigt und weitläufig sein; bei den Verzweigungen können Bewegungen auf die Spitze einer Verzweigung, aber auch in entgegengesetzter Richtung vorkommen. Vor solchen Weichen, aber auch an anderen diskreten Punkten des Fahrkurses ist es erforderlich, eine Meldung eines passierenden Fahrzeugs in der Leitzentrale zu erhalten, um von dort aus einen Befehl an das Fahrzeug abzugeben. Das Fahrzeug kann sich mit einer ihm zugeordneten Fahrzeugadresse melden und eine Mitteilung über den gerade passierenden Punkt an die Leitzentrale abgeben, wobei die betreffende Position etwa durch Rodiermarken, die vom Fahrzeug gelesen werden, hergeleitet wird.
- Um eine derartige Datenübertragung zu ermöglichen, kann man an jedem diskreten Punkt eine- kleine Schleife verlegen, die an jeder Übertragungsstelle mit einem eigenen Sender/ Empfänger ausgerüstet ist. Eine solche Lösung ist aber sehr aufwendig. Man konnte auch eine Induktionsschleife parallel zum Leitkabea verlegen, die mehrere Ubertragungs stellen umfaßt. Eine solc!;c Verlegung kann darin bestehen, daß ein Leiter der Induktionsschleife am Leitkabel, der andere im gewissen Abstand parallel dazu geführt wird. Eine solche Verlegung ist, abhängig von den verwendeten Frequenzen, nur zu begrenzten Langen möglich, da sonst die si e Verkopplung mit dem Leitkabel so groß wird, daß keine einwandfreie Übertragung mehr möglich ist. Um dieser Schwierigkeit zu entgehen, könnte man die Induktionsschleife symmetrisch zum Leitkabel verlegen. Hier entsteht aber eine neue Schwierigkeit: Leitkabel werden in d3r Rege1 unterdie Fahrbahnoberfläche verlegt und die Fahrbahn besteht meist aus Beton.
- Man müßte also zusätzlich zur bereits eingefrästen Leitkabelrille noch zwei weitere Rillen einfräsen.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Datenübertragung der eingangs genannten Art anzugeben, die eine Datenübertragung auch über große Längen des Fahrkurses ohne besonderen Verlegeaufwand, wie das Einfräsen von Rillen in die Fahrbahndecke, ermöglicht.
- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des vorliegenden Patenanspruchs langegebenen Merkmale gelöst.
- Abgesehen von den Vorteilen, die in der Vermeidung der oben angeftihrten Nachteile besteht, besteht noch der besondere Vorteil, daß ohne Einbuße an Eigenschaften eine Verlegung auch zusammen mit stark vermaschten Fahrkursen möglich ist.
- Die Einrichtung; gemäß der Erfindung wird im nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert.
- In Fig. 1 sind mit 2 verlegt I,e:i.tkabel bezeichnet, lange derer eine automati.3che Führung von Fahrzeugen erfolgt, Es sind Weichen W1, W2 vorhanden, ferner eine Kurve K.
- Mit A1, ... A5 sind Arbeitsplätze bezeichnet, zu denen bzw.
- von denen Güter durch die Fahrzeuge gebracht bzw. geholt werden sollen. Es ist nun erwünscht, an den drei diskreten, hinsichtlich der Fahrstrecke punktuellen Bereichen P1, P2 und P3 einen Datenaustausch zwischen der Leitzentrale Z und den Fahrzeugen vorzunehmen.
- DabeI ist der Datenaustausch vor der Weiche Wl notwendig, weil bereits ein anderes Fahrzeug auf dem abzweigenden Weichenstrang auf die Weiche zufahren konnte. Der Datenaustausch vor der Weiche W2 ist notwendig, weil dem Fahrzeug mitgeteilt werden muß, in welche Richtung es weiterfahren. soll. Der Datenaustausch vor der Kurve K ist erwünscht, um eine Reduzierung der Fahrzeuggeschwindigkeit.
- anzu@rdnen.
- Zur Durchführung des Datenaustausches ist nun eine verdrillte Doppelleitung 1 vorgesehen, die einerseits über einen Ubertrager T zwecks Zwangssymmetrierung mit einem Sender/Empfänger in der Leitzentrale Z verbunden ist, andererseits über einzeln Widerstand R abgeschlossen ist. Diese verdrillte Doppelleitung ist längs des Leitkabels 2 verlegt und zwar so, daß sie an den drei diskreten Bereichen Pl, P2, P3 vorbeiläuft. An den Bereichen P1, P2, P3 ist die VerdriZlung zuEleinschleifen T31, TS2, TS3 herausgezogen. Dadurch wird dort ein Datenaustausch zwischen der Leitzentrale Z und den mit Empfangs/Sendeeinrich- tungen ausgerüsteten Fahrzeugen durch induktive Kopplung möglich.
- Die verdrillten Teile der Doppelleitung 1 können direkt in die für das Leitkabel ohnehin erforderliche Rille verlegt werden. Es ist daher nur in den punktuellen Bereichen Pl, P2, P3 eine Fräsung von Rillen in den Fahrbahnboden für die Verlegung der Kleinschleifen TS1, TS2, TS3 notwendig.
- Beim Einfahren in die Kleinschleifenbereiche melden die Fahrzeuge sich mit einer ihr zugeordneten Adresse, etwa in codierter Form oder mit einer bestimmten Frequenz oder Frequenzkombination. Mit dieser Meldung ist eine Angabe über den, jeweiligen Standort-, d.h. die punktuellen Bereiche Pl, P2, P3 verbunden, die die Fahrzeuge aufgrund codierter ( kierungen, die am Anfang dieser Bereiche angebracht sind und von den Fahrzeugen gelesen werden können, ermittelt. Die Leitzentrale erstellt dann aufgrund der Meldungen und ihr von anderen Fahrzeugen bekannten Daten Steuerbefehle an die Fahrzeuge.
- Für eine zum Leitkabel symmeis-he Verlegung der Längsseiten der Kleinschleifen, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, bestehen dann Schwierigkeiten, wenn das Leitkabel in der Nähe von Regalwänden oder anderen behindernden Konstruktionen verlegt ist. Es besteht daher die Aufgabe, für solche Bedingungen eine raumgünstige Anordnung eines symmetrisch geführten Schleifenleiters anzugeben.
- Diese Aufgabe wird in erfinderischer Ausgestaltung der Einrichtung gemäß dem Patentanspruch 1 durch das im Kennzeichen des Patentanspruchs 2 angegebene Merkmal gelöst.
- Diese Ausgestaltung sei an Hand der Fig. 2 erläutert. In dieser Figur ist mit 2 wieder das Leitkabel, mit 1 wieder die Doppelleitung und mit TS1, TS2, TS3 sind wieder Kleinschleifen bezeichnet. Mit la und Ib sind die beiden Leitungen der Doppelleitung gekennzeichnet. Die Leitungen la und Ib sind an den Längsseiten der Kleinschleifen von Schleife zu Schleife vertauscht. Die oberen Längsseiten sind näher am Leitkabel verlegt als die unteren. wobei die /in Fig. 2 beiden Abstände a,b der Längsseiten zum Leitkabel / etwa das Verhältnis 1 : 4 haben. Durch die beschriebene Lage der Kleinschleifen kann auch ein kleiner Abstand zwischen Leitkabel und Regalwänden u. dgl. zugelassen werden. Durch das Vertauschen der Leitungen des Doppelleiters an den Längsseiten der Kleinschleifen von Schleife zu Schleife wird trotzdem ein annähernd -symmetrischer Aufbau des Schleifenleiters erreicht.
- Leerseite
Claims (2)
- Patentansprüche 1. Einrichtung zur Datenübertragung zwischen gleislosen, mit Hilfe von verlegten Leitkabeln geführten Fahrzeugen und einer Leitzentrale an diskreten Punkten des Fahr-Wegs, dadurch gekennzeichnet, daß eine bis auf die diskreten Punkte (P1, P2, P3) verdrillte Doppelleitung (1) längs des Ieitkabels verlegt wird, die einerseits mit einem Sender/Empfänger in der Leitzentrale (Z) verbunden, andererseits mit einem Widerstand (R) abgeschlossen ist und die an den diskreten Punkten zu Kleinschleifen (TS1, TS2, TS3) herausgezogen ist, wodurch dort ein Datenaustausch zwischen der Iseitzentrale (Z) und den mit EmpSangs/Sendeeinrichtungen ausgerüsteten Fahrzeugen durch induktive Kopplung möglich ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ieitungsn (1a,1b) der Doppelleitung (1) an den Längsseiten der gleinschleifen (TSl, TS2, TS3) von Schleife zu Schleife vertauscht werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813150380 DE3150380A1 (de) | 1981-12-17 | 1981-12-17 | Einrichtung zur datenuebertragung mittels einer induktionsschleife |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813150380 DE3150380A1 (de) | 1981-12-17 | 1981-12-17 | Einrichtung zur datenuebertragung mittels einer induktionsschleife |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3150380A1 true DE3150380A1 (de) | 1983-07-14 |
| DE3150380C2 DE3150380C2 (de) | 1987-09-03 |
Family
ID=6149178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19813150380 Granted DE3150380A1 (de) | 1981-12-17 | 1981-12-17 | Einrichtung zur datenuebertragung mittels einer induktionsschleife |
Country Status (1)
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1981
- 1981-12-17 DE DE19813150380 patent/DE3150380A1/de active Granted
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| Publication number | Publication date |
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| DE3150380C2 (de) | 1987-09-03 |
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