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DE3150113A1 - Verfahren zur seismischen untersuchung - Google Patents

Verfahren zur seismischen untersuchung

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DE3150113A1
DE3150113A1 DE19813150113 DE3150113A DE3150113A1 DE 3150113 A1 DE3150113 A1 DE 3150113A1 DE 19813150113 DE19813150113 DE 19813150113 DE 3150113 A DE3150113 A DE 3150113A DE 3150113 A1 DE3150113 A1 DE 3150113A1
Authority
DE
Germany
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amplitude
seismic
reflection
offset
points
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19813150113
Other languages
English (en)
Inventor
William Harold Westport Conn. Ruehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mobil Oil AS
ExxonMobil Oil Corp
Original Assignee
Mobil Oil AS
Mobil Oil Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Mobil Oil AS, Mobil Oil Corp filed Critical Mobil Oil AS
Publication of DE3150113A1 publication Critical patent/DE3150113A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V1/00Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
    • G01V1/28Processing seismic data, e.g. for interpretation or for event detection
    • G01V1/30Analysis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

W.28527/81 20/Ne
Mobil Oil Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.).
Verfahren zur seismischen Untersuchung.
Die Erfindung bezieht sich auf die seismische Untersuchung, und insbesondere auf das CDP-Verfahren, bei welchem der resultierende seismische Abschnitt Reflexionsamplitudenanomalien aufweist.
Bei einem Verfahren zur seismischen Untersuchung weisen die erhaltenen Feldaufzeichnungen Spuren von den Detektoren bei unterschiedlicher seitlicher Versetzung von einer Quelle längs einer Untersuchungslinie auf, um eine Mehrfachüberdeckung der gemeinsamen Reflexionspunkte in der unterirdischen Grenzfläche zu erhalten. Darauf folgend werden die Peldspuren, welche die Mehrfachüberdeckungspunkte darstellen, gestapelt, um Störungen, beispielsweise multiple Reflexionen zu unterdrücken, und die gestapelten Spuren werden als eine Funktion des Abstandes längs der Untersuchungslinie
dargestellt, um einen seismischen Abschnitt zu bilden. Ein seismischer Abschnitt stellt die unterirdische Schichtung eines Erdabschnitts dar und ist ein Hauptwerkzeug, welches durch den Geophysiker verwendet wird, um die Natur der unterirdischen Schichtungen zu bestimmen.
Dieses allgemeine Verfahren, um eine seismische Überdeckung zu erhalten, hat viele Namen erhalten, beispielsweise CDP-Verfahren, CRP-Verfahren u.dgl.. Alle diese Verfahren beruhen auf dem allgemeinen Prinzip, eine Vielzahl seismischer Spuren von dem gleichen Reflexionspunkt einer unterirdischen Grenzfläche aufzuzeichnen, indem eine Mehrzahl horizontaler Versetzungen bzw. Abstände zwischen einer seismischen Quelle und den seismischen Detektoren herangezogen wird. In diesem Zusammenhang wird auf die Veröffentlichung von L. Shock (Roll-Along and Drop-Along Seismic Techniques, veröffentlicht in Geophysics, XXVIII, 5, Teil II, Seiten 831 bis 841 vom Oktober I963) verwiesen. Die erhaltenen Daten werden hinsichtlich Normal Moveout und statischer Einflüsse korrigiert und nachfolgend gestapelt.
Von CDP-Verfahren wird angenommen, daß sie bessere seismische Daten bedingen als diejenigen Verfahren, welche einfache seismische Daten erzeugen. Beim Stapeln der CDP-Daten werden die primären Reflexionen im wesentlichen in Phase sein, und sie werden demzufolge addiert, wohingegen Verzerrungen und Störungen, beispielsweise multiple Reflexionen, außerphasig sind und daher beim Stapeln gelöscht werden. Auf diese Art und Weise werden die multiplen Reflexionen unterdrückt und die primären Reflexionen verstärkt.
Es ist kürzlich ein intensives Studium der Beziehung zwischen Amplitude- und Phasenanomalien gestapelter seismischer Abschnitte und der Gesteinsart, der Porösität und des Flüssiggehaltes der reflektierenden Zonen durchgeführt worden. Bestimmte Anomalien sind
aufgefunden worden und als Bright Spots oder HCI-Indikatoren (Hydrocarbon Indicators) bezeichnet worden. Verschiedene Studien der Geschwindigkeit, der Dichte und der Reflexionskoeffizientenveränderungen sind durchgeführt worden, und Fallstudien an diesen HCI-Indikatoren in gestapelten seismischen Spuren sind durchgeführt worden. Während einigen Anomalien in der Reflexionsamplitude die Eigenschaft zugeordnet worden ist, eine Zwischenfläche oder Grenzfläche zwischen einer kohlenwasserstoffhaltigen Formation anzuzeigen, sind anomale Reflexionsamplituden gefunden worden, die auch auf andere Ursachen zurückgehen. Demzufolge können Anomalien in der Reflexionsamplitude beispielsweise durch Veränderungen der Stärke der Quelle, in der Verstärkung des Empfängerkanals und Kupplungsprobleme zwischen Quelle und Empfänger im Zusammenhang mit Problemen an der Oberfläche der Erde zurückgeführt werden, wobei auch die Nicht-Zusammengehörigkeit von CDP-Punkten beim Zusammentragen der Spuren eine Rolle spielt.
Es sind Anstre'^ungen unternommen, worden, um die HCI-Indikatoren an Aufzeichnungen und Feldaufzeichnungen, beispielsweise anomale Reflexionsamplituden, die von dem Versatz zwischen der Quelle und dem Detektor anhängen, zu identifizieren. Es sind jedoch Schwierigkeiten beim Nachweis der Reflexionsamplitude in Abhängigkeit von dem zeitlichen Abstand festgestellt worden, weil das einzige Darstellungsmedium die seismischen Abschnitte waren, die einen gemeinsamen Versatz hatten.
Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zur seismisehen Untersuchung geschaffen worden, in welchem seismische Feldaufzeichnungen erhalten werden können, welche eine Mehrzahl von Spuren von Detektoren aufweisen, die unterschiedlichen Versatz von der Quelle längs einer Untersuchungslinie aufweisen, wobei das Verfahren gemäß der Erfindung durch die folgenden Stufen charakterisiert
ist:
Zusammentragen von Spuren, welche Reflexionen von CRP-Punkten darstellen,
Stapeln der CRP-Spuren um einen seismischen Abschnitt zu bilden.
Bestimmen der Amplitude der zusammengetragenen Spuren als eine Punktion des, Versatzes für eine spezielle Reflexion des seismischen Abschnittes, und
Darstellen der Amplitude als eine Funktion des Versatzes.
Gemäß der Erfindung wird die seitliche Versetzung bzw. der Versatz, von Reflexionsparametern abhängig, analysiert und dargestellt, und insbesondere für eine gegebene Reflexion an einem seismischen Abschnitt wird die Amplitude jeder Feldspur als eine Funktion des Versatzes zwischen Quelle und Detektor, der die Spur erzeugt hat, bestimmt. Konturen gleicher Amplitudenwerte werden dann als eine Funktion des Versatzes und des Abstands längs der Untersuchungslinie dargestellt, und die Konturendarstellung zeigt den Versatz in Abhängigkeit des Ortes der Quelle auf der Untersuchungslinie. Die vorliegende Erfindung hat Vorteile wegen der Möglichkeiten der CDP-Verarbeitung und des großen dynamischen Bereichs und der Möglichkeiten der Musterdarstellung einer konturierten Darstellung.
Diese Konturendarstellung kann zusammenhängend mit dem Teil des seismischen Abschnitts dargestellt werden, welcher die Reflexionsanomalie zeigt, welche von Interesse ist. Dadurch wird ein sehr nützliches Werkzeug geschaffen, um verschiedene Arten von Anomalien zu unterscheiden. Es kann gezeigt werden, daß die Amplitudenanomalien, welche durch Veränderungen im Reflexionskoeffizienten hervorgerufen werden, d.h. der wahre HCI-Indikator, längs der CDP-Linien auftreten, welche in der konturierten Darstellung gemäß der Erfindung ge-
neigt sind. Auf der anderen Seite ist die Amplitudenvariation als Folge der Veränderung der Stärke der Quelle eine in vertikaler Rhhtung orientierte Musterung. Ein Aufzeichnungskanal, welcher einen Detektor, ein Kabel und Vorverstärker aufweist, weist eine nicht-korrekte Verstärkung auf und erzeugt demzufolge eine Amplitudenanomalie, welche sich in der Konturendarstellung als eine horizontale Anomalie zeigt. In entsprechender Weise sind Kupplungsanomalien und Anomalien im Zusammenhang, mit dem Zusammenfassen von CDP-Punkten auf der Konturendarstellung zu erkennen. Diese systematischen Fehler sind auf den Konturendarstellungen zu erkennen und werden korrigiert, um einen seismischen Abschnitt mit einem besseren Verhältnis zwischen Nutzpegel und Störpegel zu erzeugen, wobei dieser Abschnitt besser die seismischen Reflexionen wiedergibt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Darstellung zur Erläuterung eines Vielfach-CDP-Feldverfahrens.
Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm zur Erläuterung
des Verfahrens gemäß der Erfindung. Fig. 3 zeigt eine Ausgangsdarstellung, welche gemäß der Erfindung erzeugt worden ist.
Fig. 4 zeigt die Punkte einer Ausgangsdarstel
lung, welche das Auftreten einer Reflexionsanomalie längs geneigter Linien zeigt. Fig. 5 ist eine zur Fig. h entsprechende Darstellung und dient zur Erläuterung des Auftretens einer Quellenanomalie längs ver
tikaler Linien.
Fig. 6 ist eine zur Fig. 4 entsprechende Darstellung und dient zur Erläuterung einer auf den Aufzeichnungskanal zurückzuführenden Anomalie längs einer horizontalen Linie.
Fig. 7 ist eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung und dient zur Erläuterung des Aussehens einer Kupplungsanomalie längs einer vertikalen und einer geneigten Linie.
Die Fig. 8A bis 8C zeigen eine Quelle und einen
seismischen Detektor in einer Situation, welche zu einer Kupplungsanomalie Anlaß gibt.
Fig. 9 ist ein Beispiel einer Ausgangsdarstellung, die durch das Verfahren gemäß der Erfindung
erhalten werden konnte, und zeigt eine Reflexionsanomalie zusammen mit einer Anomalie, die durch die Bewegung bzw. die Drift eines Wasserfahrzeugs verursacht worden ist.
Fig.10 zeigt eine alternative Darstellung der Amplitude als Funktion des Versatzes. An Hand der Fig. 1 soll das CDP-Feldverfahren der seismischen Untersuchung erläutert werden, welches dazu dient, seismische Aufzeichnungen zu erhalten, welche eine Mehrzahl von Spuren einschließt, welche zu Detektoren mit unterschiedlichem Abstand von einer Quelle gehören. Eine seismische Quelle wird aufeinanderfolgend an den Stellen 11, 12, 13 und 14 erregt, wobei diese Punkte als Schußpunkte bezeichnet werden und auf einer Untersuchungslinie liegen. Zur Vereinfachung der Darstellung sind vier Schußpunkte in der Fig. 1 gezeigt, weiterhin sind Detektoren an unterschiedlichen Stellen gezeigt. Für jeden Schuß werden Reflexionen von der unterirdischen Grenzfläche durch einen Strang von Geophonen aufgezeichnet, welche die Detektoren 15» 16, 17 und 18 mit einschließen. Wenn an dem Schußpunkt 11 ein Schuß abgetan wird, stellt der Detektor 15 eine Reflexion von der unterirdischen reflektierenden Fläche bzw. dort dem Punkt 19 fest, wenn die Quelle an der Stelle 12 erregt wird, stellt der Detektor 16 eine Reflexion vom Punkt 19 fest, das gleiche gilt,
wird wenn die Quelle am Schußpunkt 13 erregt/pln diesem Fall
stellt der Detektor 17 die Reflexion vom Punkt 19 fest und schließlich stellt der Detektor 18 die Reflexion von diesem Punkt fest, wenn die Quelle an der Stelle 1*1 er-5regt wird. Diese Reflexionen werden als Feldseismogramme auf Magnetband in einer Mehrzahl von Feldaufzeichnungen aufgezeichnet, wobei diese Aufzeichnungen eine Spur von jedem Detektor in der Untersuchungslinie mit einschließt. Der Versatz H zwischen der Quelle und dem Detektor, weleher zu jeder Spur gehört, wird in einem Kopf für jede Feldaufzeichnung aufgezeichnet. Bei einer üblichen Form einer Untersuchung wird ein Strang bzw. eine Reihe von 32 Detektoren verwendet, um dadurch eine 32-fach-Überdeckung der unterirdischen Punkte zu erzeugen. Diese Feldseismogramme werden in der Verfahrensstufe 20 (Fig. 2) zusammengebracht und zu Sätzen von Spuren zusammengesetzt, welche gemeinsamen Reflexionspunkten entsprechen. Diese Stufe wiederum ist in Fig. 2 mit 21 bezeichnet.
Unter Bezugnahme auf die Darstellung in Fig. 1 ist zu erkennen, daß die Spur in der Aufzeichnung 1 zum Detektor 15 gehört, die Spur in der Aufzeichnung 2 zum Detektor 16, die Spur in der Aufzeichnung 3 zum Detektor 17 und die Spur 4 zum Detektor 18, wobei alle diese zu einem Satz zusammengefügt werden. Diese Spuren werden, wie bei 22 in Fig. 2 angezeigt, gestapelt, um eine einzelne zusammengesetzte Spur zu bilden, in welcher die Reflexionen verstärkt sind und die Störungen unterdrückt sind. Die Spuren aller Feldaufzeichnungen werden zusammengetragen und in entsprechender Art und Weise gestapelt. Wenn die zusammengesetzten Spuren seitlich nebeneinanderliegend wiedergegeben werden, bilden sie einen seismischen Abschnitt, und diese Verfahrensstufe ist mit 23 in Fig. 2 bezeichnet. Ein Teil eines derartigen seis-. mischen Abschnitts ist mit 2h in Fig. 3 bezeichnet. Jede vertikale Spur im Abschnitt 2l\ der Fig. 3 entspricht der
Amplitude der festgestellten seismischen Energie, welche von einem Punkt unterhalb des Schußpunktes längs der Untersuchungslinie an der unterirdischen Grenzfläche reflektiert worden ist. Der Teil des seismischen Abschnitts, der in Fig. 3 gezeigt ist, enthält eine starke Reflexion zwischen 0,9 und 1.0 Sekunden der Aufzeichnungszeit. Diese Reflexion weist eine anomale Amplitude auf, welche von besonders großem Interesse ist, da sie üblicherweise einen HCI-Indikator anzeigt.
Gemäß der Erfindung ist ein Werkzeug geschaffen worden, um die Ursache dieser Amplitudenanomalie festzustellen. Wie oben in Fig. 3 gezeigt, ist die Amplitude jeder Feldspur als eine Funktion des Versatzes für diese Spur und die Schußpunktstelle längs der Untersuchungslinie dargestellt und Werte gleicher Amplitude werden durch Konturenlinien miteinander verbunden, um eine Konturendarstellung zu erzeugen, so wie s'ie oben in Fig. 3 wiedergegeben ist. Dies kann im Zusammenhang mit der Erläuterung der Fig. 4 besser verstanden werden, welche eine vereinfachte Darstellung der Punkte der Konturendarstellung der Fig. 3 wiedergibt. Punkte in horizontaler Richtung stellen Schußpunkte und CDP-Punkte dar. .Punkte in vertikaler Richtung stellen Feldaufzeichnungen und Spuren in den Feldaufzeichnungen dar.Wird beispielsweise angenommen, daß die konturierte Reflexion von der Reflexionszwischenflache stammt, welche den Punkt l^nach Fig. 1 enthält, so wird der Schußpunkt 11 der Fig. 1 durch den Punkt 25 dargestellt, wobei die Schußpunkte 12 bis 14 durch die Punkte 26 bis 28 in Fig. 4 wiedergegeben werden, und daher wird am Punkt 29 die Amplitude der Reflexion in der Spur der Aufzeichnung 1, aufgenommen vom Detektor 15, wiedergegeben, am Punkt 30 wird die Amplitude der gleichen Reflexion in der Spur vom Detektor 16 wiedergegeben, am Punkt 31 die vom Detektor 17 in der dritten Aufzeichnung und am Punkt 32 die Amplitude der gleichen Reflexion in der Spur
vom Detektor 18 in der vierten Aufzeichnung.
Gleiche Werte der Amplitude werden dann mit Höhenlinien miteinander verbunden bzw. die Darstellung wird konturiert. Wem sich der Reflexionskoeffizient längs der Reflexionsfläche ändert, werden alle Spuren mit dem entsprechenden Reflexionspunkt die Veränderung des Reflexionskoeffizienten darstellen bzw. wiedergeben. Die Veränderung wird daher längs einer CDP-Linie auftreten, die von dem CDP-Punkt über die Grenzflächenänderung projiziert worden ist. Beispielsweise werden Veränderungen über dem Reflexionspunkt 19 in Fig. 1 längs der geneigten Linie 33 in Fig. 4 auftreten. Das Konturmuster in diesen Darstellungen wird immer der geneigten CDP-Richtung folgen. Anomalien des Reflexionskoeffizienten sind längs dieser CDP-Linien geneigt, welche der Schußrichtung entgegengesetzt ist.
Nach Fig. 2 werden die Feldseismogramme 20 zu Sätzen aus CDP-Spuren zusammengefügt, wie dies bei 21 angedeutet ist, und sie werden bei 22 gestapelt, um den seismischen Abschnitt 23 zu bilden. Eine Reflexion, beispielsweise die in Fig. 3 unten gezeigte Reflexion, wird nach der Verfahrensstufe 35 in Fig. 2 digital zerlegt. Dieses Digitalisieren wird durchgeführt, indem der Spitzenwert auf einem Digitaltablett verfolgt wird, so daß die Koordinaten der Spitze in Schußlage und die Zeit aufgezeichnet werden. Ein Gerät, um das Digitalzerlegen durchzuführen, ist im Handel erhältlich.
Der Ausgang der Stufe 35 ist ein Satz von Koordinaten t, x, welche die in Frage kommende Reflexion auf jeder der Feldspuren identifizieren. Die Feldspuren werden vom Band überspielt, wie dies bei 20A in Fig. 2 angedeutet ist, und die Amplitude der Reflexion auf jeder Spur wird wie bei 36 angegeben festgestellt. Dieser Vorgang wird durch konventionelle seismische Verarbeitungsverfahren durchgeführt, durch welche die Amplitude einer
Feldspur an einer Stelle χ bei einer Aufzeichnungszeit t festgehalten wird. Dieser Vorgang zieht jeden CDP-Satz zu einer bestimmten Zeit vom Band ab und gibt die Koordinaten t und χ ein, die durch die Schußpunktzahl und die Zeit festgelegt sind. Die nächstliegende Spitze wird in einem Bereich festgestellt, welcher durch ein Fenster für jede Spur des CDP-Satzes festgelegt ist. Der nächste CDP-Satz wird dann in entsprechender Art und Weise verarbeitet. Jede Spitzenamplitude oder jeder Reflexionsparameter wird in einem Digitalwort gespeichert, welches durch den Schußpunkt, die CDP-Zahl und den Versetzungsabstand identifiziert ist. Diese werden mit SP, CDP und H bezeichnet, wobei die Amplitude mit A bezeichnet worden ist. Diese etikettierten Wörter werden,wie bei 37 in Fig. 2 gezeigt, gespeichert. Die etikettierten Wörter können nach allen möglichen Kriterien sortiert werden, beispielsweise hinsichtlich des Schußpunktes, der CDP-Zahl oder auch des Versatzes. Wie mit 38 in Fig. 2 angegeben, werden gleiche Werte der Amplituden ausgewählt. Diese gleichen Werte der Amplitude werden, wie bei 39 wiedergegeben, in Form von Konturendarstellungen aufgezeichnet.
Fig. 5 zeigt das Konturenmuster einer Amplitudenveränderung als Folge des Veränderns der Stärke der Quelle. Derartige Veränderungen werden auf allen Spuren auftreten, die zu der in Frage kommenden Quelle gehören. Daher sind diese Anomalien Konturenmuster, welche in vertikaler Richtung längs der Feldaufzeichnung orientiert sind.
Fig. 6 zeigt das Konturenmuster einer Anomalie, die auf den Aufzeichnungskanal zurückzuführen ist. Der Aufzeichnungskanal weist den Detektor, Kabel, Vorverstärker, A/D-Wandler und Verstärker auf. Falls einer dieser Bauteile eine unkorrekte Verstärkung aufweist, wird die Amplitudenanomalie in der Konturendarstellung als eine Anomalie auftreten, welche durch den gestörten Kanal hindurchgeht, welcher allen Feldaufzeichnungen gemeinsam ist.
Es handelt sich hierbei um ein horizontales Konturenmuster.
Eine Kopplungsanomalie geht auf einen Effekt von einer Oberfläche oder in der Nähe einer Oberfläche aus, was zu einer nicht voll zutreffenden Kopplung der Quelle und des Detektors führt. Eine derartige Anomalie wird auf der Konturendarstellung an allen Spuren im Schußpunkt/Versatz-Raum auftreten, der über diese OberTlächenstelle hinweggeht. Als Beispiel zeigt die Fig. 7 die Punkte auf einer Konturendarstellung, in welcher eine Kopplungsanomalie auftritt, und zwar in einem vertikalen Muster 40 und in einem unter dem Winkel 45 gezeigten Muster kl. Dies kann an Hand der Darstellungen der Fig. 8a bis 8C erläutert werden, wobei diese Figuren eine Quelle S und eine Reihe von Detektoren wiedergeben, welche längs eines schlammgefüllten Stromes bewegt werden. In der in Fig. 8a gezeigten Darstellung ist der eine der Detektoren oberhalb des schlammgefüllten Stromes angeordnet, in der Fig. 8B ist ein anderer Detektor oberhalb des schlammgefüllten Stromes angeordnet, wobei mit fortlaufendem Schießen andere Detektoren sich oberhalb des Stromes befinden. Dies führt zur 45 -Anomalie 4l in Fig. 7. Wenn die Quelle selbst oberhalb des schlammgefüllten Stromes, wie dies in Fig. 8C dargestellt ist, angeordnet ist, werden alle Spuren in der Feldaufzeichnung die Amplitudenanomalie aufweisen, und dies führt zur vertikalen Kontur 40 in Fig. 7.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Beispiel für tatschächliche Felddaten, die in dem Teil des seimischen Abschnitts unten in der Figur kennzeichnend sind. Oben in der Figur ist
^0 die Reflexionsamplitudenkontur für die spezielle Reflexion im seismischen Abschnitt gezeigt. Die Konturendarstellung zeigt die Wandlung des Reflexionskoeffizienten, wenn das Aufzeichnungssystem über die Reflexionsanomalie hinweggeht, Das Konturenmuster geht längs der CDP-Linie, eilt jedoch
-,(- dieser leicht vor. Dieses wird durch die Bewegung eines
Wasserfahrzeugs verursacht, von welchem aus die Feldaufzeichnungen gemacht werden.
-ruin Fig. 9 ist ein seismischer Abschnitt gezeigt, welcher einen Reflexionskoeffizienten-sattel zu beiden Enden der Reflexion aufzeigt. Die Mitte der Anomalie weist einen niedrigen Reflexionskoeffizienten auf. Die Konturendarstellung am unteren Teil der Fig. 9 zeigt, daß die Spuren längs dieser Linie unrichtig gestapelt worden sind, wodurch eine unsaubere und verschmierte Darstellung der wahren Reflexion erzeugt wird. Die Spuren sollten daher erneut längs paralleler Wege in bezug auf den Reflexions-
koeffizienten zusammengesetzt werden. Durch Stapeln dieser erneut zusammengesetzten Spuren wird eine Darstellung erzeugt, welche ein besseres Verhältnis von Signal zu Störung aufweist. Andere Fehler im System, durch wel-
1t) ches die Spuren erhalten und verarbeitet werden, können in einer entsprechenden Art und Weise korrigiert werden, um diese Fehler zu kompensieren, so wie dies auf der Darstellung der Amplitude als eine Funktion des Versatzes wiedergegeben ist.
oq Fig. 10 zeigt eine alternative Darstellung der Amplitude in Abhängigkeit des Versatzes. Die Amplitude der Reflexionen nimmt bis zum kritischen Winkel Ot c ab, und danach nimmt die Amplitude wieder zu, so wie dies durch die unterbrochene Linie wiedergegeben ist. Die
t- kontinuierliche Liniendarstellung ist für die Reflexionen von reinem gasgesättigten Sand typisch. Die Darstellung
" Linie ist für eine Reflexion eines
der Punktstrich
gesättigten Sandes typisch, wobei die Quelle Druck'-w.ellen
-den erzeugt, welche in Scherwellen an der reflektieren Grenz-
fläche umgewandelt werden.
Leerseite

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    . 1/) Verfahren zur seismischen Untersuchung, bei welchem seismische Feldaufzeichnungen erhalten werden, die eine Mehrzahl von Spuren von Detektoren mit unterschiedlichem Abstand bzw. Versatz von einer Quelle längs einer Untersuchungslinie aufweisen, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch Zusammenfügen der Spuren, welche Reflexionen von CRP-Punkten darstellen, durch Stapeln der CRP-Spuren, um einen seismischen Abschnitt zu erzeugen, durch Festellen der Amplitude zusammengefügter Spuren als eine Funktion des Versatzes für eine spezielle Reflexion des seismischen Abschnittes, und durch Aufzeichnen der Amplitude als eine Funktion des Versatzes.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Amplitudenwerte ausgewählt werden und die Aufzeichnungsstufe das Aufzeichnen der Konturen gleicher Werte der Amplitude als eine Funktion des Versatzes
    und des Abstandes längs der Untersuchungslinie mit einschließ
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch das Aufzeichnen desjenigen Teils des seismischen Abschnittes, der die Reflexion enthält, und zwar zusammenhängend mit der Amplitudenkonturendarsteilung.
  4. 1I. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3j gekennzeichnet durch das Korrigieren, um Fehler zu kompensieren, die durch die Darstellung der Amplitude als eine Funktion des Versatzes angezeigt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturstufe das erneute Zusammenfügen der Spuren an CRP-Punkten umfaßt, welche durch die Darstellung angezeigt sind, wobei die erneut zusammengefügten Spuren wiederum gestapelt werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bestimmen der Amplitude das Digitalisieren der speziellen Reflexion umfaßt, um Koordinaten zu erzeugen, welche die Zeit und den Horizontalabstand darstellen, und daß für jede der Koordinaten die Spitzenamplitude der Spur in der Feldaufzeichnung bestimmt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch das Speichern der Spitzenamplitude in einem digitalen Wort, welches hinsichtlich des Abstandes längs der Untersuchungslinie charakteristisch ist, so wie diese durch die horizontale Stelle des Schußpunktes und/oder des Reflexionspunktes der Spur wiedergegeben ist, wobei der Versatz des Schußpunktes vom Detektor die Spur erzeugt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch das Aufzeichnen gleicher Amplitudenpunkte, welche eine Ordinate und eine Abszisse aufweisen, die durch den Horizontalabstand und den Versatz von dem digitalen Wort her charakteristisch ist, wobei die Punkte gleicher Amplitude durch Konturenlinien miteinander verbunden werden.
DE19813150113 1980-12-31 1981-12-18 Verfahren zur seismischen untersuchung Withdrawn DE3150113A1 (de)

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DE (1) DE3150113A1 (de)
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GB (1) GB2090409A (de)
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