DE3149429A1 - Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen abschrecken von glastafeln - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen abschrecken von glastafelnInfo
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Description
3H942B
PATENTANWÄLTE DR.KADOR &DR. KLUNKER
K 12S45
LEPI S.A.
1, rue Philippe II,
Luxembourg, Luxembourg
Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken
von Glastafeln
-3U9429
" Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken von Glastafeln "
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken
von in einem Glühofen erhitzten Glastafeln, wobei die Oberseite und die Unterseite der über Förderrollen
horizontal vorgeschobenen Glastafeln einem Kühlmedium ausgesetzt sind. '
Es ist bekannt, Glastafeln, insbesondere Tafeln
aus Soda-Kalk-Silikatglas in horizontalen öfen zu
glühen und im nachfolgenden Verfahren in Kühlkästen, die in bekannter Weise ozillieren abzuschrecken, um damit
an beiden Seiten der Glastafel den erforderlichen Wert einer zentralen Zugspannung zu erreichen. Als Kühlmedium
verwendet man ein Kühlgas , meist Luft. Diese wird im wesentlichen gleichmässig über beide Hauptflachen
der Glastafel geleitet.
Der wesentliche Nachteil der bekannten Verfahren ist, dass die Kühlluft aus vielen Düsen über die gesamten
Hauptflächen des Glases geleitet wird. Der Abstand der Düsen zueinander, welche allgemein rasterähnlich
angeordnet sind, beträgt ca. 3—5 cm. Die Kühlluft wird so mit hohem Druck und in grosser Menge über die
Hauptflächen der Glastafeln geleitet, sodass der Strahl über die periphären Kantenflächen der Tafel wieder austritt.
Die Kühlluft wird aus überdimensionalen Luftverdichtern, in der Regel Radialventilatoren, in die
Kühlkästen geführt. Um eine wirksame Wärmeübergangszahl in Bezug auf Glas zu erreichen, sind Luftverdichter
mit einer Leistung von ca. 800 - 9 00 Kw zu verwenden, soll eine Glastafel beispielsweise in der Dimension
von 300 χ 200 cm durch Abschrecken mit Kühlluft gehärtet werden.
Nicht alleine der extreme Energiefaktor für diese bekannten Verfahren ist nachteilig, es bedarf
sehr grosser und teurer Konstruktionen für das Herstellen der Kühlkästen und Luftverdichtern . So ist
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es beispielsweise bei den bekannten Verfahren ein charakteristisches Problem Glastafeln mit einer Dicke
von 2-3 nun in solcher Weise zu kühlen. Der Kühlkasten
für die unten gelagerte Fläche der Glastafel wird durch Transportwalzen, die im kleinen Abstand hintereinander
zwischen den Kühldüsen eingebaut sein müssen, unterbrochen. Der Luftstrom aus den Kühldüsen an der
unteren Hauptfläche der Glastafel kann diese immer nur auf die Fläche, welche zwischen den Walzen gelagert ist,
treffen.
Die Erfindung nimmt es sich nun zur Aufgabe eine Lösung zu finden, vorzugsweise dünne beispielsweise mit
der Dicke von 2-6 mm in einem .Ofen bis zum Erreichen der
Nähe ihres Erweichungspunktes ( der im allgemeinen zwischen 600-700° C liegt ) erhitzten Glastafeln zwischen
Kühldüsen zu führen, durch welche Kühlgas im allgemeinen Luft auf die beiden Hauptflächen der Glastafeln geführt
wird, ohne dass die Kühldüsen in Kühlkästen angebracht sein müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren der eingangs genannten Art vor, das
dadurch gekennzeichnet ist, dass die Glastafeln durch zwei von entgegengesetzten Seiten auf die Glastafeln
gerichtete und sich über die totale Breite dieser Glastafeln erstreckende Strahlen eines Kühlmediums geführt
werden.
Die beiden Strahlen werden vorzugsweise unmittelbar vor dem Auftreffen auf die Glastafel in Bewegungsrichtung
letzterer umgelenkt und werden nach einem erzwungenen eine bestimmte Zeit in einem Strömungskanal dauernden Kontakt mit den Glastafeloberflächen
wieder abgesaugt.
Die zur Ausübung dieses Verfahrens vorgeschlagene Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass an der
Oberseite und an der Unterseite der Glastafeln jeweils ein Paar sich in Bewegungsrichtung der Glastafeln folgenden
Einströmdüsen und Ausströmdüsen , welche sich quer zur Bewegungsrichtung über die gesamte Breite der Glas-
-Jf-
tafeln erstrecken vorgesehen sind und dass jede Einströmdüse
von der ihr zugeordneten Ausströmungsdüse in Bewegungsrichtung von einem sich bis in die Nähe der
Glastafeln erstreckenden Staukeil getrennt ist. In einer bevorzugten Ausfuhrungsform ist das
zur Glastafel hin gerichtete Ende jeden Staukeils T-förmig
ausgerichtet wodurch ein Strömungskanal· zwischen den T-förmigen Enden der Staukeile und der Oberseite
bzw. Unterseite der Giastafeln gebildet wird, welcher
in Bewegungsrichtung der Glastafeln jeweils von der Einströmdüse in die Ausströmdüse führt.
Zur Veränderung der Höhe des Staukanals sind die Staukeile senkrecht zur zwischen den Staukeilen
hindurch geführten Giastafeln bewegbar.
Die an der Oberseite der Giastafeln vorgesehenen Einström-und Ausströmdüsen sind vorzugsweise
über eine Stelleinrichtung höhen-einstellbar.
Zur Regelung der Strömungsgeschwindigkeit und der Menge des Kühlmediums sind vorzugsweise in den
Einströmdüsen Regelmodulatoren vorgesehen.
Die Einströmdüsen werden vorzugsweise über Luftverdichter und durch eine Gasstaukammer mit Kühlgas
beschickt.
Wegen der Erhitzung des Kühlmediums und der dadurch bedingten Ausdehnung sind die Ausströmdüsen
vorzugsweise etwas grosser als die Einströmdüsen.
Der Leistungsgrad der bei der erfindungsgemässen Vorrichtung benutzten Luftverdichter zum Heranführen
der KUhI^ft an die Kühldüsen kann um 70 % tiefer liegen,
als der Leistungsgrad der bei den bekannten Vorrichtungen verwendeten Luftverdichter.
Das vorgeschlagene Verfahren verlangt nur eine minimale Kühlgasleistung , so dass die Kühlvorrichtung nur
eines kleinen Raumes bedarf im Vergleich zu den teueren und platzaufwendigen Kühlkasten der bekannten Vorrichtungen,
Weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand eines bevorzugten, in den beiliegenden Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben. Es zeigen :
Figur 1, schematisch einen senkrechten Längsschnitt durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ;
Figur 2, Einzelheiten eines Regelmodulators zur Regelung der Luftmenge.
In der Figur 1 ist eine aus einem horizontalen Öffnungsspalt eines Glühofens 9 herausgleitende Glastafel
7 gezeigt, welche in einem kontinuierlichen Verfahren im Glühofen 9 zu einer befriedigenden Erhitzung
soweit gelangt ist, dass die Höhe des Erweichungspunktes der Glastafel erreicht wurde. Die Glastafel 7
erfährt nun anschliessend an die Wärmebehandlung das erfindungsgemässe Abschreckverfahren und zwar nicht wie
bekannt mittels Kühldüsen, welche in grosser Menge rasterförmig
angeordnet sind, sondern durch zwei quer zur Förderbahn angeordnete Kühldüsen, welche nicht auf die
gesamte Fläche einwirken, sondern nur auf jenen Bereich der Glastafel 7, der während des Bewegungsvorganges den
Kühldüsen für eine kontinuierliche kurze Zeitspanne zugeordnet ist. So wird die erhitzte Glastafel 7 aus
dem Ofen 9 über die Transportwalzen 12 direkt zwischen die unmittelbar nach dem Ofen angeordneten Kühldüsen
1, 2, la, 2a geführt.
Ein am Ofenausgang angeordneter Fühler -^ erfasst
die Dicke und Breite einer Glastafel 7 und erzeugt über einen nicht gezeigten Geber den Kennwerten der Glastafel
entsprechende elektrische Signale welche an einen nicht gezeigten Mikroprozessor weitergeleitet werden.
Dieser Mikroprozessor steuert einen elektrischen Stellmo~
tor 10b welcher über ein Getriebe 10 eine Schutzwand entsprechend der Dicke der Glastafel 7 anhebt oder
absenkt.
Bei der Herstellung von beispielsweise 3 mm Glas mit einer zentralen Zugspannung zwischen 220 und
2
370 kg/cm wird gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung die Glastafel 7 durch Zugwalzen 8 ausserhalb
370 kg/cm wird gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung die Glastafel 7 durch Zugwalzen 8 ausserhalb
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des Kühlbereiches, jedoch unmittelbar nach den Düsen 1, 2, la, 2a erfasst und je nach Glasdicke und Steuerung
der Strömungsmenge des gasförmigen Kühlmediums zum Erreichen der günstigsten Wärmeübergangszahl mehr oder
weniger rasch durch die Düsen geführt.
Erfindungsgemäss bewegt sich demnach unter
Bezugnahme auf die vorerwähnten Merkmale die Glastafel 7 mit erhöhter oder verringerter Geschwindigkeit, bezogen
auf die Dicke des zu behandelnden Glases durch die Zugwalzen 8, wobei keramische Transportwalzen 12 mit in
der Förderrichtung freilaufenden Antrieben versehen sind und die darauf bewegte Glastafel 7 durch die Zugwalzen
8 beschleunigt werden kann und der Reibungsschluss zwischen Glastafel 7 und Förderwalzen auch bei
steigender Geschwindigkeit erhalten bleibt.
Die gleichmässige Kühlung und eine spezifisch angewandte Wärmeübergangszahl sind davon abhängig,
dass die Glastafel 7 durch die Zugwalze 8 in der zur Dicke und Breite der Glastafel berechneten Geschwindigkeit
zwischen den Kühldüsen bewegt wird. Die Zugwalzen 8 sind mit Antriebsmotoren versehen, deren Geschwindigkeit
elektronisch geregelt wird.
Die Regelung übermittelt der Mikroprozessor aus den eingespeicherten Koordinaten über Dicke und Breite
der Glastafel 7, vermittelt durch den Fühler 13.
Die geringe Wärmeleitfähigkeit der Glastafel 7 lässt es zu , dass die zur Härtung der beiden Hauptflächen
erforderliche Abschreckung der Glasoberflächen durch ein gasförmiges Kühlmedium gemäss der Erfindung
kontinuierlich nur auf einer bandähnlichen Kühlzone
im rechtwinkeligen Bereich zur Förderbahn erfolgen kann. Die Darstellung gemäss Figur 1 verdeutlicht die
Kühlbehandlung der Glastafel. Die Düsen 1, la werden über jeweils einen nicht gezeigten Luftverdichter für
zwei Düsen mit einem maximalen Energieaufkommen per Luftverdichter von 80 - 100 kW über zwei Gasstaukammern
4 und 4a mit Kühlgas beschickt. Die Kühldüsen la, 2a
bleiben zur unteren Seite der Hauptflächen der Glastafel 7 im nahen Abstand unverändert. Die Düsen 1,
werden entsprechend der Dicke der Glastafel 7, das heisst durch Steuerung des Fühlers 13 und des Mikroprozessor^
automatisch über einen elektrischen Stellmotor 6b mit einem Getriebe 6 auf den richtigen Abstand
der Glashauptfläche eingestellt. Die Kühlbehandlung des Glases erfolgt mittels koordinierter Regelung durch
den Mikroprozessor, welcher zwei Staukeile 3, 3a im entsprechenden Abstand zur Glastafel 7 betätigt.
Diese Staukeile 3, 3a werden in einer beweglichen Bahn zwischen den Düsen 1, 2, la, 2a über einen Getriebestellmotor
4b auf-und abbewegt. Der Getriebestellmotor 4b bringt die Staukeile, gesteuert über den Mikroprozessor
in einen Abstand zur Glastafel 7, dass der verbleibende Kanal soviel Menge an Kühlgas über die
Glashauptfläche strömen lässt, dass die richtige und
wirksame Wärmeübergangszahl entsteht. Die Staukeile 3, 3a kennzeichnen sich dadurch, dass sie mit ihrem
T-förmigen Ende einen Strömungskanal im Bereich der Glashauptflächen bilden, dessen Höhe entsprechend der
Dicke der Glastafel und deren Geschwindigkeit einstellbar ist.
Durch Steuerung der Strömungsmenge und Geschwindigkeit des gasförmigen Kühlmediums wird die
günstigste Wärmeübergangszahl zu den Glashauptflächen in einem bandähnlichen Strahlbereich erreicht. Das
Kühlgas strömt in einem Kanal, der quer zur Förderrichtung über und unter die Glashauptflächen angelegt
ist, aus den Kühldüsen 1, la unter den Kanal der Staukeile 3, 3a über die Glashauptflächen in die Gasabströmdüsen
2, 2a somit in derselben Richtung als die Bewegungsbahn der Glastafel. Hierdurch kann die
kontinuierliche Härtung der Gxashauptflachen erfüllt
werden.
Für die gleichmässige Kühlung der Glastafel 7 "ist im weiteren die Dosierung der Kühlgasmenge und
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Geschwindigkeit aus den Einströmdüsen L, la die Regelung durch einen Regelmodulator 5, 5a wichtig ( siehe
Figur 2 ).
Dieser Regelmodulator erhält die Befehle für dessen Funktion wiederum über den Mikroprozessor, welcher
einen Stellmotor 14 steuert .
Der elektrische Stellmotor 14 bewegt eine Nocke 18 radial gegen die infolge der Gelenke 21 beweglichen
Wände 15 des Regelmodulators 5 gegen die Wirkung einer Feder 17. Aus den gespeicherten Koordinaten über
die Dicke und Breite der zu kühlenden Glastafel übermittelt der Mikroprozessor an den elektrischen Stellmotor
14 die Drehrichtung und radialen Ausschlag zur Vermittlung an die Nocke 18 welche nun die beweglichen
Wände 15 des Regelmodulators 5 nach den vorgegebenen Daten nach aussen oder innen bewegt um den Strömungskanal 6 zu verengen oder zu erweitern und dementsprechend
die Strömung und Menge des Kühlmediums zu steuern. Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung
erfolgt die Dosierung der Strömungsmenge des gasförmigen Kühlmediums durch die Düsen 1 und la jeweils durch
einen Regelmodulator 5, 5a der durch einen Prozessor gesteuert ist und der die Strömungsgeschwindigkeit und
Menge des gasförmigen Kühlmediums je nach Bedarf regelt.
Die Kühldüsen 1, la geben das gasförmige Kühlmedium in der Menge ab, dass die Abströmdüsen 2, 2a
die in ihrem Volumensquerschnitt gegenüber den Düsen 1, la vergrössert sind, im Strömungskanal erwärmte und
in Volumen vergrösserte Kühlgas so aufgenommen wird, dass die Strömungsgeschwindigkeit und der Gasstaudruck im
Strömungskanal bei der Temperatur erhalten bleibt, welche die günstigste Vvärmeleitzahl ermöglicht.
Die Konstruktion und Form der Düsen 1, lar 2, 2a
sind so gewählt, dass das Kühlgas nur im Bereich des Kanales der Düsen l-2a auf die Glashauptflächen wirkt
und die Umgebungstemperatur ausserhalb der Düsen unbeeinflusst bleibt. Zu diesem Zweck sind, wie die
/f1 3U9429
-y-
Abbildung zeigt, die Einströmdüsen beim Austritt der Bewegungsrichtung entsprechend abgebogen, um das
Kühlmedium in die Strömungskanäle zwischen der Glastafel 7 und den Staukeilen 3, 3a zu leiten. Die
Abströmdüöon 2, 2a besitzen ebenfalls eine den Ausströmverhältnissen angepasste Form.
Kühlmedium in die Strömungskanäle zwischen der Glastafel 7 und den Staukeilen 3, 3a zu leiten. Die
Abströmdüöon 2, 2a besitzen ebenfalls eine den Ausströmverhältnissen angepasste Form.
Claims (10)
- 3U9A29Patentansprüche1:. Verfahren zum kontinuierlichen Abschrecken von in einem Glühofen erhitzten Glastafeln, gemäss welchem die Glastafeln beidseitig einem Kühlmedium ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Glastafeln durch zwei von entgegengesetzten Seiten auf die Glastafeln gerichtete und sich über die totale Breite dieser Glastafeln erstreckende Strahlen eines Kühlmediums geführt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Strahlen unmittelbar vor dem Auftreffen auf die Glastafel in Bewegungsrichtung letzterer umgelenkt werden und nach einem erzwungenen eine bestimmte Zeit in einem Strömungskanal dauernden Kontakt mit den Glastafeloberflachen wieder abgesaugt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Strömungskanals entsprechend der Dicke der Glastafeln verändert wird.
- 4. Vorrichtung zum kontinuierlichen Abschrecken von in einem Glühofen erhitzten Glastafeln in welcher die Oberseite und die Unterseite der Uberförderrollen horizontal vorgeschobenen Glastafeln einem Kühlmedium ausgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite und an der Unterseite der Glastafeln ( 7 ) jeweils ein Paar sich in Bewegungsrichtung der Glastafeln ( 7 ) folgenden Einströmdüsen ( 1, la ) und Ausströmdüsen ( 2, 2a ) welche sich quer zur Bewegungsrichtung und über die gesamte Breite der Glastafeln ( 7 ) erstrecken, vorgesehen sind und dass jede Einströmdüse ( 1, la ) von der ihr zugeordneten Ausströmdüse ( 2, 2a ) in Bewegungsrichtung der Glastafeln von einem sich bis in die Nähe der Glastafeln erstreckenden Staukeil (3, 3a) getrennt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Glastafel ( 7 ) hin gerichtete Ende jeden Staukeils ( 3, 3a ) T-förmig ausgerichtet ist und ein Strömungskanal zwischen den T-förmigen_ 2-Enden der Staukeile ( 3f 3a ) und der Oberseite bzw. Unterseite der Glastafeln gebildet ist, welcher jeweils von einer Einströmdüse (1, la ) in eine Ausströmdüse ( 2, 2a ) führt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Veränderung der Höhe des Staukanals die Staukeile ( 3, 3a ) senkrecht zur zwischen den Staukeilen ( 3, 3a ) hindurch geführten Glastafeln ( 7 ) bewegbar sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsende der Einströmdüsen ( 1, la ) und das Eintrittsende der Ausströmdüsen ( 2, 2a ) zum Strömungskanal hin strömungsgünstig umgebogen sind.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Oberseite der Glastafeln ( 7 ) vorgesehenen Düsen ( 1, 2 ) über eine Stelleinrichtung ( 6 ) höheneinstellbar sind.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, gekennzeichnet durch in den Einströmdüsen ( 1, la ) vorgesehenen Regelmodulatoren ( 5, 5a ) zur Steuerung der Strömungsgeschwindigkeit und Menge des Kühlmediums.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausströmdüsen ( 2, 2a ) grosser sind als die Einströmdüsen ( 1, la ) .
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