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Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung
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Priorität: 18. Dezember 1980 -USA- Serial No.217 772
Die
Erfindung betrifft eine Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung mit einer Sohalt. -Einrichtung,
die bei jedem Auftreten eines synchron mit dem Öffnen eines Kameraverschlusses erzeugten
Ztindimpulses eine andere Lampe aufblitzen läßt.
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Es sind zahlreiche Mehrfachlampenanordnungen mit den verschiedensten
Arten von Folgeschaltern zum zünden der Lampen nacheinander bekannt, und zwar sind
in Reihe und parallelgeschaltete Lampenanordnungen beschrieben worden, die der Reihe
nach gezündet werden, sei es durch mechanische Schalteinrichtungen, einfache elektrische
Schaltkreise, Schaltkreise, die die zufällig variierenden Widerstandscharakteristik
der Lampen, Bogenspaltanordnungen, komplexe digitale elektronische Sohaltkreiee,
lichtempfindliche Schalteinrichtungen und wärme empfindliche Schaltvorrichtungen,
die durch Schmelzen verschweissen oder eine chemische Reaktion in Abhängigkeit vom
Strahlungsenergie ausgang einer benachbart angeordneten Blitzlampe aktiv werden.
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Eine gegenwärtig auf dem Markt befindliche, acht Lampen aufweisende
Blitzlichtanordnung mit Strahlungeschaltern geht aus US-PS 3 894 226 und 4 017 728
hervor und wird als "Flip-Flash" oder Blitzschiene bezeichnet. Eine zehn Lampen,umfassende
Ausführung ist in US-PS 4 156 269 und -4 164 007 beschrieben. Die Einheit weist
eine ebene Anordnung von Hochspannungsblitzlampen auf, die auf einer gedruckten
Schaltungstafel mit einer Reihe entsprechend zugeordnetsr Reflektoren angiracht.
sind. Zu der Schal= tung auf der Tafel gehört eine Vielzahl von Festkörperschaltern,
die chemisch von hohem zu niedrigem Widerstand übergehen, um elektrisch leitend
zu werden, nachdem sie der Strahlungswärmeenergie einer betriebsmäßig zugeordneten,
gezündeten Blitzlampe ausgesetzt wurden. Die Lampen in der Anordnung sind in zwei
gleichen Gruppen vorgesehen, die in der obren bzw. unteren Hälfte einer rechteckigen
Schaltungstafel angebracht sind. Am unteren Ende der Einheit ist ein Paar
Anschlußkontakte
zur Aktivierung der oberen Lampengruppe vorgesehen, während ein Satz von Anschlußkontakten
an der Oberseite der Einheit der unteren Lampengruppe betriebsmäßig zugeordnet ist.
Beim Anlegen aufeinanderfolgender Hochspannungsimpulse (z.B. 500 bis 4 000 V beispielsweise
von einer durch den Verschluß einer diese Anordnung enthaltenden Kamera gesteuerten
piezoelektrischen Quelle) an die Anschlußkontakte am unteren Ende der Einheit werden
die Lampen in der oberen Hälfte der Anordnung nacheinander gezündet. Dann wird die
Anordnung der Länge nach umgekehrt und erneut in die Kamera eingesetzt, um die restliche
Lampengruppe aufblitzen zu lassen. Bei der Blitzschiene ist also die gesamte die
Lampen der Reihe nach auslösende Schaltung in sich geschlossen in der abnehmbaren
Blitzlichtanordnung enthalten, und die einzige Aufgabe der Kamera ist es, in Abhängigkeit
von der Betätigung des Kameraverschlusses aufeinanderfolgende Zündimpulse zu erzeugen.
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Eine andere Art von Mehrfachlampenanordnung, die gegenwärtig auf dem
Markt ist, arbeitet mit Lampen-Reflektor-Sinheiten in linearen Reihen, die in entgegengesetzte
Richtungen weisen, siehe z.B. US-PS 3 598 984, 3 598 985 und 4 032 769. Diese Anordnung
wird gleichfalls als Blitzschiene oder Blitsstab bezeichnet. Typischerweise weist
eine derartige lineare Blitzlampenaaordnung insgesamt zehn Lampen auf, die in zwei
parallelen Reihen zu Je fünf Lampen angeordnet sind, wobei die Lampen und Reflektoren
der einen Reihe gegenüber denjenigen der anderen Reihe versetzt sind. Die in eine
Richtung weisenden fünf Lampen sind mit einer entsprechenden Zündschaltung verbunden,
die an einer Seite einer gedruckten Schaltungstafel mit einer Einstecklasche angeordnet
sind, während die fünf in die entgegengesetzte Richtung weisenden Lampen mit einer
entsprechenden Zündschaltung an der entgegengesetzten Seite der gedruckten Schaltungstafel
verbunden sind. Zu jeder der Lampen gehört ein Paar Zuleitungen, von denen eine
mit einer gemeinsamen Schaltungsbahn
verbunden ist, die zu einem
gemeinsamen Anschluß an der Einstecklasche führt, während die jeweils andere Zuleitung
Jeder der Lampen der in eine Richtung weisenden Gruppe aus fünf Lampen mit der entsprechenden
Leiterbahn verbunden ist, die zu einem Satz von fünf Wahlanschlüssen an der entsprechenden
Seite der Einstecklasche der gedruckten Schaltungstafel führt, siehe z.B. die bereits
genannte US-PS 3 598 985. Die Schaltung dieser bekannten Blitzschieneneinheit enthält
keine Schaltelemente. Deshalb ist z.B.
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gemäß US-PS 3 618 492 und 3 757 643 für eine jeweils eine Lampe auslösende,
aufeinanderfolgende Schaltung der fünf in eine Richtung weisenden Lampen gesorgt,
indem nacheinander Niederspannungs-Zündimpulse an den zugehörigen gemeinsamen Anschluß
und der Reihe nach an die zugehörigen Wahlanschlüsse angelegt werden. Wenn die lineare
Blitzechienenanordnung in die Kamera eingesteckt wird, wird von einer in der Kamera
enthaltenen elektronischen Schaltung bei Jeder Betätigung des Verschlusses ein Zündimpuls
der Reihe nach an die fünf Wahlanschlüsse (und den zugehörigen gemeinsamen Anschluß)
an derJenigen Seite der Schaltungstafel angelegt, mit der dielfiinf dem Kamerasubjekt
zugewandten Lampen verbunden sind.
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Wenn die in eine Richtung weisenden fünf Lampen aufgebraucht sind,
muß die Blitzeinheit von der Kamera abgenommen, um 0 180 gedreht und dann erneut
in die Kamera eingesteckt werden, so daß die fünf noch nicht benutzten Lampen mit
der Kameraschaltung verbunden werden.
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Im Hinblick auf eine kompakte Ausführung, einfache Handhabung und
eine erhöhte Anzahl von in rascher Folge auf zunehmenden Blitzlichtbildern ist es
wünschenswert, eine Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung zu schaffen, in der alle
Lampen in die gleiche Richtung weisen und nur ein einziger Satz Anschlußklemmen
nötig ist, damit das Abnehmen und Neuausrichten der Blitzlichtanordnung unnötig
wird. Ferner ist es besonders wünschenswert, eine Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung
zu schaffen, die an bereits bestehende Kameraachaltungen
kompatibel
ist.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung
zu schaffen, die eine insofern verbesserte Schaltkreiseinrichtung aufweist, als
sie es ermöglicht, alle Lampen der Anordnung in vorherbestimmter Reihenfolge in
Abhängigkeit von an einen einzigen Satz von Anschlußeinrichtungen angelegten Zündimpulsen
zuverlässig zu blitzen.
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Die Schaltungsausführung gemäß der Erfindung für eine Anordnung von
Blitzlampen soll zur Betätigung durch eine Blitzimpuls-Schaltung geeignet sein,
welche nur eine Hälfte der Gesamtanzahl Lampen der Anordnung der Reihe nach auslöst,
aber eine Überwachungsfunktion zum Prüfen nicht gezündeter Lampen aufweist.
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Aufgrund der Anordnung von Festkörper-Strahlungsschaltern auf einer
gedruckten Schaltungstafel hat die Erfindung den Vorteil, daß die genannten Funktionen
in wirtschaftlicher Weise mittels einer zuverlässigen und kompakten Einheit erfüllt
werden können Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe wird eine Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung
geschaffen, die eine Einrichtung zum nacheinander erfolgenden Aufblitzen von hampenpaaren
(jeweils eine Lampe zur Zeit) in einer bestimmten Anordnung aufweist, wobei nur
ein einziger Wahlanschluß pro Lampenpaar zusammen mit einem gemeinsamen Schaltungsanschluß
verwendet wird. Die Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung weist eine gedruckte Schaltungstafel
mit auf einer Seite angeordneten, elektrisch leitenden Schaltkreismustern und eine
Vielzahl von 2n Blitzlampen auf, die an der Schaltungstafel befestigt und in linearer
Anordnung so vorgesehen sind, daß die Längsachsen der jeweiligen Lampen parallel
verlaufen und jede der Lampen mit entsprechenden Bereichen der Schaltungsmuster
elektrisch verbunden ist. Die Schaltungstafel hat einen im wesentlichen rechteckigen
Bereich mit n im Abstand
voneinander vorgesehenen Verlängerungen,
die von einer längeren Seite der Tafel vorstehen und hinter Jeder zweiten Lampe
der linearen Anordnung angeordnet sind. Jede Verlängerung der Schaltungstafel enthält
Bereiche der leitenden Schaltungsmuster, die einen Abstand voneinander haben, so
daß sie zwischen sich vorherbestimmte Spalte oder Lücken bilden, während eine Masse
aus Schaltermaterisl auf Jeder der Verlängerungen so angeordnet ist, daß sie den
Spalt zwischen den Schaltungsmustern überbrückt. Auf diese Weise ist an Jeder Verlängerung
der Schaltungstafel ein Festkörper-Strahlungsschalter hinter der entsprechenden
Lampe und dieser benachbart angeordnet, um von der Lampe abgegebene Strahlungsenergie
aufzunehmen.
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Zu den Schaltungsmustern gehört eine Vielzahl von nv1 Anschlußflächen
oder Anschlußbereichen an einer Seite der-Schaltungstafel und eine Vielzahl von
4n Lampenkontaktflächen bzw. -bereichen, die im rechteckigen Teil der Schaltungstafel
angeordnet sind. Jede der Lampen hat eine erste und eine zweite Zuleitung, die mit
den entsprechenden Lampenkontaktbereichen elektrisch verbunden sind, und alle Anschlußbereiche
und Lampenkontaktbereiche, die mit den Zuleitungen verbunden sind, liegen auf derselben
einen Seite der gedruckten Schaltungstafel. Bei einem bestimmten Ausführungsbeispiel
sind die 2n Lampen in einer horizontalen Anordnung vorgesehen und die n Verlängerungen
der Schaltungstafel stehen senkrecht nach oben über den rechteckigen Teil derselben
vor. Die auf Jeder Verlängerung angeordneten Teile der Schaltkreismuster erstrecken
sich senkrecht zur Oberkante derselben, und eine auf jeder Verlängerung vorgesehene
Masse aus Sehaltermaterial verbindet die sich senkrecht erstreckenden, mit Abstand
voneinander vorgesehenen Schaltkreismuster auf den Verlängerungen. Mit Ausnahme
eines Anschlußbereiches auf der gedruckten Schaltungstafel sind alle, d.h. n Anschlußbereiche
Wahlanschlüsse, die Jeweils einem entsprechenden Paar der 2n Lampen zugeordnet sind.
Jeder der Wahlanschlüsse ist über eines der Schaltkreismuster
mit
einem Paar von Lampenkontaktbereichen elektrisch verbunden, die ihrerseits jeweils
mit der ersten Zuleitung einer Lampe des entsprechenden Paares verbunden sind. Der
eine andere Anschlußbereich ist ein gemeinsamer Anschluß, der allen 2n Lampen zugeordnet
ist und über eines der Schaltkreismuster unmittelbar mit n Lampenkontaktbereichen
verbunden ist, wobei jeder Lampenkontaktbereich mit der zweiten Zuleitung einer
der Lampen jedes entsprechenden Paares von 2n Lampen verbunden ist. Jede der unmittelbar
mit dem gegemeinsamen Anschluß verbundenen Lampen ist vor der entsprechenden Verlängerung
der Schaltungstafel und dieser benachbart angeordnet, und das unmittelbar mit dem
gemeinsamen Anschluß verbundene Schaltkreismuster hat einen sich senkrecht erstreckenden
Abschnitt auf einer entsprechenden Verlängerung. Die zweite Zuleitung der jeweils
anderen Lampe des entsprechenden Paares von 2n Lampen ist mit einem entsprechenden
Lampenkontaktbereich verbunden, der mit einem entsprechenden Schaltkreismuster verbunden
ist, welches einen mit Abstand angeordneten, sich senkrecht erstreckenden Abschnitt
auf einer entsprechenden Verlängerung der Schaltkreistafel hat. Jeder der Strahlungsschalter
kann, wenn er der von einer dem Schalter benachbarten Blitzlampe ausgehenden Strahlung
ausgesetzt wird, von hohem elektrischem Widerstand auf niedrigen elektrischen Widerstand
übergehen.
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Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat der vorherbestimmte
Spalt zwischen den im Abstand voneinander liegenden Abschnitten der Schaltkreismuster
auf jeder Verlängerung der Schaltungstafel eine Abmessung im Bereich von 0,254 bis
1,524 mm (0,010bis 0,060Zoll). Jede Blitzlampe hat einen rohrförmigen Kolben, und
die Breite jeder der Verlängerungen der Schaltungstafel entspricht mindestens einer
Hälfte des Innendurchmessers des jeweils benachbarten Lampenkolbens. Ferner steht
jede Verlängerung der Schaltungstafel senkrecht mindestens bis zu einer Hälfte der
Höhe der Zündeinrichtung in der jeweils benachbarten Lampe vor.
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Im Betrieb ist der gemeinsame Anschluß und die Wahlanschlüsse zur
Verbindung mit einer ZUndimpulstuslle geeignet, und jeder der Schalter spricht auf
das Aufblitzen der unmittelbar mit ihm verbundenen Lampe eines zugehörigen Paares
unter Verbindung der anderen Lampe dieses Paares mit der gemeinsamen Anschlußeinrichtung
an. Die Lampen haben fadenartige Zündeinrichtungen, und der Widerstand jedes Lampenfadens
liegt innerhalb eines vorherbestimmten Bereiches von Widerstandswerten. Auf diese
Weise kann die Zündschaltung, mit der die Lampenanordnungsanschlüsse verbunden sind,
eine Überwachungsfunktion ausführen, indem sie einen Strom von begrenztem, vorherbestimmtem
Maximalwert dadurch Jede niehtgezündet Blitzlampe leitet, um Ausrichtsignale abzuleiten,
die einen die Blitzlampen der Reihe nach schaltenden Schaltkreis so ausrichten,
daß nicht betriebsbereite Lampen umgangen werden. Die Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung
weist also zehn Lampen auf, die von einem gemeinsamen Anschluß und von fünf Wahlanschltssen
aus betätigt werden, wobei ein erster Zündimpuls das Zünden der unmittelbar verbundenen
Lampe des ersten Lampenpaares bewirkt, woraufhin der normalerweise offene, diesem
Lampenpaar zugeordnete Strahlungsschalter von hohem auf niedrigen Widerstand übergeht,
um die zweite Lampe des ersten Lampenpaares unmittelbar zwischen den ersten Wahlanschluß
und den gemeinsamen Anschluß zu schalten.
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Danach umgeht der zweite Zündimpuls die bereits gezündete erste Lampe
und bewirkt, daß die zweite Lampe über den betätigten Strahlungsschalter gezündet
wird, der zwischen diese Lampe und den gemeinsamen Anschluß geschaltet ist. Der
dritte Zündimpuls wird dann an die zweite Anschlußeinrichtung angelegt, die mit
dem zweiten Lampenpaar verbunden ist, um die mit dieser zweiten Anschlußeinrichtung
direkt verbundene Lampe zu zünden. Diese Zündfolge verläuft weiter durch die übrigen
Lampen und Lampenpaare in derselben Weise wie für das erste Lampenpaar beschrieben.
Es sind insbesondere die Verlängerungen der gedruckten Schaltungstafel, die diese
Betriebsanordnung als kompakte billige Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung ermöglichen.
Die Ausführung mit der gedruckten
Schaltungstafel liefert außerdem
eine maximale Kontaktfläche zur zuverlässigen Aktivierung der Strahlungeschalterpaste,
und die bei dieser Konstruktion vorgesehene Toleranz des Schaltkreisspaltes ermöglicht
ohne weiteres eine Massenproduktion.
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Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten
anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 ein elektrisches Schaltschema eines in der Blitzlichtanordnung
gemäß der Erfindung vorgesehenen Schaltkreises; Fig. 2 eine Vorderansicht einer
gedruckten Schaltungstafel einer Blitzlichtanordnung gemäß der Erfindung mit drei
gestrichelt gezeigten, an ihr befestigten Lampen und Schalterpaste an nur zwei der
Verlängerungen der Schaltungstafel zur besseren Klarheit der Darstellung der Schaltkreismuster;
Figo 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht längs der Linie 3-3 in Pigo 2; Fig.
4 eine vergrößerte, teilweise im Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2 gezeigte
Seitenansicht einer mit der Schaltungstafel gemäß Fig. 2 in der Nähe einer Verlängerung
derselben verbundenen Lampe; Fig. 5 eine Teilansicht gemäß Fig. 4 von vorn, wobei
die Lampe 24 aus Gründen der Klarheit weggelassen ist; Fig. 6 eine Rückansicht der
Schaltungstafel, an der alle zehn Lampen der Blitzlichtanordnung befestigt sind.
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Die Blitzlichtanordnung gemäß der Erfindung ist eine nUtzliche Verwirklichung
eines Schaltkreises zum wahlweisen Betätigen jeweils einer Lampe von in einer linearen
Anordnung vorgesehenen lampenpaaren mit Hilfe von Pestkörper-Strahlungsschaltern.
In Pig. 1 ist ein Schema einer für diese Funktion der paarweisen Zuordnung von Blitzlampen
nach Wahl
besonders geeigneten,speziellen Schaltung gezeigt, die
in der europäischen Patentanmeldung 81 104 391.8 im einzelnen beschrieben ist. Die
Schaltung weist einen gemeinsamen Anschluß 10 und ftinf Wahlanschlüsse 11 bis 15
auf, die zum Einstecken in einen Sockelkontakt einer Lampenzündimpulsquelle geeignet
sind. Die Quelle der Zündimpulse kann beispielsweise einen elektronischen Schaltkreis
gemäß US-PS 3 618 492 aufweisen, der in eine Kamera oder in ein im Zusammenhang
mit der Kamera zu benutzendes Blitzlichtzusatzgerät eingebaut ist und synchron mit
der Betätigung des Verschlußmechanismus der Kamera Niederspannungsimpulse erzeugt.
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Zu dieser Schaltung gehört eine Anordnung von zehn Blitzlampen 21-30,
bei denen es sich um Niederspannungslampen handeln kann, die jeweils einen Faden
19 enthalten, der mit zwei Zuleitungen 21a, 21b usw. verbunden und geeignet ist,
ein brennbares, im Lampenkolben enthaltenes Material aufblitzen zu lassen.
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Die zehn Lampen 21-30 sind Jeweils in fünf Paaren so angeordnet, daß
jeder Paar jeweils einen der Wahlanschlüsse 11-15 zugeordnet ist. Jeder der Wahlanschlüsse
11-15 ist mit jeweils einer ersten Zuleitung jeder Lampe eines entsprechenden Lampenpaares
elektrisch verbunden. So ist der Wahlanschluß 11 mit den Zuleitungen 21a und 22a
der Lampen 21 bzw. 22 verbunden. Der Wahlanschluß 12 ist mit den Zuleitungen 23a
und 24a der Lampen 25 bzw. 24 verbunden. Der Wahlanschluß 13 ist mit den Zuleitungen
25a und 26a der Lampen 25 bzw. 26 verbunden. Der Wahlanschluß 14 ist mit den Zuleitungen
27a und 28a der Lampen 27 bzw. 28 verbunden, und der Wahlanschluß 15 ist mit den
Zuleitungen 29a und 30a der Lampen 29 bzw. 30 verbunden.
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Der gemeinsame Anschluß 10 ist allen zehn Lampen 21-30 zugeordnet
und mit einer zweiten Zuleitung einer der Lampen jedes entsprechenden Lampenpaares
unmittelbar elektrisch verbunden. Das bedeutet, daß der gemeinsame Anschluß 10 unmittelbar
mit
den Zuleitungen 21b, 23b, 25b, 27b und 29b der Lampen 21, 23, 25, 27 bzw. 29 verbunden
ist.
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Zu der Schaltungsanordnung gehört ferner eine Vielzahl durch Blitz
betätigter, normalerweise offener Schalter 31-35, die außerhalb und denjenigen der
Lampen der Anordnung benachbart angeordnet sind, die unmittelbar zwischen einen
Wahlanschluß und den gemeinsamen Anschluß geschaltet sind.
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Jeder normalerweise offene Schalter ist elektrisch zwischen den gemeinsamen
Anschluß und die zweite Zuleitung der nicht unmittelbar verbundenen Lampe eines
zugehörigen Lampenpaares geschaltet. Ferner ist jeder dieser Schalter elektrisch
zwischen die zweiten Zuleitung n, bzw. die der gemeinsamen Schaltung zugehörigen
Zuleitung n des entsprechenden Lampen paares geschaltet. Im einzelnen ist der erste
Schalter 31 zwischen den gemeinsamen Anschluß 10 und die Zuleitung 22b und außerdem
zwischen die Zuleitungen 21b und 22b geschaltet und der ersten Lampe 21 benachbart
angeordnet, wie durch den gestrichelt gezeigten Pfeil 41 angedeutet. Ein zweiter
Schalter 32 ist zwischen den gemeinsamen Anschluß 10 und die Zuleitung 24b und außerdem
zwischen die Zuleitungen 23b und 124b geschaltet und einer dritten Lampe zugeordnet,
bzw.
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in der Nähe derselben angeordnet, wie durch den gestrichelten Pfeil
42 angedeutet. Ein dritter Schalter 33 ist zwischen den gemeinsamen Anschluß 10
und die Zuleitung 26b und auch zwischen die Zuleitungen 25b und 26b geschaltet und
der fünften Lampe 25 benachbart angeordnet, wie durch den gestrichelten Pfeil 43
angedeutet. Ein vierter Schalter 34 ist zwischen den gemeinsamen Anschluß 10 und
die Zuleitung 28b und außerdem zwischen die Zuleitungen 27b und 28b geschaltet und
der siebten Lampe 27 benachbart angeordnet, wie durch den gestrichelten Pfeil 44
angedeutet. Ein fünfter Schalter 35 ist zwischen den gemeinsamen Anschluß 10 und
die Zuleitung 30b sowie zwischen die Zuleitungen 29b und 30b geschaltet und der
neunten Lampe zugeordnet, wie durch den gestrichelten Pfeil 45 angedeutet.
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Fig. 2 zeigt eine Ausa hrungsform dieser Blitzlichtanordnung gemäß
der Erfindung, bei der Leiterbahnen in einem Muster auf einer einmalig gestalteten
gedruckten Schaltungstafel angeordnet sind, welche Festkörper-Strahlungsschalter
enthält. Die Schaltungstafel 16 hat einen im wesentlichen rechteckigen Teil mit
einer herabhängenden Lasche 16a, die bedeutend schmaler ist als die Längsseite der
Schaltungstafel, von der die Lasche vorsteht. Ferner hat erfindungsgemäß die lange
Oberseite der Schaltungstafel fünf im Abstand voneinander liegende Verlängerungen
16b-16f, die sich über dem rechteckigen Teil der Schaltungstafel senkrecht nach
oben erstrecken. Die zehn Lampen 21-30 sind an dieser Schaltungstafel in einer noch
zu beschreibenden Weise befestigt und in einer horizontalen linearen Anordnung so
angeordnet, daß ihre Längsachsen parallel verlaufen, wie am besten in der Rückansicht
der Einheit gemäß Fig. 6 erkennbar. Die Lampen und Verlängerungen der Schaltungstafel
sind in regelmäßigen Abständen angeordnet, wie aus den Zeichnungen hervorgeht, wobei
die Verlängerungen der Schaltungstafel hinter jeder zweiten Lampe der linearen Anordnung
liegen. So ist die Verlängerung 16b hinter der Lampe 21, die Verlängerung 16c hinter
der Lampe 23, die Verlängerung 16d hinter der Lampe 25, die Verlängerung 16e hinter
der Lampe 27 und die Verlängerung 16f hinter der Lampe 29 angeordnet.
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Ferner ist die Lampe 22 zwischen den Verlängerungen 16b und 16c, die
Lampe 24 zwischen den Verlängerungen 16c und 16d, die Lampe 26 zwischen den Verlängerungen
16d und 16e, die Lampe 28 zwischen den Verlängerungen 1 6e und 1 6f und die Lampe
30 zwischen der Verlängerung 16f und dem Ende der Schaltungstafel angeordnet.
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Einander benachbart sind auf der Lasche 16a die Anschlußbereiche bzw.
Anschlußflächen 10-15 an einer Seitenkante derselben angeordnet, die wahlweise über
Leiterbahnen entweder direkt oder über die Schalter 31-35 mit einer Vielzahl von
Lampenkontaktbereichen bzw. Lampenkontaktflächen 21 a', 21 b -
30a',
30b' verbunden sind, die auf dem rechteckigen Teil der Schaltungstafel vorgesehen
sind. Jede der Blitzlampen 21-30 hat ein Paar Zuleitungen 21a, 21b usw., die an
entsprechenden Lampenkontaktflächen 21ast, 21b' usw. beispielsweise durch Löten
befestigt sind. Die Befestigung der Zuleitungen für die Lampen 21, 22 und 23 ist
beispielsweise gestrichelt in Fig. 2 gezeigt, und die Befestigung der Zuleitungen
für die Lampe 23 an den Kontaktflächen der Schaltungstafel ist in Fig. 4 und 5 gezeigt.
Im Beitermuster bildet der Anschluß 10 einen Teil einer gemeinsamen Schaltkreis-Leiterbahn
36, mit der er verbunden ist und die ihrerseits mit einer Zuleitung einer der Lampen
jedes entsprechenden Lampenpaares an den Lampenkontaktflächen 21b', 23b, 25bs, 27b'
und 29bb direkt elektrisch verbunden ist. Jeder der Wahlansohlüsse 11-15 ist mit
einer Zuleitung jeder der Lampen eines entsprechenden Lampenpaares über die zugehörigen
Lampenkontaktflächen elektrisch verbunden. Im einzelnen ist der Wahlanschluß 11
mit den Lampenkontaktflächen 21a' und 22a', der Wahlanschluß 12 mit den Lampenkontaktilächen
23a und 24a, der Wahlanschluß 13 mit den Lampenkontaktflächen 25a' und 26a', der
Wahlanschluß 14 mit den Lampen kontaktflächen 27a' und 28a' und der Wahlanschluß
15 mit den Lampenkontaktflächen 29a' und fOa' unmittelbar verbunden.
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Der gemeinsame Anschluß 10 und die fünf Wahlanschlüsse 11-15 auf der
Lasche 16a eignen sich zum Eingriff mit den Sockelkontakten einer Lampenzündimpulsquelle.
Diese Quelle der Zündimpulse zur Verbindung mit den genannten Anschlüssen kann einen
elektronischen Schaltkreis z.B. gemäß US-PS 3 618 492 aufweisen, der in eine Kamera
oder in ein Blitzlichtzusatzgerät für die Kamera eingebaut ist und synchron mit
der Betätigung des Kameraverschlusses Niederspannungsimpulse erzeugt. Außerdem ist
auf der Lasche 16a ein Leiterstreifen 17 gezeigt, der Kamerabuchsenkontakte überbrückt,
um die Kamera auf Blitzlichtbetrieb umzuschalten, wie in US-PS 3 757 643 beschrieben.
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Die ganze gedruckte Schaltung ist auf einer Seite der Schaltungstafel,
nämlich der umgekehrten Seite zu der mit den Zuleitungen für die Blitzlampen verbundenen
Seite vorgesehen.
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Das Substrat der Schaltungstafel 16 weist eine Isolierschicht, z.B.
aus XP-Phenolharz auf, und das Muster der elektrisch leitenden Bahnen ist auf die
Oberfläche der Schaltungstafel beispielsweise mittels Siebdruck, durch chemisches
Ätzen usw. aufgebracht. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bestehen die Schaltkreismuster
jedoch aus mit der Prägepresse aufgebrachtem Kupfer, was bedeutende Kostenvorteile
hat. US-PS 3 990 142 beschreibt z.B. eine mittels Prägepresse bearbeitete gedruckte
Schaltungstafel, und eine entsprechende gedruckte Schaltungstafel für Blitzlichtanordnungen
ist in den europäischen Patentanmeldungen 81 101 954.6 und 81 101 953.8 beschrieben.
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Bei den normalerweise offenen, der Verbindung dienenden Schaltern
31-35 weist jeder Schalter vorzugsweise eine Festkörpermasse aus einem Material
auf, welches mit im Abstand angeordneten elektrischen Anschlüssen der Schaltung
verbunden ist. Gemäß der Erfindung ist jeder dieser Schalter auf einer entsprechenden
Verlängerung der Schaltungstafel angeordnet und von Abschnitten der Leitermuster
gebildet, die im Abstand voneinander auf den Verlängerungen unter Schaffung vorherbestimmter
Spalte bzw. Lücken vorgesehen sind und über denen eine Masse aus Schaltermaterial
angeordnet ist, um den Spalt zwischen den Schaltkreismustern zu überbrücken. Im
einzelnen enthält bei dem in Pig. 2-5 gezeigten Ausführungsbeispiel jede Verlängerung
16b-16f der Schaltungstafel drei Leiterbahnsegmente, die sich in senkrechter Richtung
nahezu über die ganze Höhe der Schaltungstafelverlängerung erstrecken. Zwei dieser
vertikalen Weiter segmente weisen Abschnitte der gemeinsamen Schaltkreis-Leiterbahn
36 auf, die einen kontinuierlichen Weg in der Nähe des oberen Umfangs der Schaltungstafel
und nahezu längs der gesamten Länge desselben nimmt. Zwischen diesen beiden vertikalen
gemeinsamen
Schaltkreissegmenten und mit Abstand von denselben ist eine vertikale Verlängerung
einer Leiterbahn mit offenem Ende angeordnet, die an der entsprechenden Lampenkontaktfläche
22b', 24b', 26b', 28b' bzw. 30b' endet.
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Das bedeutet, daß der zentrale vertikale Leiter auf jeder Verlängerung
mit einer der Zuleitungen einer in der Nähe dieser Verlängerung der Schaltungstafel
aber nicht vor ihr angeordneten Lampe verbunden ist, wobei diese Zuleitung bei Betätigung
des zugehörigen Schalters mit der gemeinsamen Sehaltkreis-Leiterbahn 36 verbunden
wird. Die Lampenkontaktfläche 22b' (die mit der Zuleitung 22b der Lampe 22 verbunden
ist) bildet also einen Teil der Leiterbahn 46, die sich in vertikaler Richtung auf
der Verlängerung 16b der Schaltungstafel im Abstand zwischen den vertikalen Segmenten
der gemeinsamen Schaltkreis-Leiterbahn 36 erstreckt, wobei diese Bahnen die Anschlußkomponenten
des Schalters 31 bilden. Als nächstes bildet die der Lampe 24 zugehörige Lampenkontaktfläche
24b' einen Teil der Leiterbahn 47, die sich vertikal längs der Mitte der Verlängerung
16c der Schaltungstafel erstreckt, um gemeinsam mit den dberbrückenden,gemeinsamen
Schaltkreisbahnen die Anschlüsse des Schalters 32 darzustellein. Als nächstes bildet
die Lampenkontaktfläche 26b' einen Teil der Leiterbahn 48, die sich in der Mitte
und vertikal auf der Verlängerung 16d der Schaltungstafel erstreckt, um gemeinsam
mit den im Abstand voneinander liegenden benachbarten gemeinsamen Beiterbahnen die
Anschlüsse des Schalters 33 zu bilden. Die Lampenkontaktfläche 28b ist Teil der
Beiterbahn 49, die sich vertikal auf der Verlängerung 16e der Schaltungstafel erstreckt,
um gemeinsam mit den im Abstand voneinander verlaufenden, benachbarten, gemeinsamen
Schaltkreisbahnen 36 die Anschlüsse des Schalters 34 zu bilden.
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Die Lampenkontaktfläche 30b! schließlich bildet einen Teil einer Leiterbahn
50, die sich in der Mitte und vertikal auf der Verlängerung 16S der Schaltungstafel
erstreckt, um gemeinsam mit den im Abstand voneinander liegenden, vertikalen Segmenten
des gemeinsamen Leiters 36 die Anschlüsse des Schalters 35 zu bilden.
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Jeder der Schalter wird vervollständigt durch die Anordnung einer
Masse Schaltermaterial 52 auf mindestens einem Teil jeder Verlängerung in einer
Weise, daß im wesentlichen die ganze Breite derselben bedeckt ist, um so die sich
vertikal erstreckenden Leiter auf der Oberfläche der Verlängerung zu überbrücken
und miteinander zu verbinden. In Fig. 2 ist das Schaltermaterial gezeigt, wie es
einen Teil einer Seite der Verlängerungen 16b und 16c der Schaltungstafel überdeckt,
während Fig. 3 einen Querschnitt der Verlängerung 16c der Schaltungstafel zeigt,
wobei die Schaltermasse 52 die Leiterbahnen 36 und 47 überbrückt.
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Das Material der Schaltermasse 52 für die Verbindungsschalter ist
so gewählt, daß anfangs eine offene Schaltung bzw.
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ein hoher Widerstand besteht, und daß der Widerstand zu einem niedrigen
Wert umgewandelt wird, wenn das Material Strahlung in Form von Wärme und/oder Licht
von einer benachbarten Lampe beim Blitzen derselben empfängt. Eine Art Festkörperschalter,
der auf diese Weise arbeitet, geht aus US-PS 3 458 270 hervor, in der die Benutzung
von Silberoxid in einem Polyvinylbindemittel als normalerweise offener Strahlungsenergieschalter
offenbart wird. Bei Erwärmung durch Strahlung zersetzt sich das Silberoxid und ergibt
einen metallischen Silberrest, der elektrisch leitend ist.
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Ein bevorzugtes Schaltergemisch für eine Blitzlampenanordnung zur
Betätigung mit Niederspannungszündimpulsen, wie beim vorliegenden Ausführungsbeispiel,
ist in der europäischen Patentanmeldung 81 103 446.1 beschrieben. Es weist folgende
Trockengewichtsanteile auf: 35-7046 Silbercarbonat und/oder Silberoxid, 30-60% silberbeschichtete
Glasperlen und 1-20% Bindemittel. Weitere Abwandlungen des Schaltergemisches, die
die Steuerung des Umschaltzeitpunktes erleichtern, sind in der europäischen Patentanmeldung
81 103 447.9 beschrieben.
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Ein besonderes Beispiel eines Schaltergemisches für Niederspannung,
welches erfindungsgemäß besonders gut geeignet und in der schon genannten europäischen
Patentanmeldung 81 103 446.1 beschrieben ist, weist folgende Trockengewichtsanteile
auf: 50% Silbercarbonat, 40% silberbeschichtete Glasperlen und 10410 Polystyrolbindemittel.
Das Gemisch wird in einer Kugelmühle unter Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels,
wie Butyl-Cellosolve (Wz)-Acetat zu einer Paste verarbeitet. Der Feststoffgehalt
kann entsprechend dem Anbringungsverfahren des Schalters angepaßt werden. Für Siebdruck
auf der Schaltungstafel wird der Feststoffgehalt vorzugsweise auf ca. 74% eingestellt.
Diese Niederspannungs-Schalterpaste wird dann im Siebdruck unter Verwendung eines
0,15 mm (105 mesh) Siebes aus rostfreiem Stahl mit einem 0,051 mm (2 mil) Emulsionsaufbau
aufgebracht. Der Spalt A (siehe Fig. 2) zwischen im Abstand voneinander liegenden
Kupferleiterbahnen auf jeder der Verlängerungen der Schaltungstafel beträgt ca.
0,762mm (0,030Zoll). Das Gemisch wird als Materialmasse über die im Abstand voneinander
verlaufenden Leiterbahnen so aufgetragen, daß auf jeder Verlängerung der Schaltungstafel
ein Tupfer Schaltermaterial 52 in Pastenform gebildet wird, der eine Fläche von
ca.
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0,239 cm2 (0,037 Quadratzoll) bedeckt, wie für die Schalter 31 und
32 in Fig. 2 und in anderen Ansichten für den Schalter 32 in Fig. 3 und 4 gezeigt.
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Wenn die Blitzlampen 21-30 an der Schaltungstafel 16 angebracht sind,
wie gezeigt, ist jeder der Schalter 31-35 jeweils hinter jeder zweiten Lampe der
linearen Lampenanordnung angeordnet, wobei jede Blitzlampe 21, 23, 25, 27 und 29
in naher Beruhrung mit den Oberflächen der Schalter 31-35 steht. Die Anordnung der
Blitzlampe 23 im Verhältnis zum Schalter 32 an der Verlängerung 16c der Schaltungstafel
ist z.B. in Fig. 4 und 5 gezeigt. Wie insbesondere für die Lampe 23 in Fig. 4 und
5 gezeigt ist, hat jede der Lampen 21 -usw. einen rohrförmigen, hermetisch abgedichteten,
lichtdurchlassenden
Glaskolben mit einem tRuetschfuss 54-an einem
Ende, aus der die Zuleitungen vorstehen, und einer Anspitzung am anderen Ende. Das
Äußere des Kolbens ist mit einem hier nicht gezeigten, durchsichtigen Schutzmaterial
überzogen, z.B. mit Celluloseacetatlack, während das Innere mit einer Menge eines
fadenförmigen, brennbaren MateriaB 58, Z.B. zerkleinertem Zircon und einem die Verbrennung
stützenden Gas, wie Sauerstoff gefüllt ist. Die Zündeinrichtung innerhalb des Lampenkolbens
weist einen Faden 19 auf, der mit den inneren Enden der Zuleitungen (in diesem Fall
Zuleitungen 23a und 23b) verbunden ist, wobei Perlen aus Zündmaterial 60 um die
Verbindungestelle zwischen den Zuleitungen und dem Faden angeordnet sind.
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Wie gezeigt, wollte jede Verlängerung der Schaltungstafel, die einen
durch Strahlung aktivierten Schalter stützt, so bemessen sein, daß ihre Breite mindestens
der Hälfte des Innendurchmessers des jeweils benachbarten Lampenkolbens entspricht,
und der vertikale Überstand der Verlängerung über den rechteckigen Teil der Schaltungstafel
mindestens der Hälfte der Höhe der Zündeinrichtung in der jeweils benachbarten Lampe
entspricht. Bei einer bevorzugten Konstruktion hat jede der Verlängerungen der Schaltungstafel
eine Breite von ca. 4,32 mm (0,17 Zoll) (85% des Innendurchmessers des Lampenkolbens)
und eine Zwänge von 10,16 mm (0,400 Zoll) (120«o der Höhe der Zündeinrichtung).
Wie schon beschrieben, erstrecken sich die Schaltkreismuster vertikal auf jeder
der Verlängerungen etwa über deren gesamte Höhe, und das Schaltermaterial ist so-angeordnet,
daß es im wesentlichen die ganze Breite der Verlängerung bedeckt, um auf diese Weise
die Spalte zwischen den sich senkrecht erstreckenden Schaltkreismustern auf den
Verlängerungen zu überbrücken und miteinander zu verbinden. So ergibt sich gegenüber
bekannten Festkörperschaltern eine zusätzliche Länge, die eine lange Schaltkreisbahn
ermöglicht und niederohmsche Schaltkontakt-Schaltkreisbahnen gewährleistet. Bei
dieser Konstruktion entsteht eine maximale Kontaktfläche zur zuverlässigen
Aktivierung
der durch Strahlung aktivierten Schalterpaste, mit anderen Worten, es besteht ein
großer Oberflächenbereich, in dem das durch Strahlung aktivierte Schaltermaterial
mit dem Schaltkreis in Kontakt treten kann.
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Dies ist besonders wünschenswert, weil die Strahlung von Lampe zu
Lampe unterschiedlich ist. Man erhält noch zusätzlichen Schalteroberflächenbereich,
wenn unregelmäßig geformte Schaltkreisbahnen statt der geraden Bahnen vorgesehen
werden. Ein Vorteil der Erfindung ist auch darin zu sehen, daß die Ausführung der
Schalter zu Spalttoleranzen für die Schaltkreise führt, die leichter in Massenproduktion
herzustellen sind. So kann z.B. der Spalt A (siehe Pig. 2) zwischen den Leiterbahnen
von 0,25L1tis 1,524mm (0,OIObis 0,060Zoll) schwanken, wobei die bevorzugte Spaltbreite
bei ca0 0,762mm (0,090Zoll) liegt. Die tatsächliche Schalterschließzeit läßt sich
durch die chemische Zusaminensetzung der durch Strahlung aktivierten Schalterpaste
leichter steuern, wobei der Schaltkreisspalt gar keine oder wenig Wirkung zeigt.
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Eine besonders nützliche Reflektorausführung zur Verwendung in der
Mehrfachlampen-Blitzlichtanordnung gemäß der Erfindung ist in der gleichzeitig eingereichten
Anmeldung (Anwaltsakte S6P417) beschrieben, und eine nützliche Gehäuseumhüllung
für die Anordnung ist in der deutschen Patentanmeldung P 31 42 968.8 beschrieben.
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Die Anordnung arbeitet wie folgt, wenn der Anschluß 10 und die Wahlanschlüsse
11-15 mit einer Zündimpulsquelle, z,B.
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gemäß US-PS 3 618 492 und 3 757 643 verbunden werden. Angenommen,
es sei noch keine der zehn Lampen der Anordnung gezündet worden, so liegt beim Auftreten
des ersten Zündimpulses an den Anschlüssen 10 und 11 dieser Impuls unmittelbar an
den Zuleitungen der zuerst verbundenen Blitzlampe 21 an, die daraufhin aufblitst
und zu einem offenen Schaltkreis zwischen den Zuleitungen 21a und 21b wird. Von
der blitzenden ersten Lampe 21 ausgehende Wärme- und/oder Lichtstrahlung
bewirkt
über den Weg 41 (Fig. 1) eine Aktivierung des normalerweise offenen Schalters 31,
der auf der Verlängerung 16b der Schaltungstafel unmittelbar hinter der Lampe angeordnet
ist. Die Strahlung veranlaßt den offenen Verbindungsschalter 31 zu einem geschlossenen
Schaltkreis zu werden (bzw. einen niedrigen Widerstandswert zu erhalten), wodurch
der gemeinsame Anschluß 10 mit der zweiten Lampe 22 verbunden wird. Wenn das geschieht,
sollte der Zündimpuls bereits auf einen Wert abgesunken sein, der nicht mehr ausreicht,
die zweite Lampe 22 zum Blitzen zu bringen.
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Bei der in der schon genannten US-PS 3 618 492 beschriebenen elektronischen
Schaltung ist eine berwachungsfunktion vorgesehen, gemäß der ein Strom von vorherbestimmtem,
begrenztem Maximalwert durch jede nichtgezllndete Blitzlampe geleitet wird. Dieser
ftberwachungsstrom wird erzeugt, ehe eine gegebene Blitzlampe gezündet wird. Auf
diese Weise werden Ausrichtsignale abgeleitet, deren Aufgabe es ist, die Blitzlampenfolgeschaltung
so auszurichten, daß nichtbetriebsbereite Blitzlampen umgangen werden. Diese Überwachungsfunktion
ist vom Widerstand an den Lampenzuleitungen abhängig. Folglich wird der Widerstandswert
der Lampenfäden so gewählt, daß er innerhalb eines vorherbestimmten Bereichs liegt,
typischerweise hat der Faden in jeder Lampe einen Widerstandswert im Bereich von
etwa 0,5 bis 1,5 n. Wenn also die tberwachungaschaltung einen bedeutend höheren
Widerstand an den Lampenzuleitungen feststellt, der z.B. höher ist als 50 oder 75
Q , wird der mit dieser Lampe verbundene Wahlanschluß umgangen und der Zündimpuls
an die betriebsbereite Lampe angelegt, die mit dem nächstfolgenden Wahlanschluß
verbunden ist. Wenn andererseits die Uberwachungsschaltung einen Widerstand unterhalb
des im Voraus gewahlten Niveaus (d.h. unterhalb 50 oder 75 Q ) feststellt, wird
ein Zündimpuls an den mit dieser Lampe verbundenen Wahlanschluß angelegt.
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Im vorliegenden Fall, bei dem die erste Lampe 21 gezündet aber der
Schalter 31 geschlossen ist, würde die Uberwachungsschaltung weiterhin die nichtgezündete
Lampe, nämlich Lampe 22 feststellen, die zwischen den Wahlanschluß 11 und den gemeinsamen
Anschluß 10 geschaltet ist. Wenn der nächste Ztndimpuls auftritt, wird er also an
die Zuleitungen der zweiten Lampe 22 über den nun geschlossenen Verbindungsschalter
31 angelegt, so daß die zweite Lampe 22 blitzt.
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Da nun beide Lampen 21 und 22 gezündet sind, bewirkt die Überwachungsschaltung
eine Zündimpulsausrichtung in der Weise, daß der Wahlanschluß 11 umgangen und der
Wahlanschluß 12 angesteuert-wird, mit dem die noch nicht gezündete Lampe 23 direkt
verbunden ist. Wenn dann der nächste Zündimpuls auftritt, wird er unmittelbar an
die dritte Lampe 23 angelegt, die dadurch gezündet wird und deren Strahlung den
die Verbindung herstellenden Schalter 32 so aktiviert, daß dieser im wesentlichen
ein geschlossener Schaltkreis über seine Anschlüsse hinweg wird. Der nächste Zündimpuls
wird über den nun geschlossenen Schalter 32 den Zuleitungen der vierten Blitzlampe
24 zugeführt, die dadurch gezündet wird. Das beschriebene Betriebsschema läuft dann
weiter hinsichtlich der tahlanschlüsse 13, 14 und 15 ab, um die Lampen 25-30 der
Reihe nach zu zünden. Damit sind dann insgesamt 2n (10) Lampen von n (5) Wahlanschlüssen
zusammen mit einem gemeinsamen Anschluß gezündet worden. Es liegt im Rahmen der
Erfindung, daß z.B. n= 2 oder größer ist, d.h. daß die Schaltungstafel auch für
Anordnungen aus vier Lampen, sechs Lampen, acht Lampen usw. anwendbar ist. Außerdem
kann die Lasche 16a ebenso breit, oder breiter, sein wie die rechteckigen Bereiche
der Schaltungstafel 16.
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