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DE3145179A1 - Wickelmaschine zum wickeln elektrischer spulen - Google Patents

Wickelmaschine zum wickeln elektrischer spulen

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Publication number
DE3145179A1
DE3145179A1 DE19813145179 DE3145179A DE3145179A1 DE 3145179 A1 DE3145179 A1 DE 3145179A1 DE 19813145179 DE19813145179 DE 19813145179 DE 3145179 A DE3145179 A DE 3145179A DE 3145179 A1 DE3145179 A1 DE 3145179A1
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DE
Germany
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winding
wire
machine according
carrier
winding machine
Prior art date
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Application number
DE19813145179
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English (en)
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DE3145179C2 (de
Inventor
Walter 1000 Berlin Gottschalk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Publication of DE3145179A1 publication Critical patent/DE3145179A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3145179C2 publication Critical patent/DE3145179C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/09Winding machines having two or more work holders or formers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coil Winding Methods And Apparatuses (AREA)

Description

  • Wickelmaschine zum Wickeln elektrischer Spulen
  • Die Erfindung betrifft eine Wickelmaschine zum Wickeln elektrischer Spulen mit einer einer Zahl gleichzeitig zu wickelnder Spulen entsprechenden Anzahl von antreibbaren Wickelspindeln, denen jeweils ein in Achsrichtung der Wickelspindeln auslenkbarer Drahtführer und eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen des Drahtes nach Bewicklung der Spulen zugeordnet ist.
  • Bei automatischen Wickelmaschinen ist es bekannt, nach dem eigentlichen Bewickeln einer Spule Zusatzoperationen an den Spulen durchzuführen. Solche Zusatzoperationen können am Ort der Wickelspindel selbst durchgeführt werden. Beispiel dafür ist das Abschneiden eines Draht endes und das Anwickeln desselben an einen Anschlußstift des Spulenkörpers. Weitere Zusatzoperationen werden im allgemeinen an nachgeschalteten Arbeitsstationen durchgeführt. Bei sogenannten Rundtellerautomaten werden Spulenkörper entlang des Tellerumfangs gehalten und nacheinander den unterschiedlichen Stationen zugeführt.
  • Eine andere bekannte Bauart von sogenannten Mehrfachwickelmaschinen sieht eine sich im wesentlichen longitudinal entlang von Wickelstationen und Arbeitsstationen erstreckende Transportvorrichtung vor, von der zumindest im Bereich der Wickelstationen die Spulenkörper entnommen und wieder auf diese zurückgeführt werden.
  • Wird auf derselben Wickelmaschine ein Wechsel von einer Spulenbauvorschrift zu einer anderen vorgenommen, die mit einer Änderung des Durchmessers und/oder der Beschaffenheit des zu wickelnden Drahtes verbunden ist, wird die Wickelstation entsprechend umgerüstet. Im Zusammenhang mit dem Wickeln von Spulen mit mehreren voneinander unabhängigen Wicklungen ist bereits die Verwendung von Drahtsorten unterschiedlicher Drahtbeschaffenheit und/oder Drahtstärke bekannt, Das Bewickeln kann hierbei in entlang eines Transportweges hintereinander angeordneten Arbeit~ stationen erfolgen.
  • Bei der üblicherweise geforderten Isolierung zweier Wicklungen auf dem Spulenkörper gegeneinander muß nach der Fertigstellung der ersten Wicklung eine isolierende Bandage auf die fertige Wicklung aufgebracht werden; erst danach kann das Wickeln der zweiten Wicklung erfolgen.
  • In einer automatischen Wickelmaschine bedeutet dies, daß der Wickelstation, in der die erste Wicklung aufgebracht wird, eine Bandagierstation nachgeschaltet ist und daß nach der Bandagierstation eine weitere Wickelstation angeordnet wird, der wiederum eine Bandagierstation nachgeschaltet sein muß. Dieser verhältnismäßig hohe Aufwand zwingt in der Praxis dazu, das Aufbringen der beiden Wicklungen auf unterschiedlichen Maschinen durch~ zuführen. Die Spule verläßt also die erste Maschine im halbfertigen Zustand und wird dann.in eine zweite Maschine eingebracht, in der die zweite Wicklung hergestellt wird.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine einfache Anpassung an zu wickelnde Drähte unterschiedlichen Durchmessers und/oder unterschiedlicher Beschaffenheit zu erzielen und insbesondere das Wickeln von Spulen mit aus entsprechend unterschiedlichen Drähten aufgebauten Wicklungen in einer Aufspannung der Spulen körper zu ermöglichen. Dies wird im Zusammenhang mit der eingangs definierten Wickelmaschine dadurch erreicht, daß jedem Drahtführer wenigstens ein einen Draht anderer Beschaffenheit und/oder anderen Durchmessers aufnehmen- der zusätzlicher Drahtführer zugeordnet ist, der mit ihm auf einem gemeinsamen Träger derart gelagert ist, daß wahlweise der Draht des Drahtführers oder der Draht eines der zusätzlichen Draht führer mit der zu wickelnden Spule in Eingriff bringbar ist.
  • Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß an jeder Wickelstation - am Ort jeder Wickelspindel -mehrere unterschiedliche Drähte bereitstellbar sind, so daß jederzeit eine Umstellung auf andere Spulenbauvorschriften und der Aufbau von Wicklungen mit unterschiedlichen Drahtsorten möglich ist.
  • Eine vorteilhafte Realisierung dieser Anordnung sieht vor, daß der einer Wickelspindel zugeordnete Drahtführer mit dem zugehörigen zusätzlichen Drahtführer auf einer in wenigstens zwei Freiheitsgraden bewegbaren Trägerstange angeordnet ist. Die Anordnung der Drahtführer auf der Trägerstange und die Auswahl der Freiheitsgrade der Bewegung der Trägerstange kann dabei derart erfolgen, daß der einer Wickelspindel zugeordnete Drahtführer mit den zugehörigen zusätzlichen Drahtführern in Längsrichtung nebeneinander versetzt auf der Trägerstange befestigt ist, die in Richtung ihrer Längsachse und in der dazu senkrechten Richtung der Wickelspindelachse bewegbar ist. Durch die Verschiebung der Trägerstange in Richtung ihrer Längsachse kann wahlweise der Drahtführer oder einer der zusätzlichen Drahtführer unmittelbar in den Bereich der Wickelspindel positioniert werden; durch die parallel zur Richtung der Wickelspindelachse erfolgende zweite Verschiebebewegung wird der Fadenführer zwischen zwei Begrenzungsflanschen des zu bewickelnden Spulenkörpers hin und her geführt.
  • Von besonderem Vorteil ist der Einsatz der erfindungsgemäßen Wickelmaschine dann, wenn mehrere Wickelspindeln nebeneinander angeordnet sind und somit eine sogenannte Mehrfachwickelmaschine vorligt. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, daß die Trägerstange allen Wickelspindeln zugeordnet ist. Die Drahtführer und die zusätzlichen Drahtführer werden also gemeinsam bewegt.
  • Eine weitere Möglichkeit zur wahlweisen Verbindung entweder des Draht führers oder eines der zusätzlichen Drahtführer mit einer Wickelspindel besteht darin, daß der einer Wickelspindel zugeordnete Drahtführer mit den zugehörigen zusätzlichen Drahtführern in einem Trägermagazin gehalten und mittels einer gemeinsamen, in wenigstens zwei Freiheitsgraden bewegbaren Drahtführeraufnahme in das Trägermagazin herein- und wieder aus diesem herausführbar ist. Je Wickelspindel ist also eine Drahtführeraufnahme vorgesehen, die mit dem Drahtführer oder einem der zusätzlichen Drahtführer wahlweise kuppelbar ist. Das Trägermagazin kann dabei in einfachster Weise durch eine Profilstange gebildet sein, auf die entweder eine hakenförmige Kontur der Drahtführer aufgesetzt wird, oder die in einem sich an eine Einführöffnung anschließenden Schlitz ein pilzförmiges Verbindungsteil der Draht führer aufnimmt. Zur wahlweisen Verbindung und Lösung der Drahtführeraufnahme mit den Draht führern ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Drahtführer und die zusätzlichen Drahtführer einerseits und die Drahtführeraufnahmen andererseits aneinander angepaßte, durch entsprechende Relativbewegungen arretierbare und lösbare Kupplungsteile aufweisen.
  • Auch die Ablage des Drahtführers und der zusätzlichen Drahtführer in einem Trägermagazin und die wahlweise Kupplung der Drahtführer mit einer Drahtführeraufnahme ist als apparativ besonders einfach und vorteilhaft anzusehen, wenn mehrere Wickelspindeln nebeneinander angeordnet sind. In diesem Zusammenhang wird-vorgesehen, daß eine der Zahl der Wickelspindeln entsprechende Anzahl von Drahtführeraufnahmen in einem zumindet annähernd dem Wickelspindelabstand entsprechenden Abstand gegeneinander versetzt auf einer gemeinsamen Trägerstange angeordnet sind, die zumindest alle drei translatorischen Bewegungsfreiheitsgrade aufweist. Durch eine einfache Verschiebung der Trägerstange in Richtung ihrer Längsachse können also die Drahtführeraufnahmen jeweils dem benötigten Draht führer gegenübergestellt und durch eine anschließende translatorische Bewegung in Richtung auf das Trägermagazin mit diesem gekoppelt werden. Durch Kombination mindestens zweier translatorischer Bewegungen wird dann die Drahtführeraufnahme mit dem daran befindlichen Drahtführer in die gewünschte Wickelposition gebracht.
  • Jeder Wechsel des Drahtführers am Ort einer Wickelspindel führt zwangsläufig dazu, daß ein neuer Anfang einer Wicklung festgelegt werden muß. In diesem Zusammenhang sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Drahtführer derart ausgebildet sind und derart mit als Schneidvorrichtungen ausgebildeten Zusatzwerkzeugen zusammenwirken, daß nach dem Abtrennen eines Drahtes ein für eine nachfolgende Festlegung des im Drahtführer geführten Drahtes an einem Anschlußstift ausreichender Drahtabschnitt aus dem Drahtführer herausragt. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, daß der Draht innerhalb des Drahtführers klemmbar ist.
  • Dies bietet die Möglichkeit, ohne ortsfeste Anschlüsse und damit ohne Drahtabfall zu arbeiten. Die Festlegung kann also direkt an Spulenanschlußstiften erfolgen.
  • Bei radialer Ausrichtung eines Spulenanschlußstiftes ist beispielsweise das bekannte Verfahren des Anbringens einer Drahtwicklung am Anschlußstift durch entsprechende Verfahrbewegungen des Drahtführers einsetzbar. Insbesondere für axial von der Spule abstehende Spulenanschlußstifte sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß der Drahtabschnitt durch entsprechende Positionierung des Drahtführers schräg an den Anschlußstift ansetzbar und in dieser Lage von einem Fanghaken eines Anwickelwerkzeugs erfaßbar ist.
  • Ein derartiges Anwickeln eines Drahtendes ist bezogen auf das eigentliche Wickeln einer Spule als Zusatzoperation anzusehen. Solche Zusatzoperationen sind beispielsweise auch das Aufsetzen zu bewickelnder Spulenkörper auf die Wickelspindel und das Abnehmen bewickelter Spulenkörper von den Wickelspindeln. Weitere mögliche Zusatzoperationen sind das Bilden von Wicklungsabgriffen, das Bandagieren von Wicklungslagen und das Abbiegen von Anschlußstiften zur Bildung einer Zugentlastung.
  • Es ist bekannt, einige solcher Zusatzoperationen direkt am Ort jeder Wickelspindel vorzunehmen. Dies gilt insbesondere für das Anwickeln von Spulenehden an Anschlußstiften der Spulenkörper. Auch Be und Entladeeinrichtungen sowie Schneideinrichtungen zur Bildung von Drahtenden können individuell einer Wickelspindel zugeordnet sein. Üblicherweise wird jedoch ein großer Teil solcher Zusatzoperationen an Arbeitsstationen vorgenommen, die den eigentlichen Wickelstationen nachgeschaltet sind.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung befaßt sich damit, den maschinellen Aufwand und Raumbedarf für solche Zusatzoperationen zu verringern und gleichzeitig eine möglichst weitgehende Universalität der Wickelmaschine, d. h. ihre Anwendung für unterschiedliche und überdurchschnittlich aufwendige Spulenausführungen zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, daß auf einem zweiten Träger jeweils wenigstens zwei Zusatz werkzeuge gelagert sind, die mittels einer Drehbewegung und wenigstens einer zur Trägerdrehachse senkrechten translatorischen Bewegung in ihre Arbeitslage führbar sind.
  • Der wesentliche Vorteil dieser Ausgestaltung der Erfindung besteht in der gemeinsamen Anbringung mehrerer Zusatzwerkzeuge auf einem zweiten Träger, dessen Antrieb so ausgestaltet ist, daß die Zusatzwerkezuge die ihnen zugewiesenen Zusatzoperationen - verbunden mit definierten Relativbewegungen gegenüber der Wickelspindel - ausführen können. Dieser Vorteil ist dann besonders groß, wenn mehrere Wickelspindeln - in sogenannten Mehrfachwickelmaschinen - nebeneinander vorgesehen sind.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die Vielfalt der Funktionen zwar eine Vielzahl von Werkzeugen, aber nur ein einziges Steuer- und Antriebssystem notwendig macht. Eine Weiterbildung sieht für den zweiten Träger vor, daß der zweite Träger als vor den maschinenabgewandten Stirnebenen der Wickelspindeln angeordnete Trägerstange ausgebildet ist. Die Trägerstange erstreckt sich also entlang aller Wickelspindeln und ermöglicht nacheinander jeweils eine gleichzeitige Ausführung gleichartiger Zusatzoperationen an den Wickelspindeln.
  • In Anpassung an unterschiedliche Wickelaufgaben - sich ändernde Bauvorschriften der Spulen - wird vorgesehen, daß der zweite Träger lösbare Arretierelemente zur Verbindung der Zusatzwerkzeuge mit dem zweiten Träger aufweist.
  • Hierbei ist sowohl an den Ersatz eines bestimmten Zusatzwerkzeugs durch ein der gleichen Zusatzoperation dienendes gleichartiges Zusatzwerkzeug veränderter Form und Abmessungen als auch den Einsatz eines Zusatzwerkzeugs durch ein einer anderen Zusatzoperation dienendes Zusatzwerkzeug zu denken.
  • Ein besonderer Vorteil besteht darin, das Be- und Entladen der einzelnen Wickelstationen mit Hilfe der auf dem zweiten Träger gelagerten Zusatzwerkzeuge durchzu- führen. Demzufolge weist der Träger je Wickelspindel ein Spulengreifwerkzeug auf, das zwischen den Wickelspindeln und einer an allen Wickelspindeln vorbeigeführten Spulentransporteinrichtung verfahrbar, insbesondere verschwenkbar, ist. Als weitere wesentliche Zusatzoperationen sind das Abschneiden von Drähten und die Bildung von Anwicklungen an Spulenstiften anzusehen. Demzufolge weist der Träger je Wickelspindel eine Anwickelvorrichtung und eine Schneidvorrichtung auf; diese beiden Vorrichtungen können auch zu einer Anwickel- und Schneidvorrichtung kombiniert sein.
  • Die Zusatzwerkzeuge können gemäß einer weiteren Ausgestaltung nicht nur mit dem Drahtführer, der Wickelspindel und einer Spulentransporteinrichtung zusammenarbeiten; der zweite Träger weist dazu je Wickelspindel wenigstens ein Zusatzwerkzeug auf, das auf ein Zusammenwirken mit einer je Wickelspindel vorgesehenen zusätzlichen Arbeitsvorrichtung abgestimmt ist. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise eine zusätzliche Arbeitsvorrichtung durch einen Isolierfolienspeicher gebildet, an dessen Ausgangsbereich ein als Bandgreifer ausgebildetes Zusatzwerkzeug heranführbar ist. Der Bandgreifer zieht das aus dem Isolierfolienspeicher herausragende Folienende in Richtung auf die Wickelspindel ab und drückt es an diese an. Anschließend kann - gegebenenfalls unter Einsatz eines anderen Zusatzwerkzeuges - eine Bandagierung der Spule erfolgen.
  • Insbesondere im Hinblick auf solche Zusatzoperationen ist als vorteilhaft anzusehen daß der zweite Träger in Richtung seiner Drehachse auslenkbar ist.
  • Bezüglich der konstruktiven Realisierung des zweiten Trägers und seiner Bewegungsfreiheitsgrade sieht eine Weiterbildung vor, daß der Träger an zwei die Wickelspindeln zwischen sich einschließenden Haltegliedern gelagert ist, deren aus einem verschwenkbaren Trägerarm herausragende wirksame Länge mittels eines Antriebs veränderbar ist. Zweckmäßigerweise ist der zweite Träger derart an den Haltegliedern gelagert, daß er mittels eines weiteren Antriebs in Richtung seiner Drehachse relativ zu den Haltegliedern verfahrbar ist.
  • Der kosntruktive Aufwand kann insbesondere dadurch gering gehalten werden, daß Lagerung und Antrieb des zweiten Trägers und des. Trägers übere.instimmend ausgelegt, d.h.
  • aus gleichartigen Bauteilen zusammengesetzt sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in drei Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Die Figur 1 zeigt einen Ausschnitt einer Mehrfachwickelmaschine mit zwei unabhängig voneinander verfahrbaren Trägerstangen.
  • In der Figur 2 ist in einer Schemadarstellung die Lage und Ausbildung von auf Zusatzoperationen an einem Spulenkörper abgestimmten zusätzlichen Arbeitsvorrichtungen und Zusatzwerkzeugen im Bereich einer Wickelspindel veranschaulicht.
  • Figur 3 zeigt die einer Wickelspindel zugeordneten Drahtführer in ihrer Ruhelage innerhalb eines Trägermagazins.
  • Die Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Wickelmaschine mit acht nebeneinander angeordneten Wickelspindeln, von denen fünf, S1 bis S5, sichtbar sind.
  • Eine Trägerstange T1 ist mittels zweier Halteglieder H11, H12 an einem mittels eines Motors M1 verschwenkbaren Tragarm V1 gelagert. Die Halteglieder H11, H12 sind derart ausgestaltet, daß der wirksame Abstand ihrer Lagerung für die Trägerstange T1 vom Tragarm V1 variierbar ist.
  • Mittels zweier Motore M11, M 2 ist die Trägerstange T1 in Richtung ihrer Längsachse bewegbar und um ihre Längsachse drehbar. Sämtliche Freiheitsgrade der Bewegung sind durch entsprechende Pfeile versinnbildlicht.
  • In ähnlicher Weise ist eine weitere Trägerstange T2 mittels zweier Halteglieder H21, H22 an einem weiteren, ebenfalls mittels eines Motors M2 verschwenkbaren Tragarm V2 befestigt. Auch die weitere Trägerstange T2 ist mittels zweier Motore M21, M22 um ihre Längsachse drehbar und in Richtung ihrer Längsachse bewegbar. Die Trag stange T1 dient der Aufnahme von mehreren - nicht dargestellten - Drahtführern je Wickelspindel S1 bis S5, während auf der weiteren Trägerstange T2 - ebenfalls nicht dargestellte - Zusatzwerkzeuge befestigt sind.
  • Im vorderen Bereich der Trägerstangen T1 bzw. T2 sind jeweils die dreidimensionalen Arbeitsbereiche der beiden Trägerstange T1, T2 bzw. der an ihnen befestigten Werkzeuge dargestellt. Durch Schraffur ist der Überschneidungsbereich der beiden dreidimensionalen Arbeitsbereiche veranschaulicht; in diesem Uberschneidungsbereich findet das Zusammenwirken der Drahtführer mit den Zusatzwerkzeugen statt.
  • In der schematischen Darstellung der Figur 2 trägt eine Wickelspindel 1 einen zu bewickelnden Spulenkörper 2.
  • Das Bewickeln des Spulenkörpers 2 erfolgt mit Hilfe eines Drahtführers 3, der in einem Magazin 4 gelagert ist. Der Drahtführer 3 kann von einer an der Trägers stange T1 befestigten, schematisch durch Stifte dargestellten Drahtführeraufnahme T11, T12 aus dem Trägermagazin 4 übernommen und in den unmittelbaren Bereich des Spulenkörpers 2 überführt werden.
  • Dem Spulenkörper 2 gegenüber steht die weitere Träger- stange T2, die insgesamt vier Zusatzwerkzeuge trägt.
  • Im einzelnen sind. dies ein Spulengreifwerkzeug 5, eine Anwickel- und Schneidvorrichtung 6, ein Drahtform- und Haltewerkzeug 7 sowie ein Isolierbandgreifwerkzeug 8.
  • Mittels des Spulengreifwerkz eugs 5 kann der Spulenkörper 2 nacn seiner Bewicklung auf eine Transportbahn 9 überführt werden. Das Anwickel- und Schneidwerkzeug 6 dient zum Anlegen des aus dem Draht führer 3 herausstehenden Drahtendes 10 an einen der beiden Anschlußstifte 11, 12 des Spulenkörpers 2. Das Drahtform- und Haltewerkzeug 7 wird zur Bildung von Abgriffen an der zu wickelnden Spule und zur Bildung von Windungen in bestimmten Entfernungen von den Spulenflanschen benutz. Mit dem Bandgreifwerkzeug 8 wird aus einer im Bereich jeder Wickelspindel 1 ortsfest angeordneten Kassette 13 für eine Isolierfolie das am Austrittsbereich der Kassette 13 austretende Isolierbandende an den Spulenkörper 2 herangeführt.
  • Mittels einer ebenfalls nur schematisch angedeuteten Andruckvorrichtung 14, die im wesentlichen aus einem über Rollen geführten flexiblen Band gebildet ist, kann eine Festlegung von Wicklungsanfängen oder das Schließen von Bandagen werfolgen.
  • In der Figur 3 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausschnitt aus dem Trägermagazin 4 dargestellt, in das drei einer Wickelspindel zugeordnete Drahtführer 31, 32 und 33 eingefügt sind. Eine nicht dargestellte Trägerstange enthält je Wickelspindel eine Aufnahme, die hinter die Riegelzapfen R3 eines der drei Drahtführer 31, 32 oder 33 einfahrbar ist. Damit erfolgt eine Ankopplung der Trägerstange an den entsprechenden Drahtführer 31, 32 oder 33, so daß dieser durch entsprechende translatorische Bewegungen der Trägerstange in den Bereich einer ebenfalls nicht dargestellten Wickelspindel überführt werden kann.
  • 3 Figuren 22 Patentansprüche

Claims (22)

  1. Patentansprüche Wickelmaschine zum Wickeln elektrischer Spulen mit einer einer Zahl gleichzeitig zu wickelnder Spulen entsprechenden Anzahl von antreibbaren Wickelspindeln, denen jeweils ein in Achsrichtung der Wickelspindeln auslenkbarer Draht führer und eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen des Drahtes nach Bewicklung der Spulen zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Drahtführer (3) wenigstens ein einen Draht anderer Beschaffenheit und/oder anderen Durchmessers aufnehmender zusätzlicher Drahtführer (31,32 Fig. 3) zugeordnet ist, der mit ihm auf einem gemeinsamen Träger (T1) derart gelagert ist, daß wahlweise der Draht (10) des Drahtführers oder der Draht eines der zusätzlichen Drahtführer (31,3) mit der zu wickelnden Spule (2) in Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der einer Wickelspindel zugeordnete Drahtführer mit dem zugehörigen zusätzlichen Draht führer auf einer in wenigstens zwei Freiheitsgraden bewegbaren Trägerstange angeordnet ist.
  3. 3. Wickelmaschine nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der einer Wickelspin del zugeordnete Drahtführer mit den zugehörigen zusätzlichen Drahtführern in Längsrichtung nebeneinander versetzt auf der Trägerstange befestigt ist, die in Reich~ tung ihrer Längsachse und in der dazu senkrechten Richtung der Wickeispindelachse bewegbar ist.
  4. 4. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t s daß der Träger (T1) allen Wickelspindeln zugeordnet ist.
  5. 5. Wickelmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der einer Wickelspindel (1) zugeordnete Drahtführer (3) mit den zugehörigen zusätzlichen Drahtführern in einem Trägermagazin (4) gehalten und mittels einer gemeinsamen, in wenigstens zwei Freiheitsgraden bewegbaren Drahtführeraufnahme (T11, T12) in das Trägermagazin (4) herein- und aus diesem (4) herausführbar ist.
  6. 6. Wickelmaschine nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Drahtführer (33) und die zusätzlichen Drahtführer (31,32) einerseits und die Drahtführeraufnahme andererseits aneinander angepaßte, durch entsprechende Relativbewegungen arretierbare und lösbare Kupplungsteile (R3) aufweisen.
  7. 7. Wickelmaschine nach Anspruch 5 oder 6, d a d u r c h g.e.k e n n z e i c h n e t , daß eine der Zahl der Wickelspindeln (1) entsprechende Anzahl von Drahtführeraufnahmen (T11, T12) in einem zumindest annähernd dem Wickelspindelabstand entsprechenden Abstand gegeneinander versetzt auf einer gemeinsamen Trägerstange (T1) angeordnet sind, die zumindest alle drei translatorischen Bewegungsfreiheitsgrade aufweist.
  8. 8. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Drahtführer (3) derart ausgebildet sind und derart mit als Schneidvorrichtungen ausgebildeten Zusatzwerkzeugen (6) zusammenwirken, daß nach dem Abtrennen eines Drahtes ein für eine nachfolgende Festlegung des im Drahtführer (3) geführten Drahtes an einem Anschluß~ stift (11,12) ausreichender Drahtabschnitt (10) aus den Drahtführern (3) herausragt.
  9. 9. Wickelmaschine nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Drahtabschnitt (10) durch entsprechende Positionierung des Drahtführers (3) schräg an den Anschlußstift (11,12) ansetzbar und in dieser Lage von einem Fanghaken eines Anwickelwerkzeugs (6) erfaßbar ist.
  10. 10. Wickelmaschine nach Anspruch 8 oder 9 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Draht (10) innerhalb der Drahtführer (3) klemmbar ist.
  11. 11. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf einem zweiten Träger (T2) jeweils wenigstens zwei Zusatzwerkzeuge (5,6,7,8) gemeinsam gelagert sind, die mittels einer Drehbewegung und wenigstens einer zur Trägerdrehachse senkrechten translatorischen Bewegung in ihre Arbeitslage führbar sind.
  12. 12. Wickelmaschine nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) als vor den maschinenabgewandten Stirnebenen der Wickelspindeln (1) angeordnete Trägerstange ausgebildet ist.
  13. 13. Wickelmaschine nach Anspruch 11 oder 12, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) lösbare Arretierelemente zur Verbindung der Zusatzwerkzeuge (5,6,7,8) mit dem zweiten Träger (T2) aufweist.
  14. 14. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) je Wickelspindel (1) ein Spulen~ greifwerkzeug (5) aufweist, das zwischen den Wickelspindein (1) und einer an allen Wickelspindeln (1) vorbeigeführten Spulentransporteinrichtung (9) verfahrbar, insbesondere verschwenkbar, ist.
  15. 15. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) je Wickelspindel (1) eine Anwickel vorrichtung (6) und eine Schneidvorrichtung (6) aufweist.
  16. 16. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß je Wickelspindel (1) wenigstens eine zusätzliche Arbeit vorrichtung (13,14) vorgesehen ist.
  17. 17. Wickelmaschine nach Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) je Wickelspindel (1) wenigstens ein Zusatzwerkzeug (7,8) aufweist, das auf Zusammenwirken mit einer der Arbeitsvorrichtungen (13,14) abgestimmt ist.
  18. 18. Wickelmaschine nach den Ansprüchen 16 und 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t 2 daß eine zusätzliche Arbeitsvorrichtung (13) durch einen Isolierfolienspeicher gebildet ist, an dessen Ausgangsbereich ein als Bandgreifer ausgebildetes Zusatzwerkzeug (8) heranführbar ist.
  19. 19. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) in Richtung seiner Drehachse auslenkbar ist.
  20. 20. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) an zwei die Wickelspindeln (S1...S5) zwischen sich einschließenden Haltegliedern (H21,H22) gelagert ist, deren aus einem verschwenkbaren Tragarm (V2) herausragende wirksame Länge mittels eines Antriebs veränderbar ist.
  21. 21. Wickelmaschine nach Anspruch 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Träger (T2) derart an den Haltegliedern (H21,H22) gelagert ist, daß er mittels eines weiteren Antriebs (M22) in Richtung seiner Drehachse relativ zu den Haltegliedern (H21,H22) verfahrbar ist.
  22. 22. Wickelmaschine nach Anspruch 20 oder 21 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß Lagerung und Antrieb des Trägers (T1) mit denen des zweiten Trägers (T2) übereinstimmend ausgelegt sind.
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