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DE3141333A1 - Aufschlagzuender - Google Patents

Aufschlagzuender

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Publication number
DE3141333A1
DE3141333A1 DE19813141333 DE3141333A DE3141333A1 DE 3141333 A1 DE3141333 A1 DE 3141333A1 DE 19813141333 DE19813141333 DE 19813141333 DE 3141333 A DE3141333 A DE 3141333A DE 3141333 A1 DE3141333 A1 DE 3141333A1
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DE
Germany
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impact
ignition
angle
sensors
fuse according
Prior art date
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Application number
DE19813141333
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English (en)
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DE3141333C2 (de
Inventor
Manfred Dipl.-Phys. Dr. 8899 Aresing Held
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE3141333A1 publication Critical patent/DE3141333A1/de
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Publication of DE3141333C2 publication Critical patent/DE3141333C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/14Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact operating at a predetermined distance from ground or target by means of a protruding member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/02Electric fuzes with piezo-crystal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder
  • Die Erfindung betrifft einen Aufschlagzünder für die Außenwände von Zielobjekten durchdringende Geschosse.
  • Unter dem Begriff "Geschosse" sollen hier sowohl relativ kleinkalibrige Geschosse zur Bekämpfung von beispielsweise Flugzielen als auch relativ großkalibrige Gefechtsköpfe von Flugkörpern, die etwa zum Angriff auf Überwasserschiffe verwendet werden, sowie ähnliche Gefechtsteile verstanden werden. Es ist im allgemeinen beabsichtigt, daß derartige Geschosse nach dem Aufprall auf ein Zielobjekt dessen Außenwand durchdringen, um erst im Inneren des Zielobjektes zur Detonation zu gelangen. Dabei ist erwünscht, daß die Detonation in einem gewissen Abstand von der Wand erfolgt da erst dann die volle Zerstörungswirkung auf die im Inneren des Zielobjektes befindlichen Komponenten eintritt. Wird die Detonation zu dicht an der Wand ausgelöst, so führt dies zu einem Aufreissen der Außenwand, wobei ein großer. Teil der Detonationsenergie nach außen entweicht.
  • Derartige Geschosse oder Gefechtsköpfe sind im allgemeinen mit Aufschlagzündern versehen, mit deren Hilfe die Zündung nach dem Aufprall auf das Zielobjekt ausgelöst wird.Diese Auslösung erfolgt mit einer konstanten Zeitverzögerung in Bezug auf den Zeitpunkt des Aufpralls. Hieraus folgt, daß bei unterschiedlichen Auf schlagwinkeln nach Durchdringen der Außenwand die Detonation im Inneren des Zielobjektes bei unterschiedffl lichen Wandabständen erfolgt. Je geringer der Aufschlag winkel, das heißt, je steiler der Aufprall ist, um so weiter kann das Geschoß bzw. der Gefechtskopf ins Innere des Zielobjektes vordringen, bevor die Detonation euage löst wird. Bei relativ großen Auf schlagwinkeln, doho bei flachem Aufprall, wird die Geschoßladung dagegen wehr dicht an der Außenwand des Zielobjektes detonieren, was zu-den oben erwähnten nachteiligen Folgen führt Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher; einen Auf schlagztlnder der eingangs genannten Art bereit zustellen, mit dessen Hilfe die Detonation im Inneren des Zielobjektes immer innerhalb eines möglichst günstigen Abstandsbereiches in Bezug auf die Wand des Zielobjektes ausgelöst wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine vom Aufschlagwinkel abhängigen gemäß einer vorgebbaren, monoton wachsenden Funktion mit zunehmendem Aufschlagwinkel ansteigende Zündverzögerung vorgesehen ist, wobei der Aufschlagwinkel auf die im Aufschlagpunkt auf der Außenwand zu errichtende Flächennormale zu beziehen ist.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß der Detonationso zeitpunkt in Bezug auf den Zeitpunkt des Aufschlages um so länger hinausgezögert wird, je weniger steil der Aufprall erfolgt. Damit ist es grundsätzlich möglich, die Detonation im Inneren des Zielobjektes in einem vorgebbaren, immer gleichen Wandabstand auszulösen. Hierzu sollte die Zündverzögerung zweckmäßig.dem Cosinus des Auf schlagwinkels umgekehrt proportional sein. Es ist jedoch auch möglich, gewisse aneinandergrenzende Winkelbereiche vorzugeben, für die die Zündverzögerung jeweils konstant ist, wobei diese konstanten Werte allerdings im Sinne zunehmender Aufschlagwinkel ansteigen. In diesem Falle weist die Zündverzögerung in Abhängigkeit vom Auf schlagwinkel also einen stufenweise ansteigenden Verlauf auf. Diese Variante ist am einfachsten mit mehreren pyrotechnischen Zündketten zu verwirklichen, die jeweils aneinandergrenzenden Bereiche des Aufschlagwinkels zugeordnet und für unterschiedliche, jeweils konstante Zündverzögerungen ausgelegt sind. Die Zündverzögerung wird dabei gewöhnlich durch pyrotechnisch wirkende, in die Zündkette integrierte Verzögerungsvorrichtungen erreicht.
  • Die Zündketten können dabei in herkömmlicher Weise aus aneinandergereihten Zündmitteln, wie beispielsweise Zündpillen, Zündübertragen mit pyrotechnischen Verzögerungssätzen und Detonatoren bestehen, die der eigentlichen Geschoßladung vorgeschaltet sind. Allerdings ist es auch möglich, die Zündverzögerung mit rein elektronischen Mitteln zu bewirken, die der Zündkette vorgeschaltet sind, wobei letztere keinen integrierten Zündverzögerungsmechanismus enthält, oder nur eine konstante Zeitverzögerung, nämlich die kürzeste, bewirkt.
  • Eine besonders vorteilhafte, gewissermaßen autarke Form, unterschiedliche Auf schlagwinkel zu berücksichtigen, besteht darin, dem vorderen Teil des Geschosses, der Ge- schoßogive, eine besondere Form zu geben und mehrere Stoßwellensensoren zu verwenden. Dabei soll die Geschoßogive eine gewölbte, bezüglich der Geschoßlängsachse rotationssymmetrische Mantelaußenfläche aufweisen, und zwar etwa in der Art eines halbierten Rotationsellipsoids oder auch einer Halbkugel. Hierbei sind alle Wölbungsformen zugelassen, bei denen der Mantel der Geschoßogive von dem im allgemeinen zylindrischen GeschoS-körper ausgehend durch immer gleichsinnige, auf die Geschoßlängsachsehin gerichtete Krümmung in die Geschoßspitze übergeht. Weiterhin soll die Geschoßogive in ihrem Inneren axial versetzte, auf Stoßwellen ansprechende, mit dem Mantel verbundene Sensoren enthalten.
  • Die gleichsinnige Krümmung der gewölbten Mantelaußenfläche der Geschoßogive bewirkt zusammen mit der Rotationssymmetrie, daß jedem Auf schlagpunkt im gewölbten Bereich eindeutig ein bestimmter Aufschlagwinkel zugeordnet werden kann. Andererseits hängt die Laufzeit der von einem Aufschlagpunkt ausgehenden StoBwellen bis zu den Sensoren von der Lage dieses Punktes ab. Sind mindestens zwei axial versetzte Stoßwellensensoren vorgesehen, so treten - abgesehen von einer einzigen bestimmten Umfangslinie bei zwei Sensoren - immer gewisse, in eindeutiger Weise vom Aufschlagwinkel abhängige Laufzeitdifferenzen auf. Diesen Laufzeitdifferenzen bzw. Laufzeitdifferenzbereichen können dann entsprechende Zündverzögerungen zugeordnet werden.
  • Die Sensoren können beispielsweise ringförmig ausgebildet sein und an der Mantel innenfläche der Geschoßogive anliegen. Es können jedoch auch quer zur Geschoß längsachse und im Kontakt zur Mantel innenfläche im Inneren der Geschoßogive Platten angebracht sein, die in ihrer Mitte jeweils einen Sensor tragen. Die Sensoren registrieren die Ankunft von Stoßwellenfronten und geben jeweils Ausgangssignale ab, die von einer nachgeschalteten Elektronik verarbeitet werden. Dabei kann einmal ein Komparator vorgesehen sein, der den Sensoren nachgeschaltet ist, und der aus deren Ausgangssignalen die Zeitdifferenzen der bei ihnen ankommenden Stoßwellenfronten ermittelt. Dem Komparator können dann gleichberechtigt mehrere elektroexplosive Elemente nachgeschaltet sein, von denen in Abhängigkeit von dem Wert der ermittelten Zeitdifferenz jeweils eines angesteuert wird. Jedem elektroexplosiven Element ist wiederum eine nachgeschaltete pyrotechnische Zündkette zugeordnet, wobei alle diese Zündketten für jeweils unterschiedliche Zündverzögerungen ausgelegt sind. Hier sind also nur diskrete, mit zunehmendem Auf schlagwinkel stufenweise ansteigende Werte für die Zündverzögerung möglich. Hingegen ist es auch möglich, dem Komparator ein Steuergerät nachzuschalten, das in Abhängigkeit von der durch den Komparator ermittelten Zeitdifferenz jeweils eine entsprechende Zeitverzögerung auf rein elektronischem Wege bereitstellt, und zwar im Sinne einer eindeutigen Zuordnung von Aufschlagwinkel und Zeitverzögerung. Es genügt dann, diesem Steuergerät ein einziges elektroexplosives Element nachzuschalten, dem wiederum eine einzige pyrotechnische Zündkette ohne integrierte Zündverzögerung zugeordnet ist.
  • Bei Zielobjekten mit sehr starker Außenwankann es vorkommen, daß die den Zünder enthaltende Geschoßspitze beim Aufprall abbricht. Der die eigentliche Geschoßladung mitführende, zylindrische Geschoßkörper dringt danflg wenn die Außenwand des Zielobjektes nicht zu stark isto in dieses ein, ohne zu detonieren, da die Zündung ausbleibt, oder prallt im Falle einer sehr starken AuBenwand, ebenfalls ohne Detonation, einfach von dieser ab.
  • Um zu erreichen, daß auch in einem derartigen Fall eine Detonation im Kontakt mit dem Zielobjekt überhaupt erfolgt,' kann dort, wo der Bruch am wahrscheinlichsten liste zusätzlich ein Bruchsensor vorgesehen sein. Dieser soll die Geschoßladung unabhängig vom Aufschlagwinkel ohne,Zündverzögerung zur Detonation bringen. Damit kann zumindest erreicht werden, daß durch die Splitterwirkung der Detonation möglicherweise gewisse, im Außenraum des Zielobjektes liegende Komponenten, wie Flugzeugtriebwerke oder Schiffsaufbauten, beschädigt werden.
  • Im folgenden werden das Prinzip sowie einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Abbildungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 unter verschiedenen Aufschlagwinkeln auf der Außenwand eines Zielobjektes aufprallende Geschosse, Fig. 2 eine Geschoßogive mit annähernd punkt- und ringförmigen Sensoren, Fig. 3 eine Geschoßogive mit an Querplatten angebrachten Sensoren, Fig. 4 ein Blockschaltbild mit zwei Sensoren und mehreren Zündketten, sowie Fig. 5 ein Blockschaltbild mit zwei Sensoren und einer Zündkette.
  • Fig. 1 zeigt in stark schematisierter Weise ein Geschoß 1, das auf die Außenwand 2 eines Zielobjektes auftrifft, und zwar unter zwei verschiedenen AufschlagwinkelnO< . Die AufschlagwinkelO4sind dabei auf die Geschoßlängsachse 4 sowie die im Auf schlagpunkt auf der Außenwand 2 zu errichtende Flächennormale 3 bezogen.
  • Dargestellt sind rechts ein steiler Aufschlag mit kleinem Aufschlagwinkel ts und links ein relativ flacher Aufschlag mit vergleichsweise großem AufschlagwinkelC .
  • Der Wandabstand im Inneren des Zielobjektes, bei dem die Detonation des eingedrungenen Geschosses erwünscht ist, ist durch eine parallel zur Außenwand 2 verlaufende Linie 5 angedeutet. Das Geschoß muß bei flachem Aufprall nach Durchdringen der Außenwand 2 ersichtlich eine längere Strecke bis zu dieser Linie 5 zurücklegen, als bei steilem Aufschlag. Daher ist für den Fall eines größeren Aufschlagwinkels Cx eine entsprechend verlängerte Zündverzögerung vorzusehen. Zusätzlich kann dabei berücksichtigt werden, daß bei flachem Aufschlag noch eine gewisse Ablenkung aus der ursprünglichen Flugrichtung und eine durch die größere Durchgangs strecke bedingte Geschwindigkeitsreduzierung auftreten kann, deren Ausmaß von der Stärke der Außenwand 2 abhängt. Dieser Effekt wird bei gegebener Wandstärke umso deutlicher sein, je flacher der Aufschlag ist. Je nach der Art des Geschosses kann daher noch ein entsprechendes Korrekturglied aufgenommen werden, welches bei immer flacher werdendem Aufschlag im Sinne einer noch stärkeren Zündverzögerung wirkt.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen in stark schematisierter Form jeweils die den vorderen Teil eines Geschosses 1 bildende Geschoßogive 6. In beiden Fällen hat die Mantelaußenfläche 13 der Geschoßogive annähernd die Form eines halbierten Rotationsellipsoids, dessen Rotationsachse mit der Geschoßlängsachse 4 zusammenfällt. Diese Oberflächenform ist aber nicht zwingend, vielmehr genügt es, daß die Außenfläche der Geschoßogive zur Spitze hin eine einsinnige Krümmung aufweist, so daß den kreisförmigen Umfangslinien von der Geschoßspitze aus fortschreitend auf eindeutige Weise tangentiale Kegelflächen mit ständig abnehmendem Offnungswinkel zugeordnet werden können. Daraus folgt, daß jedem Punkt der Mantelaußenfläche der Ogive eindeutig eine bestimmte Tangentialebene bzw. ein bestimmter Aufschlagswinkel zugeordnet werden kann. Diese Forderung erfüllen auch andere Oberflächenformen, beispielsweise eine Halbkugel oder andere gekrümmte Flächen, die durch Rotation einer bezüglich der Geschoßlängsachse konkav gekrümmten Bogenlinie um diese Achse entstehen. Aus der Lage des Aufschlagpunktes in Bezug auf im Inneren der Geschoßogive angebrachte Sensoren 7, 8, 11, 12 ergeben sich dann wiederum bestimmte Lauf zeiten für die vom Aufschlagpunkt ausgehenden Schockwellen, und die beim Vorhandensein mehrerer Sensoren auftretenden Lauf zeitdifferenzen - nach Betrag und Vorzeichen - stehen wiederum in direktem Zusammenhang mit der Lage des Aufschlagpunktes und somit dem Aufschlagwinkel.
  • Die Sensoren 7, 8 in Fig. 2 sind annähernd punkt- bzw.
  • ringförmig und liegen an der Mantelinnenfläche der Geschoßogive an. Die Sensoren 11, 12 in Fig. 3 sind an kreis- förmigen Platten 9, 10 angebracht, die wiederum quer zur GeschoBlängsachse 4 in die Geschoßogive eingepaßt sind.
  • Bei den Sensoren kann es sich um aktive, piezoelektrische oder passive, piezoresistive, druck- und stoßwellenempfindliche Materialien handeln. Aktive, piezoelektrische Materialien sind beispielsweise Keramiken aus Bleizirkonattitanat, Kunststoffe (Plexiglas) oder Folien.
  • Typische passive, piezoresistive Sensoren sind Manganin-Sonden oder Kohleschichtwiderstände, die ihren Widerstandswert in Abhängigkeit vom Druck sondern.
  • Die Platten 9, 10 müssen die Stoßwellen von der gekrümmten Mantelaußenfläche 13 möglichst gut zu den jeweils in der Plattenmitte angeordneten Stoßwellensensoren 11, 12 hin leiten. Hierfür eignet sich eine Vielzahl von Metallen, aber auch Kunststoffen. Beispielsweise Aluminium und seine Legierungen weisen hohe Schallgeschwindigkeit bei geringem Strukturgewicht auf. Die Platten können durchaus Löcher und Schlitze aufweisen, ohne daß die Funktion nennenswert beeinträchtigt wird.
  • Die Sensoren sind durch nicht dargestellte Signalleitungen mit einer nachgeschalteten Auswerteelektronik verbunden.
  • In den Fig. 4 und 5 sind mit Hilfe von Blockschaltbil-s dern zwei Ausführungsbeispiele für eine- Auswerteelektronik dargestellt, wobei jeweils zwei Stoßwellensensoren" und ein Bruchsensor vorgesehen sind. Die von den beiden Sensoren 14, 17 in Fig. 4 gelieferten Ausgangssignale werden jeweils in nachgeschalteten Verstärkern 15, 18 verstärkt und anschließend Schwellwertschaltern 16, 19 zugeführt. Diese geben jeweils normierte Ausgangssignale ab, die in einem Komparator 20 weiterverarbeitet werden. Der Komparator bewertet die Zeitdifferenzen der' eintreffenden Signale, die - wie weiter oben bereits geschildert - in eindeutigem Zusammenhang mit dem Aufschlagwinkel stehen,nach Betrag und Vorzeichen. Dem Xomparator 20 gleichberechtigt nachgeschaltet sind.
  • drei Endverstärker 21, 23 und 25. Diesen sind jeweils elektroexplosive Elemente 22, 24 bzw. 26 zugeordnetf die wiederum jeweils (nicht dargestellte) Zündketten' mit unterschiedlichen ZUndverzdgerungen aktitieren.
  • Je..nach der festgestellten Zeitdifferenz steuert der Komparator2O den dem entsprechenden Aufschlagwinkelbereich zugeordneten Endverstärker 21, 23 oder'25 an.
  • Dieser bringt dann das ihm zugeordnete elektroexplosive Element zum Ansprechen, wodurch schließlich mit winkelabhängiger Verzdgerung die Detonation ausgelöst-wird.-Weiterhin ist ein Bruchsensor 27 vorgesehen, der aus einem gewendelten Draht bestehen kann. Der Bruchsensor wird von einer. Konstantstromquelle 28 gespeist. Bei Unterbrechung des Stromflusses gelangt ein Signal an einen Schwellwertschalter 29, der seinerseits direkt einen Endverstärker 30 ansteuert. Dieser wiederum aktiviert ein ihm,zugeordnetes elektroexplosives Element 31 und damit eine nachgeschaltete Zündkette ohne wesentliche Zündverzögerung.
  • Fig. 5 stellt eine Abwandlung des Blockschaltbildes der Fig. 4 dar, wobei gleiche Bauelemente mit gleichen Bezugsziffern versehen sind. Der wesentliche Unterschied zu dem oben geschilderten. Blockschaltbild besteht hier darin, daß dem Komparator 20 nunmehr ein Steuergerät 32 direkt nachgeschaltet ist. An dieses gibt der Komparator entweder ein von der gemessenen Zeitdifferenz und deren Vorzeichen bestimmtes Signal oder im Falle des Ansprechens des Bruchsensors 27 ein entsprechend identifizierbares Signal weiter. Das Steuergerät 32 bestimmt hieraus die zugehörige, vom Aufschlagwinkel gemäß einer kontinuierlich ansteigenden Funktion abhängige Zündverzögerung und steuert den nachgeschalteten Endverstärker 33 erst nach Ablauf einer entsprechenden Zeit an, so daß die Detonation huber ein zugeordnetes elektroexplosives Element 34 sowie eine nachgeordnete Zündkette ohne weitere Zeitverzögerung erfolgen kann. Im Falle des Ansprechens des Bruchsensors 27 wird der Endverstärker 33 vom Steuergerät 32 sofort ohne weitere Verzögerung angesteuert.

Claims (12)

  1. Aufschlagzünder P a-t e n t a n 5 p r u c h e 1. Aufschlagzünder für die Außenwände von Zielobjekten durchdringende Geschosse, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß eine vom Aufschlagwinkel (α)abhängige, gemäß einer vorgebbaren, monoton wachsenden Funktion mit zunehmendem Aufschlagwinkel ansteigende Zündverzögerung vorgesehen ist, wobei der Aufschlagwinkel auf die im Aufschlagpunkt auf der Außenwand (2) zu errichtende Flächennormale (3) zu beziehen ist.
  2. 2. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Zündverzögerung dem Cosinus des Aufschlagwinkels (t ) umgekehrt proportional ist.
  3. 3. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die Zündverzögerung in Abhängigkeit vom Auf schlagwinkel (0<) einen stufenweise ansteigenden Verlauf aufweist.
  4. 4. Aufschlagzünder nach Anspruch 3, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß mehrere, jeweils aneinandergrenzenden Bereichen des Aufschlagwinkels (0<) zugeordnete pyrotechnische Zündketten vorgesehen sind, die für unterschiedliche, jeweils konstante Zündverzögerungen ausgelegt sind.
  5. 5. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß eine einzige Zündkette ohne eingebaute Zündverzögerung vorgesehen ist, und die Zündverzögerung mit der Zündkette vorgeschalteten, rein elektronischen Mitteln bewirkt wird.
  6. 6. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Geschoßogive (6) eine bezüglich der Geschoßlängsachse (4) rotationssymmetrische, etwa in der Art eines halben Rotationsellipsoids oder auch einer Halbkugel gewölbte Mantelaußenfläche (13) aufweist und in ihrem Inneren axial versetzte, auf Stoßwellen ansprechende, mit dem Mantel verbundene Sensoren (7,8,11,12) angebracht sind.
  7. 7. Aufschlagzünder nach Anspruch 6, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die Sensoren (7,8) ringförmig ausgebildet sind und an der Mantelinnenfläche anliegen.
  8. 8. Aufschlagzünder nach Anspruch 6, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß im Inneren der Geschoßogive (6) quer zur Geschoßlängsachse (4) und im Kontakt zur Mantelinnenfläche in ihrer Mitte jeweils einen Sensor (11,12) tragende Platten (9,10) angebracht sind.
  9. 9. Aufschlagzunder nach einem der Ansprüche 6 bis 8, g ek e n n z e i c h n e t durch einen den Sensoren (14,17) nachgeschalteten, aus deren Ausgangssignalen die Zeitdifferenzen der bei den Sensoren ankommenden Stoßwellenfronten ermittelnden Komparator (20wo
  10. 10. Aufschlagzünder nach Anspruch 9, g e k e n n z e i c hn e t durch dem Komparator nachgeschaltete, von diesem in Abhängigkeit von der ermittelten Zeitdifferenz ansteuerbare elektroexplosive Elemente (22,24,26) mit jeweils zugeordneten, für unterschiedliche Zündverzögerungen ausgelegten pyrotechnischen Zündketten.
  11. 11. Aufschlagzünder nach Anspruch 9, g e k e n n z e i c hn e t durch ein dem Komparator (20) nachgeschaltetes, mit von der ermittelten Zeitdifferenz abhängiger Zeitverzögerung ein elektroexplosives Element (34) aktivierendes Steuergerät (32) und eine dem elektroexplosiven Element (34) zugeordnete pyrotechnische Zündkette ohne eingebaute-Zündverzdgerung.
  12. 12. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß für den Fall, daß der Zünder bei dem Aufschlag auf das Zielobjekt vom Geschoßkörper abbricht, zusätzlich ein Bruchsensor (27) vorgesehen ist, der die Geschoßladung unabhängig vom Aufschlagwinkel ohne Zündverzögerung zur Detonation bringt.
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