DE3140077A1 - Katalysator und seine verwendung beim katalytischen cracken - Google Patents
Katalysator und seine verwendung beim katalytischen crackenInfo
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Description
Katalysator und seine Verwendung beim katalytischen Cracken
1.Die vorliegende Erfindung betrifft einen Katalysator und seine Verwendung in einem Verfahren zum katalytischen Cracken
Insbesondere betrifft die Erfindung einen Katalysator zum katalytischen Cracken, der eine verbesserte Aktivität und
5 Selektivität für die Herstellung von Benzin einer hohen Oktanzahl aufweist.
Katalysatoren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, mit
einem Zeolith, der in einer Silicatmatrix dispergiert ist,
sind bekannt (vgl. z.B. US-PS 3 140 249 und 3 352 796).
Ferner ist ein Katalysator bekannt, der einen Zeolith, eine
anorganische Oxidmatrix und inerte Feinteilchen, die Alpha-Aluminumoxid
sein können, enthält (vgl. US-PS 3 312615). Es ist auch ein Katalysator bekannt, der ein amorphes SiIi-
«■(089)9882 72-74 Telex; 05 24 560 BERG d Bankkonten- Bavti VercuisKr - >.·.- -hm άϊ.Ά 100 (HiZ 700202 ,'O)
lelegtamme (cable): . Telekopierer: (089)983049 Hypo-Bank Mimrhi-n «mhd;1? ti' ib. 7 /OTOO)I) F.v, .(I Code HYI1OPt MM
-kit-
ciumoxid-Aluminiumoxid, getrennt zugegebenes Aluminiumoxid und einen Zeolith enthält (vgl. US-PS 3 542 670).
Ferner ist ein Katalysator bekannt, der einen Zeolith, ein amorphes wässriges Aluminumoxid und Aluminiumoxidmonohydrat
enthält (vgl. US-PS 3 428 550).
Zur Verbesserung der Dampf- und thermischen Stabilität der Zeolithe ist es bekannt, Zeolithe herzustellen, die einen
niedrigen Gehalt an Alkalimetall sowie eine Größe der Einheitszelle
von weniger als etwa 24,45 Angström aufweisen (vgl. US-PS 3 293 192 und Reissue 28 629 des US-Patents
3 402 996) .
Es ist ferner bekannt, Wasserstoff- oder Ammonium-Zeolith mit H„0 bei einer Temperatur von etwa 426 bis 815 0C (800
bis 1 500 0F) zu behandeln , und den dampf- und wasserbehandelten
Zeolith anschließend einem Kationenaustausch mit Kationen zu unterziehen, die Kationen der Seltenerdmetalle
sein können. Dieses Verfahren steigert das Molvernältnis
Siliciumoxid zu Aluminiumoxid des Zeoliths (vgl. US-PS 3 591 488) .
In der US-PS 3 676 368 ist ein mit Seltenen Erden ausgetauschter Wasserstoff-Faujasit offenbart, der von 6 bis 14%
an Oxiden der Seltenerdmetalle enthält.
US-PS 3 957 623 offenbart einen mit Seltenen Erden ausgetauschten Zeolith, der eine Gesamtmenge von 1 bis 10 Ge-
"0 wichtsprozent an Oxiden der Seltenerdmetalle aufweist,.
US-PS 3 607 043 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Zeoliths, der einen Gehalt an Seltenen Erden von 0,3
bis 10 Gewichtsprozent aufweist.
US-PS 4 036 739 offenbart einen hydrothermisch stabilen und
Ammoniak-stabilen Y-Zeolith, bei dem zum teilweisen Austausch der Natriumionen gegen Ammoniumionen ein Natrium-Y-
3H0Q77
-HS-
\ Zeolith ionenausgetauscht wird, woran sich eine Dampfcalcinierung
und ein weiterer Ionenaustausch mit Ammoniak anschließt, um den Endgehalt an Natriumoxid auf weniger als
T Gewichtsprozent zu vermindern, woran sich eine Calcinierung
des neuerlich ausgetauschten Produkts anschließt. Gemäß der US-PS 3 781 199 kann die zweite Calcinierung durchgeführt werden, nachdem der Zeolith mit einem feuerfesten
Oxid vermischt wurde.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Katalysator geschaffen,
der enthält:
(a) einen ultrastabilen kristallinen Alumino-Silicat-Zeolith
(a) einen ultrastabilen kristallinen Alumino-Silicat-Zeolith
vom Y-Typ; Cb) eine anorganische Oxidmatrix, und
15 (c) diskrete Aluminiumoxidteilchen;
wobei der Zeolith vor seiner Vermischung mit (b) eine Größe der Elementarzelle von nicht mehr als etwa 24,5 Angström
aufweist, und der Katalysator einen solchen Gehalt an Seltenerdmetallen aufweist, daß das Verhältnis an Gewichtsprozent
Seltenerdmetalle, berechnet als Seltenerdmetalloxid, bezogen auf den ganzen Katalysator, geteilt durch die Gewichtsprozent
Zeolith, bezogen auf den ganzen Katalysator, im.Bereich
von etwa 0,01 bis etwa 0,08 liegt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ferner ein Verfahren zum katalytischen Cracken geschaffen, bei dem der oben angegebene
Katalysator verwendet wird.
Der erfindungsgemäße Katalysator muß einen solchen Gehalt
an Seltenen Erden aufweisen, daß das Verhältnis der Gewichtsprozent der Seltenen Erdmetalloxide, bezogen auf den
ganzen Katalysator, geteilt durch die Gewichtsprozent Zeolith, bezogen auf den ganzen Katalysator, im Bereich
von etwa 0,01 bis etwa 0,08, vorzugsweise von etwa 0,01 bis etwa 0,06 und noch bevorzugter von etwa 0,01 bis etwa 0,04
liegt.
Das Seltenerdmetall kann ein einziges Seltenerdmetali sein,
j oder es kann eine Mischung von Seltenerdmetallen der Elemente
mit den Ordnungszahlen von 57 bis 71 sein.
Der Alkalimetallgehalt des gesamten Katalysators liegt geeigneterweise
unterhalb von etwa 0,6 Gewichtsprozent, vorzugsweise unterhalb 0,3 Gewichtsprozent, berechnet als Alkalimetalloxid
bezogen auf den gesamten Katalysator.
Die erforderliche Menge an Seltenerdmetall kann entweder da- IQ durch in den Katalysator eingeführt werden, indem man einen
Zeolith herstellt, der den erforderlichen Seltenerdmetallgehalt aufweist und der dann mit einer üblichen Matrix gemischt
wird, oder indem die erforderliche Menge an Seltenen Erden im Katalysator dadurch erhalten wird, daß ein Zeolith
verwendet wird,' der im wesentlichen überhaupt keine Seltenerdmetallkationen
aufweist, d.h. weniger als 1 Gewichtsprozent Seltenerdoxid bezogen auf den Zeolith oder der weniger
als die erforderliche Menge an Seltenerdmetall aufweist, und
der gemischte Katalysator (d.h. Zeolith in einer Matrix dispergiert) anschließend mit einer Lösung behandelt wird, die
Seltenerdmetallbestandteile enthält, um die erforderliche Menge an Seltenerdmetallbestandteilen in den Katalysator
einzuführen. ■
Ultrastabile Zeolithe vom Y-Typ sind gut bekannt. Sie sind z.B. in den US-PS 3 293 192, 4 036 739, 3781 199, 4 036 739
sowie der Reissue 28 629 der US-PS 3 402 996 beschrieben. .
Durch die ausdrückliche Bezugnahme soll die Lehre der angegebenen Patentschriften auch als Teil der vorliegenden Be-Schreibung
angesehen werden. Ultrastabile Zeolithe vom Y-Typ sind auch in der Veröffentlichung von CV. McDaniel
und P.K. Mäher in Society of Chemical Engineering (London)
Monograph Molecular Sieves, S. 186 (1968) beschrieben. Der
Begriff "ultrastabil" .besagt bezogen auf einen Zeolith vom
Y-Typ^ daß der Zeolith eine gesteigerte Beständigkeit gegen
einen Abbau seiner Kristallinität bei hohen Temperaturen und bei einer Dampfbehandlung aufweist. Er ist chrakterisiert
durch einen Alkalimetallgehalt (Na, K oder ein belie-
3TAOO77
• ■ · - C »
biges anderes Alkalimetallion) von weniger als etwa 4 Gewichtsprozent,
berechnet als Alkalimetalloxid bezogen auf den Zeolith, eine Größe der Elementarzelle bzw. eine Gitterkonstante von nicht mehr als etwa 24,5 Angström, vorzugsweise
nicht mehr als etwa 24,4 Angström und ein Molverhältnis von Siliciumoxid zu Aluminiumoxid von wenigstens etwa
3. Der ultrastabile Zeolith vom Y-Typ wird sowohl durch
die kleinere Größe der Elementarzelle als auch den niedrigen
Gehalt an Alkalimetallkationen charakterisiert. Die Teilchengröße des Zeoliths kann in einem weiten Bereich variieren
und ist nicht kritisch, üblicherweise liegt die Teilchengröße
des Zeoliths im Bereich von etwa 0,1 bis 10 μ im Durchmesser, vorzugsweise von etwa 0,5 bis etwa 3 μ.
Der Zeolith kann Seltenerdmetallkationen. enthalten und kann zusätzlich Wasserstoffionen und Kationen der Gruppen IB bis
VTII-Metalle des Periodensystems der Elemente enthalten. Das
Periodensystem, auf das in dieser Beschreibung Bezug genommen wird, ist eines, wie es im Handbook of Chemistry and
Physics, veröffentlicht von der Chemical Rubber Company,
Cleveland, Ohio in der 45. Auflage 1964 angegeben ist. Wenn
zusätzliche Kationen außer denen der Seltenerdmetalle und der Alkalimetalle anwesend sind, sind die bevorzugten zusätzlichen
Kationen die von Calcium, Magnesium, Wasserstoff und
Mischungen dieser Kationen. Die Konzentration an Wasserstoff in dem fertig behandelten Zeolith ist die Konzentration, die
dem Unterschied zwischen der theoretischen Kationenkonzenrtration des jeweiligen betreffenden Zeoliths und der Menge
an Kationen, die in Form von z.B. Seltenerdmetall-und Rest-
30 Alkalimetallionen vorliegen.
Wenn der Gehalt an Seltenerdmetallen und der niedrige Alkalimetallgehalt
des Katalysators dadurch gesteuert werden, daß ein Zeolith verwendet wird, der so behandelt wurde, daß er
^k wenigstens einen Teil des er Lorder liehen Seltener dme Ut .1 lyehalts,
z.B. in Form von Seltenerdmetallkationen enthält, . kann der Zeolith mit der gewünschten Seltenerdmetallkomponente
nach verschiedenen Verfahren erhalten werden.
ein Verfahren zur Herstellung eines benötigten Zeoliths mit
nur einer begrenzten Menge an Kationen von Seltenerdmetallen und einem niedrigen Alkalimetallgehalt besteht darin, mit
einem ultrastabilen Zeolith vom Y-Typ mit einer Größe der Elementarzelle von nicht mehr als 24,5 Angström, vorzugsweise
nicht mehr als etwa 24,4 Angström zu beginnen, der weniger als 4 Gewichtsprozent Alkalimetall berechnet als
Alkalimetall bezogen auf den Zeolith enthält, und den ultrastabilen
Zeolith vom Y-Typ mit einem fluiden Medium in Kontakt zu bringen, das Seltenerdmetallkationen eines einzelnen
Seltenerdmetalls oder Kationen einer Mischung von Seltenerdmetallen enthält. Der Ionenaustausch wird in üblicher Weise
so durchgeführt, daß Salze der gewünschten Seltenerdmetalle
verwendet werden. Die Ionenaustauschverfahren sind dem Fachmann
gut bekannt und sind z.B. in den US-PSen 3 140 249, 3 140 251 und 3 140 253 beschrieben, wobei die Lehren dieser
ÜS-PSen Teil der vorliegenden Beschreibung sind.
Die Menge des verwendeten Seltenerdmetalls ist so gewählt,
daß sie nicht die Grenzen des Bereichs überschreitet, der für den erfindungsgemäßen Katalysator benötigt wird. Die
Gesamtmenge der benötigten Seltenen Erden kann durch Austausch direkt in den Zeolith eingebracht werden, oder nur
ein Teil der benötigten Menge des Katalysators gemäß der vorliegenden Erfindung kann durch Ionenaustausch in den Zeolith
eingeführt werden, und der Ausgleich der gewünschten erforderlichen
Menge kann dem endbehandelten Katalysator beigemischt werden, z.B. durch eine Nachbehandlung des fertigen
Katalysators mit einer Lösung, die Seltenerdmetallbestand-3^
teile enthält, die sich an den fertigen Katalysator anlagern.
Der mit Seltenen Erden ausgetauschte Zeolith wird z.B. durch Filtration gewonnen, mit Wasser gewaschen, um lösliche Substanzen
zu entfernen, und calciniert, z.B. bei einer Temperatur im Bereich von etwa 370 bis 872 0C (700 bis 1 600 0F)
für einen Zeitraum von etwa 0,5 bis 6 Stunden, vorzugsweise
bei Temperaturen von etwa 481 bis 649 0C (900 bis 1 200 0F)
für einen Zeitraum von etwa 1 bis 3 Stunden, und zwar in
» fr * · «A
Abwesenheit oder in Gegenwart von Wasser, das Dampf oder Wasser sein kann.
Der endgültige Zeolith kann mit anderen katalytischen Metallen komponenten wie mit Metallen der Gruppen HA, IHA, IVA, IB,
HB, IHB, IVB, VIB und VIII des Periodensystems der Elemente
zusammengesetzt werden.
Die Teilchengröße der Zeolithkomponente wird im allgemeinen im Bereich von etwa 0,1 bis 10 μ, vorzugsweise von etwa
0,5 bis 3 μ liegen. Geeignete Mengen der Zeolithkomponente
im gesamten Katalysator liegen im Bereich von etwa 1 bis 60, vorzugsweise von etwa 1 bis 40, noch besser von etwa 5 bis
40 und in der am stärksten vorgezogenen Ausführungsform von
etwa 8 bis 35 Gewichtsprozent, bezogen auf den ganzen Katalysator.
Der Katalysator der vorliegenden Erfindung enthält gegebenenfalls
eine Komponente aus porösem Aluminiumoxid. In der bevorzugten Ausführungsform des Katalysators der vorliegenden
Erfindung ist die Komponente aus porösem Aluminiumoxid anwesend»
Die Komponente aus porösem Aluminiumoxid des erfindungsgemäßen
Katalysators enthält diskrete Teilchen von verschiedenen porösen Aluminiumoxiden, vorzugsweise von kristallinem
Aluminiumoxid, die bekannt und kommerziell erhältlich sind. ■Im allgemeinen sind die porösen Aluminiumoxidkomponenten des
Katalysators der vorliegenden Erfindung diskrete Teilchen mit einer Gesamtoberfläche, gemessen nach dem Verfahren von
2 Brunauer, Emmett und Teller (BET), von mehr als etwa 20 m /g<
2 2
vorzugsweise mehr als 145 m /g;z.B. von etwa 145 bis 300m /g.
Vorzugsweise ist das Porenvolumen (BET) des Aluminiumoxids größer als 0,35 cm /g. Die durchschnittliche Teilchengröße
der Aluminiumoxidteilchen wird im allgemeinen weniger als 10 μ betragen, vorzugsweise wenige*- alu 3 μ. Vorzuysswe i uv
ist das poröse Aluminiumoxid ein solches Material, das anfangs, wenn es allein verwendet wird, bevor es mit den an-
-J^-JO -
deren Komponenten vermischt wird, eine geringere katalytische
Crackwirkung aufweist als die anorganische Matrix-Komponente des Katalysators. Vorzugsweise ist das poröse Aluminiumoxid ein "bulk"- oder "Massen"-Aluminiumoxid. Wenn der
Begriff "bulk"- oder "Massen"-Aluminiumoxid auf poröses Aluminiumoxid
angewendet wird, so ist in dieser Beschreibung dieser Begriff so zu verstehen, daß er ein Material beschreibt, das vorgeformt
und in eine solche physikalische Form gebracht wurde, daß seine Oberfläche
und Porenstruktur stabilisiert sind, so daß es, wenn es zu einem unreinen, anorganischen Gel zugesetzt wird, das
beträchtliche Mengen von restlichen löslichen Salzen enthält,
nicht dazu kommt, daß die Salze die Oberfläche und die Porencharakteristika meßbar ändern, noch daß sie einen chemischen
Angriff auf das vorgeformte poröse Aluminiumoxid erleichtern, das sich dabei verändern könnte. Z.B. bedeutet die Zugabe
eines "bulk"-Aluminiumoxids die Verwendung eines Materials, das durch eine geeignete chemische Reaktion· gebildet wurde,
die gebildete Aufschlämmung dann alterte, abfiltriert wurde,
getrocknet wurde, frei von Restsalzen gewaschen wurde und dann erhitzt, um den Gehalt an flüchtigen Komponenten auf
weniger als etwa 15 Gewichtsprozent zu senken. Die poröse
Aluminiumoxidkomponente kann geeigneterweise in dem erfindungsgemäßen Katalysator in einer Menge im Bereich von
etwa 5 bis etwa 40 Gewichtsprozent, vorzugsweise von etwa 10 bis etwa 30 Gewichtsprozent bezogen auf den gesamten
Katalysator vorliegen. Alternativ dazu sowie gegebenenfalls, kann ein Aluminiumoxid-Hydrosol oder -Hydrogel oder ein
wässriges Aluminiumoxid zu Beginn der Katalysatorherstellung
als Vorläufer der diskreten Teilchen des Aluminiumoxids in
30 dem fertigen Katalysator verwendet werden.
Die als Komponenten des erfindungsgemäßen Katalysators geeigneten
anorganischen Oxidmatrices sind amorphe katalytische anorganische Oxide wie z.B.-Siliciumoxid, Aluminiumoxid,
Siliciumoxid-Aluminiumoxid, Siliciumoxid-Zirkonoxid, SiIiciumoxid-Magnesiumoxid,
Aluminiumoxid-Boroxid, Aluminiumoxid-Titanoxid und dergleichen sowie Mischungen davon. Vorzugsweise
ist die anorganische Oxidmatrix ein siliciumoxid-
3H0077
haltiges Gel; besonders bevorzugt ist ein anorganisches Oxidgel, das eine amorphe Siliciumoxid-Aluminiumoxid-Komponente
ist, wie ein üblicher Siliciumoxid-Aluminiumoxid-Crack-Katalysator,
von dem verschiedene Typen und Zusammensetzungen kommerziell erhältlich sind. Diese Materialien werden
generell als ein Kogel von Siliciumoxid und Aluminiumoxid
hergestellt oder dadurch, daß ein Aluminiumoxid auf ein
vorgeformtes und vorgealtertes Hydrogel ausgefällt wird. Im
allgemeinen ist das Siliciumoxid als Hauptkomponente in den
IQ katalytischen Festkörpern, die in diesen Gelen vorliegen /
anwesend, wobei seine Mengen im Bereich von etwa 55 bis Gewichtsprozent liegen; vorzugsweise ist das Siliciumoxid
in Mengen anwesend, die zwischen etwa 70 bis 90 Gewichtsprozent liegen. Besonders bevorzugt sind zwei Kogele, von
denen das eine etwa 75 Gewichtsprozent Siliciumoxid und 25
Gewichtsprozent Aluminiumoxid enthält, und das andere etwa 87 Gewichtsprozent Siliciumoxid und 13 Gewichtsprozent Aluminiumoxid
enthält. Die anorganische Oxidmatrix-Komponente kann in dem erfindungsgemäßen Katalysator geeigneterweise
in einer solchen Menge anwesend sein, die im Bereich von etwa 40 bis etwa 99 Gewichtsprozent, vorzugsweise zwischen
etwa 50 und 80 Gewichtsprozent bezogen auf den Gesamtkatalysator liegt. Es fällt in den Bereich der vorliegenden Erfindung,
in den Katalysator andere Materialien einzuführen, die in Crackkatalysatoren verwendet werden wie verschiedene
andere Typen von Zeolithen, TonejKohlenmonoxidoxydationspromotoren
usw.
Der Katalysator der vorliegenden Erfindung kann nach einem
beliebigen von verschiedenen Verfahren hergestellt werden. Das bevorzugte Herstellungsverfahren für einen der Katalysatoren
der vorliegenden Erfindung, d.h. für einen Katalysator, der Siliciumoxid-Aluminiumoxid und poröses Aluminiumoxid enthält,
besteht darin, daß Natriumsilicat mit einer Lösung 3^vOn Aluminiumsulfat reagiert, wobei sich eine Aufschlämmung
eines Siliciumoxid-Aluniniumoxid-Hydrogels bildet, das man dann altern läßt, um die gewünschten Poreneigenschaften zu
erhalten, filtriert um eine beträchtliche Menge der überschüssigen
und unerwünschten Natrium-und Sulfat-Ionen zu entfernen, und
dann wieder in Wasser anteigt. Getrennt davon wird das "bulk"-Aluminiumoxid dadurch hergestellt, daß man z.B. Lösungen
von Natriumaluminat und Aluminiumsulfat unter geeigneten Bedingungen reagieren läßt, die Aufschlämmung altern
läßt, um die gewünschten Poreneigenschaften des Aluminiumoxids zu erhalten, abfiltriert, trocknet, wieder in
Wasser anteigt, um Natrium- und Sulfat-Ionen zu entfernen, und dann trocknet, um den Gehalt an flüchtigen Substanzen
IQ bis auf weniger als 15 Gewichtsprozent zu vermindern. Das
Aluminiumoxid wird dann in Wasser angeteigt und in den richtigen Mengenverhältnissen mit einer Aufschlämmung des
unreinen Siliciumoxid-Aluminiumoxid-Hydrogels vermischt.
Zu dieser Mischung wird die Zeolithkomponente zugegeben.
Eine ausreichende Menge jeder Komponente wird verwendet, damit die gewünschte Endzusammensetzung erreicht wird. Die
erhaltene Mischung wird dann filtriert, um einen Teil der restlichen überschüssigen löslichen Salze aus ihr zu entfernen.
Die filtrierte.Mischung wird dann getrocknet, um
trockene Festkörper zu erhalten. Die getrockneten Festköper werden anschließend wieder in Wasser angeteigt und im wesentlichen
frei von unerwünschten löslichen Salzen gewaschen. Der Katalysator wird dann bis zu einem Gehalt an restlichem
Wasser von weniger als etwa 15 Gewichtsprozent getrocknet. Der getrocknete Katalysator wird dann gewonnen. Der Katalysator
der vorliegenden Erfindung ist ganz besonders·für seine
Verwendung beim katalytischen Cracken von Kohlenwasserstoffen
geeignet.
Das katalytische Cracken mit dem erfindungsgemäßen Katalysator
kann in einer beliebigen üblichen Durchführungsform des katalytischen Crackens erfolgen.Geeignete Bedingungen für
katalytische Cracken umfassen einen Temperaturbereich von etwa 370 bis etwa 705 0C. (700 bis 1 300 0F) und einen Druck,
der von weniger als einer Atmosphäre bis zu mehreren hundert Atmosphären betragen kann, typischerweise von etwa atmosphärischem
Druck bis etwa 6,89 bar überdruck (100 psig) beträgt.
3U0077
ο fc »
Das Verfahren kann in einem Festbett, einem Bewegtbett, einem kochenden Bett, einer Aufschlämmung, einer Transportleitung
oder unter Wirbelbettbedingungen durchgeführt werden. Der erfindungsgemäße Katalysator kann verwendet werden, um
jede übliche Kohlenwasserstoffausgangsmischung, wie sie beim katalytischen Cracken verwendet wird, umzuwandeln, d.h,
er kann verwendet werden, um Bezine, Gasöle oder Rückstandsöle, die einen hohen Gehalt an metallischen Verunreinigungen
enthalten, zu cracken. Er ist besonders geeignet für das Cracken von Kohlenwasserstoffen, die im Gasölbereich sieden,
d.h. für Kohlenwasserstofföle, die einen Siedepunkt bei Atmosphärendruck im Bereich von etwa 232 bis 594 0C (450 bis
1 100 0F) aufweisen, um nicht nur Produkte mit einem niedrigeren Siedepunkt als die Ausgangsmischung zu erhalten, son-
dem auch ein Benzinprodukt, das eine verbesserte Oktanzahl
aufweist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen, die zur Veranschaulichung der vorliegenden
Erfindung dienen, näher erläutert. ■
Eine große Probe eines Katalysators, der hierin als Katalysator A bezeichnet wird, wurde in 5 gleiche Portionen unterteilt.
Der Katalysator A enthielt 20 Gewichtsprozent ultrastabilen Zeolith vom Y-Typ, 20 Gewichtsprozent von diskreten
Teilchen von porösem Aluminiumoxid, die in einer Matrix
von 60 Gewichtsprozent Siliciumoxid-Aluminiumoxid-Gel dispergiert
waren, wobei die Gewichtsprozentangaben ebenfalls auf den gesamten Katalysator (75 Gewichtsprozent Siliciumoxid
.und 25 Gewichtsprozent Aluminumoxid) bezogen sind. Eine
Portion wurde unumgesetzt zurückbehalten. Die restlichen 4 Portionen wurden so behandelt, daß verschiedene Grade an
Seltenerdmetallgehalten durch Nach-Austausch, d.h. durch Behandlung des zusammengesetzten Katalysators, eingestellt
wurden. Der Nach-Austausch wurde so durchgeführt, daß ein Gewichtsteil des Katalysators mit drei Gewichtsteilen Wasser
angeteigt wurde. Es wurde eine ausreichende Menge an Salpetersäure
zügegeben, um den pH-Wert der Aufschlämmung auf zwischen 6,0 und 6,5 einzustellen, und die Aufschlämmung
wurde auf 57,2 0C (135 0F) erhitzt. Danach würde eine gemischte
Lösung von Seltenerdchloriden zu der Aufschlämmung zugegeben, um den gewünschten Grad an Austausch zu erreichen.
Die Seltenerdlösung enthielt das Äquivalent von 484 g Seltenerdoxiden
pro Liter Lösung. Nachdem die Seltenerdlösung zugegeben worden war, wurde die Aufschlämmung erhitzt und
weitere 60 min gerührt. Der feuchte Kuchen wurde dann getrocknet und calciniert. Dieses Produkt wurde verwendet, um
4 Katalysatoren herzusteilen, die Katalysatoren B, C, D und E, die sich von dem Ausgangskatalysator nur dadurch unterschieden,
daß' ihnen verschiedene' Mengen Seltener Erden ;zugesetzt worden waren. Alle die Katalysatoren wurden dann 16
Stunden bei 76 0 0C Dampf behandelt um die Desaktivierung zu
simulieren, die in einer kommerziellen Crackeinheit auftritt.
Die Katalysatoren wurden dann auf zweifache Weise bewertet. Jeder wurde einmal auf seine Wirksamkeit unter Verwendung
des Standardmikroaktivitätstests(MAT) untersucht. Jeder Katalysator
wurde ferner unter Verwendung einer katalytischen Crackeinheit mit einem zirkulierenden Wirbelbett mit einem
Reaktor und Regenerierkesseln bewertet. Das in diesem Test verwendete eingespeiste Produkt ist in Tabelle 1 beschrie-
2b ben. Die Betriebsbedingungen sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Die Daten für die Ausbeute und die Produktqualität bei diesem Test sind in Tabelle 3 wiedergegeben, in der auch die
Gehalte an Seltenen Erden und die Ergebnisse des Mikroaktivitätstests
angeführt sind. Es kann Tabelle 3 entnommen wer-
3^ den, daß mit steigendem Gehalt an Seltenen Erden die Aktivität
und die Benzinausbeuten ebenfalls steigen. Die Ausbeuten an Koks und Gas vermindern sich. Diese sehr erwünschten
Wirkungen werden bei einem geringen Verlust an unverbleiter Oktanzahl bewirkt. Der Verlust an Oktanzahl wurde nicht sig-
OC
nifikant, solange das Verhältnis des Seltenerdoxids zum Zeolith
wie einleitend definiert über 0,08 lag.
Die Katalysatoren B und C sind Katalysatoren gemäß der vor-
• » · ι
• 1 t>>
1 liegenden Erfindung. Die Katalysatoren A und D fallen nicht
unter die erfindungsgemäßen Katalysatoren.
| Untersuchung des | eingespeisten Vakuumgasöls | 83,9 | 22,5 | |
| API-Dichte bei 15,6 ° (600F) | 36,7 | 530,0 | ||
| ι η | Molekulargewicht | 86.6/12,3 | ||
| Kohlenstoff/Wasserstoff,Gew.-% | abdestill. | 1,243 | ||
| Schwefel, Gew.-% | 335,6 | 746 | ||
| Stickstoff, ppm | 355/382,8 | 0,44 | ||
| Koksrückstand nach Conradson, | Gew.-% | 400,6/418,3 | ||
| 15 | Metalle, wppm | 435,6 | 5,5 | |
| Fe | 456,7/477,2 | 0,28 | ||
| Ni | 497.8/524,4 | 0,33 | ||
| V | 546,1 I | 5,16 | ||
| Bromzahl cgm/gm | (183) | |||
| 20 | Anilin Punkt,0C (0F) | (98) | ||
| Stockpunkt, 0C (0F) | 1,4937 | |||
| Brechungsindex bei 67 0C | ||||
| Destillation, 0C (0F) in Vol-% | (636) | |||
| 25 | 5% | (671/721) | ||
| 10/20 | (753/785) | |||
| 30/40 | (816) | |||
| 50 | (854/891) | |||
| 60/70 | (928/976) | |||
| 30 | 80/90 | [1015) | ||
| 95% |
40-
Tabelle Betriebsbedingungen
Reaktor
Temperatur, 0C (0F) 496,1 (925)
Katalysator/Öl, Gew. Verhältnis 4,0
Einsatzrate(1 \, W/Hr/W 15 bis 30
Temperatur, 0C (0F) 1100 bis 1125
am 'iKatalysator zurückbleibender Kohlenstoff,
Gew.-% 0,05 bis 0,25
(1) zur Veränderung der Umwandlung variiert 15
Mit Seltenen Erden nachausgetauschter Katalysator 20% USY, 20% Al2O3, 60% Siliciunoxid-Aluminiumoxid
(D
RE3O3,Gew.-%
RE0O-,, Gew.-% auf den gesamten Katalysator
(2)
MAT Umwandlung, LV % * ' 64,7
| 0 | ,022 | 0 | ,036 | 0 | ,098 |
| 0 | ,56 | 0 | ,89 | 2 | ,46 |
| 69 | ,1 | 70 | ,2 | 70 | CNI |
• ♦ *
» *
» *
H-, Gew.-% Einsatz Koks, Gew.-%
C3", Gew.-% Cc/221,1°C(430°F)Benzin,
_>u
RON unverbleit (3) MON unverbleit (4)
| 0 | ,051 | 0 | ,043 | 0,049 | 0,024 |
| 2 | ,6 | 2 | ,8 | 2,4 | 2,3 |
| 5 | ,6 | 5 | ,1 | 4,8 | 4,1 |
| 58 | ,5 | 60 | ,0 | 61 ,5 | 62,5 |
| 93 | ,9 | 92 | ,8 | 92,8 | 90,4 |
| 80 | ,0 | 79 | ,6 | 79,5 | 79,1 |
(1) Gewichtsprozent Seltenerdmetalloxide, bezogen auf den gesamten Katalysator, geteilt durch Gewichtsprozent
Zeolith, bezogen auf den gesamten Katalysator.
(2) MAT ist der Mikroaktivitätstest. vgl. Oil & Gas Journal, 1966, Bd. 64, S. 7, 84, 85 und Nov. 2,1971, S.60-68
(3) Research Oktanzahl unverbleit (ROZ)
(4) Motoroktanzahl unverbleit (MOZ)
1 Beispiel 2
Zwei Katalysatoren, die Katalysatoren E und F wurden hergestellt, und der zusammengesetzte Katalysator E wurde mit
einer Seltenerdmetallsalzlosung in einer Weise ähnlich der in Beispiel 1 beschriebenen nachbehandelt (nach-ausgetauscht).
Die Katalysatoren E und F enthielten 25 Gewichtsprozent ultrastabilen Zeolith vom Y-Typ, 20 Gewichtsprozent
diskreten Teilchen von porösem "bulk"-Aluminiumoxid, die in einer Matrix von 55 Gewichtsprozent (bezogen auf den Gesamtkatalysator)Siliciumoxid-Aluminiumoxid-Gel
dispergiert waren. Die Katalysatoren wurden in einem Mikroaktivitätstest (MAT) sowie in der gleichen katalytischen Crackeinheit
wie in Beispiel 1 beschrieben bewertet. Die Bedingungen des Einspeisens und des Betriebs waren dieselben wie in den
Tabelle 1 und 2 angegeben. Die Ergebnisse dieser Tests sind in der folgenden Tabelle 4 zusammengefaßt.
| Tabelle 4 | Katalysator | E | F | 0 | |
| 20 | RE3O3, Gew.-% (1) | 0,067 | 0,24 | ||
| Na„0, Gew.-% im Gesamtkatalysator | 0,15 | 0 | |||
| RE„O-o i-m Gesamtkatalysator, Gew.-% | 1 ,34 | 65,1 | |||
| MAT Umwandlung, LV % Ausbeuten bei 65% Umwandlung |
73,2 | 0,030 | |||
| 25 | H_, Gew. -% bezogen auf Einsatz | 0,029 | 2,6 | ||
| Koks, Gew.-% | 2,6 | 4,5 | |||
| C ~, Gew.-% | 4,5 | 59,4 | |||
| C.-/221 ,1°C(430°F)Benzin, Vol.-% | 61,0 | 92,4 | |||
| 30 | RON unverbleit | 92r2 | 79,9 | ||
| MON unverbleit | 79,3 | ||||
(1) Gew.-% Seltenerdmetalloxid bezogen auf Gesamtkatalysator geteilt durch Gew.-% Zeolith auf Gesamtkatalysator
3 U OO
\ Der Katalysator E ist ein Katalysator gemäß der vorliegenden
Erfindung. Wie aus den Daten von Tabelle 4 zu erkennen ist, wird bei einem Seltenerdmetalloxid/Zeolith-Verhältnis
von 0,067 nur eine schwache Abnahme der Oktanzahl beobach-
5 tet·
Drei Katalysatoren (Katalysatoren H, I, J), die verschiedene
Anteile von Seltenerdmetalloxiden enthielten, wurden mit
einem Vergleichskatalysator (als Katalysator G bezeichnet) verglichen. Alle vier Katalysatoren enthielten 20 Gewichtsprozent
ultrastabilen Zeolith vom Y-Typ, 20 Gewichtsprozent Aluminiumoxid in Form von diskreten Teilchen, die in einer
Matrix von 60 Gewichtsprozent (bezogen auf den.Gesamtkatalysator)
Siliciumoxid-Aluminiumoxid-Gel (75 Gewichtsprozent
Siliciumoxid, 25 Gewichtsprozent Aluminiumoxid) dispergiert waren. Der Katalysator H wurde hergestellt, indem der zusammengesetzte
Katalysator wie in Beispiel 1 beschrieben nachausgetauscht wurde. Die Katalysatoren I und J wurden
durch Vor-Austausch nur des ultrastabilen Zeoliths vom
Y-Typ mit einer gemischten Lösung von Seltenerdchloriden vor Zugabe des Zeoliths zu den anderen Ka'talysatorbestandteilen
hergestellt. Die Katalysatoren H und J sind Katalysatoren gemäß der vorliegenden Erfindung, Die Katalysatoren
.G und I sind keine Katalysatoren der vorliegenden Erfindung.
Nach dem Austausch mit den Seltenen Erden wurde der ultrastabile Zeolith vom Y-Typ mit Wasser gewaschen und dann 2
Stunden bei 537,8 0C (1 000 0F) calciniert, um sicherzustellen,
daß'die Seltenerdionen während der nachfolgenden 30
Schritte zur Katalysatorherstellung in dem ultrastabilen Zeolith vom Y-Typ verbleiben. Die Katalysatoren G, H, I und
J wurden unter Verwendung desselben Verfahrens wie in Beispiel 1 beschrieben bewertet, mit der Ausnahme, daß der
Katalysator J nicht in der katalytischen Crackeinheit mit dem Wirbelbett getestet wurde. Die erhaltenen Daten sind
in Tabelle 5 zusammengefaßt.
Wie aus Tabelle 5 zu ersehen ist schneidet der Katalysator
10 15 20 25 30 35
J bei einem Vergleich mit Katalysatoren desselben Gehalts RE2O.,, die durch Nach-Austausch des zusammengesetzten Katalysators
hergestellt wurden, vorteilhaft ab. Der Katalysator I zeigte keinerlei Überlegenheit über den Katalysator
G, der gar keine Seltenen Erden enthielt. Der Gehalt an Seltenen Erden des Katalysators I war zu niedrig, um die
MAT-Umwandlung oder die Produktausbeuten und Produktqualität
nennenswert zu ändern.
RE O3, Gew.-%(1)
Na3O, Gew.-% an Katalysator Gesamt RE2O3, Gew.-%
RE203an USY, Gew.-%
MAT Umwandlung, LV %
H-, Gew.-% Einsatz Koks, Gew.-%
C3", Gew.-%
C3", Gew.-%
C5 /221,1°C(430°F)Benzin,
RON unverbleit MON unverbleit
| 0 | ,12 | 0,035 | 0,008 | 0,043 ."'·, |
| 0 | 0,08 | 0,07 | ♦ β * * 0,15 ,..,., |
|
| 0 | ,0 | 0,63 | 0,16 | • * M 0,86 ·· · |
| 0 64 |
3,5 68,3 |
0,8 61,4 |
4,31 . . * # · f, a · 71,9 \,,v |
|
| 0,058 | 0,036 | 0,036 |
| 2,7 | 2,9 | 3,2 |
| 5,6 | 4,6 | 5,7 |
| 57,5 | 62,0 | 56,5 |
| 93,6 | 92,7' | 93,6 |
| 80,1 | 79,7 | 80,2 |
(1) Gew.-% Seltenerdmetalloxid bezogen auf den Gesamtkatalysator geteilt durch Gew.-%
Zeolith auf den Gesamtkatalysator
Claims (12)
1 Patentansprüche
(a) einen ultrastabilen kristallinen Alumosilicat-Zeolith vom Y-Typ;
(b) eine anorganische Oxidmatrix/ und
(c) diskrete Teilchen von Aluminiumoxid,
wobei der Zeolith vor seiner Vermischung mit der Oxidmatrix (b) eine Größe der Elementarzelle von nicht mehr als
etwa 24,5 Angström aufweist, und der Katalysator einen
solchen Gehalt an Seltenerdmetallen aufweist, daß das Verhältnis der Oxide der Seltenen Erden in Gewichtsprozent
bezogen auf den Gesamtkatalysator geteilt durch den Zeolith in Gewichtsprozent bezogen auf den Gesamtkataly-
15 sator im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 0,08 liegt.
2. Katalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis der Oxide der Seltenen Erden im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 0,06 liegt.
■
3. Katalysator nach Anspruch 1 oder 2,. dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis der Oxide der Seltenen Erden im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 0,04 liegt.
4. Katalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zeolith vor seiner Vermischung mit der Oxidmatrix (b) eine Größe der Elementarzelle von
nicht mehr als etwa 24,4 Angström aufweist.
5. Katalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeolith in einer Menge von etwa 1
bis etwa 60 Gewichtsprozent vorliegt.
6. Katalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge-ΰΟ
kennzeichnet, daß der Katalysator einen Alkalimetallgehalt von weniger als etwa 6 Gewichtsprozent, berechnet
als Alkalimetalloxide bezogen auf den Gesamtkatalysator, aufweist.
7. Katalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aluminiumoxidteilchen eine Ober-
2
fläche von mehr als etwa 20 m /g und ein Porenvolumen
fläche von mehr als etwa 20 m /g und ein Porenvolumen
größer als etwa 0,35 cm /g aufweisen.
8. Katalysator, nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aluminiumoxidteilchen als solche eine geringere Crackaktivität aufweisen als die anorganische
Oxidmatrix.
9· Katalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aluminiumoxidteilchen in einer Menge von etwa 5 bis 40 Gewichtsprozent vorliegen, der
Zeolith in einer Menge von etwa 4 0 bis etwa 90 Gewichtsprozent vorliegt, jeweils bezogen auf den Gesamtkatalysator.
10.. Verfahren zum katalytischem Gracken eines Kohlenwasserstoff-Ausgangsmaterials,
dadurch gekennzeichnet, daß unter den Bedingungen für das katalytische Cracken das
Ausgangsmaterial mit einem der Katalysatoren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 in Kontakt gebracht wird.
11. Katalysator nach Anspruch 1 und wie er obenstehend unter ■ besonderem Bezug auf die Beispiele beschrieben wurde.
12. Verfahren zum katalytischen Cracken eines Kohlenwasserstoff-Rohgemischs
wie es obenstehend unter besonderem
Bezug auf die Beispiele beschrieben wurde. 30
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-
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Representative=s name: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. |
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