DE3038717A1 - Radialdichtung - Google Patents
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Description
- 3 -HOEGER1 STdühiReCHT" &:'RARTNER3 0 3 8 7 1
PATENTANWÄLTE UHLANDSTRASSE 14 c · O 700Ο STUTTGART 1
A 44 379 m Anmelder: Polimac S.a.S. di
m - 192 Pelissero-Panchetti & C,
10. Oktober 1980 Via Isernia 2
10151. Torino
(Italien)
Beschreibung Radialdichtung
Die Erfindung betrifft eine Radialdichtung, die insbesondere für Achsen geeignet ist', welche sich ihrerseits axial durch
ein Druckmedium enthaltende Zylinder bewegen, insbesondere in Stoßdämpfern des McPhersons-Typs, wobei die Dichtung in
an sich bekannter Weise einen starren Stützring aufweist und einen aus flexiblem Abdichtungsmaterial hergestellten
Formkörper, welcher auf dem Ring montiert ist und wenigstens eine kreisförmige, dynamische Dichtlippe an der Achsoberfläche
und wenigstens eine kreisförmige, statische Dichtlippe an einer die Vorderseite des Zylinders verschließenden,
senkrecht zur Mittellinie der Achse gelegenen Fläche aufweist,
Dichtungen dieses Typs sind gut bekannt und finden in der Technik Anwendung; sie umfassen im allgemeinen neben den
erwähnten Merkmalen eine weitere, dynamische Dichtlippe, welche auf die Achsoberfläche an demjenigen Ende wirkt, .
welches dem Ende, an dem der Druck ausgeübt-wird, gegenüberliegt,
während die Hauptdichtlippe ferner in Abdichtposition gegen die Achsoberfläche durch eine passende Feder, beispielsweise
eine Schraubenfeder, angedrückt wird, wobei diese Feder ringförmig·an der Außenseite der Hauptdichtlippe angeordnet
und in der Lage ist, eine radiale Wirkung zur Mittellinie der Achse hin zu entwickeln,
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Die Dichtungen dieser Art, wie sie bis jetzt hergestellt und verwendet werden, weisen eine Hauptlippe mit einer die Lippe
äußerlich begrenzenden Fläche auf, welche dazu bestimmt ist, dem Mediumdruck zu unterliegen und mit der Achse der Dichtung
■einen bestimmten Winkel bildet. Dieser Winkel ist offensichtlich
bestrebt, seine Öffnung nach dem Aufbringen der Dichtung auf die Achse und der anschließenden Verdrehung der Lippe um
ihre betreffende Gelenklinie zu vergrößern. In jedem Falle zeigt bei bekannten Ausführungsformen dieser Winkel, welcher
auch Schneidewinkel genannt wird, immer eine Öffnung, die wesentlich kleiner als 60° ist, so daß, wenn sich die Dichtung
in ihrer Arbeitsposition befindet, die erwähnte Fläche eine _ .im wesentlichen kegelstumpfförmige Gestalt hat, wobei der
Scheitel auf der Achsmittellinie innerhalb des Dichtringes der Dichtung liegt.
Diese bekannten Dichtungen lieferten jedoch keine voll befriedigenden
Ergebnisse, insbesondere bei den oben beschriebenen Anwendungsfällen, da ein Ausblasen der Stoßdampferflüssigkeit
auftrat, vor allem nach langer Benutzung desselben.
Im Hinblick darauf ist es Aufgabe der Erfindung, eine Radialdichtung
dieser Art und für die angegebenen Anwendungsfälle
vorzuschlagen, welche es gestattet, in Übereinstimmung mit der dynamischen Abdichtung ein Durchblasen des Druckmediums
streng zu vermeiden. Weiterhin soll gemäß der Erfindung eine gattungsgemäße Dichtung mit den erwähnten Merkmalen geschaffen
werden, welche auch eine bessere statische Abdichtung im Zusammenhang mit der Verschlußfläche des Zylinders, insbesondere
in Stoßdämpfern, ermöglicht.
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Gemäß der Erfindung und im Gegensatz zu den erwähnten Merkmalen der bekannten Technik wird die Aufgabe der
Erfindung durch eine Dichtung, wie oben angegeben, gelöst,
die
wobei jene^Dichtlippe außen begrenzende Flache, welche dazu bestimmt ist, dem Mediumdruck zu unterliegen, mit der Achse der Dichtung einen solchen Winkel bildet, daß nach Verbringung in die Arbeitsstellung und anschließender Verdrehung der Lippe um ihre Gelenklinie der von dieser Fläche mit der Mittellinie der Achse gebildete Winkel oder Schneidwinkel im wesentlichen gleich 90° wird. Es wurde tatsächlich beobachtet, daß bei einer Dichtung gemäß der Erfindung die Hauptdichtlippe ihren maximalen Schab- oder Reibeffekt mit * anschließender, maximaler Dichtwirkung entwickelt, und zwar selbst nach langem Gebrauch des Stoßdämpfers od. dgl., in. den die Dichtung eingepaßt ist. . -
wobei jene^Dichtlippe außen begrenzende Flache, welche dazu bestimmt ist, dem Mediumdruck zu unterliegen, mit der Achse der Dichtung einen solchen Winkel bildet, daß nach Verbringung in die Arbeitsstellung und anschließender Verdrehung der Lippe um ihre Gelenklinie der von dieser Fläche mit der Mittellinie der Achse gebildete Winkel oder Schneidwinkel im wesentlichen gleich 90° wird. Es wurde tatsächlich beobachtet, daß bei einer Dichtung gemäß der Erfindung die Hauptdichtlippe ihren maximalen Schab- oder Reibeffekt mit * anschließender, maximaler Dichtwirkung entwickelt, und zwar selbst nach langem Gebrauch des Stoßdämpfers od. dgl., in. den die Dichtung eingepaßt ist. . -
Dies geht wenigstens teilweise auf die Tatsache zurück, daß
dann, wenn die oben erwähnte Fläche so wie in den bekannten Konfigurationen geneigt ist, die Kraft, welche sich aus dem
auf jene Fläche ausgeübten Mediumdruck ableitet, in eine· erste, senkrecht zu jener Fläche verlaufende Komponente und
in eine zweite Komponente aufgelöst wird, die parallel zu jener Fläche verläuft und zur Mittellinie der Achse hin gedreht
ist. Die erste Komponente, deren Verlängerung außerhalb der Rotationslinie der Lippe liegt, schließt eine Rotationsbeanspruchung
auf die Lippe in einer Richtung entgegengesetzt zur Richtung der Dichtung ein, während die zweite
Komponente die Möglichkeit eines Durchblasens des Mediums oder Ausleckens zwischen Dichtkante und Achsoberfläche bestimmt.
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Im Gegensatz hierzu hat bei einer Dichtung gemäß der Erfindung die aus dem Mediumdruck abgeleitete Kraft eine auf
jene Oberfläche wirkende Resultierende, die im wesentlichen parallel zur Mittellinie der Achse verläuft, und deren
Wirkungslinie die Gelenklinie der Lippe schneidet oder innerhalb
derselben hindurchgeht.
Im letzteren Fall wirkt die Kraft dahingehend, die Lippe zur Achsoberfläche hin zu verdrehen und infolgedessen die Abdichtungsverhältnisse
zu steigern. Gemäß einem weiteren, .vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist die Dichtung, in
welcher ihr starrer Stützring mechanisch parallel zur Mittellinie der Achse in Richtung zur Vorderseiten-Verschlußfläche
des Zylinders hin mechanisch belastet ist, zum Zwecke einer statischen Abdichtung an jener vorderen Verschlußfläche mit
wenigstens zwei kreisförmigen und konzentrischen Dichtlippen versehen, die zwischen sich einen Hohlraum bestimmen. Auf
diese Weise wird eine Art von Labyrinth erhalten, welches beträchtlich dazu beiträgt, die Dichtwirkung der Dichtung
in diesem Bereich zu verbessern und eine Garantie dagegen
ist, daß ein Leckwerden aufgrund eines möglichen Ritzens
der Verschlußfläche eintritt.
Da darüber hinaus während des Montierens des 'Stoßdämpfers '
die Dichtung anfänglich an der Vorderseiten-Verschlußfläche des Zylinders angeordnet ist, wonach der Stoßdämpfer mit
Hilfe eines den steifen Stützring belastenden, mechanischen Mittels montiert wird, sind die Möglichkeiten, daß sich die
Dichtung während der Montageoperation aus ihrer idealen, theoretischen Position heraus verschiebt, im Vergleich mit
bekannten Lösungen vermindert, bei denen lediglich eine
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einzige Dichtlippe vorgesehen ist, weil die Einpaß- und Haltefläche zwischen Dichtung und Verschlußfläche vergrößert
ist.
Fig. 1 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Stoßdämpfers des McPherson-Typs, an welchem eine erfindungsgemäße
Dichtung, die in den beiden Figurenhälften in zwei verschiedenen Versionen dargestellt ist, angebracht ist.
Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht entlang einer durch.die
Achse der Dichtung verlaufenden Ebene.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Schnittansicht mit einer Darstellung der statischen Dichtlippen in ihren minimalen und
maximalen Verbiegungszuständen.
Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht entsprechend derjenigen in Fig. 2 mit einer Darstellung der gleichen Dichtung in ·
eingepaßtem Zustand.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist ein Stoßdämpfer eines an sich bekannten Typs einen äußeren Zylinder 10, eine koaxiale,
innere Achse 12 und ein Verschlußelement oder eine Verschlußfläche 14 für den Zylinderboden auf. Das Element 14 ist
hermetiseh mit einer Dichtung 16 in den Zylinder 10 eingepaßt, wobei zur Befestigung ein Gewinde 16' oder - bei einer
anderen Ausführungsform - eine Schweißstelle 16" dient. Das
Element 14 ist in der Lage, ein axial belastendes, mechanisches Element 18 abzustützen, innerhalb dessen sich die Achse 12
axial in beiden Richtungen entsprechend dem Pfeil X bewegen
kann, wobei auch eine Antifriktionsbüchse 19 im Bedarfsfall, vorgesehen sein kann. Die Verschlußfläche 14 ist mit einer
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Radialdichtung 20 versehen, die dazu dient, ein Auslaufen von unter Druck stehendem Medium,"insbesondere Drucköl,
welches im Hohlraum 22 des Zylinders 10 vorhanden ist, zu verhüten, und zwar sowohl an der Fläche 14 als auch an der
Außenfläche der Achse 12.
Um dies zu erreichen, weist die Dichtung 20, wie am besten
aus Fig. 2 und 4 ersichtlich, einen starren Stützring 24,
beispielsweise aus Metall, auf, welcher einen Körper trägt, der seinerseits aus einem flexiblen Dichtmaterial hergestellt
ist, insbesondere aus gummiähnlichem Material. Dieser aus Dichtmaterial hergestellte Körper ist mit 26 bezeichnet.
In Fig. 2 und. 4 ist die Dichtung in Querschnittsansicht entlang einer Ebene dargestellt, die durch ihre Achse verläuft.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf diese Schnittansicht mit der Angabe von Punkten und Linien derselben,
denen Linien und Flächen offensichtlich entsprechen, die man aus der Umhüllenden dieser Punkte und Linien um die
Dichtungsachse herum erhält. Diese Dichtungsachse fällt mit der Mittellinie der Achse 12 zusammen, wenn sich die Dichtung
in Arbeitsstellung befindet. Vor allem zeigt, wie sich
aus Fig. 2 ergibt, die Dichtung im wesentlichen zwei Lippen, nämlich eine Hauptlippe 28 und eine sekundäre Lippe 30, wobei
die erstere Lippe sich an der dem Druck unterworfenen Seite der Dichtung befindet, während die letztere Lippe eine
Dichtwirkung unter Bedingungen ausübt, die keinem Druck unterworfen sind.
Entsprechend einer bekannten Technik werden die Dichtlippen in solcher Weise hergestellt, daß sie im Moment der Montage
eine'Verdrehung oder Verschwenkung um einen Punkt (in Querschnittsansicht)
erfahren, wobei dieser Punkt etwa in dem
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Bereich .liegt, der in Fig. 2 mit A angegeben ist. Diese
Verdrehung tritt unter dem radialen Druck auf, welcher nach außen bei der Einpassung ausgeübt wird. Die beiden Dichtlippen
28 und 30 weisen. Oberflächen 32 bzw. 34 auf, welche der Achse der Dichtung zugekehrt und winkelmäßig so angeordnet
sind, daß sie negative bzw., positive Winkel mit der Achse in der Weise einschließen, A daß sich unter Betriebsverhältnissen ein Hohlraum 36 (Fig. 4) ergibt, welcher zur
Dichtung aufgrund der Ausbildung einer Art Labyrinth beiträgt. Die Hauptlippe 28 ist in ihrem oberen Teil durch eine Fläche
38 bestimmt, welche dem Mediumdruck unterworfen ist und mit der Dichtungsachse in der in Fig. 2 dargestellten Außerbetriebsstellung
einen vorgegebenen Winkel 06 bildet, welcher in dem dargestellten, besonderen Fall größer als 60. ist.
In jedem Fall hat der Winkel oL eine Öffnung oder Größe, die
vom Dichtungsmaterial und dem Dichtungslippen-Artikulationswinkel
abhängt. Diese Winkelöffnung wird in solcher Weise berechnet, daß nach Einpassung der Dichtung jene Fläche 38
mit der Mittellinie der Achse 12 einen Winkel oL bildet, der im wesentlichen gleich 90° ist. Auf diese Weise gibt der
vom Öl auf die Fläche 38 ausgeübte Druck Anlaß zu einer Resultierenden R (Fig. 4), welche im wesentlichen parallel
zur Mittellinie der Achse 12 verläuft und es ermöglicht, vorteilhafte Eigenschaften einer besseren Achsdichtung zu
erreichen, und zwar Dank der Erzielung eines maximalen Reiboder Schabeffektes und der Eliminierung von Möglichkeiten
des Ausleckens von Druckmedium. (Dieses Auslecken oder Ausblasen
des Druckmediums tritt bei gewöhnlichen Dichtungen immer dann ein, wenn ein Keil aufgrund der Geometrie des
Winkels erhalten wird, der üblicherweise "Schneidewinkel" genannt wird, und zwar selbst dann, wenn er entsprechend
gegenwärtig angewandter Technologien direkt aus dem Formvorgang erhalten wird).
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Weiterhin ist die Resultierende R im wesentlichen mit dem Artikulations- oder Gelenkpunkt der Dichtlippe ausgerichtet
oder gegebenenfalls in Richtung auf die Mittellinie der Achse 12 mit Bezug auf diesen Punkt verschoben. Infolgedessen
hat sie die Tendenz, die Dichtlippe 28 gegen die Oberfläche der Achse 12 zu schieben. Diese Wirkung wird in
an sich bekannter Weise durch ein elastisches Element 40 vervollständigt, beispielsweise in Gestalt einer Spiralfeder,
welche unter Druck von einem passenden Sitz 42 aufgenommen ist, der seinerseits auf der Außenseite der Dichtlippe
28 vorgesehen ist. Die Dichtung weist weiterhin entsprechend ihrem statischen Dichtungsbereich an der den
Zylinder verschließenden Fläche 14 zwei ausgerichtete und konzentrische Dichtlippen 44 und 46 auf, welche zwischen
sich einen Hohlraum 48 ausbilden. Wenigstens eine dieser Lippen, im vorliegenden Fall die Lippe 44, ist im wesentlichen
mit der Richtung Y der Dichtungskompression durch das Element 18 auf den metallischen Ring 24 ausgerichtet.
Das Vorhandensein der beiden Lippen 44, 46 und des Hohlraums
48 schafft vor allem ein Labyrinth, welches es ermöglicht, eine perfekte Abdichtung selbst in dieser
Situation zu gewährleisten. Darüber hinaus wird durch Vergrößerung der Dichtungsabstiitzungsflache auf der Verschlußfläche
14 ein weiterer Vorteil dadurch erreicht, daß die Dichtung sicherer in ihrer theoretischen Einpaßstellung
gehalten ist, da die Dichtung besser daran gehindert ist, Positionen einzunehmen, die radial mit Bezug auf die geplante
Position versetzt ist, bevor das Verschluß- und Kompressionselement 18 angewandt wird und während des
Einpassens desselben. Auf diese Weise ist eine präzise
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Positionierung der Dichtung in vollkommenerer Weise gewährleistet.
Man erhält infolgedessen auch eine bessere Garantie dafür, daß die Dichtung unter idealen Verhältnissen arbeiten
kann, ohne anschließend einer sie aus dem Gleichgewicht bringenden Abnutzung zu unterliegen, welche die Dichtung
und infolgedessen den gesamten Stoßdämpfer rasch unbrauchbar machen würde.
Ferner gibt die Doppeldichtung, wie' sie durch die beiden
Lippen erreicht wird, eine Garantie gegen ein mögliches Mediumauslecken aufgrund eines Einkerbens der Verschlußfläche,
welches beispielsweise von Herstellungsdefekten derselben herrührt, und ermöglicht schließlich die Absorption
großer Einpaßhübe (Fig. 3), wobei wirtschaftlichere, mechanische Konfigurationen mit größeren Toleranzen ermöglicht
sind.
Es ist zu beachten, daß die hier beschriebene und dargestellte Konfiguration Abwandlungen und Modifizierungen
erfahren kann, ohne dabei vom allgemeinen Erfindungsgedanken abzuweichen.
Claims (3)
- HOEGER, STELtRHCHTp.&: RARTNER3 0 3 87 1PATENTANWÄLTE UHLANDSTRASSE UcD 7000 STUTTGART 1A 44 379 m Anmelder: Polimac S.a.S. dim - 192 Pelissero-Panchetti & C.10. Oktober 1980 Via Isernia 210151 Torino(Italien)Patentansprüche :( 1.^Radialdichtung für Achsen (12)/ die sich axial durch ein Druckmedium enthaltende Zylinder (10) bewegen, insbesondere in McPhersons-Stoßdämpfern, mit einem steifen Stützring (24) und einem Formkörper (26) aus flexiblem Abdichtmaterial, der auf den Ring aufgebracht ist und · wenigstens eine kreisförmige-, dynamische Dichtlippe (28) an der Achsoberfläche und wenigstens eine kreisförmige, statische Dichtlippe (44) an der die Zylindervorderseite verschließenden, senkrecht zur Mittellinie der Achse (12) verlaufenden Fläche (14) aufweist, wobei die dynamische Dichtlippe (28) in ihrem Nicht-Arbeitszustand vor dem Aufbringen auf die Achse (12) eine die Lippe (28) außen begrenzende, dem Mediumdruck unterworfene Fläche (38) aufweist, die mit der Achse der Dichtung (20) einen solchen Winkel (oC ) bildet, da^ nach Verbringung in den Arbeitszustand und anschließender Verdrehung der Lippe (28) um ihre Gelenklinie (A) der von dieser Fläche (38) mit einer Mantellinie der Achse (12) gebildete, auch Schneidewinkel genannte Winkel (o&' ) im wesentlichen gleich 90 wird.
- 2. Dichtung nach Anspruch 1, wobei der im Nicht-Arbeitszustand gemessene Winkel (cL ) in Abhängigkeit von der im Konstruktionsstadium in Aussicht genommenen Dichtungsgeometrie. variiert und nicht kleiner als 60 ist.A 44 379 mm - 19210. Oktober 1980
- 3. Dichtung nach Anspruch 1, wobei die Lippendichtflache (32) bis zu einer Position, die im wesentlichen der Lippen-Gelenklinie (A) entspricht, mit der Dichtungsachse einen negativen Winkel bildet, wobei sie mit einer Fläche (34) verbunden ist, die mit der Dichtungsachse einen positiven Winkel bildet und zu einer zweiten, an der dem Druck nicht unterworfenen Seite gelegenen Dichtlippe (30) gehört, und wobei zwischen den beiden Dichtlippen (28,30) ein Hohlraum (3 6) ausgebildet ist.4. Dichtung nach Anspruch 1, wobei der Stützring (24) mechanisch in einer Richtung parallel zur Mittellinie der · Achse ' (12) und zur Verschlußfläche (14) der Zylindervorderseite hin belastet ist, und wobei eine statische Abdichtung an der Vorderseiten-Verschlußfläche (14) durch wenigstens zwei kreisförmige und konzentrische Dichtlippen (44,46) gewährleistet ist, die zwischen sich einen Hohlraum (48) ausbilden.5. Dichtung nach Anspruch 4, wobei wenigstens eine der statischen Dichtlippen (44,46) im wesentlichen mit dem Stützringbereich ausgerichtet ist, der mechanischen Belastungen unterliegt.3 -
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- 1980-10-16 US US06/197,628 patent/US4357026A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4406782A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Dallmer Gmbh & Co | Ablaufarmatur für Fußböden und Decken |
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Also Published As
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| IT7925963A0 (it) | 1979-09-25 |
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