DE3038578A1 - Verkaufsautomat - Google Patents
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- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
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Description
Verkauf s automat
Die Erfindung betrifft einen Verkaufsautomaten mit einer Anzeigeeinrichtung zur Anzeige des Betrages eingegebenen
Geldes, bei dem die Verkaufspreise der auszugebenden Artikel an einer Einstelleinrichtung eingestellt sind.
Für den Aufsteller .eines Verkaufsautomaten ist es
wichtig, den Gesamtumsatz des Verkaufsautomaten zu kennen, um Aufschluß über die Geschäftslage zu erhalten.
Ein bekanntes Konzept für die Ümsatzanzeige eines Verkaufsautomaten
besteht darin, einen Zähler zu verwenden, 0 der die bei den einzelnen Verkaufsvorgängen getätigten
Umsätze kumuliert und an einen Drucker zum Ausdrucken des Zählerstandes des Zählers angeschlossen ist. Ein
solcher Verkaufsautomat erfordert aber den zusätzlichen Einsatz eines Druckers, wodurch erhöhte Kosten entstehen.
5 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verkaufsautomaten
der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine Umsatzanzeige ermöglicht, ohne daß hierdurch
die Herstellungskosten wesentlich erhöht würden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Verkaufspreis des jeweils auszugebenden
Artikels einem Umsatzzähler zugeführt wird, der die Verkaufspreise sämtlicher bisher ausgegebener Artikel
kumuliert und.dessen Inhalt über eine Steuereinrichtung
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der Anzeigeeinrichtung zuführbar ist, und daß eine Schaltereinrichtung vorgesehen ist, bei deren Bestätigung die Steuereinrichtung den Inhalt des Umsatzzählers
der Anzeigeeinrichtung zuführt.
Die Anzeigeeinrichtung, mit der bei den einzelnen Ausgabevorgängen
den Kunden die Geldbeträge, der einge- . worfenen Münzen bzw. das aufgrund der eingeworfenen
Münzen noch vorhandene Guthaben angezeigt werden, wird hierbei gleichzeitig für die Umsatzanzeige mit ausgenutzt.
Wenn der Aufsteller oder der Bedienungsmann eines Verkaufsautomaten den Gsamtumsatz abfragt, befindet
sich der Verkaufsautomat normalerweise nicht im Ausgabe-Betriebszustand, so daß die Anzeigeeinrichtung,
mit der üblicherweise dem Kunden der Betrag des eingeworfenen Geldes angezeigt wird, für einen anderen Zweck
benutzt werden kann., nämlich zur Anzeige des Umsatzes, der an dem Verkaufsautomaten seit einer bestimmten Einstellung
getätigt worden ist. Ein wichtiger Vorteil besteht also darin, daß die Anzeigeeinrichtung, an der
der Kunde den Betrag des eingeworfenen Geldes ablesen kann, gleichzeitig dazu benutzt werden kann, dem Automatenauf
steller den Gesamtumsatz anzuzeigen.
Hierzu dienen der Umsatzzähler, der die Verkaufspreise
der einzelnen ausgegebenen Gegenstände kumulativ addiert bzw. zählt, sowie ein Anzeigesteuerschalter
und eine Steuerschaltung, durch die der Inhalt des Umsatzzählers in Abhängigkeit von der Betätigung des
Anzeigesteuerschalters an der Anzeigeeinrichtung angezeigt werden kann.
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Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird als Anzeigesteuerschalter ein Schalter benutzt, der bei
herkömmlichen Verkaufsautomaten bereits vorhanden ist,
und die Anzeige des Umsatzbetrages erfolgt, indem dieser existierende Schalter in bestimmter Weise betätigt wird.
Beispielsweise kann die Schaltung so ausgebildet sein, daß der Schalter seine übliche Funktion der Anzeige des
Geldbetrages der eingeworfenen Münzen usw. dann ausführt, wenn er einmal gedrückt wird, wogegen er die
Funktion des Anzeigesteuerschalters ausübt, wenn er
zweimal hintereinander gedrückt wird. Da der Gesamtumsatz unter Verwendung des bereits vorhandenen Schalters
zur Anzeige der Geldbeträge eingeworfener Münzen oder
eines Saldos für die Steue^ng der Umsatzanzeige mitbenutzt
wird, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
besonders kostengünstig herstellbar. Wenn als■Anzeigesteuerschalter
ein bereits vorhandener Schalter benutzt wird, trägt dies noch weiter zur Verringerung der Kosten
bei.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein Blockschaltbild einer Anzeigeeinrichtung für den Gesamtumsatz und
Figur 2 ein Blockschaltbild des Anzeigesteuer-Torteiles aus Figur 1.
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Zunächst wird anhand von Figur 1 die Operation eines üblichen Verkaufsautomaten kurz beschrieben. Eine eingeworfene
Münze (oder Banknote) wird hinsichtlich ihres Wertes von einem Banknoten/Münzen-Erkennungsteils 12
erkannt und auf Echtheit untersucht. Ein Aufwärts/Abwärts-Zähler
13 addiert die Beträge der eingeworfenen Münzen. Das Signal an der Steuerleitung 14 für Aufwärts/
Abwärts-Zählung ist anfangs "0" und der Zähler 13 ist auf den Additionsmodus eingestellt. Die Verkaufspreise
sämtlicher von dem Verkaufsautomaten auszugebender
Artikel sind an einer Einstelleinheit 15 eingestellt. Die Einstelleinheit 15 liefert Verkaufspreissignale
P1 - P für die jeweiligen Artikel an den einen Vergleichseingang
einer Komparatorschaltung 16. Die Komparatorschaltung
16 empfängt an ihrem anderen Vergleichseingang den jeweiligen Zählwert vom Ausgang des Zählers
13. Die Komparatorschaltung 16 vergleicht den Gesamtbetrag der eingeworfenen Münzen mit den Verkaufspreisen
und erzeugt für die einzelnen Artikel (d.h., für diejenigen Artikel, deren Verkaufspreis gleich oder kleiner
ist als der Gesamtbetrag der eingeworfenen Münzen) Signale V1 - V , die angeben, daß eine Warenausgabe für
diese Artikel möglich ist. Die Signale V1-V werden
über UND-Tore 18-1 bis 18-n einer Ausgabeeinheit 19
sowie Schaltungen 17-1 bis 17-n für Signalempfang und
-abgabe zugeführt. Die UND-Tore 18-1 bis 18-n sind normalerweise durchgeschaltet.
Die Ausgabeeinheit 19 enthält (nicht dargestellte) Wählschalter
zum Einstellen der gewünschten Artikel. Wenn •30 irgendein Wählschalter eines Artikels, für den ein
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eine mögliche Warenausgabe anzeigendes Signal (eines der Signale V1 - V ) ansteht gedrückt wird, wird ein
Motor für die Ausgabe des ausgewählten Artikels angetrieben und der ausgewählte Artikel wird in ein Ausgabefach
hinein ausgegeben. Gleichzeitig wird nur dasjenige Wählsignal (eines der Signale S- - S ) von der
Ausgabeeinheit 18 an eine der Schaltungen 17-1 bis 17-n
abgegeben, das dem ausgewählten Artikel entspricht und ferner dem entsprechenden UND-Tor 18-1 bis 18-n zugeführt.
Wenn einer der Wählschalter an der Ausgabeeinheit 19 gedrückt wird, um den Automaten in einen
Zustand zu versetzen, in dem der ausgewählte Artikel ausgegeben werden kann, wird ferner von der Ausgabeeinheit
19 ein Ausgabestartsignal VS erzeugt. Dieses Ausgabestartsignal VS gibt an, daß ein Verkaufsvorgang
(Ausgabevorgang) für irgendeinen der Artikel ausgeführt wird.
Das Ausgabestartsignal VS wird UND-Toren 20-1 bis 20-n zugeführt, die dadurch geöffnet werden,und ferner dem
Aufwärts/Abwärts-Zähler 13 über ein ODER-Tor 21 sowie
der Aufwärts/Abwärts-Steuerleitung 14,um den Zähler
in den Substraktionsmodus zu versetzen. Das Ausgabestartsignal VS wird ferner der Komparatorschaltung 16
zugeführt, um die eine mögliche Warenausgabe anzeigenden Signale V1-V zu löschen, und dadurch zu verhindern,
daß die Komparatorschaltung 16 während des Subtraktionsvorganges des Aufwärts/Abwärts-Zählers 13 weitere Ausgangssignale
abgibt.
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Wenn der durch Betätigung eines einzelnen Wählschalters ausgewählte Artikel ausgegeben wird, wird dasjenige
Wählsignal S1 - S , das dem ausgewählten Artikel entspricht,
über das entsprechende UND-Tor 20-1 bis 20-n der Einstelleinheit 15 für die Verkaufspreise zugeführt.
Die Einstelleinheit 15 gibt einen Impuls aus SP, der
dem Verkaufspreis des ausgewählten Artikels (d.h., desjenigen Artikels, der gerade verkauft wird) an den
Aufwärts/Abwärts-Zähler 13, und zwar in Abhängigkeit
von dem Wählsignal (einem der Signale S1 - S ), das ihr
von einem der ÜND-Tore 20-1 bis 20-n zugeführt wird. Der Zähler 13, der nun im Subtraktionsmodus ist, subtrahiert
den Preis des verkauften Artikels von dem jeweils gespeicherten Zählerstand (d.h., dem Wert, der
insgesamt eingeworfenen Münzen bzw. dem Saldo). Bei Beendigung der Ausgabe des ausgewählten Artikels (d.h.,
eines Operationszyklus des Motors für die Ausgabe des
Artikels) wird das Ausgabestartsignal VS gelöscht.
Die Komparatorschaltung 16 wird daraufhin in einen Arbeitszustand
versetzt und erzeugt entsprechend den Ergebnissen der Vergleiche zwischen dem Inhalt des
Zählers 13, der jeweils den Saldo des Gesamtwertes der eingeworfenen Münzen darstellt, und den eingestellten
Verkaufspreissignalen P1-P die Signale
V1 - V , die eine mögliche Warenausgabe für die betreffenden
Artikel anzeigt. Auf die Erzeugung der Signale V1-V hin werden die betreffenden Artikel,
die zu dem eingeworfenen Geldwert - ggf. unter Rückgabe von Wechselgeld - ausgegeben werden können, durch
eine entsprechende Vorrichtung, z.B. aufleuchtende
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Lampen, angezeigt. Wenn der Kunde wieder einen Wählschalter
für einen gewünschten Artikel betätigt, wird dieser Artikel in derselben Weise, wie oben beschrieben,
in das Ausgabefach ausgegeben, und der Verkaufspreis
des ausgegebenen Artikels wird von dem in dem Zähler 13 stehenden Saldo subtrahiert.
Durch die oben beschriebene wiederholte Betätigung von Wählschaltern und anschließenden Ausgabevorgänge können
mehrere Gegenstände nacheinander ausgegeben werden, ohne daß zwischenzeitlich neues Geld eingeworfen werden müßte.
Wenn der Kunde den VerkaufsVorgang beenden will, betätigt
er einen Abrechnungsschalter 22, wodurch die Steuereinheit 23 für die Wechselgeldauszahlung betätigt wird. Im
einzelnen wird beim Einschalten des Äbrechnungsschalters
22 ein "1"-Signal in eine Speicherschaltung 230 eingespeichert und ein Befehlssignal für die Wechselgeldausgabe
wird von einem UND-Tor 24 an die Steuereinheit 23 gegeben. Das UND-Tor 24 empfängt an einem anderen Eingang
ein Signal, das durch Invertieren des Ausgabestartsignals VS durch einen Inverter 25 entstanden ist, so daß der
Verkaufsautomat nicht unmittelbar nach dem Einschalten
des Abrechnungsschalters 22 während des Verkaufsvorganges in den Auszahlungsmodus für Wechselgeld gebracht wird,
sondern erst nach Beendigung des VerkaufsVorgangs {d.h.,
wenn das Ausgabestartsignal VS auf "0" fällt). Das Ausgangssignal "1" der Speicherschaltung 230 wird von einem
Inverter 26 invertiert und sperrt dadurch alle UND-Tore 18-1 bis 18-n, wodurch die Erzeugung der eine mögliche
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Warenausgabe anzeigenden Signale V1 - V unterdrückt wird.
Die Steuereinheit 23 für die Wechselgeldauszahlung empfängt den Zählerstand des Zählers 13 (d.h., den als Wechselgeld
auszuzahlenden Betrag).und zahlt Münzen mit einem dem
Zählerstand des Zählers 13 entsprechenden Gesamtwert aus, wenn von dem UND-Tor 24 ein Befehlssignal für die Wechselgeldauszahlung
kommt. Die die ausgezahlten Münzen repräsentierenden Signale werden über eine Leitung 27 an den Zähler
13 gelegt. Die Steuereinheit 23 für die Wechselgeldausgabe
liefert ferner über das ODER-Tor 21 an die Aufwärts/ Abwärts-Steuerleitung 14 des Zählers 13 ein "1"-Signal,
durch das der Subtraktionsmodus eingestellt wird. Auf diese Weise werden die Werte der ausgezahlten Münzen nacheinander
von dem Zählerstand des Zählers 13 subtrahiert und die Münzen werden kontnuierlich nacheinander ausgegeben, bis der
Zählerstand des Zählers 13 auf "0" gegangen ist. Wenn dies der Fall ist, wird ein Rücksetzsignal R„ erzeugt.
Die Speicherschaltung 230 wird von dem Rücksetzsignal R
rückgesetzt. Wenn der Abrechnungsschalter 22 gedrückt wird, während das Rücksetzsignal R„ gerade erzeugt wird, gibt
die Speicherschaltung 230 nur während des Drückens des Abrechnungsschalters 22 das "1"-Signal aus. Es sei darauf
hingewiesen, daß durch das Rücksetzsignal RQ ein Umsatzzähler
28 und ein dritter Zähler 29 in der Anzeigeeinrichtung 10 für den Gesamtumsatz nicht rückgesetzt werden.
Im folgenden wird die Anzeigeeinrichtung 10 für den Gesamtumsatz erläutert. Der Verkaufspreis SP, der jedesmal, wenn
ein Verkauf eines Artikels erfolgt, von der Einstelleinheit 15 ausgegeben wird, wird dem Umsatzzähler 28 zugeführt,
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wo der Gesamtumsatz berechnet wird. Die Anzeigeeinrichtung
10 enthält einen Anzeigesteuerschalter, durch den der
Zählwert (Gesamtumsatz) des Umsatzzählers 25 der Anzeigeeinrichtung 11 für den Geldbetrag zugeführt wird. Als
Schalteinrichtung werden ein Ausgabetestschalter 33 und der Abrechnungsschalter 22 benutzt. Die Schaltung ist so
ausgebildet, daß, wenn der Ausgabetestschalter 30 einmal,
gedrückt wird, der Verkaufsautomat in einen Ausgabetestmodus
geschaltet wird, wogegen nach zweimaligen Drücken des Ausgabetestschalters der Verkaufsautomat auf die
, Anzeige des Gesamtumsatzes eingestellt wird, was im folgenden als "erster Modus" bezeichnet wird. Wenn der
Ausgabetestschalter 30 während des Anzeigemodus für den Gesamtumsatz noch einmal gedürckt wird, wird die Anzeige
des Gesamtumsatzes gelöscht, was im folgenden als "zweiter Modus" bezeichnet wird. Wenn der Abrechnungsschalter 22
während des Anzeigemodus für den Gesamtumsatz gedrückt wird, wird der Zählerstand des Umsatzzählers 28 gelöscht, was im
folgenden als "dritter Modus" bezeichnet wird.
Der dritte Zähler 29 und das UND-Tor 31 dienen zur Steuerung der oben beschriebenen ersten bis dritten Modi. Das Ausgangssignal
des Ausgabetestschalters 30 wird einer Anstiegserkennungsschaltung 32 zugeführt, die jedesmal dann,
wenn der Ausgabetestschalter 30 einmal gedrückt worden ist, einen kurzen Impuls ausgibt. Dieser wird von dem dritten
Zähler 29 gezählt. Der dritte Zähler 29 ist ein Zähler, der die drei Stufen "0", "1" und "2" nacheinander wiederholt,
wobei "0" der erste Zustand ist. Der Zähler wird daher durch einmaliges Drücken des Ausgabetestschalters 30
durch den Bedienungsmann auf die Stufe "1" eingestellt
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und der Ausgabetestschaltung 30 wird ein Signal IST als
Einstellsignal für den Ausgabetest zugeführt. Nachdem die Ausgabetestschaltung 23 durch das Einstellsignal IST in
den Ausgabetestmodus versetzt worden ist, liefert sie Signale V ' - V ', die eine mögliche Warenausgabe angeben
für alle Artikel an die UND-Tore 18-1 bis 18-n, wodurch
konstruktiv der Modus einer möglichen Warenausgabe erzeugt wird. Der Bedienungsmann kann dann den Zustand der Ausgabeeinheit
19 testen. Die Ausgabetestschaltung 33 wird rückgesetzt, wenn eine entsprechende Rücksetzbedingung erfüllt
ist (d.h., wenn eine Münze eingeworfen wird, oder der Abrechnungsschalter 22 gedrückt wird, oder von der Erzeugung
des Ausgabestartsignals VS an eine bestimmte lange Zeit verstrichen ist).
Wenn der Ausgabetestschalter 30 noch einmal gedrückt wird, wird der Zustand des dritten Zählers 29 von Stufe "1" auf
Stufe "2" geschoben, wodurch ein die zweite Stufe bezeichnendes Signal 2ST erzeugt wird, das dem Anzeigesteuertorteil
34 zugeführt wird. Hierdurch wird der Zählerstand des UmsatzZählers 28 über den Torteil 34 der Anzeigeeinrichtung
11 zugeführt, und als Gesamtumsatz von dieser angezeigt. Die Zeit, während der das Signal 2ST vorhanden
ist, kennzeichnet den "ersten Modus".
Wenn der Ausgabetestschalter 30 während dieses ersten Modus noch einmal gedrückt wird, wird der dritte Zähler 29 von
Stufe "2" auf Stufe "0" verschoben. Daraufhin wird das Signal 2ST gelöscht und der Torteil 34 gesperrt, mit dem
Ergebnis, daß die Anzeige des Gesamtumsatzes gelöscht wird. In diesem Modus wird jedoch der Umsatzzähler 28 nicht gelöscht,
sondern der Gesamtumsatz bleibt weiterhin
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gespeichert. Dies ist der "zweite Modus".
Wenn der Abrechnungsschalter 22 während des ersten
Modus gedrückt wird, wird anschließend der "dritte Modus" ausgeführt. Das Signal 2ST der Stufe "2", das
den ersten Modus kennzeichnet, wird einem Eingang des ÜND-Tors 31 zugeführt, und dem anderen Eingang dieses
ÜND-Tores 31 wird über die Speicherschaltung 230 ein "1"-Signal zugeführt, wenn der Abrechnungsschalter
gedrückt worden ist. Das Ausgangssignal des ÜND-Tors ist daher während des dritten Modus "1", wodurch der ■
dritte Zähler 29 (Ternärzähler) wieder auf die Stufe "0" gebracht und somit gelöscht wird, und der Inhalt des
Umsatz Zählers 28 ebenfalls auf ir0" gelöscht wird. Es wird daher nicht nur der Torteil 34 gesperrt und die
Anzeige des Zählerstandes des Zählers 28 beendet, sondern der im Zähler 28 enthaltene Gesamtumsatz wird gelöscht.
Der Bedienungsmann stellt den ersten Modus und den zweiten Modus ein, wenn er lediglich Auskunft über den Gesamtumsatz
haben will. Der erste Modus und der dritte Modus werden dagegen eingestellt, wenn der Gesamtumsatz
zunächst angezeigt und anschließend gelöscht werden soll.
Da der Geldbetrag, der für eine einzelne Warenausgabe in Betracht kommt, relativ gering ist, ist die Anzeigeeinrichtung
11 in der Regel vierstellig (in Dezimal-Schreibweise). Der Umsatzzähler speichert andererseits
aber den Kumulativwert der Verkaufspreise der ausgegebenen
Gegenstände, und kann daher eine weitere Stelle oberhalb der höchstwertigen Stelle der an der Anzeigeeinrichtung
11 verwendeten vier Stellen benötigen
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(beispielsweise Tausender - unter Zugrundelegung von Pfennigbeträgen als Grundeinheit). Um dies zu erreichen,
wird der Gesamtumsatz in zwei Teile unterteilt und an zwei Anzeigeeinrichtungen angezeigt. Jeder der beiden
Teile wird an einer eigenen Anzeigeeinrichtung angezeigt. Beispielsweise ist der Steuertorteil 34 gemäß
Figur 2 so ausgebildet, daß ein Betrag in der Größenordnung von Tausend und kleiner und ein Betrag in der
Größenordnung von Zehntausend und darüber im Zeitteilungsverfahren
(time sharing) selektiert werden.
Der Umsatzzähler 28 gibt Zählwerte mit Zehnern, Hunderten, Tausendern, Zehntausendern und Hundertausendern aus
(im BCD-Kode). Die Zehntausender und die Hunderttausender werden der zweiten bzw. dritten Stelle des Tores
zugeführt. Die Zählwerte der Zehner, Hunderter und Tausender werden der zweiten, dritten bzw. vierten Stelle
des Tores 36 zugeführt. Eine Schaltung 37 liefert an die vierte Stelle des Tores 35 fest die Daten zur Anzeige
des Buchstabens "C", während an die erste Stelle des Tores 35 überhaupt keine Daten abgegeben werden.
Das von dem dritten Zähler 29 (Figur 1) ausgegebene Signal 2ST der Stufe "2" wird an einen Aktivierungseingang einer Impulsgeneratorschaltung 29 gelegt. Wenn
das Siganal 2ST "1" ist, erzeugt die Impulsgeneratorschaltung 39 abwechselnd Zeitteilungsimpulse T- und T~.
Das Tor 35 ist während des Auftretens der Impulse T1
geöffnet und die vierstelligen Anzeigedaten, die das
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Tor 35 ausgibt, werden über eine ODER-Torgruppe 40 an die Anzeigeeinrichtung 11 gelegt und von dieser
angezeigt. Durch die Impulse T„ wird das Tor 36 geöffnet und die von ihm ausgegebenen vierstelligen
Daten werden über die ODER-Torgruppe 40 an die Anzeigeeinrichtung 11 gelegt.
Die Impulsdauernder Impulse T1 und T2 sind hinreichend
lang gewählt, um mit dem menschlichen Auge die Anzeige an der Anzeigeeinrichtung 11 erkennen und ablesen zu
können. Die Impulse T2 treten mit einer Verzögerung
nach dem Abfallen der Impulse T1 auf, und der nächste
Impuls T1 erscheint dann wiederum gegenüber dem Abfall
des Impulses T„ mit einer Verzögerung. Im Gesamtumsatz erscheinen also die Zehntausender und die Hunderttausender
an der Anzeigeeinrichtung 10 zusammen mit dem Buchstaben "C" , der ihnen vorangestellt ist. Zu dieser
Zeit wird in der ersten Stelle der Anzeigeeinrichtung 11 nichts angezeigt. Anschließend erscheinen die Tausender
und die niedrigeren Stellen an der Anzeigeeinrichtung 11. Die Anzeige der ersten Stelle ist in
diesem Fall auf "0" festgelegt. Dies liegt daran, daß die kleinste Einheit der Verkaufspreise 10-Pfennig
beträgt. Entsprechend den ieweiligen Anforderungen kann zum Beispiel in dem Fall, daß der Gesamtumsatz nur grob
angezeigt werden soll, die Einrichtung auch so getroffen werden, daß nur die Zehntausender und die darüber
liegenden Stellen angezeigt werden, während die niedrigeren Stellen bei der ümsatzanzeige unterdrückt werden.
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Die Erfindung ist nicht nur in dem Fall anwendbar, daß
die Steuerschaltung des. Verkaufsautomaten aus diskreten Bauelementen besteht, wie in Figur 1, sondern auch dann,
wenn die Steuerschaltung aus einem Mikrocomputer besteht. Aus der Beschreibung des Ausführungsbeispiels
von Figur 1 kann ein Fachmann leicht ein Flußdiagramm zur Programmierung eines entsprechenden Mikrocomputers
erstellen.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden der Ausgabetestschalter
30 und der Abrechnungsschalter 22 als Steuerschalter für die Umsatzanzeige benutzt. Die Anzeigesteuerung
bzw. -einschaltung ist hierauf nicht beschränkt, sondern es kann auch ein separater Schalter
vorgesehen sein, der eigens für diesen Zweck bestimmt ist. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es jedoch qünstiger,
für die Umsatzanzeige bereits vorhandene Schalter oder anderweitiq benötigte Schalter mitzubenutzen. Wenn für
die Umsatzanzeige ein eiqener Schalter vorgesehen ist, kann die Schaltung so modifiziert werden, daß beim
ersten Drücken dieses Schalters bereits der erste Modus eingestellt wird. Als Zähler 29 kann demnach ein binärer
Zähler benutzt werden. Schließlich ist es auch möglich, den Zählerstand des Zählers 28 an einem Drucker auszudrucken,
der der Anzeigeeinrichtung 10 hinzugefügt wird.
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Claims (1)
- ANSPRÜCHEVerkaufsautomat mit einer Anzeigeeinrichtung zur Anzeige des Betrages eingegebenen Geldes, bei dem die Verkaufspreise der auszugebenden Artikel an einer Einstelleinrichtung eingestellt sind, dadurch gekenn ze ichnet, daß der Verkaufspreis (SP) des jeweils auszugebenden Artikels einem Umsatzzähler (28) zugeführt wird, der die Verkaufspreise (SP) sämtlicher bisher ausgegebener Artikel kumuliert und dessen Inhalt über eine Steuereinrichtung (34) der Anzeigeeinrichtung (11) zuführbar ist, und daß eine Schalteinrichtung (22, 30) vorgesehen ist, bei deren Betätigung die Steuereinrichtung (34) den Inhalt des Umsatzzählers (28) der Anzeigeeinrichtung (11) zuführt.130018/07502, Verkaufsautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung einen ersten Schalter (30) und einen zweiten Schalter (22) aufweist, daß die Steuereinrichtung (29, 31, 32, 34) von dem ersten Schalter (30) derart gesteuert ist, daß sie bei einer Betätigung des ersten Schalters (30) in einen ersten Modus geschaltet wird, in dem sie den Zählerstand des UmsatzZählers (28) der Anzeigeeinrichtung zuführt, und bei einer nochmaligen Betätigung des ersten Schalters (30) in einen zweiten Modus geschaltet wird, in dem die während des ersten Modus bewirkte Anzeige gelöscht wird, und daß bei einer Betätigung des zweiten Schalters der Zählerstand des ümsatzzählers (28) gelöscht und die Anzeige an der Anzeigeeinrichtung (11) beendet wird.3. Verkaufsautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalter (30) ein an dem Verkaufsautomaten vorhandener Ausgabetestschalter ist, und daß die Steuereinrichtung (29, 31, 32, 34) den ersten Modus ausführt, wenn der Ausgabetestschalter (30) zweimal hintereinander betätigt wird, und daß der zweite Schalter (22) ein an dem Verkaufsautomaten verhandener Abrechnungsschalter ist.•J4. Verkaufsautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Dezimalstellen des ümsatzzählers (28) größer ist als die Anzahl der Dezimalstellen der Anzeigeeinrichtung, und daß die Steuereinrichtung. .(29, 31, 32, 34) derart130018/0750ausgebildet ist, daß sie den Zählerstand des Umsatzzählers (28) in mehrere Bereiche unterteilt, von denen jeder weniger Dezimalstellen aufweist als die Anzeigeeinrichtung (11) und diese Bereiche nacheinander der Anzeigeeinrichtung (11) zuführt.5. Verkaufsautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (29, 31, 32, 34) derart ausgebildet ist, daß sie mindestens einem der Bereiche, in die der Zählerstand des Umsatzzählers(28) unterteilt wird, ein Zeichen ("C") hinzufügt, das an der Anzeigeeinrichtung (11) mitangezeigt wird.6. Verkaufsautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeichen ("C") in die höchstwertige Stelle des Bereichs mit den höchstwertigen Dezimalstellen eingegeben wird.130018/0750
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