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DE3037951A1 - Schaltungsanordnung zum schutz eines gleichstromfuehrenden schaltkontaktes - Google Patents

Schaltungsanordnung zum schutz eines gleichstromfuehrenden schaltkontaktes

Info

Publication number
DE3037951A1
DE3037951A1 DE19803037951 DE3037951A DE3037951A1 DE 3037951 A1 DE3037951 A1 DE 3037951A1 DE 19803037951 DE19803037951 DE 19803037951 DE 3037951 A DE3037951 A DE 3037951A DE 3037951 A1 DE3037951 A1 DE 3037951A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact piece
resistor
capacitor
fixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803037951
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Dipl.-Ing. 6945 Hirschberg Lotze
Bernd 6800 Mannheim Rempt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC Brown Boveri AG Germany
Priority to DE19803037951 priority Critical patent/DE3037951A1/de
Publication of DE3037951A1 publication Critical patent/DE3037951A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/42Impedances connected with contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/59Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
    • H01H33/596Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle for interrupting DC
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • "Schaltungsanordnung zum Schutz eines gleichstromführenden
  • Schaltkontaktes" Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Schutz einer einen Gleichstrom-Laststrom führenden, aus einem festen und einem beweglichen Kontaktstück gebildeten Kontaktstelle eines Schaltkontaktes gegen Lichtbogenabbrand, mit einer eine Kapazität und wenigstens einen ohmschen Widerstand aufvseisenden Schutzbeschaltung.
  • Imine Kontaktstelle in ei einen Schaltkontakt, z. D . in einem Relais, die aus einem festen und einem beweglicljen Kontaktstück besteht, kann insbesondere während des Ausschaltens beschädigt werden. Damit die Beschädigung mögliChst gering bleibt, hat man parallel zu der Kontaktstelle eine Reihenschaltung aus einer Kapazität und einem ohmschen Widerstand angeordnet (vergleiche Literaturstelle "Technische Erläuterungen und Anwendungsempfehlungen für Quecksilberfilmkontakt-Relais' der Firma C.P. Clare Elektronik GhbH, 1976, Seite 12, Bild 9). Um eine ausreichende Lebensdauer zu erzielen und eine optimale schutzbesChaltutg zU erhalten, ist es notwendig, den ohmschen Widerstand niecierohmig auszubilden, da sonst der Spannungsabfall die Bildung eines Lichtbogens begünstigt.
  • Dadurch jedoch ist die Itnpulsbelastung des R-C-Gliedes und des Kontaktes beim Ausschalten relativ hoch.
  • Schaltet man parallel zu dem ohmschen Widerstand einen Gleichrichter, der beim Einschalten in Sperrichtung, beim Ausschalten in Flußrichtung beansprucht wird, dann kann zwar die Impulsbelastuny mit dieser Schaltung reduziert werden; der Kondensator jedoch, der auch bei der erstgenannten bckannten Schaltung groß sein muß, ist auch hier mit hoher Kapazität auszubilden, da er bis zum Erreichen der notwendigen Spannungstragfähigkeit der Kontaktstelle den vollen Laststrom übernehmen muß.
  • Zur Erzielung einer hohen Abschaltleistung ist daher der Einsatz eines entsprechend leistungsstarken und damit großvolumigen Relais oder eine großvolumige Beschaltung erforderlich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der bei gleichbleibender Schaltleistung eine Baugrößenverringerung oder bei gleicher Baugröße eine Schaltleistungserhöhung erzi.elt werden können, wobei gleichzeitig ein günstigerer Preis erzielbar wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kontaktstelle durch ein festes und ein bewegliches Kontaktstück eines Wechslerschaltkontaktes gebildet ist und daß die Kapazität parallel zu dem festen Kontaktstück und einem weiteren festen Kontaktstück, welche beiden Festkontakte zusammen mit dem beweglichen Kontaktstück den Wechslerschaltkontakt bilden, geschaltet ist.
  • In vorteilhafter Weise ist der ohmsche Widerstand parallel zum Mittelpunkt oder Sternpunkt. des Wechslerschaltkontaktes und dem anderen ie.ten Kontakt.e:tück geschaltet. Es besteht auch die Möglichkeit, den ohmschen Widerstand parallel zu der Kapazität in Reihe mit Erde zu schalten. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, beide Widerstände ei.nzusetzen.
  • Anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele bekannter Schutzschaltungsanordnungen und ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Verbesserungen und weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden.
  • Es zeigt: Figur 1 und 2 je eine bekannte Schaltungsanordnung uncl Figur 3 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung.
  • In der Figur 1 ist eine erste bekannte Schaltungsanordnung dargestellt. Diese besitzt ein Relais 10 mit einem festen Kontaktstück 12 und einem beweglichen Kontaktstück 14; der aus den beiden Kontaktstücken 12 und 14 gebildeten Kontaktstelle ist eine Schutzbeschaltung 16 (R-C-Glied 16) parallelgeschaltet, die aus einem Kondensator 18 und einem ohmschen Widerstand 20 gebildet ist, welche beide in Reihe geschaltet sind. Mit der Bezugs ziffer 22 ist der Lastwiderstand bezeichnet.
  • In der Figur 2 ist wieder das Relais 10 mit der Kontaktstelle 12 und 14 dargestellt, der eine Schutzbeschaltung 24 parallelgeschaltet ist, die aus einer Reihenschaltung eines-Kondensators 26 und eines ohmschen Widerstandes 28 gebildet ist, wobei sich parallel zu dem ohmschen Widerstand eine Diode 30 befindet. Auch hier ist der Lastwiderstand mit 22 bezeichnet.
  • Bei der Schaltungsanordnung nach Figur 1 verläuft der Ausschaltvorgang wie folgt: wenn der bewegliche Kontakt bzw. das bewegliche Kontaktstück 14 und das Kontak-tstück 12 miteinander in Berührung stehen, dann fließt der Laststrom von Pl's zu Erde. Der Kondensator 18 ist dabei entladen. In dem Augen blick, wenn sich das bewegliche Kontaktstück 14 von dem Festkontaktstück 12 entfernt, wird der Spannungsabfall bzw.
  • der Widerstand über der Kontaktstelle stark erhöht, so daß der Strom im wesentlichen über das R-C-Glied 16 fließt, wodurch sich der Kondensator 18 auflädt. Dadurch wird praktisch ein Lichtbogen vermieden. Der Widerstand 20 muß dabei niederohmig sein, da sonst dessen Spannungsabfall die Bildung eines Lichtbogens begünstigt. Andererseits muß der Kondensator 18 eine ausreichend große Kapazität aufweisen, damit seine Ladespannung während der Laufzeit des Kontaktes nicht zu yron wird. Dadurch ist die Schaltungsanordnung gemäß der Figur 1 sehr großvolumig, wenn eine ausreichende Leistung geschaltet werden soll.
  • Auf der anderen Seite ist die Impulsbelastung des R-C-Gliedes 16 und des Schaltkontaktes beim Schließen recht hoch.
  • Diese Impulsbelastung kann bei der Anordnung gemäß der Figur 2 dadurch reduziert werden, daß parallel ZU den Widerstand 28 eine Diode 30 geschaltet ist, die als Gleichrichter wirkt und so geschaltet ist, daß sie beim Einschalten in Sperrrichtung und beim Ausschalten in Flußrichtung beansprucht wird. Die Impulsbelastung ist zwar bei dieser Schaltung verkleinert; der Kondensator jedoch muß auch hier groß sein, da er bis zum Erreichen der notwendigen Spannungstragfähigkeit der Kontaktstelle den vollen Laststrom übernehmen muß.
  • In der Figur 3 ist nun eine erfindungsgemäße Ausgestaltung dargestellt. Diese besitzt anstatt eines einfachen Öffnungsrelais, wie in den Anordnungen nach den Figuren 1 und 2, ein Wechslerrelais 40 mit einem ersten festen Kontaktstück 42, einem zweiten festen Kontaktstück 44, einem Stern- oder Mittelpunkt 46 und einem beweglichen Kontaktstück 48. Parallel zu dem Sternpunkt bzw. Mittelpunkt 46 Und dem zweiten festen Kontaktstück 44 ist ein Widerstand 50 geschaltet und parallel zu den ersten Kontaktstück 42 und dem zweiten Kontaktstück 44 ist ein Kondensator 52 geschaltet; zwischen' dem Kontaktstück 44 und Erde ist ein zweiter Widerstand 54 geschaltet. Damit befindet sich das eine Ende des Kondensators zwischen den beiden Widerständen 50 und 54; das andere Ende des Kondensators 52 ist zwischen dem Kontaktstück 42 und dem Lastwiderstand?2 angeschlossen. Die Wirkungsweise dieser Anordnun<j ist nun folgende. Im Norma:Lzustand liegt das bewegliche KonLaktstück 48 an dem festen Kontaktstück 42 an, so daß ein Stromfluß über den Widerstand22, das feste Kontaktstück 42, das bewegliche Kontaktstück 48 und den Mittelpunkt 46 erfolyen kann. Sobald das bewegliche Kontaktstück sich von dem festen Kontaktstück 42 abhebt, entsteht ein Lichtbogen.
  • Wenn das bewegliche Kontaktstück 48 an dem Kontaktstück 44 anliegt, dann fließt der Strom nicht-mehr durch. den Lichtbogen, sondern über den Mittelpunkt 46 und den Festkontakt 44 hin zum Kondensator und lädt diesen auf. Dabei erlischt der Lichtbogen und weil die Dejonisation sehr rasch erfolgt, wird ein neuer Lichtbogen nicht mehr gezündet, insbesondere deshalb, weil der Abstand des beweglichen Kontaktstückes 48 vom Festkontakt 42 so gewählt ist, daß ein Durchschlag verhindert ist. Die Zeit, die das bewegliche'Kontaktstück braucht, um vc festen Kontaktstück 42 zu dem Kontaktstück 44 zu gelangen, beträgt bei kleinem Relais 1 bis 2 Millisekunden, und zumindest solange brennt der Lichtbogen zwischen den Kontaktstücken 42 und 48. Diese Brenndauer des Lichtbogens ist jedoch kürzer als die mittlere Brenndauer bei der Abschaltung von Wechselstrom, die 5 Millisekunden bei 50 Hz beträgt. Die Wechsei s tromabschal tl eis tung von den bekannten Schaltkontakten ist aber wesentlich höher als ihre Gleichstromabschaltleistung ohne Schutzbeschaltung.
  • Mit der erfindungsgemäßen Schutzbeschaltung gem. der Fig. 3 ist daher mit der gieSchen Gleichstromabschaltleistung und Lebensdauer zu rechhen, Wie sie für den Schaltkontakt als Wechselstromschaltleikstung angegeben ist. Darin liegt der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Schutzbeschaltung.
  • Die Bildung des Lichtbogens, die bei ZU langer Brenndauer das Relais zerstören würde, wird daher nicht verhindert, sondern der Lichtbogen wird erst nach dem vollständigen Öffnen des Arbeitskontaktes bzw. des beweglichen Kontaktstückes 48 mit der Laststromübernahme durch den Kondensator gelöscht. Weil zur Löschung des Lichtbogens der Strom nur sehr kurz unterbrochen werden muß, wenn die Kontaktstelle schon ihre volle Spannungstragfähigkeit erreicht hat, um danach ein Wiederzünden des Lichtbogens zu verhindern, kann als Kondensator ein solcher mit einer relativ kleinen Kapazität verwendet werden. Daher reduzieren sich wegen des kleinen Bauvolumens des Kondenstors 52 das Gesamtvolumen und die Kosten £üfi die gesamte Schaltungsanordnung nennenswert. Weiterhin können die Widerstandswerte der Widerstände 50 und 54 je nach Anwendung und Schalthäufigkeit in weiten Grenzen variiert werden. Es besteht auch die Möglichkeit,.den einen oder den anderen Widerstand wegfallen zu lassen. Der Innenwiderstand des Spannungsteilers, der aus den Widerständen 50 und 54 gebildet ist, muß so gewählt werden, daß der Kondensator 52 auch während der kürzesten Einschaltzeit des Relais 40 genügend weit auf seinen Endwert umgeladen wird, damit für di.e Lichtbogenlöschung eine ausreichende Ladung zur Verfügung steht. Entfällt der Widerstand 54, dann wird der Kondensator im Einschaltzustand des. Relais 40 bis auf den Spannungswert Null entladen. Ist der Widerstand 54 vorhanden, so wird der Kondensator 52 während der Einschaltzeit des Relais auf Spannungswerte umgeladen, deren Polarität umgekehrt sind zu denen, die er während der Ausschaltzeit erreicht hat. ])adurch wird die Lichtbogenlöschung gefördert.
  • L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. Ansprüche Schaltungsanordnung zum Schutz einer einen Laststrom führenden, aus einem festen und einem beweqlichen Kontaktstück gebildeten Kontaktstelle eines Schaltkontaktes gegen Lichtbogenabbrand, mit einer eine Kapazität und wenigstens einen ohmschen Widerstand aufweisen Schutzbeschaltung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kontaktstelle durch ein festes und ein bewegliches Kontaktstück (42, 48) eines Wechslerschaltkontaktes (40) gebildet ist und daß die Kapazität (52) parallel zu dem festen Kontaktstück' (42) ud einem weiteren festen Kontaktstück (44), welcne beiden festen Kontaktstücke zusammen mit dem beweglichen Kontaktstück den Wechslerschaltkontakt (40) bilden, geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ohmsche Widerstand (50) parallel zum Mittelpünkt oder Sternpurikt des Wechslerschaitkontaktes (40) und dem anderen festen Kolltaktstück (44) ) geschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Kapazität (52) ein weiterer ohmscher Widerstand (54) geschaltet ist, derart, daß das eine Ende des Widerstandes (54) an Litdt, und das andere Ende an. das weitere feste Kontakt stück (44) angeschaltet. ist.
DE19803037951 1980-10-08 1980-10-08 Schaltungsanordnung zum schutz eines gleichstromfuehrenden schaltkontaktes Withdrawn DE3037951A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0666581A1 (de) * 1993-02-22 1995-08-09 Tai-Her Yang Gleichstromschalter mit Lichtbogenlöschschaltung
WO1999045553A1 (de) * 1998-03-04 1999-09-10 Siemens Aktiengesellschaft Gleichstrommagnetsystem für ein elektromagnetisches schaltgerät
WO2015149870A1 (de) * 2014-04-04 2015-10-08 Siemens Aktiengesellschaft Kommutierungsschaltung

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US10320308B2 (en) 2014-04-04 2019-06-11 Siemens Aktiengesellschaft Commutating circuit

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