[go: up one dir, main page]

DE3037486A1 - Photographisches farbdiffusionsuebertragungselement - Google Patents

Photographisches farbdiffusionsuebertragungselement

Info

Publication number
DE3037486A1
DE3037486A1 DE19803037486 DE3037486A DE3037486A1 DE 3037486 A1 DE3037486 A1 DE 3037486A1 DE 19803037486 DE19803037486 DE 19803037486 DE 3037486 A DE3037486 A DE 3037486A DE 3037486 A1 DE3037486 A1 DE 3037486A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
groups
layer
treatment component
element according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803037486
Other languages
English (en)
Inventor
Tsutomu Hamaoka
Masakazu Morigaki
Nobutaka Minami-Ashigara Kanagawa Ohki
Motohiko Tsubota
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE3037486A1 publication Critical patent/DE3037486A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/29Development processes or agents therefor
    • G03C5/30Developers
    • G03C5/3021Developers with oxydisable hydroxyl or amine groups linked to an aromatic ring
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/32Development processes or agents therefor
    • G03C8/36Developers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft farbphotographische Elemente und insbesondere photographische Elemente für einen Farbdiffusionsübertragungsprozeß.
Die Erfindung betrifft insbesondere photographische Farbdiffusionsübertragungselemente, in denen ein Silberhalogenid-Entwicklungsmittel enthalten ist, das zu einer Kreuzoxidation von DRR-Verbindungen imstande ist (die hierin verwendete Bezeichnung "DRR" soll "Farbstofffreisetzungs-Redox (dye-releasing redox)" bezeichnen).
Es ist bereits bekannt, Hydrochinone in photographischen Farbdiffusionsübertragungselementen zu verwenden. Dies wird beispielsweise in den US-PS'en 3 537 849, 5 253 915, 3 039 869, 3 192 044 und 3 411 904 beschrieben. Die darin beschriebenen photographischen Elemente sind photographische Farbdiffusionsübertragungselemente, in denen ein Farbentwicklungsmittel als farbbilderzeugendes Material enthalten ist. Es handelt sich um photographische Farbdiffusionsübertragungselemente, in denen das das Farbbild erzeugende Material im reduzierten Zustand (d.h. als Farbstoff entwicklungsmittel selbst) in einem alkalischen Medium beweglich ist, jedoch in der Bildaufnahmekomponente gebeizt ist, wodurch ein Farbbild und ein oxidiertes Farbstoffentwicklungsmittel, die unbeweglich sind, gebildet werden. Die Funktion der oben beschriebenen Hydrochinone in solchen photographischen Elementen besteht darin, die Entwicklung des Silberhalogenids durch das Farbentwicklungsmittel zu unterstützen.
13 0 016/0912
Andererseits sind auch zusätzlich zu den oben beschriebenen photographischen Parbdiffusionsübertragungselementen photographische Farbdiffusionsübertragungselemente bekannt, in denen als das farbstofferzeugende Material eine DRR-Verbindung verwendet wird, die dazu imstande ist, einen diffundierbaren Farbstoff als Ergebnis einer Redoxreaktion bei der Oxidationsreaktion mit einem Oxidationsprodukt des Entwicklungsmittels, die durch die Entwicklung des Silberhalogenids bewirkt wird, freizusetzen. So ist beispielsweise in "Research Disclosure", Nr. 15162, Seite 79 (veröffentlicht im November 1976) beschrieben worden, daß bei solchen photographischen Farbdiffusionsübertragungselementen bestimmte Arten von Hydrochinonen die Kreuzoxidation des Oxidationsprodukts des Entwicklungsmittels und der DRR-Verbindung behindern, um eine Abstufung zu kontrollieren.
Hierin wird eine Verbindung mit der oben beschriebenen Funktion der Kontrolle der Abstufung als "konkurrierendes Entwicklungsmittel" bezeichnet.
In "Research Disclosure", Nr. 15162, wird weiter beschrieben, daß Hydrochinon, Methy!hydrochinon und t-Butylhydrochinon als konkurrierende Entwicklungsmittel besonders wirksam sind. Doch kann bei Verwendung von Hydrochinon, Methylhydrochinon und t-Buty!hydrochinon eine genügende Kontrolle der Abstufung nicht erhalten werden, obgleich ein gewisser Effekt der Kontrolle der Abstufung erhalten wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, photographische Farbdiffusxonsubertragungselemente zur Verfügung zu stellen, die ein konkurrierendes Entwicklungsmittel mit ausgezeichneten Kontrolleigenschaften der Abstufung enthalten.
130016/0912
^ ο ™·
Durch die Erfindung soll weiterhin ein Verfahren insbesondere zur Kontrolle der Abstufung des Spitzenteils der photographischen Charakteristikkurve von Farbdiffusions-Übertragungsphotographien zur Verfügung gestellt werden.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein photographisches
Farbdiffusionsübertragungselement mit (a) einer photoemp— findlichen Komponente, die mindestens eine photοempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht, kombiniert mit
einer DRR-Verbindung, enthält, (b) einer Farbbildaufnahmekomponente und (c) einer alkalischen Behandlungskomponente, das dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens eine der
Komponenten (a), (b) und (c) eine Verbindung der allgemeinen Formel:
in der R für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen steht, enthält.
Der durch R angegebene substituierte oder unsubstituierte Alkyl teil hat 1 bis 18 Kohlenstoff atome, vorzugsweise 1
bis 8 Kohlenstoff atome. Die Kette kann geradlinig oder
verzweigt sein. Beispiele für Substituenten sind eine
Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine SuIfongruppe, eine Carboxylgruppe, eine Aminogruppe, eine Alkyloxygruppe,
eine Alkylthiogruppe, eine Aryloxygruppe, eine Arylthiogruppe, eine Sulfonamidogruppe, eine SuIfamoylgruppe,
130016/0912
eine Alkylamxdogruppe, eine Aldehydogruppe oder eine 3,4-Methylendioxyphenylgruppe.
Bevorzugte Beispiele für durch R angegebene Alkylgruppen sind eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe, eine Methoxyäthylgruppe, eine n-Propylgruppe, eine Isopropylgruppe, eine Allylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine Isobutylgruppe, eine t-Amylgruppe, eine n-Octylgruppe, eine t-Octylgruppe, eine n-Octadecylgruppe, eine n-Hexadecylgruppe, eine sek.-Hexadecylgruppe, eine n-Pentadecylgruppe, eine n-Octadecylgruppe oder eine sek.-Octadecylgruppe.
Nachstehend werden Beispiele von erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel I angegeben:
130016/0912
OH
CH.
CH-CH,
OH
OH CH3
C2H5
CH-CH,
OH
CH-CH.
OH CH3
CH2=CH-CH.
CH-CH.
OH
130016/0912
OH CH3
CH-CH.
OH
OH
HOOCCH2CH2CH2
CH-CH.
OH
OH 9H3
CH.
ι ·
H7NO9SCH0CH'
.CH-CH.
OH
OH CH3
CH3 CH,
HO CCH2)2CHCCH2) 3-C
CH-CH,
I OH
• 130018/0912
- 10 -
OH
CH2
CH2-C
CH-CH3
CH-
OH
OH
CH-CH.
OH
OH
CH-CH,
CH.
OH
130016/0912
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind bekannte Substanzen, die beispielsweise in "Organic Syntheses Collective11, Band 1, Seite 511 (1961), in 11J. Sei. Research Inst." (Tokyo), Band 51, Seiten 180 und 181 (1957), in "Zhurnal Obschei Khimi.", Band 32, Seiten 869 bis 873 (1962), im UdSSR-Patent 129 203 und in "Collection of Czechoslovak Chemical Communications", Band 31, Seiten 98 bis 105 (1966) beschrieben worden sind. Für die Erfindung geeignete Verbindungen, die in der vorgenannten Literatur nicht spezifisch beschrieben worden sind, können nach den beschriebenen Verfahren unter entsprechender Auswahl der Ausgangsmaterialien hergestellt werden, wie es dem Fachmann geläufig ist.
Erfindungsgemäß können die Verbindungen der allgemeinen Formel I in mindestens einer der oben beschriebenen Komponenten (a), (b) und (c) enthalten sein. Jedoch ist eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein photographisches Farbdiffusionsübertragungselement, in dem die Verbindungen der Formel I in der alkalischen Behandlungskomponente (c) enthalten sind.
Eine weiter bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die Verbindung der allgemeinen Formel I, wobei R eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, in der alkalischen Behandlungskomponente enthalten ist.
Eine bevorzugte Menge der Verbindung der allgemeinen Formel I in der alkalischen Behandlungskomponente ist etwa 0,01 bis 1 g pro kg der Behandlungskomponente.
Die Behandlungskomponente ist eine flüssige Mischung, die die notwendigen Behandlungskomponenten zur Entwicklung
130016/0912
von Silberhalogenidemulsionen und zur Bildung von Diffusionsübertragungsbildern oder von Farbstoffbildern, die nach dem Diffundieren der freigesetzten Farbstoffe zurückbleiben, enthält. Das Lösungsmittel einer solchen Behandlungskomponente ist hauptsächlich Wasser und es kann hydrophile Lösungsmittel, wie Methanol oder 2-Methoxyäthanol etc., enthalten. Die Behandlungskomponente enthält Alkali in einer genügenden Menge, daß ein pH-Wert aufrechterhalten wird, der zur Entwicklung der Emulsionsschichten notwendig ist, und daß Säuren neutralisiert werden, die während der Stufen der Entwicklung und der Farbstoffbilderzeugung gebildet werden (z.B. Halogenwasserstoffsäuren, wie Bromwasserstoff säure) .
Als Silberhalogenidentwicklungsmittel, das in der Behandlungskomponente enthalten ist, kann jedes beliebige Silberhalogenidentwicklungsmittel verwendet werden, vorausgesetzt, daß es eine Kreuzoxidation mit DRR-Verbindungen bewirkt» Dieses Entwicklungsmittel kann gewünschtenf alls zu dem photoempfindlichen Element gegeben werden, da es nur durch die alkalische Behandlungsmischung aktiviert wird, wenn praktisch die Entwicklung von Silberhalogenid beginnt. .
Beispiele für solche Entwicklungsmittel sind 3—Pyrazolidinone, wie z.B. l-Phenyl-3-pyrazolidinon, 4,4-Dimethyll-phenyl-3-pyrazolidinon, ^-Hydroxymethyl-^inethyl-l-phenyl—3-pyrazolidinon, 4-Hydroxymethyl-4-methyl-l—tolyl-3— pyrazolidinon, 4-Hydroxymethyl-4-methyl-1- (4* -methoxy) 3-pyrazolidinon, 4,4-Bis-(hydroxymethyl)-l-phenyl-3-pyrazolidinon, 4,4-Bis- (hydroxymethyl) -1-tolyl-3-pyrazolidinon, 4,4-Bis- (hydroxymethyl )-l- (41 -methoxy)-3-pyrazolidinon , 4,4-Dimethyl—1-tolyl-3-pyrazolidinon und 1,5-Diphe-
130016/0912
nyl-3-pyrazolidonon etc., Aminophenole, wie z.B. p-Aminophenol, p-Methylaminophenol, p-Dimethylaminophenol, p-Dibutylaminophenol, p-Piperidinophenol, und 4-Dimethylamino-2,6-dimethoxyphenol etc., Phenylendiamine, wie z.B. N-Methyl-p-phenylendiamin, N-Äthyl-p-phenylendiamin, N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin, N, N-Diäthyl-p-phenylendiamin, Ν,Ν,Ν1,N'-Tetramethyl-p-phenylendiamin und 4-Diäthylamino-2,6-dimethoxyanilin etc., und Reductone, wie z.B. Piperidinohexosereducton und Pyrrolidinohexosereducton etc.
Als Alkalidonatorsubstanzen in der erfindungsgemäß verwendeten alkalischen Behandlungskomponente können Alkalimetallhydroxide (z.B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Rubidiumhydroxid und Cäsiumhydroxid etc.) verwendet werden·
Weiterhin können Natriumcarbonat und Amine, wie Diäthylamin, eingesetzt werden. Die alkalische Behandlungskomponente hat vorzugsweise einen pH-Wert von 11 oder mehr mittels dieser Alkalidonatorsubstanzen.
Es wird bevorzugt, daß die erfindungsgemäß verwendete alkalische Behandlungskomponente viskositätserhöhende Verbindungen enthält. Beispiele für solche viskositätserhöhende Verbindungen sind in alkalischen Lösungen inaktive Äther, z.B. die Alkalimetallsalze von Hydroxyäthylcellulose oder Carboxymethylcellulose (z.B. Natriumcarboxymethylcellulose). Eine vorteilhafte Menge ist 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Behandlungskomponente. Die Viskosität beträgt vorzugsweise etwa 100 bis 200000 cps. Weiterhin ist es zusätzlich zu den oben beschriebenen viskositätserhöhenden Verbindungen möglich, Polysaccharidgummis, wie Guargumrais, Xanthene und Algine gemäß "Research Disclosure", Nr. 15162 (November 1976), als viskositätserhöhen— de Verbindungen zuzusetzen. '
130016/0912
Es wird bevorzugt, daß die erfindungsgemäß verwendete alkalische Behandlungskomponente lichtabschirmende Mittel enthält. So können z.B. Ruß, Titandioxid und lichtabsorbierende Farbstoffe, z.B. Indikatorfarbstoffe etc., verwendet werden. Als Indikatorfarbstoffe werden solche bevorzugt, die beim Aussetzen an das Licht transparent sind, die aber eine Farbe entwickeln oder trüb werden, wenn sie mit dem Alkali der Behandlungskomponente in Kontakt kommen.
Weiterhin können die erf indungsgeinäßen photographischen Elemente verschiedene andere bekannte Verbindungen für besondere Zwecke enthalten. Es wird jedoch bevorzugt, diese zu der alkalischen Behandlungskomponente zuzusetzen.
Die erfindungsgemäßen photographischen Elemente können Additive enthalten, um die maximalen Übertragungsbilddichten (D ) zu erhöhen. Hierzu können beispielsweise aromatisehe Alkohole, z.B. Benzylalkohol und p-Xylol-&,^'-diole gemäß der US-PS 3 846 129 verwendet werden.
Weiterhin können aliphatische oder alicyclische Glycole und gesättigte aliphatische oder alicyclische Aminoalkohole gemäß der US-PS 4 030 920, z.B. 1,4-Cyclohexandimethanol, 1,6-Hexandiol, 3-Amino-l-propanol, 2-Amino-l-propanol, 5-Amino-1-pentanol, 6-Amino-l-hexanol und 2-Amino-2-methyl-1-propanol etc., für diesen Zweck eingesetzt werden.
Als weitere Verbindungen zur Erhöhung von Dmax können kolloidale Kieselsäure und Kaliumjodid gemäß "Research Disclosure", Nr. 15162 (November 1976) verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen photographischen Elemente können Verbindungen gemäß der US-PS 3 942 987 enthalten, um das
130016/0912
Auftreten von pustelartigen Deformationen nach der Entwicklung zu verhindern. Beispiele hierfür sind Alkalimetallfluoride und Oxalate und Bariumsalze.
Bei den erfindungsgemäßen photographxschen Elementen ist es möglich, die Abstufung dadurch zu kontrollieren, daß man miteinander konkurrierende Entwicklungsmittel zusetzt, wie sie beispielsweise in "Research Disclosure", 15162 (November 1976) beschrieben werden. Dabei handelt es sich um Hydrochinon, Methy!hydrochinon und t-Butylhydrochinon, wie oben beschrieben.
Die erfindungsgemäßen photographxschen Elemente können Verbindungen gemäß der ÜS-PS 2 497 917, z.B. 5-Methylbenzotriazol, 5,6-Dichlorbenzotriazol, 6-Nitrobenzimidazol, Histidin etc., enthalten.
In der erfindungsgemäß verwendeten alkalischen Behandlungskomponente sind oftmals Pigmente, wie Ruß oder Titandioxid etc., gleichförmig dispergiert. In einem solchen Fall können bekannte Dispergierungshilfsmittel und Netzmittel verwendet werden. Beispiele hierfür sind Alkalimetallsalze von Polyacrylsäure, Naphthalinsulfonsäure. Polykondensate aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und Polystyrolsulfonsäure etc.
Um verschiedene Verunreinigungen im Ruß in praktisch harmlose Substanzen für Silberhalogenidemulsxonen umzuwandeln, kann die Behandlungskomponente Verbindungen, wie z.B. Bleioxid, Zinnoxid, Cadmiumoxid, Zinkoxid und Quecksilberoxid, enthalten.
130016/0912
Die oben beschriebenen Verbindungen, die als konkurrierende Entwicklungsmittel gemäß der Erfindung verwendet werden, haben eine ausgezeichnete Funktion zur Kontrolle der Abstufung im Vergleich zu den bekannten Verbindungen Hydrochinon, Methy!hydrochinon und t-Buty!hydrochinon, dadurch, daß der Spitzenteil der Charakteristikkurve einen hohen Kontrast erhält. Eine Verbesserung der Farbreproduktion wird aufgrund der Verbesserung der Abstufung des Spitzenteils beobachtet.
Obgleich weiterhin die oben beschriebenen Hydrochinone, wie Hydrochinon, Methy!hydrochinon und t-Buty!hydrochinon, eine schwere Verminderung der Ubertragungsbilddichte (D ) verursachen, wenn beabsichtigt wird, die Abstufung des Spitzenteils erheblich zu kontrollieren, ergeben die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen die gewünschte Abstufung bei einer geringeren Verminderung der Ubertragungsbilddichte .
Es ist als überraschend anzusehen, daß ein bevorzugter Effekt der Kontrolle der Abstufung durch Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen erhalten werden kann, da dieser Effekt bei Verwendung der bekannten 2,5-disubstituierten Hydrochinone, wie z.B. von 2,5-Dimethylhydrochinon, 2,5-Dimethoxyhydrochinon, 2-Methyl-5-t-buty!hydrochinon und 2,5-Dibromhydrochinon, nicht erhalten werden konnte.
Obgleich der Mechanismus des erfindungsgemäß erhaltenen günstigen Effekts nicht vollständig bekannt ist, wird angenommen, daß die in 2-Stellung (oder 5-Steilung) zu der Hydroxylgruppe angeordnete substituierte Isopropylgruppe vorteilhaft auf den Mechanismus der Erzeugung der Hydrochinonform aus einer Chinonform einwirkt. Das heißt.
130016/0912
es wird angenommen, daß bei den erfindungsgemäßen Verbindungen die Hydrochxnonform aus der Chinonform erzeugt wird, ohne daß die sogenannte Hydroxyhydrochinonform mit Substituenten auf dem Kern gebildet wird.
Die erfindungsgemäß verwendeten DRR-Verbindungen können durch die allgemeine Formel:
Y-D (II)
angegeben werden, in der Y eine Gruppe bedeutet, die den diffundierbaren Farbstoff D (oder ihren Vorläufer) durch Zersetzung der DRR-Verbindung als Ergebnis der Reaktion, die als "Redoxzentrum" bezeichnet wird, freisetzt. Im allgemeinen hat Y eine Ballastgruppe, um die DRR-Verbindung nicht-diffundierbar zu machen. D kann ein Farbstoff selbst sein oder ein Farbstoff und eine Gruppe zur Verbindung des Farbstoffs mit Y. Typische Beispiele für solche Farbstoffe sind Azofarbstoffe. Ein wirksames Beispiel für Y ist eine N-substituierte Sulfamoylgruppe. Beispiele für Y sind Gruppen der Formel:
CA)
NHSO2 -
In der Formel bedeutet ß eine nicht-metallische Atomgruppe, die zur Bildung eines Benzolrings erforderlich ist, der sich mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring, z.B. einem Naphthalinring, einem Chinolin-
130016/0912
ring, einem 5, 6,7,8-Tetrahydronaphthalinring oder einem Cumaronring etc., kondensieren kann. Weiterhin kann der oben beschriebene Benzolring oder der durch Kondensation des Benzolrings mit dem Kohlenstoffring oder dem Heteroring gebildete Ring durch Halogenatome, Alkylgruppen, Alkoxygruppen, Arylgruppen, Aryloxygruppen, Nitrogruppen, Aminogruppen, Alkylaminogruppen, Arylaminogruppen, Amidogruppen, Cyanogruppen,- Alky!mercaptogruppen, Ketogruppen, Carboalkoxygruppen oder heterocyclische Gruppen etc. substituiert sein.
1 2 1
et/ bedeutet eine Gruppe -OG oder -NHG , wobei G für Wasserstoff oder eine Gruppe, die eine Hydroxylgruppe durch Hydrolyse bilden kann, und vorzugsweise Wasserstoff oder
O O
11 3 "3 eine Gruppe der allgemeinen Formel -CG oder -C-O-G bedeutet, wobei G für eine Alkylgruppe, insbesondere eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, z.B. eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe oder eine Propylgruppe, eine halogensubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, z.B. eine Chlormethylgruppe oder eine Trifluormethylgruppe, eine Phenylgruppe oder eine substi-
tuierte Phenylgruppe steht. Weiterhin steht G für Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen oder eine hydrolysierbare Gruppe. Eine bevorzugte hydro-
lysierbare Gruppe, die durch G angegeben wird, ist eine
"45 5 4 Gruppe der Formel -CG , -SO-G oder -SOG , worin G für eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, z.B. eine Methylgruppe, eine halogensubstituierte Alkylgruppe, wie eine Mono-, Di- oder Trichlormethy!gruppe oder eine Trifluormethylgruppe, eine Alkylcarbonylgruppe, z.B. eine Acety!gruppe, eine Alkyloxygruppe, eine substituierte
130016/0912
Phenylgruppe, z.B. eine Nitrophenylgruppe oder eine Cyanophenylgruppe, eine Phenyloxygruppe, die unsubstituiert ist oder mit niederen Alkylgruppen oder Halogenatomen substituiert ist, eine Carboxylgruppe, eine Alkyloxycarbonylgruppe, eine Aryloxycarbonylgruppe, eine Alkylsulfonyläthoxygruppe oder eine Arylsulfonyläthoxygruppe steht und G für eine substituierte oder unsi gruppe oder eine Arylgruppe steht.
G für eine substituierte oder unsubstituierte Alkyl-
b hat den Wert 0 oder ist eine ganze Zahl von 1 oder 2.
2 2
Ausgenommen den Fall, daß du als G in -TSRG eine Gruppe entsprechend der Alkylgruppe, die die Verbindung der oben beschriebenen Formel (A) unbewegbar und nicht-diffundierbar macht, d.h. wenn & eine Gruppe -OG oder eine Gruppe
2 2
-NHG ist, wobei G für Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine hydrolysierbare Gruppe steht, hat b den Wert 1 oder 2 und vorzugsweise 1. Ball bedeutet eine Ballastgruppe. Eine solche Ballastgruppe wird nachstehend näher erläutert.
Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen sind in der JA-OS 33 826/73 und 50 736/78 beschrieben. Ein weiteres Beispiel von Y, das für solche Verbindungen geeignet ist, ist eine Gruppe der allgemeinen Formel:
CBaIl), ?
In der allgemeinen Formel (B) haben Ball, et und b die gleichen Bedeutungen wie im Falle der Formel (A) und ß1
130018/0912
bedeutet die Atomgruppe, die erforderlich ist, um einen carbocyclischen Ring, z.B. einen Benzolring, zu bilden, der sich mit einem carbocyclischen oder heterocyclischen Ring kondensieren kann, um einen Naphthalinring, einen Chinolinring, einen 5,6,7,8-Tetrahydronaphthalinring, einen Cumaronring etc. zu bilden. Weiterhin können die oben beschriebenen Ringe durch Halogenatome, Alkylgruppen, Alkoxygruppen, Arylgruppen, Aryloxygruppen, Nitrogruppen, Aminogruppen, Alkylaminogruppen, Arylaminogruppen, Ketogruppen, Carboalkoxygruppen oder heterocyclische Gruppen etc. substituiert sein. Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen sind in den JA-OS'en 91 187/79 und 113 624/76 sowie in der US-PS 4 053 312 beschrieben. Ein weiteres Beispiel von Y, das für diesen Verbindungstyp geeignet ist, ist eine Gruppe der allgemeinen Formel:
CBaIl)
NH-SO,, ' CC)
\x ^s^"- ^2
In der Formel (C) haben Ball, Φ und b die gleichen Bedeutungen wie im Falle der Formel (A) und ß" steht für eine Atomgruppe, die notwendig ist, einen heterocyclischen Ring, z.B. einen Pyrazolring oder einen Pyridinring etc., zu bilden, der mit einem carbocyclischen Ring oder einem heterocyclischen Ring kondensieren kann. Diese Ringe können weiterhin mit den gleichen Arten von Substituenten, wie in der Formel (B) beschrieben, substituiert sein. Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen sind in der JA-OS 104 343/76 beschrieben.
130016/0912
Ein weiteres Beispiel für Y1 das für diesen Verbindungstyp wirksam ist, ist die Gruppe der allgemeinen Formel:
In der allgemeinen Formel D steht Jf vorzugsweise für Wasserstoff, eine Alkyl-, Aryl- oder heterocyclische Gruppe, die unsubstituiert oder substituiert sein kann,
oder eine Gruppe -CO-G , wobei G für -OG , -S-G oder 8
-N. steht (wobei G Wasserstoff, eine Alkylgruppe,
eine Cycloalkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet, wobei die Alkylgruppe, die Cycloalkylgruppe und die Aryl-
gruppe Substituenten haben können, G für die gleichen
7 8
Gruppen wie G steht oder G eine Acylgruppe bedeutet, die sich von einer aliphatischen oder aromatischen Carbon-
9 säure oder Sulfonsäure ableitet, und G für Wasserstoff oder eine unsubstituierte oder eine substituierte Alkylgruppe steht). S steht für einen Restv der erforderlich ist, um einen kondensierten Benzolring zu vervollständigen, der einen oder mehrere Substituenten haben kann. Die Substituenten auf dem kondensierten Benzolring in f und/ oder 6 sind Ballastgruppen oder Gruppen, die eine Ballastgruppe enthalten. Beispiele für diese Art von Y und DRR-Verbindungen sind in den JA-OS1en 104 343/76 und 46 730/78 beschrieben.
130016/0912
Ein weiteres Beispiel für Y, das für diesen Verbindungstyp geeignet ist, ist die Gruppe der allgemeinen Formel:
Ball M>
\ /
G10 · NHSO2-
In der Formel (E) hat Ball die gleiche Bedeutung wie im Falle der Formel (A), £. bedeutet ein Sauerstoffatom oder die Gruppe =NG" (wobei G" für eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe, die Substituenten haben kann, steht). Insbesondere wenn 6 die Gruppe =NG" bedeutet, dann ist ein typisches Beispiel für G" die Gruppe =C=N-G", die durch eine Dehydratisierungsreaktion eines Carbonylreagenses der Formel H-N-G" mit einer Ketongruppe gebildet wird. Als Verbindung H2N-G" kommen in diesem Fall z.B. Hydroxylamin, Hydrazine, Semicarbazide und Thiosemicarbazide in Betracht. Beispiele für geeignete Hydrazine sind Hydrazin, Phenylhydrazin, substituierte Phenylhydrazine mit Substituenten, wie Alkylgruppen, Alkoxygruppen, Carboalkoxygruppen oder Halogenatome etc., und Isonicotihsäurehydrazid. Beispiele für geeignete Semicarbazide sind Phenylsemicarbazid und substituierte Phenylcarbazide mit Substituenten, wie Alkylgruppen, Alkoxygruppen, Carboalkoxygruppen oder Halogenatome etc. Beispiele für Semithiocarbazide sind verschiedene Derivate, die Semicarbaziden ähnlich sind.
Weiterhin bedeutet ß"· in der Formel einen 5-gliedrigen, 6-gliedrigen oder 7-gliedrigen gesättigten oder ungesät-
130016/0912
tigten nicht-aromatischen Kohlenwasserstoffring. Typische Beispiele für einen solchen Ring sind Cyclopentanon, Cyclohexanon, Cyclopentenone Cycloheptanon und Cycloheptenon.
Weiterhin kann der 5—, 6- oder 7-gliedrige nicht-aromatische Kohlenwasserstoffring durch Kondensation mit einem anderen Ring in geeigneten Stellungen einen kondensierten Ring bilden. Der genannte weitere Ring kann ein aromatischer oder nicht-aromatischer Ring, der ein beliebiger Kohlenwasserstoff oder heterocyclischer Ring sein kann, sein. Im Falle der Bildung eines kondensierten Rings wird es erfindungsgemäß mehr bevorzugt, daß der kondensierte Ring durch Kondensation von Benzol mit dem oben beschriebenen 5-, 6- oder 7-gliedrigen nicht-aromatischen Kohlenwasserstoff ring, z.B. Indanon, Benzocyclohexenon oder Benzocycloheptenon etc., gebildet wird.
Der oben beschriebene 5-, 6- oder 7-gliedrige nicht-aromatische Kohlenwasserstoffring und die oben beschriebenen kondensierten Ringe können einen oder mehrere Substituenten, z.B. Alkylgruppen, Arylgruppen, Alkyloxygruppen, Aryloxygruppen, Alkylcarbonylgruppen, Arylcarbonylgruppen, Alkylsulfonylgruppen, Arylsulfonylgruppen, Halogenatome, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe, Alky!aminogruppen, Arylaminogruppen, Amidogruppen, Alkylamidogruppen, Arylamidogruppen, eine Cyanogruppe, Alky!mercaptogruppen und Alkyloxycarbonylgruppen etc., aufweisen. G steht für Wasserstoff oder ein Halogenatom, z.B. Fluor, Chlor oder Brom. Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen finden sich in der JA-OS 3819/78.
Weitere Beispiele für Y in den DRR-Verbindungen finden sich in den JA-PS»en 32 129/73 und 39 165/73, der JA-OS 64 436/74 und der US-PS 3 443 943.
130016/0912
Weitere Arten von Verbindungen der Formel II sind nichtdiffundierbare bildbildende Verbindungen, die einen diffundierbaren Farbstoff durch Selbstringschluß bei alkalischen Bedingungen freisetzen, die aber praktisch keinen
Farbstoff freisetzen, wenn sie mit einem mit einem Entwicklungsmittel oxidierten Produkt umgesetzt werden.
Ein Beispiel für Y, das für diese Art von Verbindung wirksam ist, ist die Gruppe der Formel:
r13
CG12)a-N-G14-G15-
In der Formel (F) ist cL> l eine nukleophile Gruppe, die dazu imstande ist, oxidiert zu werden, z.B. eine Hydroxylgruppe, eine primäre oder sekundäre Aminogruppe, eine
Hydroxyaminogruppe oder eine Sulfonamidogruppe etc. oder ein Vorläufer davon, wobei eine Hydroxylgruppe bevorzugt wird.
cAj" steht für eine Dialkylaminogruppe oder eine gemäß oC1 definierte Gruppe, wobei die Hydroxylgruppe bevorzugt
14
wird. G bedeutet eine elektrophile Gruppe, z.B. -CO-
oder -CS-, wobei -CO- bevorzugt wird. G bedeutet ein
Sauerstoffatom, ein Schwefelatom, ein Selenatom oder ein Stickstoffatom, das durch Wasserstoff, eine Alkyl- oder
substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder einen aromatischen Rest mit 6 bis 20 Kohlenstoff—
130016/0912
atomen substituiert sein kann. Eine bevorzugte Gruppe G
ist ein Sauerstoffatom. G steht für eine Alkylengruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, a hat den Wert 0 oder 1, vorzugsweise 0. G steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen oder eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe mit 6 bis 40 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkyl— gruppe. G , G und G stehen jeweils für Wasserstoff, ein Halogenatom, eine Carbonylgruppe, eine Sulfamoylgruppe, eine Sulfonamidogruppe, eine Alkyloxygruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen oder die gleiche Gruppe wie G , während G und G miteinander einen 5-, 6- oder 7-glied—
17 rigen Ring bilden können. Weiterhin kann G die Gruppe
G13
-(G ) -N-G .-G - sein. Mindestens eine der Gruppen G , G , G und G sollte eine Ballastgruppe sein. Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen finden sich in der JA-OS 63 618/76.
Ein weiteres Beispiel für Y, das für diesen Verbindungstyp geeignet ist, ist eine Gruppe der Formel:
Ball
OG19
In der Formel (3) haben Ball und ß1 die gleichen Bedeutungen wie im Zusammenhang mit der Formel (B) angegeben, und
19 "
G steht für eine Alkylgruppe (mit Einschluß einer substituierten Alkylgruppe).
130016/0912
Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen finden sich in der JA-OS 35 533/78.
Ein weiteres Beispiel für Y, das für diesen Verbindungstyp geeignet ist, ist eine Gruppe der Formel:
G19
1 IQ
Ball v -Cx^ /G±y (Ή)
; ίί·~Ν>
β! Γ· η
In der Formel (H) haben Ball und ß1 die gleichen Bedeutungen, wie im Zusammenhang mit der Formel (B) angegeben, und
G hat die gleiche Bedeutung, wie im Zusammenhang mit der Formel (G) angegeben. Beispiele dieser Art von Y und DRR-Verbindungen finden sich in den JA-OS'en 111 628/74 und 4819/77.
Die Ballastgruppe ist eine organische Ballastgruppe, die dazu imstande ist, die DRR-Verbindung während der Behandlung in der alkalischen Behandlungslösung nicht-diffundierbar zu machen, und es wird bevorzugt, daß sie eine hydrophobe Gruppe mit 8 bis 32 Kohlenstoffatomen enthält. Die organische Ballastgruppe ist mit der DRR-Verbindung direkt oder über eine Verbindungsgruppe (z.B. eine Iminobindung, eine Ätherbindung, eine Thioätherbindung, eine Carbonamidobxndung, eine Sulfonamidobxndung, eine Ureidobindung, eine Esterbindung, eine Imidobindung, eine Carba—
130016/0912
moylbindung, eine Sulfamoylbindung oder eine Kombination davon) verbunden.
Beispiele für geeignete Ballastgruppen sind Alkylgruppen und Alkenylgruppen (z.B. eine Dodecylgruppe und eine Octadecylgruppe), Alkoxyalkylgruppen (z.B. eine 3-(Octyloxy)-propylgruppe und eine 3-(2-Äthylundecyloxy)—propy!gruppe gemäß der JA-PS 27 563/64), Alkylarylgruppen (z.B. eine 4-Nonylphenylgruppe und eine 2,4-Di-tert.-butylphenylgruppe), Alkylaryloxyalkylgruppen (z.B. eine 2,4-Di-tert.-pentylphenoxymethylgruppe, eine 1^ -(2,4-Di-tert,—penty1-phenoxy)-propy!gruppe und eine l-(3-Pentadecylphenoxy)— äthylgruppe), Acylamidoalkylgruppen (z.B. Gruppen gemäß den US-PS'en 3 337 344 und 3 418 129 und eine 2-(N-Butylhexadecanamido)-äthylgruppe), Alkoxyaryl- und Aryloxyarylgruppen (z.B. eine 4-(n-Octadecyloxy)—phenylgruppe und eine 4-(4-n-Dodecylphenyloxy)-phenylgruppe etc.), Reste mit einer langkettigen Alkyl- oder Alkenylgruppe und wasser solubilisierenden Gruppen, z.B. einer Carboxyl- oder Sulfogruppe (z.B. eine l-Carboxymethyl-2-nonadecenylgruppe und eine 1-Sulfoheptadecylgruppe etc.), Alkylgruppen, die durch eine Estergruppe substituiert sind (z.B. eine 1-Äthoxycarbonylheptadecylgruppe und eine 2-(n-Dodecyloxycarbonyl)-äthylgruppe etc.), Alkylgruppen, die durch eine Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe substituiert sind (z.B. eine 2-£4-(3-Methoxycarbonylheneicosanamido)-phenyl]-äthergruppe und eine 2-£,4-(2-n-Octadecylsuccinimido)-phenyl]-äthylgruppe etc.) und Arylgruppen, die durch eine Aryloxyalkoxycarbonylgruppe substituiert sind (z.B. eine 4-[2-(2,4-Di-tert.-pentylphenyloxy) - 2-methylpropyloxycarbonyl][ -phenylgruppe etc. ) .
130016/0912
Unter den oben beschriebenen organischen Ballastgruppen werden diejenigen besonders bevorzugt, die durch eine Verbindungsgruppe gebunden sind, wie sie beispielsweise durch die folgenden Formeln:
-CONH-G20-0
-CONH-G20-O-G22
CG21),
-0-G
23
-CONHG
20 angegeben werden. In diesen Formeln bedeutet G eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, z.B. eine Propylengruppe
21
oder eine Butylengruppe. G bedeutet Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatomen (z.B. eine tert.-Araylgruppe). η bedeutet eine ganze Zahl von 1 bis 5 (vorzugs-
22
weise 1 oder 2). G bedeutet eine Alkylgruppe mit 4 bis 30 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, z.B. eine Dodecy!gruppe, eine Tetradecylgruppe
23
oder eine Hexadecy!gruppe. G bedeutet eine unsubstituierte Alkylgruppe mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 10 bis 20 Kohlenstoffatomen (z.B. eine Hexadecy lgruppe oder eine Octadecylgruppe etc.) oder eine substituierte Alkylgruppe mit 8 oder mehr Kohlenstoffatomen (wobei der Alkylrest 1 oder mehrere Kohlenstoffatome hat
130016/0912
und ein Beispiel für einen Substituenten eine Carbamoylgruppe ist).
Weitere DRR-Verbindungen, die erfindungsgemäß zusätzlich zu den in den obigen Patentdokumenten beschriebenen Verbindungen verwendet werden können, sind l-Hydroxy-2-tetra— methylensulfamoyl-4- [3' -raethyl-4' - (2" -hydroxy-4"-methyl-5n~hexadecyloxyphenylsulfamoyl)-phenylazol-naphthalin als purpurbilderzeugende Substanz und 1-Phenyl—3-cyano-4— {3rt2"-hydroxy-4"-methyl-5"-(2" · ,4" ·-di-t-pentylphenoxyacetamino)-phenylsulfamoyl}-phenylazo}-5-pyrazolon als gelb— bilderzeugende Substanz.
Die erfindungsgemäß verwendeten DRR-Verbindungen werden in hydrophilen Kolloiden als Träger nach der folgenden Methode dispergiert. Eine Lösung, erhalten durch Auflösung einer DRR-Verbindung in einem organischen Lösungsmittel, wird zu einer Lösung eines hydrophilen Kolloids gegeben, um dieses darin in Form von feinen Tropfen zu dispergieren. Wenn das Lösungsmittel leicht flüchtig ist, wie z.B. im Falle von Äthylacetat, Tetrahydrofuran oder Methyläthylketon, kann es in der Trocknungsstufe der photographischen Schicht oder nach der Methode gemäß den US-PS'en
2 322 027 und 2 801 171 entfernt werden. Wenn es in Wasser löslich ist, wie es z.B. bei Dimethylformamid oder 2-Methoxyäthanol der Fall ist, kann es durch Waschen mit Wasser gemäß den Methoden der US-PS'en 2 949 360 und
3 396 027 entfernt werden. Um die Dispersion der DRR-Verbindung zu stabilisieren und die Bildung des Farbbildes zu beschleunigen, ist es vorteilhaft, die DRR-Verbindung in ein Lösungsmittel einzuarbeiten, das in Wasser praktisch unlöslich ist und das bei Normaldruck einen Siedepunkt von 2000C oder mehr hat. Beispiele für solche
130016/0912
Lösungsmittel sind Dibutylphthalat, Tricresy!.phosphat, Trihexylphosphat und N,N-Diäthyllauramid etc. Um die Auflösung der DRR-Verbindung zu beschleunigen, ist es zweckmäßig, das obengenannte flüchtige oder wasserlösliche Lösungsmittel zu verwenden.
Statt oder zusätzlich zu dem oben beschriebenen hochsiedenden Lösungsmittel ist es möglich, oleophile Polymere zu verwenden. Beispiele für geeignete oleophile Polymere sind Polyesterharze, erhalten durch Polykondensation von mehrwertigen Alkoholen mit mehrbasischen Säuren. Als andere Polymere können z.B. Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylacetat, Polyvinylpropionat, Polyvinylbutyral, Polyvinylchlorid, Polyacrylate, Polymethacrylate, Nitrocarboxymethylcellulose, N-Vinylpyrrolidon/Acrylsäure-Copolymere, N—Vinylpyrrolidon/Acrylsäure/Methylacrylat— Copolymere, Vinylphthalimid/Acrylsäure-Copolymere, Celluloseacetathydrogenphthalat, Poly-N-methy!methacrylamid und Dimethyl aminoäthylmethacrylat/Acrylsäure-Copolymere etc. verwendet werden.
Im allgemeinen wird eine Kolloidmühle, ein Hochdruckhomogenisator, eine Ultraschallemulgierungsvorrichtung oder ein Hochgeschwindigkeits-Umdrehungsmischer etc. zur Dispergierung der Emulsion in feine Tropfen verwendet. Weiterhin werden vorzugsweise als Emulgierungshilfsmittel anionische oberflächenaktive Mittel verwendet.
Als oberflächenaktive Mittel können zur Dispersion der erfindungsgemäß verwendeten DRR-Verbindungen beispielsweise Natriumtriisopropylnaphthalinsulfonat, Natriumdinonylnaphthalinsulfonat, Natrium-p-dodecylbenzolsulfonat, Natriumdioctylsulfosuccinat, Natriumcetylsulfat und anio—
130016/0912
nische oberflächenaktive Mittel gemäß der JA-PS 4293/64 und der GB-PS 1 138 514 verwendet werden. Die Verwendung dieser anionischen oberflächenaktiven Mittel mit höheren aliphatischen Säureestern bringt einen besonders guten Emulgierungseffekt mit sich, wie es in der US-PS 3 676 beschrieben wird. Weiterhin sind Dxspergierungsprozesse gemäß der JA-PS 13 837/68 und den US-PS'en 2 992 104, 3 044 873, 3 061 428 und 3 832 173 wirksam, um die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen zu dispergieren.
Beispiele für hydrophile Kolloide, die zur Dispergierung der erfindungsgemäß verwendeten DRR-Verbindungen verwendet werden können, sind Gelatine, kolloidales Albumin, Casein, Cellulosederivate, wie Carboxymethylcellulose oder Hydroxyäthylcellulose etc., Agar, Natriumalginat t Zuckerderivate, wie Stärkederivate etc., und synthetische hydrophile Kolloide, wie z.B. Polyvinylalkohol, Poly-N-vinylpyrrolidon, Acrylsäurecopolymere, Polyacrylamid und Derivate und teilweise hydrolysierte Produkte davon. Gewünschtenfalls können zwei oder mehrere dieser Kolloide als verträgliches Gemisch verwendet werden. Obgleich Gelatine am üblichsten verwendet wird, kann auch ein Teil davon oder die gesamte Gelatine durch synthetische hochmolekulare Substanzen ersetzt werden.
In der erfindungsgemäßen photoempfindlichen Farbdiffusionsübertragungskomponente sind Silberhalogenidemulsionen mit den DRR-Verbindungen kombiniert.
Die erfindungsgemäß verwendeten Silberhalogenidemulsionen sind hydrophile kolloidale Dispersionen von Silberchlorid, Silberbromid, Silberchlorbromid, Silberjodbromid, Silberchlorjodbromid oder Gemische davon. Die Halo-
• 130018/0912
genkomponente wird entsprechend dem Verwendungszweck und den Behandlungsbedingungen des photoempfindlichen Materials ausgewählt, so wird es im allgemeinen bevorzugt, Silberjodbromid («Todidgehalt 1 bis 10 Mol-% und Chloridgehalt 30 Mol-% oder weniger) , Silberbromid und Silberchlor jodbromid zu verwenden. Das verwendete Silberhalogenid kann eine übliche Teilchengröße oder eine feine Teilchengröße haben, wobei es jedoch bevorzugt wird, ein Produkt mit einer durchschnittlichen Teilchengröße im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 2 u m zu verwenden. Weiterhin wird es manchmal bevorzugt, daß das photoempfindliche Material je nach dem Verwendungszweck eine gleichförmige Teilchengröße hat. Die Kristallform der verwendeten Teilchen kann eine beliebige kubische, oktahedrische oder gemischte Kristallform sein. Diese Silberhalogenidemulsionen können nach herkömmlichen Verfahren hergestellt werden, wie sie beispielsweise in "Chemie Photographigue", geschrieben von P. Glafkides (2. Auflage, 1957, Paul Montel, Paris), Kapitel 18 bis 23, beschrieben, werden. Es wird bevorzugt, daß die erfindungsgemäß verwendeten SiI-berhalogenidemulsionen chemisch sensibilisiert werden, z.B. mit natürlichen Sensibilisatoren, die in Gelatine enthalten sind, Schwefelsensibilisatoren, wie z.B. Natriumthiosulfat oder N,N,N'Triäthylthioharnstoff, GoIdsensibilisatoren, z.B. einen Thiocyanatkomplex oder Thio— sulfatkomplex von einwertigem Gold, oder mit einem reduzierenden Sensibilisator, wie z.B. ZinnClI)-chlorid oder Hexamethylentetramin. Es ist auch möglich, Emulsionen zu verwenden, bei denen latente Bilder leicht auf der Oberfläche der Teilchen gebildet werden. Es ist auch möglich, nicht nur Emulsionen vom inneren latenten Bildtyp zu verwenden, wie sie in den US-PS·en 2 592 550 und
130016/0912
3 206 313 beschrieben werden, sondern auch Direktumkehremulsionen, in denen desensibilisierte Farbstoffe und Emulsionen vom solarisierten Typ verwendet werden.
Als Emulsionen vom solarisierten Typ können Emulsionen, beschrieben in "The Theory of the Photographic Process", herausgegeben von Mees (1942, Macmillan Co., New York), Seiten 261 bis 297, verwendet werden. Verfahren zur Herstellung sind beispielsweise in den GB-PS'en 443 245 und 462 730 sowie in den US-PS'en 2 005 837, 2 541 472, 3 367 778, 3 501 305, 3 501 306 und 3 501 307 beschrieben.
Die erfindungsgemäß verwendeten Silberhalogenidemulsionen vom inneren latenten Bildtyp sind solche, die empfindliche Flecken im Innenteil der Silberhalogenidemulsionsteilchen haben, durch die latente Bilder selektiv im inneren Teil der Teilchen beim Belichten gebildet werden, während das Ausmaß der latenten Bildbildung auf der Oberfläche der Teilchen klein ist. Solche Emulsionen sind dadurch charakterisiert, daß der Silbergehalt der Bilder, erhalten durch Entwicklung mit einer Oberflächenentwicklungslösung (entsprechend latenten Oberflächenbildern) nach dem Verfahren, beschrieben in "The Theory of Photographic Process" (4. Auflage, 1977, herausgegeben von T.H. James), Seiten 171 bis 176, nach dem Belichten erkennbar niedriger ist als der Silbergehalt von Bildern, die unter Verwendung einer inneren Entwicklungs— lösung (entsprechend den gesamten latenten Bildern) erhalten worden sind.
Silberhalogenidemulsionen vom inneren latenten Bildtyp können nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden.
130016/0912
Beispiele hierfür sind Burton-Einulsionen, hergestellt nach dem Ammoniakprozeß ("Photographic Emulsions", geschrieben von E.J. Wall, Seiten 35 und 36 sowie 52 und 53, American Photographic Publishing Co., (1929) und US-PS1en 2 497 875 und 2 563 785), primitive Emulsionen, enthaltend große Teilchen mit einem niedrigen Jodgehalt, hergestellt durch ein Ammoniakverfahren (DE-OS 2 728 108), Emulsionen, hergestellt durch rasche Verminderung der Ammoniakkonzentration einer Lösung eines Silberhalogenid/ Ammoniak-Komplexsalzes, um die Silberhalogenidteilchen auszufällen (US-PS 3 511 662), Umwandlungsemulsionen, hergestellt durch einen katastrophenartigen Ausfällungsprozeß, bei dem zuvor Silbersalzteilchen mit hoher Löslichkeit, wie von S über chlor id, hergestellt und in ein Silbersalz mit niedriger Löslichkeit, wie Silberbromid oder -jodid, umgewandelt werden (US-PS 2 592 250), Kern/ Hülle-Emulsionen, hergestellt durch Vermischen einer Kernemulsion von chemisch sensibilisierten großen Teilchen mit einer Emulsion von feinen Teilchen und Altern de3 Gemisches, um die Kernteilchen mit einer Hülle aus Silberhalogenid zu bedecken (US-PS 3 206 313 und GB-PS 1 011 062), Kern/Hülle-Emulsionen, hergestellt durch Bedecken von Kernteilchen mit einer Hülle aus Silberhalogenid durch Zugabe einer Lösung von löslichem Silbersalz und einer Lösung von löslichem Halogenid zur gleichen Zeit zu einer chemisch sensibilisierten Monodisper— sions-Kernemulsion, so daß die Silberionenkonzentration bei einem fixierten Wert gehalten wird (GB-PS 1 027 146 und US-PS 3 761 276), regionale Halogenemulsionen, in denen die emulgierten Teilchen eine Schichtkonstruktion, bestehend aus zwei oder mehreren Schichten, haben und die Halogenzusammensetzung der ersten Phase sich von derjenigen der zweiten Phase unterscheidet (US-PS 3 935 014),
130016/0912
und Emulsionen, hergestellt durch Bildung von Silberhalogenidteilchen in einem sauren Medium, das dreiwertige Metallionen enthält, um ein unterschiedliches Metall einzuarbeiten (US-PS 3 447 927) etc.
Typische Schleierbildungsmittel für diese Emulsionen sind Hydrazine gemäß den US-PS'en 2 588 982 und 2 563 785, Hydrazide und Hydrazone gemäß der US-PS 3 227 552 und quaternäre Salzverbindungen gemäß der GB-PS 1 283 835, der JA-PS 38 164/74 und den US-PS■en 3 734 738, 3 719 und 3 615 615.
Im Falle eines DIR-Uirikehremulsionsprozesses gemäß den US-PS'en 3 227 551, 3 227 554 und 3 364 022 oder eines Umkehremulsionsprozesses durch physikalische Auflösungsentwicklung gemäß der GB-PS 904 364 können ebenfalls die erfindungsgemäß in Betracht gezogenen Verbindungen verwendet werden.
Die erfindungsgemäß verwendeten Silberhalogenidemulsionen können mit Additiven, wie z.B. 4-Hydroxy-6-methyll,3,3a,7-tetrazainden, 5-Nitroimidazol, l-Phenyl-5-mercaptotetrazol, e-Chlorquecksilberchinolin, Benzolsulfinsäure, Pyrocatechin, 4-Methyl-3-sulfoäthylthiazolidin—2— thion oder 4-Phenyl-3-sulfoäthylthiazolidin-2-thion, stabilisiert werden. Zusätzlich dazu können anorganische Verbindungen, z.B. Cadmiumsalze, Quecksilbersalze oder Komplexsalze von Elementen der Platingruppe, wie z.B. Chlorokomplexsalze von Palladium etc., dazu verwendet werden, um die erfindungsgemäßen photoempfindlichen Materialien zu stabilisieren. Weiterhin können die verwendeten Silberhalogenidemulsionen sensibilisierende Verbindungen, z.B. Polyäthylenoxidverbindungen, enthalten.
130016/0912
Die erfindungsgemäß verwendeten Silberhalogenidemulsionen sind dazu imstande, daß sie erforderlichenfalls eine ausgedehnte Spektralempfindlichkeit haben, die durch Spektralsensibilisierungsfarbstoffe bewirkt wird. Wirksame Spektralsensibilisatoren sind z.B. Cyanine, Merocyanine, holopolare Cyanine, Styryle, Hemicyanine, Oxonole und Hemioxonole etc.
Konkrete Beispiele dieser Spektralsensibilisatoren finden sich in dem oben beschriebenen Buch von P. Glafkides, Kapitel 35 bis 41 und in "The Cyanine and Related Compounds", von F.M. Hamer (Interscience Co.). Für die Durchführung der Erfindung werden besonders Cyanine bevorzugt, bei denen das Stickstoffatom der basischen heterocyclischen Gruppe durch eine aliphatische Gruppe (z.B. eine Alkylgruppe) mit einer Hydroxylgruppe, einer Carboxylgruppe oder einer Sulfogruppe substituiert ist, beispielsweise Verbindungen, wie sie in den US-PS'en 2 503 776, 3 459 und 3 177 210 genannt werden.
Das erfindungsgemäße photoempfindliche Element wird auf flache Materialien aufgebracht, die beim Bearbeiten keine nennenswerten Dimensionsdeformationen erleiden. Beispiele hierfür sind Celluloseacetatfilrae, Polystyrolfilme, Polyäthylenterephthalatfxlme und Polycarbonatfilme, wie sie herkömmlicherweise für photoempfindliche Materialien verwendet werden, Laminate davon und dünne Glasfilme etc.
Wenn die Haftung der photographischen Emulsionsschicht an der Grundlage nicht ausreichend ist, dann kann als eine Unterschicht eine Schicht vorgesehen werden, die gegenüber beiden Schichten klebend ist. Weiterhin kann
130016/0912
zur weiteren Verbesserung der Verklebung die Oberfläche der Grundschichten einer Vorbehandlung» z.B. einer Koronaentladungsbehandlung, einer Ultraviolettbestrahlungsbehandlung oder einer Flammenbehandlung, unterworfen werden.
Weiterhin können Papier und wasserundurchlässiges laminiertes Papier, hergestellt durch Beschichten der Papieroberfläche mit einem Polymeren, wie Polyäthylen etc., verwendet werden.
Die DRR-Verbindungen gemäß der Erfindung können für herkömmliche empfindliche Materialien verwendet werden. Insbesondere können sie für photoempfindliche Farbdiffusionsübertragungsmaterialien verwendet werden. In diesem Falle können die Prozesse, beschrieben in der JA-PS 16 356/71, der JA-OS 33 630/76 und der US-PS 3 594 164, für die Herstellung von Laminaten von photoempfindlichen Materialien verwendet werden.
In der erfindungsgemäßen photoempfindlichen Komponente sind die Silberhalogenidemulsionen mit den DRR-Verbindungen kombiniert. Kombinationen der Spektralempfindlichkeit der Silberhalogenidemulsionen und der Spektralabsorption der Farbstoffbilder werden je nach der gewünschten Farbreproduktion in geeigneter Weise ausgewählt. Um eine Naturfarbe durch einen subtraktiven Prozeß zu reproduzieren, wird eine photoempfindliche Komponente verwendet, die mindestens zwei Kombinationen der Emulsion mit selektiver Spektralempfindlichkeit in einem bestimmten Wellenlängenbereich und einer Verbindung, die ein Farbbild mit selektiver Spektralabsarption im gleichen Wellenlängenbereich umfaßt. Vorzugsweise wird eine
130016/0912
photoempfindliche Komponente verwendet, die eine Kombination aus einer blauempfindlichen Silberhalogenidemulsion und einer gelben DRR-Verbindung, eine Kombination aus einer grünempfindlichen Emulsion und einer purpurfarbenen DRR-Verbindung und eine Kombination aus einer rotempfindlichen Emulsion und einer blaugrünen DRR-Verbindung enthält. Diese Einheiten von Kombinationen der Emulsionen und DRR-Verbindungen können schichtartig so aufgebracht werden, daß sie sich in der photoempfindlichen Komponente in Seite-an-Seite-Beziehung befinden, oder sie können als Monoschicht, bestehend aus einem Gemisch der kornförmigen Einheiten, aufgebracht werden. Bei einer bevorzugten Schichtkonstruktion werden eine Kombinationseinheit einer blauempfindlichen Emulsion, eine Kombinationseinheit aus einer grünempfindlichen Emulsion und eine Kombinationseinheit aus einer rotemp— findlichen Emulsion in dieser Reihenfolge auf der Belichtungsseite aufeinandergelegt. Insbesondere, wenn eine Silberjodid enthaltende hochempfindliche Emulsion verwendet wird, dann wird es bevorzugt, eine Gelbfilterschicht zwischen der Kombinationseinheit aus der blauempfindlichen Emulsion und der Kombinationseinheit der grünempfindlichen Emulsion anzuordnen. Der Gelbfilter enthält eine gelbe kolloidale Silberdispersion, eine öllösliche gelbe Farbstoffdispersion, einen sauren Farbstoff, der auf ein basisches Polymeres gebeizt worden ist, oder einen basischen Farbstoff, der auf ein saures Polymeres gebeizt worden ist. Es ist vorteilhaft, daß die Kombinationseinheiten der Emulsionen voneinander durch eine Zwischenschicht getrennt sind. Die Zwischenschicht verhindert eine unerwünschte Wechselwirkung zwischen Kombinationseinheiten mit unterschiedlicher Spektralempfindlichkeit. Die Zwischenschicht be-
130016/0912
stellt beispielsweise aus hydrophilen Polymeren, wie Gelatine, Polyacrylamin oder einem teilweise hydrolysierten Produkt von Polyvinylacetat, Polymeren mit feinen Öffnungen, gebildet aus einem hydrophilen Polymeren und einem hydrophoben Polymeren gemäß der US-PS 3 625 685 oder Polymeren, deren hydrophile Eigenschaften durch eine Behandlungszusammensetzung, wie Calciumalginat, allmählich erhöht werden, wie es in der US-PS 3 384 483 beschrieben wird.
Um eine Diffusion eines Oxidationsprodulcts des Entwicklungsmittels in die anderen Kombinationseinheiten der spektralempfindlichen Emulsion zu verhindern, können Verbindungen zu der oben beschriebenen Zwischenschicht zugesetzt werden, die die Funktion haben, daß sie das Oxidationsprodukt abfangen (z.B. Fleckenverhinderungsmittel, wie 2,5-Di-(sek.-dodecyl)-hydrochinon).
Die erfindungsgemäß verwendeten DRR-Verbindungen werden in einer solchen Menge verwendet, daß das Molverhältnis von Silber der Silberhalogenidemulsion, die damit kombiniert ist, zu der DRR-Verbindung im Bereich von etwa 50:1 bis etwa 0,5 : 1 und vorzugsweise etwa 10 : 1 bis 2:1 liegt.
Die Farbstoffaufnahmekomponente sollte eine Beizschicht haben, die beispielsweise aus einem Poly-4-vinylpyridinlatex (in z.B. Polyvinylalkohol) gemäß der US-PS 3 148 061, Polyvinylpyrrolidon gemäß der US-PS 3 003 872 oder einem ein quaternäres Ammoniumsalz enthaltenden Polymeren gemäß der US-PS 3 239 337 besteht. Als andere Beizmittel, wie oben beschrieben, können auch basische Polymere gemäß den US-PS«en 2 882 156, 3 625 694 und 3 709 690 wirk-
130016/0912
sam verwendet werden. Weitere wirksame Beizmittel werden beispielsweise in den US-PS'en 2 484 430, 3 271 147, 3 184 309 und 3 271 147 beschrieben.
Die erfindungsgemäßen photographischen Elemente haben vorzugsweise eine Funktion, daß sie Alkalien neutralisieren, die durch die Behandlungskomponente mitgetragen werden. Die Behandlungskomponente enthält Alkali, um einen hohen pH-Wert zu erreichen, der ausreichend ist, die Bilderzeugungsstufe zu beschleunigen, welche die Entwicklung der Silberhalogenidemulsionen und die Diffusion der DRR-Verbindungen umfaßt. Ein solcher pH-Wert ist vorzugsweise 11 oder höher. Nachdem praktisch die Bildung von Diffusionsübertragungsbildern abgeschlossen ist, wird der pH-Wert in der Filmeinheit auf nahezu einen neutralen Wert, nämlich weniger als 9 und vorzugsweise weniger als 8, neutralisiert, um praktisch die Bilderzeugungsstufe abzubrechen. Hierdurch wird eine Veränderung der Bildschattierung im Verlauf der Zeit und eine Verfärbung sowie ein Verblassen der Bilder und eine Verfleckung der Weißbereiche, die durch eine hohe Alkalinität bewirkt wird, verhindert. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, daß die Filmeinheit mit einer Neutralisationsschicht versehen ist, welche eine saure Substanz in einer genügenden Menge enthält, daß Alkalien in der Behandlungslösung zu dem oben beschriebenen pH-Wert neutralisiert werden. Die saure Substanz hat eine Bereichskonzentration, die derjenigen der Alkalien in der ausgebreiteten Behandlungslösung gleichwertig oder höher ist. Bevorzugte saure Substanzen sind Substanzen mit sauren Gruppen (oder Vorläufergruppen, die durch Hydrolyse saure Gruppen bilden) , die einen pKa-Wert von 9 oder weniger haben. Mehr
130016/0912
bevorzugte Beispiele sind höhere aliphatische Säuren, wie Ölsäure, gemäß der US-PS 2 983 606 und Polymere von Acrylsäure, Methacrylsäure oder Maleinsäure sowie die Teilester und Säureanhydride davon gemäß der US-PS 3 362 819. Beispiele für hochmolekulare saure Substanzen sind Copolymere von Vinylmonomeren, wie Äthylen, Vinylacetat oder Vinylmethyläther etc. und Maleinsäureanhydrid, n-Butylsemiester davon, Copolymere aus Butylacrylat und Acrylsäure und Celluloseacetat und Phthalsäure. Die Neutralisationsschicht kann Polymere, z.B. Polyvinylacetat, und Weichmacher gemäß der US-PS 3 557 237 zusätzlich zu den oben beschriebenen sauren Substanzen enthalten. Weiterhin kann die Neutralisationsschicht durch Vernetzungsreaktionen durch polyfunktionelle Aziridinverbindungen, Epoxyverbindungen etc. gehärtet werden. Die Neutralisationsschicht wird in der Farbstoffbildaufnahmekomponente und/oder der photoempfindlichen Komponente angeordnet. Es ist besonders vorteilhaft, daß sie zwischen der Grundlage und der Bildaufnahmeschicht in der Farbbildaufnahmekomponente angeordnet wird. Die sauren Substanzen können in die Filmeinheit als Mikrokapseln eingearbeitet werden, wie es beispielsweise in der DE-OS 2 038 254 beschrieben wird.
Die Neutralisationsschicht oder die die saure Substanz enthaltende Schicht im obigen Falle wird vorzugsweise von der ausgebreiteten Bearbeitungslösungsschicht durch eine die Neutralisationsgeschwindigkeit kontrollierende Schicht (Timingschicht) abgetrennt. Diese die Neutralisationsgeschwindigkeit kontrollierende Schicht hat die Funktion, daß sie die Neutralisation der Behandlungslösung durch die Neutralisationsschicht verzögert, so daß die gewünschte Entwicklung und Übertragung genügend fort-
130016/0912
schreiten kann. Die die Neutralisationsgeschwindigkeit kontrollierende Schicht besteht aus Polymeren, z.B. Gelatine, Polyvinylalkohol, Polyvinylpropyläther, Polyacrylamid, Hydroxypropylmethylcellulose, Isopropy!cellulose, Polyvinylsemibutyral, teilweise hydrolysiertem Polyvinylacetat oder ß-Hydroxyäthylmethacrylat/Äthylacrylat-Copolymeren etc., als Hauptbestandteilen. Diese Polymere werden vorzugsweise durch Vernetzungsreaktionen mit Aldehydverbindungen, z.B. Formaldehyd oder N-Methylolverbindungen, gehärtet. Beispiele für die die Neutralisationsgeschwindigkeit kontrollierende Schicht finden sich in den US-PS'en 3 455 686, 4 009 030, 3 785 815, 4 054 722 und 4 123 275, den JA-OS«en 92 022/73, 64 435/74, 22 935/74 und 77 333/76, den JA-PS'en 15 756/69, 12 676/71 und 41 214/73, den DE-OS'en 1 622 936 und 2 162 277 und in "Research Disclosure" 15162 Nr. 151 (1976). Diese Schicht hat vorzugsweise eine Dicke von
2 bis 20 um.
Es wird bevorzugt, daß die oben beschriebene Behandlungskomponente in der Weise verwendet wird, daß sie in einen aufbrechbaren Behälter eingebracht wird, wie er in den US-PS'en 2 543 181, 2 643 886, 2 653 732, 2 723 051,
3 056 491, 3 056 492 und 3 152 515 beschrieben wird.
Wenn das erfindungsgemäße photographische Element eine Filmeinheit ist, die dazu imstande ist, die photographische Bearbeitung in der Weise durchzuführen, daß sie durch ein Paar parallel angeordnete Behandlungselemente nach dem bildweisen Belichten geleitet wird, dann sind beispielsweise die folgenden Komponenten enthalten:
130016/0912
1) eine Grundlage;
2) eine photoempfindliche Komponente, wie oben beschrieben;
3) eine Farbbildaufnahmekomponente, wie oben beschrieben;
4) eine Behandlungskomponente, wie oben beschrieben, und
5) einen Entwickler (in der Behandlungskomponente oder der photoempfindlichen Komponente).
Eine sehr bevorzugte Ausführungsform eines Elements vom übereinandergelegten Einheitstyp zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung wird in der BE-PS 757 959 beschrieben. Bei dieser Ausführungsform werden eine Bildaufnahmeschicht, eine im wesentlichen undurchlässige Lichtreflexionsschicht (z.B. eine TiO^-Schicht oder eine Rußschicht) und eine oder mehrere der oben beschriebenen photoempfindlichen Schichten (photoempfindliche Komponente) der Reihe nach auf eine transparente Grundlage aufgebracht und darauf wird in Seite-an-Seite-Beziehung eine transparente Deckschicht aufgebracht. Ein zerstörbarer Behälter, gefüllt mit einer alkalischen Behandlung smischung, enthaltend ein Trübungsmittel für Streulicht (z.B. Ruß), wird so angeordnet, daß er an die oberste Schicht der oben beschriebenen photoempfindli— chen Schicht und an die transparente Deckschicht angrenzt. Diese Pilmeinheit wird durch die transparente Deckschicht belichtet und der Behälter wird sodann zerstört, indem die Elemente gepreßt werden, wenn die Filmeinheit aus der Kamera herausgenommen wird. Hierdurch wird die Behandlungsmischung (die das Trübungsmittel ent-
130016/0912
hält) zwischen der photoempfindlichen Schicht und der Deckschicht verbreitet. Auf diese Weise wird die Filmeinheit vor Licht abgefangen und die Entwicklung erfolgt in einem belichteten Raum.
In den Filmeinheiten entsprechend den vorstehenden Ausführungsformen wird es in jedem. Falle empfohlen, den oben beschriebenen Neutralisationsmechanismus zu verwenden .
Es wird insbesondere bevorzugt, eine Neutralisationsschicht auf der Deckschicht vorzusehen (erforderlichenfalls kann eine Timingschicht auf der Seite vorgesehen sein, auf der die Behandlungslösung ausgebreitet wird).
Weitere geeignete Laminate vom Einheitstyp, die als photographisches Element gemäß der Erfindung verwendet werden können, werden in den US-PS'en 3 415 644, 3 415 645, 3 614 646, 3 647 487 und 3 635 707 und der in der DE-OS 2 426 980 beschrieben.
Bei weiteren bevorzugten Ausführungsforman wird eine Bildaufnahmekomponente mit einer Schichtkonstruktion, enthaltend eine Grundlage, eine Neutralisationsschicht, eine die Neutralisationsgeschwindigkeit kontrollierende Schicht und eine Beizschicht, auf einer Komponente mit einer oder mehreren photoempfindlichen Schichten auf einer Grundlage (photoempfindliche Komponente) übereinander gelegt und die oben beschriebene alkalische Behandlungslösung wird zwischen beiden Komponenten zur Behandlung ausgebreitet. In diesem Falle kann die Bildaufnah— mekomponente nach Übertragung des Farbstoffbildes abgetrennt werden. Wenn andererseits die Grundlage der Bild-
130016/0912
aufnahmekomponente transparent ist und eine Reflexions— schicht zwischen der Bildaufnahmeschicht und der photoempfindlichen Schicht gemäß der US-PS 3 415 645 vorgesehen ist, dann kann das Bild betrachtet werden, ohne daß die Bildaufnahmeschicht abgetrennt wird.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Beispiel 1
Die folgenden Schichten wurden (in der beschriebenen Reihenfolge) auf eine transparente Polyäthylenterephthalatfilmgrundlage aufgebracht, um ein photoempfindliches Material herzustellen.
(1) Eine Bxldaufnahmeschxcht, enthaltend 4,0 g/m von Copoly-(styrol-N-vinylbenzyl-N,N,N~trihexylammoniumchlorid) und 4,0 g/m Gelatine.
(2) Eine weiße Reflexionsschicht, enthaltend 22 g/m
2
Titandioxid und 2,2 g/m Gelatine.
(3) Eine trübe Schicht, enthaltend 2,7 g/m Ruß und
2
2,7 g/m Gelatine.
(4) Eine Schicht, enthaltend 0,50 g/m einer blaugrünen
DRR-Verbindung der Struktur!
130018/0912
3037A86
HN = N-/ 7"NO7
SO2CH3
OCH2CH2OCH3
SO NH
2 2
0,50 g/m Ν,Ν-Diäthyllaurylamid und 1,5 g/m GeIa-
' tine.
(5) Eine Schicht, enthaltend eine rotempfindliche Emul—
sion vom inneren latenten Bildtyp (Gelatine 1,1 g/m , Silber 1,4 g/m2), 1-Acetyl-2-[4-C 2,4-di-t-penty!phenoxy acetamido)-phenyl)-phenyl^-hydrazin (0,015 g/m ) und Natrium-2-pentadecylhydrochinon-5-sulfonat (0,067 g/m2).
(6) Eine fleckenverhindernde Schicht, enthaltend Gelatine (1,0 g/m ), 2,5-Di-t-pentadecylhydrochinon
2 2
(1,0 g/m ) und Tricresylphosphat (0,5 g/m ).
(7) Eine Schicht, enthaltend eine purpurfarbene DRR-Verbindung der Struktur:
130016/0912 ORIGINAL INSPECTED.
)H
CH3SO2
(0,80 g/m2), Ν,Ν-Diäthyllaurylamid (0,20 g/m2) und Gelatine (1,2 g/m ).
(8) Eine Schicht, enthaltend eine grünempfindliche Silberbromidemulsion vom inneren latenten Bildtyp (Gelatine 1,1 g/m2, Silber 1,4 g/m2), 1-Acetyl-2-[4-(2,4-di-t-pentylphenoxyacetamido)-phenyl]-hydrazin (0,015 g/m ) und Natrium-2-pentadecyIhydrochinon-5-sulfonat (0,067 g/m ).
(9) Eine fleckenverhindernde Schicht, enthaltend GeIa-
2
tine (1,0 g/m ), 2,5-Di-t-pentadecy!hydrochinon
2 2
(1,0 g/m ) und Tricresy!phosphat (0,5 g/m ).
(10) Eine Schicht, enthaltend eine gelbe DRR-Verbindung der Struktur:
130016/0912
NC-C -C=N-
so_nh/ \-och2ch2och3
SO2NH
)H
(1,0 g/m2), Ν,Ν-Diäthyllaurylamid (0,25 g/m2) und
Gelatine (1,0 g/m ).
(11) Eine Schicht, enthaltend eine blauempfindliche SiI-
berbromidemulsion vom inneren latenten Bildtyp
2 2
(Gelatine 1,1 g/m , Silber 1,4 g/m ), l-Acetyl-2-jji-(2,4-di-t-penty!phenoxyacetamide») -phenyl] -hydrazin (0,015 g/m ) und Natrium2-pentadecylhydrochinon-5-sulfonat (0,067 g/m ).
(12) Eine Schutzschicht, enthaltend 1,3 g/m Gelatine,
2 2
0,9 g/m Polyäthylenacrylatlatex, 0,5 g/m Tinuvin (Warenzeichen für ein alkyliertes 2-(2-Hydroxyphenyl)-2H-benzotriazol/ hergestellt von Geigy AG) und 0,026 g/m Triacryloylperhydrotriazin als Härter.
Das oben beschriebene Schichtmaterial wurde bildweise durch ein kontinuierliches Filter mit Wolframlicht von, 2854°K, das mittels eines Davis-Gibson-Filters in Licht von 48000K umgewandelt worden war, belichtet (maximale Belichtung war 10 C.M.S.). Der belichtete Film wurde mit Behandlungslösungen mit folgender Zusammensetzung entwickelt:
130016/0912
Behandlungslösung A (Kontrolle)
Kaliuirihydroxid 56 g
4-Hydroxymethyl-4-'methyl-l-phenyl-3-pyrazolidinon 13 g
5-Methylbenzotriazol 3,5 g
Methy!hydrochinon 0,24 g
Natriumsulfit 0,2g
Benzylsulfit 1,5 ml
Carboxymethylcellulose 5,8 g Ruß 150 g Wasser auf 1 1
Behandlungslösung B
Lösung mit der gleichen Zusammensetzung wie A, mit der Ausnahme, daß 0,32 g der Verbindung (1): 2-Isopropyl-5-methy!hydrochinon anstelle von 0,24 g Methylhydrochinon zugesetzt wurden.
Behandlungslösung C (Kontrolle)
Lösung mit der gleichen Zusammensetzung wie A, mit der Ausnahme, daß die 0,24 g Methylhydrochinon weggelassen worden waren.
Behandlungslösung D
Lösung mit der gleichen Zusammensetzung wie A, mit der Ausnahme, daß 0,33 g 2,5-Dimethylhydrochinon anstelle
von 0,24 g Methylhydrochinon zugesetzt worden waren.
130016/0912
Behandlungslösung E
Lösung mit der gleichen Zusammensetzung wie A1 mit der Ausnahme, daß 0,24 g Hydrochinon anstelle von 0,24 g Methylhydrochinon zugesetzt worden waren.
Behandlungslösung F
Lösung mit der gleichen Zusammensetzung wie A, mit der Ausnahme, daß 0,40 g t-Buty!hydrochinon anstelle von 0,24 g Methylhydrochinon zugesetzt worden waren.
Andererseits wurde eine Deckschicht hergestellt, indem die folgenden Schichten in der beschriebenen Reihenfolge auf eine transparente Polyäthylenterephthalat-Filmgrund— lage aufgebracht wurden.
(1) Eine Neutralisationsschicht mit einer Dicke von 7 um, enthaltend 17 g/m Polyacrylsäure, 0,06 g/m N-Hydroxysuccinimidobenzolsulfonat und 0,50
2
g/m Athylenglycol.
(2) Eine Timingschicht, erhalten durch Auftragen von Celluloseacetat (Oxidationszahl: 54), so daß eine Dicke von 2 um erhalten wurde.
(3) Eine Timingschicht, erhalten durch Auftragen eines Vinylidenchlorid/Acrylsäure-Copolymerlatex bis zu einer Dicke von 4 um.
Die oben beschriebenen Behandlungslösungen A bis F wurden bei 25°C durch ein Paar parallel angeordnete Rollen geleitet. Hierdurch wurden sie gleichförmig zwischen der
13 0 0 16/0912
photoempfindlichen Komponente und der Deckschicht zu einer Dicke von 80 um ausgebreitet.
Nach dem Ausbreiten der Behandlungslösung wurden nach 24 h die Dichten gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle I zusammengestellt.
Tabelle I
Behänd- Ό D . V-Wert aes Hoch-
A 1,76 2,17 2,18 0,21 0,23 0,36 58,5 51,5 52,0
B 1,98 2,26 2,20 0,21 0,23 0,36 63,0 55,0 53,0
C 1,30 2,11 2,12 0,21 0,24 0,37 50,0 50,5 50,5
D 1,82 2,22 2,20 0,22 0,25 0,38 51,0 51,0 51,0
E 1,56 2,07 2,12 0,21 0,24 0,37 52,0 51,0 51,0
F. 1,77 2,19 2,18 0,21 0,23 0,37 58,0 52,0 52,0
Der Wert von Jf des Hochlichtteils wird in mm als Differenz zwischen (1) der Belichtung (ausgedrückt durch den Logarithmus), die der maximalen Dichte entspricht (Dichte entsprechend der Belichtung: 1 CMS) + 0,1 und (2) der
Belichtung (ausgedrückt als Logarithmus) entsprechend
einer Minimaldichte in der Charakteristikkurve angegeben. So bedeutet z.B. 5 mm eine Belichtung in logarithmischer Zahl von 0,1.
Die obigen Ergebnisse zeigen, daß bei der Behandlungslösung B des Beispiels 1, der erfindungsgemäß 2-Methyl-5-isopropy!hydrochinon zugesetzt worden war, die Abstufung des Hochlichts ausgeprägt ist, ohne daß D (Ma-
Π13Χ
ximumdichte) vermindert wird. Es kann eine sehr bevorzugte Abstufung erhalten werden.
130016/0912
Beispiel 2
Auf eine transparente Polyathylenterephthalat-Filmgrundlage wurde eine Bildaufnahmeschicht (1), eine weiße Reflexionsschicht (2) und eine Ruß enthaltende trübe Schicht (3) in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 aufgebracht. Hierauf wurden, wie im Beispiel 1, eine eine purpurfarbene DRR-Verbindung enthaltende Schicht (7), eine grünempfindliche Silberbromidemulsionsschicht vom inneren latenten Bildtyp (8), eine Fleckenverhinderungsschicht (9) und eine Schutzschicht (12) aufgebracht.
Das oben beschriebene photoempfindliche Material wurde wie im Beispiel 1 behandelt, wobei die Behandlungslösung wie im Beispiel 1 verwendet wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt.
G
D
max
Tabelle II Jf-Hochlicht
Behandlungs—
lösung
1,54 G
min
46,5
A 1,78 0,22 55,0
B 1,91 0,21 26,5
C 1,76 0,27 27,0
D 1,62 0,28 40,5
E 1,54 0,25 46,0
F 0,24
Die obigen Ergebnisse zeigen, daß die Behandlungslösung B des Beispiels 2 gemäß der Erfindung die Abstufung des Hochlichtes verbessert und daß eine sehr günstige Abstufung des Spitzenteils erhalten werden kann.
130018/0912

Claims (1)

  1. γατενταν walte
    A. GRÜNECKER
    H. KINKELDEY
    DRING
    W. STOCKMAiR
    DR-tNG - AeE (CALTECH)
    K. SCHUMANN
    DR FER MAT · DIPL-PHYS
    P. H. JAKOB
    DIPL-ING.
    G. BEZOLD
    OH. RER NAT· 0IPL-CHEM.
    MJJI PHOTO I1IIiM CO., IiDD.
    ITo. 210, Nakanuma, Minami Ashigara-SM
    Kanagawa, Japan .
    8 MÜNCHEN
    MAXIMILIANSTRASSE
    3. Oktober 1980 P 15 528- 60/dg
    Photographisches Farbdiffusionsübertragungselement
    P a t e η t a nsprüche
    Photographisches Farbdiffusionsübertragungselement
    mit (a) einer photoempfindlichen Komponente, die mindestens eine photoempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht, kombiniert mit einer DRR-Verbindung, enthält, (b) einer Farbbildaufnahmekomponente und (c) einer alkalischen Behandlungskomponente, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eine der Komponenten (a), (b) und (c) eine Verbindung der allgemeinen Formel:
    130016/0912
    TELEFON (OSB) 20 28 62
    TELEX OS-2»saO
    TELEKOPIERER
    )H
    in der R für eine substituierte oder unsubstituierte Al— kylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen steht, enthält.
    2. Parbdiffusionsübertragungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß R für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen steht.
    3. Parbdiffusionsübertragungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß R für eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe, eine Methoxyäthylgruppe, eine n-Propylgruppe, eine Isopropy!gruppe, eine Allylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine Isobutylgruppe, eine t-Amylgruppe, eine n-Octylgruppe, eine t-Octylgruppe, eine n-Octadecylgruppe, eine n-Hexadecylgruppe, eine sek.-Hexadecylgruppe, eine n-Pentadecylgruppe, eine n-Octadecylgruppe oder eine sek.-Octadecylgruppe steht.
    4. Farbdiffusionsübertragungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß R für eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine SuIfongruppe, eine Carboxylgruppe, eine Aminogruppe, eine Alkyloxygruppe, eine Alkylthiogruppe, eine Aryloxygruppe, eine Arylthiogruppe, eine Sulfonamidogruppe, eine Sulfamoylgruppe, eine Alkylamidogruppe, eine Aldehydogruppe oder eine 3,4-Methylendioxyphenylgruppe steht.
    130016/0912
    5. Farbdiffusionsübertragungselement nach, einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch geke nnzeich — net:, daß die Verbindung mit der allgemeinen Formel I in der alkalischen Behandlungskomponente (c) enthalten ist.
    6. Farbdiffusionsübertragungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung mit der allgemeinen Formel I in der alkali" sehen Behandlungskomponente (c) enthalten ist.
    7. Farbdiffusionsübertragungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung der allgemeinen Formel I in der alkalischen Behandlungskomponente (c) in einer Konzentration von etwa 0,01 bis 1 g/kg der Behandlungskomponente enthalten ist.
    8. Farbdiffusionsübertragungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit der allgemeinen Formel I in der alkalischen Behandlungskomponente (c) in einer Konzentration von etwa 0,01 bis 1 g/kg der Behandlungskomponente enthalten ist.
    130018/0912
DE19803037486 1979-10-03 1980-10-03 Photographisches farbdiffusionsuebertragungselement Withdrawn DE3037486A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP12756779A JPS5651741A (en) 1979-10-03 1979-10-03 Photographic element for color diffusion transfer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3037486A1 true DE3037486A1 (de) 1981-04-16

Family

ID=14963227

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803037486 Withdrawn DE3037486A1 (de) 1979-10-03 1980-10-03 Photographisches farbdiffusionsuebertragungselement

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4429031A (de)
JP (1) JPS5651741A (de)
DE (1) DE3037486A1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS56165143A (en) * 1980-05-26 1981-12-18 Fuji Photo Film Co Ltd Photographic element for color diffusion transfer
CA1247632A (en) * 1981-06-19 1988-12-28 Frederick H. Howell Hydroquinones
JPS59180557A (ja) * 1983-03-31 1984-10-13 Fuji Photo Film Co Ltd ハロゲン化銀カラ−写真感光材料
JPS59185334A (ja) * 1983-04-07 1984-10-20 Fuji Photo Film Co Ltd カラ−拡散転写用写真要素
JPS6292950A (ja) * 1985-10-19 1987-04-28 Fuji Photo Film Co Ltd カラ−画像形成方法
JPH0574107U (ja) * 1992-02-28 1993-10-08 愛知電機株式会社 列盤用配電盤の冷却装置
DE69303115T2 (de) * 1992-05-22 1996-10-10 Bridgestone Corp Luftreifen mit geringem Rollwiderstand

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5448538A (en) 1977-09-12 1979-04-17 Konishiroku Photo Ind Co Ltd Color photographic material
US4201578A (en) 1977-11-03 1980-05-06 Eastman Kodak Company Blocked competing developers for color transfer
JPS55161238A (en) 1979-06-04 1980-12-15 Konishiroku Photo Ind Co Ltd Silver halide color photographic material

Also Published As

Publication number Publication date
JPS6143706B2 (de) 1986-09-29
JPS5651741A (en) 1981-05-09
US4429031A (en) 1984-01-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3127781C2 (de)
DE2052145A1 (de) Photographische Filmeinheit
DE2626821A1 (de) Farbphotographisches aufzeichnungsmaterial
DE3037486A1 (de) Photographisches farbdiffusionsuebertragungselement
DE2906526C2 (de)
DE2136994A1 (de) Photographische Filmeinheit fur das Farbdifrusionsubertragungsverfahren
DE2853584A1 (de) Photographisches aufzeichnungsmaterial
DE2913164A1 (de) Entwicklungsinhibitor-vorlaeuferverbindung, verwendung der verbindung in einem verfahren zum inhibieren der entwicklung und diese verbindung enthaltende photographische elemente
DE2729820A1 (de) Photographisches farbdiffusionsuebertragungsmaterial
DE2645656A1 (de) Photographisches farbdiffusionsuebertragungsverfahren
DE2606264A1 (de) Farbphotographische diffusionsuebertragungsmaterialien
DE3139156C2 (de)
DE2503882A1 (de) Farbenphotographisches lichtempfindliches material
DE3310777A1 (de) Farbphotographisches diffusionstransfer-element
DE2941427A1 (de) Farbphotographisches diffusionsuebertragungselement
DE2854946A1 (de) Fotografisches farbdiffusionsuebertragungsverfahren
DE2816525A1 (de) Photographisches element
DE2537972A1 (de) Farbphotographische aufzeichnungsmaterialien
DE2439945A1 (de) Farbdiffusionsuebertragungselement und verfahren zu dessen herstellung
DE2528616A1 (de) Photographisches farbdiffusionsuebertragungsmaterial
DE2540543A1 (de) Photographisches material mit einer verbesserten neutralisierenden schicht
DE3246824C2 (de)
DE3612258C2 (de) Photographisches Farbdiffusionsaufzeichnungsmaterial
DE2908874C2 (de) Photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren
DE3337174A1 (de) Lichtempfindliches photographisches element

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee