DE3037072C1 - Flüssigkeitspackung - Google Patents
FlüssigkeitspackungInfo
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- DE3037072C1 DE3037072C1 DE3037072A DE3037072A DE3037072C1 DE 3037072 C1 DE3037072 C1 DE 3037072C1 DE 3037072 A DE3037072 A DE 3037072A DE 3037072 A DE3037072 A DE 3037072A DE 3037072 C1 DE3037072 C1 DE 3037072C1
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- liquid
- drinking straw
- pack
- gable
- liquid pack
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/02—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
- B65D5/06—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body with end-closing or contents-supporting elements formed by folding inwardly a wall extending from, and continuously around, an end of the tubular body
- B65D5/067—Gable-top containers
- B65D5/068—Gable-top containers with supplemental means facilitating the opening, e.g. tear lines, tear tabs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cartons (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitspackung aus kunststoffbeschichtetem Karton mit quaderförmigem
Grundkörper und einem dachförmigen Faltverschluß mit einer flachen Verschlußnaht und nach innen
gefalteten Giebeiflächen mit einer an einer dieser Giebelflächen vorgesehenen Trinkhalm-Ausstanzung.
Flüssigkeitspackungen dieser Art sind z. B. aus der DE-OS 14 86 438 bekannt
Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, an der für
das Einstechen eines Trinkhalmes in eine Flüssigkeitspackung vorgesehenen Stelle eine Lochperforation
oder -ausstanzung vorzusehen. Jede der beiden Möglichkeiten ist aber an einen bestimmten Herstellungsgang
gebunden.
Die eine Möglichkeit besteht darin, in den Karton eine Lochausstanzung oder -perforation einzuarbeiten,
die durch anschließendes ein- oder beidseitiges Beschichten
der Kartonbahn bis zum Aufstechen mittels Trinkhalms verschlossen wh J. Diese Möglichkeit
entfällt aber, wenn der Flüssigkeitspackung-Zuschnitt aus bereits kunststoffbeschichtetem Karton hergestellt
wird. Dann verbleibt nur die zweite Möglichkeit, die Wand der Flüssigkeitspackung an der für das Einstechen
des Trinkhalms vorgesehenen Stelle durch eine Perforation zu schwächen. Dies ist allerdings sehr
schwierig, denn die Perforation darf auf keinen Fail die Wand der Flüssigkeitspackung ganz durchdringen, weil
dann Luft in die Packung eindringt bzw. Flüssigkeit aus der Flüssigkeitspackung herausfließen kann. Es ist zwar
auch schon bekannt, diese Gefahr dadurch zu beseitigen, daß man das perforierte oder ausgestanzte Trinkhalm-Einstechloch
durch einen Klebestreifen verschließt. Diese Methode hat jedoch Nachteile. Das Aufkleben
oder -schweißen des Streifens macht einen zusätzlichen Arbeitsgang erforderlich. Der Streifen kann sich auch
leicht lösen oder von vornherein keinen dichten Verschluß gewährleisten. Wenn die Einstechloch-Perforation
nicht tief genug in die Wand der Packung eingearbeitet ist, läßt sich das Loch mit dem Trinkhalm
nicht aufstoßen und der Trinkhalm wird dabei geknickt und unbrauchbar, was häufig genug der Fall ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile zu vermeiden und
bei der Herstellung von Flüssigkeitspackungs-Zuschnitten aus kunststoffbeschichtetem Karton auf einfache
Weise eine Trinkhalm-Einstechöffnung zu schaffen, die bis zum absichtlichen öffnen der Flüssigkeitspackung
zuverlässig verschlossen ist, durch eine einfache Maßnahme aber auch geöffnet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Flüssigkeitspackung
der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß die Ausstanzung, den oberen Rand der flachen
Verschlußnaht durchbrechend, oberhalb der Spitze der Giebelfläche angeordnet ist. Dieser Ausschnitt ist
zweckmäßigerweise halbkreisförmig, wobei der Durchmesser so gewählt wird, daß das Durchstechen eines
Trinkhalms durch den Ausschnitt ermöglicht wird. Die Flachnaht am Kopfende der Packung ist so breit, daß bei
Verkleben der Naht der Randausschnitt sicher überdeckt wird.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Maßnahme bestehen einmal darin, daß zur Erzeugung der
Trinkhalm-Einstechöffnung praktisch keine besondere Maßnahme getroffen werden muß, weil die Einstechöffnung
beim Erzeugen des Flüssigkeitspackungs-Zu-Schnitts in einem Arbeitsgang mit hergestellt wird. Zum
anderen ist ein dichtender Verschluß durch Verkleben der Kopfnaht der Flüssigkeitspackung gewährleistet.
Schließlich öffnet sich beim Aufreißen der Kopfnaht die Trinkhalm-Einstechöffnung praktisch von selbst, so daß
bisher notwendig gewesene, zum Teil umständliche Manipulationen beim Einstechen des Trinkhalms
entfallen.
Anhand des vv der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht, und
F i g. 2 eine Draufsicht einer quaderförmigen Flüssigkeitspackung,
F i g. 3 die mit der Trinkhalm-Einstechöffnung versehene Seite des Flüssigkeitspackungs-Zuschnitts.
F i g. 2 eine Draufsicht einer quaderförmigen Flüssigkeitspackung,
F i g. 3 die mit der Trinkhalm-Einstechöffnung versehene Seite des Flüssigkeitspackungs-Zuschnitts.
Die Flüssigkeitspackung 1 besteht aus kunststoffbeschichtetem Karton, aus dem ein Zuschnitt gefertigt
wird, der zu einem quaderförmigen Grundkörper 2 und giebelförmigem Kopfende 3 mit ausgezogener Flach-
■*o naht 4 gefaltet wird. Beim Fülle" ist die Flüssigkeitspakkung
1 quaderförmig und oben offen. Nach dem Einfüllen der Flüssigkeit wird das Kopfende zur
Flachnaht 4 ausgezogen und flüssigkeitsdicht verklebt, wobei die Giebelseiten 5 nach innen eingefaltet werden.
•*5 In einer der Giebelseiten 5 ist im Rand 6, diesen
durchbrechend, oberhalb der Spitze 7 der Giebelseite 5 die Einstechöffnung 8 für den Trinkhalm ausgestanzt.
Bei durch Kleben verschlossener Flachnaht 4 am Kopfende der Flüssigkeitspackung 1 ist die Einstechöffnung
8 flüssigkeitsdicht verschlossen. Beim Aufreißen der Flachnaht 4 von der richtigen Giebelseite her öffnet
sich die Einstechöffnung 8 von selbst, wie F i g. I und noch besser F i g. 2 zeigt.
Die Einstechöffnung 8 kann halbkreisförmig sein.
aber auch jede andere Form besitzen.
Bei der in Fig.3 dargestellten Seite des Flüssigkeit;,-packungs-Zuschnitts
ist neben der Giebelseite 5 und der Seitenwand 9 auch noch ein Faltabschnitt 10 für den
Boden der Flüssigkeitspackung 1 zu erkennen, der br ι ή
Falten des Zuschnitts zur Packung rechtwink ,g umgeklappt wird. Alle Nahtstellen der gefaltet η
Flüssigkeitspackung werden durch Kleben oder Hei:
siegeln flüssigkeitsdicht verschlossen.
siegeln flüssigkeitsdicht verschlossen.
Claims (1)
- Patentanspruch;Flüssigkeitspackung aus kunststoffbeschichtetem Karton mit quaderförmigem Grundkörper und einem dachförmigen Faltverschluß mit einer flachen Verschlußnaht und nach innen gefalteten Giebelflächen, mit einer an einer dieser Giebelflächen vorgesehenen Trinkhalm-Ausstanzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzung (8), den oberen Rand (6) der flachen Verschlußnaht (4) durchbrechend, oberhalb der Spitze (7) der Giebelfläche (5) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3037072A DE3037072C1 (de) | 1980-10-01 | 1980-10-01 | Flüssigkeitspackung |
| CA000387033A CA1160189A (en) | 1980-10-01 | 1981-09-30 | Container for liquids |
| US06/773,391 US4887720A (en) | 1980-10-01 | 1985-09-06 | Package for liquid materials |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3037072A DE3037072C1 (de) | 1980-10-01 | 1980-10-01 | Flüssigkeitspackung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3037072C1 true DE3037072C1 (de) | 1982-07-15 |
Family
ID=6113344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3037072A Expired DE3037072C1 (de) | 1980-10-01 | 1980-10-01 | Flüssigkeitspackung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4887720A (de) |
| CA (1) | CA1160189A (de) |
| DE (1) | DE3037072C1 (de) |
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1981
- 1981-09-30 CA CA000387033A patent/CA1160189A/en not_active Expired
-
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- 1985-09-06 US US06/773,391 patent/US4887720A/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA1160189A (en) | 1984-01-10 |
| US4887720A (en) | 1989-12-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PKL VERPACKUNGSSYSTEME GMBH, 4000 DUESSELDORF, DE |
|
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