DE3036669A1 - Vorrichtung zum waermebehandeln, insbesondere zum trocknen von textilbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum waermebehandeln, insbesondere zum trocknen von textilbahnenInfo
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Description
Krefeld, den 25. Sept. 1980 9 3 PL/ho - N 80/02
BABCOCK-TEXTILMASCHINEN KG (GmbH + Co)
2105 Seevetal 3-Maschen
Vorrichtung zum Wärmebehandeln, insbesondere zum Trocknen von Textilbahnen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Bei derartigen Vorrichtungen - in der Praxis meist als "Tumbler" bezeichnet - wird die Ware durch pulsierende
Gasströme während der Wärmebehandlung einem mechanischen Walkeffekt ausgesetzt. Je nach Art der behandelten Ware
läßt sich dadurch der Griff der Ware verbessern, eine Oberflächenstruktur hervorheben und/oder ein erhöhter
Krumpfeffekt erzielen.
Bei einem Tumbler, der durch die DE-OS 28 10 178 bekannt geworden ist, sind unterhalb des Förderbandes fingerartige
Düsenkästen vorgesehen, die sich quer zur Warenlaufrichtung
erstrecken und nach Art von Tragdüsen je zwei Düsenschlitze aufweisen. Oberhalb des Förderbandes
liegt ein ebenes Blech, das gleichmäßig mit kleinen, in kurzen Abständen angeordneten Durchbrechungen versehen
ist, die die Düsen bilden.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß mit dieser Vorrichtung
die Waren sehr schonend und gleichmäßig behandelt werden. Die Gleichmäßigkeit wird zwar bei vielen Anwendungsfällen
sehr begrüßt, führt aber in anderen Fällen zu unerwünschten Resultaten. Bei der Behandlung von Florware,
vornehmlich aus synthetischem Fasermaterial, legt sich der Flor völlig einheitlich in Warenlaufrichtung.
Die Ware macht anschließend einen "gekämmten" Eindruck und erhält einen ungewohnten Glanz. Der Käufer erwartet
aber z.B. von Decken, die aus solcher Ware hergestellt werden, eine ähnliche Oberflächenstruktur, wie er sie
von Schafwolldecken kennt.
Die Erfinder haben sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung zu schaffen, die bei der Behandlung von Florware das unerwünschte Glattstreichen des Flors vermeiden und
stattdessen den Flor aufrichtet und die gezwirnten Fadenenden öffnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 angegebene Maßnahme gelöst. Über die Lösung der gestellten Aufgabe hinaus erbringt die
erfindungsgemäße Vorrichtung auch bei der Behandlung vieler
anderer Textilwaren überraschende Vorteile. Es hat sich nämlich bei vielen Versuchen gezeigt, daß die eingangs
erwähnten vorteilhaften Effekte, die schon mit dem
bekannten Tumbler erzielt werden, noch merklich verbessert werden. Zum Beispiel zeigte sich, daß Wirkwaren
nach der Behandlung in dem erfindungsgemäßen Tumbler nicht nur besser ausgekrumpft waren, sondern auch keinerlei
Neigung mehr zum Einrollen der Kanten zeigten. Diese positiven Effekte sind offenbar dadurch zu erklären,
daß der Walkvorgang, der bei den bekannten Tumblern eindimensional abläuft, durch die Erfindung
auf eine zweite Dimension ausgedehnt wird.
O _
Nach den Erfahrungen und Überlegungen der Erfinder sind vor allem die oberen Düsen für die vorteilhafte Wirkungsweise
maßgebend. Deswegen und auch aus konstruktiven Gründen wird die Ausführungsform gemäß Anspruch 2 bevorzugt.
Die unteren Düsen haben vor allem die Aufgabe, die Ware von dem Förderband abzuheben. Daher sind sie mit Vorteil
gemäß Anspruch 3, wie an sich bekannt, als Tragdüsen ausgebildet,
so daß sich in bekannter Weise jeweils zwischen den beiden Schlitzen eines Düsenkastens ein Luftkissen
ausbildet.
Eine konstruktiv sehr einfache Ausführung, bei der die wesentlichen Vorteile der Erfindung schon ausgeprägt zur
Geltung kommen, ist in Anspruch 4 angegeben.
Mit der Anordnung gemäß Anspruch 5 ist es möglich, für jeden Anwendungsfall die optimale Wirkung zu erreichen.
20
Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 6 ergeben sich zusätzliche
Variationsmöglichkeiten.
Gemäß Anspruch 7 wird ein Breithalteeffekt erzeugt, durch den man vor allem bei sehr langen Trocknungswegen vermeidet,
daß sich die Ware allmählich im mittleren Bereich des Förderbandes ansammelt.
Durch die Maßnahme des Anspruchs 8 kann die Düsenanordnung leicht durch Versuche optimiert und mit geringem Aufwand
der Ware angepaßt werden.
Die Anordnung gemäß Anspruch 9 ist besonders einfach.
Die Anordnung gemäß Anspruch 10 ermöglicht größte Variabilität.
In besonderen Fällen können die unteren Düsen gemäß Anspruch 11 angeordnet sein.
Dabei empfiehlt es sich, gemäß Anspruch 12 die gewohnte Anordnung der Düsenfinger beizubehalten und nur die Lage
der Düsenschlitze abzuwandeln.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
10
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 2 zeigt die.gleiche Vorrichtung in einem Quer-■
schnitt gemäß der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 zeigt die gleiche Vorrichtung in einem Teilquerschnitt
gemäß der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 zeigt für ein abgeändertes Ausführungsbeispiel
einen Teilquerschnitt entsprechend Fig. 3,
Fig. 5
und
Fig. 6 zeigen jeweils in Draufsicht verschiedene An-Ordnungen der oberen Düsen,
.Fig. 7 zeigt eine konstruktive Einzelheit zu den ;
Anordnungen gemäß Fig. 5 und Fig. 6,
Fig. 8 zeigt für ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel die Anordnung der unteren Düsen
in Draufsicht.
In einem Gehäuse 1läuft ein endloses Förderband 2 um,
das über außerhalb-des Gehäuses angeordnete Umlenkrollen
3 und 4 geführt ist. Die Umlenkrolle 4 ist mit
einem nicht dargestellten Antrieb verbunden. Weitere Rollen 5 bis 7 dienen zur Führung bzw. zum Spannen des
Förderbandes. An der Aufgabeseite ist eine Einzugwalze 8 vorgeschaltet, deren Drehzahl unabhängig vom Antrieb des
Förderbandes 2 regelbar ist.
Zwischen der Decke des Gehäuses 1 und dem Förderband 2
(hier und im folgenden sowie in den Ansprüchen wird der Kürze halber stets das Obertrum des Förderbandes einfach
als Förderband bezeichnet) ist mit beiderseitigem Abstand eine mit Düsenschlitzen versehene Zwischendecke 9 aufgehängt,
die sich lückenlos über die gesamte Länge des Gehäuses 1 und über die Breite des Förderbandes 2 erstreckt.
Der Abstand der Zwischendecke 9 zum Förderband 2 ist in der Zeichnung etwa halb so groß dargestellt wie die Breite
der weiter unten erwähnten Düsenkasten 10. Er ist in der Praxis aber meistens kleiner. Der Abstand zur Gehäusedecke
ist größer.
Unmittelbar unter dem Förderband 2 ist eine Reihe von
fingerartigen Düsenkasten 10 angeordnet, die sich rechtwinklig
zur Laufrichtung des Förderbandes 2 über dessen gesamte Breite erstrecken. Jeder Düsenkasten 10 hat auf
seiner Oberseite an den Längskanten zwei durchgehende Düsenschlitze 11. Der Zwischenraum zwischen 2wei benachbarten
Düsenkästen 10 entspricht annähernd der halben Breite eines Düsenkastens. Wenig unterhalb der Düsenkasten
10 befindet sich das rücklaufende Untertrum, darunter ist ein waagerechter Zwischenboden 12 angeOrdnet.
Dieser ist mittig mit Ansaugöffnungen für Radialgebläse
13 versehen, die mit senkrecht stehender Achse zwischen dem Zwischenboden und der Bodenplatte des Gehäuses 1 montiert
sind. Motoren 14 der Gebläse 13 sind unterhalb der Bodenplatte, d.h. außerhalb der Trockenkammer angebracht.
Die Anzahl der Radialgebläse - in der Zeichnung sind deren zwei dargestellt - richtet sich nach der Länge der
Behandlungsstrecke.
3C36669
Der zwischen dem Zwischenboden 12 una der Bodenplatte des
Gehäuses 1 eingeschlossene Raum steht mit einem seitlichen Kanal 15 in Verbindung, in dem etwa in Höhe des Zwischenbodens
12 Heizkörper 16 untergebracht sind. Der obere Teil des Kanals 15 steht sowohl mit dem zwischen der Decke des
Gehäuses 1 und der Zwischendecke 9 befindlichen Raum 17 als auch mit dem Innenraum der Düsenkasten 10 in Verbindung.
Ansonsten ist er gegen den übrigen Innenraum des Gehäuses 1 abgeschirmt. Mittels eines als Klappe ausgebil-■
deten Stellorgans 18, das durch einen Preßluftzylinder 19
zu betätigen ist, läßt sich wahlweise die Verbindung entweder zu dem Raum 17 - wie in Fig. 2 veranschaulicht oder
zu den Düsenkästen 10 unterbrechen. Der Preßluftzylinder 19 ist mit einem periodisch arbeitenden automatischen
Steuergerät verbunden, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Bei dein Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 3 ist die
Zwischendecke 9 in drei Abschnitte unterteilt. In dem ersten, dem Wareneinlauf benachbarten Abschnitt besteht
sie aus zwei schmalen, die gesamte Förderbandbreite überbrückenden Blechen 20, 21, die an ihren Längsseiten durch
abgekantete Randstreifen ausgesteift sind. Die ebenfalls abgekanteten Ränder der Schmalseiten liegen, wie in Fig.2
angedeutet, auf den seitlichen Bandführungskästen 22 auf. Die Bleche 20, 21 sind je mit einem Schlitz versehen, der
sich durchgehend über die ganze Breite des Förderbandes 2 erstreckt. In den Schlitzen sind durch Punktschweißen abgekantete
Blechstreifen 20a, 20b bzw. 21a, 21b befestigt, die die Düsen bilden und außerdem zur Aussteifung beitragen.
Die Blasrichtung der Düsen schließt in beiden Fällen mit der Senkrechten einen spitzen Winkel ein. Sie
hat bei der Düse 20a, 20b eine in Warenlaufrichtung weisende Komponente, bei der Düse 21a, 21b eine entgegengesetzte
Komponente.
ORlGlHAL /NSPECTED
Der dem Ausgang benachbarte Abschnitt der Zwischendecke
mit den Blechen 23, 24 ist spiegelgymmetrisch zu dem Eingangsabschnitt
ausgebildet.
In dem dazwischenliegenden mittleren Abschnitt des Trockners besteht die Zwischendecke 9, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
aus insgesamt fünf Elementen 25 bis 29. Diese sind ebenfalls aus Blechen hergestellt und haben die Form von
länglichen Rechtecken, deren Längsseiten sich in Warenlaufrichtung
erstrecken. Die Schmalseiten sind hakenartig abgekantet und auf den hochstehenden Randstreifen der
Bleche 21 und 23 eingehängt, wie in Fig. T angedeutet. Die Bleche 21 und 23 bilden also die Tragkonstruktion für den
mittleren Abschnitt der Zwischendecke 9. Jedes Elemente
bis 29 ist mit einer Düse 30 versehen, die sich parallel zu seinen Längskanten, d.h. parallel zur Warenlaufrichtung
erstreckt. Die Blasrichtung ist bei den beiden Randelementen 25 und 29 nach außen und bei den beiden Nachbarelementen
26 und 28 nach innen gerichtet. Bei dem mittleren Element 27 ist sie senkrecht.
Die Unterteilung der gesamten Behandlungsstrecke in drei
Abschnitte wurde in der Zeichnung nur der Einfachheit halber gewählt. Es versteht sich, daß in der Praxis die
Trocknerlänge im allgemeinen in eine größere Anzahl von Abschnitten unterteilt ist.
Bei dem in Fig. 4 gezeichneten Ausführungsbeispiel sind abweichend von Fig. 1 bis 3 die Düsen 31 nicht in Längsrichtung,
sondern in Querrichtung zum Düsenkasten 10 angeordnet, d.h. sie liegen parallel zur Warenlaufrichtung.
Die Ausblasrichtung zielt bei allen Düsen 31 schräg nach außen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen grobschematisch andere Ausführungsformen der Erfindung, bei denen die Düsen der Zwischendecke? 9 ein scnachbrettartiges Muster bilden; In beiden
Fällen ist axe Zwischendecke 9 aus insgesamt fünfzehn rechteckigen Elementen zusammengesetzt. Im Fall der
Fig. 5 liegen die Düsenschlitze der Elemente 32 in Warenlaufrichtung und die der Elemente 33 rechtwinklig dazu.
Im Fall der Fig. 6 liegen die Düsenschlitze der Elemente 34 und 35 jeweils schiefwinklig, und zwar so, daß die
Düsenschlitze benachbarter Elemente 34, 35 eine Art Fischgrätmuster bilden.
Auch bei der Ausführung der Zwischendecke gemäß Fig. 6 können die unteren Düsen rechtwinklig zur Warenlaufrichtung
liegen, so daß sie sich mit den Düsen der Zwischendecke 9 unter etwa 45° kreuzen.
Bei rasterartiger Anordnung der Düsenschlitze gemäß Fig. 5 oder 6 oder bei ähnlichen Anordnungen sollte das
Rastermaß jedenfalls so groß sein, daß die Länge der Düsenschlitze durchweg mindestens so groß ist wie die
Breite eines Düsenkastens 10 oder wie der Abstand zwisehen zwei benachbarten Düsen.
Bei den Ausfuhrungsformen gemäß Fig. 5 und 6 bilden
mehrere nach oben offene U-Profile 36, die quer über dem Förderband angeordnet sind, eine gitterartige Tragkonstruktion.
Darin sind gemäß Fig. 7 die hakenartig abgekanteten Ränder der einzelnen Elemente 32 bis 35 eingehängt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 sind die Düsenschlitze 37 in dem Düsenkasten 10 schiefwinklig zur Längsrichtung
des Düsenkastens, d.h. auch schiefwinklig zur Warenlaufrichtung angeordnet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie folgt:
· Die Ware 38 wird in Pfeilrichtung über die Einzugwalze mit Vorlauf zugeführt. Die Umfangsgeschwindigkeit der
— 9 —
lc/
Einzugwalze 8 ist mindestens 1,5 mal, in der Praxis jedoch zumeist 2,5 bis 4 mal so groß wie die Transportgeschwindigkeit
des Förderbandes 2. Dementsprechend wird die Ware dem Förderband im Überschuß zugeführt und in
mehr oder weniger regelmäßiger Faltenlage aufgelegt. Beim Durchlauf durch den Trockner wird sie in kurzen Zeitabständen
von z.B. 0,25 - 1 see von unten durch die Düsen periodisch mit Gas beaufschlagt, wobei das Stellorgan 18 die
in Fig. 2 dargestellte Stellung einnimmt. Dabei nimmt die Warenbahn jeweils kurzzeitig eine ungleichmäßige,
mäanderähnliehe Form an. Sie schlägt stellenweise gegen
die Zwischendecke 9. Durch schlagartiges Umschalten des Stellorgans 18 folgt jedesmal ein von oben kommender
Gasstoß. Dabei werden die Warenfalten, die infolge der
Trägheit noch nicht zusammengefallen sind, entsprechend dem Muster der oberen Düsenanordnung niedergedrückt.
Jede Stelle der Ware wird einem kräftigen Walkeffekt ausgesetzt,
der auf ihren Weg durch den Trockner fortwährend in unregelmäßiger Weise seine Richtung ändert. Dabei werden
innere Spannungen in den Fasern selbst an solchen Stellen abgebaut, wo die Entspannung im Ruhezustand durch
Verzwirnung oder durch Knotenpunkte behindert ist.
Das von oben aufgeblasene Gas durchdringt die Ware und sorgt für eine wirkungsvolle Trocknung. Es strömt zwischen
den Düsenkästen zum Gebläse zurück. Das von unten zugeführte Gas prallt im wesentlichen an der Ware ab und
strömt ebenfalls zwischen den Düsenkästen zürn Gebläse
zurück.
Leerseite
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Wärmebehandeln, insbesondere zum Trocknen, von kontinuierlich durchlaufenden Textilbahnen,
mit einem gasdurchlässigen Förderband, mit einer mit Vorlauf antreibbaren Einrichtung zum
Zuführen der Bahnen,
mit Düsen zum beiderseitigen Aufblasen, eines Behandlungsgases, wobei zumindest die unterhalb
des Förderbandes angeordneten Düsen als Schlitzdüsen ausgebildet sind,
mit einem Kanal zum Zuführen., des Gases von mindestens einem Gebläse zu den Düsen, und mit mindestens einem periodisch betätigten Stellorgan zur Beeinflussung der Stärke der zu den Düsen geführten Gasströme,
mit einem Kanal zum Zuführen., des Gases von mindestens einem Gebläse zu den Düsen, und mit mindestens einem periodisch betätigten Stellorgan zur Beeinflussung der Stärke der zu den Düsen geführten Gasströme,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Förderbandes (2) zumindest in Teilbereichen Schlitzdüsen angeordnet
sind, die sich mit den gegenüberliegenden unteren Düsen (11, 37) kreuzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Düsen (11) sich rechtwinklig zur
Warenlaufrichtung erstrecken und daß mindestens ein Teil der oberen Düsen mit der Warenlaufrichtung einen
von 90° abweichenden winkel einschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Düsen (11) nach Art von Tragdüsen
paarweise an quer zur Warenlaufrichtung angeordneten
fingerartigen Düsenkasten (10) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die ob.eren Düsen abwechselnd streckenweise quer und streckenweise parallel zur Warenlaufrichtung
ausgerichtet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Düsen ein schachtbrettartiges
Muster bilden, wobei die Düsenschlitze benachbarter Teilflächen unterschiedlich ausgerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasrichtung der Düsen mit der
Senkrechten einen spitzen Winkel einschließt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Randbereichen überwiegend Düsen mit nach außen gerichteter Komponente der Blasrichtung vorgesehen
sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Förderband (2) baukastenarticr
aneinanderaesetzte austauschbare Elemente (25 bis 29, 32 bis 35) angeordnet sind, die mit Düsenschlitzen
versehen sind.
9. Vorrichtuna nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch mindestens
zwei mit Abstand voneinander angeordnete , die gesamte Förderbandbreite überbrückende ausgesteifte
Bleche (20, 21, 23, 24), die mit quer zur Warenlaufrichtung ausgerichteten Düsen versehen sind, und durch
mehrere in Querrichtung nebeneinanderliegende, auf den
ORIGINAL
Kanten der ausgesteiften Bleche aufliegende Elemente
(25 bis 29).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine
gitterartige Tragkonstruktion (36), in die die Elemente (32 bis 35) eingelegt sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß unterhalb des Förderbandes (2) .Düsen
(37) vorgesehen sind, die einen von 90° abweichenden Winkel mit der Warenlaufrichtung einschließen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düsen an fingerartigen Düsenkasten angeordnet sind, die sich quer zur Warenlaufrichtung erstrecken.
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ID=6113114
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