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DE3036463C2 - - Google Patents

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DE3036463C2
DE3036463C2 DE3036463A DE3036463A DE3036463C2 DE 3036463 C2 DE3036463 C2 DE 3036463C2 DE 3036463 A DE3036463 A DE 3036463A DE 3036463 A DE3036463 A DE 3036463A DE 3036463 C2 DE3036463 C2 DE 3036463C2
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DE
Germany
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balancing
central part
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expandable element
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DE3036463A
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Peter Dipl.-Ing. 4000 Duesseldorf De Wallow
Bernhard Dipl.-Ing. 4030 Ratingen De Bisping
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Rheinmetall Industrie AG
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Rheinmetall GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
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    • F42B12/06Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with hard or heavy core; Kinetic energy penetrators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Die Erfindung betrifft ein panzerbrechendes Wuchtgeschoß mit einem Spitzenteil, einem Mittelteil und einem rück­ wärtigen Hauptpenetrator aus Hart- oder Schwermetall gemäß den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentan­ spruches 1.
Ein derartiges Geschoß ist aus der DE-OS 29 47 165 be­ kannt. Beim Auftreffen eines solchen Geschosses auf eine geneigte Panzerplatte nähert sich die Achse eines sich bildenden Durchdringungskanales in dessen Verlauf der Flächennormalen und schließt folglich mit der Schuß­ richtung einen Winkel ein. Hierdurch kommt es bei Starr­ geschossen zu Verbiegungen und bei gesinterten Schwer­ metall-Geschossen zu Brucherscheinungen, welche bei Mehrplattenzielen die Zielwirksamkeit des betreffenden Geschossen empfindlich beeinträchtigen.
Bei dem bekannten Geschoß, bei dem der Hauptpenetrator und das Spitzenteil durch eine äußere Hülle zusammenge­ halten sind, soll der geschilderte Nachteil dadurch vermieden werden, daß durch das Spitzenteil in der ersten Panzerplatte eine Eindrückung bewirkt wird und die Gefahr eines Abgleitens an der schrägen Zielober­ fläche vermindert wird. Mit einer derartigen, nur von der Geschoßspitze aus wirksamen Maßnahme ist die be­ strebte Wirkung, nämlich das Verhindern des Verbiegens oder des Brechens des Hauptpenetrators nicht zufrieden­ stellend erreichbar. Bei diesem Geschoß soll die Hülle zudem als Schockabsorber wirken. Sie muß demnach aus einem duktilen Material bestehen, jedoch soll sie erst nach Durchdringen einer ersten Panzerung zerstört wer­ den. Danach sollen sich im Mittelteil des Geschosses befindliche körnige granulatförmige oder kugelige spröde Körper ringsum zerstreut werden und eine Rückseitenwir­ kung zwischen zwei Panzerplatten erzeugen.
Demgegenüber wirkt das erfindungsgemäße Geschoß nach einem anderen Prinzip. Das Verbindungsteil, z. B. die das Mittelteil umgebende Hülle, soll beim Auftreffen auf das Ziel von vorne aufreißen und es soll durch die im Mittelteil angeordneten, nach hinten abgestützten abspreizbaren Elemente eine Aufweitung des Durchdrin­ gungskanales in der ersten Panzerplatte durch die nach, folgende Wucht des Hauptdurchschlagskörpers dadurch eintreten, daß die aufspreizbaren Elemente zwangsweise radial nach außen gedrückt werden und innerhalb des Durchdringungskanales Material aus der Panzerplatte abarbeiten. Die als Verbindungselement dienende Hülle besteht somit aus einem vergleichsweise spröden Material.
Ein anderes Wuchtgeschoß ist weiterhin aus der DE-PS 14 28 679 bekannt. Dort sind in einer sich über die gesamte Geschoßlänge erstreckenden Hülle mehrere Hart­ kernelemente mit dazwischenliegenden Dämpfungselementen angeordnet. Es sollen von den Vorkernen überkalibergroße Löcher in einer Zielplatte erzeugt werden, um das Heck­ teil des Geschosses als Hauptteil ungehindert passieren lassen zu können. Beim Einsatz dieses Geschosses gegen eine geneigte Panzerplatte nähert sich ebenfalls die Achse eines sich bildenden Durchdringungskanales der Flächennormalen und schließt folglich mit der Schuß­ richtung einen Winkel ein. Hierdurch kommt es bei diesem bekannten Geschoß, insbesondere bei einer Aus­ führung mit hohem Schlankheitsgrad, durch Aufstauchung und Aufplatzen der Hülle zu einem Stabilitätsverlust des gesamten Geschosses, da sich die Geschoßkerne nicht gegeneinander abstützen können und folglich wird das Heckteil abgelenkt, wodurch bei Mehrplattenzielen die Zielwirksamkeit dieses Geschosses empfindlich beein­ trächtigt ist.
Aus der britischen Patentschrift 1 28 248 sind bei einem Kurzgeschoß im Bereich der Geschoßspitze (Ogive) scheibenförmige Einsätze mit ringförmigen Schneidkan­ ten bekannt, die durch ein zentralaxiales Verbindungs­ element zu einem Stapel verbunden sind. Durch die Schneidkanten soll ein Ablenken des Geschosses beim schrägen Auftreffen auf die glatte Oberfläche einer Panzerplatte verhindert werden und der Durchdringungs­ kanal geglättet werden. Auf die Ausbildung eines Ge­ schosses zum Durchdringen von Mehrplattenzielen ist jedoch kein Hinweis zu entnehmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei der Wechselwirkung zwischen einem langgestreckten Wuchtgeschoß und einer Vorpanzerplatte eines Mehrplat­ tenzieles durch Erzeugung eines überkalibergroßen Durchdringungskanales ein Ablenken des rückwärtigen Geschoßkörpers zu vermeiden, insbesondere Biegebean­ spruchungen und Querkräfte von dem Hauptpenetrator fern­ zuhalten und damit das Durchdringungsverhalten des Wuchtgeschosses in der Hauptpanzerung zu verbessern.
Die zur Lösung dieser Aufgabe notwendigen Merkmale sind im Patentanspruch 1 enthalten. In den Unteransprü­ chen sind weitere vorteilhafte Ausführungsarten der Erfindung angegeben. Die Erfindung wird nachstehend anhand dreier in den Zeichnungen dargestellter Aus­ führungsbeispiele des Näheren erläutert und beschrieben. Es zeigen, jeweils im zentralaxialen Längsschnitt, die
Fig. 1 und 2 ein erstes und ein zweites, jeweils erste Ele­ mente aufweisendes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung,
Fig. 3, 4 und 5 ein drittes, ein viertes und ein fünftes Aus­ führungsbeispiel mit zweiten und dritten Ele­ menten und
Fig. 3a, 4a und 5a das dritte, vierte und fünfte Ausführungsbeispiel nach einer jeweiligen Schnittlinie a-a in den zu­ gehörigen Fig. 3, 4 oder 5.
Gemäß Fig. 1 weist ein Wuchtgeschoß mit einer zentralen Längsachse A einen Vorpeneratrator 10 mit einer Spitze 12 und einem Zwischenbereich auf, an welchem sich rückseitig ein Bereich 80 eines nicht näher be­ zeichneten Hauptpenetrators anschließt. Der Vorpenetrator 10 mit einem Flugdurchmesser D 1 ist mit einem Spitzenkörper 22 ausgestattet, dessen rückseitiger Teil von einer Kreiskegelmantelfläche 25 begrenzt wird. In dem Zwischenbereich sind trichterförmig erste Elemente 16.1, . . . angeordnet. Das Element 16.3 ist mit seiner von einer kreisringför­ migen Schneidkante 40 begrenzten trichterförmigen Vorderfläche 36 der Kreiskegelmantelfläche 25 angepaßt un dieser unmittelbar benachbart angeordnet. Bei einer vorgegebenen Wandstärke wird das Element 16.3 von einer rückseitigen Kreiskegelmantelfläche 37 begrenzt; es folgen noch zwei weitere erste Elemente, nämlich 16.2 und 16.1. Sämtliche Elemente 16 . . . bilden einen Stapel. Dabei liegt das Element 16.1 rückseitig un­ mittelbar vor einer trichterförmigen Stirnfläche 82 des Penetratorbe­ reichs 80. Im Bereich der zentralen Längsachse A ist ein axiales Ver­ bindungselement 44, beispielsweise ein Stehbolzen, mit einem vorderen 46 und einem rückseitigen Gewinde 48 vorgesehen. Mit dem Gewinde 48 ist der Stehbolzen 44 mit dem Hauptpenetrator verbunden, auf das Gewinde 46 ist der Spitzenkörper 22 aufgeschraubt und der Schaft 45 durchgreift nicht näher bezeichnete zentrale Öffnungen, wodurch der Stapel im Zwischenbereich fixiert ist.
Beim Auftreffen auf eine üblicherweise geneigte Panzerplatte eines Mehrlagenzieles wird ein erster Teil eines Durchdringungskanals von dem Spitzenkörper 22 gebildet. Sobald das Element 16.3 mit seiner Schneid­ kante 40 mit dem Zielwerkstoff einer betreffenden Panzerplatte in Be­ rührung tritt, wird es sich infolge seiner Form aufspreizen, wobei sich sein Wirkdurchmesser gegenüber dem Flugdurchmesser D 1 vergrößert. Entsprechend verhalten sich die Elemente 16.2 und 16.1 und sorgen damit für einen ausreichend großen Durchdringungskanal und Austrittskrater in der betreffenden Zielplatte, so daß der nachfolgende Hauptpenetrator nicht behindert wird und folglich mit sowohl nach der Geschwindigkeit wie auch der Masse größerer Energie gegen die nachfolgende(n) Ziel­ platte(n) wirksam werden kann.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 durch einen zwischen den Gewinden 46 und 48 einen konischen Schaft 45′ aufweisenden Stehbolzen 44 und ein Element 17, welches mit einer ebenen Rückseitenfläche 17′ an einer ebenen Stirnfläche 84 des Be­ reichts 80 anliegt.
Die Elemente 16 . . . - ihre Anzahl kann jeweils vorgegeben werden - können zum Anpassen an unterschiedliche Ziele aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt sein und unterschiedliche Wandstärken aufweisen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 3a sind zweite Ele­ mente 18 rohrförmig ausgebildet. Mehrere Rohre jeweils entsprechenden Außendurchmessers sind koaxial ineinander angeordnet. Sie liegen mit ihrer Rückseite 52 an der ebenen Stirnfläche 84 des Bereichs 80 an und sind nach der Länge und mit ihren Vorderseiten 50 der Kreiskegel­ mantelfläche 26 zur gegenseitigen Abstützung angepaßt. Die Elemente 18 weisen in Längsrichtung verlaufende Schlitze 58 auf, welche sich von der Vorderseite 50 bis zu einem rückseitigen Ringbereich 60 erstrecken. Umfangsseitig wird das äußere Element 18 von einer Hülle 30 umgeben, deren nicht näher bezeichnete Innenfläche einer Umfangsfläche 54 des äußeren Elements 18 unmittelbar benachbart ist. Die Hülle 30 ist auf nicht näher beschriebene und nur schematisch dargestellte Weise mit dem Spitzenkörper 22 in einer vorderen Verbindungszone 32 und mit dem sich rückseitig anschließenden Penetratorbereich 80 in einer rückseitigen Verbindungszone 88 verbunden, auf diese Weise sämtliche betroffenen Teile vorgegebenermaßen fixierend und einander zuordnet.
Beim Auftreffen auf eine üblicherweise geneigte Panzerplatte eines Mehrlagenzieles wird wiederum der erste Teil des Durchdringungskanals von dem Spitzenkörper 22 gebildet. Die Hülle 30 reißt und unter der Bewegung der Fläche 84 in Schußrichtung S werden die Elemente 18 derart von der Kreiskegelmantelfläche 26 abgewiesen, daß sie mit ihren Vorder­ seiten 50 in Wechselwirkung mit dem Zielwerkstoff zu einem gegenüber dem Flugdurchmesser D 1 vergrößerten Durchmesser einer betreffenden Wirkfläche führen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 4a sind die aus dem im Zusammenhang mit den Fig. 3 und 3a vorbeschriebenen Ausführungs­ beispiel bekannten Schlitze 58 durch Nuten 56 ersetzt, welche sich je­ doch über die gesamte Länge des Elements 18 erstrecken. Jede Nut 56 bildet eine Schwächungszone, so daß sich beim zielseitigen Auftreffen eines betreffenden Penetrators unter Bruch in den Schwächungszonen die Elemente 18 nach außen über den Kreiskegel 24 aufspreizen und zu dem bereits beschriebenen Effekt führen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 5a ist in einem Be­ reich des Vorpenetrators 10 ein Bündel von stabförmigen dritten Ele­ menten 20 von einer Hülle 30 umschlossen und mit dem Bereich 80 des Hauptpenetrators verbunden. Der von der Hülle 30 fixierte Spitzen­ körper 22 ist rückseitig wiederum als Kreiskegel 24 ausgebildet. Die Elemente 20 stützen sich mit ihren rückseitigen Enden 72 an der ebenen Stirnfläche 84 des Bereichs 80 ab und liegen mit ihren vorderen Enden 70 an der Kreiskegelmantelfläche 26.
Beim Auftreffen auf eine üblicherweise geneigte Panzerplatte eines Mehrlagenzieles wird wiederum der erste Teil des Durchdringungskanals von dem Spitzenkörper 22 gebildet. Die Hülle 30 reißt, und unter der Bewegung der Fläche 84 in Schußrichtung S werden die Stäbe 20 derart von der Kreiskegelmantelfläche 26 abgewiesen, daß sie mit ihren vorderen Enden 70 mit deren Anbeißkanten 74 in Wechselwirkung mit dem Zielwerk­ stoff zu einem gegenüber dem Flugdurchmesser D 1 vergrößerten Durch­ messer einer betreffenden Wirkfläche führen.

Claims (7)

1. Panzerbrechendes Wuchtgeschoß miteinem Spitzenteil, einem Mittelteil und einem rückwärtigen Hauptpenetra­ tor aus Hart- oder Schwermetall, mit dem das nach hinten, eine entgegen der Schußrichtung weisende Kegelfläche aufweisende Spitzenteil durch ein Verbin­ dungselement, insbesondere eine außenkalibergleiche Hülse, fest verbunden ist dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptpenetrator eine sich in Schußrichtung trichter­ förmig öffnende oder eine zur Geschoßlängsachse senk­ recht ausgerichtete ebene Stirnfläche (82, 84) als Gegenlager für wenigstens ein abspreizbares Element (16, 18, 20) des Mittelteiles (14) aufweist, das der­ art angeordnet ist, daß es sich bei Zielaufprall des Wuchtgeschosses nach hinten an der vorderseitigen Stirnfläche (82, 84) des Hauptpenetrators (80) ab­ stützt und mit seinem vorderen Teil (40, 50, 70) durch die als Spreizelement ausgebildete Kegelfläche (25, 26) des Spitzenteiles (22) radial nach außen abspreizbar ist, und daß das aufspreizbare Element (16, 18, 20) des Mittelteiles (14) bis zum Zielaufprall des Wuchtgeschos­ ses durch das Verbindungselement (45, 45′, 30) in seiner Lage fixiert ist.
2. Wuchtgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abspreizbare Element (16) des Mittelteiles (14) im wesentlichen trichterförmig ausgebildet ist und in seinem vor­ derseitigen kalibergroßen Außenbereich eine ringför­ mige in Schußrichtung (S) gerichtete Schneidkante (40) aufweist.
3. Wuchtgeschoß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil (14) eine vorgebbare Anzahl der Elemente (16.1, 16.2, 16.3) stapelförmig hintereinander angeordnet sind.
4. Wuchtgeschoß nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das abspreizbare Element (20) des Mittelteiles (14) stabförmig ausge­ bildet ist und durch Anordnung einer Anzahl der Ele­ mente (20) ein Bündel gebildet wird.
5. Wuchtgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abspreizbare Element (18) des Mittelteiles (14) als Rohr mit vorgebbarer Wandstärke und mit in Längsrichtung angeordneten Schwächungszonen als Nuten (56) oder als Schlitze (58) ausgebildet ist.
6. Wuchtgeschoß nach Anspruch 5, gekenn­ zeichnet durch eine koaxiale Anordnung mehrerer der Elemente (18).
7. Wuchtgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch unter­ schiedliche Wandstärken und/oder durch unterschied­ liche Werkstoffe der abspreizbaren Elemente (16, 18).
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