DE3036388A1 - System zum verbessern der bildqualitaet in einem farbfernsehgeraet - Google Patents
System zum verbessern der bildqualitaet in einem farbfernsehgeraetInfo
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Description
DR. BERG DIPL.-INÜ. STAPF DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE Postfach 860245 · 8000 München 86 3036388
Anwaltsakte: 31 175 26. Sep. 1980
Matsushita Electric Industrials Co, Ltd. Osaka / Japan
System zum Verbessern der Bildqualität in einem Farbfernsehgerät
VII/XX/Ktζ
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130015/0989
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein System zum Verbessern der Bildqualität in einem Farbfernsehgerät.
In den herkömmlichen Farbfernsehgeräten hat das Farbdifferenzsignal
(beispielsweise von einem Farbdemodulator) ein Frequenzband, das erheblich schmaler ist als das des Luminanzsignais
von einem Luminanζsignalverstärker. Beispielsweise
hat bei Farbfernsehempfängern für das Farbfernsehsystem NTSC das Luminanζsignal Frequenzanteile, die von 0 bis 3MHz reichen,
während das Farbdifferenzsignal· Frequenzanteile bis höchstens 500 kHz oder 0,5 MHz hat. Da die Farbbilder bzw.
-gegenstände hauptsächlich durch die Farbdifferenzsignale mit dem schmalen Frequenzband gebildet werden, sind diese
Gegenstände oder Bilder undeutlich umrissen und haben eine schlechte Bildschärfe.
Die Erfindung soll daher ein System zum Verbessern der Bildqualität
in einem Farbfernsehgerät schaffen, bei welchem die vorstehend angeführte Schwierigkeit im wesentlichen
überwunden ist und bei welchen in Abhängigkeit von den Amplituden der Farbfernsehsignale hohe Frequenzanteile des Luminanzsignals
gezwungen werden, sich mit den Farbdifferenzsignalen zu mischen, wodurch dann die Bildschärfe der Farbbilder
oder -gegenstände erheblich verbessert werden kann.
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Gemäß der Erfindung ist dies bei einem System zum Verbessern der Bildqualität in einem Farbfernsehgerät durch die Merkmale
im kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Einschwingteile der Farbfernsehsignale
unmißverständlich durch das Feststellen der Polaritäten beim Anstieg und beim Abfall in den Amplitudeneinschwingteilen des
Luminanzsignals und der Farbdifferenzsignale korrigiert. Gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Arbeitsweise durch den Teil des Luminanzsignals mit einer hohen
Änderungsgeschwindigkeit begrenzt, so daß fehlerhafte Arbeits abläufe infolge einer fehlenden Polaritätsübereinstimmung
zwischen den Änderungsgeschwindigkeiten zwischen dem Luminanz signal-und den FarbfrequenzSignalen auf ein Minimum herabgesetzt
werden ^k
Gemäß der Erfindung ist somit ein System zum Verbessern der
Farbbildqualitäten in einem Farbfernsehempfänger geschaffen, bei welchem entsprechend dem Ausgangssignal, das angibt, ob
der Einschwingteil des Luminanzsignals (Y) oder des Farbdifferenzsignals (C-Y), wobei C R, G oder B ist, in derselben
Richtung oder in entgegensetzten Richtungen erfolgt, der hochfrequente Anteil in dem Luminanzsignal entsprechend gesteuert
wird, um ein Korrektursignal zu schaffen, welches dazu dient,
die Umrißlinien der Bilder in dem wiedergegebenen Farbbild zu verbessern, sodaß die Farbbilder oder -gegenstände mit
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einer hohen Bildschärfe gesehen werden oder scharf umrissen sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines herkömmlichen Farbfernsehgeräts;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform eines Systems zum Verbessern der Bildqualität gemäß der
Erfindung;
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Schaltung, bei welcher ein Stufenpolaritätsdetektor und ein Modulator weggelassen
sind;
Fig. 4a bis 4C einige Eingangs-Ausgangs-Kennlinien einer in
den Fig. 2 und 3 dargestellten, nichtlinearen übertragungsschaltung;
Fig. 5 ein Blockschaltbild des in Fig. 2 dargestellten Stufenpolaritätsdetektors;
Fig.6A bis 6E einige Eingangs-Ausgangskennlinien einer in Fig. 5 dargestellten, nichtlinearen Schaltung;
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Fig. 7 verschiedene Wellenformen zur Erläuterung der Arbeitsweise der ersten Ausführungsform;
Fig. 8 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform gemäß der Erfindung;
Fig. 9 ein Blockschaltbild eines in Fig.8 dargestellten
Luminanzpegeldetektors; und
Fig. 10 verschiedene Wellenformen zur Erläuterung der Arbeitsweise
der zweiten Ausführungsform.
In den verschiedenen Figuren sind gleiche oder einander entsprechende
Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. In Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines herkömmlichen Farbfernsehempfängers
dargestellt. Ein VIF (Video-Zwischenfrequenz-) Signal von dem Fernsehtuner wird mittels eines Videodetektors
1 festgestellt, dessen Ausgang parallel an einen Luminanzsignalverstärker 2 und einen Chrominanzbandpaßverstärker
3 angelegt werden, welcher wiederum nur das in dem zusammengesetzten Färbvideosignal enthaltene Färbträgersignal
durchläßt und verstärkt; dessen Ausgang wird dann an drei Farbdifferenzsignal-Demodulatoren 4 bis 6 angelegt.
Die Farbdifferenzsignal-Demodulatoren 4 bis 6 erzeugen drei
Farbdifferenzsignale (R-Y), (G-Y) bzw. (B-Y), welche wiederum an Addierer 7 bis 9 angelegt werden. DieAddierer 7 bis 9 er-
— 9 —
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halten auch das Luminanz- oder Y-Signal von dem Luminanzsignalverstärker
2 und addieren es zu den erhaltenen Farbdifferenzsignalen, wodurch drei Primärfärbsignale geschaffen
und an eine Farbbildröhre 10 übertragen werden.
In dem Farbfernsehempfänger der vorbeschriebenen Art ist die Bandbreite des Farbdifferenzsignals (beispielsweise der Ausgang
von dem Farbdemodulator 4) erheblich schmaler als die des Luminanz- oder Y-Signals von dem Luminanzsignalverstärker
2. Beispielsweise enthält in Farbfernsehempfängern für das Farbfernsehsystem NTSC das Luminanzsignal Frequenzen von 0
bps 3 MHz ; während die Frequenzen der Farbdifferenzsignale
höchstens bis 500 kHz reichen. Da die Bilder in dem farbigen Teil eines Bildes hauptsächlich aus den FarbdifferenzSignalen
mit den schmalen Frequenzbandbreiten gebildet sind, wird das Bild mit einer schlechten Bildschärfe wiedergegeben.
Anhand von Fig. 2 bis 7 wird nunmehr eine erste Ausführungsform der Erfindung beschrieben. In Fig. 2 erzeugt eine Farbdifferenzsignal-Quelle
11 das Farbdifferenzsignal (C-Y), wobei
C R, G oder B darstellt, und entspricht folglich dem in Fig. 1 dargestellten Farbdifferenzsignal-Demodulator 4, 5
oder 6. Eine Luminanz- oder Y-Signalquelle 12 erzeugt das
Luminanz- oder Y-Signal und entspricht daher dem in Fig. 1 dargestellten Luminanzsignalverstärker 2.
13 Eine nichtlineare übertragungsschaltung erhält das Farbdif-
_ 10 _
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ferenzsignal (C-Y) von der Quelle 11 und schafft denAusgang (C-Y)M mit nichtlinearen Übertragungskennwerten als das Verstärkungsregelungssignal.
Gewisse Beschränkungen gibt es auch bei dieser nichtlinearen Schaltung 13, wie im einzelnen nachstehend
noch beschrieben wird.
Eine Hochfrequenz-Extraktionsschaltung 14 entzieht die Hochfrequenzkomponente
Y„ dem Luminanzsignal Y von der Quelle
Xl
Die Extraktionsschaltung 14 ist nicht nur auf Hochpaßfilter
beschränkt. Ein Stufen-.polaritätsdetektor 15 stellt die Polaritäen
der Einschwingteile sowohl des Farbdifferenzsignals
(C-Y) als auch des Luminanzsignals Y fest oder stellt fest, ob die beiden Signale (C - Y) und Y gleichzeitig zu- oder abnehmen
und erzeugt das Ausgangssignal S, welches an einen Modulator 16 angelegt wird. Der Modulator 16 erhält den Ausgang
oder die Hochfrequenzkomponente Y„ von der Extraktions-
rl
schaltung 14 und moduliert ihn bzw. sie mit dem Ausgangssignal S. Der Modulator 16 kann eine Multipliziereinheit
sein. Ein veränderlicher Regelverstärker 17 steuert die Verstärkung
der modulierten Hochfrequenzkomponente Y„ von dem Modulator 16 entsprechend dem Steuersignal (C - Y) von der
nichtlinearen Schaltung 13. Die verstärkungsgeregelte modulierte Hochfrequenzkomponente Y„ wird als Korrektursignal an
Xl
einen Addierer 18 angelegt und mit demFarbdifferenζsignal
(C - Y) und dem Luminanzsignal Y zusammengefaßt. Das zusammengefaßte Signal wird dann an eine (nicht dargestellte) Farbfernsehröhre
angelegt. Da der Addierer 18 verschiedene Video-
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signale zusammenfaßt, kann er ein Addierer im breitesten Sinne sein. Infolgedessen ist er nicht auf eine elektronischeSchaltung
beschränkt und enthält beispielsweise die Verknüpfung von Elektronenkanonen untereinander in Farbbildröhren oder
die Verknüpfungen von Lichtausgängen.
Der Stufenpolaritätsdeteketor 15 und der Modulator 16 sind
wesentliche Teile der ersten Ausführungsform. In Fig. 3 ist ein der Fig. 2 ähnliches Blockschaltbild dargestellt, bei
welchem der Detektor 15 und der Modulator 16 weggelassen sind. Die Arbeitsweise der in Fig. 3 dargestellten Schaltung
ist folgende:
Der Ausgang (C-Y) „ von dem Verstärker 17 läßt sich ausdrücken
durch ( C - Y) ^ = YTT χ (C- Y) _T, wobei Y__ der Aus-
C ri vi
rl
gang oder die Hochfrequenzkomponente der Extraktionsschaltung
14 und (C - Y)n der Ausgang der nichtlinearen übertragungsschaltung
13 ist.
Das Korrektursignal (C - Y) _ enthält infolgedessen die Hochfrequenzkomponente
Υ., des Luminanzsignals Y, welche von dem
Farbdifferenzsignal abhängt. Da der Anstieg und der Abfall bei dem übergang des Farbdifferenzsignals nicht notwendigerweise
mit denen der Hochfrequenzkomponente übereinstimmen, ist das sich ergebende Korrektursignal (C - Y) sehr .wahrscheinlich,
um den Einschwing- oder übergangsteil des Farbdifferenzsignals zu unterdrücken. Jedoch kann mit dem Stufenpolaritätsdetektor
15 und dem Modulator 16, welcher die Hochfrequenzkomponente
Y„ des Luminanzsignals Y moduliert, diese
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Schwierigkeit beseitigt werden, und folglich sind diese beiden Schaltungen 15 und 16 sehr wichtig, wie nachstehend noch im
einzelnen beschrieben wird. Wie oben ausgeführt, erhält die nichtlineare übertragungsschaltung 13 das Farbdifferenzsignal
und schafft einen Ausgang mit nichtlinearen Übertragungskenndaten. Wie in Fig. 4A dargestellt, kann der Ausgang proportional
dem positiven Eingang sein, wird aber null, wenn der Eingang negativ ist. Wie in Fig. 4B dargestellt, kann der Ausgang
null sein, wenn der Eingang negativ ist, er kann von null linear auf einen vorbestimmten Wert ansteigen, wenn der Eingang
positiv auf einen vorbestimmten Wert ansteigt, und kann dann flach werden. In Fig. 4C wird der Ausgang bei einem
niedrigen negativen Wert erhalten, wenn der Eingang negativ ist, und steigt an, wenn der Eingang null überschreitet. Die
nichtlineare übertragungsschaltung 13 eignet sich für alle Eingangs-Ausgangs-Beziehungen, bei welchen der Ausgang auf
null unterdrückt wird oder auf einem sehr niedrigen Wert erhalten bleibt, wenn der Eingang negativ ist. Diese Eingangs-Ausgangs-Kenndaten
oder -Beziehungen sind vorteilhaft, so daß, wenn der Verstärker 17 die Hochfrequenzkomponente Y„
Xl
entsprechend dem Steuersignal (C - Y) steuert, die Aussichten,
die Polarität der Hochfrequenzkomponente Y des Luminanζsignals
Y umzukehren, sehr gering sind.
Anhand von Fig. 5 wird der Aufbau des Stufenpolaritätsdetektors 15 im einzelnen beschrieben. Eine erste Differenzierschaltung
19 erhält das Farbdifferenzsignal (C - Y) von der
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Farbdifferenzsignal-Quelle 1 und differenziert es. Die Differentiation
kann mit einer Differenzierschaltung durchgeführt werden, die einen Widerstand und einen Kondensator oder.ein
Zeitverzögerungselement und einen Differenzverstärker aufweist. In ähnlicher Weise erhält eine zweite Differenzierschaltung
das Luminanζsignal A und differenziert es. Die beiden Ausgänge
von diesen Differenzierschaltungen 19 und 20 werden an eine
Multipliziereinheit 21 angelegt, um ein Produkt zu erhalten,
das ausgedrückt werden kann durch ττ χ ——- . Das Produkt
dt at
ist positiv, wenn die übergänge des Luminanzsignals Y und des
Farbdifferenzsignals (C - Y) ■ gleichzeitig ansteigen oder fallen,
ist sonst jedoch negativ. Eine Gleichspannungs-Schiebeschaltung 22 erhält das Produkt am Ausgang der Multipliziereinheit 21
und ändert dessen Gleichspannungswert. Eine nichtlineare Schaltung
23 schafft nichtlineare Kenndaten am Ausgang der Schiebeschaltung 22.
Die Arbeitsweise der nichtlinearen Schaltung 23 wird in Verbindung
mit der Schiebeschaltung 22 anhand von Fig. 6A bis 6E beschrieben, in welchen der Ausgang der Multipliziereinheit
21 auf der Abszisse und der Ausgang des Stufenpolaritätsdetektors 15 auf der Ordinate aufgetragen ist.
In Fig. 6A wird entsprechend einem positiven Eingang der Ausgang auf einem vorbestimmten positiven Pegel erhalten; wenn
aber der Eingang negativ ist, steigt der Ausgang linear an. Wenn bei diesem Steuerausgang die Übergänge sowohl des Luminanz-
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signals Y als auch des Farbdifferenzsignals (C- Y) in derselben Richtung verlaufen, moduliert der Modulator 16 die Hochfrequenzkomponente
Y„ des Luminanζsignals Y nicht. Mit anderen
rl
Worten, die Hochfrequenzkomponente Y„ gelangt, ohne in dem
rl
Modulator 16 moduliert zu werden, zu dem Verstärker 17. Wenn
dagegen die übergänge in entgegengesetzten Richtungen verlaufen, unterdrückt der Modulator 16 die Hochfrequenzkomponente Y„ in
ti
Abhängigkeit von der Größe des Übergangs. Wenn der übergang
einen vorbestimmten Wert überschreitet, wird die Polarität des Ausgangs umgekehrt. Dies bedeutet, daß die richtige Polaritätskorrektur zu den Einschwing- oder übergangsteilen addiert wird.
In Fig. 6B wird der Ausgang auf einem konstanten positiven Wert gehalten, wenn der Eingang positiv ist, wird aber null,
wenn der Eingang negativ ist. Infolgedessen verlaufen die übergangsteile
des LuminanζsignaIs Y und des Farbdifferenzsignals
(C - Y) in entgegengesetzten Richtungen; die Hochfrequenzkomponente Y„ wird vollständig unterdrückt und folglich nicht an
ti
den Verstärker 17 übertragen. Mit anderen Worten, es wird
kein Korrektursignal erzeugt.
Wenn in Fig. 6C das Eingangssignal negativ ist, steigt der
Ausgang linear an; wenn aber der Eingang positiv wird, wird die Ausgangskurve etwas abgeflacht, d.h. die Steigung der
Ausgangskurve wird flacher. Wenn die Übergangs- oder Einschwingteile des Luminanzsignals Y und des Farbdifferenzsignals
(C - Y) in derselben Richtung verlaufen, gibt der Modulator 16 die Hochfrequenzkomponente Y mit einer größerenAmpli-
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tude ab. Dies bedeutet, ein großes Korrektursignal wird geschaffen.
Wenn inFig. 6D der Eingang negativ oder kleiner als ein vorbestimmter
Wert ist, wird der Ausgang auf null unterdrückt; wenn aber der Eingang diesen vorbestimmten negativen Wert
überschreitet, steigt der Ausgang linear auf einen vorbestimmten positiven Wert an, bis der Eingang null wird. Wenn der Eingang
null überschreitet, wird der Ausgang auf diesem vorbestimmten positiven Wert gehalten. Wenn der Ausgang null ist,
unterdrückt der Modulator 16 die Hochfrequenzkomponente Y„.
Dies bedeutet, daß, wenn die übergangsteile des Luminanzsignals
Y und des Farbdifferenzsignals ( C - Y) in entgegengesetzten
Richtungen verlaufen und ganz bestimmte Wert überschreiten, wird kein Korrektursignal erzeugt wird.
Wenn in Fig. 6E der Eingang negativ ist oder kleiner als ein vorbestimmter negativer Wert, wird der Ausgang auf einem vorbestimmten
negativen Wert gehalten; wenn aber der Eingang diesen vorbestimmten negativen Wert überschreitet, steigt derAusgang
mit der Zunahme des Eingangs linear auf einen vorstimmten positiven Wert an, bis der Eingang null erreicht. Wenn
derEingang positiv wird, bleibt der Ausgang auf diesem vorbestimmten positiven Wert erhalten. Hieraus folgt, daß, wenn
die Ubergangsteile der Y- und der (C - Y)-Signale in derselben Richtung verlaufen, die Hochfrequenzkomponente Y^, ohne in dem
rl
Modulator 16 moduliert zu werden, zu dem Verstärker durchgeht.
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Wenn andererseits die Ubergangsteile in entgegengesetzten
Richtungen verlaufen, erniedrigt der Modulator 16 die Amplitude
der Hochfrequenzkomponente Y oder kehrt in Abhängigkeit von dem Grad der übergänge deren Polarität um. Wenn das Eingangssignal
kleiner als der vorbestimmte negative Wert ist, wird die Polarität der Hochfrequenzkomponente Y„ umgekehrt, und
Xl
deren Amplitude wird begrenzt. Folglich kann eine übermäßige Korrektur vermieden werden.
Die Arbeitsweise einer Verbindung aus der Gleichspannungs-Schiebeschaltung
22 und der nichtlinearen^Schaltung 23 wird nunmehr in Verbindung mit den inFig. 6A bis 6E dargestellten
Eingangs-Ausgangs-Kenndaten beschrieben; selbstverständlich ist die Erfindung jedoch hierauf nicht beschränkt, sondern
kann irgendein Steuersystem aufweisen, in welchem, wenn die Übergangs- oder Einschwingteile des Luminanzsignals und des
Farbdifferenzsignals entgegengesetzt verlaufen, die Hochfrequenzkomponente
YR des Luminan2signals Y in der Amplitude erniedrigt
oder in der Polarität umgekehrt wird.
Die Arbeitsweise der ersten Ausführungsform kann, wie in Fig. 7 dargestellt, zusammengefaßt werden, wenn die nichtlineare
Übertragungsschaltung 13 die in Fig. 4A dargestellten Eingangs-Ausgangs-Kenndaten
aufweist, und die Verbindung der Schiebeschaltung 22 und der nichtlinearen Schaltung 23 in dem
Stufenpolaritätsdetektor 15 die in Fig. 6A dargestellte Eingangs-Ausgangs-Kennlinie
aufweist. In Fig. 7 sind in einer
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Spalte (a) verschiedene mit Buchstaben bezeichnete Wellenformen dargestellt, wenn das Farbdifferenzsignal (C - Y) positiv
ist; in einer Spalte (b) sind diese.Wellenformen dargestellt,
wenn das Farbdifferenzsignal· negativ ist, und in einer Spalte (c) sind diese Wellenformen dargestellt, wenn das Signal
(C - Y) positiv ist;aber eine verhältnismäßig geringe
Breite hat, wobei das Luminanζsignal Y überall in den Spalten
unverändert bleibt. Die Erfindung wird anhand des unterschiedlichen Übergangs oder des unterschiedlichen Anstiegs und Abfalls
zwischen dem Luminanzsignal Y und dem Farbdifferenzsignal
( C - Y) anhand der Spalte (c) verständlich. Wenn der Stufenpoiaritätsdetektor 15 und der Modulator 16 nicht vorgesehen
sind, wie in Fig. 3 dargestellt ist, wird entsprechend den Übergängen des Luminanzsignals Y die Wellenform des
Farbdifferenzsignals (C - Y) in entgegengesetzten Richtungen korrigiert, so daß, wenn das Signal ( C - Y) ansteigt oder
fällt, dessen Amplitude unterdrückt wird. Gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung kann jedoch, wie in Fig. 2
dargestellt ist (wobei der Stufenpoiaritätsdetektor 15 und
der Moduiator 16 vorgesehen sind) entsprechend dem Ausgang von dem Stufenpoiaritätsdetektor 17 die Korrektur in der
entgegengesetzten oder nichterwünschten Richtung unterdrückt oder es kann eine genaue Korrektur erhaiten werden.
In Fig. 7(A) sind das Farbdifferenzsignal·, (B) das Luminanzsignal·,
(c) die Hochfrequenzkomponente Y des Luminanzsignais
Y, die durch die Hochfrequenz-Extraktionsschaitung 14 extra-
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hiert ist, (D) das Differenzsignal (C - Y) der nichtlinearen
Übertragungsschaltung 13, (E) das Signal, das durch Differenzieren
des Farbdifferenzsignals (C - Y) durch die erste Differenzierschaltung
19 erhalten worden ist, (F) das Signal, das durch Differenzieren des Luminanζsignals Y durch die
zweite Differenzierschaltung 20 erhalten worden ist, (G) das Produkt der Signale (E) und (F), das anzeigt, ob die übergangsteile
des Luminanζsignals Y und des Farbdifferenzsignals
(C - Y) in derselben Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen verlaufen, und (H) das Ausgangssignal S der in Fig. 5
dargestellten, nichtlinearen Schaltung 23 zum Steuern des Modulators 16, um dadurch die Hochfrequenzkomponente Y„ zu
regeln.
Der Modulator 16 ist im allgemeinen eine Multipliziereinheit,
welche das Produkt aus den Signalen Y und dem Signal (H) als Modulationsausgang (I) erzeugt. Das Signal (I) ist die Hochfrequenzkomponente
des Luminanzsignals Y, das wiederum die
Stufen der Wellenform des Luminanζsignals darstellt. Wie vorstehend
beschrieben, wird das Signal (I) an den Verstärker 17 angelegt. (J) ist der Ausgang des Verstärkers 17 oder das
Korrektursignal (C - Y) , welches null ist, wenn das Farbdifferenzsignal
(C - Y) negativ ist. (siehe Spalte (b)).(K) ist die Summe des Farbdifferenzsignals (C - Y) und des Korrektursignals
(C - y)c; d.h. das Farbdifferenzsignal, das korrigiert
worden ist.
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Aus den in der Zeile (K) dargestellten Wellenformen ist zu ersehen, daß das Färbkorrektursignal (C - Y) korrigiert ist
oder so verbessert ist, daß ein höherer Grad an Farbbildschärfe nur dann geschaffen wird, wenn es, wie dargestellt, positiv
ist. Wenn das Farbdifferenzsignal (C - Y) positiv ist und eine verhältnismäßig geringe Breite hat, wie in der
Spalte (c) dargestellt ist, arbeitet der Stufenpolaritätsdetektor 15 sehr wirksam, so daß die Farbauflösung verbessert
ist. Wenn der Stufenpolaritätsdetektor 15 nicht vorgesehen ist, würde das Ergebnis eine Wellenform sein, die der in
der Spalte (a) ähnlich ist, so daß die Farbbildschärfe oder -auflösung verschlechtert würde. Wenn das Farbdifferenzsignal
negativ ist, wird das Ausgangssignal S des Stufenpolaritäts- '
detektors 15 an den Modulator 16 angelegt; aber wegen des
Ausgangs (C - Y) der nichtlinearen Übertragungsschaltung
13 wird der Ausgang oder das Korrektursignal ( C - Y)c des
Verstärkers 17 null, so daß keine Korrektur durchgeführt wird.
Die Gründe, warum keine Korrektur vorgenommen wird, wenn das Farbdifferenz s ignal (C-Y) negativ ist ,werden nachstehend beschrieben.
Im allgemeinen wird ein Luminanzsignal für eine Färbinformation nicht nur über den Luminanzsignalkanal, sondern
auch über die Farbdifferenz-Wideosignalekanäle übertragen. Insbesondere
bei Farben mit einem höheren Sättigungsgrad wird mehr Luminanzinformation über die Farbdifferenz-Videosignalkanäle
als über den Luminanzsignalkanal übertragen. Außerdem
wird ein wesentlicher Teil der Luminanzinformation über den
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Farbdifferenz-Viedosignalkanal oder die entsprechenden Kanäle
übertragen, welche die positiven Farbdifferenzsignale übertragen und die Bildschärfe des wiedergegebenen Bilds verschlechtern.
Hieraus folgt, daß, wenn das Korrektursignal (C - Y) zu dem positiven Farbdifferenzsignal (C - Y) hinzuaddiert
wird, die Auflösung verbessert werden kann, da das Korrektursignal selbst die Luminanζinformation für ein Farbbild
erzeugt. Wenn jedoch das Farbdifferenzsignal (C - Y) positiv
ist, wird das Luminanzsignal Y negativ, wie in Fig. 7 (C) dargestellt ist, so daß das Farbdifferenzsignal (C - Y) in
einigen Teilen korrigiert und in anderen Teilen unkorrigiert belassen oder ungünstig korrigiert wird.
Bei der ersten Ausführungsform der Erfindung ist der Stufenpolaritätsdetektor
15 vorgesehen, um diesen Fehler zu überwinden, so daß das positive Farbdifferenzsignal sorgfältig korrigiert
werden kann, und folglich das Auflösungsvermögen verbessert werden kann oder die Teile mit schlechten oder schwachen
Einzelnheiten in dem wiedergegebenen Farbbild vermindert werden können.
Wenn das Korrektursignal mit einem vorbestimmten Wert gleichmäßig
zu den Farbanteilen addiert werden soll, kann die nichtlineare übertragungsschaltung 13 und der Verstärker 17 entfallen.
Die Reihenschaltungzwischen dem Modulator 16 und dem
Verstärker 17 kann auch umgekehrt werden. Mit der ersten Ausführungsform der Erfindung kann somit die Farbbildschärfe
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oder -auflösung in den farbigen Teilen des wiedergegebenen Farbbildes ohne irgendeinen nachteiligen Einfluß erheblich
verbessert werden.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung wird nunmehr anhand der Fig. 8 bis 10 im einzelnen beschrieben. Die in Form eines
Blockschaltbilds in Fig. 8 dargestellte, zweite Ausführungsform der Erfindung entspricht im Aufbau im wesentlichen der
ersten in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform, außer daß
statt des Stufenpolaritätsdetektors 15 ein Detektor 24 zum Feststellen der Geschwindigkeitsänderung im Pegel oder Wert
des Luminanzsignals vorgesehen ist, welcher nur auf das Luminanzsignal
Y anspricht.
Der Detektor 24, welcher das wichtigste Schaltungselement in der zweiten Ausführungsform ist, ist im einzelnen in Fig.
9 dargestellt. Das Luminanζsignal Y von der Luminanzsignalquelle
12 wird durch eine Differenzierschaltung a differenziert, welche wie bei der ersten Ausführungsform aus einem
Widerstand und einem Kondensator oder aus einer Differenzschaltung bestehen kann, die ein Zeitverzögerungselement und
einen Differenzverstärker aufweist. Eine einen Absolutwert bildende Schaltung b nimmt den Ausgang der Differenzierschaltung
a auf und schafft deren Absolutwert, welcher wiederum an einen Polaritätsinverter c angelegt wird, welcher die
Polarität des Eingangssignals invertiert. Eine Gleichspannungspegel-Schiebeschaltung
d erhält den Ausgang von dem
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Polaritätsinverter c und schiebt den Gleichspannungspegel.
In Fig. 10 ist eine der Fig. 7 ähnliche Darstellung wiedergegeben,
welche jedoch andere in der zweiten Ausführungsform erzeugte Wellenformen zeigt. Bei (A) sind die Formen des Farbdifferenzsignals
(C-Y), bei (B) das Luminanzsignal, bei (C) die Hochfrequenzkomponente Y„, bei (D) der Ausgang der
Differenzierschaltung a, bei (E) der Ausgang der Absolutwert-Schaltung
b, wobei der hohe Scheitelwert eine hohe Änderungsgeschwindigkeit in dem Luminanzsignalpegel anzeigt, während
der niedrige Scheitelwert eine niedrige Änderungsgeschwindigkeit anzeigt, und bei (F) der Ausgang der Gleichspannungspegel-Schiebeschaltung
dargestellt. Das Signal (E) wird auf einen vorbestimmten Gleichspannungspegel verschoben, so daß
das Signal (ti) in der Weise subtrahiert itfird, daß das Signal
(F) null oder beinahe null wird, wenn die Änderungsgeschwindigkeit in dem Luminanzsignalpegel hoch ist, aber einen hohen
Wert zeigt, wenn die Änderungsgeschwindigkeit niedrig ist. Das Signal (F) wird an dem Modulator 16 angelegt. Bei (G)
ist der Ausgang von dem Modulator 16 dargestellt, welcher das Produkt des Signals (C) oder der Hochfrequenzkomponente
Y und des Signals (F) ist. Im allgemeinen ist der Modulator 16 wie in der ersten Ausführungsform eine. Multipliziereinheit.
Das Signal (G) ist die Hochfrequenzkomponente des Luminanzsignals Y, dessen Amplitude umgekehrt proportional zu der
Änderungsgeschwindigkeit in dem Luminanzsignalpegel ist.
In Fig. 10 ist das Farbdifferenzsignal in einer Spalte (a)
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positiv, wobei das Luminanzsignal Y ebenfalls positiv ist;
in der Spalte (b) ist dagegen das Farbdifferenzsignal (C -Y)
negativ, während das Luminanzsignal positiv ist. In beiden Fällen liegt das Hochfrequenzsignal des Luminanzsignals an,
wenn die finderungsgeschwindigkeit in dem Luminanzsignal niedrig
ist. Das Farbdifferenzsignal der nichtlinearen Übertragungsschaltung
13 steuert die Verstärkung des Signals G, wie bei (H) dargestellt ist. Wenn das Farbdifferenzsignal negativ
ist, wie inSpalte (b) dargestellt ist, ist der Ausgang der nichtlinearen übertragungsschaltung 13, wie vorstehend beschrieben,
null, so daß kein Korrektursignal bei (H) anliegt. (I) ist die Summe des Signals (A) und des Signals (H); d.h.
das korrigierte Farbdifferenzsignal, welches zu dem Luminanzsignal
(B) addiert wird, um das Farbbild wie bei herkömmlichen Farbfernsehempfängern wiederzugeben.
Ende der Beschreibung
130015/0989
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Claims (8)
- DR. BERG DIPL.-ING. STAPF DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIRPATENTANWÄLTE
Postfach 860245 · 8000 München 86 3 U 3 O O O OAnwaltsakte: 31 175Patentansprüche(l/i. System zum Verbessern der Bildqualität in einem Farbfernsehgerät, gekennzeichnet durch eine Hochfrequenzkomponenten-Extraktionsschaltung (14), die mit einer Luminanzsignalquelle (12) verbunden ist und eine Hochfrequenzkomponente (Ύττ) des Luminanzsignals extrahiert, durch einen Stufenpolaritätsdetektor (15) der mit der Luminanzsignalquelle (12) und einer Parbdifferenz-Videosignalquelle (11) verbunden ist und feststellt, ob die übergänge des Luminanzsignals (Y) und des Farbdifferenzsignals (C-Y) in derselben Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen verlaufen und um den Detektorausgang zu schaffen, welcher an eine Schaltung mit einer nichtlinearen Übertragungskennlinie angelegt wird, wodurch ein Modulationssignal erzeugt wird, durch einen Modulator (16), um die Hochfrequenzkomponente (YH\- "--. des Luminanzsignals mit dem Modulationssignal zu modulieren, um dadurch einKorrektursignal zu erzeugen,.und durch einen Addierer (18), der die Summe aus dem Korrektursignal, dem. Farbdifferenzsignal (C-Y) und dan Luminanzsignal (Y) für die Farbbild- . «wiedergabe erzeugt. - 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (23) mit einer nichtlinearen Übertragungskennlinie in dem Stufenpolaritätsdetektor (15) vorgesehen ist, und einen Eingangssignalbegrenzer aufweist, wodurch der Eingang über— 2 —P (089) 98 82 72 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122 850988273 BERGSTAPFPATENT München (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM82 74 TELEX: Bayer Vereinsbank München 453100 (BLZ 700 202 70)983310 0524560 BERG d Postscheck München 653 43-808 (BLZ 70010080)130015/0989einem vorbestimmten Wert unterdrückt wird.
- 3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (23) mit einer nichtlinearen Übertragungskennlinie in dem Stufenpolaritätsdetektor (15) vorgesehen ist, um die Übertragung des Eingangs signals zu unterdrücken, das kleiner als ein vorbestimmter negativer Wert ist.
- 4. System nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stufenpolaritätsdetektor (15) eine Gleichspannungs-Schiebeschaltung (22) aufweist, um den Gleichspannungspegel des Modulationssignals zu verschieben, wodurch, selbst wenn dasFarbdifferenzsignal (C - Y) keinen übergang aufweist, der Modulator (16) die Hochfrequenzkomponente (Y ) des Luminanzsignals (Y) schafft.
- 5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, g e k e η nzeichnet durch eine nichtlineare Übertragungsschaltung (13), um das Farbdifferenzsignal (C - Y) in ein Verstärkungsregelungssignal umzusetzen, das in nichtlinearer Beziehung zu dem Farbdifferenzsignal (C - Y) steht und durch einen veränderlichen Verstärkungsregler (17), um die Verstärkung der Hochfrequenzkomponente (Y ) des Luminanzsignals (H) oder desrlAusgangssignals des Modulators (16) entsprechend dem Verstärkungsregelungssignals zu steuern.
- 6. System nachAnspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die nichtlineare Übertragungsschaltung (13) nur das posi-~* 3 —130015/0989tive Farbdifferenzsignal (C - Y) durchläßt.
- 7. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlineare Übertragungsschaltung (13) das Farbdifferenzsignal (C - Y) unterdrückt, das größer als ein vorbestimmter Wert ist.
- 8. System zum Verbessern der Bildqualität in einem Farbfernsehgerät, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine nichtlineare Übertragungsschaltung (13)/ die das Farbdifferenzsignal (C - Y) einer Farbdifferenzsignalquelle (11) aufnimmt und das Verstärkungsregelungssignal schafft, das eine nichtlineare Beziehung zu dem Farbdifferenzsignal ( C - Y) hat, durch eine Hochfrequenzkomponenten-Extraktionsschaltung (14). die das Luminanζsignal (Y) von einer Luminanzsignalquelle (12) aufnimmt und deren Hochfrequenzkomponente (Y - H) extrahiert, durch einen Luminanzpegeldetektor (24), der mit der Luminanzsignalquelle (12) verbunden ist und die Pegeländerungsgeschwindigkeit des Luminanzsignals (Y) feststellt, um ein Modulationssignal zu schaffen, das den Teil des Luminanzsignals (Y) unterdrücken kann, bei welchem die Pegeländerungsgeschwindigkeit des Luminanzsignals (Y) hoch ist; durch einen Modulator (16), der mit dem Ausgang der Hochfrequenz-Extraktionsschaltung (14) und dem Ausgang des Luminanzpegeldetektors (24) verbunden ist und die Hochfrequenzkomptonente (Y0.) des Luminanzsignals (Y) entsprechend dem Modulationssignal moduliert; durch einen veränderlichen Verstärkungsregler (17), der mit dem Ausgang des Anschluß der13001 5/0989nichtlinearen Übertragungsschaltung (13) und dem Ausgang des Modulators (16) verbunden ist und die Verstärkung der Hochfrequenzkomponente (Y-J des Luminanzsignals (Y) regelt,rlwelches mit dem Verstärkungsregelungssignal moduliert worden ist, um dadurch ein Korrektursignal zu schaffen, und durch einen Addierer. (18), der mit dem Verstärkungsregler (17), der Farbdifferenzsignalquelle (11) und der Luminanzsignalquelle (12) verbunden ist und die Summe aus dem Korrektursignal, dem Farbdifferenzsignals und dem Luminanzsignal für eine Farbbildwiedergabe erzeugt.130015/0989
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