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DE3036243A1 - Fahrradrueckbeleuchtung - Google Patents

Fahrradrueckbeleuchtung

Info

Publication number
DE3036243A1
DE3036243A1 DE19803036243 DE3036243A DE3036243A1 DE 3036243 A1 DE3036243 A1 DE 3036243A1 DE 19803036243 DE19803036243 DE 19803036243 DE 3036243 A DE3036243 A DE 3036243A DE 3036243 A1 DE3036243 A1 DE 3036243A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bicycle
light
dynamo
battery
switching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803036243
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen 4020 Mettmann Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803036243 priority Critical patent/DE3036243A1/de
Publication of DE3036243A1 publication Critical patent/DE3036243A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/01Electric circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Fahrradrückbeleuchtung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrradrückbeleuchtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zugrundeliegenden Art.
  • Es ist eine solche Fahrradrückbeleuchtung bekannt, bei welcher der elektrische Speicher ein kleiner Akkumulator ist, der vom Dynamo des Fahrrades aufgeladen werden soll, wenn die Rückbeleuchtung nicht in Betrieb ist. Sobald das Fahrrad anhält und die Spannung am Dynamo wegbleibt erfolgt mittels einer elektronischen Schaltung eine Umschaltung auf den Akkumulator, so daß der Betrieb der Rückbcleuchtung, der sonst vom Dynamo bewerkstelligt wircl, nunmehr vom Akkumulator übernommen wird. Setzt sich das Fahrrad wieder in Bewegung, wird die Versorgung der Rückleuchte durch die dann wieder am Dynamo anstehende Spannung auf den Dynamo zurückgeschaltet.
  • Eine solche Art der Fahrradrückbeleuchtung ist an sich erstrebenswert, weil ein Fahrrad beim Anhalten im Dunkeln normalerweise wegen Wegbleibens der Dynamospannung kein Rücklicht aufweist, und andererseits ein Radfahrer besonders gefährdet ist. Es gehen die Bestrebungen also dahin, zu vermeiden, daß ein Fahrrad beim Anhalten z. B. an einer Ampel oder auch auf einer dunklen Landstraße plötzlich völlig ohne eigene Beleuchtung ist.
  • Die bekannte Ausführungsform schafft zwar die Möglichkeit einer Beleuchtung beim Anhalten, hat sich aber in der Praxis nicht bewährt. Es hat sich nämlich gezeigt, daß ein Akkumulator durch einen Fahrraddynamo, der ja noch für den Betrieb der Rückleuchte so-rgen muß, nicht ausreichend aufladbar ist. Bei der bekannten Ausfuhrungsform ist der Akkumulator nach einer relativ geringen Zahl von Aufenthalten daher entleert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fahrradrückbeleuchtung der dem Oberbegriff entsprechenden Art so auszugestalten, daß die Erzeugung eines sichernden Rücklichts über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrundc, daß es ja nur dann erforderlich ist, ein in Anwesenheit des Radfahrers anzeigendes Signal zu geben, wenn sich ein anderes Fahrzeug nähert. Es reicht aus, wenn die Rückleuchte in diesem Augenblick zu erkennen ist.
  • Aus diesem Grund leuchtet die Rückleuchte bei der erfindungsgemäßen Rückbeleuchtung nur auf, wenn das fotoelektrische Element vom Lichtschein eines herannahenden Fahrzeuges getroffen wird. Außerdem muß ein Anhalten vorangegangen sein, welches zu einer Aktivierung für eine bestimmte Zeit in der Größenordnung von einer halben bis zu einigen Minuten führt.
  • Nur wenn der Lichtstrahl des herannahenden Fahrzeuges in dieser Zeit auf das foteel ekl -5 sche J" Element fällt, leuchtet das Rücklicht auf. Dadurch wird vermieden, daß auch bei einem abgestellten Fahrrad das Rücklicht jedesmal aufleuchtet, wenn es von einer Helligkeit getroffen wird. Andererseits reicht eine Aktivierungszeit in der angegebenen Größenordnting erfahrungsgemäß aus, um den weist alls größten Teil der Anhaltevorgäncge zu sichern. Lçinyere Aktivierungszeiten sind mit vertretbarem Aufwand nur schwer zu erzielen.
  • Das Vorhandensein einer Batterie statt eines Akkumulators gewährleistet für einen ausreichenden Zeitraum eine hinreichende Spannung zum Betrieb der Rückleuchte. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird die Stromentnahme über eine längere Betriebsdauer stark vermindert, weil die Rückleuchte ja nur in den eine Gefährdung bringenden Zeitpunkten aufleuchtet. Es kann also nicht der Fall eintreten, daß nach kurzer Zeit nur noch eine geringe Spannung zur Verfügung steht, wie es bei einem nicht richtig wieder aufgeladenen Akkumulator der Fall ist.
  • Gemäß Anspruch 2 kann die selbsttätige Schaltverrichtung eine elektronische Schaltvorrichtung sein, die mit einem Minimum an elektrischer Energie die erforderlichen Umschaltvorgänge bewerkstelligen kann.
  • Während für den Normalfall vorgesehen ist, die Umschaltung beim Anhalten in bekannter Weise über den Abfall der Dynamospannung vorzunehmen, kann stattdessen oder auch zusätzlich vorgesehen sein, daß die Schalteinrichtung durch einen auf die Verzögerung beim Anhalten ansprechenden Beschleunigungsschalter betätigbar ist (Anspruch 3).
  • Als Beschleunigungsschalter ist ein solcher Schalter gemeint, der bei irgendwelchen Geschwindigkeitsänderungen Kontakt gibt. Beispielsweise kann es sich um Quecksilberschalter oder Schalter mit beweglichen metallischen Kontaktkugeln handeln.
  • Sobald ein solcher Schalter eine Stromverbindung hergestellt hat, wird ein Kondensator geladen, dessen Entladungszeit die Aktivierungszeit bestimmt.
  • Die Maßnahme des Anspruchs 4 vermeidet ebenfalls eine unnötige Stromentnahme aus der Batterie.
  • Im allgemeinen ist die Gefahrensituation, die beim Anhalten des Radfahrers entsteht, nur für einen begrenzten Zeitraum gegeben, der durch das angegebene Merkmal abyedeckt ist.
  • Eine schaltungstechnisch einfach zu verwirklichende Ausführungsform ist in Anspruch 5 wiedergegeben.
  • Diese Ausführungsform hat jedoch die Eigenschaft, daß die Leuchtzeit der Rückleuchte am Ende der Aktivierungszeit relativ kurz ist.
  • Mit einem etwas vergrößerten schaltungstechnischen Aufwand kann gemäß Anspruch 6 auch erreicht werden, daß die Leuchtzeit von dem verbleibenden Rest der Aktivierungszeit im wesentlichen unabhängig ist.
  • Anspruch 7 gibt eine bevorzugte Bauform der Rückbeleuchtung wieder, die wesentliche Vorzüge aufweist, weil alle Elemente in einem Gehäuse zusammengefaßt sind. Bei der bekannten Ausführungsform ist z. B. der Akkumulator in einem besonderen, von der Rückleuchte entfernten Abteil am Rahmen untergebracht, was eine besondere Verdrahtung erfordert.
  • Mit der Befestigungsschraube nach Anspruch 8 kann die erfindungsgemäße Rückbeleuchtung an die Stelle einer herkömmlichen Rückbeleuchtung gesetzt werden, ohne daß irgendwelche Änderungen an dem Fahrrad erforderlich sind, was bei den geringen Aufwandserwartungen, die Radfahrer an ihr Fahrzeug stellen, von wesentlicher Bedeutung ist.
  • Ausführungshcispi cle der Erfindung s sind in der Zeichnung wied(rge(3eben.
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des unteren Teils des hinteren Schutzblechs eines Fahrrades mit der erfindungsgemäßen Rückbeleuchtung; Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch die Rückluchte; Fig. 3 und 4 zeigen beispielsweise Schaltbilder der elektronischen Schalteinrichtung.
  • In Fig. 1 ist das Hinterrad 1 eines Fahrrades dargestellt, welches durch ein Schutzblech 2 in seinem oberen Ende überdeckt ist, welches an seinem unteren Ende die als Ganzes mit 1o bezeichnete Rückleuchte aufweist.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, umfaßt die Rückleuchte 1o ein Gehäuse 3 aus Kunststoff, auf welchem eine durchsichtige Abdeckkappe 4 ebenfalls aus Kunststoff mit Hilfe eines Uberwurfschraubringes 5 befestigt ist. An dem Gehäuse 3 ist ein Metallbügel 6 angebracht, der über eine Schraube 7 am Schutzblech 2 befestigt ist und die Rückleuchte 10 trägt sowie den Massekontakt herstellt.
  • Auf einem umlaufenden Absatz 11 des Gehäuses 3 ruht eine Platine 12, die durch einen inneren Ansatz 13 der Abdeckkappe 4 gegen den Ansatz 11 gedrückt und festgehalten wird. Unterhalb der Platine 12 ist somit eine Kammer 14 gebildet, in der zwischen Vorsprüngen 15 drei übliche Stabbatterien 16 untergebracht sind, die durch eine Schaumstoffzwischenschicht 17 in ihrer Lage rüttelfest gehalten werden. Auf der Oberseite der Platine 12 ist die Glühlampe 18 sowie die als Ganzes mit 20 bezeichnete elektronische Schaltrichtung untergebracht, die z.B. Schalttransistoren 19 sowie insbesondere ein fotoelektrisches Element 21 umfaßt, beispielsweise eine Fotoelement oder auch C? innen Fotowiclerstand.
  • Die elektronische Schaltvorrichtung 20 ist so ausgeführt, daß die Glühbirne 18 nur aufleuchtet, wenn gebremst worden ist und gleichzeitig das fotoelektrische Element 21 beleuchtet wird.
  • Fig. 3 und 4 geben Beispiele an, wie die Schalteinrichtung 20 im einzelnen ausgeführt sein kann.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform bei der das Umschalten der Glühbirne 18 vom Dynamobetrieb auf Batteriebetrieb durch den Wegfall der Dynamospannung beim Anhalten erfolgt. Die Glühlampe 18 liegt über die Leitung 22 an Masse und wird bei normalem Fahren im Dunkeln über die Leitung 23 vom Dynamo mit Spannung versorgt. Die Spannung der Batterien 16 liegt am Punkt 24. Beim Wegfall der Dynamospannung erfolgt die Stromzufuhr zur Glühlampe 18 vom Punkt 24. Die Diode 25 verhindert, daß dabei die Batterien über den Dynamo entladen werden. Die Dynamospannung wird über die Leitung 26 auch dem gewissermaßen logischen Schaltungsteil zugeführt, der Kondensatoren 27, 28 zur Bestimmung der Aktivierungszeit, das fotoelektrische Element 21 sowie die Bestandteile eines IC's bildenden logischen Elemente 30, 31, 32, 33 enthält. Diese Elelller)te wirken derart zusammen, daß die Glühlampe 18 nacll dem Wegbleiben der Dynamospannung während einer durch die Zeitkonstanten der RC-Glieder 27, 34 bzw. 28, 35 bestimmten Zeit nur dann aufleuchtet, nachdem das fotoelektrische Element 21 von einem Lichtstrahl eines herannahenden Fahrzeuges getroffen ist.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 3 erfolgt nach dem Anhalten das Aufleuchten der Glühbirne 18, nachdem das fotoelektrische Element 21 von einem Lichtstrahl getroffen worden ist, für einen Zcitr-num, der dem verbliebenen Rest der Aktivierungszeit entspricht.
  • Es ist aber auch möglich, durch entsprechende Abwandlungen der Schaltung zu erreichen, daß beim Einschalten der Glühbirne 18 durch die Beleuchtung des fotoelektrischen Elements 21 eine euchtdauer gegeben ist, die nicht direkt von dem verbliebenen Rest der Aktivierungszeit abhängt, sondern stets einen im wesentlichen festen Wert einnimmt.
  • In Fig. 4 ist eine erweiterte Ausführungsform wiedergegeben, die allerdings hinsichtlich der Hinschaltung der Glühbirne 18 während einer Aktivierungszeit nur bei Beleuchtung des fotoelektrischen Elements 21 mit der Schaltung nach Fig. 3 übereinstimmt. Es sind insoweit auch die Bezugszahlen gleich.
  • Es wird jedoch die Schaltung durch einen Beschleunigungsschalter 36 ergänzt, der alS Rugelschalter ausgebildet ist und bewirkt, daß die Glühlampe 18 auch beim Bremsen aufleuchtet und die Rückleuchte 10 somit nicht nur als Sicherheitsleuchte bei stehendem Fahrrad, sondern auch als Bremsleuchte dienen kann. Durch den Beschleunigungsschalter 36 wird die Glühlampe eingeschaltet, solange die Kugel Kontakt gibt, unabhängig davon, ob der Dynamo noch Spannung abgibt oder nicht.

Claims (8)

Patentansprüche.
1. Fahrradrückbeleuchtung mit einer Rückleuchte, die wa weise an einem elektrischen Speicher, aus welchem der Betriebsstrom der Rückleuchte zeitweise entnehmbar ist, und einen Fahrraddynamo anschließbar ist, und mit einer selbsttätigen Schaltvorrichtung, mittels deren beim Anhalten die Rückleuchte von dem Fahrraddynamo auf den Speicher umschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher eine Batterie (16) und die Schaltvorrichtung durch das Anhalten für eine vorgegebene Zeit derart aktivierbar ist, daß das Umschalten der Rückleuchte (10) auf die Batterie (16) nur beim Auffallen eines Lichtstrahls auf ein mit der Schaltvorrichtung (20) wirkungsverbundenes fotoelektrisches Element (21) erfolgt.
2. Fahrradrückbeleuchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Schaltvorrichtung eine elektronische Schaltvorrichtung ist.
3. Fahrradrückbeleuchtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (20) durch einen auf die Verzögerung beim Anhalten ansprechenden Beschleunigungsschalter (36) betätigbar ist.
4. Fahrradrückbeleuchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühlampe (18) der Rückleuchte (10) nur für eine begrenzte Leuchtzeit Spannung erhält.
5. Fahrradrückbeleuchtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtzeit eine durch den verbleibenden Rest der Aktivierungszeit gegebene Restleuchtzeit ist.
6. Fahrradrückbeleuchtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtzeit von dem verbleibenden Rest der Aktivierungszeit im wesentlichen unabhängig ist.
7. Fahrradrückbeleuchtung n-ach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie (16), die elektronische Schaltvorrichtung (20), die Glühbirne (18) und das fotoelektrische Element (21) in einem gemeinsamen Gehäuse (3, 4) untergebracht sind.
8. Fahrradrückbeleuchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3, 4) eine äußere Befestigungsschraube (7) aufweist.
DE19803036243 1980-09-26 1980-09-26 Fahrradrueckbeleuchtung Withdrawn DE3036243A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986000055A1 (fr) * 1984-06-08 1986-01-03 Loehdefink Wolf Dieter Equipement d'eclairage pour bicyclette
DE3440304A1 (de) * 1984-11-05 1986-05-22 Dieter 2000 Hamburg Weis Zusatzrueckleuchte fuer fahrraeder oder dergleichen
EP0268338A3 (en) * 1986-11-14 1989-10-11 Herluf Jakob Larsen A light system for a vehicle, in particular a bicycle
DE4035956A1 (de) * 1990-11-09 1992-05-14 Diehl Gmbh & Co Schaltungseinrichtung fuer eine kraftfahrzeugleuchte

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