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DE3035911C2 - Latex aus Vinylidenchlorid-Copolymer-Teilchen - Google Patents

Latex aus Vinylidenchlorid-Copolymer-Teilchen

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Publication number
DE3035911C2
DE3035911C2 DE3035911A DE3035911A DE3035911C2 DE 3035911 C2 DE3035911 C2 DE 3035911C2 DE 3035911 A DE3035911 A DE 3035911A DE 3035911 A DE3035911 A DE 3035911A DE 3035911 C2 DE3035911 C2 DE 3035911C2
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DE
Germany
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vinylidene chloride
latex
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Prior art date
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Expired
Application number
DE3035911A
Other languages
English (en)
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DE3035911A1 (de
Inventor
Masaki Iwaki Fukushima Kobori
Masayasu Suzuki
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Kureha Corp
Original Assignee
Kureha Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Kureha Corp filed Critical Kureha Corp
Publication of DE3035911A1 publication Critical patent/DE3035911A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3035911C2 publication Critical patent/DE3035911C2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F214/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen
    • C08F214/02Monomers containing chlorine
    • C08F214/04Monomers containing two carbon atoms
    • C08F214/08Vinylidene chloride
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S525/00Synthetic resins or natural rubbers -- part of the class 520 series
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  • Coating Of Shaped Articles Made Of Macromolecular Substances (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Lau* aus Vinylidenchlorid-Copolymerem mit einer dreischichtigen Struktur.
Bisher wurden verschiedene Kunststoff-folien (filme), die mit einem Latex überzogen waren, der ein Vinylidenchlorid-Copolymeres enthielt, hauptsächlich bei der Verpackung von Nahrungsmitteln verwendet, unter Ausnutzung ihrer hohen Gas-Absperr-Eigenschaften. Bei der vorstehend genannten Nahrungsmi·- telverpackung führt man eine Wärmeversiegelung gewöhnlich zwischen den zwei überzogenen Oberflächen aus Vinylidenchlorid-Copolymerem durch oder im Falle der Aufschichtung bzw. !.aminierung eines Films aus Polyolefin, wie Polyäthylen, Äthylencopolymerem und Polypropylen auf eine überzogene Membran aus Vinylidenchlorid-Copolymerem, wird die Wärmeversiegelung zwischen den Polyolefinlaminaten durchgeführt. Nach der Wärmeversiegelung ist der Inhalt hermetisch abgeschlossen.
Falls zusätzlich der Inhalt leicht zersetzlich ist. wird die wärmeversiegelte Packung einer Siedebehandlung unterzogen, wobei sie unmittelbar in heißes Wasser zur Sterilisation getaucht wird. Da in einem derartigen Falle das Kochen durchgeführt wird, bevor die überzogene Membran aus Vinylidenchlorid-Copolymerem, die durch Wärmeversiegelung einmal geschmolzen würde, wieder kristallisiert, absorbiert der wärmeversiegelte Teil Wasser. Daher tritt häufig beim Kochen eine Wassertrübung am wärmeversiegelten Teil auf und beeinträchtigt das Aussehen der Packung sowie auch die Qualität des Inhalts, wodurch wirtschaftliche Verluste auftreten. Aus diesem Grund ist der Anwendungsbereich des mit dem Latex aus Vinylidenchlorid-Copolymerem überzogenen Kunstsioffilms beschränkt.
Um die Wqssertrühung des überzogenen Films zu verhindern, insbesondere die Wassertrübung des wärmeversiegelten Teils des überzogenen Films bei der Kochbehandlung, wurde in Betracht gezogen, die > Kristallisation des Vinylidenchlorid-Copolymeren zu beschleunigen und seine Kristallinität zwischen der Wärmcversiegelung und der Siedebehandlung ausreichend hoch zu gestalten.
Beispielsweise wird eine auf der vorstehenden η Überlegung basierende Methode in der JA-Palentveröffentlichung Nr. 33 113/74 beschrieben. Gemäß der vorstehend erwähnten Methode wird ein Monomergemisch von Vinylidenchlorid in einem emulgierten Zustand in Anwesenheit von Copolymerteilchen poi* lymerisiert,die relativ reich an Vinylidenchlorid sind und dazu geeignet sind, als Kristallkerne unter Bildung von Latex-Teilchen zu wirken. Jedes der Latex-Teilchen weist in seinem Zentrum eine Kernschicht auf, die aus dem Copolymerteilchen besteht das relativ reicher an
3i Vinylidenchlorid ist, das zum Zeitpunkt der vorstehend erwähnten Polymerisationsstufe vorhanden war. umhüllt von einer Schicht aus einem anderen Copolymeren, das relativ ärmer an Vinylidenchlorid ist und bei der vorstehend genannten Polymerisationsstufe gebildet
.'"· wurde. Das so erhaltene Latex-Teilchen, das zwei Arten von Vinylidenchlorid-Copolymeren enthält, weist eine zweischichtige Struktur auf. Die erste Schicht, d. h. die Kernschicht des Teh.-hens besteht aus einem Copolymeren. das relativ reicher an Vinylidenchlorid ist und zur
w Selbstkristallisation und zur Einleitung der Kristallisation als Kristallkern geeignet ist. Die zweite Schicht, d. h. die äußere Schicht des Teilchens besteht aus einem anderen Copolymeren, das relativ ärmer an Vinylidenchlorid ist und dazu geeignet ist, die induzierte
s5 Wirkung des Copolymeren in der Kernschicht zu empfangen und leicht zu kristallisieren. Aufgrund der vorstehend erwähnten Struktur der Latex-Teilchen wird die Wassertrübung des Films, der mit dem vorstehend erwähnten Latex überzogen ist. zum Zeitpunkt der Siedebehandlu-ig naoi tier Wärmeversiegelung wirksam verhindert.
Jedoch im Falle des Überziehens des vorstehend erwähnten Latex auf einen Kunststoffilm. wie hergestellt aus Polyäthylen. Polypropylen usw.. unter Bildung eines überzogenen Films, ist die Verarbeitbarkeit des Latex zur Herstellung einer glatten Membran auf dem Kunststoffilm ohne Rißbildung auf der Membran nicht immer günstig. Der Grund für eine derart ungünstige Verarbeitbarkeit des Latex bei der Überzugsbildung wurde von den Erfindern einem zu großen Verhältnis vom Durchmesser der Kernschicht zum Gesamtdurchmesser des Teilchens zugeschrieben. Wird jedoch das Cipolymer-Teilchen. relativ reich an Vinylidenchlorid. mit einem Durchmesser, der keine Beeinträchtigung der Verarbeitbarkeit auf dem Latex bewirkt, als Kernschicht bei der Polymerisation verwendet, so tritt die Wassertrübung häufig bei der Siedebehandlung nach der Wärmeversiegelung des überzogenen Films auf. Da es sich gezeigt hat. daß es sehr schwierig ist.
sowohl die Verhinderung der Wassertrübung, als auch eine günstige Verarbeitbarkeit durch die vorstehend erwähnte Methode zu erzielen, wurde im Rahmen der Erfindung versucht, ein Copolymer-Teilchen mit einer dünnen Schicht aus einem Copolymeren, das relativ reicher an Vinylidenchlorid ist, um einen Copolymerkern auszubilden, dessen Gehalt an Vinylidenchlorid relativ ärmer ist. Es hat sich gezeigt, daß ein derartiges Copolymer-Teilchen, als Latex verwendet, leicht erziel-
bar ist durch Polymerisation eines toonomergemischs, das relativ reicher an Vinylidenchlorid ist, im emulgierten Zustand in Anwesenheit von Latex-Teilchen aus einem Copolymeren, das relativ ärmer an Vinylidenchlorid ist. d. h. durch Bildung einer Schicht von neu polymerisiertem Copolymeren, die relativ reicher an Vinylidenchlorid ist, um das Latex-Teilchen aus dem Copolymeren. das relativ ärmer an Vinylidenchlorid ist, ohne neue Teilchen des neu polymerisierten Copolymeren zu bilden, gerade wie im Falle der Herstellung von Polyvinylchlorid zur Anwendung in Pasten, nach der sog. Animpfungs-Polymerisation, wobei man weiß, daß der so nergestellte Copofymer-Latex eine sehr günstige Verarbeitbarkeit und Antitrübungseigenschaften bei der Siedebehandlung hat. Im Rahmen der Erfindung wurden auch Latex-Teilchen aus Copolymerem mit einer dreischichtigen Struktur hergestellt.
Gegenstand der Erfindung ist der in den Patentansprüchen beschriebene Latex aus Vinylidenchlorid-Copolymer-Teilehen.
Der erfindungsgemäße Latex kann erhalten werden nach der Verfall rensweise, die charakterisiert ist dadurch, daß
1. 3 bis 15 Gew.-Teile eines Monomerengemischs, das aus 94 bis 100 Gew.-% Vinylidenchlorid und 0 bis 6 Gew.-% mindestens eines Monomeren, das mit Vinylidenchlorid «^polymerisierbar ist. besteht, im emulgierten Zustand in Anwesenheit einer Kernschicht, die 20 bis 70 Gew.-Teile eines Copolymer-Teilchens enthält, das aus 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid und 6 bis 15 Gew.-% mindestens eines Monomeren, das mit Vinylidenchlorid copolymerisierbar ist. besteht, und erhalten wurde durch Emulsionspolymerisation, copolymerisiert werden, zur Herstellung einer Zwischenschicht, um die Kernschicht des Teilchens, worauf
2. 20 bis 70 Gew.-Teile eines anderen Monomerengemischs. bestehend aus 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid und 6 bis 15 Gew.-% mindestens eines Monomeren, das mit Vinylidenchlorid copolymerisierbar ist. im emulgierten Zustand copolymerisiert werden zur Herstellung einer äußeren Schicht um die Zwischenschicht des Teilchens.
wobei die mit Vinylidenchlorid cooolymerisierbaren Monomeren anspruchsgemäß definiert sind.
Der erfindungsgemäße Latex ist günstig bei der Hochgeschwindigkeits-Ansirich- oder Überzugsbildung, wobei er seine Filmbildungsfähigkeit während einer langen Dauer beibehalt: und ein Film, der mit dem vorstehend erwähnten Latex aufgebracht wurde, weist eine ausgezeichnete Antitrübungsfähigkeit gegen die Siedebehandlung am wärmeversiegelten Teil sowie eine Busgezeichnete Gasabschlußeigenschaft und Antiblock· eigenschaft auf.
Ein Querschnitt des erfindungsgemäßen Latex-Teilchens wird Schenktisch in der beigefügten Figur dargestellt, worin das durch (1) bezeichnete Teil die zentrale Schicht des Latexteilchens darstellt und aus einem Copolymeren besteht, das 85 bis 94 Gew-% Vinylidenchlorid enthält, das Teil, das durch (2) dargestellt ist, die Zwischenschicht darstellt und aus einem Copolymeren besteht, das mehr als 94 Gew.-% Vinylidenchlorid enthält und als Kristallnukleus dient, und das Teil, das durch (3) dargestellt ist, die äußere Schicht bezeichnet und aus einem Copolymeren besteht, das 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid enthält (im folgenden wird die zentrale Schicht als Schicht 1 bezeichnet, die Zwischenschicht als Schicht 2 und die äußerste Schicht als Schicht 3).
Das die Schicht 2 bildende Copolymere, das mehr als 94% Vinylidenchlorid enthält, das als Kristallnukleus dient, nimmt nur 3 bis !5 Gew.-Teile des gesamten Teilchens ein. und dementsprechend bildet das Copolymere eine dünne Schicht zwischen der Schicht I und der Schicht 3. Die Dicke der Schicht 2 hängt natürlich von Ό den Gewichten der Schichten 1 und 2 und dem Gesamtgewicht des Teilchens ab und liegt vorzugsweise bei 10 bis 50x 10" cm. besonders bevorzugt bei 15 bis 4Ox 10"cm. Sie wird leicht erzielt durch Berechnung, nachdem jedes Gewicht der Copolymeren der drei Schichten und der Durchmesser des Latex-Teilchens bekannt ist.
Da die Dicke der Schicht 2, die eine relativ größere
Menge an Vinylidenchlorid enthüll, einen derart geringen Wert einnimmt, trotzdem seine Menge auch als Kristal'rukleus ausreicht, wird das gesamte Teilchen weich und wirkt sich nicht ν -ünstig auf die Verarbeitbarkeit des Latex aus. Denicnts'icchciid kanu die Schicht 2 gemäß der Erfindung ausreichend als Kristallnukleus dienen, ohne die Verarbeitbarkeit des Latex zu beeinträchtigen.
Falls >1as Gewicht der Schicht 1 geringer als 20 Gew.-Teile des Gesamtgewichts des Teilchens ist, wird die Dicke der Schicht 2 größer, so daß die Verarbeitbarkeit des Latex beeinträchtigt wird. Falls sie andererseits größer als 70 Gew.-Teile des Gesamtgewichts ist. so wird das Gewicht der Schicht 3 relativ geringer, so daß sie leicht durch die Schicht 2 beeinflußbar ist. was ebenfalls zu einer schlechten Verarbeitbarkeit des l.atex führt. Dementsprechend liegt das Gewicht der Schicht 1 vorzugsweise bei 30 bis 65 Gew.-Teilen des Gesamtge wichts des Teilchens.
Falls das Gewicht der Schicht 2 geringer als 3 Gew.-Teile des Gesamtgewichts des Teilchens ist. so wird ihre Wirksamkeil als Kristallnukleus gjringir, und daher wird das wärmeversiegelte Teil leicht durch die Siedebehandlung nach der Wärmeversiegelung getrübt. Ist a.Klercrscits das Gewicht der Schicht 2 größer als 15 Gew.-Teile des Gesamtgewichts, so kann die Dicke der Schicht 2 ungünstige Wirkungen auf die Verarbeitbar· keil des Latex verstärken. Das Gewicht der Schicht 2 liegt vorzugsweise bei 5 bis 15 Gew.-Teilen des Gesamtgewichts des Teilchens.
Ist darüber hinaus das Gewicht der Schicht 3 geringer als 20 Gewichtsteile des Gesamtgewichts des Teilchens. so wird seine Dicke geringer und wird der Auswirkung durch die Schicht 2 ausgesetzt. Falls es größer als 70 Gew. Teile des Gesamtgewichts des Teilchens ist. wird die filmbildendc Eigenschaft des Latex beibehalten, und die Vrd.-beitbarkeit des Latex bleibt erhalten, jedoch wird die Antiblock-Eigenschaft der durch Überziehen hergestellten Filme verschlechtert. Dementsprechend ist das Gewicht der Schicht i vorzugsweise 30 bis b5 Gew. Teile des Gesamtgewichts des Teilchens.
Da die Schicht .7 als Kristallnukleus dienen soll, sollte ihr Gehalt als Vinylidenchlorid größer als 94 Gew.% scm, und VOi /iigsweise werden solche mit mehr als 95 Gew.-°/o Vinylidenchlorid verwendet. Der Gehalt an Vinylidenchlorid der Schichten 1 und 3 liegt bei 85 bis 94 Gew.-%, und beide Copolymeren der Schichten 1 und 3 können gleich oder unterschiedlich in ihrer Zusammensetzung sein. Liegt jedoch der Gehalt an Vinylidenchlorid unter 85 Gew.-% in beiden Schichten 1 und 3. so ist die gasabschließende Eigenschaft des mit Latex
überzogenen Films gering bei einer geringeren Kristallisationsgeschwindigkeil nach der Wärmeversicgcliing. was zu einer geringen Anlitnibungscigenschaft und zu einer geringen Antiblockeigenschaft führt. Ist andererseits der Gehalt an Vinylidenchlorid größer als 94 Gew.-%, so ist die Kristallisationsgeschwincligkcit zu groß, und die Filmbildungsfähigkeit kann nicht während langer Zeit beibehalten werden, und die Verarbcitbarkeit des Latex ist schlecht.
Als ein Monomeres, das mit Vinylidenchlorid copolymerisiert wird zur Bildung der Schichten 1, 2 und J, wird mindestens eines aus der Gruppe von Methylacrylat, Äthylacrylat. Propylacrylat. Butvlacrylat. Octylacrylat, Methylmelhaerylai. Acrilnilril. Vinylchlorid. Acrylsäure und Methacrylsäure verwendet. Unter ihnen werden Methylacrylat. Äthylacrylat. Butylacrylat. Acrylnitril und Acrylsäure bevorzugt verwendet.
Der Durchmesser des Latex-Teilchens des Vinylidenchlorid-Copolymercn kann in geeigneter Weise gewählt werden. Ist jedoch der Durchmesser zu gering, so wird die Dicke der Schicht 2 zu gering, selbst wenn diis Gewichtsverhältnis der drei Schichten das gleiche ist. und andererseits, falls der Durchmesser zu groß ist. wird die Dicke der Schicht 2 zu groß. Dementsprechend liegt der Durchmesser des erfindungsgemäßen Latex-Teilchens zweckmäßig bei 800 bis 2000 χ 10 * cm.
Der Latex, in dem die Copolymer-Teilchen die erfindungsgemäßc Bauweise aufweisen, ist gewöhnlich durch Polymerisation im cmulgierten Zustand des Monomeren erhältlich, jedoch stellt man den F.mulgator. wie Natriumdodecyl-benzolsulfonat. vorzugsweise so ein. daß die Bildung von neuen Copolymer-Teilchen verhindert wird. Der Polymerisationskatalysator kann in die Emulsionspolymerisation zugesetzt werden. Zusätzlich können Zusätze, wie Siliciumdioxid und Wachs zu dem Latex gefügt werden, und der Latex kann zur Überzugsbildung nach üblichen Methoden verarbeitet werden.
Die Eignung des erfindungsgemäßen Latex wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Beispiele und Vergleichsversuche erläutert.
tn der folgenden Beschreibung sollen Teile und Prozentangaben Gew.-Teile und Gew.-% darstellen.
Beispiel 1
Zunächst wurde zur Herstellung der zentralen Kernschicht 1 des Copolymer-Teüchens folgendes Gemisch in eine Glasflasche nach ausreichendem Ersatz des Inhalts durch Stickstoff gefüllt.
55.0 Teile Vinylidenchlorid (VD) 4.8 Teile Methylacrylat (MA) 02 Teile Acrylsäure (AA)
70.0 Teile entionisiertes Wasser 035 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat 0,02 Teile Kaliumpersulfat und 0,01 Teile Natriumhydrogensulfit
Anschließend wurde die Flasche bei einer Temperatur von 453C während 40 h zur Durchführung der Emulsionspolymerisation geschüttelt
Nach dem Öffnen der vorstehenden Flasche wurde folgendes Gemisch in die Flasche eingefüllt und die Emulsionspolymerisation wurde erneut unter Schütteln der verschlossenen Flasche bei 45=C während !5 h durchgeführt unter Bildung der Schicht 2 um die Schicht 1, die in der ersten Stufe hergestellt wurde:
9.7 Teile Vinylidenchlorid (VD)
0.3 Teile Mclhylacrylat (MA)
12.0 Teile entionisierics Wasser
0.01 Teile Kaliumpersulfat und
^ 0,005 Teile Niilriumhydrogcnsiilfil.
In der dritten Stufe wurde nach dem Öffnen der vorsiehenden Flasche folgendes Endgemisch in die Flasche eingefüllt und die Emulsionspolymerisation wurde unter Schütteln der verschlossener. Flasche bei 45"C während 30 h durchgeführt, zur Herstellung der Schicht 3. d. h. der äußeren Schicht des Teilchens ans Vinylidcnehlorid-C opolymerem.
'' 26.9 Teile Vinylidenchlorid(VD)
3.0 Teile Methylacrylat (MA)
0.1 Teile Acrylsäure(AA)
35.0 Teile entionisiertes Wasser
0.2 Teile Natriumdodecvlbenzolsulfonat
-'" 0,06 Teile Kaliumpersulfat, und
0.03 Teile Natriumhydrogensulfit.
Die Gesamtumwandliing des so erhaltenen Latex
betrug 99.2%. Der mikroskopisch bestimmte mittlere
2^ Durchmesser der Latex-Teilchen war ~l600x 10 "cm.
Die Dicke der zweiten Schicht 2 des Latex-Teilchens wurde berechnet als 35 χ 10 H cm.
Beispiel 2
Es wurde in gleicher Weise wie im Beispiel I gearbeitet, wobei jedoch die Menge an Natriumdodecylbenzolsulfonat bei der ers"?n Polymerisation 1.0 Teile anstelle von 0 35 Teilen im Beispiel 1 und die Menge an Natriumdodecylbcnzolsulfonat bei der
J5 dritten Polymerisation 0,4 Teile anstelle von 0.20 Teilen im Beispiel 1 betrug. Die Gesamtumwandlung des so erhaltenen Latex betrug 99.5% bei einem mikroskopisch bestimmten mittleren Durchmesser des Latexteilchens von etwa 900 χ I0~"cm und einer berechneten Dicke der zweiten Schicht 2 von 20x 10 * cm.
Beispiel 3
Es wurde wie im Beispiel 1 gearbeitet, wobei jedoch die jeweiligen Mengen der eingebrachten Monomergemische 65 Teile und 5 Teile in der ersten und zweiten Polymerisation ohne Änderung der Zusammensetzung des Monomergemischs anstelle von 60 und 30 Teilen im Beispiel 1 betrugen. Der mittlere Durchmesser der so erhaltenen Latex-Teüchen betrug l550xl0"8cm bei einer berechneten Dicke der zweiten Schicht von 18x 10 "cm.
Beispiele 4bis9
In den jeweiligen Beispielen 4 bis 9 wurde gearbeitet wie im Beispiel 1, wobei jedoch die Menge und/oder Zusammensetzung des Monomergemischs, wie in der Tabelle I angegeben, geändert wurden. Die mittleren Durchmesser der Latex-Teilchen und die berechneten Dicken der zweiten Schichten in den Beispielen 4 bis 9 sind ebenfalls in der Tabelle I aufgeführt.
Vergleichsversuche 1 bis 7
In den Vergleichsversuchen 1 bis 7 wurde gearbeitet wie in den Beispielen, wobei jedoch die Menge und'oder Zusammensetzung des Monomergemischs bei der ersten, zweiten und/oder dritten Polymerisation geändert wurde. Die Menge und Zusammensetzung des Monomergemischs und die Ergebnisse sind in der
Tabelle I aufgeführt.
Vcrgleichsvcrsuch 8
Nach ausreichendem Ersatz des Inhalts eines rostfreien .Stahlautoklaven durch Stickstoff wurde folgendes Gemisch in den Autoklaven eingebracht, und es wurde eine Emulsionspolymerisation bei einer Temperatur von 45r C während 30 h durchgeführt zur Herstiiiiingdes Kernteils 1 des Teilchens:
9.7 Teile Vinylidenchlorid (VD)
0.2 Teile Melhylacrylat (MA)
0.1 Teile Acrylsäure (AA)
16,0 Teile entionisicrics Wasser
0.06 Teile Natriumdodecvlbenzolsulfonat
0,001b Teile Kaliumpersulfat und
0.0008 Teile Nutriumhydrogcnsulfit.
Anst. hlicßend wurde folgenJes Gemisch in den Autoklaven eingebracht, und der Inhalt des Autoklaven wurde 20 h bei 45X geriihr!
92.3 Teile Vinylidenchlorid(VD)
7.2 Teile Methylacrylat(MA)
0,5 Teile Acrylsäure (AA)
88,2 Teile entionisiertes Wasser
0.665 Teile Natriumdodecvlbenzolsulfonat
0,001 Teile Kaliumpersulfat und
0,005 Teile Natriumhydrogensulfit.
In der nächsten Stufe wurde folgendes Gemisch weiter in den Autoklaven eingeführt, und die Emulsionspolymerisation wurde 20 h bei 45'C durchgeführt unter Bildung der äußeren Schicht 3 des Teilchens:
0.04 Teile Kaliumpersulfat
0.02 Teile Natriumhydrogensulfit und
5,5 Teile enlionisiertes Wasser.
Die Eigenschaften der so in den Beispielen I bis 9 und den Vergleichsversuchen 1 bis 8 erhaltenen Latizes einschließlich der Verarbeitbarkeit zur Bildung eines überzogenen Films, der Antiblockeigenschaft und der Lebensdauer der Filmbildungsfähigkeit sind ebenfalls in der Tabelle I angegeben. Zusätzlich sind die Antitrübungseigenschaft des wärmeversiegelten Teils des biaxial gestreckten Polyamidfilms, der mit dem so hergestellten Latex überzogen ist. bei der Siedebehandlung, sowie die Sauerstoffpermeabilität durch den biaxial gestreckten Polypropylenfilm, der mit dem so hergestellten Latex überzogen ist. ebenfalls in der Tabelle I aufgeführt.
Die Eigenschaften der Latizes und der Filme, die mit den jeweiligen in der Tabelle I angegebenen Latizes überzogen sind, wurden nach folgenden Methoden bestimmt:
1. Verarbeitbarkeit des Latex beim Überziehen
Auf die Oberfläche einer biaxial verstreckten Poiypropylenfolie von 20 μΐπ Dicke, die einer Oxidationsbehandlung unterzogen worden war, wird eine Lösung eines Polyurethanklebstoffs in Äthylacetat aufgeschichtet unter Bildung einer Menge des Klebstoffs von 03 g/m2 unter Verwendung eines Mayer-Stabes und 30 see bei 100°C getrocknet Nach dem natürlichen Abkühlen wird eine Probe der Latizes mit einer eingestellten Oberflächenspannung von 40£>3Τ,/αη bei 20° C mit dem Mayer-Stab überzogen, unter Bildung einer Menge des Copolymeren von 5 g/m2 und 30 see bei 1000C getrocknet. Nach dem natürlichen Abkühlen wird die Verarbeitbarkeit der Latexprobe beim Überziehen durch die Anwesenheit oder Abwesenheit von Rissen sowie durch den Griff der überzogenen Oberflächen, die Transparenz und die Gliitte der überzogenen Oberflächen bewertet.
2. Lebensdauer der Filmbildungsfähigkeit des Latex
Nachdem eine Probe der Latizes in einem Thermostat, der bei einer Temperatur von 200C gehalten wurde, während vorherbestimmter Zeiträume gehalten wurde, wurde die Verarbeitbarkeit der so gehaltenen Proben nach der unter I) beschriebenen Methode bestimmt. Die Erhaltungsfähigkeit der f ilnibildungsfähigkeit wird ausgedrückt als der Zeitraum, bei dem eine Probe bei 20"C gehalten wird, bis der überzogene Film eine Trübung oder zahlreiche Risse an seiner Oberfläche aufweist, d. h. die Lagerungsbeständigkeit. Wenn der Latex eine Lagerungsfähigkeit von mehr als 3 Monaten zeigte, wurde er als praktisch gut bewertet.
3. Vorder-juf-Rückseiten-Antiblock- Eigenschal ten
Auf einen biaxial verstreckten Polypropylenfilm von 15 cm Breite und 50 cm Länge wurde eine Probe des
?"> Latex auf einer Seite des Films in gleicher Weise wie unter I.) beschrieben aufgebracht. Der so überzogene Film wurde unmittelbar auf ein Rohr aus Polyvinylchlorid von 2.54 cm Durchmesser mit einer glatten Oberfläche unter einem Zug von 2,5 ±0,2 kg aufgewikkelt, und das aufgewickelte Ende des überzogenen Films wurde mit einem Cellophat-Klebeband fixiert, und anschließend wurde das ganze Material 4 h bei 40°C gehalten.
Anschließend wurde der aufgewickelte überzogene Film langsam abgewickelt, um den Adhäsionsgrad zwischen der überzogenen Membran des Polyvinylidenchlorids auf der Polypropylenfolie und der nicht überzogenen Seite der Poiypropylenfolie und die Übertragung der Unebenheit der Oberfläche der
4(i Poiypropylenfolie auf die überzogene Membran aus Polyvinylidenchlorid festzustellen. Die Probe, die weder ein Blocken, noch eine Übertragung ergibt, wird als gut bewertet.
Darüber hinaus wurden zum Vergleich in die Probe der dem vorstehenden Test 3.) zu unterziehenden Latizes 0.2 Teile pulverförmiges Siliciumdioxid vorhergehend zugesetzt zu 100 Teilen des festen Materials in dem Latex
4. Sauerstoffpermeabilität des überzogenen Films
Die biaxial verstreckte Poiypropylenfolie. die mit eine- Probe der Latizes in gleicher Weise wie unter 1.) beschrieben überzogen worden war, wird einer Alterung während 48 h bei 40° C unterzogen. Nach Behandlung des so gealterten Films durch Sieden bei 95° C während 30 Min. wird der so behandelte Film in kaltes Wasser eingetaucht, und seine Durchlässigkeit für Sauerstoff wird unmittelbar gemessen, unter Verwendung eines Sauerstoff-Permeabilitäts-Meßgeräts bei einer Temperatur von 200C und einer relativen Feuchtigkeit von 90%.
5. Antitrübungseigenschaft gegenüber der Siedebehandlung
Die Antitrübungseigenschaft, insbesondere am wärrneversiegelten Teil auf den überzogenen Filmen, wird bestimmt unter Verwendung einer biaxial verstreckten Polyamidfolie, die mit einer Probe der Latizes in
ίο
gleicher Weise, wie im Beispiel I besehrieben, überzogen worden war, nach Aliening während 48 h bei 40 C. Die Bcstimnuingsvcrfahrcnswcisc ist wie folgt:
Nach der Wärmevcrsiegelung der zsvci überzogenen Oberflächen der Folien zusammen während 3 see unter einem Druck von etwa 1,5 bar bei den Temperaturen von IbO, 165, 170, 175 bzw. 180" C wird die Probe unmittelbar in heißes Wasser von 95" C während 30 Min. getaucht und .inschließend bei 23"C und einer relativen Feuchtigkeit von 50% während 2 h belassen, um das Trübungsausmaß des wärmeversiegelten Teils mit dem bloßen Auge und nach der Methode des lapanese Industrial Standard K-b7l4 zu bewerten. DasTrübungsiuismaß wird als »Trübungswert %« bewertet.
Nach dieser Methode wird im Falle eines Trübungs- π wertes von weniger als etwa 10% eine Trübung mit dem bloßen Auge nicht festgestellt, und die Transparenz des wärmeversiegelten Teils ist gut. Im Falle eines Trüblingswerts von über etwa 20% ist das wärmevcrsieceltc Teil beträchtlich opak und /eigl c-ino Trübung >.j
Wie aus der Tabelle ! ersichtlich ist. zeigten die Ergebnisse der Antitrübungseigenschaft der in den Beispielen erhaltenen Proben einen Trübungswert von weniger als 20%.
Wie aus der Tabelle I ersichtlich ist. waren die Verarbeitbarkeit bei der Herstellung der überzogenen Folie, die Antiblockeigenschaft und die lange Lebensdauer der Filmbildungseigenschaft des Latex, hergestellt in den Beispielen I bis 9. und die Sauerstoffpermeabilität durch die Polypropylenfolie, überzogen mit jo dem vorstehend erwähnten Latex, praktisch günstig, und insbesondere die Antitrübungseigenschaft bei der Siedebehandlung des wäimeversiegelten Teils des überzogenen Films war besonders hervorragend.
Andererseits waren die Eigenschaften der Latiz.es. die j5 in den Vergleichsversuchen 1 bis 8 hergestellt wurden, sehr schlecht und ungünstig.
Der Vergleichsversuch I ergab ein Latex-Teilchen mit einer Schicht 2 in einer Dicke von 83 χ 10 "cm. Das Latex-Teilchen war so hart, daß die Verarbeitbarkeit to unter Bildung der überzogenen Folie beeinträchtigt wurde, mit dem Ergebnis, daß man einen rauhen Griff der verarbeiteten Oberfläche und eine verschlechterte Transparenz erhielt. Die Eigenschaft, die Filmbildungsfähigkeit beizubehalten, war besonders schlecht. Zwar war die Antitrübungseigenschaft bei der Siedebehandlung günstig, jedoch ergab die von Haus aus verschlechterte Transparenz eine ungünstige Gesamtbewertung.
Der Vergleichsversuch 2 ergab ein Latex-Teilchen mit der Schicht 2 in einer Dicke von 8 χ 10"8 cm, unter Verwendung einer geringeren Menge an Copolymerem in der Schicht. Wegen der zu geringen Dicke der Schicht 2 war ihre Wirksamkeil als Kristallnukleus unzureichend, was zu einer geringen Antitrübungscigcnschaft bei der Siedebehandlung des wärmcversiegclten Teilchens des überzogenen Films führte.
Der Vergleichsversuch 3 ergab ein I.atcx-Tcilchcn mit der Kernschicht von 75 Teilen des Gesamtgewichts des Teilchens, und dementsprechend zeigte der Latex eine schlechte Verarbeitbarkeit bei der Bildung des überzogenen Films und eine kurze Lebensdauer der Filmbildungsfähigkeil.
Der Vergleichsversuch 4 ergab ein I.ate\ Teilchen mit einer Kernschicht, bestehend aus 94.3"/» Vinylidenchlorid. Die Kristallisation des Copolvnieren war zu rasch, und das Lalex-Tcilchcn wurde zu einem frühen Zeitpunkt nach der Polymerisation hart, was /11 einer schlechten Verarbeilbarkeil und kurzen Dauer (!^r Filmbildungsfähigkeit führte.
Der Vergleichsvcrsueli > ergab ein Latex-Teilchen ;■>■>■! einer Schicht 2. die ()J.S% Vinylidenchlorid eninicii. das beim Erwärmen bei der Wärmeversiegelung leicht schmolz. Dementsprechend ist die Aniiirübungseigenschaft bei der Siedebehandlung ungünstig, da der geringe Schmelzpunkt der Schicht 2 zu einer geringen Antitrübung des wärmevcrsiegclten Teils der überzogenen Folie führt.
Der Vergleichsversuch 6 ergab ein Latex-Teilchen mit einer Kernschicht, die 15 Teile des Gesamtgewichts des Teilchens betrug. Dementsprechend war die Dicke der Schicht 2 so groß, daß die Lebensdauer der Filmbildungsfähigkeit gering war.
Der Vergleichsversuch 7 wurde durchgeführt, um den Nachteil des im Vergleichsversuch 6 erhaltenen Latex zu verbessern, und zu diesem Zwecke betrug die Schicht 2 lediglich 6 Teile des Gesamtgewichts des Teilchens, und die Schicht 3, die 89,7% Vinylidenchlorid enthielt, nahm 79 Teile des Gesamtgewichts des Teilchens ein.
Im Gegensatz zu dem im Vergleichsversuch 6 erhaltenen Teilchen waren die Antiblockeigenschaften und die Antitrübungseigenschaft bei der Siedebehandlung des im Vergleichsversuch 7 erhaltenen Latex sehr gering, sowie auch die Gasabschlußfähig!::it der mit dem Latex überzogenen Folie gering.
Der Vergleichsversuch 8 ergab ein Latex-Teilchen, dessen Kristallnukleus reich an Vinylidenchlorid in der Kernschicht war. Der harte Kristallnukleus nahm mehr als 46% des gesamten Latex-Teilchens ein, was zu einer schlechten Verarbeitbarkeit des Latex und zu einer kurzen Dauer der Filmbildungsfähigkeit des Latex führte, wodurch sich verschiedene Probleme bei der praktischen Anwendung ergaben.
Tabelle I
Zusammensetzung des Monomergemischs und Eigenschaften des Latex und der überzogenen Folie
Zusammensetzung des Monomergemischs1) Comonomeres MA AA Schicht 2 MA Schicht 3 Comonomeres AA
Schicht I erfindungsgemäße Beispiele 8,0 0,3 einge 3,0 einge 0.3
8.0 0,3 führte 3.0 führte MA 0.3
einge- Zusammensetzung (%) 1 60 91,7 8,0 0,3 Menge Zusammensetzung (%) 3,0 Menge Zusammensetzung (%) 10 0.3
führte 2 60 9i,7 (Teile) (Teile) 10
Menge 3 65 91.7 10
(Teile) VD VD
10 30
10 VD Comonomeres 30
5 30 89,7
89,7
97,C 89,7
97.0
97,0
12
Fo, isci/.ung leiisclzung ilcs Monoiiiergeiiiisch-11 55 92. 0 Conn Mioiiieies AN Schicht 2 niniensetzuni! !"·',' MA AN Sehn-1 ! 3 C'oiiionoiiieres 0.7
Zusaiiin I Beispiel e 4.9 cingc- /ils.I 2.0 2.0 einge
Schici't ZlIs amineiiselzimg ("ii) 55 92. 0 EA IViIn ie rührte 0.7
einge- 3.1 4.9 Menge Conionoiiieies 3,0 Menge IO AA
lülirte 55 S<2. 0 (Teile ι Vl) (Teile) Zusammensetzung ('^) 0.3
Menge VD 3.1 4.9 3.0 10
(Teile) erfindunusücmiiße 55 92. 0 3.0 MA AN 0.7
3.1 4.9 χ 97.0 5.1 37 Vl) 3.7 4.0
4 an ip S BA 5.0 1.3
30 l/2. 5 3.1 5.1 8 96.0 37 IO 0.3
5 MA 5.0 89.3
"».5 X 97.0 37 7 7
6 2.5 8().3 10
S 97.0 37
7 92.0
9sn 4X
κ IO 95.0 60 89.3
9
y.n
89.3
Tabelle I (Fortsei/una):
Zusammensetzung des Mononieiüemischs1)
Schicht I " Schicht
eilige- Zus.imnienset/unt! (",,) einge- Zusammensetzung (%)
lührle führte
Menge VI enge
(Teile) Vt) Comonomeres (Teile) VIi Comonomeres
Schicht 3 imeiiset/ung (%)
einge Ziisaiv
führte
Menge Comonomeres
(Teile) VD
VcrnIeichsN ersuche
(SO 91.7 8.0 AA 25 97,0 3.0
I 60 91.7 8.0 0.3 2.5 97.0 3.0
■> 75 9i.7 8.0 0.3 17 97.0 3,0
3 EA 0.3
65 94.3 3.5 AN 5 97.0 3.0
4 MA
60 91.7 8.0 AA 10 93.5 6,5
5 0.3
15 92.5 2.5 AN 12 95.0 5.0
6 15 92.5 2.5 5.0 6 95.0 5.0
7 5.0
10 97.0 2.0 AA _
8 1.0
15 89.7 10 0.3
37.5 89.7 10 0.3
8 89.7 10 0.3
30 ,«9.7 IO 0.3
30 89.7 10 0.3
73 92.0 7.7 0.3
79 89.7 10 0.3
92.3
7.2
Tabelle I (Fortseizung)
Durchmesser 35 I«« Verarbeitbarkeit
des Teilchens 20 90Θ Zustand der
f. xlO"* cm)3) IS 1550 Oberfläche4)
erfiBdungsgemäße Beispiele 23 Ϊ2βθ
1 23 1200
Eigenschaften des Latex 2 23 1200 gut
Latex-Teilchen '3 23 32D9 gut
Dicke der 4 40 O0§ gel
Schicht 2 5 Al i439 gut
<χ1β"8 cm)2) gut
7 gut
gwi
ΐ gilt
■381t
Fortsetzung 83 35911 Vc-.;irbeitb.irkeii
30 8 ZuM.iiul der
48 Oherlläche*)
16 Durchmesser
35 des Teilchen»
Lalc\-Teilchcn 87 ( χ in - an)-') müßig
Dicke der 48 gul
Schicht 2 1600 müßig
( χ Ul s cran 1600 schlecht
Vergleichs\ ersuche 1500 gul
1 1400 mäßig bis gut
T 1600 gut
3 1500 mäßiii
4 1500
5
6
7
8
Tabelle I (Fortsetzung)
Dauer der HIm- gul gut mehr als 3 Bewertung
bildungslahigkcil gul mäßig bis schlecht mehr als 3
(Morute) mußig bis gut gut mehr als 3
erfindungsgemüße Beispiele gul gut mehr als 3
I iiienM.ru IU ι des Latex I gut gut mshr als 3 fit
Antiblocking gut gut mehr als 3 gut
3 gul müßig bis schlecht mehr als 3 gut
4 gut gut 3 gul
5 mäßig bis gut mehr als 3 gut
6 Vergleichsversuche gut
7 1 weniger als 1 gut
8 weniger als 3 gut
9 3 weniger als I gut
4 weniger als 1
5 mehr als 3 schlecht
6 2 schlecht
7 mehr als 3 schlecht
8 2 schlecht
gut
schlecht
schlecht
schlecht
Tabelle I (Fortsetzung)
170 8.3 9.3 180 Bewertung Sj uerstofT- Gesamt
erfindunesgemäße Beispiele 8,8 9.5 pertneahililät bewert ung
I 9.6 10 Il (ml m2. 24h.bar)
9.0 9.8 14
Eigenschaften der überzogenen Filme 3 9.4 10.0 16 gut 17 gul
Anlilrübung beim Sieden (TrObungswert) 4 9.1 10.0 13 gut 18 gill
TempeMlur der Wärmcversiegelung C" 5 9.8 11.0 15 gut 20 gut
IMl 6 9.2 11.0 18 gut 14 gut
7 9.6 12 14 gut 13 gut
8 IX gut Il gut
<) 19 gut 16 gul
gut . 15 gut
nut TI gut
15
Fortsetzung
170 IKO Veraleichsversuche 14 15 19 Bewertung Sauersloff- Gesamt
I 18 31 permeabilitäl bewcrlung
2 - (ml nr. 24h.bar)
3 -
Eigenschaften der überzogenen Filme 4 17 37 - - schlecht
Anliiröhung beim Sieden(Tröhungsviert) 5 8,2 9,9 15 schlecht 23 schlecht
Temperatur der Wärnicversiegelune CC 6 13 21 44 - schlecht
160 7 8,2 9,5 13 - - schlecht
8 schlecht 16 schlecht
gut 27 schlecht
schlecht 34 schlecht
gut 26 schlecht
Zusammensetzung des Mononiergemischs: VD = Vinylidenchlorid MA = Methyacrylat EA = Äthylacrylat BA = Butylacrylal AN = Acrylnitril AA = Acrylsäure Dicke der Schicht 2, berechnet
minierer Durchmesser des Latex-Teilchens, restgestellt im Elektronenmikroskop
Verarbeitbarkeil, dargestellt durch den Zustand der Oberfläche, bewertet mit bloßem Auge: gut = keine Rißbildung oder Rauhigkeit und gate
Transparenz
mäßig = leichte Anwesenheit von Rissen und Rauheil schlecht = Anwesenheit von Rissen. Rauheit und Trübung Antiblockeigenschaft: gut = kein Blocken mäßig = leichtes Blocken schlecht = beträchtliches Blocken
Zusammenfassend betrifft die Erfindung einen Latex aus Vinylidenchlorid-Copolymer-Teilehen mit einer dreischichtigen Struktur, enthaltend 20 bis 70 Gew.-Teile einer Kernschicht aus Vinylidenchlorid-Copolymerem enthaltend 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid, 3 bis Gew.-Teile einer Zwischenschicht aus Vinylidenchlo-
rid-Copolymerem, enthaltend mehr als 94 Gew.-% Vinylidenchlorid, und 20 bis 70 Gew.-Teile einer äußeren Schicht aus Vinylidenchlorid-Copolymerem, enthaltend 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid, wobei die Summe der drei Schichten 100 Gew.-Teile ergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Latex aus Vinylidenchlorid-Copolymer-Teilchen mit einer dreischichtigen Struktur, enthaltend 20 bis 70 Gew.-Teile einer Kernschicht aus Vinylidenchlorid-Copolymerem, enthaltend 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid und 6 bis 15 Gew.-% mindestens eines mit Vinylidenchlorid copolymerisierbaren Monomeren, 3 bis 15 Gew.-Teile einer Zwischenschicht aus Vinylidenchlorid-Copolymerem, enthaltend 94 bis 100 Gew.-% Vinylidenchlorid und 0 bis 6 Gew.-% mindestens eines mit Vinylidenchlorid copolymerisierbaren Monomeren, und 20 bis 70 Gew.-Teile einer äußeren Schicht aus Vinylidenchlorid-Copolymerem, enthaltend 85 bis 94 Gew.-% Vinylidenchlorid, und 6 bis 15 Gew.-% mindestens eines mit Vinylidenchlorid copolymerisierbaren Monomeren, wobei die Summe der drei Schichten 100 Gew.-Teile beträgt, und das copolymerisieröjre Monomere der einzelnen Schichten mindestens eines ist, ausgewählt aus der Gruppe von Methylacrylat. Äthylacrylat. Propylacrylat, Butylacrylat. Octylacrylat. Methylmethacrylai. Acrylnitril. Vinylchlorid, Acrylsäure und Methacrylsäure.
2. Latex nach Anspruch 1. in dem das Teilchen 800 bis 2000 χ 10 8 cm Durchmesser aufweist.
X Latex nach Anspruch 1. in dem die Dicke der Zwischenschicht 10 bis 50 χ 10 - * cm beträgt.
4. Latex nach Anspruch 3, in dem die Dicke der Zwischenschicht 15 bis 40 χ 10 * cm beträgt.
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