DE3035717C2 - Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von Folienwiderständen - Google Patents
Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von FolienwiderständenInfo
- Publication number
- DE3035717C2 DE3035717C2 DE19803035717 DE3035717A DE3035717C2 DE 3035717 C2 DE3035717 C2 DE 3035717C2 DE 19803035717 DE19803035717 DE 19803035717 DE 3035717 A DE3035717 A DE 3035717A DE 3035717 C2 DE3035717 C2 DE 3035717C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- foil
- resistors
- resistance layer
- carrier
- layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011888 foil Substances 0.000 title claims description 33
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 28
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 27
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 27
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 50
- 238000005530 etching Methods 0.000 description 15
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 239000012876 carrier material Substances 0.000 description 6
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 5
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000003822 epoxy resin Substances 0.000 description 3
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 229920000647 polyepoxide Polymers 0.000 description 3
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 3
- 229920001944 Plastisol Polymers 0.000 description 2
- 239000012790 adhesive layer Substances 0.000 description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 2
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 239000004999 plastisol Substances 0.000 description 2
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 2
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 2
- VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N Chromium Chemical compound [Cr] VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002390 adhesive tape Substances 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- VNNRSPGTAMTISX-UHFFFAOYSA-N chromium nickel Chemical compound [Cr].[Ni] VNNRSPGTAMTISX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000009713 electroplating Methods 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C17/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
- H01C17/06—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base
- H01C17/07—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base by resistor foil bonding, e.g. cladding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)
Description
a) der Träger (4) wird nicht durchgehend auf die Widerstandsschicht (3) aufgebracht, sondern (5
nur in einer für jeden Einzelwiderstand benötigten Form und Größe;
b) der aus dem Träger (4), der Metallfolie (1) und
der Widerstandsschicht (3) bestehende Aufbau wird so auf eine Haltevorrichtung (7) gesteckt,
daß die Träger (4) in Vertiefungen (13) der Haltevorrichtung (7) zu liegen kommen;
c) durch selektives Ätzen werden die nicht benötigten Teile der Metallfolie (1) und der
Widerstandsschicht (3) weggeätzt, so daß aus 2s
den stehenbleibenden Teilen der Metallfolie (1) Kontaktflächen (6) und aus den stehenbleibenden Teilen der Widerstandsschicht (3) Widerstandsbahnen (10) gebildet und gleichzeitig die
einzelnen Widerstände voneinander getrennt M werden.
Z Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von
Folienwiderständen qrfer Ne?'.werken von Folienwiderständen, bei dem eine Folie aus duktilem
Metall mit zumindest einer Widerstandsschicht beschichtet wird, bei dem mit dieser mehrschichtigen
Folie ein elektrisch isolierender Träger stoffschlüssig verbunden wird und schließlich die Widerstände
bzw. Netzwerke voneinander getrennt werden, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
a) in die mit der Widerstandsschicht (3) versehene
Metallfolie (1) werden in einem Tiefziehverfahren Vertiefungen (14,18) derart eingeprägt, daß
die Widerstandsschicht (3) in den Vertiefungen (14, 18) oben liegt und daß der Boden der
Vertiefungen (14,18) nicht oder nur geringfügig verformt ist;
b) die Vertiefungen (14, 18) werden mit dem Material für den Träger ausgefüllt;
c) durch selektives Ätzen werden am Boden die nicht benötigten Teile der Metallfolie (1) und
der Widerstandsschicht (3) weggeätzt, so daß aus den stehenbleibenden Teilen der Metallfolie
(1) Kontaktflächen (15) und aus den stehenbleibenden Teilen der Widerstandsschicht (3)
Widerstandsbahnen gebildet und gleichzeitig die einzelnen Widerstände voneinander getrennt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial ein aushärtbares Gießharz verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial ein
glasfaserverstärktes Epoxidharz verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial ein sinterfähiges
Pulver verwendet und nach dem Aufbringen zusammengesintert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (18) in die mit der
Widerstandsschicht (3) versehene Metallfolie (1) nutenförmig eingeprägt werden und daß in jeder
Nut eine Reihe von einzelnen Trägern erzeugt wird, und zwar in einer für jeden Einzelwiderstand
benötigten Form und Größe.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen (6,
15) mit einer Zinnschicht (5,12) versehen werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen
oder Netzwerken von Folienwiderständen in der Form von Chip-Widerständen, bei dem eine Folie aus
dukliiem ivieiaii mit zumindest einer Widerstandsschicht beschichtet wird, bei dem mit dieser mehrschichtigen Folie ein elektrisch isolierender Träger stoffschlüssig verbunden wird und schließlich die Widerstände bzw. Netzwerke voneinander getrennt werden.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-PS 9 10 185
bekannt Dort wird eine Metallplatte mit einem isolierenden Lack versehen, wobei auf einer Seite in der
Lackschicht ein mäanderförmiger Streifen frei bleibt, in dem elektrolytisch die Widerstandsschicht abgeschieden wird. Nach dem Galvanisierungsvorgang wird die
Widerstandsschicht in einem dünnen, isolierenden Träger eingebettet und danach wird die als ursprünglicher Träger dienende Metallplatte aufgelöst, an deren
Stelle ebenfalls eine oder mehrere isolierende Lackschichten angebracht werden können.
Auch bei dem aus der DE-AS 10 57 672 bekanntgewordenen Verfahren zur Herstellung eingelegter
Stromkreise wird auf einer Seite einer Metallfolie auf elektrolytischem Weg ein dem Verlauf des gewünschten
Stromkreises entsprechendes Metallrelief gebildet Nach Herstellung des gewünschten Stromkreises wird
dieser in einem Isoliermaterial eingebettet und anschließend die ursprüngliche Metall-Trägerfolie aufgelöst
Ein ähnliches Verfahren ist weiterhin in der DE-AS 12 59 988 beschrieben, bei dem zur Herstellung flexibler
elektrischer Schaltkreiselemente zuerst die dünnen, metallischen bandartigen Leiter auf einem Unterlageblech hergestellt werden. Danach werden die Schaltkreiselemente in eine aus »Plastisol« bestehende
Abdeckschicht eingebettet und das Unterlageblech durch Abätzung entfernt Anschließend wird ein
klebendes Band an der Unterseite angebracht und die Plastisolabdeckung entfernt.
Aus der DE-OS 26 41310 ist eine hybridierbare
elektronische Baugruppe mit integrierten Funktionselementen bekannt, welche ein Laminat als Basismaterial
besitzt Das Laminat besteht dabei aus einer mindestens einlagigen Kunststoffolie mit beidseitig aufgebrachten
Metallteilen, die ggf. jeweils beidseitig mit Dünnsehiehten aus Kunststoff und/oder Metall bedeckt sind. Aus
diesen einzelnen Folien und Schichten sind die Leiter-, Anschluß- und Funktionselemente herausgearbeitet.
Aus der DE-OS 26 23 640 ist ein elektrischer Chip-Widerstand bekannt, welcher einen keramischen
Trägerkörper besitzt und bei dem zwischen Kontaktflä-
chen Widerstandsschichten angeordnet sind.
Chipwiderstände müssen für eine automatische Bestückung geeignet sein. In üblichen Bestückungsautomaten
werden sie magaziniert bzw. gegurtet, automatisch positioniert, auf die Schaltungsplatine geklebt und
schwallgelötet
Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, ein Verfahren der
eingangs genannten Art zu schaffen, das eine rationelle Serienherstellunj» großer Mengen von Chipwiderstän- [0
den erlaubt, die für eine Automatenbestückung geeignet sind und mit engen mechanischen und elektrischen
Toleranzen hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Ai t erfindungsgemäß durch die ,
folgenden Verfahrensschritte gelöst:
a) der Träger wird nicht durchgehend auf die Widersiandsschicht aufgebracht, sondern nur in
einer für jeden Einzelwiderstand benötigten Form und Größe;
b) der aus dem Träger, der Metallfolie und der
Widerstandsschicht bestehende Aufbau w'rd so auf eine Haltevorrichtung gesteckt, daß die Träger in
Vertiefungen der Haltevorrichtung zu liegen kommen;
c) durch selektives Ätzen werden die nicht benötigten Teile der Metallfolie und der Widerstandsschicht
weggeätzt, so daß aus den stehenbleibenden Teilen der Metallfolie Kontaktflächen und aus den J0
stehenbleibenden Teilen der Widerstandsschicht Widerstandsbahnen gebildet und gleichzeitig in
einzelne Widerstände voneinander getrennt werden.
r>
Ein weiteres Verfahren, das die oben beschriebene Aufgabe löst, ist durch die folgenden Verfahrensschritte
gekennzeichnet:
a) in die mit der Widerstandsschicht versehene Metallfass werden in einem Tiefziehverfahren
Vertiefungen derart eingeprägt, daß die Widerstandsschicht in den Vertiefungen oben liegt und
daß der Boden der Vertiefungen nicht oder nur geringfügig verformt ist;
b) die Vertiefungen werden mit dem Material für den Träger ausgefüllt;
c) durch selektives Ätzen werden am Boden die nicht benötigten Teile der Metallfolie und der Widerstandsschicht
weggeätzt, so daß aus den stehenblei- -><> benden Teilen der Metallfolie Kontaktflächen und
aus den stehenbleibenden Teilen der Widerstandsschich; Widerstandsbal.nen gebildet und gleichzeitig
die einzelnen Widerstände voneinander getrennt werden. 5-,
Gegenüber den aus dem Stand der Technik bekanntgewordenen Verfahren weist der Gegenstand
der Erfindung insbesondere den Vorteil auf, daß durch den zum Widerstandsabgleich erforderlichen Ätzschritt
gleichzeitig auch die Einzelwiderstände voneinander getrennt werden.
Besonders kleine mechanische Toleranzen sind bei Verwendung von aushärtbarem Gießharz als Trägermaterial
erreichbar. Wird eine hohe Festigkeit und to Flammfestigkeit gefordert, so kann glasfaserverstärktes
Epoxidharz vorteilhalt verwendet werden. Ein besonders sauberes Arbeiten is' möglich, wenn ein sinterfähiges
Pulver, insbesondere Kunststoffpulver, verwendet und nach dem Aufbringen zusammengesintert wird.
Hierbei wird vorteilhaft als Widerstancjsschicht eine
Chromnickelschicht verwendet, da in diesem Fall die mehrschichtige Folie nur aus Metallen besteht, weiche
die Sintertemperaturen ohne weiteres vertragen. Die Folie aus duktilem Metall besteht vorzugsweise aus
Kupfer.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele
näher erläutert In der Zeichnung zeigen
Fi g. 1 bis 3 ein Verfahren, bei dem Träger auf eine
Folie aufgebracht werden und die
Fig.4 bis 7 ein weiteres Verfahren bei dem die
Mehrschichtenfolie tiefgezogen wird.
In der F i g. 1 ist das Ausgangsmaterial dargestellt,
welches aus einer Folie 1 aus duktilem Metall, insbesondere Kupfer, besteht, auf der eine Haftschicht 2
und darauf eine Widerstandsschicht 3 angeordnet sind, die Widerstandsschicht 3 besteht hierbei vorteilhaft aus
einer Nickelchromschicht Als Haftschicht 2 eignet sich z. B. eine sehr dünne Schicht aus Nickel.
In der F i g. 2 ist dargestellt, wie au'.' die in der F i g. 1
beschriebene Mehrschichtenfolie Träger 4 aufgebracht sind. Die Träger 4, die einen Abstand voneinander
aufweisen, sind in einer für jeden Einzelwiderstand benötigten Form und Größe angeordnet Sie sind aus
flüssigem oder pulverförmigem Trägermaterial hergestellt und bestehen beispielsweise aus Epoxidharz,
welches in flüssiger Form aufgebracht und in einer Form ausgehärtet wurde.
In der F i g. 3 ist dargestellt, wie dieser Aufbau so auf eine Haltevorrichtung 7 gesteckt ist, daß die Träger 4 in
Vertiefungen 13 zu liegen kommen. Im Bereich der späteren Kontaktierungszonen sind Lotmetallschichten
5, insbesondere Zinnschichten aufgebracht. In der Haltevorrichtung 7 werden in einem Arbeitsgang
sowohl die Muster in die Schichten 1 bis 3 der mehrschichtigen Folie geätzt, so daß Kontaktflächen 6
und Widerstandsbahnen 10 entstehen, als auch die Widerstände vereinzelt, indem die Folie zwischen den
Trägern 4 weggeätzt wird. In der Haltevorrichtung 7 wird schließlich ein Schutzlack 11 auf die Widerstandsschicht
10 aufgebracht. Nach der Fertigstellung der Bauelemente werden diese durch Stempel 9, die durch
die Ausnehmungen 8 hindurchgedrückt werden, aus der Haltevorrichtung 7 entfernt Vor Entfernung der
einzelnen Bauelemente können allerdings in der Haltevorrichtung 7 auch weitere Arbeitsgänge am
Widerstand durchgeführt werden, wie beispielsweise die Prüfung der elektrischen Daten.
In den Fig.4 und 5 ist ein weiteres Herstellungsverfahren
dargestellt, bei dem eine Folie 1 aus duktilem Metall, insbesondere Kupfer, auf die eine Widerstandbschicht
3 unier Zwischenfügung einer Haftschicht 2 aufgebracht ist, tiefgezogen wird. Dabei bilden sich
Vertiefungen 14, welche mit Trägermaterial gefüllt werden. Die Vertiefungen 54 weisen dabei einen nicht
oder nur geringfügig verformten Boden auf, wobei die Verformung nur so gering sein darf, daß keine Risse in
der im allgemeiner relativ spröden Widerstandsschicht entstehen. Zinnschichten 12 überdecken die späteren
Kontaktierungsflächen 15, und schützen sie beim Ätzvorgang und gewährleisten gleichzeitig eine einwandfreie
Lötfähigkeit.
In den Bereichen 16 zwischen den Zinnschichten 15 wird beim Ätzvorga..g die Widerstandsbahn freigelegt.
Bei Bedarf kann die Widerstandsbahn auch mäanderförmig ausgestaltet sein.
Zwischen je zwei unmittelbar benachbarten Zinnschichten 15 ist nur ein kleiner Spalt 17 freigelassen,
welcher gerade zur Einführung eines Prägewerkzeuges ausreicht. Der Abstand zweier benachbarter Vertiefungen
14 entspricht daher in etwa der doppelten Schichtdicke der mehrschichtigen, aus den Schichten 1
bis 3 bestehenden Folie. Dadurch kann kaum Ätzmittel in den Spalt 17 eindringen, so daß auch ohne die
Anwesenheit einer Zinnschicht, die eine Schutzschicht beim Ätzen in den üblichen Ätzbädern für Kupfer
darstellt, keine nennenswerte Ätzung im Bereich der Kontaktflächen 15 stattfindet.
Beim Ätzen werden die oberhalb der strichpunktierten Linie 18 liegenden Teile der Mehrschichtenfolie
abgeätzt, so daß die einzelnen Chip-Widerstände voneinander getrennt werden.
In der F i g. 6 ist eine Draufsicht auf die tiefgezogene
Mehrschichtenfolie gemäß der Fig.5 dargestellt. Hierbei ist zu erkennen, daß die Wände der Vertiefungen
i4 am Bauelement verbleiben und als AnsCriiußelemente
eingesetzt werden können.
In der Fig. 7 ist die Draufsicht auf eine andere Ausführungsform einer tiefgezogenen Mehrschichtenfolie
dargestellt, bei der die Vertiefungen 18 die Form von Nuten aufweisen, in denen jeweils eine ganze Reihe
von Trägern gebildet werden. In diesem Fall verbleiben ι nach dem Ätzen nur an zwei Seiten Kupferschichten,
welche nur über die erzeugten Widerstandsmuster miteinander elektrisch leitend verbunden sind. Bei
dieser Ausführungsform ist es besonders vorteilhaft,
wenn die späteren Kontaktflächen vor dem Prägen der
in Folie mit Zinn beschichtet werden. Das Zinn verhindert
beim Ätzvorgang eine eventuell denkbare geringfügige Schwächung der Kontaktflächen. Zusätzlich ist es
vorteilhaft, wenn die Vertiefungen 18 nur um etwa die doppelte Folienstärke der mehrschichtigen Folie von-
ij einander entfernt sind. Dadurch liegen die Außenflächen
der mehrschichtigen Folie dicht beieinander, und die Ätzlösung kann die späteren Kontaktflächen nicht
zerstören, da sie allenfalls in geringer Menge an diese herankommt. Auf eine Abdeckung kann daher in diesem
2" Bereich verzichtet werden, auch wenn keine Zinnschichlen
aufgebracht sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von Folienwiderständen, bei dem eine Folie aus duktilem
Metall mit zumindest einer Widerstandsschicht beschichtet wird, bei dem mit dieser mehrschichtigen
Folie ein elektrisch isolierender Träger stoffschlüssig verbunden wird und schließlich die Widerstände
bzw. Netzwerke voneinander getrennt werden, ,0
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803035717 DE3035717C2 (de) | 1980-09-22 | 1980-09-22 | Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von Folienwiderständen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803035717 DE3035717C2 (de) | 1980-09-22 | 1980-09-22 | Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von Folienwiderständen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3035717A1 DE3035717A1 (de) | 1982-04-08 |
| DE3035717C2 true DE3035717C2 (de) | 1983-08-25 |
Family
ID=6112567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803035717 Expired DE3035717C2 (de) | 1980-09-22 | 1980-09-22 | Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von Folienwiderständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3035717C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4339551C1 (de) * | 1993-11-19 | 1994-10-13 | Heusler Isabellenhuette | Widerstand in SMD-Bauweise und Verfahren zu seiner Herstellung sowie Leiterplatte mit solchem Widerstand |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6873028B2 (en) * | 2001-11-15 | 2005-03-29 | Vishay Intertechnology, Inc. | Surge current chip resistor |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH295509A (fr) * | 1950-07-13 | 1953-12-31 | Limited Voltohm Processes | Procédé de fabrication d'une résistance électrique en métal. |
| NL190034A (de) * | 1953-08-17 | |||
| US3279969A (en) * | 1962-11-29 | 1966-10-18 | Amphenol Corp | Method of making electronic circuit elements |
| US3449828A (en) * | 1966-09-28 | 1969-06-17 | Control Data Corp | Method for producing circuit module |
| DE2501824A1 (de) * | 1975-01-17 | 1976-07-22 | Krasnod Sawod Elektroismeritel | Gedruckter widerstand und dessen herstellungsverfahren |
| DE2623640A1 (de) * | 1976-05-26 | 1977-12-01 | Draloric Electronic | Elektrischer schichtwiderstand und verfahren zu seiner herstellung |
| DE2641310C3 (de) * | 1976-09-14 | 1980-10-16 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Hybridierbare elektronische Baugruppe |
| DE2834906C2 (de) * | 1978-08-09 | 1983-01-05 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Elektrische Hochfrequenz-Folienschaltung und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1980
- 1980-09-22 DE DE19803035717 patent/DE3035717C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4339551C1 (de) * | 1993-11-19 | 1994-10-13 | Heusler Isabellenhuette | Widerstand in SMD-Bauweise und Verfahren zu seiner Herstellung sowie Leiterplatte mit solchem Widerstand |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3035717A1 (de) | 1982-04-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3125518C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer dünnen Verdrahtungsanordnung | |
| DE4339551C1 (de) | Widerstand in SMD-Bauweise und Verfahren zu seiner Herstellung sowie Leiterplatte mit solchem Widerstand | |
| DE2810054C2 (de) | Elektronische Schaltungsanordnung und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE29514398U1 (de) | Abschirmung für Flachbaugruppen | |
| DE3733304A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum versiegeln eines hermetisch dichten keramikgehaeuses mit einem keramikdeckel | |
| DE3839891C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Lötschichten auf elektronischen Chip-Bauteilen | |
| EP0017979B1 (de) | Elektrisches Netzwerk und Herstellungsverfahren | |
| DE69100960T2 (de) | Leiterplatte. | |
| DE60130412T2 (de) | System und Verfahren zur Erzeugung von Hochspannungswiderstandsfähigkeit zwischen den nachgiebigen Stiften eines Steckverbinders mit hoher Kontaktdichte | |
| DE3035717C2 (de) | Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Folienwiderständen oder Netzwerken von Folienwiderständen | |
| DE3018846A1 (de) | Elektronisches bauelement in chipform und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE2641310C3 (de) | Hybridierbare elektronische Baugruppe | |
| DE3120298A1 (de) | Kondensator in chip-bauweise | |
| DE2546443C3 (de) | Zusammengesetzte Mikroschaltung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2031285C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Anzahl plättchenförmiger elektronischer Bauelemente mit Kunststoffgehäuse | |
| WO1985000085A1 (fr) | Carte imprimee pour le montage en surface de circuits integres miniature et procede de fabrication de telles cartes imprimees | |
| DE2013258C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von stiftförmigen Anschlußteilen einer gedruckten Schaltungsplatte | |
| DE19512272C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer mehrschichtigen Leiterplatte für ein Chassis eines unterhaltungselektronischen Gerätes und Leiterplatte hergestellt nach diesem Verfahren | |
| DE3040460C2 (de) | Elektronische Schaltung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE4232666C1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Leiterplatten | |
| DE1665395B1 (de) | Verfahren zur herstellung gedruckter leiterplatten | |
| EP0289934B1 (de) | Elektrisches Bauelement in Chip-Bauweise und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1540512C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Mehrschicht-Letterplatte | |
| DE1188157B (de) | Verfahren zur Herstellung einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte | |
| DE2809013A1 (de) | Mit bauelementen bestueckte leiterplatte und verfahren zu deren herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |