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DE1188157B - Verfahren zur Herstellung einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte

Info

Publication number
DE1188157B
DE1188157B DEL41790A DEL0041790A DE1188157B DE 1188157 B DE1188157 B DE 1188157B DE L41790 A DEL41790 A DE L41790A DE L0041790 A DEL0041790 A DE L0041790A DE 1188157 B DE1188157 B DE 1188157B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foils
access openings
holes
individual
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL41790A
Other languages
English (en)
Inventor
Norman J Schuster
Carl H Wolfe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Systems Corp
Original Assignee
Litton Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Litton Industries Inc filed Critical Litton Industries Inc
Publication of DE1188157B publication Critical patent/DE1188157B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K3/00Apparatus or processes for manufacturing printed circuits
    • H05K3/40Forming printed elements for providing electric connections to or between printed circuits
    • H05K3/42Plated through-holes or plated via connections
    • H05K3/429Plated through-holes specially for multilayer circuits, e.g. having connections to inner circuit layers
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K2201/00Indexing scheme relating to printed circuits covered by H05K1/00
    • H05K2201/09Shape and layout
    • H05K2201/09818Shape or layout details not covered by a single group of H05K2201/09009 - H05K2201/09809
    • H05K2201/09845Stepped hole, via, edge, bump or conductor
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K2203/00Indexing scheme relating to apparatus or processes for manufacturing printed circuits covered by H05K3/00
    • H05K2203/02Details related to mechanical or acoustic processing, e.g. drilling, punching, cutting, using ultrasound
    • H05K2203/0207Partly drilling through substrate until a controlled depth, e.g. with end-point detection
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K2203/00Indexing scheme relating to apparatus or processes for manufacturing printed circuits covered by H05K3/00
    • H05K2203/14Related to the order of processing steps
    • H05K2203/1476Same or similar kind of process performed in phases, e.g. coarse patterning followed by fine patterning
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K3/00Apparatus or processes for manufacturing printed circuits
    • H05K3/46Manufacturing multilayer circuits
    • H05K3/4611Manufacturing multilayer circuits by laminating two or more circuit boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Production Of Multi-Layered Print Wiring Board (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte Die Miniaturisierung von Schaltungen ist in letzter Zeit zu einer sehr wesentlichen Aufgabe der Elektronik geworden. Während die Miniaturisierung der Bauelemente wie Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, Transformatoren usw. große Fortschritte gemacht hat, stellt eine entsprechende Gestaltung der Verdrahtung immer noch ein erhebliches Problem dar.
  • Es sind schon viele Versuche gemacht worden, um die früher üblichen einzelnen isolierten Drähte zwischen den verschiedenen Klemmen der Bauelemente durch platzsparendere Anordnungen zu ersetzen. So hat man in eine Kunststoffolie eingebettete Adern oder gedruckte bzw. geätzte Schaltbretter verwendet. Hierbei wird aber nur der Ort des Problems von den einzelnen Schaltkreisen zu einer entfernteren Stelle verschoben, wo die viel Platz wegnehmenden Kabelbäume leichter angebracht werden können. Das Problem wird aber nicht wirklich gelöst. Dabei wird sogar häufig noch die Anzahl der verwendeten Adern unnötig gesteigert, weil manche Signale von einer Klemme zu einer benachbarten Klemme einen großen Umweg machen müssen. Ferner werden durch die langen Leitungswege die Effekte der Streukapazität und Streuinduktivität vergrößert. Die Anzahl der Lötstellen wird erhöht, wodurch die Zuverlässigkeit der fertigen Schaltung sinkt.
  • Ferner ist es bekannt, mehrere gedruckte Schaltbretter aufeinanderzulegen. Die einzelnen Bretter müßten verhältnismäßig dick sein, um genügende Festigkeit zu ergeben. Sie sind infolgedessen schwierig so auszurichten, daß die Verbindungsstellen der einzelnen Schichten genau übereinanderliegen. Ferner können sich die einzelnen Schaltbretter unter dem Einfluß von Erschütterungen und bei der Handhabung voneinander trennen und so zu Störungen Anlaß geben. Der Anschluß und die Entfernung von Bauteilen ist bei dieser Anordnung sehr heikel, weil die Gefahr besteht, daß überschüssiges Lot zwischen die Bretter eindringt oder daß Feuchtigkeit zwischen ihnen eingeschlossen wird.
  • Bei einer bekannten geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte dieser Art sind Löcher zur Bildung von Zugangsöffnungen vorhanden, welche von einer Oberfläche der Schichtplatte durch die übereinanderliegenden Folien bis zu den einzelnen Anschlußstellen hindurchreichen, um so Anschlußdrähte in den verschiedenen Schichten anbringen zu können. Die Löcher in den einzelnen Folien werden hierbei sämtlich vorher gebohrt. Infolgedessen müssen die einzelnen Folien mit äußerster Präzision aufeinandergestapelt werden, da die Bohrungen genau übereinanderliegen müssen; sonst ergibt sich keine Zu-' gangsöffnung. Je enger die Löcher sind, desto größer ist die erforderliche Präzision. Hierbei ist zu beachten, daß die Verbindung der einzelnen Schichten durch Druck und Wärme vor sich gehen muß. Je kleiner nun die Löcher sind, desto größer ist die Gefahr, daß bei der Anwendung von Druck und Wärme einige Löcher durch geschmolzenes oder erweichtes Material verstopft werden. Infolgedessen ist das bekannte Herstellungsverfahren für geschichtete Schaltungsplatten bei Miniaturschaltungen nicht anwendbar.
  • Diesem Nachteil hilft das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte mit Löchern der angegebenen Art ab. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher mindestens teilweise nach der Verbindung der einzelnen Folien miteinander angebracht werden.
  • Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens können die Folien sich nicht mehr gegeneinander verschieben, und die Löcher in den einzelnen Schichten fluchten deshalb zwangläufig. Wegen der verringerten Anforderungen an die Präzision können die gedruckten Schaltungen also mit kleineren Abmessungen hergestellt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden die Zugangsöffnungen an denjenigen Stellen der einzelnen Folien, die über die Anschlußstellen anderer Folien zu liegen kommen, vor dem Verbinden der Folien angebracht, während engere, die Zugangsöffnungen fortsetzende Löcher bis zur gegenüberliegenden Oberfläche der Schichtplatte, durch welche die Anschlußdrähte eingeführt werden können, nach dem Verbinden angebracht werden. In die Zugangsöffnungen kann dann das Lot eingefüllt werden. Da der Durchmesser dieser Öffnungen verhältnismäßig groß ist, ist beim Bohren bzw. Stanzen und Zusammensetzen keine allzu große Präzision erforderlich. Dagegen müssen die von den Zugangsöffnungen zur anderen Seite hin durchreichenden Löcher, die einen geringeren Durchmesser als die Zugangsöffnungen haben müssen, um die Anschlußstellen freizulegen, weit engere Toleranzen aufweisen. Zumindest diese Löcher werden also erfindungsgemäß nach dem Zusammensetzen und Verbinden der Folien angebracht.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung werden zuerst alle Schichten miteinander verbunden und dann erst durch die ganze Schichtplatte hindurchreichende Zugangsöffnungen angebracht. Anschließend werden die Innenwände der Löcher galvanisch verkupfert. Durch diese Galvanisierung entsteht eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Anschlußstellen und der Oberfläche der Schichtplatte. Es wurde gefunden, daß auch auf diese Weise ein guter Kontakt erzielt werden kann. Offenbar besteht bei dieser Ausführungsform praktisch keine untere Grenze für den Lochdurchmesser. Die Löcher brauchen also nicht dicker als die Anschlußdrähte gewählt zu werden. So läßt sich eine größere Anzahl von Anschlüssen auf der Flächeneinheit unterbringen, und eine Präzisionsausrichtung der einzelnen Folien ist nicht erforderlich, so daß eine weitere Miniaturisierung ermöglicht wird.
  • Die einzelnen Folien werden z. B. durch Zwischenlage hitzehärtbarer Klebefolien und Anwendung von Druck und Hitze miteinander verbunden. Vorzugsweise werden die Klebefolien an den die Verdrahtung tragenden Folien angebracht, bevor die Zugangsöffnungen hergestellt werden.
  • Um das Eindringen des wärmehärtbaren Klebstoffes in die Zugangsöffnungen zu verhindern, kann man mindestens eine gummiartige Folie (z. B. aus Silikongummi) auf diejenige Außenfläche der geschichteten Folien legen, in der die Zugangsöffnungen angebracht sind, derart, daß bei Anwendung von Druck und Hitze der erweichte gummiartige Stoff in die Zugangsöffnungen fließt. Nach dem Ausformen läßt sich der gummiartige Stoff abziehen und gibt die sauberen Zugangsöffnungen frei.
  • Um eine sichere Kontaktgabe zwischen den Zugangsöffnungen und den Anschlußstellen zu erzielen, ist vorzugsweise der Durchmesser der Zugangsöffnungen etwas geringer als derjenige der Anschlußstellen.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnungen beschrieben. Hierin ist F i g. 1 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht eines erfindungsgemäßen Schichtkörpers, F i g. 2 ein Schnitt längs der Linie 11-II in F i g. 1 in Richtung der Pfeile, F i g. 3 und 4 Draufsichten verschiedener Einzelschichten aus der Anordnung nach F i g. 1, F i g. 5 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schichtkörpers, auf dem verschiedene Schaltbretter mit Bauteilgruppen angebracht sind, F i g. 6 ein Schrägbild einer Preßvorrichtung für die Anordnung nach F i g. 1 bis 4 in zerlegtem Zustand, F i g. 7 ein Schnitt durch die Preßvorrichtung, F i g. 8 ein Schnitt durch den Schichtkörper in der Presse, F i g. 9 ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Schichtkörpers, F i g. 10 ein Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Schichtkörpers, F i g. 11 ein Schrägbild einer Presse zur Herstellung der Ausführungsform nach F i g. 10 in zerlegtem Zustand und F i g. 12 ein Schnitt durch eine ähnliche Ausführung wie F i g. 10, wobei jedoch an den Außenseiten der Anordnung jedenfalls Schaltungsverbindungen angebracht sind.
  • F i g. 1 bis 4 zeigen einen typischen Schichtkörper 10 gemäß der Erfindung, der eine Verdrahtung zur Verbindung verschiedener Schaltbretter mit Bauelementen eines Elektronenrechners enthält. Der Schichtkörper 10 dient zur Übermittlung der Informationssignale und zur Anlegung der Betriebsspannungen und Betriebsströme an die aktiven Elemente der einzelnen Schaltbretter.
  • Der Schichtkörper 10 besteht aus einzelnen Schichten 12. Die Schichten 12 sind in bekannter Weise mit leitenden Bahnen 14 versehen, welche die Leitungsverbindungen darstellen. Die Herstellung kann beispielsweise mittels Photoätzung des betreffenden Musters auf einer metallisierten glasfaserverstärkten Kunststoffolie geschehen. Eine solche Folie besteht z. B. aus einem Glasfasergewebe, das mit Epoxyharz imprägniert ist und 0,1 mm dick ist. Es trägt einen Kupferüberzug von 0,07 mm Dicke. Nach dem Atzvorgang bleiben nur noch diejenigen Metallstellen stehen, die dem Verdrahtungsschema entsprechen.
  • Jede Ader 14 besitzt zwei oder mehr Verbreiterungen 20, die zum Anschluß eines Stiftes oder Anschlußdrahtes (nicht dargestellt) durch Lötverbindung dienen. Jede Schicht 12 außer der untersten ist mit einer oder mehreren ausgestanzten großen Öffnungen 16 versehen, wobei jede Öffnung sich über einer Anschlußstelle 20 einer der darunter befindlichen Schichten 12 befindet, um den Zugang zu dieser Anschlußstelle bzw. der Ader 14 zu ermöglichen. Von unten her weisen die Schichten engere öffnungen 18 auf, die sich jeweils koaxial mit den größeren Öffnungen 16 fortsetzen und zur Einführung von Stiften oder Anschlußdrähten zwecks Verlötung mit einer Anschlußstelle 20 dienen. Innere Verbindungen zwischen den einzelnen Schichten können entweder durch Verkupfern eines Loches oder durch äußere Verbindungen von Klemmen, die mit verschiedenen Schichten verbunden sind, vorgenommen werden.
  • Jede Anschlußstelle 20 ist etwas größer als die darüber befindliche Zugangsöffnung 16. Alle über einer bestimmten Anschlußstelle liegenden Schichten 12 sind an der betreffenden Stelle ausgestanzt. Durch die Zugangsöffnungen 16 kann das Lot auf die Anschlußstelle 20 gebracht werden.
  • Wie F i g. 1 zeigt, kreuzen sich Adern 14 in verschiedenen Höhen, sind aber durch die zwischenliegenden Isolierschichten voneinander getrennt. Die Leitungswege müssen sorgfältig geplant werden, um den Öffnungen 16 und Bohrungen 18 auszuweichen, falls nicht eine Anschlußstelle 20 geschaffen werden soll. Da die Anschlußstellen 20 etwas größer als die Zugangsöffnungen sind, werden sie durch die Barüberliegenden Schichten gegen Ablösung geschützt. Infolgedessen können zahlreiche Lötvorgänge ausgeführt werden, ohne daß die Anschlußstellen beschädigt werden.
  • F i g. 5 zeigt einen Schichtkörper 10' gemäß der Erfindung, auf dem mehrere Bauteilträger 24 angeordnet sind, die je mehrere elektronische Bauteile 26 tragen. Die Bauteilträger 24 können selbst als mehrschichtige Verbindungskörper ausgebildet sein. Jeder Träger 24 weist an einem Ende eine Stiftreihe 28 auf, die in die schmäleren Öffnungen 18 eingesetzt werden kann. Nach dem Einsetzen aller Schaltungsbretter 24 in den Schichtkörper 10' können alle Verbindungen gleichzeitig durch Tauchlöten hergestellt werden, so daß die Stifte 28 mit den zugehörigen Anschlußstellen 20 verbunden werden.
  • Will man einzelne Schaltungsbretter wieder abnehmen, so läßt sich dies leicht durch Ablöten der Stifte 28 bewerkstelligen. Am besten bläst man hierbei das geschmolzene Lot mittels eines Luftstromes von den einzelnen Stiften 28 weg. Das Einsetzen und Abnehmen der einzelnen Schaltbretter 24 kann beliebig oft wiederholt werden.
  • F i g. 6 zeigt in schematischer Weise die zur Herstellung des Schichtkörpers nach F i g. 1 bis 5 verwendete Presse. Zunächst werden in der oben beschriebenen Weise die einzelnen duroplastischen Kunststoffolien 12 hergestellt und mit dem Verdrahtungsmuster versehen. Nach dem Ätzen werden die nicht verkupferten Seiten gereinigt und aufgerauht, um die Verschweißung erschwerende Fettschichten zu entfernen. Dies kann beispielsweise mittels eines Sandstrahlgebläses geschehen. Nach dem Aufrauhen wird jede Folie mit einem Tuch abgewischt, das mit Aceton oder Trichloräthylen befeuchtet ist. Werden die Folien 12 nicht sofort weiterbearbeitet, so sollten sie in einem reinen und trocknen Behältnis aufbewahrt werden.
  • Nun wird eine Folie 22 aus duroplastischem Klebstoff zurechtgeschnitten und an der Rückseite jeder Schicht angebracht, kurz bevor das ganze Paket gestanzt und verschweißt wird. Die Folie kann aus einem trockenen Phenolformaldehyd-Klebstoff bestehen. Vorzugsweise ist dieser Film etwa 0,05 mm dick. Wenn die Ecken der Folie mit Aceton oder mit Methyläthyl benetzt werden, so haftet der Film 22 nach dem Aufdrücken von Hand.
  • Anschließend werden die Zugangsöffnungen 16 an den jeweils erforderlichen Stellen gestanzt. Andere nicht dargestellte Löcher können am Rand zwecks leichteren Zusammenbaues mittels einer Lehre vorgesehen werden.
  • Die einzelnen Folien 12 werden nun wieder mit Aceton abgewischt und in derjenigen Reihenfolge, die sie im fertigen Schichtkörper 10 annehmen, in einer Spannvorrichtung aufeinandergestapelt. Hierbei können alle Zugangsöffnungen 16 geprüft werden, ob sie den Zugang zu den betreffenden Anschlußstellen 20 ermöglichen. Falsch angebrachte Löcher können gegebenenfalls nachgestanzt werden. Zum Schutz der obersten Schaltung wird eine Deckschicht aus dem gleichen glasfaserverstärkten Kunststoff ohne Verkupferung auf _ der Rückseite mit einem Klebstoffilm 22 versehen und entsprechend der obersten Schaltung gestanzt. Dann wird sie auf diese aufgelegt. Um eine Verschiebung zu verhindern, können die einzelnen Schichten mit Klammern zusammengeheftet werden.
  • Die Herstellung der Schichtplatte geschieht in einer Presse 30 mit Heizplatten 31 und 31', die Drücke bis zu 21 kg/cm2 und Temperaturen bis zu 190° C erzeugen können. Vorzugsweise sind die Preßplatten 31 und 31' wassergekühlt, so daß eine rasche Temperaturerniedrigung durchgeführt werden kann. Eine Preßform 32 wird in die Form eingesetzt. Eine solche ist in F i g. 6 und 7 beispielsweise dargestellt. Die Matrize derselben besteht aus einer Unterplatte 34, auf die vier Rahmenleisten 36, 36', 38, 38' mit Schrauben 42 aufgeschraubt sind. Die Patrize besteht aus einer Deckplatte 44 und einem mit Schrauben 48 daran angeschraubten Stempel 46, der in den Rahmen 40 der Matrize paßt.
  • In den Rahmen 40 wird als erstes eine Folie 50 aus Silicongummi eingelegt. Die Gummifolie ist etwa 3 mm dick und hat vorzugsweise eine Härte von 60 ± 5 in der Härteskala nach S h o r e. Der geheftete Schichtkörper 10 wird auf die Silicongummifolie 50 aufgelegt und eine zweite Gummifolie 50' von den gleichen Abmessungen und Eigenschaften daraufgelegt. Dann werden die beiden Teile der Form zusammengesetzt.
  • Die Heizplatten 31 und 31' werden auf eine Temperatur von l74±3° C vorgeheizt und dann ohne Druck auf die Zwischenplatten 34 und 44 und die Form 32 aufgelegt, um diese Teile etwa 1 Minute lang zu erwärmen. Dann wird die Presse 30 geöffnet, um die Ausrichtung zü prüfen und eingeschlossene Dämpfe entweichen zu lassen. Nun werden die Heizplatten 31 und 31' wieder geschlossen und Druck angewandt. Für den Schichtkörper 1.0 nach F i g. 1 bis 5 führt ein Druck von 10,5 ± 0,4 kg/ cm2 zu befriedigenden Resultaten. Wenn die einzelnen Schichten 12 viele Löcher 16 mit geringem Abstand haben, ist unter Umständen ein geringerer Druck erforderlich. Der günstigste Druck kann experimentell ermittelt werden, wobei man am besten mit einem Druck von etwa 3,5 kg/cm2 beginnt. Ist das Erzeugnis ungenügend, so wird der Druck in Stufen von 1,75 kglcm2 erhöht, bis ein Schichtkörper entsteht, bei dem die einzelnen Schichten weder gerissen noch übermäßig gestreckt sind.
  • Während des Verschweißens werden Wärme und Druck während 30 Minuten±5 Minuten aufrechterhalten. Danach wird die Heizung abgeschaltet, und die Preßplatten 31, 31' werden rasch auf Zimmertemperatur abgekühlt. Dann wird der Druck weggenommen und die Form geöffnet. Anschließend wird die Schichtplatte 10 entnommen und kann auf Fehler geprüft werden. Solche Fehler, z. B. Lufttaschen, erscheinen als hellere Stellen in der normalerweise durchscheinenden Schichtplatte. Unvollständig verschweißte Schichtplatten können nochmals in die Form eingesetzt werden, wobei sie um 90° in ihrer Ebene gedreht sind. Beim zweiten Preßvorgang soll die Temperatur wie vorher 174° C betragen, aber der Druck soll um 3,5 kg!cm2 erhöht sein. Der zweite Preßvorgang soll nicht mehr als 10 Minuten betragen. Während des Pressens soll die Form 30 von Zeit zu Zeit untersucht werden. Falls der Silicongummi herausgedrückt wird, sollte der Druck weggenommen und die Form wieder eingerichtet werden, bevor Wärme und Druck wieder angelegt werden. Wie F i g. 8 zeigt, fließt der Silicongummi 50, 50' während des Preßvorgangs in die Zugangsöffnungen 16. Der Gummi wirkt als Matrize, welche das Eindringen des Klebstoffes 22 in die Öffnungen ver-hindert und während des Preßvorgangs die freiliegenden Anschlußstellen 20 schützt.
  • Die fertige Schichtplatte 10 wird auf die gewünschte Länge und Breite zugeschnitten. Die engeren Löcher 18 werden an den entsprechenden Stellen gestanzt oder gebohrt, und dann ist die Schichtplatte 10 entweder zur unmittelbaren Anbringung und Verbindung einzelner Bauelemente oder zur Anbringung von Grundplatten mit Bauelementgruppen bereit. Auf einer solchen Platte können z. B. mehrere Schaltkreise aus Gates, bistabilen Multivibratoren, Invertern, Verstärkern, Impulstransformatoren usw. angebracht sein. Ein Elektronenrechner besteht aus zahlreichen solcher Schaltkreisgruppen.
  • Bei einer anderen, in F i g. 9 dargestellten Ausführungsform werden innere Verbindungen zwischen einzelnen Schichten dadurch ermöglicht, daß eine Verkupferung 52 von einer freiliegenden Anschlußstelle 20' auf einer inneren Schicht 12' durch das engere Loch 18' entweder zu weiteren Anschlußstellen 20' auf darunter befindlichen Schichten 12' oder zu einer geätzten Verdrahtung 54 auf der Außenseite der untersten Schicht 12' führt. Da die Außenseite der untersten Schicht 12' sonst unbenutzt ist, kann diese ohne weiteres verkupfert und geätzt werden. Statt dessen kann auch eine weitere Schicht mit nach unten weisender Verkupferung hinzugefügt werden. Eine Verkupferung beider Seiten einer Kunststoffolie ist aber ohne weiteres durchführbar.
  • Die Herstellung dieser Ausführungsform entspricht derjenigen im vorhergehenden Beispiel. Nach dem Verschweißen und dem Bohren der engeren Löcher 18' werden die letzteren durchgehend verkupfert. Dies geschieht in bekannter Weise dadurch, daß zunächst auf chemischem Wege ein Kupferüberzug 52 auf der gesamten Oberfläche der Schichtplatte 10" einschließlich der inneren Flächen der Löcher angebracht wird. Anschließend wird der Kupferüberzug galvanisch verstärkt. Soll auf der Außenseite noch ein Verdrahtungsmuster aufgedruckt werden, so geschieht dies in bekannter Weise durch Ätzen. Die unerwünschte chemische Verkupferung der Oberseite der Schichtplatte kann durch Behandlung mit dem Sandstrahlgebläse oder mit der Schleifscheibe entfernt werden, während die Unterseite und die Löcher 16' und 18' ihren Kupferüberzug behalten. Dann wird die galvanische Verstärkung des chemisch niedergeschlagenen Kupferüberzuges durchgeführt.
  • Anschließend kann wieder die Photoätzung auf der Unterseite durchgeführt werden. Dies kann bekanntlich mittels eines Positivs oder eines Negativs geschehen. Hierzu werden entweder die unerwünschten Stellen photographisch mit einem Überzug versehen, und dann wird die Platte galvanisch vergoldet, oder die erwünschten Stellen werden photographisch mit dem Überzug versehen, und das freiliegende Kupfer wird durch ein Ätzmittel entfernt. Nach dem Vergolden wird die Platte in ein Ätzbad gebracht, das von allen nicht vergoldeten Stellen das Kupfer entfernt. Als Ätzlösung kann z. B. dreiwertiges Eisenchlorid (FeCl3) dienen.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 10 dargestellt. Hierbei werden die einzelnen Schichten ohne vorherige Anbringung der großen Zugangsöffnungen 16 und 16' nach F i g. 2 und 9 miteinander verschweißt. Infolgedessen kann eine größere Lötstellendichte ohne Festigkeitsminderung erzielt werden. Außerdem sind beide Außenflächen der fertigen Schichtplatte 10"' für Verbindungen mit auf den Außenflächen angebrachten Verdrahtungsschemen verfügbar. Wegen des Wegfalls der Zugangsöffnungen ist auch in den einzelnen Schichten mehr Verdrahtungsfläche verfügbar, und die Größe der einzelnen Anschlußstellen 20" kann verringert werden.
  • Bei dieser Ausführungsform hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Ober- und die Unterseite der fertigen Schichtplatte vollständig glatt und eben sind. Die bei der Schichtplattenherstellung nach der ersten Ausführungsform entstehende unregelmäßige Oberfläche ist nämlich für das photographische Ätzverfahren weniger gut geeignet. Deshalb wird vorzugsweise ein etwas anderer Aufbau der Schichtplatte gewählt. Die einzelnen Schichten 12" sind hier beiderseits verkupfert. Die einzelnen Folien 12" sind etwa doppelt so dick wie vorher, also z. B. 0,2 mm dick. Auf beiden Oberflächen der Folien sind Verdrahtungsschemen 14" aufgedruckt. Zwischen die einzelnen Folien werden Zwischenfolien 56 eingelegt, die z. B. aus einer trockenen hitzehärtbaren, aber nur teilweise ausgehärteten Epoxyglasfolie im sogenannten Resitolzustand bestehen. Sie dienen gleichzeitig zum Isolieren und Zusammenkleben der Verdrahtungsträger. Die Isolierfolien 56 können z. B. eine Dicke von 0,03 mm besitzen, da sie unter Hitze und Druck etwas nachgeben. Während des Verschweißens bettet sich die Verdrahtung 14" in die Zwischenfolien 56 ein, und die Oberflächen benachbarter Schichten verschmelzen miteinander.
  • Ein weiterer Vorteil der Verwendung von beiderseitig verkupferten Folien ist die verbesserte Ausrichtung in verschiedenen Ebenen liegender Schaltkreise. Beim photographischen Ätzen lassen sich die auf einer einzigen Folie geätzten Verdrahtungen viel besser genau ausrichten als Verdrahtungen auf mehreren Folien. Bei sechs Verdrahtungsebenen müssen z. B. nur drei Schichten mit je zwei Verdrahtungsschemen genau ausgerichtet werden, während bei der ersten Ausführungsform sechs solche Schichten aufeinandergelegt werden müssen.
  • Die einzelnen Verdrahtungen müssen genau übereinstimmen, damit die Löcher nur durch die gewünschten Anschlußstellen 20" der verschiedenen Schichten hindurchgehen und nicht unbeabsichtigt andere Verbindungen 14" der gedruckten Schaltungen berühren. Da bei dieser Ausführungsform die Breite der Anschlußstellen 20" und der Verbindungen 14" verringert ist, ist eine geringere Toleranz des Bohr- oder Stanzvorganges erforderlich.
  • Bei der Herstellung dieser Ausführungsform werden nach dem Ausätzen der Verdrahtungsschemen auf beiden Seiten der vollständig verkupferten Folien an deren Außenkante Löcher für den Angriff von Werkzeugen und Lehren angebracht. Dann wird zwischen je zwei geätzten Folien eine Zwischenfolie gelegt und der Stapel für die Verschweißung vorbereitet. Da hierbei keine Löcher oder Öffnungen im Verdrahtungsbereich vorhanden sind, sind die Randlöcher sehr wesentlich, um den Stapel genau ausrichten zu können.
  • In diesem Falle kann die Schichtpresse 58 einfachere Konstruktion aufweisen, da keine Wasserkühlung erforderlich ist. Eine solche Presse ist in F i g. 11 dargestellt. Auch braucht hier keine Preßform verwendet zu werden. Statt dessen dienen vollständig glatte Metallplatten 60 zur Erzielung der ebenen und glatten Außenflächen des fertigen Produktes. Zur gleichmäßigen Druckverteilung können Silicongummikissen wie vorher zwischen den Platten 58 und den Preßplatten 62 Verwendung finden, sind aber nicht erforderlich.
  • Zum Verschweißen werden die Preßplatten 62 auf eine Temperatur von etwa 160 bis 180° C erhitzt, und der Stapel wird etwa 15 bis 20 Minuten lang unter Hitze und Druck gehalten. Da die Schichten 12" noch nicht gebohrt sind, ist die Stärke des Drucks weit weniger kritisch als bei der ersten Ausführungsform. Ein Druck von 10 kg/cm2 führt im allgemeinen zu einer guten Schichtplatte, aber bei anderen Stoffen und Dicken können auch andere Drücke angewandt werden.
  • Nach dem Verschweißen kann die Schichtplatte wieder betrachtet werden, um Schweißfehler festzustellen. Wie vorher erscheinen solche Fehler als dunkle Stellen in einem sonst durchscheinenden Stoff. Die Verdrahtungen 14" an der Ober- und Unterseite sind in die Platte eingebettet worden und somit vollständig plan mit der Oberfläche. Wenn eine Platte fehlerfrei ist, so werden enge Löcher 18" durch sämtliche Anschlußstellen 20" hindurchgebohrt oder gestanzt. Wenn in verschiedenen Ebenen liegende Adern miteinander verbunden werden sollen, so treffen die betreffenden Löcher 18" Anschlußstellen 20" in verschiedener Höhe. Die Schichtplatte wird dann verkupfert, wobei sich metallisches Kupfer 52' auf allen Oberflächen niederschlägt. Nach der galvanischen Verstärkung des Kupferniederschlags sind auch die eingebetteten Verbindungen auf den Außenflächen mit Kupfer überzogen. Sie können durch chemische oder mechanische Mittel freigelegt werden, oder es kann auch ein identisches Verdrahtungsschema aufgedruckt und das überflüssige Kupfer weggeätzt werden.
  • F i g. 12 zeigt im Querschnitt eine Schichtplatte mit durchgehend verkupferten Löchern und einer nachträglichen Verstärkung der Verdrahtungsschemen auf den Außenflächen. Die Schichtplatte 110 besteht abwechselnd aus beiderseitig verkupferten Schichten 112, die also auf beiden Flächen Verdrahtungsschemen 114 tragen, und nicht verkupferten Zwischenschichten 116. Die geätzten Verdrahtungen 114 auf den Außenflächen der äußersten Schichten 112, sind, wie erwähnt, in die Oberfläche eingebettet. Die geätzten Verdrahtungen 114 auf den Innenflächen sind dagegen in die angrenzenden Flächen der Zwischenschichten 116 eingebettet, weil nicht oder nur teilweise ausgehärtetes hitzehärtbares Material verwendet wurde. Die Schichtplatte 110 ist also kompakt und fest zusammenhängend ohne Taschen oder Hohlräume. Die nach dem Verschweißen angebrachten Löcher 118 gehen durch die Anschlußstellen 120 der einzelnen Verdrahtungspläne 114 hindurch und verbinden diese mittels der Kupferschichten 122. Die Art der intermetallischen Verbindung zwischen den Anschlußstellen 120, dem chemisch niedergeschlagenen Kupfer und dem galvanisch niedergeschlagenen Kupfer ist nicht genau bekannt, aber ein Mikrobild eines Schnittes mit 1000facher Vergrößerung hat einen sehr homogenen Querschnitt gezeigt. Es kann also zuverlässig angenommen werden, daß die elektrische Verbindung zwischen den Anschlußstellen 120 und dem Kupferüberzug 122 gut ist.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, nicht das gesamte Kupfer von den Außenflächen abzusanden, abzuschleifen oder abzuätzen, sondern ein mit dem ursprünglich aufgebrachten Verdrahtungsschema identisches Schema aufzuätzen. Um die Verkupferung in den Löchern 118 und die Oberflächenverdrahtung 114 zu schützen, werden vorzugsweise die zu ätzenden Stellen zunächst photographisch bedeckt und dann das Verdrahtungsmuster vergoldet. Anschließend kann ein Ätzmittel zur Entfernung des überschüssigen Kupfers verwendet werden. Die fertige Schichtplatte 110 nach F i g. 12 besitzt ein in die Oberfläche eingebettetes Verdrahtungsmuster 114 mit darüber befindlichen Kupferteilen 122, die über die Oberfläche herausstehen.
  • Bauelemente oder Bauelementgruppen, die auf Schaltbrettern fertig montiert sind, können in gleicher Weise wie vorher mit dieser Schichtplatte verbunden werden. Die einzelnen Stifte oder Drähte werden von einer der beiden Seiten in die Löcher eingeführt und an die betreffende Anschlußstelle auf der Oberfläche der Schichtplatte angelötet. Als Träger für die Bauelemente können ihrerseits wieder gleichartige Schichtplatten Verwendung finden. Die Verwendung hitzehärtbarer Kunststoffe mit Glasfaser ergibt eine hohe Stabilität und Festigkeit. Auch können sich die einzelnen gedruckten Schaltungen nicht gegeneinander verschieben, so daß keine Ausrichtungsprobleme mehr auftreten können.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte mit Löchern zur Bildung von Zugangsöffnungen, welche von einer Oberfläche der Schichtplatte durch die übereinanderliegenden Folien bis zu den einzelnen Anschlußstellen hindurchreichen, um so Anschlußdrähte in den verschiedenen Schichten anbringen zu können, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Löcher mindestens teilweise nach der Verbindung der einzelnen Folien miteinander angebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnungen an denjenigen Stellen der einzelnen Folien, die über die Anschlußstellen anderer Folien zu liegen kommen, vor dem Verbinden der Folien angebracht werden, während engere, die Zugangsöffnung fortsetzende Löcher (18) bis zur gegenüberliegenden Oberfläche der Schichtplatte, durch welche die Anschlußdrähte eingeführt werden können, nach dem Verbinden angebracht werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher nach der Fertigstellung der Schichtplatte metallisiert werden, so daß sich eine elektrische Verbindung längs der Lochwand von den Anschlußstellen zu einer oder beiden Außenflächen der Platte ergibt.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnungen nach dem Verbinden der Folien durch die ganze Schichtplatte hindurchgeführt werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Folien durch Zwischenlage hitzehärtbarer Klebefolien (22) und Anwendung von Druck und Hitze miteinander verbunden werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebfolien an den die Verdrahtungen tragenden Folien angebracht werden, bevor die Zugangsöffnungen hergestellt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung so ausgeführt wird, daß mindestens eine gummiartige Folie (50, 55) auf diejenige Außenfläche der geschichteten Folien gelegt wird, in der die Zugangsöffnungen angebracht sind, derart, daß bei Anwendung von Druck und Hitze der erweichte gummiartige Stoff in die Zugangsöffnungen fließt, um so das Eindringen des wärmehärtbaren Klebstoffes in die Zugangsöffnungen zu verhindern. B.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der gummiartige Stoff aus Silicongummi besteht.
  9. 9. Geschichtete Schaltungsplatte, hergestellt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Zugangsöffnungen (16) etwas geringer als derjenige der Anschlußstellen (20) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1767 072.
DEL41790A 1961-04-21 1962-04-18 Verfahren zur Herstellung einer geschichteten, gedruckten Schaltungsplatte Pending DE1188157B (de)

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DE1273028B (de) * 1965-04-05 1968-07-18 Marconi Co Ltd Mehrlagige gedruckte Schaltung mit stiftfoermigen Anschlussverbindern
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