DE3035694A1 - Durchlichtbarer werbetraeger - Google Patents
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PAUL MUND E1RIX H°' "*.
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J U O O O 3 Ll·
GRONDAU-
ROTHENBERGEN
TELEFON O OO OI /37 O3
KNEIUbPANKASSE UILNHAUD&N KlO. *C Q
ΡΟβ TSCHtCK-KTO FKM. 33t37ati UOO
OEM 18.9.80
Mu/Do
36/1/80
Patentanmeldung
August Iffland
WIesenstr.2
"Durchlichtbarer Werbeträger"
ORIGINAL INSPECTED
a- ti> V σ
ώ t. ;?■ ο β
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Die Erfindung betrifft einen durchlichtbaren Werbeträger bei, dem die Einzelbildeinstellung nach Ablauf
einer vorbestimmten SL i 1 I r.L.itulsze it durch einen motorischen
Antrieb des Werbefilmbandes über eine vorbestimmte Wegstrecke -jeweils bis zur vollständigen
Einblendung des nächsten Bildes in das Sichtfeld transportiert wird.
Durch lichtbare. Werbeträger, bei denen die einzelnen
Bildabschnitte eines Werbefilniband.es in ihrer jeweiligen
Originalgröße nur durchlichtet und über eine durchsichtige Scheibe sichtbar gemacht werden,sind noch wenig
bekannt, da die Herstellung des relativ groß zu dimensionierenden Werbefilius verhältnismäßig kostspielig war.
Die früheren, im wesentlichen als Werbeträger ausgebildeten
Projektoren arbeiteten als sogenannte Stehbildwerfer die aus einem vorzugsweisen Rundsilo Dias in die
Projektionsbtellung verbrachten. Erat die Verbesserungen
der Drucktechnik, insbesondere der Siebdrucktechnik, in
Verbindung mit der verbessert Leu über L ι (Kjuiujstt-ehti i k von
kleinen Darstellungen auf große Darstellungen, haben zu einer Verbilligung des im Verhältnis 1:1 unmittelbar
durchlichtbaren Werbeträger!ilmes geführt, so daß erst
heute an die Entwicklung der technisch wesentlich, insbesondere durch den Fortfall der Optik und eines großen
Teils der Mechanik und Steuerung, weniger aufwendiger Werbeträger nach den Eingangsausführungen gedacht werden
kann.
Diese sollen echt werbende Bildflächen ermöglichen, die;
in aller Regel das Maß 80 χ 120 cm nicht unterschreiten,
vielfach aber wesentlich größer sind.
BAD ORIGINAL
Die auf dieser Basis bis jetzt entwickelten Werbeträger befriedigen jedoch nichtr da der schrittweise
Antrieb des Motors,in Verbindung mit abtastenden Mitteln, nicht genau genug gesteuert ist, um eine exakte ■
Einstellung des jeweils gewünschten Bildes hinter der durchsichtigen Bildscheibe zu sichern, so daß oft
zwei nicht vollständige Bilder gemeinsam im Blickfeld erscheinen.
Die üblicherweise ebenfalls schrittweise stattfindende Rückführung des Werbefilmbandes in seine Ausgangsposition
erfordert die Stillsetzung des ersten Antriebsmotors und die Umschaltung auf einen zweiten in umgekehrter
Richtung wirkender Antriebsmotor. Dies ist relativ teuer und vergrößert die Unsicherheitiaktoren.
Die Stillstandszeit dieser Geräte wird durch Schrittschaltwerke
bestimmt und lassen damit keine variable Einstellung zu. .
Dies berücksichtigend ist es deshalb Aufgabe dieser Erfindung,einen durchlichtbaren Werbeträger nach der
eingangs beschriebenen Art zu nennen, der die Einstellung eines exakten Bildstands bei größter Variationsmöglichkeit und geringstem Antriebsaufwand zuläßt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor,
daß dieser aus einem aus Rückteil· und Deckelteil· gebildeten Gehäuse besteht, daß das Rückteil Träger der
Leuchtstofflampen mit den ihnen zugeordneten Startern
und den Vorschaltgeräten und der elektronischen Steuereinheit J:ür don Antrieb den; WerbofiInibandes ist,
BAD ORlGJNAL
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303569A
und daß das Deckelteil eine mit durchsichtiger Scheibe
verschlossene öffnung aufweist, hinter der und entlang dieser das Werbefilmband über die beiden mit zugeordneten
Stützrollen ausgerüsteten Vorratsrollen durch den im Deckelteil angeordneten Motor über einen
Doppelantrieb reversierbar antreibbar ist.
Durch die Verwendung einer elektronischen Steuereinheit für den Werbefilmbandantrieb wird eine exakte
Bildeinstellung bei einfacher Regulierung der Stillstandszeit in Verbindung mit dem Doppelantrieb der Vorratsrollen ermöglicht.
Die diesen Vorratsrollen zugeordneten Stützrollen sichern darüber hinaus ein glattes Anliegen an der
Scheibe bzw. eine wellen- und verzugsfreie Führung des Werbefilmbandes hinter der Scheibe.
Die konstruktive Ausbildung des Gehäuses ermöglicht eine gute Zugänglichkeit zu den Einbauten, so daß
der Austausch der Bänder und die Wartung des Werbeträgers einfach ist.
Zur Vermeidung jeglichen Schlupfes im Antriebssystem ist vorgesehen, daß der Doppelantrieb über ein mit dem
Motor verbundenes Doppelkettenrad und Ketten auf die mit je einem Kettenrad verbundenen Vorratsrollen stattfindet.
Darüber hinaus wird die Einstellung eines exakten Filmbandes noch dadurch gefördert, daß auf dem Randbereich
zumindest einer Seite jeder Vorratsrolle oder eine ■ dieser jeweils zugeordneten Scheibe eine in ihrer
Bremskraft voreinstellbare Federbremse ansetzt.
Die Steuerung über die elektronische Steuereinheit erfolgt dergestalt,
— J —
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* e β »
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■>v
daß das Werbefilmband in seinem der Antriebsseite gegenüberliegenden Randbereich mit einer dreireihigen
Perforation versehen ist, wobei der Abstand der Perforationsdurchbrüche einer Reihe dem Maß der
Schrittlänge entspricht, während die beiden anderen Reihen die jeweilige Endlage des reversierbaren
Werbefilmbandes bestimmt, und daß in die Perforationsdurchbrüche Noppen greifen, die ihrerseits über je einen,
an jeweils einem Schalter angelenkten Schwingarm angeordnet sind.
Die exakte Impulsgabe durch die in die Ausnehmungen
der Perforation eingreifenden Noppen über die mit ihnen
über Schwingarme verbundenen Schalter auf die elektronische Steuereinheit, sichert damit den schrittweisen
Transport in der riehtiyen Schrittlänge und
die Umkehrung der Antriebsrichtung in der jeweiligen Endlage des Werbefilmbandes.
Zweckmäßigerweise wird die die Schrittlänge bestimmende Perforation mittig angeordnet; darüber hinaus sind
weitere' Perforationen zur Steuerung beliebiger Mittel vorsehbar.
Im Interesse der Energieeinsparung ist vorgesehen, daß der durchJ-ichtbare Werbeträger mit einer Fotozelle
ausgerüstet ist, die bei genügendem Außenlicht über einen Schalter die Einschaltung der Lampen unterbindet
und bei nicht ausreichendem Außenlicht diese einschaltet.
Das Werbefilmband kann mit entsprechenden Tonträgern
verbunden werden und zusätzlich mit einer Digitaluhr ausgerüstet werden.
BAD ORIGINAL
36/1/80 ·'*;·": fV-
Die Eründung wird durch die beigefügte zeichnerische
Darstellung einer beispielsweisen Ausbildung des durchlichtbaren Werbeträgers näher erläutert.
Figur 1 zeigt einen Schnitt durch die Seitenansicht des Gehäuses des durchlichtbaren
Werbeträgers.
Figur 2 zeigt eine Ansicht des Gehäuses von innen,
in Richtung des Gehäuserückteiles.
Figur 3 zeigt eine Ansicht des Gehäuses von innen,
in Richtung des Gehäusedeckelteiles.
Figur 4 zeigt eine partielle Darstellung des Werbefilmbandes mit seitlicher Perforation
und die durch diese Perforation betätigte Schaltergruppe-
Der durchlichtbare Werbeträger besteht aus einem aus
Rückteil 2 und Deckelteil 3 gebildeten .Gehäuse 1 Das Gehäuse 1 ist dabei in seinem Deckelteil 3 durchbrochen
und die hierbei gebildete öffnung 4 über Rahmenelemente
5 durch eine aus Glas oder Acryl bestehende durchsichtige Scheibe 6 verschlossen.
Im Rückteil 2 des Gehäuses 1 sind Leuchstofflampen 7
angeordnet, die durch Starter 8 und Vorschaltgeräte 9 betrieben werden.
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Die Leuchtstofflampen 7 sind dabei an der Rückwand des Rückteiles 2 durch die hier befestigten Fassungen
71 fixiert. Im gleichen Bereich des Rückteiles 2, in
dem die Starter 8 und die Vorschaltgeräte 9 angeordnet sind; ist eine elektronische Steuereinheit 10 für die
Steuerung der Abschalt- und Laufphasen des Motors 11
installiert, mit deren Hilfe die Stillstandsphase des Motors 11 ,und damit die Standzeit des jeweiligen
Bildes, einstellbar ist.
Die Schrittzeit, d.h. die Transportgeschwindigkeit des Werbefilmbandes 16 selbst,kann evtl. durch veränderliche
Drehzahleinstellung des Motors 11 des Antriebes fallweise variiert werden; im allgemeinen ist
die Transportgeschwindigkeit jedoch als konstant zu' betrachten.
Ausgehend von Motor 11 werden durch ein Doppelkettenrad
12 und Ketten 13 die beiden auf- bzw. abwickelnden
Vorratsrollen 14 über die mit ihnen verbundenen Kettenräder
15 angetrieben.
Das ablaufende Werbefilmband 16 wird über die den beiden
Vorratsrollen 14 jeweils zugeordnete Stützrollen 17, entlang der Scheibe 6, geführt. Auf beide Vorratsrollen
14 wirkt jeweils eine in ihrer Auflast voreinstellbare Federbremse 18 ein/um die bei Stillsetzung des Motors
noch vorhandene kinetische Energie der Vorratrollen 14 abzubremsen und damit jeglichen Nachlauf zu vermeiden.
Das Werbefilmband 16 ist in seinem der Motoranordnung
gegenüberliegenden Randbereich 19mit einer vorzugsweise
mehrreihigen Perforation 20 versehen.
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— Hf —,
In diese Perforation 20 greifen die an Schwingarmen 21 befestigten Noppen 22, wobei der Abstand dor IViforationsdurchbrüche
in der mittleren Reihe die Sch)iLt länge
durch Einrastimpulse der Noppen 22 bestimmt wild,
während die jeweils danebenliegende Perforation die Endlage des Werbefilmbandes 16 bestimmt und den Umschaltimpuls
für den Rück- bzw. Vorlauf einleitet.
In diesem Zusammenhang sind die Schwingarme 21 an ihren, entgegen der Befestigung der Noppen 22 gerichteten Enden
gelenkig mit den Schaltern 23 verbunden, wobei diese auf die elektronische Steuereinheit 10 entsprechend einwirken.
Damit ist der durchlichtbare Werbeträger als solcher
komplett.
Zusätzlich kann jedoch dieser noch durch eine Fotozelle
ergänzt werden, die bei genügendem Außenlicht die Einschaltung der Leuchtstofflampen 7 unterbindet
bzw. bei nicht ausreichendem Außenlicht die Leuchtstoff Lampen 7 einschaltet.
In diesem Fall wirkt dor von der Fotozelle 24 gegebene
Schaltimpuls in aller Regel über die elektronische Steuereinheit 10 dergestalt ein, daß der Befehl erst nach Vollzug
einer Bildschaltung wirksam wird.
Der entsprechende Ablauf von Tonbändern parallel zu den Werbefilmbändern 16 ist ebenfalls vorsehbar.
Desweiteren kann der durchlichtbare Werbeträger darüberhinaus noch mit einer elektrischen, vorzugsweise quarzgesteuerten,
Digitaluhr 25 als zusätzlicher Service für den Betrachter ausgerüstet werden.
- 9 BAD ORIGINAL
Claims (9)
- 36/1/80 . ;. : - ::PatentansprücheDurchlichtbarer Werbeträger bei dem die Einzelbilüeinstellung nach Ablauf einer vorbestimmten Stillstandszeit durch einen motorischem Antrieb des Werbefilmbandes über eine vorbestimmte Wegstrecke jeweils bis zur vollständigen Einblendung des nächsten Bildes in das Sichtfeld transportiert wird, dadurch gekennzeichnet,daß dieser aus einem aus Rückteil (2) und uockoltcil (3) gebildeten Gehäuse besteht, daß das Rückteil (2) Träger der Leuchtstofflampen (7) mit den ihnen zugeordneten Startern(8) und den Vorschaltgeräten (9) und der elektronischen Steuereinheit (10) für den Antrieb des WerbeJiJmbandes (16) ist,da ß das Deckelteil (3) eine mit durchsichtiger Scheibe (6) verschlossene öffnung (5) aufweist, hinter der und entlang dieser das Werbefumband (16) über die beiden mit zugeordneten Stützrollen (17) ausgerüsteten Vorratsrollen (M) durch den im Deckelteil (3) angeordneten Motor (11 über einen Doppelantrieb reversierbar antreibbar ist.
- 2. Durchlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,el a ß der Doppelantrieb über ein mit dem Motor (11) verbundenes Doppelkettenrad (12) und- 10 -BAD ORIGINAL36/1/öu '/,ί.· P.iixV*": :Ketten (13) auf.die mit je einem Kettenrad (15) verbundenen Vorratsrollen (14) stattfindet.
- 3. Durchlichtbarer WerbetrHger nach Anspruch 1 u.2, dadurch gekennzeichnet,daß auf dem Randbereieh zumindest einer Seite jeder Vorratsrolle (14) oder eine dieser jeweils zugeordneten Scheibe eine in ihrer Bremskraft voreinstellbare Federbremse (18) ansetzt.
- 4. Durchlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß das Werbefilmband (16) in seinem der Antriebsseite gegenüberliegenden Randbereieh (19) mit einer dreireihigen Perforation (20) versehen .ist, wobei der Abstand der Perforationsdurchbrüche einer Reihe dem Maß der Schrittlänge ent- · spricht, während die beiden anderen Reihen die jeweilige Endlage des reversierbaren Werbefilmbandes (16) besLimmen, unddaß in die Perforationsdurchbrüche Noppen (22) greifen, die ihrerseits über je einen, an jeweils einem Schalter (23) angelenkten Schwingarm (21) angeordnet sind.
- 5. Durchlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß die die Schrittlänge bestimmende Perforation (20) mittig angeordnet ist.-11-BAD ORIGINAL
- 6. Durdlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß weitere Perforationen (20) zur Steuerung beliebiger Mittel vorgesehen sind.
- 7. Durchlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß dieser mit einer Fotozelle (24) ausgerüstet ist, die bei genügendem Außenlicht über einen Schalter die Einschaltung der Lampen (7) unterbindet und bei nicht ausreichendem Außenlicht, diese einschaltet.
- 8. Durchlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,daß das Werbefilmband (16) mit entsprechenden Tonträgern verbunden ist.
- 9. Durchlichtbarer Werbeträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß dieser zusätzlich mit einer Digitaluhr (25) ausgerüstet ist.-BAD ORIGINAL
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| DE19803035694 DE3035694A1 (de) | 1980-09-22 | 1980-09-22 | Durchlichtbarer werbetraeger |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3035694A1 (de) |
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