DE3035244A1 - Mehrzylindrige ventilgesteuerte hubkolben-brennkraftmaschine - Google Patents
Mehrzylindrige ventilgesteuerte hubkolben-brennkraftmaschineInfo
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Description
30352AA
PB 3065/1475
Mehrzylindrige ventilgesteuerte
Hubkolben-Brennkraftmaschine
Die Erfindung betrifft mehrzylindrige ventilgesteuerte Hubkolben-Brennkraftmaschinen, eine erste entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruches 1-, eine zweite entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 2 und eine
dritte entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 3.
Bei mehrzylindrigen Hubkolben-Brennkraftmaschinen mit V-Anordnung ihrer Zylinder und geradzahliger oder
ungeradzahliger Zylinderanzahl sowie einer Nockenwelle je Reihe besteht der Steuerungsantrieb üblicherweise
aus einem an der Kurbelwelle befestigten Antriebsrad, an das zwei nicht miteinander kämmende Zwischenräder
angekoppelt sind, von denen jedes bei untenliegenden Nockenwellen direkt oder bei obenliegenden
Nockenwellen über einen zwischengeschalteten Getriebezug mit einem auf einer Nockenwelle sitzenden Antriebsrad
in Eingriff steht. Infolge dieser getrieblichen • Verbindung drehen beide Nockenwellen immer im gleichen
Drehsinn. Die Ablaufgeometrie der Nocken an beiden Nockenwellen ist unterschiedlich. Einer bestimmten Kurbelwellendrehrichtung
sind somit zwei verschiedene Nockenwellen zugeordnet. Wünscht jedoch beispielsweise
der Motorenabnehmer eine entgegengesetzte Maschinenhauptdrehrichtung, mithin eine Maschine mit in
PB 3065/1475
entgegengesetzter Richtung drehender Kurbelwelle, so sind dieser auch je Zylinderreihe eine andere Nockenwelle
mit anderer AbIaufgeometrie der Nocken zuzuordnen,
um jeder gewünschten Kurbelwellendrehrichtung Rechnung zu tragen, ist somit beim Mötorenhersteller
die Fertigung und Lagerhaltung von vier verschiedenen Nockenwellentypen erforderlich. Bei Reihenmaschinen
mit geradzahliger Zylinderanzahl sind zwei verschiedene Nockenwellen erforderlich, um zwei
möglichen Kurbelwellendrehrichtungen Rechnung zu tragen. Von der Fertigungsseite, der Kostenseite und
Logistik her gesehen ist der Aufwand im Bereich der Nockenwellen ersichtlicherweise somit enorm hoch.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Brennkraftmaschinen der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bis 3
angegebenen Art derart auszubilden, daß unabhängig von der Drehrichtung deren Kurbelwellen eine erheblich
reduzierte Anzahl von Nockenwellentypen erforderlich ist.
Diese Aufgabe ist bei Brennkraftmaschinen der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bis 3 angegebenen Art
durch die jeweils zugehörigen kennzeichnenden Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Lösungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Nachstehend sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie deren Vorteile anhand der Zeichnung
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in stark schematisierter Darstellung die erfindungsgemäße Nockenwellenanordnung
einer 16-zylindrigen V-Hubkolben-Brennkraftmaschine
mit rechtsdrehender Kurbel
welle;
■Γ
*4β
" " 30352ΑΛ
PB 3065/1475
Fig. 2 in schematischer Darstellung einen
Steuerungsantrieb nach der Erfindung für die Nockenwellenanordnung und
Kurbelwellendrehrichtung gemäß Fig. 1 und 13 bei untenliegenden Nockenwellen;
Fig. 3 die Nockenwellenanordnung der Brennkraftmaschine gemäß Fig. 1 bei linksdrehender
Kurbelwelle;
30
30
Fig. 4 in schematischer Darstellung einen
Steuerungsantrieb nach der Erfindung für die Nockenwellenanordnung und
Kurbelwellendrehrichtung gemäß Fig. 3 5 und 15 bei untenliegenden Nockenwellen;
Fig. 5 in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen
Steuerungsantrieb für die Nockenwellenanordnung und Kurbelwellendrehrichtung gemäß Fig. 1 und
für den Fall obenliegender Nockenwellen;
Fig. 6 in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen
Steuerungsantrieb für 5 die Nockenwellenanordnung und Kurbel
wellendrehrichtung gemäß Fig. 3 und für'den Fall obenliegender Nockenwellen;
Fig. 7 in stark schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Nockenwellenanordnung
einer 8-zylindrigen Reihen-Hubkolben-Brennkraftmaschine
mit rechtsdrehender Kurbelwelle;
INSPECTED
PB 3065/1475 - j/^ *~
Fig. 8 in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen
Steuerungsantrieb für die Nockenwellenanordnung und Kurbelwellendrehrichtung
gemäß Fig. 7 bei untenliegender Nockenwelle;
Fig. 9 in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen Steuerungsantrieb für die
Nockenwellenanordnung und Kurbelwellendrehrichtung gemäß Fig. 7 für den Fall
einer obenliegenden Nockenwelle;
Fig. 10 die Nockenwellenanordnung der Brennkraftmaschine gemäß Fig. 7 mit linksdrehender
Kurbelwelle;
Fig. 11 in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen Steuerungsantrieb für die
Nockenwellenanordnung und Kurbelwellendrehrichtung gemäß Fig. 10 bei unten
liegender Nockenwelle.;
Fig. 12 in schematischer Darstellung den erfindungsgemäßen
Steuerungsantrieb für die Nockenwellenanordnung und Kurbelwellen-
drehrichtung gemäß Fig. 10 für den Fall
einer obenliegenden Nockenwelle;
Fig. 13 in stark schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Nockenwellenanordnung
einer 14-zylindrigen V-Hubkolben-Brennkraftmaschine
bei rechtsdrehender Kurbelwelle;
PB 3065/1475
Fig. 14 in schematischer Darstellung die winkelmäßigen Lagen der Nocken der Nockenwellen
und der Kröpfungen der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine nach Fig. 13; 5
Fig. 15 . die Nockenwellenanordnung der Brennkraftmaschine gemäß Fig. 13 bei linksdrehender
Kurbelwelle;
Fig. 16 'in schematischer Darstellung die winkelmäßigen
Lagen der Nocken der Nockenwellen und der Kröpfungen der Kurbelwelle der Anordnung gemäß Fig. 15.
Den Darstellungen in den Fig. 1, 3, 7, 10, 13 und 15
sind ventilgesteuerte Brennkraftmaschinen zugeordnet, die nach im Motorenbau üblichen Zündfolgen arbeiten
und Kurbelwellen besitzen, deren Massenkräfte infolge entsprechender symmetrischer Anordnung ihrer Kröpfungen
weitestgehend ausgeglichen sind. Dabei kann es sich um ventilgesteuerte 2-Takt-Hubkolben-Brennkraftraaschinen
oder - wie in der Zeichnung gezeigt - um 4-Takt-Hubkolben-Brennkraftmaschinen handeln, die
außerdem sowohl nicht umsteuerbar als auch umsteuerbar ausgebildet sein können. Bei ventilgesteuerten
Hubkolben-Brennkraftmaschinen sind Nockenwellen zur Steuerung der Gaswechselventile und Brennstofförder-
bzw. -einspritzpumpen und gegebenenfalls weitere Maschinenaggregate
erforderlich, deren Nocken nach einer gewählten Zündfolge gegeneinander winkelmäßig
versetzt und entsprechend der Lage der von ihnen zu steuernden Maschinenelemente - wie Stößel oder Kipphebel
für die Betätigung der Gaswechselventile und Pumpenkolben - räumlich voneinander beabstandet sind.
Die Nocken selbst besitzen eine unsymmetrische Ablaufgeometrie. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist
Tw ^ —
PB 3065/1475 Aty
jedoch in den Fig. 1, 3, 7, 10, 13 und 15 jeweils nur
die Nockenanordnung für eine Steuerfunktion, nämlich jene für die Steuerung der Brennstofforder- bzw.
-einspritzpumpen, dargestellt.
5
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Als Beispiele seien für eine mehrzylindrige Hubkolben-Brennkraftmaschine
mit Reihen- oder V-Anordnung ihrer Zylinder und 8 Zylindern je Reihe - mithin einer 16-zylindrigen
V-Brennkraftmaschine oder 8-zylindrigen Reihen-Brennkraftmaschine - folgende im Motorenbau
übliche und bei Realisierung der Erfindung bei diesen Brennkraftmaschinengattungen anwendbare Zündfolgen
genannt:
a) 1-2-4-6-8-7-5-3
b) 1-3-2-4-8-6-7-5
c) 1-3-5-2-8-6-4-7
d) 1-3-5-7-8-6-4-2
e) 1-3-7-5-8-6-2-4 f) 1-4-6-2-8-5-3-7
g) 1-4-7-3-8-5-2-6 h) 1-5-7-3-8-4-2-6 i) 1-5-7-6-8-4-2-3
j) 1-6-2-4-8-3-7-5
k) 1-6-2-5-8-3-7-4 1) 1-6-4-2-8-3-5 - 7 m) 1-7-3-5-8-2-6-4
n) 1-7-4-6-8-2-5-3 o) 1 - 7 - 5 - 3 - 8 - 2 - 4 - 6.
Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß über die erfindungsgemäße
Ausbildung und Anordnung der Nockenwellen, des Steuerungsantriebs sowie der Kurbelwellen hinaus
die zugehörige Brennkraftmaschine innerhalb ihrer gattungsgemäßen Art eine beliebige Konstruktion aufweisen
kann.
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Nachstehend ist im einzelnen näher zu den gezeigten Ausführungsbeispielen Stellung genommen.
Die Anordnung gemäß Fig. 1 und 3 ist folgender Gattung von Brennkraftmaschinen zugeordnet, nämlich einer
mehrzylindrigen ventilgesteuerten Hubkolben-Brennkraftmaschine mit V-Anordnung ihrer Zylinder und geradzahliger
Zylinderanzahl je Zylinderreihe. Gezeigt ist eine Anordnung für eine 16-zylindrige Brennkraftmaschine,
bei der jeder Zylinderreihe eine Nockenwelle zugeordnet ist. In den Fig. 1 und 3 ist die der linken Zylinderreihe
zugeordnete Nockenwelle mit 9 und die der rechten Zylinderreihe zugeordnete Nockenwelle mit 10
bezeichnet. Die in Kreisen eingefaßten Ziffern 1 bis sind den Nocken an jeweils einer Nockenwelle 9 bzw.
zugeordnet, die an dieser jeweils hintereinander winkelmäßig versetzt angeordnet und jeweils einem Zylinder
zugeordnet sind sowie bezüglich diesem die gleiche Steuerfunktion, beispielsweise die Steuerung der Brennstofförderpurapen
erfüllen. Hinsichtlich der Anordnung der anderen, nicht dargestellten Nocken für die weiteren
Steuerfunktionen verweisen wir auf die Ausführungen eingangs der Beschreibung. Die Nocken 1 bis 8 sind
beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 3 nach den Gesetzmäßigkeiten einer Zündfolge 1-3-5-7-8-6-4-2
an der Nockenwelle 9 bzw. 10 angeordnet. Der hieraus resultierende winkelmäßige Versatz der Nocken 2 bis
gegenüber der Nocke 1 ist in den Fig. 1 und 3, bezogen auf die durch einen Pfeil 11 markierte Drehrichtung
der Nockenwelle 9., durch Hilfslinien und kreisbogenförmige, den Versatzwinkel einschließende Pfeile
markiert. Mit 12 ist die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
bezeichnet, von der aus die beiden Nockenwellen 9 und 10 über einen Steuerungsantrieb 13, der
in den Fig. 1 und 3 durch strichpunktierte Linien an-
PB 3065/1475
gedeutet ist, mit halber Geschwindigkeit antreibbar sind. Den acht Kröpfungen der Kurbelwelle 12 sind der
Übersichtlichkeit halber ebenfalls in Kreisen eingefaßt die Ziffern 1 bis 8 zugewiesen. Die Kröpfungsfolge
ist aus der Zeichnung ersichtlich; sie folgt den Gesetzmäßigkeiten der bereits anhand der Nockenwelle
9 beschriebenen Zündfolge 1-3-5-7-8-6-4-2.
Erfindungsgemäß ist nun bei der besagten Gattung von
Brennkraftmaschinen die Nockenanordnung an der Nockenwelle 10 der zweiten Zylinderreihe identisch mit der
Nockenanordnung an der Nockenwelle 9 der ersten Zylinderreihe; ferner ist die Nockenwelle 10 der zweiten
Zylinderreihe gegenüber jener 9 der ersten Zylinderreihe
der Länge nach um 180° gedreht an der Brennkraftmaschine angeordnet; letzteres ist aus der
Zeichnung durch die vertauschte Lage der mit a und b bezeichneten axialen Endbereiche der beiden Nockenwellen
9, 10 ersichtlich/ außerdem ist der Steuerungsantrieb 13 durch ein Getriebe gebildet - siehe Fig. 2,
4, 5 und 6 -, durch das die beiden Nockenwellen 9 und
10 mit gegenläufiger Drehrichtung antreibbar sind. Die gegenüber der durch den Pfeil 11 angedeuteten Drehrichtung
der Nockenwelle 9 gegenläufige Drehrichtung der Nockenwelle 10 ist durch einen Pfeil 15 markiert.
Darüber hinaus weist der Steuerungsantrieb 13 erfindungsgemäß
ein Zwischengetriebe 14 auf, das derart variabel ist, daß die nockenanordnungsseitig und zündfolgeseitig
vorgegebenen Drehrichtungen der beiden Nockenwellen 9 und 10 bei jeder Kurbelwellendrehrichtung
- Rechts- oder Linkslauf - erhalten bleiben. Das Zwischengetriebe 14 besteht dabei aus zwei ortsfest
an der Brennkraftmaschine gelagerten, miteinander in Eingriff stehenden Zwischenrädern 16 und 17 sowie einem
dritten, ortsvariablen Zwischenrad 18. Für das
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ortsvariable Zwischenrad 18 sind zwei verschiedene, räumlich voneinander beabstandete Lagerstellen 19
und 20 an der Brennkraftmaschine vorhanden, in welch einer derselben das Zwischenrad 18 je nach zündfolgeseitig
und nockenanordnungsseitig vorgegebener Drehrichtung der Nockenwellen 9, 10 und der Kurbelwellendrehrichtung
eingesetzt ist. Das ortsvariable Zwischenrad 18 steht dabei antriebsseitig mit einem
auf der Kurbelwelle 12 sitzenden Antriebsrad 21 und ]0 abtriebsseitig mit einem der beiden Zwischenräder 16
bzw. 17 in Verbindung.
Im Falle untenliegender Nockenwellen 9, 10, die, wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt, mit ihren Nocken auf
5 Stößel 22 und 23 zur Betätigung im einzelnen nicht dargestellter Maschinenteile einwirken, ist die Antriebs
verbindung vom Zwischengetriebe 14 zu je einem auf einer Nockenwelle 9 bzw. 10 befestigten Antriebsrad
24 bzw. 25 durch direkten Eingriff dieser Räder 24 bzw. 25 in eines der beiden ortsfesten Zwischenräder
16 bzw. 17 hergestellt. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die mit a und b bezeichneten
axialen Endbereiche beider Nockenwellen gleich ausgebildet sind, um eine beidseitige Anbringung der
Antriebsräder 24 bzw. 25 an jeder der Nockenwellen 9 bzw. 10 zu ermöglichen.
Im Falle obenliegender Nockenwellen 9 und 10 - wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt - ist zwischen das auf der
Nockenwelle 9 befestigte Antriebsrad 24 und das Zwischenrad 16 sowie zwischen das auf der Nockenwelle
befestigte Antriebsrad 25 und das Zwischenrad 17 jeweils ein durch eine strichpunktierte Linie angedeuteter
Getriebezug 26 bzw. 27 eingeschaltet.
PB 3065/1475 fAZ
Bei einer Nockenanordnung an den Nockenwellen 9 und wie in Fig. 1 gezeigt und der hierdurch zündfolgeseitig
vorgegebenen Nockenwellendrehrichtung - Nockenwelle 9 rechtsdrehend gemäß Pfeil 11, Nockenwelle 10
linksdrehend gemäß Pfeil" 15 - und einer, wie durch Pfeil 28 angedeutet, rechtsdrehenden Kurbelwelle 12,
ist das Zwischenrad 18 des Zwischengetriebes 14 - wie in den Fig. 2 und 5 gezeigt - in der Lagerstelle 20
gelagert. Die getriebliche Verbindung von der Kurbelwelle 12 zur Nockenwelle 9 ist dabei ausgehend vom
auf der Kurbelwelle 12 sitzenden Antriebsrad 21 über
das Zwischenrad 18, das Zwischenrad 17, das Zwischenrad
16 zum Antriebsrad 24 an der Nockenwelle 9, die Antriebsverbindung zur Nockenwelle 10 dagegen aus-5
gehend vom auf der Kurbelwelle 12 sitzenden Antriebsrad
21 über das Zwischenrad 18 und das Zwischenrad 17 zum Antriebsrad 25 hergestellt.
Wenn nun bei gleicher Nockenwellenanordnung sowie gleicher Drehrichtung der Nockenwellen 9 und 10, wie
in Fig. 1 gezeigt, die Brennkraftmaschine eine in entgegengesetzter Richtung, mithin wie durch Pfeil 29
angedeutet, linksdrehende Kurbelwelle 12 besitzen soll, so ist diesem Fall, wie in Fig. 3 gezeigt, erfindungsgemäß
dadurch Rechnung getragen, daß die Kurbelwelle gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Einbaulage um 180°
der Länge nach gedreht in der Brennkraftmaschine eingebaut ist. Durch das Schwenken der Kurbelwelle 12 um
180° ergibt sich für deren Linkslauf wieder die nockenwellenseitig
vorgegebene Zündfolge 1-3-5-7-8-6-4-2. Um die Anbringung des Antriebsrades 21 an beiden Enden der
Kurbelwelle 12 zu ermöglichen, sind die axialen Endbereiche
30 bzw. 31 der Kurbelwelle 12 gleich ausgebildet. Der gegenüber Fig. 1 entgegengesetzten Drehrichtung
der Kurbelwelle 12 ist, wie in Fig. 3 gezeigt,
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um die gegenläufige und zündfolgeseitig vorgegebene Drehrichtung der beiden Nockenwellen 9 und 10 zu erhalten,
erfindungsgemäß dadurch Rechnung getragen, daß das ortsvariable Zwischenrad 18 des Zwischengetriebes
14 für diesen Betriebsfall, wie in den Fig. 4 und 6 gezeigt, in der Lagerstelle 19 gelagert ist. Bei
linkslaufender Kurbelwelle 12 ist somit die Antriebsverbindung von dessen Antriebsrad 21 zur Nockenwelle
über das Zwischenrad 18 und das Zwischenrad 16 des Zwischengetriebes 14 zum Antriebsrad 24 an der Nockenwelle
9, die Antriebsverbindung zur Nockenwelle 10. dagegen vom Antriebsrad 21 über das Zwischenrad 18, das
Zwischenrad 16 und das Zwischenrad 17 des Zwischengetriebes 14 zum Antriebsrad 25 an der Nockenwelle 10
hergestellt. Der einen oder anderen Kurbelwellendrehrichtung ist daher in einfacher Weise Rechnung getragen.
Die Darstellung gemäß Fig. 7 ist einer mehrzylindrigen ventilgesteuerten Reihen-Hubkolben-Brennkraftmaschine
mit geradzahliger Zylinderanzahl, im gezeigten Falle acht , zugeordnet. Die Darstellung in Fig. 7 unterscheidet
sich von jener in Fig. 1 lediglich durch das Fehlen der Nockenwelle 10 und des zugehörigen Zweiges
des Steuerungsantriebes 13; ansonsten ist die Darstellung
in Fig. 7 gleich wie in Fig. 1 ,«^entsprechendes
gilt für die Darstellung in Fig. 10 gegenüber der Darstellung von Fig. 3. In den Fig. 7 bis 12 ist die einzige
Nockenwelle mit 32 sowie die Kurbelwelle mit 33 bezeichnet. Die in Kreisen eingeschlossenen Ziffern 1
bis 8 sind auch hier den einer Steuerfunktion dienenden Nocken an der Nockenwelle 32 sowie den acht Kröpfungen
an der Kurbelwelle 33 zugewiesen. Hinsichtlich der weiteren Nockenanordnungen für die anderen Steuerfunktionen
gilt das .eingangs der Beschreibung Gesagte ent-
■ W * «
PB 3065/1475 - I^-^O "
sprechend. Die Kurbelwelle 33 ist auch in diesem Fall
an ihren hier mit 34 und 35 bezeichneten axialen Endbereichen gleich ausgebildet, um eine beidseitig mögliehe
Anbringung eines auf ihr zu befestigenden Antriebsrades
36 (Fig. 8, 9, 11, 12) zu gewährleisten. Letzteres ist ebenso wie ein an der Nockenwelle 32
befestigtes Antriebsrad 37 Teil eines in den Fig. 7 und IO durch eine strichpunktierte Linie symbolisch,
in den Fig. 8, 9, 11 und 12 im Detail gezeigten Steuerungsantriebes
38 für die hier mit halber Kurbelwellendrehzahl· angetriebene Nockenwelle 32. Desweiteren
ist zwischen die beiden Antriebsräder 36 und 37 an der Nockenwelle 32 bzw. der Kurbelwelle 33 als weiteres
Teil des Steuerungsantriebes 38 erfindungsge-
IS maß ein Zwischengetriebe 39 eingeschaltet, das derart
variabel ist, daß die Zündfolge und die danach ausgerichtete, nockenanordnungsseitig festgelegte
Drehrichtung der Nockenwelle 32 bei jeder Rurbelwellendrehrichtung (Rechts- oder Linkslauf) erhalten
bleibt. Das Zwischengetriebe 39 weist dabei ein ortsfest angeordnetes, getrieblich mit dem an der Nockenwelle 32 befestigten Antriebsrad 37 in Verbindung
stehendes Zwischenrad 40 auf. Im Falle einer Reihenbrennkraftmaschine
mit untenliegender Nockenwelle 32, wie in den Fig. 8 und 11 gezeigt, steht das Getrieberad
40 direkt mit dem an der Nockenwelle 32 befestigten Antriebsrad 37 in Verbindung. Im Falle einer Reihen-Brennkraftmaschine
mit obenliegender Nockenwelle 32, wie in den Fig. 9 und 12 gezeigt, ist die getriebliehe
Verbindung vom Getrieberad 40 zum an der Nockenwelle 32 befestigten Antriebsrad 37 über einen durch
eine strichpunktierte Linie symbolisierten Getriebezug 41 hergestellt. Die in den Fig. 7 und 1Q gezeigte
Nockenwelle 32 ist für Rechtslauf ausgebildet, was durch einen Drehrichtungspfeil 42 symbolisiert ist,
PB 3065/1475
und besitzt eine Nockenanordnung, die ebenso wie die
in Fig. 1 dargestellte Nockenwelle 9 den Gesetzmäßigkeiten einer Zündfolge 1-3-5-7-8-6-4-2 folgt. Bei der
Anordnung gemäß Fig. 7 ist die Kurbelwelle 33 rechtsläufig, was durch einen .Djrehrichtungspfeil 43 symbolisiert
ist. Aufgrund dieser zündfolgeseitig vorgegebenen Nockenanordnung, Nockenwellendrehrichtung und
-geschwindigkeit sowie der Kurbelwellendrehrichtung - Rechtslauf - ergibt sich die aus Fig. 7 ersichtliche
Kröpfungsfolge an der Kurbelwelle 33. Um nun bei
rechtsläufiger Kurbelwelle 33 einen Rechtslauf der Nockenwelle 32 zu gewährleisten, sind zwischen das
an der Kurbelwelle 33 befestigte Antriebsrad 36 und das Getrieberad 40 als weitere Teile des erfindungsgemäßen
Zwischengetriebes 39 zwei weitere Zwischenräder 44 und 45 eingeschaltet. Für das Zwischenrad 44 sind
am Gestell der Brennkraftmaschine zwei Lagerstellen 46 und 47 vorhanden, in denen es wahlweise zur Herstellung
einer Verbindung mit dem Getrieberad 40 oder dem Zwischenrad 45 lagerbar ist. Bei dem Fall, der der
Anordnung nach Fig. 7 mit rechtsdrehender Kurbelwelle 33 zugeordnet ist, nämlich wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt,
ist das Getrieberad 44 in der Lagerstelle 46 gelagert und steht einerseits mit dem an der Kurbelwelle
33 befestigten Antriebsrad 36 sowie andererseits mit dem zweiten Zwischenrad 45 in Antriebsverbindung.
Das zweite Zwischenrad wiederum steht mit dem Getrieberad 40 in Antriebsverbindung und ist in einer Lagerstelle
48 am Gestell der Brennkraftmaschine gelagert.
Um nun die gleiche Nockenwelle 32 wie bei Fig. 7 mit gleicher Drehrichtung auch bei linksdrehender Kurbelwelle
- wie in Fig. 10 durch den Drehrichtungspfeil 49 symbolisiert - verwenden zu können, sind an der Brennkraftmaschine
erfindungsgemäß folgende Maßnahmen ge-
PB 3065/1475
troffen. Das Antriebsrad 36 ist am gegenüberliegenden
Endbereich 35 der Kurbelwelle 33 befestigt. Außerdem ist die Kurbelwelle 33 gegenüber der in Fig. 7 gezeigten
Lage der Länge nach um 180° geschwenkt in der Brennkraftmaschine
eingebaut. Durch dieses Schwenken der Kurbelwelle 33 um 18o° ergibt sich eine Lage der Kröpfungen,
die auch beim Linkslauf der Kurbelwelle 33 der
nockenwellenseitig vorgegebenen Zündfolge 1-3-5-7-8-6-4-2 folgt. Außerdem ist der Steuerungsantrieb 38 umgebaut,
dergestalt - siehe Fig. 11 und 12 -, daß das Zwischenrad 44 in diesem Fall in der Lagerstelle 47 gelagert
ist, so daß die Antriebsverbindung vom an der Kurbelwelle 33 befestigten Antriebsrad 36 zum Antriebsrad
an der Nockenwelle 32 im Fall gemäß Fig. 11 lediglich über zwei zwischengeschaltete Räder, nämlich das Zwischenrad
44 und das Getrieberad 40, im Fall gemäß Fig. 12 zusätzlich noch über den zwischengeschalteten Getriebezug
hergestellt ist. Das Zwischenrad 45 ist in diesem Fall nicht erforderlich; die zugehörige Lagerbohrung
48 ist daher ebenso wie die Lagerstelle 46 im
Betrieb der Brennkraftmaschine nicht belegt.
Die Darstellungen in den Fig. 13 bis 16 sind einer mehrzylindrigen ventilgesteuerten Hübkolben-Brennkraftmaschine
mit V-Anordnung ihrer Zylinder und ungeradzahliger Zylinderanzahl - hier sieben - je Zylinderreihe
zugeordnet. Die der linken Zylinderreihe zugeordnete Nockenwelle ist mit 50, die der rechten Zylinderreihe
zugeordnete Nockenwelle mit 51 bezeichnet. Die Kurbelwelle ist hier mit 52 bezeichnet. Beide Nockenwellen
50, 51 sind von der Kurbelwelle 52 ausgehend über einen durch strichpunktierte Linien symbolisier-.ten
Steuerungsantrieb 53 mit halber Geschwindigkeit antreibbar· Auch in den Fig. 13 bis 16 sind den in
Kreisen eingefaßten Ziffern 1 bis 7 die einzelnen
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Nocken jeder Nockenwelle 50 bzw. 51 für eine Steuerfunktion sowie die Kröpfungen der Kurbelwelle 52 zugeordnet.
Hinsichtlich der nicht dargestellten Nocken und deren Lage für weitere Steuerfunktionen gilt das diesbezüglich
eingangs der Beschreibung Gesagte entsprechend. Der Steuerungsantrieb ist auch bei dieser Brennkraftmaschinengattung
durch ein Getriebe gebildet, durch das die beiden Nockenwellen 50 und 51 mit gegenläufiger
Drehrichtung antreibbar sind. In den Fig. 13 bis 16 ist die Drehrichtung "Rechts" der Nockenwelle
durch einen Drehrichtungspfeil 54, die Drehrichtung "Links" der Nockenwelle 51 durch einen Pfeil 55 angedeutet.
Die Kurbelwelle 52 ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 13 und 14 rechtsläufig, was durch einen
Pfeil 56 angedeutet ist. Die mit in Kreisen eingefaßten Ziffern 1 bis 7 bezeichneten Kurbelwellenkröpfungen
sowie Nocken sind derart winkelmäßig versetzt zueinander an der Kurbelwelle 52 bzw. den beiden Nockenwellen
50 und 51 angeordnet, daß bei rechtsläufiger Kurbelwelle 52 eine Zündfolge 1-2-4-6-7-5-3 gegeben
ist - letzteres ist deutlich aus Fig. 14 entnehmbar -. Dabei sind erfindungsgemäß die an der Nockenwelle 51
der zweiten Zylinderreihe befindlichen Nocken 1 bis 7 mit gleichem Abstand und in gleicher gegenseitiger
Winkelmäßiger Zuordnung wie jene Nocken 1 bis 7 an der Nockenwelle 50 der ersten Zylinderreihe, diesen gegenüber
jedoch im entgegengesetzten Drehsinn angeordnet. Ferner sind beide Nockenwellen 50 und 51 erfindungsgemäß
in einer ersten Einbaulage einer ersten Kurbelwellendrehrichtung
sowie einer ersten Zündfolge - wie in Fig. 13, 14 gezeigt - und.in einer zweiten Einbaulage
- siehe Fig. 15, 16 - in der beide der Länge nach um 180 gedreht sowie reihenvertauscht sind, der entgegengesetzten
Kurbelwellendrehrichtung zugeordnet; die gegenüber Fig. 13 und 14 entgegengesetzte Dreh-
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richtung der Kurbelwelle r nämlich deren Linkslauf, ist
in den Fig. 15 und 16 mit einem Drehrichtungspfeil 57 angedeutet. Durch diese gegenüber der Anordnung nach
Fig. 13 entgegengesetzte Drehrichtung der Kurbelwelle 52 sowie die genannte Vertauschung und Schwenkung der
Nockenwellen 50 und 51 gegenüber der in Fig. 13 gezeigten Anordnung ergibt sich zwangsläufig auch eine Änderung
in der Zündfolge, nämlich dahingehend, daß diese bei linksdrehender Kurbelwelle 52 mit 1-3-5-7-6-4-2 gegeben
ist. Um ihre lagemäßige Vertauschung zu ermöglichen, sind beide Nockenwellen 50 und 51 an ihrem vorderen
und hinteren, mit a bzw. b bzw. c bzw. d bezeichneten axialen Endbereichen für eine beidseitig mögliche
Anbringung eines Antriebsrades gleich ausgebildet. Ferner weist der Steuerungsantrieb 53 erfindungsgemäß.ein
Zwischengetriebe auf, das derart variabel ist, daß die Gegenläufigkeit der beiden Nockenwellen 50 und 51 und
deren zündfolgeseitig sowie nockenanordnungsseitig vorgegebene
Drehrichtungen bei jeder Kurbelwellendrehrichtung erhalten bleiben. Der Steuerungsantrieb 53 mit dem
erfindungsgemäßen Zwischengetriebe ist bei der den
Fig. 13 und 15 zugrundeliegenden Brennkraftmaschinengattung gleich wie jener, der der Fig. 1 und 3 zugrundeliegenden
Art zugeordnet ist. Der Darstellung gemäß Fig. 13 mit rechtsläufiger Kurbelwelle 52 ist somit
ein Steuerungsantrieb mit der Lage seiner einzelnen
Räder zugeordnet, wie er in Fig. 2 oder 5 gezeigt ist. Der Darstellung gemäß Fig. 15 mit linkslaufender
Kurbelwelle 52 ist dagegen ein Steuerungsantrieb zugeordnet, wie er in Fig. 4 oder 6 gezeigt ist. Das zum
Steuerungsantrieb 13 anhand der Fig. 2, 4, 5 und 6 in
Verbindung mit den Fig. 1 und 3 Gesagte gilt mithin vollinhaltlich auch für den Steuerungsantrieb 53, so
daß zur Vermeidung von Wiederholungen auf die diesbezüglichen Beschreibungsteile verwiesen wird.
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Nachstehend sind einige Details boschrieben, die allen in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen gemeinsam
sind-
Der Steuerungsantrieb 13 bzw. 38 bzw. 53 ist vorzugsweise an der Kupplungsseite der jeweils zugeordneten
Brennkraftmaschinenart angeordnet; er kann jedoch selbstverständlich auch kupplungsgegenseitig angebracht
sein. Das lagevariable Zwischenrad 18 (Fig. 2,
4, 5, 6) bzw. 44 (Fig. 8, 9, 11, 12) des erfindungsgemäßen Zwischengetriebes besitzt zwei Verzahnungen
mit verschiedenen Teilkreisdurchmessern, wobei die Verzahnung mit dem größeren Teilkreisdurchmesser mit 18/1
bzw. 44/1 und die Verzahnung mit dem kleineren Teilkreisdurchmesser
mit 18/2 bzw. 44/2 bezeichnet ist.
Dabei steht das Getrieberad 18 bzw. 44 mit seiner Verzahnung 18/2 bzw. 44/2, also jener mit dem kleineren
Teilkreisdurchmesser,mit dem nachgeordneten Zwischenrad
des Zwischengetriebes, mit seiner Verzahnung 18/1 bzw. 44/1 dagegen immer mit der Verzahnung des auf
der Kurbelwelle befestigten Antriebsrades 21 bzw. 36 in Eingriff. Darüber hinaus sind die Übersetzungsverhältnisse
dieser miteinander in Eingriff stehenden Räder derart festgelegt, daß beim Steuerungsantrieb
13 gemäß Fig. 2, 6 die Getrieberäder 16, 17, 24 und 25,
beim Steuerungsantrieb 13 gemäß Fig. 5 und 6 darüber hinaus auch die Räder der Getriebezüge 26 und 27 untereinander
austauschbar sind. Entsprechendes gilt für den Steuerungsantrieb 38 gemäß den Fig. 8, 9, 11 und
12. Letzteres vereinfacht in besonderem Maße die Herstellung
und Lagerhaltung dieser Teile,
Nachstehend sind weitere Vorteile der Erfindung beschrieben.
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Es ist vorteilhaft, daß die Drehrichtung jeder Nockenwelle
unabhängig von der Drehrichtung der Kurbelwelle festlegbar ist. Dies ermöglicht eine optimale Ausgestaltung
der Nocken von deren Ablaufgeometrie her gesehen sowie eine optimale Anpassung an die konstruktiven
und belastungsseitigen Gegebenheiten der von ihnen zu steuernden Maschinenelemente. Darüber hinaus bringt
auch die freie Wahl der Kurbelwellendrenrichtung für sich schon für den Motorenhersteller einen Vorteil,
da dieser dem Abnehmer der Maschine letztere wahlweise mit links- oder rechtsdrehender Kurbelwelle, damit
variabler Maschinendrehrichtung, anbieten kann. Da außerdem die Nockenwellen bei jeder Kurbelwellendrehrichtung
in gleicher Richtung drehen, können auch die von der jeweiligen Nockenwelle aus angetriebenen Hilfsaggregate,
wie Pumpen, bei rechts- oder linksdrehender Maschine gleich sein. Weitere Vorteile sind in der
enormen Kostenersparnis begründet. Bei einer Brennkraftmaschine der Art nach dem Oberbegriff des Anspruches
1 ist gegenüber der bisher erforderlichen Herstellung von vier unterschiedlichen Nockenwellentypen nur
mehr die Herstellung eines einzigen Nockenwellentyps erforderlich. Bei Brennkraftmaschinen der Art nach
dem Oberbegriff des Anspruches 2 ist gegenüber der bisher erforderlichen Herstellung zweier verschiedener
Nockenwellentypen nurmehr die Herstellung eines einzigen Nockenwellentyps erforderlich. Bei Brennkraftmaschinen
der Art nach dem Oberbegriff des Anspruches
3 ist gegenüber der bisher nötwendigen Herstellung von vier verschiedenen Nockenwellentypen nurmehr
die Herstellung zweier verschiedener Nockenwellenarten erforderlich.
Diese Standardisierung im Bereich der Nockenwellen ermöglicht eine serienmäßige Anfertigung derselben
PB 3065/1475 ^^
und vereinfacht außerdem deren Lagerhaltung sowohl beim Hersteller als auch beim Betreiber der Motoren.
Diesen hieraus resultierenden enormen Kosteneinsparungen stehen zwar Mehraufwendungen im Bereich des
Steuerungsantriebes gegenüber, die den erzielbaren Kostenvorteil insgesamt gesehen jedoch nur relativ
gering beeinflussen.
LeeTseite
Claims (1)
1) ·|_6_4_2-8-3-5-7
m) 1-7-3-5-8-2-6-4
n) 1-7-4-6-8-2-5-3
o) 1-7-5-3-8-2-4-6.
PB 3065/1475 - 8 -
AT. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, bei Ausführung als 8-zylindrige Reihen-Brennkraftmaschine, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nocken (1 bis 8) an der Nockenwelle (32) sowie die Kröpfungen (1 bis 8)
an der Kurbelwelle (33) nach den Gesetzmäßigkeiten jeder der nachstehend aufgeführten Zündfolgen
angeordnet sein können, nämlich: '
a) 1-2-4-6-8-7-5-3
b) 1-3-2-4-8-6-7-5
c) 1-3-5-2-8-6-4-7
d) 1-3-5-7-8-6-4-2
e) 1-3-7-5-8-6-2-4
f) 1-4-6-2-8-5-3-7
g) 1-4-7-3-8-5-2-6 h) 1-5-7-3-8-4-2-6 i) 1-5-7-6-8-4-2-3
j) 1-6-2-4-8-3-7-5 k) 1-6-2-5-8-3-7-4 1) 1-6-4-2-8-3-5-7 m) 1-7-3-5-8-2-6-4
n) 1-7-4-6-8-2-5-3 o) 1-7-5-3-8-2-4-6.
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|---|---|---|---|
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Owner name: M.A.N.- B & W DIESEL GMBH, 8900 AUGSBURG, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MAN B & W DIESEL AG, 8900 AUGSBURG, DE |