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DE3034867A1 - Orchesterraumabdeckung - Google Patents

Orchesterraumabdeckung

Info

Publication number
DE3034867A1
DE3034867A1 DE19803034867 DE3034867A DE3034867A1 DE 3034867 A1 DE3034867 A1 DE 3034867A1 DE 19803034867 DE19803034867 DE 19803034867 DE 3034867 A DE3034867 A DE 3034867A DE 3034867 A1 DE3034867 A1 DE 3034867A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover according
stage
lifting tables
lifting
orchestra
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803034867
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt 6208 Bad Schwalbach Enders
Hans J. Ing.(grad.) 6229 Walluf Herzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trepel AG
Original Assignee
Trepel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trepel AG filed Critical Trepel AG
Priority to DE19803034867 priority Critical patent/DE3034867A1/de
Publication of DE3034867A1 publication Critical patent/DE3034867A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Orchesterraumab@@@ung
  • Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für Orch@@@ oder dgl., die vor Bühnen oder dgl. angeordnet sind.
  • die In Theatern, sowohl der Ausführung von Schauspielen als auch der Aufführung von Opern und dgl. aiene.
  • Orschestergrube dann, wenn sie nicht benötigt wird womöglich die Fläche in die Bühne einbeziehen will, Platten abgedeckt, die auf der einen Seite in en.s Vorrichtungen an der Vorderkante der Bühne eingehan und mit dem anderen Ende an der dem Zuscnauerraun ten Brüstung in entsprechende Vorr chtungen. Dies ist jedoch nur-dort anwendbar, wo die Orchestergrub eine feststehende Brüstung vom Zuschauerraum auge, In Mehrzweckhallen, die nicht nur der Aufführung vostücken dienen, sondern die auch für andere VeransL.-insbesondere auch für Versamml-ungen benutzt werden diese Maßnahme im allgemeinen nicht anwendbar. In sV Hallen soll bei anderen Aufführungen als Musikthea-Raum für das Orchester in den Zuschauerraum elnbezo können und bei anderen Veranstaltungen als Th@@@@ in den allgemeinen Veranstaltungsraum. Aus diesem zichtet man bei solchen Mehrzweckhallen vielfach auf Orches-tergrube, was den Nachteil hat, daß bei der Aufführung von Opern und dgl. der freie Blick der Zuschauer auf die Bühne durch das Orchester beeinträchtigt wird. Ist in solchen Mehrzweckhallten eine Orchestergrube vorgesehen, kann diese im allgemeinen mit entsprechenden Hohlkörpern, im allgemeinen aus Holz, aufgefüllt und dadurch der Raum für das Orchester in den allgemeinen Veranstaltungsraum einbezogen werden. Bei Aufführungen von Opern tnd dgl. wird dann im allgemeinen eine nicht ortsfeste Brüstung zwischen Orchestergrube und Zuschauerraum vorgesehen. Der jeweilige Umbau beansprucht erhebliche Zeit. Auch sind Lagerräume für die Hohlkörper und die Brüstung erforderlich.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Abdeckung für Orchestergruben zu schaffen, die bei allen Bühnen, denen eine Orchestergrube angeordnet ist, eingesetzt werden kann, für die dann, wenn sie nicht benötigt wird, kein größerer Lagerraum erforderlich ist und die mit geringem Zeit- und Arbeitsaufwand eingebaut und abgebaut werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Abdeckung der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gelöst, daß unter der Bühne ein auf der Seite der Orcherstergrube offener oder verschließbarer Hohlraum vorgesehen ist, in dem ein oder mehrere Hubtische mit abgesenkter Plattform angeordnet sind, die aus dem Hohlraum nebeneinander in die Orchestergrube und zurück schiebbar sind.
  • Ob nur ein oder ob mehrere Hubtische vorgesehen sind, hängt von der Breite der Bühne und von der Größe der Plattform der Hubtische ab. Im allgemeinen wird es zweckmäßig sein, mehrere Hubtische vorzusehen, weil die Hubtische um so-leichter verschiebbar sind, je kleiner sie sind.
  • Vorteilhaft eignen sich als Hubtische die bekannten Scherenhubtische Wird die OrchevXe}gruta begöttg»tiXbefinden sçdt Hubtische mit abgesenkter Plattform im Hohlraum unter der Bühne. Dabei ist es zweckmäßig, den Hohlraum auf der der Orchestergrube zugekehrten Seite mit einer Abdeckblende zu versehen, so daß die abgestellten Hubtische nicht stören. Soll die Orchestergrube in den Veranstaltungsraum einbezoqen werden, wird die Abdeckblende entfernt und werden die Hubtische in die Orchestergrube geschoben. Anschließend werden die Plattformen auf ein Niveau angehoben, bei dem die Oberfläche der Plattformen mit der Oberfläche des Veranstaltungsraumes bündig abschließt.
  • Die gesamteOrchestergrube ist jetzt in den Veranstaltungsraum einbezogen. Der Hohlraum unter der Bühne ist auch jetzt zweckmäßig mit einer Abdeckblende verschlossen.
  • Zwischen dem Hohlraum und der Orchestergrube kann eine feste Wand mit einer Tür vorgesehen sein, durch die die Hubtische aus dem Hohlraum in die Orchestergrube und zurück verfahrbar sind.
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung ermöglicht es aber auch, ohne Schwierigkeiten die Bühne um die Grundfläche der Orchestergrube zu vergrößern. Dieserhalb werden die Plattformen der in die Orchestergrube geschobenen Hubtische auf ein Niveau angehoben, bei dem ihre Oberfläche mit der Oberfläche der Bühne bündig abschließt. Auch in diesem Falle ist es von Vorteil, den Hubraum unter den Hubtischen durch eine Abdeckblende zwischen der Vorderkante des Orchesterraumes und der entsprEchenden Kante der Hubtische zu verschließen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, die horizontale Verschiebbarkeit der Hubtische durch die Ausbildung eines Luftkissen zwischen Hubtisch und Boden der Orchestergrube zu ermöglichen. Das Luftkissen wird dabei mit Hilfe von Luftkissenelementen, welche an der Unterseite der Hubtischgrundplatte in dessen Ecken angeordnet sind, erzeugt. Statt der Anordnung der Luftkissenelemente in den Eckei könne diese ebenso innerhalb von U-Profilen angeordnet sein.
  • Die U-Profile sind in dieser Ausführungsform parallel zueinan.
  • der an der Unterseite der Hubtischgrundplatte mit der Öffnung zum Boden hin angebracht und weisen Vorteilhaft nach außen gekröpfte Schenkel SchexseZ au: DuSchv Ausführungsform wird erreicht, daß im abgesenkten Zustand der Hubtisch auf den abgekröpften Schenken auf sitzt. Geeignet ist diese Hubtischvarante mit Luftkissenelementen besonders für den Fall, daß zwischen dem Hohlraum und der Orchestergrube eine Wand mit einer durch eine Tür verschließbarenÖffnung vorgesehen ist und somit die Hubtische auf dem ausqebildeten Luftkissen durch diese oeffnung geschoben werden können. In einer abgewandelten Form kann die Verfahrbarkeit dadurch gegeben sein, daß die Hubtische mit Rädern bzw. Rollen ausgerüstet sind und auf diese Weise verschiebbar sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren und in den Unteransprüchen dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
  • In den Figuren 1 bis 10 ist die Erfindung an mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, ohne auf diese Ausführungsformen beschränkt zu sein.
  • Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Abdeckung in nichtbenutzter Stellung in Hohlraum unter der Bühne; Fig. 2 die Abdeckung in einer Stellung, in der die Orchestergrube in den Veranstaltungsraum einbezogen ist; Fig. 3 die Abdeckung in einer Stellung, in der die Fläche der Orchestergrube in die Bühne einbezogen ist, jedoch in Form einer abgestuften Vorbühne; Fig. 4 die Abdeckung in einer Stellung, in der die gesamte Fläche der Orchestergrube in die Bühne einbezogen ist; Fig. 5 die Abdeckung in einer Stellung, in der die Orchestergrube zur Hälfte in die Bühne einbezogen ist und zur anderen Hälfte als Orchestergrube für ein kleines Orchester dient; Fig. 6 eine Aufsicht auf die Abdeckung in der Stellung gem. Fig. 4 und Fig. 7 eine Seitenansicht einer für die Abdeckung verwendbaren ersten Hubtischvariante.
  • Fig. 8 eine Seitenansicht einer für die Abdeckung verwendbaren in zwei Arbeitspditionen der Hubtischgrundplatte dargestellten weiteren Hubtischvariante.
  • Fig. 9 eine Untransict zur AbbtLGchvariante gemäß Fig.8 Fig. 10 eine Seitenansicht einer in zwei Arbeitspositionen dargestellten Variante der Hubtischgrundplatte.
  • Fig. 1 zeigt eine übliche Bühne 3 mit einer vor dieser angeordneten Orchestergrube 1 für ein übliches Orchester. Gegen den Veranstaltungsraum 18 ist die Orchestergrube 1 mittels einer Brüstung 19 abgegrenzt. Diese Brüstung 19 ist leicht montierbar und demontierbar, so daß sie im Bedarfsfalle ohne Schwierigkeiten eingesetzt bzw. entfernt werden kann. Unter der Bühne 3 befindet sich ein zur Seite der Orchestergrube 1 offener Hohlraum 2. Der Boden 7 dieses Hohlraumes 2 und der Boden 8 der Orchestergrube 1 liegen vorteilhaft in einer Ebene.
  • Im Hohlraum 2 ist ein oder sind nebeneinander mehrere Hubtische 4 -im dargestellten Ausführungsbeispiel drei, wie aus Fig. 6 ersichtlich- angeordnet. Die Plattform 10 dieser Hubtische 4 ist abgesenkt. Diese Hubtische 4 sind auf Rollen 5 verschiebbar und können im Bedarfsfalle in die Orchestergrube geschoben werden. An der zur Orchestergrube 1 offenen Seite ist der Hohlraum 2 in dieser Stellung der Hubtische 4 mit einer senkrecht stehenden Abdeckblende 9 abgedenkt. Um das Verschieben der Hubtische 4 zu erleichtern ist es möglich, im Boden 7 des Hohlraumes 2 und im Boden 8 der Orchestergrube 1 noch verdeckbare Schienen vorzusehen.
  • Soll die Bühne 3 vergrößert werden und wird die Orchestergrube 1 nicht in ihrer vollen Größe benötigt, werden die Hubtische 4 aus dem Hohlraum 2 in die Orchestergrube 1 geschoben, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Sobald die Hubtische 4 in die Orchestergrube 1 geschoben sind, werden die Plattformen 10 der Hubtische 4 in eine Höhe gehoben, in der die Oberfläche der Plattformen 4 und die Oberfläche der Bühne 3 in einer Ebene liegen. Die Hubtische 4 werden dann direkt vor die Bühne geschoben, so daß zwischen der Plattform 10 und der Bühne 3 kein Spalt verbleibt. Der Hohlraum unter den Hubtischen 4 wird hier zweckmäßig mit einer Abdeckblende 11 verschlossen. Als Abdeckblende 11 kann die Abdekcblende 9 dienen. Die Hubtische 4 sind, wie aus den Fig. 3 bis 5 und 7 ersichtlich, zweckmäßig Scherenhubtische, deren Plattform 10 mittels der an sich bekannten Scheren 6 in an sich bekannter Weise gehoben und gesenkt werden.
  • Die Mittel, wie Hydraulikzylinder usw. zum Heben und Senken der Plattformen 10 der Hubtische 4 sind als nicht zur Erfindung gehörig nicht dargestellt.
  • Vielfach si einerseits Orchestergruben relativ groß, während andererseits die Möglichkeit unter der Bühne einen Hohlraum für abzustellende Hubtische zu schaffen relativ begrenzt sind. Aus diesem Grunde wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, Hubitsche 4 zu verwenden, in deren Plattform 10 einseitig oder insbesondere beidseitig bei ausgeschobenen Hubtischen 4 in Richtung auf die Bühne 3 bzw.
  • in Richtung auf die Brüstung 19 ausschwenkbare oder insbesondere ausziehbare Träger 12 angeordnet sind. Bei einer solchen Ausführungsform werden, wie in Fig. 4 dargesteLlt, die Hubtische 4 etwa mittig in die Orchestergrube 1 geschoben, werden dann die Plattformen 10 angehoben, bis ihre Oberfläche mit der Oberfläche der Bühne 3 in einer Ebene liegt, und werden dann die seitlichen Träger 12 ausgezogen, die auf der einen Seite bis an die Bühne 3 und auf der anderen Seite bis an die Brüstung 19 reichen. Anschließend werden auf die Träger 12 Abdeckplatten 13 gelegt, deren Oberfläche mit der Oberfläche der Plattform 10 und der Oberfläche der Bühne 3 in einer Ebene liegen. Auf diese Weise ist es möglich, aus einer relativ kleinen Bühne mit großer Orchestergrube gem. Fig. 1 eine große Bühne gem. Fig. 4 ohne Orchestergrube zu schaffen. Der Spalt zwischen der Vorderkante des Veranstaltungsraumes 18 und der Unterkante der Abdeckplatte 13 wird auch hier zweckmäßig mit einer Platte verschlossen. In einfachster Ausführungsform kann dabei die Brüstung 19 verwandt werden. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist es mit der erfindungsgemäßen Abdeckung, dadurch, daß man die Tische nur teilweise hochmöglich fährt, eine abgestufte Bühne zu schaffen, und wie sich aus Fig. 2 ergibt, dadurch, daß man die Plattformen der Tische nicht hochfährt, einen vergrößerten Veranstaltungsraum.
  • Selbstverständlich ist eine abgestufte Bühne auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5 möglich. Werden die Abdeckplatten 13 nicht benötigt, werden sie im Hohlraum 13 abgestellt, entweder auf die eingeschobenen Hubtische gelegt (Fig. 1) oder bei ausgeschobenen Hubtischen 4 an der Rückwand abgestellt (Fig. 5).
  • Wie sich aus den Figuren 2 bis 4 ergibt, ist es möglich, an den äueßren Enden der Träger 12 noch senkrecht nach unten schwenkbare Stützen 14 vorzusehen. Diese Stützen 14 sollten alle die gleiche Längenteilung aufweisen. Wird die erfindungsgemäße Abdeckung verwandt, um die Orchestergrube in den Veranstaltungsraum einzubeziehen, sind nur die Oberteile 15 der Stützen 14 senkrecht nach unten geschwenkt, während die Stütze 14 mit ihren anderen Teilen 16 und 17 auf dem Boden 8 aufliegt (Fig. 2). Soll die Abdeckung zur Schaffung einer abgestuften Bühne dienen, werden die Oberteile 15 und die Mittelteil16-er-ttzefl..4enkrecht nach unten geschwenkt, währen das untere Teil 17 auf dem Boden der Orchestergrube 1 aufliegt (Fig. 3). Soll die Abdeckung schließlich der Vergrößerung der Bühne 3 dienen, werden alle drei Teile 15, 16 und 17 der Stützen 14 nach unten geschwenkt, wie in Fig. 4 dargestellt.
  • Fig. 8 verdeutlicht die Ausführungsform einer zweiten Hubtischvariante, bei der auf die Verwendung von Rädern bzw.
  • Rollen verzichtet wurde und die Verschiebbarkeit durch ein zwischen den Hubtisch und dem Boden der Orchestergrube erzeugtes Luftkissen gewährleistet wird. Dabei stellt die linke Hälfte der Fig. 8 die Hubtischvariante in einer Position dar, bei der die Hubtischgrundplatte 20 auf dem Boden 8 der Orç chestergrube 1 aufliegt, somit eine Verschiebbarkeit des Hubtisches 4 nicht möglich ist. Die rechte Hälfte der-Fig. 8 stellt eine zweite Position des Hubtisches 4 dar, bei der die Hubtischgrundplatte 20 mit Hilfe von Luftkissenelementen 21 vom Boden 8 der Orchestergrube 1 abgehoben ist.
  • Die in Fig. 8 dargestellten Luftkissenelemente 21 bestehen aus dem Luftkissenträger 22 sowie dem zum Boden 8 hin offene1 ringförmigenGummiwulst 23. Die Luftkissenelemente 21 sind, wie des weiteren aus Fig. 9 ersichtlich, in den Ecken der Hubtischgrundplatte 20 angeordnet, die Luftkissenträger 22 weisen Anschlüße 24 an eine am Umfang der Hubtischgrundplatte 20 angeordnete Rohrleitung 25 auf. Eine weitere im Rohrsystem angeordnete Anschlußmöglichkeit 26 verbindet die Rohrleitung 25 über einen nicht dargestellten Druckschlauch mit einem Kompressor.
  • In der in Fig. 8 dargestellten aufliegenden Position des ilubtischgrundrahmens 20 sind die Luftkissenelemente 21 nicht vom Druck beaufschlagt. Infolgedessen ist der Gummiwulst 23 nicht aufgebläht, sodaß die Hubtischgrundplatte direkt auf dem Boden 8 zu liegen kommt, ein Verschieben des Hubtisches 4 ist demnach nicht möglich.
  • Bex Beaufschlagung des Systems mit Druckluft wird dem Luftkissenträger 22 über die Rohrleitung 25 sowie die Anschlüsse 24 Druckluft zugeführt.Infolge der zugeführter Druckluft bläht sich der an der dem Boden 8 zugekehrten Fläche des TufUkissenträgers 22 befestiyte Gummiwulst 23 auf, wodurch sich die HubtischgrundpI£te' 2 O Vorn Boden 8 abhebt, der Gummiwulst 23 mit seiner nach unten hin offenen Unterseite jedoch noch auf dem Boden 8 aufliegt. Sobald der auf die Fläche des Luftkissenelementes 21 wirkende Luftdruck eine Größe erreicht hat, der eineHubkraft erzeugt, die größen als das Gewicht des Hubtisches 4 ist, entweicht Luft durch die Öffnung des Gummiwulstes 23, so daß sich unter diesem ein hauchdünneJs Luftkissen bildet. In dieser Position ist e-ine leichte Verfahrbarkeit des Hubtisches 4 möglich.
  • Fig. 10 verdeutlicht eine Seitenansicht einer in zwei Arbeitspositionen dargestellten Variante einer Hubtischgrundplatte.
  • Dargestellt sind U-Profile 27, die parallel zueinander an der Unterseite der Hubtischgrundplatte 20 mit der Öffnung zum Boden 8 hin angebracht sind und deren Schenkel 28 nach außen gekröpft sind. Innerhalb der U-Profile sind die analog der Beschreibung in Fig. 8 arbeitenden Luftkissenelemente 21 angeordnet, welche analog Fig. 8 über ein nicht dargestelltes Rohrleitungssystems mit Druckluft beaufschlagt werden. Wie auf der rechten Seite von Fig. 10 dargestellt, sind die abgekanteten Schenkel 28 der U-Profile 27 bei aufgeblähtem Gummiwulst 23 vom Boden 8 abgehoben. Im linken Teil, der die abgesenkte Position verdeutlicht, liegen die abgekannteten Schenkel direkt auf dem Boden 8 auf.
  • Leerseite

Claims (17)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1.) Abdeckung für vor Bühnen oder dgl. angeordnete Orchestergruben und dgl., gekennzeichnet durch einen auf der Seite der Orchestergrube (1) offenen oder verschließbaren Hohlraum (2) unter der Bühne (3) in dem ein oder mehrere Hubtische (4) mit abgesenkter Plattform (10) angeordnet sind, die aus dem Hohlraum (2) nebeneinander in die Orchestergrube (l) und zurück schiebbar sind.
  2. 2.) Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubtische (4) Scherenhubtische sind.
  3. 3.) Abdeckung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubtische (4) auf einem Luftkissen horizontal verschiebbar sind, welches sich zwischen der Hubtischgrundplatte (20) und dem Boden (8) der Orchestergrube (1) ausbildet.
  4. 4.) Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Luftkissen erzeugenden Luftkissenelemente (21) an der Unterseite der Hubtischgrundplatte (20) in deren Ecken angeordnet sind.
  5. 5.) Abdeckung nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Hubtischgrundplatte (20) U-Profile (27) zur Aufnahme der Luftkissenelemente (21) parallel zueinander und mit ihrer Öffnung zum Boden (8) hin angeordnet sind.
  6. 6.) Abdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzcichjiel, ddß die Schenkel (28) der U-Profile (27) nach außen gekröpft sind.
  7. 7.) Abdeckung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubtische (4) auf Rollen oder Rädern (5) horizontal verschiebbar sind.
  8. 8.) Abdeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubtische (4) mit ihrer Längsachse parallel der Vorderkante der Bühne (3) angeordnet sind.
  9. 9.) Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheren (6) parallel der Vorderkante der Bühne (3) angeordnet sind.
  10. 10.) Abdeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (7) des Hohlraumes (2) und der Boden (8) der Orchestergrube (1) in einer Ebene liegen.
  11. 11.) Abdeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der offene Hohlraum (2) auf der der Orchestergrube (1) zugekehrten Seitebei eingeschobenen Hubtischen (4) durch eine Abdeckplatte (9) verschließbar ist.
  12. 12.) Abdeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgeschobenen Hubtischen jedoch nicht oder nicht völlig angehobener Plattform (10) der offene Hohlraum (1) auf der der Orchestergrube zugekehrten Seite durch eine Abdeckplatte (9) verschließbar ist.
  13. 13.) Abdeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgeschobenen Hubtischen (4) und angehobenen Plattformen (10) der auf der der Bühne (3) abgekehrten Seite offene Unterraum unter den Hubtischen durch eine Abdeckplatte (11) verschließbar ist.
  14. 14.) Abdeckung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Plattform (10) der Hubtische (4) zwei oder mehr seitlich in die Richtung der Bühne (3) und/oder in die der Bühne (3) abgekehrten Richtung ausschwenkbare, vorzugsweise ausziehbare Träger (12) angeordnet sind, die ausgeschwenkt bzw. ausgezogen bei ausgeschobenen Hubtischen (4) und angehobenen Plattformen (10) den Zwischenraum zwischen Bühne (3) und der dieser zugekehrten Seite der Hubtische (4) bzw. zwischen der der Bühne (3) abgekehrten Kante der Orchestergrube (1) und der dieser zugekehrten Seite der Hubtische (4) überbrükken und auf die Abdeckplatte (13) auflegbar sind.
  15. 15.) Abdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der Träger (12) senkrecht nach unten schwenkbare Stützen (14) angeordnet sind.
  16. 16.) Abdeckung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (14) mehrteilig (15,16,17) sind, wobei die einzelnen Stützen (14) die gleiche Längenteilung (15, 16,17) aufweisen.
  17. 17.) Abdeckung nach Anspruch 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ausschwenkbare, vorzugsweise ausziehbare Träger (12) auch an den Kopfenden der Hubtische (4) angeordnet sind.
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