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DE3034619C2 - Ecklager für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen o.dgl. - Google Patents

Ecklager für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen o.dgl.

Info

Publication number
DE3034619C2
DE3034619C2 DE19803034619 DE3034619A DE3034619C2 DE 3034619 C2 DE3034619 C2 DE 3034619C2 DE 19803034619 DE19803034619 DE 19803034619 DE 3034619 A DE3034619 A DE 3034619A DE 3034619 C2 DE3034619 C2 DE 3034619C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recess
bearing
adjusting screw
slot
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19803034619
Other languages
English (en)
Other versions
DE3034619A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Selve & Co Kg 5880 Luedenscheid De GmbH
Original Assignee
Ernst Selve & Co Kg 5880 Luedenscheid De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Selve & Co Kg 5880 Luedenscheid De GmbH filed Critical Ernst Selve & Co Kg 5880 Luedenscheid De GmbH
Priority to DE19803034619 priority Critical patent/DE3034619C2/de
Publication of DE3034619A1 publication Critical patent/DE3034619A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3034619C2 publication Critical patent/DE3034619C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5214Corner supports
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Ecklager für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. dgl. mit einem am Blendrahmen befestigbaren Lagerbock, der einen Anschlagabschnitt und zwei im Abstand voneinander parallel angeordnete Lagerwangen aufweist, mit einer runden Ausnehmung in jeder Lagerwange als Auflager für eine Stellschraube, die wenigstens in einer Ausnehmung axial unverschieblich gehalten ist, wobei der innere Rand der Ausnehmung in eine in die Oberkante der jeweiligen Lagerwange mündende Schlitzaussparung übergeht, und mit einem Gelenkzapfen, der auf der Stellschraube angeordnet ist, und der durch die Stellschraube quer zu seiner Achse verstellbar ist.
Ein solches Ecklager ist beispielsweise aus der DE-OS 01 583 bekannt. Die Stellschraube des bekannten Ecklagers ist lediglich — und nur einseitig — in eine schlitzförmige Ausnehmung einer Lagerwange des Lagerbocks von oben her lose eingelegt. Der Gelenkzapfen kann jederzeit ohne Widerstand zusammen mit der Stellschraube nach oben aus der Aufnahme in der Lagerwange herausgenommen werden. Zur axialen Lagesicherung der Stellschraube ist bei dem bekannten Ecklager ein Sicherungsring erforderlich. Geht dieser Ring verloren, ist eine Einstellung des Ecklager nicht mehr möelich.
Da das Gewicht des auf dem Gelenkzapfen ruhenden Tür- oder Fensterflügels durch Auflage seines Bockteils auf dem unteren horizontalen Abschnitt des Lagerbocks aufgefangen werden muß, muß dieser Abschnitt entsprechend stabil gestaltet sein. Es ist daher praktisch nur sinnvoll möglich, den gesamten Lagerbock als Druckgußteil auszubilden.
Ausgehend von einem Ecklager der durch die DE-OS 27 01 583 bekanntgewordenen Gattung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein solches Ecklager derart weiterzubilden, daß zum einen eine leichte Montage möglich ist und zum anderen die Stellschraube möglichst spielarm in den Lagerwangen gelagert ist
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die kleinste Spaltweite der Schlitzaussparung kleiner ist als der Nsnndurchmesser der Ausnehmung, daß die Stellschraube im Bereich ihrer beiden Enden je eine eine glatte zylindrische Umfangsfläche aufweisende Eindrehung aufweist, deren Durchmesser dem Nenndurchmesser der Ausnehmung unter Berücksichtigung eines Drehbewegungsspiels entspricht, daß jede Eindrehung einer Ausnehmung zugeordnet und in diese einrastbar ist, und daß der Lagerbock aus einem insbesondere aus Stahlblech gefertigten Stanzteil besteht
Die Erfindung macht damit ein vorteilhaftes Ecklager verfügbar, bei dem die Montage des Gewindezapfens lediglich dadurch ausführbar ist, daß er quer zu seiner Längsachse durch die Schlitzaussparung in die Ausnehmungen der Lagerwangen eingedrückt zu werden braucht und dort sodann ohne weiteres gehalten ist. Da die Stellschraube mit zwei Eindrehungen in den Ausnehmungen einüegt, ist ihre Axialbewegung verhindert, so daß kein zusätzliches Sicherungsglied wie z. B. ein Sicherungsring erforderlich ist. Aufgrund der Ausgestaltung der Ausnehmungen als obenseitig offene hinterschnittene Schlitzaussparungen läßt sich die Stellschraube in Richtung der auf sie einwirkenden Gewichtsbelastung von oben in das Lager einclipsen. Esjst zweckmäßig, wenn die Spaltweite der Schlitzaussparung so eng bemessen ist, daß eine Demontage nicht mehr möglich, jedenfalls von Unbefugten nicht ohne weiteres ausführbar ist.
Das Eckiager besteht aus einem preiswert und leicht herstellbaren Stanzteil aus insbesondere Stahlblech, der lediglich durch Eindrehungen in einer Normschraube herstellbaren Stellschraube und dem Lagerzapfen. Es ist daher besonders einfach gestaltet.
Ein vorteilhaftes weiteres Merkmal besteht darin, daß sich die Schlitzaussparung zur Oberkante der Lagerwange hin etwa keilförmig erweitert. Dadurch werden Einführungsschrägen ausgebildet, die die Eindruck-Montage des Gewindezapfens in die Lagerwangen des Lagerbocks in einfacher Weise begünstigen.
Zweckmäßig und mit Vorteil weisen die Umrißlinien der Ausnehmung und der in sie einmündenden Schlitzaussparung eine Schlüssellochkontur auf, wobei sich der Kreisbogen des inneren Randes der Ausnehmung über etwa 200° bis 220°, vorzugsweise 210°, erstreckt. Innerhalb dieser angegebenen Winkelbereiche ist die unbefugte Entnahme des Gewindezapfens von Laien praktisch nicht möglich, sondern nur unter Zuhilfenahme insbesondere maschineller Werkzeuge. Damit ist trotz der besonders einfachen Ausbildung der Kupplung des Gewindezapfens mit dem Lagerbock eine solide Verbindung jederzeit gewährleistet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Frontalansicht des Lagerbocks mit Gelenkzapfen und Gelenkbolzen in Explosionsdarstellung,
F i g. 2 einen Längsschnitt der Explosicasdarstellung nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Darstellung analog F i g. 1, jedoch mit den Einzelteilen in der Endmontagelage und F i g. 4 eine Seitenansicht der Anordnung nach F i g. 3.
Das Ecklager besteht aus drei Teilen, und zwar einem Lagerbock 10, einem Gelenkzapfen 11 und einer Stellschraube IZ Der Lagerbock 10 umfaßt einen im wesentlichen plattenförmigen Anschlagabschnitt 13 mit Durchbrüchen 14 zu seiner Schraubbefestigung am Blendrahmen eines Fensters, einer Tür od. dgl. Über einen Teil der vertikalen Länge des Anschlagabschnitts 13 erstrekken sich im Bereich beider Längskanten um ca. 90° abgewinkelte, zueinander parallele Lagerwangen 15 und 16, die mit dem Anschlagabschnitt 13 einteilig-stoffschlüssig ausgebildet sind. Jede Lagerwanjjs 15,16 enthält eine Ausnehmung 17. Die beiden Ausnehmungen 17 fluchten miteinander, sie sind koaxial mit der Achse 22 der montierten Stellschraube 12 angeordnet
Der innere Rand 18 der Ausnehmung 17 ist von einem Kreisbogen über etwa 210° Umfang begrenzt. Nach oben hin (die Zeichnungen veranschaulichen die korrekte Montagelage) geht die Berandung 18 in gerade Abschnitte 19 und 20 über, die zwischen sich eine Schlitzaussparung 35 bilden. Wie ersichtlich, ist die minimale Spaltweite kleiner als der Nenndurchmesser der ansonsten kreisförmigen Ausnehmung 17. Die ineinander übergehende Umrißlinien 19, 18 und 20 besitzen eine Schlüssellochkontur, da die die Schlitzaussparung 35 begrenzenden geraden Abschnitte 19 und 20 nach oben hin konvergieren, um das Hineindrücken der Stellschraube 12 quer zu seiner Längsachse 22 zu erleichtern.
Beim Ausführungsbeispiel weist die Stellschraube 12 einen mittleren Gewindeabschnitt 23 auf, dessen Länge in Richtung der Achse 22 geringfügig kleiner ist als das lichte Innenmaß zwischen den Lagerwangen 15 und 16. Jeweils nach außen hin schließt sich dem Gewindeabschnitt 23 eine Eindrehung 24,25 und dieser ein wiederum verdickter Endabschnitt 26,27 an. Die Eindrehungen 24 und 25 besitzen glatte, zylindrische Oberflächen 28, deren Durchmesser, lediglich unter Berücksichtigung eines Drehbewegungsspiels, dem Nenndurchmesser der kreisbogenförmigen Ausnehmung 17 angepaßt ist.
Beim Ausführungsbeispiel ist der eine verdickte Endabschnitt 26 als Gewindeabschnitt ausgebildet, so daß als Grundwerkstück für die Stellschraube 12 eine Normschraube verwendbar ist, in die lediglich die Eindrehung 24 einzubringen ist. Der andere verdickte Endabschnitt 27 ist dann der Schraubenkopf 30, der einen Querschlitz 29 in seiner Stirnfläche aufweist, und dessen Umrißkontur aus einem regelmäßigen Sechseck zur Schaffung von Schlüsselangriffsflächen besteht.
Der Gelenkzapfen 11, auf den der Fensterflügel mit einer entsprechend angepaßten Hülse aufgesetzt wird, weist einen glatten Auflagerabschnitt 31 auf, dem sich am unteren Ende ein Abschnitt 32 mit Innengewinde 33 anschließt. Mit dem Innengewinde 33 wirkt das Außengewinde 34 der Stellschraube 12 schraubverstellbar zusammen. Da die Stellschraube 12 axial unbeweglich in den Lagerwangen 15, 16 gehalten ist, wandert bei Verdrehen des Gewindezapfens 12 um seine Längsachse 22 der Gelenkzapfen 11 entlang der Längsachse 22. Damit ist eine einfache Fenster- oder Türflügelnachstellung im Bereich dieses Ecklagers möglich.
Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel können die Eindrehungen unmittelbar an beiden Enden der Stellschraube 12 angeordnet sein. Damit könnte auf die verdickten Endabschnitte 26 und 27 verzichtet werden. Es wäre dann auch ein im wesentlichen bündiger Einbau der Stellschraube 12 zwischen die Lagerwangen möglich, dergestalt, daß die freien Stirnflächen der Stellschraube nicht oder kaum über die nach außen weisenden Flächen der Lagerwangen 15 und 16 vorzustehen brauchten. In diesem Falle wäre ein in einer äußeren Stirnfläche der Stellschraube angeordneter Querschlitz oder Innensechskant zum Angriff eines Schraubenwerkzeugs zweckdienlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ecklager für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen od. dgl. mit einem am Blendrahmen befestigbaren Lagerbock, der einen Anschlagabschnitt und zwei im Abstand voneinander parallel angeordnete Lagerwangen aufweist, mit einer runden Ausnehmung in jeder Lagerwange als Auflager für eine Stellschraube, die wenigstens in einer Ausnehmung axial unverschieblich gehalten ist, wobei der innere Rand der Ausnehmung in eine in die Oberkante der jeweiligen Lagerwange mündende Schlitzaussparung übergeht, und mit einem Gelenkzapfen, der auf der Stellschraube angeordnet ist und der durch die Stellschraube quer zu seiner Achse verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste Spaltweite der Schlitzaussparung (35) kleiner ist als der Nenndurchmesser der Ausnehmung (17), daß die Stellschraube (12) im Bereich ihrer beiden Enden je eine eine glatte zylindrische Umfangsfläche (28) aufweisende Eindrehung (24) aufweist, deren Durchmesser dem Nenndurchmesser der Ausnehmung (17) unter Berücksichtigung eines Drehbewegungsspieles entspricht, daß jede Eindrehung (24) einer Ausnehmung (17) zugeordnet und in diese einrastbar ist, und daß der Lagerbock (10) aus einem insbesondere aus Stahlblech gefertigten Stanztei! besteht
2. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schlitzaussparung (35) zur Oberkante (21) der Lagerwange (15; 16) hin etwa keilförmig erweitert.
3. Ecklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrißlinien (18, 19, 20) der Ausnehmung (17) und der in sie einmündenden Schlitzaussparung (35) eine Schlüssellochkontur aufweisen, wobei sich der Kreisbogen des inneren Randes (18) der Ausnehmung (17) über etwa 200° bis 220°, vorzugsweise 210°, erstreckt
DE19803034619 1980-09-13 1980-09-13 Ecklager für Dreh-Kipp-Fenster, -Türen o.dgl. Expired DE3034619C2 (de)

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