DE303426C - - Google Patents
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- DE303426C DE303426C DENDAT303426D DE303426DA DE303426C DE 303426 C DE303426 C DE 303426C DE NDAT303426 D DENDAT303426 D DE NDAT303426D DE 303426D A DE303426D A DE 303426DA DE 303426 C DE303426 C DE 303426C
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- Germany
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- screw
- spindle
- anchor
- screw nut
- screw spindle
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D21/00—Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
- E21D21/008—Anchoring or tensioning means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 303426 KLASSE 5 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1913 ab. Längste Dauer: 24.Juli 1928.
Die Erfindung betrifft einen Anker, der im Bergwerksbetriebe zur Ausführung des Verfahrens
zum Abfangen und Sichern des Hangenden und der Stöße nach Patent 302909 verwendet werden soll, und zwar
überall da, wo, wie beim Hauptpatent; schnell ■ und sicher größere Zugkräfte auf das feste
Gebirge übertragen werden sollen. Es wird zu diesem Zweck ein Bohrloch in das Gestein
gestoßen und dann in dieses Loch der neue Anker hineingesteckt. Dieser besteht aus
einem Rohr, in dessen Innerem in bekannter Weise eine durch Abstandhalter und durch
eine Schraubenmutter geführte Schraubenspindel längsverschiebbar ist. und welches,
zwischen der Schraubenmutter und dem inneren Abstandhalter durch schräge Schnitte in
beliebiger Richtung zueinander in Keilstücke zerteilt ist, die sich beim Anziehen der
Schraubenspindel und Verringern der Entfernung zwischen der Schraubenmutter, und
dem inneren Abstandhalter gegen die Bohrlochwand pressen. .
In der Zeichnung ist der neue Anker in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen das eine Ausführurigs-. beispiel im Längsschnitt in losem und in befestigtem
Zustande.
Fig. 3 bis 5 zeigen in Ansicht und Längsschnitt drei andere Ausführungsformen.
Im Inneren des Rohres α ist durch die Abstandhalter
'm, η und-durch eine Schraubenmutter
k geführt eine Schraubenspindel g längs verschieblich. Zwischen der Schraubenmutter
k und dem inneren Abstandhaiter.j#
ist· das Rohr α mehrmals schräg in beliebiger Richtung durchgeschnitten, so daß
Keilstücke b, c, e, f entstehen, die mit ihren schrägen Flächen aufeinander aufliegen. An
dem äußeren Ende der Spindel g sitzt eine Öse i, durch die ein Dorn gesteckt werden
kann, um die Schraubenspindel g^ zu drehen.
Beim Drehen der Spindel g werden die Keilstücke b, c, e, f, die außen, um besser in
die Wand einzugreifen, mit Zähnen versehen sein können, gegeneinander verschoben und
gegen die Bohrlochwandung gedrückt, wie dies Fig. 2 erkennen läßt. Die Mutter k aber
kann sich infolge des schrägen Schnittes des Endstückes / nicht mitdrehen. Die Zahl der
Keilstücke kann beliebig sein; je größer ihre Zahl ist, um so größer ist die Pressung und.
die Zugkraft des Ankers. / ist eine Handhabe, die zum Gegenhalten beim Anspannen
des Ankers und zum: Herausziehen desselben
aus dem Bohrloch' dient.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 befindet sich die Schraubenmutter k am vorderen
Ende des Ankers, und es ist die Schraubenspindel am hinteren Ende mit einem
Bund m'. versehen, durch welchen beim Drehen der Schraubenspindel das Endstück /
vorgedrückt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 fin-
.5 det ein Spannen des Ankers nach vier Seiten
statt. Zu diesem Zweck ist auch der vordere Teil des Rohres α schräg durchschnitten, j edoch
sind diese schrägen Schnitter zu denen
des hinteren Rohrteiles um 900 versetzt. Infolgedessen findet beim Anziehen des Ankers
ein Festpressen der Keilstücke nach vier Richtungen statt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird der Anker nicht durch Drehen einer Schraubenspindel,
sondern durch Längsverschieben einer Spindel 0 durch einen Keil p angezogen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
' Anker zur Ausführung des Verfahrens zum Abfangen und Sichern des Hangenden und der Stöße im Bergbau nach dem Patent 302909, gekennzeichnet durch ein^Rohr (α), in dessen Innerem in bekannter Weise eine durch Abstandhalter (m und n) und durch eine Schraubenmutter (k) geführte Schraubenspindel (g) längsverschieblich ist und welches zwischen der Schraubenmutter (k) und Abstandhalter (ra) durch schräge Schnitte in beliebiger Richtung zueinander in Keilstücke (h, c, e, f) zerteilt ist, die sich beim Anziehen der Schraubenspindel (g) gegen die Bohrlochwand pressen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303426C true DE303426C (de) |
Family
ID=557139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303426D Active DE303426C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303426C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764943C (de) * | 1940-03-15 | 1953-07-27 | Eisenwerk Wanheim G M B H | Grubenstempel |
| DE920781C (de) * | 1951-08-12 | 1954-11-29 | Consolidation Bergbau Ag | Bohrlochanker fuer den Grubenausbau |
| US4257308A (en) * | 1978-01-20 | 1981-03-24 | Oernberg Stellan | Anchoring device for an opening, e.g. a tube end |
-
0
- DE DENDAT303426D patent/DE303426C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764943C (de) * | 1940-03-15 | 1953-07-27 | Eisenwerk Wanheim G M B H | Grubenstempel |
| DE920781C (de) * | 1951-08-12 | 1954-11-29 | Consolidation Bergbau Ag | Bohrlochanker fuer den Grubenausbau |
| US4257308A (en) * | 1978-01-20 | 1981-03-24 | Oernberg Stellan | Anchoring device for an opening, e.g. a tube end |
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