DE3033143C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft einen Frontscheibenspiegel für Kraftfahrzeuge od. dgl.
mit einem den Spiegel tragenden Spiegelarm, der an einer Tragplatte
durch federnde Rasten lösbar befestigt ist, wobei die Rastverbindung
nach Art eines Druckknopfverschlusses ausgebildet ist, dessen Mutter
teil die Tragplatte mit drei Federstäben bildet, die in Form eines gleich
seitigen Dreiecks angeordnet sind. Die Tragplatte ist innen an der
Frontscheibe des Fahrzeugs befestigt, z. B. auf diese aufgeklebt.
Diese sich bei gewaltsamem Stoß oder Schlag lösende Verbindung dient
dazu, Verletzungen bei Unfällen vorzubeugen, weil im allgemeinen sol
che Spiegel in Kopfhöhe befestigt sind. Bei der Befestigung an der
Frontscheibe wird die Gefahr von Verletzungen noch erhöht, wenn die
se splittert.
Aus der DE-PS 9 44 596 ist eine Ausführung bekannt, bei welcher der
Spiegelarm mit einem Fuß versehen und dieser Fuß mittels mehrerer
unter Federwirkung stehender Rastkugeln in einer Ausnehmung der
Tragplatte gehalten ist. Diese Ausführung ist fertigungstechnisch
aufwendig. Außerdem muß man beim Herstellen der Rastverbindung mit
dem Spiegelarm einen beträchtlichen Druck in Richtung auf die Trag
platte ausüben, der sich noch unkontrollierbar erhöhen kann, wenn
ungeschickt vorgegangen wird. Wegen der damit verbundenen Gefahr,
die Frontscheibe einzudrücken, ist die bekannte Ausführung am Dach
holmen bestimmt.
Ferner ist aus dem DE-GM 19 17 221 eine lösbare Befestigung des
Spiegelarmes eines Innenrückspiegels bekannt, die nach Art einer
Druckknopfverbindung ausgebildet ist, jedoch ist hier das Vaterteil
in Form eines geschlitzten und mit einer eingelegten Spreizfeder ver
sehenen Kugelkopfes und das Mutterteil in Form einer einfachen kreis
förmigen Öffnung ausgebildet. Dies bedingt eine Dicke der Tragplatte
mindestens gleich dem Durchmesser des Kugelkopfes, und dieser kann
nicht klein sein wegen der in ihn eingebauten Federung. Außerdem
muß auch hier beim Einsetzen des Spiegelarmes in die Tragplatte ein
Druck in Richtung auf diese (und damit gegen die Frontscheibe, wenn
der Spiegel an dieser befestigt würde) ausgeübt werden.
Aus der älteren Anmeldung gemäß der DE-OS 30 22 082 ist bereits ein Frontschei
benspiegel für Kraftfahrzeuge od. dgl. mit den Merkmalen des Oberbe
griffs des Anspruchs 1 bekannt. Dabei wird eine runde Grundplatte
mit hochragender umgebogener Kante an der Frontscheibe befestigt.
In der Grundplatte ist ein zu einem Dreieck gebogener Federdraht an
geordnet, der mit seinen Eckpunkten an der umgebogenen Kante bzw.
am Boden der Grundplatte anliegt. In dieses durch den Federdraht ge
bildete Dreieck wird ein aus drei Vorsprüngen gebildetes Dreieck, das
an einem Spiegelarm einstückig ausgebildet ist, eingeführt. Die Vor
sprünge weisen an der Außenseite Nuten oder Vertiefungen auf, in die
bei einer Drehung des Spiegelarmes der Federdraht eingreift. In der
Endstellung des Spiegelarmes relativ zur Grundplatte sollen sich die
Vorsprünge in der Mitte der Dreiecksseiten befinden, in der eine ma
ximale elastische Verformung des Federdrahtes erfolgt. Diese Befe
stigung des Frontscheibenspiegels hat jedoch den Nachteil, daß die
Montage des zu einem Dreieck gebogenen Federdrahtes relativ schwie
rig und nicht ohne Gefahr für die Person, die den Draht montiert,
ist, da der Federdraht bei der Montage herausspringen kann. Ein wei
terer Nachteil besteht darin, daß keine genaue Fixierung des Feder
drahtes in der Grundplatte gegeben ist. Bei der Montage des Spiegel
armes ist eine Verdrehung des Federdreieckes
möglich, da das aufgebrachte Drehmoment unter Umständen größer als
die Reibkraft zwischen Federdraht und Grundplatte sein kann. Außer
dem erfolgt durch die elastische Verformung des Federdrahtes eine
Verschiebung der Eckpunkte des Federdreiecks zur Mitte der Grundplat
te hin, so daß sich ein gewisses Spiel einstellen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Frontscheibenspie
gel der eingangs genannten Art die Rastverbindung zu vereinfachen und
derart auszubilden, daß kein Druck gegen die Frontscheibe ausgeübt wer
den muß, ohne im übrigen an Einstellmöglichkeit für den Spiegel und
an Schutz vor Verletzungen bei Unfällen einzubüßen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß das Vater
teil ein aus der Kontaktfläche des Spiegelarmfußes hervortretendes
sechsflächiges, unregelmäßiges Prisma ist, an dem drei jeweils um 120°
gegeneinander versetzte Flächen eine Schlüsselweite gleich der lichten
Weite zwischen den Federstäben und die drei anderen Flächen eine größere
Schlüsselweite haben und mit Hinterschneidungen versehen sind,
die die Federstäbe der Tragplatte bei eingesetztem Spiegelarmfuß aus
einanderdrängen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß mit den erfindungsgemäßen Abflachungen des Vaterteiles ein druck
freies Einsetzen des Spiegelarmes möglich ist, und zwar in einer be
stimmten Ausrichtung des Spiegelarmes mit Bezug auf die Tragplatte,
in der die Federstäbe des Mutterteiles parallel zu den Abflachungen
des Vaterteiles liegen. Der Spiegelarm muß dann lediglich nach dem
Einsetzen nach Art einer Renkverbindung in seine Grund- bzw. Gebrauchs
stellung geschwenkt werden, in der nunmehr die Teile durch die Druck
knopf-Rastverbindung zusammengehalten werden, die sich über Überlastung
löst. Mit der Dreieckanordnung der Federstäbe und den zugehörigen Hin
terschneidungen am prismenförmigen Vaterteil ist bei nicht nur punkt
förmiger, sondern linienförmiger Berührung an den drei um 120° gegeneinan
der versetzten Flächen die Grundstellung des Spiegelarmes nach seiner
Befestigung mit Bezug auf die Tragplatte genau bestimmt.
Die Tragplatte wird so auf die Frontscheibe aufgeklebt, daß zwei ihrer drei
Federstäbe einen nach unten zeigenden spitzen Winkel bilden.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 sind in
den Unteransprüchen beschrieben. In einer wegen ihrer kostengünstigen
Herstellung bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Tragplatte
nach Anspruch 2 in einen flachen Napf und einen darauf befestigten Ring
geteilt. Die Befestigung des Napfes an dem Ring erfolgt in einfacher
Weise durch drei am Ring um 120° versetzt, einstückig ausgebildete Vorsprün
ge oder Nieten, die in entsprechend angeordnete Bohrungen am Napf un
ter Kraftaufwendung eingepaßt werden. Durch die formschlüssige Befe
stigung ist eine Verdrehung des Ringes gegenüber dem Napf nicht möglich.
Bei Ausgestaltung des Frontscheibenspiegels nach Anspruch 3 wird eine
einfache Montage der Federstäbe erreicht. Darüber hinaus ist es vorteil
haft, daß die Federstäbe durch die formschlüssige Anordnung in ihrer
Lage genau fixiert sind, so daß bei sachgemäßer Anbringung der Tragplat
te der Spiegelarm ohne eine weitere Verstellung richtig positioniert
werden kann. Aufgrund der einfachen Form des Ringes ist eine preisgün
stige Herstellung als Guß- oder Spritzteil möglich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Frontscheibenspiegels
mit Tragplatte, z. T. im Schnitt,
Fig. 2 die Tragplatte des Spiegels in der Rückansicht
und im Querschnitt längs der Linie II-II, und
Fig. 3a, b die beiden Teile der Tragplatte in Drauf
sicht und Querschnitt längs eines Durchmes
sers und
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Spiegelfuß.
In der Seitenansicht der Fig. 1 ist das Spiegelgehäuse
mit 1, der Spiegelarm mit 2 und seine Tragplatte mit 3
bezeichnet.
Fig. 2 und 3 zeigen die Ausbildung der Tragplatte 3. In
einen Ring 4 (Fig. 3b) sind Ausnehmungen 4.1 ausgeformt, die
die Enden der Federstäbe 5 aufnehmen; der obere der drei
Federstäbe ist gemäß Fig. 3b eingelegt. Eine ringförmige
Vertiefung oder Ausdrehung 4.4 im Ring 4 von einer Tiefe
gleich dem Durchmesser der Federstäbe 5 gibt diesen die
nötige Bewegungsfreiheit. - Mit dem Ring 4 ist ein fla
cher Napf 6 (Fig. 3a) mittels dreier Nieten 4.2 vernietet.
Zwischen Ring 4 und Napf 6 sind also die Federstäbe 5
unverlierbar, aber beweglich gehalten. Die Unterseite 6.1
des Napfes bildet die Kontaktfläche zur Frontscheibe, die
Oberseite 4.3 des Ringes die Kontaktfläche zur Kontakt
fläche des Spiegelarmfußes 2.
Fig. 4 zeigt in der Draufsicht die Formgebung des sechs
flächigen Prismas 7, das dem Spiegelarmfuß 2 angeformt
oder angesetzt sein kann (Fig. 1). Das Prisma hat drei
glatte Flächen 7.1, deren Schlüsselweite gleich oder et
was kleiner als die lichte Weite zwischen den Federstäben
5 ist, so daß es mit diesen zwischen die Federstäbe ein
geführt werden kann, ohne Widerstand zu finden. Die an
deren drei Flächen 7.2 stehen etwas weiter nach außen und
weisen lineare Hinterschneidungen oder Nuten 7.3 auf.
Die Tragplatte 3 wird mit der Frontscheibe durch ein
bekanntes Klebeverfahren verklebt. Hierbei müssen zwei der
drei Federstäbe 5 einen nach unten zeigenden spitzen Winkel
bilden. Beim späteren Befestigen des Spiegelarmes 2 an
der Tragplatte 3 wird dieser in einer um etwa 60° nach
links oder rechts gegen die Senkrechte geneigten Lage mit
dem Prisma 7 seines Fußes in die Tragplatte hineingescho
ben, wobei deren Federstäbe 5 praktisch keinen Widerstand
leisten. Beim Drehen des Spiegelarmes 2 in die Gebrauchs
stellung um etwa 60° werden die Federstäbe 5, die die drei
Hinterschneidungen 7.3 des Prismas 7 hintergreifen, aus
einandergedrückt, wodurch die nötige Anpreßkraft erzeugt
wird. Der Linienkontakt zwischen Federstäben 5 und Hin
terschneidungen 7.3 an drei um 120° versetzten Flächen si
chert zugleich die Ausrichtung des Spiegelarmes in seiner
etwa vertikalen Gebrauchslage.
Bei einem harten Druck oder Schlag auf das Spiegelgehäuse
1 wird der Spiegelarm 2 aus seiner Druckknopfverbindung
mit der Tragplatte 3 ausgeknöpft, indem durch die Hebel
wirkung die Federstäbe 5 von dem Prisma 7 auseinanderge
drückt werden, bis sie über diesen springen und damit den
Spiegelarmfuß freigeben. - Der Spiegel kann ohne weiteres
wieder montiert werden. Man erkennt, daß durch die Gestal
tung der Rastverbindung nach dem an sich bekannten Druck
knopfprinzip in Kombination mit dem an sich ebenfalls be
kannten Renkprinzip bei der Montage keine Kraft auf die
Glasscheibe einwirkt. Ebenso bleiben die Kräfte, die beim
Ausknöpfen auftreten, weit unter der Belastungsgrenze der
Glasscheibe.
Claims (3)
1. Frontscheibenspiegel für Kraftfahrzeuge od. dgl. mit einem den
Spiegel tragenden Spiegelarm, der an einer Tragplatte durch
federnde Rasten lösbar befestigt ist, wobei die Rastverbin
dung nach Art eines Druckknopfverschlusses ausgebildet ist,
dessen Mutterteil die Tragplatte mit drei Federstäben bildet,
die in Form eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Vaterteil ein aus der Kon
taktfläche des Spiegelarmfußes (2) hervortretendes, sechsflä
chiges, unregelmäßiges Prisma (7) ist, an dem drei jeweils
um 120° gegeneinander versetzte Flächen (7.1) eine Schlüssel
weite gleich der lichten Weite zwischen den Federstäben (5)
und die drei anderen Flächen (7.2) eine größere Schlüsselweite
haben und mit Hinterschneidungen (7.3) versehen sind, die die
Federstäbe (5) der Tragplatte (3) bei eingesetztem Spiegelarm
fuß (2) auseinanderdrängen.
2. Frontscheibenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Federstäbe (5) zwischen dem Rande
eines flachen Napfes (6), der das Unterteil der Trag
platte (3) und mit seiner Unterseite (6.1) die Kon
taktfläche zur Frontscheibe bildet, und einem auf
dessen Rand aufgesetzten, um die Dicke der Federstäbe
(5) ausgedrehten Ring (4) gehalten sind, dessen Ober
seite (4.3) die Kontaktfläche zum Spiegelarmfuß (2)
bildet.
3. Frontscheibenspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Rande des Ringes (4) Ausnehmun
gen (4.1) ausgebildet sind, in die die Federstäbe (5)
mit ihren Enden eingelegt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19803033143 DE3033143A1 (de) | 1980-09-03 | 1980-09-03 | Frontscheibenspiegel fuer kraftfahrzeuge o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19803033143 DE3033143A1 (de) | 1980-09-03 | 1980-09-03 | Frontscheibenspiegel fuer kraftfahrzeuge o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3033143A1 DE3033143A1 (de) | 1982-04-08 |
| DE3033143C2 true DE3033143C2 (de) | 1987-10-29 |
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ID=6111036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803033143 Granted DE3033143A1 (de) | 1980-09-03 | 1980-09-03 | Frontscheibenspiegel fuer kraftfahrzeuge o.dgl. |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3033143A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3801759A1 (de) * | 1988-01-22 | 1989-08-03 | Reitter & Schefenacker Kg | Kraftfahrzeug-innenrueckblickspiegel |
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- 1980-09-03 DE DE19803033143 patent/DE3033143A1/de active Granted
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Also Published As
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