DE3032886A1 - Festkoerper-farb-bildabtastanordnung - Google Patents
Festkoerper-farb-bildabtastanordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung, die Ladungstransportbauelementie
(charge transfer devices, CTD) verwendet.
Solche CTD Bildabtastanordnungen kann man aufteilen in solche, die einen Flächenbildsensor aus Ladungstransportelementen
veiwenden, bei denen die jeweiligen Rot-, Blau-, Grün- und Luminanzsignale aus
den Ausgangssignalen des Flächenbildsensors abgeleitet werden, in solche, die zwei solche Flächenbildsensoren
verwenden/ bei denen dag jeweilige Grün« und Luminana-
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signal von einem der Flächensensoren abgeleitet . wird, und in solche, die drei Flächenbildsensoren
verwenden,' bei denen jeweils das Rot-, Blau- und
Grünsignal von einem der Flächensensoren abgeleitet . 5 wird und das Luminanzsignal aus diesen Rot-, Blau-
und Grünsignalen hergestellt wird. Unter diesen ist die Bildabtastanordnung mit einem Flächenbildsensor
besser durch die kleine Größe des Gesamtapparates, durch bessere Auflösung und geringe Farbaberration.
Ein Beispiel eines Festkörperflächenbildsensors ist in folgender Weise aufgebaut. Ein Mosaik von
Farbfiltern ist auf einem Flächenbildsensor ausgebildet,
in dem eine Vielzahl von lichtempfindlichen EIementen
in einer zweidime.nsionalen Matrix angeordnet sind. Dieser Mosaikfilter hat eine sogenannte Bayer-Geometrie,
wie sie in der US-PS 3 971 065 « DE-OS 26 08 998 vorgeschlagen wird, und wendet Filterelemente
der gleichen Farbkomponente jeweils auf zwei vertikal nebeneinanderliege/nde lichtempfindliche
Elemente an, um eine Zwischenzeilenabtastung (interlacing) zum Verbessern der Auflösung des Fernsehbildes
zu ermöglichen, und mit Rücksicht auf die
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/a·
Farbkomponenten der jeweiligen Filterelemente. Grüne Filterelemente sind alternierend in horizontaler und
vertikaler Richtung angeordnet, d.h. in einem Schachbrettmuster, und in den Zwischenräumen zwischen diesen
Grünfilterelementen sind in vertikaler Richtung alternierend rote Filterelemente und blaue Filterelemente
angeordnet. Um einen Zwischenzeilenabtastung zu erreichen, wird der Flächenbildsensor direkt und über
eine 1H-Verzögerungsleitung an einen Grünsignalmeßschaltkreis angelegt, in dem ein grünes Breitbandsignal
gemessen bzw. detektiert wird. Ein schmalbandiges Grünsignal (d.h. die niederfrequenten Komponenten des
Breitbandgrünsignales) wird erhalten durch Durchführen des Breitbandgrünsignals durch einen Tiefpaßfilter,
und nach Durchführen des Breitbandgrünsignales durch
eine Verzögerungsleitung mit geeigneter Verzögerungεν
zeit wird die Differenz zwischen dem verzögerten Breitbandgrünsignal
und dem Schmalbandgrünsignal erzeugt, um eine Hochfrequenzgrünsignal zu erhalten, das eine
hochfrequente Komponente des Luminanzsignales bildet. Zusätzlich wird das Ausgangssignal des Flächenbildsensors
direkt an einen Rot/Blau-Detektorschaltkreis angelegt, um ein Rot- bzw. Blausignal zu erhalten,
und ferner wird das Ausgangssignal der 1H-Verzögerungs-
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leitung wird an einen Blau/Rot-Signaldetektorschaltkreis angelegt, um ein Blau- oder Rotsignal
zu bekommen· Da das Rotsignal und dae Blausignal abwechselnd für aufeinanderfolgende horizontale
Abtastzeilen am Ausgang dieser Rot/Blau-Signaldetektorschaltkreise und Blau/Rot-Signaldetektorschaltkreise
auftritt/ werden diese Ausgangssignale in aufeinanderfolgende Rot- und Blausignale umgewandelt.
Die jeweiligen aufeinanderfolgenden Rot- und Blausignale werden jeweils durch Tiefpaßfilter geführt,
um sie an einen Parbkodierer anzulegen. Im Farbkodierer wird ein zusammengesetztes Farbsignal aus dem hochfrequenten
Grünsignal, dem schmalbandigen Grünsignal, dem Rotsignal und dem Blausignal hergestellt.
Im oben beschriebenen Festkörper-Farb-Bildabtastsystem
wird das Grünsignal erhalten durch Zusammensetzen der Ausgangssignale von lichtempfindlichen Elementen
in zwei vertikal beieinanderliegenden Abtastzeilen
und die Lichtempfindlichkeit des menschlichen Körpers für Grünlicht ist groß, wie aus der Tatsache
zu ersehenist, daß das Grünsignal als Luminanzsignal verwendet werden kann. Das oben beschriebene herkömm-
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ORIGINAL INSPECTED
Α.
liehe System hat deshalb den Nachteil/ daß die Auflösung
in vertikaler Richtung nach wie vor schlecht ist.
Dor Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung mit einem Festkörperflächenbildsensor
zu schaffen, die ein Bild mit hoher Auflösung und frei von Farbaberration reproduzieren
kann.
Erfindungsgemäß sind die Sensorelemente oder lichtempfindlichen Elemente des Festkörperflächenbildsensors
Farbfilterelementen zugeordnet, die drei . Spektralempfindlichkeitskennlinien in einem solchen
Verhältnis aufweisen, daß ein Filterelement jeweils eine Spektralempfindlichkeitskennlinie aufweist.
Die erste der Spektralempfindlichkeitskennlinien soll eine hohe optische Auflösung haben, wie z.B. die Spektralempfindlichkeitskennlinie
die zu Grünlicht gehört oder zu Licht, das eine Luminanzcharakteristik hat, während die zweite und dritte Spektralempfindlichkeitskennlinie
keine große Auflösung haben müssen, wie z.B. die für Rotlicht oder Blaulicht. Im folgenden soll
aus Gründen der Vereinfachung die Beschreibung auf der Basis von grünliehtempfindlichen Sensorelementen,
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rotlichtempfindlichen Sensorelementen bzw. blaulichtempfindlichen Sensorelementen durchgeführt werden.
Die Spektralkennlinien sollen aber nicht auf dieses Beispiel beschränkt sein, sondern es ist leicht zu
.5 verstehen, daß die gleichen Wirkungen erzielt werden können, wenn die erste Spektralkennlinie im sichtbaren
Lichtbereich flach ist,· d.h. dem weißen Licht entspricht, und die zweite und dritte Spektralkennlinie
gelbem Licht bzw. zyanfarbenem Licht entspricht.
Die Grünsensoren sind in jeder Horizontalzeile an jeder zweiten Sensorstelle und in jeder Vertikalspalte
an jeder zweiten Stelle angeordnet, d.h. im Schachbrettmuster, und die restlichen Sensorelemente j
sind so angeordnet, daß die Zwischenräume zwischen [ den Grünsensoren zeilenweise abwechselnd von Rotsensoren
und Blausensoren ausgefüllt werden. Ein schmal- j bandiges Grünsignal wird von einer ersten Detektorschaltung
abgeleitet, um das Signal, das den Grünsen- ■
soren entspricht, im Ausgangssignal der Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung
zu messen.Zusätzlich werden nicht intermittierende schmalbandige Rot- und Blausiqnale
durch in aufeinanderfolgenden Zeiträumen von ! 1H alternierendes Umschalten der Ausgangssignale |
zweier Detektorschaltkreise abgeleitet, die aus einem
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zweiten Detektorschaltkreis zum Messen eines Signales von einem nicht Grün messenden Sensor (ein Signal in dem
Rot- und Blausignale alternierend in Abständen von 1H
umgeschaltet werden) im Ausgangssignal des Flächenbildsensors, und einem dritten Detektorschaltkreis zum
Messen eines Signales von einem nicht grünempfindlichen Sensor (ein Signal in dem sich Blau- und Rotsignal in
Zeitabständen von 1H abwechseln) in einem Signal, das durch Verzögern des Ausgangssignals des Bildsensors
um 1H erzeugt wird. Ferner wird ein breitbandiges Grünsignal abgetrennt durch Messen eines Grünsensorsignals
abwechselnd in- Ausgangssignal des Bildsensors und im um 1H verzögerten Ausgangssignals in fortschreitenden
Bildsensorpositionen. Ein Signal, das hergestellt wird durch Subtraktion des oben erwähnten schmalbandigen
Grünsignals vom breitbandigen Grünsignal, wird als hochfrequente Komponente eines Luminanzsignales verwendet.
Die hochfrequente Komponente wird in einem Farbkodierer mit der oben beschriebenen niederfrequenten Komponente
des Luminanzsignales gemischt, die aus den oben genannten schmalbandigen drei Prinärfärbensignalen zusammengesetzt
wurde, und dadurch wird ein breitbandiges Luminanzsignal hergestellt. Beim Herstellen des breitbandigen Luminanzsignales
ist es vorteilhaft, den Pegel der hochfrequenten Komponente des Luminanzsignales höher zu
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wählen als den Pegel der niederfrequenten Komponente.
Dank dem oben beschriebenen Aufbau wird bezüglich der Horizontalauflösung die Anzahl der Grünsensoren,
die während der horizontalen Abtastzeit abgetastet werden, virtuell erhöht auf die Anzahl der Sensorelemente
in einer horizontalen Zeile der Bildabtastanordnung durch Benutzung des 1H verzögerten Signals, und bezüglich
der vertikalen Auflösung kann theoretisch die obere Grenzauflösung bis auf die Anzahl der Abtastzeilen ver-
- bessert werden, da das 1H verzögerte Signal nicht zum
Erzeugen des schmalbandigen Grünsignals verwendet wird. Demgegenüber haben das Rot- und das Blausignal
Farbabweichungen im Vergleich zum Grünsignal, da das verzögerte und das unverzögerte Signal abwechselnd in
aufeinanderfolgenden Abtastzeiträumen umgeschaltet werden,um ein aufeinanderfolgendes Signal zu liefern.
Da aber sowohl das rote als auch das blaue Bild keine große Auflösung haben müssen, hat diese Farbabweichung
koine Bedeutung mit Blick auf die Lichtempfindlichkeit des menschlichen Körpers.
Erfindungsgemäß kann eine Bildabbildung mit großer Auflösung in der oben beschriebenen Weise erreicht werden,
und ferner ist der Vorteil geschaffen, daß durch
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Auswahl des Pegels oer hochfrequenten Komponente
des Luminanzsignales höher als den der niederfrequenten
Komponente ein Kontursignal dem Bildsignal für die Horizontalrichtung beigefügt werden kann,
das eine Differentialrechnung zweiter Ordnung durchführt, und gleichzeitig kann ein Kontursignal für
die vertikale Richtung dem Bildsignal hinzugefügt warden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Teildraufsicht zum Zeigen der Beziehung
zwischen dem Bildsensor und den Farbfiltern;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer herkömmlichen Festkörper-Farb-Bildabfeastordnung;
Fig. 3(a) Blockschaltbilder einer ersten erfindungsge-
und 3 (b)
mäßen Ausführungsform;
Fig. 4(a), Diagramme zur Erläuterung der Frequenzbänder
Fig. 4(b)
und 4(c) der jeweiligen Signale in der ersten erfin-
dungsgemäßen Ausführungsform;
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Pig. 5(a) Signalverläufe der verschiedenen Signale bis 5(e)
für ein Schwarz-Weiß-Bildmuster, das
schwarz-weiß Sprünge nur in vertikaler
Richtung hat, wie es durch die erste erfindungsgemäße Ausführungsform abgebildet wird;
Richtung hat, wie es durch die erste erfindungsgemäße Ausführungsform abgebildet wird;
Fig. 6(a) Signalverläufe entsprechend 5(a) bis 5(e) bis 6 Ce)
für ein anderes Schwärζ-Weiß-Muster;
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Variante eines Farbkodierers und seiner peripheren Schalt-
kreise in einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform;
Fig. 8 ein Blockschaltbild einer anderen Variante des Farbkodierers;
Fig. 9 ein Blockschaltbild einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform;
Fig. 10 ein Blockschaltbild einer dritten Ausführungs form;
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Pig. 11(a) Signalverläufe entsprechend Fig.5,
bis 11(f)
wie sie durch die dritte erfindungsgemäße Ausführungsform abgetastet werden;
Fig. 12 (a) Signalverläufe entsprechend Fig. 11 bis 12(f)
für ein weiteres Schwarz-Weiß-Muster;
Fig. 13 ein Blockschaltbild eines Beispiels eines
Farbkodierers und seiner peripheren Schaltkreise in der dritten erfindungsgemäßen
Ausführungsform;
Fig. 14 ein Blockschaltbild eines weiteren Beispiels
eines Farbkodierers in der dritten erfindungsgeraäßen
Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Teilansicht eines Flächenbildsensors und eines Farbfiltermosaiks, die miteinander
fluchtend angeordnet sind. Die jeweiligen Filterelemen-te, die den Farbfilter bilden/ sind so angeordnet/ daß
jedes Filterelement ein lichtempfindliches Element 2 in Zeilenrichtung und zwei lichtempfindliche Elemente
in Spaltenrichtung überdecken kann. Solch eine Matrix
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wird verwendet, da in den Standardfernsehsystemen die Zwischenzeilenabtastung verwendet wird und folglich
es nötig ist, alternierende Bildelemente in jeder vertikalen Spalte beim Abtasten eines Feldes auszulesen.
In Fig. 1 bezeichnet Bezugszeichen 1 den Flächenbildsensor,
2 die Sensorelemente, 3 das Filtermosaik, 4 ein gründurchlässiges Filterelement, 5 ein
rotdurchlässiges Filterelement und 6 ein blaudurchlässiges
Filterelement. Jeweils zwei vertikal nebeneinanderliegende Sensorelemente 2 sind zusammengefaßt
und die Grünfilter 4 sind auf abwechselnden Paaren von Sensorelementen angeordnet sowohl in horizontaler wie
auch in vertikaler Richtung. Die Rotfilterelemente 5 und Blaufilterelemente 6 sind auf den zwischen den Grünfilterelementen
4 angeordneten Sensorelementen plaziert und die Rotfilterelemente 5 bzw. Blaufilterelemente 6
sind auf jeweils abwechselnden horizontalen Reihen von Sensorelementpaaren 2 angeordnet.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer herkömmliehen
Farbbildabtastanordnung, bei der drei Primärfarbsignale aus dem Ausgangssignal eines Flächenbildsensors
11 abgespalten werden, der eine Filtermatrix gemäß Fig. 1 aufweist, und in der ein zusammengesetztes
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Farbfernsehsignal aus diesen drei Primärfarbsignalen zusammengesetzt wird. In Fig. 2 wird das Ausgangssignal
des Sensors 11 einer ^-Verzögerungsleitung 12
zugeführt (1H- = eine Horizontalabtastperiode), und in einem Grünsignaldetektorschaltkreis 13 wird ein breitbandiges
Grünsignal aus dem Ausgangssignal der Verzögerungsleitung 12 und dem Ausgangssignal des Sensors 11
hergestellt. Dann wird das breitbandige Grünsignal in ein kontinuierliches Videosignal umgewandelt durch
einen Tiefpaßfilter 14, der eine Abschneidefrequenz gleich der Nyquist-Frequenz hat. Auf der anderen Seite
wird das Ausgangssignal des Sensors 11 an den Detektorschaltkreis
20 zum Messen eines Nichfc-Grünsignals (Rotüder
Blausignal) angelegt und gleichzeitig das Ausgangssignal der Verzögerungsleitung 12 an einen zweiten Detektorschaltkreis
21 zum Messen eines Nicht-Grünsignals (eines Blau- oder Rotsignals) angelegt. Wie leicht aus
der Matrix von Filterelementen in Fig. 1 zu sehen ist, ist, wenn eines der Ausgangssignale der Detektorschaltkroise
20 und 21 ein Rotsignal ist, das andere Ausgangsijignal ein Blausignal und umgekehrt. Folglich wird durch
alternierendes Umschalten dieser Ausgangssignale in aufeinanderfolgenden Horizontalabtastperioden durch Umschalter
22a und 22b das Ausgangssignal des Schalters 22a immer
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zu einem Rotsignal gemacht , während das Ausgangssignal des Schalters 22b immer ein Blausignal ist.
Diese Rot- und Blausignale werden jeweils durch Tiefpaßfilter 23 und 24 geführt und dann in einen Farbkodierer
27 über die Korrekturverstärker 25 bzw. 26 geführt, die eine Gammakorrektureinheit, ein Weißamplitudensieb,
ein Schwarzamplitudensieb usw. enthalten. Andererseits wird das Ausgangssignal des oben
beschriebenen Tiefpaßfilters 14 zu einer Verzögerungsleitung
15 geführt und einem Tiefpaßfilter 18. Der Tiefpaßfilter 18 hat die gleiche Kennlinie wie die
Tiefpaßfilter 23 und 24 und die Verzögerungsleitung 15 hat die gleiche Verzögerungszeit wie der Tiefpaßfilter
18, so daß eine Subtraktion bei gleicher Phase im Subtrahierwerk 16 durchgeführt werden kann. Ein schmalbandiges
Grünsignal am Ausgang des Tiefpaßfilters 18 wird über den Körrekturverstärker 19 zum Farbkodierer
27 geführt, während das Ausgangssignal des Subtrahierwerkes 16 im Verstärker 17 bis zu einem geeigneten
Pegel verstärkt wird zu einem hochfrequenten Grünsignal und dann in den Farbkodierer 27 gebracht wird. Aus dem
schmalbandigen Rot-, Grün- und Blausignal, die in den Farbkodierer 27 eingebracht werden, wird ein schmalbandiges
Luminanζsignal und zwei Arten von Farbdifferenz-
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Signalen zusammengesetzt, das hochfrequente Grünsignal
wird als hochfrequentes Luminanzsignal verwendet und aus diesen Signalen kann ein breitbaridiges
zusammengesetztes Farbfernsehsignal im Farbkodierer 27 zusammengesetzt werden und von der Ausgangsklemme 28
weitergeführt werden.
In der herkömmlichen Anordnung von Fig. 2 ist das Grünsignal ein Signal, das aus einem verzögerten
Ausgängssignal des Bildsensors und einem unverzögerten Ausgangssignal des Bildsensors 11 gebildet wird, d.h.
aus den Ausgangssignalen von zwei verschiedenen Sensor-,
elementen 2, die in vertikaler Richtung verschoben sind. Demgegenüber benutzen das Rot- bzw. Blausignal identische
Signale in zwei aufeinanderfolgenden horizontalen Abtastperioden, da sie alternierend von verschiedenen
Detektorschaltkreisen 20 oder 21 in aufeinanderfolgenden
horizontalen Abtastperioden ausgegeben werden. Folglich ist die Auflösung in vertikaler Richtung auf weniger als
die Hälfte der Anzahl der effektiven Abtastzeilen herabgesenkt, was der höchsten erreichbaren Auflösung ent-.
spricht.
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In den Fig. 3(a) und 3(b) wird eine erste erfindungsgemäße
Ausführungsform beschrieben. Gleiche : Komponenten haben dabei gleiche Bezugszeichen wie
in Fig. 2.
.5 . Das Ausgangssignal vom Ausgang eines Flächenbildsensörs
11 wird in einen ersten Grünsignaldetektorschaltkreis
1 3, einen zweiten Grünsignaldetektorschaltkreis 29 und einen Rot/Blau-Signaldetektörschaltkreis 20 eingegeben*
Auf der anderen Seite wird das Ausgangssignal des: "Sensors 11 ferner über eine 1H-Verzögerungslei~
. tung 1.2 an den ersten Grünsignaldetektorschaltkreis 13 : und einen Blau/Rot-Signaldetektorschaltkreis 21 gelegt.
Im ersten Grünsignaldetektorschaltkreis 13 wird das Ausgangssignal des Sensors 11, das durch die Verzögerungsleitung
12 gelaufen ist, und das gleiche Ausgangssignal·, das direkt zugeführt wird, abwechselnd umge-
t schaltet in den aufeinanderfolgenden Bildelementperioden
für aufeinanderfolgende Bildelemente die in jeder ho- f rizontalen Abtastzeile angeordnet sind, um ein aufeinanderfolgendes
Grünsignal abzuleiten. Im zweiten Grün-
" ■·■■'":■ " ' . ■ i
Signaldetektorschaltkreis 29 wird ein Ausgangssignal ;
von den Sensorelementen 2, die zu den Grünfilterele- ,
. ■ ι
menten 4 gehören, abgeleitet, während im Rot/Blau- \
signaldetektorschaltkreis 20 und im Blau/Rot-Signal- ;
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Si»
• *#■* ·
detektorschaltkreis 21 jeweils ein Ausgangssignal von den Sensorelementen 2, die zwischen den Grünfiltereo-ementen
4 angeordnet sind und mit Rot- oder Blaufilterelementen 5 oder 6 zusammengehören, abgeleitet
wird.
Aus dem Ausgangssignal des ersten Grünsignaldetektorschaltkreises
13 wird ein breitbandiges Grünsignal Gw über den Tiefpaßfilter 14 und den Verzögerungsschaltkreis
15 gebildet. Aus dem Ausgangssignal des zweiten Grünsignaldetektorschaltkreises 29 wird
ein schmalbandiges Grünsignal Gn ( entsprechend dem
tiefer frequenten Teil des breitbandigen Grünsignals Gw) über den Tiefpaßfilter 18 erzeugt. Das breitbandige
Grünsignal Gw und das schmalbandige Grünsignal G
werden durch den Verzögerungsschaltkreis 15 phasenangepaßt, im Subtrahierwerk 16 wird eine Differenz zwischen
den Signalen G und G hergestellt und ein hochfrequentes
Grünsignal G„ wird durch Verstärkung der Differenz auf einen angemessenen Pegel im Verstärker
17 hergestellt. Dieses hochfrequente Grünsignal G ' wird an den Farbkodierer 27 ausgegeben. Das schmalbandige
Grünsignal Gn wird im Korrekturverstärker 19
einer Gammakorrektur, einem Weißclippen, Schwarzclippen usw. unterworfen und dann in den Farbkodierer 27 eingespeist.
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•a»·
Vom Rot/Blau-S.ignaldetektorschaltkreis 20
wird alternierend ein Rot- und ein Blausignal in aufeinanderfolgenden horizontalen Abtastperioden
ausgegeben und vom Blau/Rot-Signaldetektorschaltkreis
21 wird alternierend für aufeinanderfolgende Horizontalabtastperioden ein Blau- und ein Rotsignal
ausgegeben. Diese Ausgangssignale werden alternierend für aufeinanderfolgende Horizontalabtastperioden
durch die Schalter 22a und 22b umgeschaltet, um die jeweiligen aufeinanderfolgenden Signale zu liefern,
die aus einer Reihe von Signalen der gleichen Farbkomponente bestehen, und diese aufeinanderfolgenden
Signale werden jeweils durch Tiefpaßfilter 23 und geführt, um ein Rotsignäl R und ein Blausignal B
zu produzieren. Diese Rotsignale R und Blausignale B werden einer Gammakorrektur, einem Whiteclipping,
Blackclipping usw. in den Korrekturverstärkern 25 bzw. 26 unterworfen und daraufhin in den Farbkodierer
27 eingegeben.
Im Farbkodierer 27 wird, wie in Fig. 3(b) gezeigt, ein schmalbandiges Luminanzsignal Y„ durch
einen Matrixschaltkreis 51 zusammengesetzt aus dem schmalbandigen Grünsignal G„, dem Rotsignal R und
dem Blausignal B, die aus den Korrekturverstärkern 19,
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25 bzw. 26 geliefert werden, und dieses schmalbandige Luminanzsignal Yn und das hochfrequente
Grünsignal G vom Verstärker 17 werden in der Mischstufe 57 gemischt, um ein breitbandiges Luminanzsignal
Y zusammenzusetzen. Das Rotsignal R wird zusammen mit dem schmalbandigen Luminanzsignal
Yn dem R-Y Modulator 52 zugeführt, um ein
Hilfsträgersignal von der Klemme 53 mit dem Rotfarbdifferenzsignal
R-Yn zu modulieren. Das Blausignal B
wird dem B-Y Modulator 54 gemeinsam mit dem schmalbandigen Luminanzsignal Yn zugeführt, um ein Hilfsträgersignal
von der Klemme 55 mit dem Blaufarbendifferenzsignal B-Yn zu modulieren. Die Ausgangssignale
des R-Y Modulators 52 und des B-Y Modulators werden durch die Mischstufe 56 gemischt, um ein Chrominanzsignal
zu bilden, und daraufhin wird das Chrominanzsignal mit dem breitbandigen Luminanzsignal Y
durch die Mischstufe 58 gemischt, um ein zusammengesetztes Farbfernsehsignal an einer Ausgangsklemme
abzuleiten.
Mit anderen Worten sind bei der erfindungsgemäßen
Bildabtastanordnung gemäß Fig. 3(a) und 3(b)
die breitbandigen Grünsignale G.. und das schmalbandige
Rotsignal R und schmalbandige Blausignal B genau
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identisch denen bei der herkömmlichen Bildabtastanordnung gemäß Fig. 2. Der einzige Unterschied
besteht im Schritt der Zusammensetzung des schmalbandigen Grünsignals Gn. Gemäß der Anordnung von
Fig. 3(a) und 3(b) wird das schmalbandige Grünsignal in einer horizontalen Abtastperiode dadurch erhalten,
daß nur das Ausgangssignal der Grünsensorelemente der entspechenden horizontalen Zeile des
Sensors 11 durch den Grünsignaldetektorschaltkreis gemessen wird und das gemessene Signal durch den Tiefpaßfilter
18 geführt wird. Folglich wird das schmalbandige Grünsignal bei jeder horizontalen Abtastzeile
unabhängig von dem der anliegenden horizontalen Abtastzeile und folglich ist die Auflösung in vertikaler
Richtung so verbessert, daß sie der Hälfte der Anzahl der horizontalen Abtastzeilen entspricht, was
dem höchsten theoretisch erreichbaren Wert entspricht. Bezüglich der Rot- und Blausignale tritt also ein
identisches Signal für zwei aufeinanderfolgende hori- I ι
zontale Abtastperioden bei dieser Anordnung auf, ge- \
nau wie in der herkömmlichen Anordnung gemäß Fig. Da aber d:e optische Empfindlichkeit des Menschen
für Rot- und Blaulicht gering ist, wird dadurch die Auflösung nicht beeinträchtigt.
- 20 -
130015/0769
Wie oben beschrieben kann im Falle der Verwendung des Systems gemäß Fig. 3 die Auflösung
theoretisch erhöht werden bis zur Anzahl der Abtastzeilen, da die Auflösung des Grünsignals in
vertikaler Richtung im wesentlichen durch das schmalbandige Grünsignal bestimmt ist.
zeigt
Fig. 4/die Frequenzbänder der Signale in den
Fig. 4/die Frequenzbänder der Signale in den
verschiedenen Signalbahnen der Abtastanordnung von Fig. 3. Fig 4(b) zeigt das Frequenzband des schmalbändigen
Grünsignals Gn und Fig. 4(c) zeigt das Frequenzband
des schmalbandigen Rotsignals R und des schmalbandigen Blausignals B. Fig. 4(a) zeigt das
Frequenzband des hochfrequenten Grünsignals G„, das durch Subtraktion des schmalbandigen Grünsignals G
vom breitbandigen Grünsignal Gw erhalten wird. In
dieser F.igur ist die Frequenz, die durch die gestrichelte
Linie 31 angedeutet ist, die Frequenzkomponente, die im folgenden Fall auftritt. D.h.,
wenn eine Beziehung zwischen zwei nebeneinanderliegenden Abtastzeilen berechnet wird, tritt diese
Beziehung nicht auf, wenn die Grenzen zwischen zwei Gebieten verschiedener Lumineszenz parallel zur
Horizontalrichtung sind. Folglich wird das Signal
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130015/0769
auf der Abtastzeile nahe dieser Grenze, wenn es In sein Breitbandsignal umgewandelt wird, zu einem Signal
mit einer Frequenz gleich der Hälfte der horizontalen Taktfrequenz des Sensors 11, d.h. zur
uiquist-Frequenz, und aufgrund des Tiefpaßfilter
14 wird das Signal in ein GIeichstromsignal mit dem
halben Standardpegel konvertiert. Deshalb wird diese Signalkomponente durch die gestrichelte Linie 31 in ,
Fig. 4(a) representiert. Die durch die gestrichelte . j
Linie 31 representierte Komponente kann als Komponente ! bezeichnet werden,die im Falle auftritt wo eine Luminanzänderung
zwischen nebeneinanderliegenden Abtast- f zeilen auftritt. In Fig. 4 bedeutet fc die Taktfre- ;
quenz, fGWS die Schaltfrequenz für das breitbandige t
Grünsignal, fGNS die Schaltfrequenz für das schmalbandige
Grünsignal, fo_ die Schaltfrequenz für das
Kb
Rotsigni
signal.
signal.
Rotsignal und f_o die Schaltfreqüenz für das Blau-
ob
Es soll bemerkt werden, daß die gleichen Effekte . und Vorteile erreicht werden können, auch wenn das
System gemäß Fig. 3 so verändert ist, daß die Umschaltkreise 22a und 22b in Fig. 3(a) vor den Detektorschaltkreisen
20 bzw. 21 angeordnet sind, um die Ausgangs-
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130015/0769
Signale des Sensors 11 und die Ausgangssignale der Verzögerungsleitung 12 für aufeinanderfolgende
Horizontalabtastperioden alternierend umzuschalten und daraufhin die umgeschalteten Signale an die
Detektorschaltkreise zu liefern/ um ein Rot- bzw, Grünsignal zu messen.
Fig. 5 zeigt den Signalverlauf verschiedener Signale G„, GM, GTT u.dgl. in der Abtastanordnung
gemäß Fig. 3 im Falle eines schwarz und weiß BiIdmusters, bei dem im gleichen Feld weiß und schwarz
abwechselnd für aufeinanderfolgende Abtastzeilen auftritt. In der folgenden Beschreibung mit Bezug
auf Fig. 5 soll nur das Grünsignal erläutert werden. Fig. 5(a) zeigt ein Schwarz-Weiß-Muster eines abzubildenden
Objektes, und in dieser Figur ist der Luminanzwechsel in vertikaler Richtung des Bildes in
horizontaler Richtung dargestellt. Nun wird der Fall bedacht, wo der Hochpegelteil und der Tiefpegelteil
des Schwarz-Weiß-Musters von Fig. 5(a) jeweils einzelnen Abtastzeilen im gleichen Feld entspricht.
Fig. 5(b) zeigt den Signalpegel eines breitbandigen Grünsignals. Da das Signal in zwei aufeinanderfolgenden
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130015/0769
ORIGINAL INSPECTED
Abtastzeilen einmal auf dem Weißpegel und einmal auf dem Schwarzpegel ist/ hat das Signal eine Frequenz
gleich der Hälfte der Taktfrequenz, d.h. der Nyquist-Frequenz und das Signal wird durch den Tiefpaßfilter
14 in ein Gleichstromsignal umgewandelt, so daß der Pegel des Gleichstromsignales gleich der
Hälfte des Weißpegels ist. Dies kann illustriert werden, wie in Fig. 5(b) gzeigt, und folglich wird
die Abbildung zu einem Bild von gleichförmigem mittlerem Pegel das um eine Abtastzeilenbreite vom
tatsächlichen Muster von Fig. 5(b) nach unten ausgedehnt wird. Der Signalverlauf von Fig. 5(c) zeigt
das schmalbandige Grünsignal, das durch direktes Sammeln des Ausgangssignales des Sensors 11 erhalten
wird, um zeigt deshalb den gleichen Signalverlauf wie das Schwarz-Weiß-Muster von Fig. 5(a). In diesem
Fall nimmt das Signal, das durch das Subtrahierwerk 16 zum Zusammensetzen eines hochfrequenten Grünsignals
geführt wird, die Signalform von Fig. 5(d) an. Wenn ein breitbandiges Luminanzsignal aus diesem Signal ;
im Farbkodierer 27 zusammengesetzt wird, ist, wenn \
\ man nur das Grünsignal berücksichtigt, der Pegel des j Luminanzsignals gleich 0*6G + oC G„, wobei oC ein
Koeffizient für die Aperturkorrektur ist und im allgemeinen größer als 1 ist. Der Signalverlauf im j
130015/0769 original inspected ,
Falle von oL = 1,4 ist durch die gestrichelte Linie
in Fig. 5(e) gezeigt. Die durchgezogene Linie von Fig. 5(e) zeigt den Signalverlauf im Falle von 06 = 1.
Wie aus Fig. 5 zu sehen ist, wird für das Luminanzsignal ein Bildsignal erhalten, das um eine Abtastzeilenbreite
bezüglich des echten Musters nach unten verschoben ist.
Fig. 6 ist ein Diagramm zum Erläutern, wie das Luminanzsignal am Ausgang der erfindungsgemäßen Abtastanordnung
für ein Weißmuster aussieht, das eine Breite von vier Abtastzeilen des gleichen Feldes hat. Fig. 6
wird ähnlich wie Fig. 5 erläutert unter Berücksichtigung nur des Grünsignals..Fig. 6 (a) zeigt ein Schwarz-Weiß-Muster
eines abzubildenden Objektes und auch in dieser Figur wird die Pegeländerung in vertikaler Richtung
horizontal dargestellt. Fig. 6(b) zeigt den Signalpegelverlauf des breitbandigen Grünsignales G„. Speziell
wird das Signal in der vertikalen Position, wo die Signale von zwei nebeneinanderliegenden Abtastzeilen auf
Weiß-Pegel bzw. Schwarz-Pegel liegen, zu einem Signal mit der Frequenz der Hälfte der Taktfrequenz (Nyquist-Frequenz)
und wird durch den Tiefpaßfilter 14 in ein Gleichstromsignal mit dem halben Pegel des Weiß-Pegels
umgewandelt. So zeigt Fig. 6(b) die Tatsache, daß das
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130015/0769
Signal der Abtastzeile neben der Schwarz-Weiß-Grenze
in vertikalter Richtung in ein Signal mit einem Pegel zwischen Weiß- und Schwarzpegel umgewandelt
wird. Das Signal von Fig. 6(c) ist das schmalbandige Grünsignal Gn, das durch direktes
Abtasten des Ausgangssignals des Sensors 11 erhalten
ν,-ird und hat deshalb einen Signalverlauf, der identisch zum Schwärζ-Weiß-Muster von Fig. 6(a)
ist. In diesem Fall nimmt das Signal, das durch das Subtrahierwerk 16 zum Zusammensetzen des hochfrequenten
Grünsignales gelaufen ist, den Signalverlauf von Fig. 6(d) an. Wenn ein breitbandiges Luminanzsignal
aus diesem Signal im Farbkodierer 27 zusammengesetzt wird, wird der Pegel des, Luminanzsignals bei Berücksichtigung
nur des grünen Signals zu 0,6Gn +oLG„, wobei
oC ein Koeffizient für die Aperturkorrektur ist und im allgemeinen größer als 1 ist. Der Signalverlauf
für den Fall von cL =1,6 ist durch die gestrichelte Linie in Fig. 6(e) gezeigt. Die durchgezogenen Linie
von Fig. 6(e) zeigt den Signalverlauf im Falle von
0^ =1. Wie aus Fig. 6 zu sehen ist, wird als Luminanzsignal
ein Bildsignal erhalten, das im Vergleich zum wirklichen Muster um eine Abtastzeilenbreite nach
unten versetzt ist, wie im Falle von Fig. 5. Wie die
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130015/0763
ORIGINAL INSPECTED
gestrichelte Linie in Fig. 6(e) zeigt, ist es offensichtlich,
daß, wenn der Koeffizient oL größer als 1 gewählt ist, ein Effekt erreicht wird, der die Kontur
in vertikaler Richtung betont und "preshoot" genannt wird. Genauer gesagt wird tatsächlich erfindungsgemäß
eine Konturbetonung in horizontaler Richtung in Form einer Differentialrechnung zweiter Ordnung auf das Luminanzsignal
angewandt, da die hochfrequente Komponente des Luminanzsignales durch Subtraktion des schmalbandigen
Signals vom breitbandigen Signal zusammengesetzt wird,und ferner wird der große Vorteil erreicht, daß
die Auflösung in vertikaler Richtung bis zu einem Wert verbessert werden kann, der nahe der Anzahl der Abtastzeilen
liegt, obwohl eine "vertikale Korrelation beteiligt ist, und gleichzeitig kann eine vertikale Konturkorrektion
erreicht werden.
Mit anderen Worten schafft die Erfindung eine epochemachende Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung,
in der trotz der Tatsache, daß nur ein Festkörperflächenbildsensor verwendet wird, nicht nur die obere
^uflösungsgrenze, die durch die Anzahl der Sensorelemente
im Flächenbildsensor bestimmt ist, sowohl in
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13Ö01S/0769
vertikaler als auch in horizontaler Richtung erreicht werden kann, sondern ebenso eine Konturkorrektur
sowohl in vertikaler wie in horizontaler Richtung erreicht wird und dadurch ein Bild mit
hervorragender Schärfe erhalten wird.
Es soll hier erwähnt werden, daß bezüglich i
der Rot- und Bläusignale in jeder horizontalen Abtastperiode eines ein Signal ist, das vom Ausgangssignal
des Sensors 11 ohne Durchlaufen der Verzöge- ;
rungsleitung 12 erhalten wird, aber das andere ein ·
Signal ist, das vom Ausgangssignal des Sensors 11 ;
.lach Durchlaufen der Verzögerungsleitung 12 erhalten
wird, und folglich das Rotsignal und das Blausignal jeweils um eine horizontale Abtastperiode gegeneinander
verschoben sind. Deshalb tritt eine gewisse Farbabweichung in vertikaler Richtung auf. Diese Farbabweichung
ist aber nicht ernst, da die menschliche
I . Empfindlichkeit für rotes und blaues Licht gering ist. ■
Für die Konturteile des reproduzierten Bildes sind die oben erwähnten Farbabweichungen aber ein Problem.
Ein Farbkodierer 27 und seine peripheren Schaltkreise, die bezüglich derer von Fig. 3 verändert sind, um die
oben erwähnte Farbabweichung zu beseitigen, sind in
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130015/0769
BAD ORIGINAL
Fig. 7 in Blockform dargestellt.
In Fig. 7 wird das Ausgangssignal G„ des Subtrahierwerkes 16 sowohl an einen Tiefpaßfilter
als auch an den Korrektμrverstärker 17 angelegt.
Durch einen Tiefpaßfilter 61 wird eine hochfrequente Komponente aus dem hochfrequenten Grünsignal G
entfernt, um nur ein Kontursignal G„T in vertikaler
Richtung zu liefern, und dann wird dieses Kontursignal GTtT an einen Absolutwertkonverterschaltkreis 62
HJj
angelegt, der den negativen Signalteil des Kontursignales
GtTT auf die positive Seite umklappt. Der
IiJj
Absolutwertkonverterschaltkreis 62 kann z.B. ein Zweiweggleichrichterschaltkreis sein. Das Ausgangssignal
G.,T des Absolutwertkonverterschaltkreises 62
wird in einem Verstärker oder einem Signalformerschaltkreis 63 in ein Steuersignal umgewandelt und dann an
den modifizierten Farbkodierer 27' angelegt. Im Farbkodierer 27' dient dieses Steuersignal zum Reduzieren
der Amplitude des Chrominanzsignales oder zum Abschneiden
des Chrominanzsignales. Ein Schaltkreis, der durch Hinzufügen eines Schaltkreises zum Steuern des Chrominanzsignales
zum Farbkodierer 27 von Fig. 3 gebildet
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130015/0769
BAD ORIGINAL
wird, ist der modifizierte Farbkodierer 27' von Fig. 7. Bezüglich der genaueren internen
Konstruktion des Farbkodierers 27' von Fig. 7 wird ein schmalbandiges Luminanzsignal Yn durch
einen Matrixschaltkreis 51 aus dem schmalbandigen Grünsignal G , dem Rotsignal R und dem Blausignal
B von den Korrekturverstärkern 19, 25 bzw. zusammengesetzt, ein Hilfsträgersignal von der
Klemme 53 wird in R^Y: Modulator 52 mit einem Rotdifferenzsignal
R-Yn aus dem Luminanzsignal Y
und dem Rotsignal R moduliert, und gleicherweise im B-Y Modulator 54 ein Hilfsträgersignal von der
Klemme 55 moduliert mit einem Blaudifferenzsignal B-Yn aus dem Luminanzsignal Y und dem Blausignal B.
Die Ausgangssignale dieser zwei Modulatoren 52 und 54 werden in der Mischstufe 56 gemischt, um das
Chrominanzsignal zusammenzusetzen. Auf der anderen Seite werden das tieffrequente Luminanzsignal Y„
am Ausgang der Matrixschaltung 51 und die hochfre-
2., quente Komponente dos Grünsignals vom Korrekturverstärker
17 in der Mischstufe 57 gemischt, um das breitbandige Luminanzsignal Y zu liefern.
Das Chrominanzsignal vom Ausgang der Mischstufe
56 wird bearbeitet, um das Chrominanzsignal zu
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130015/0763
reduzieren oder abzuschneiden gemäß der Konturen in vertikaler Richtung mit Hilfe eines Amplitudenbegrenzerschaltkreises
64 unter Steuerung durch das Signal vom Verstärker oder Signalformerschaltkreis 63, und wird dann an die Mischstufe 58 geliefert,
um das zusammengesetzte Farbfernsehsignal zusammen mit dem Luminanzsignal Y zu bilden.
Fig. 8 zeigt eine weitere Variante des Farbkodierers und seiner peripheren Schaltkreise zum
Beseitigen der Farbabweichung in vertikaler Richtung, Es gibt einen Unterschied zur Variante von Fig. 7
im Vorgang zum Messen des Kontursignales in vertikaler Richtung in der hochfrequenten Komponente
G„ des grünen Signales. Genauer gesagt wird das
ti
breitbandige Grünsignal vom Ausgang des Grünsignaldetektorschaltkreises
13 durch den Tiefpaßfilter 6 5 geführt, der die gleichen Kennlinien wie der Tiefpaßfilter
19 hat, und dann durch eine Verzögerungsleitung 6 6 geführt. Diese Verzögerungsleitung 66
ist eingefügt, um das Signal phasengleich mit dem schmalbandigen Grünsignal Gn vom Tiefpaßfilter 18
an das Subtrahierwerk 67 zu bringen. Das Ausgangssignal des Subtrahierwerkes 67 ist ein Kontursignal
nur in vertikaler Richtung und enthält kein Kontursignal in horizontaler Richtung. Ähnlich wie im
Schaltkreis von Fig. 7 wird dieses Kontursignal in
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130015/0769
einen Amplitudensteuerschaltkreis 64 im Farbkodierer 27' über den Absolutwertkonverterschaltkreis
6 2 und einen Verstärker oder Signalformersc.ialtkreis
64 geführt, und im Amp Ii tuden Steuerschaltkreis
64 wird die Amplitude des Chrominanzsignales an den Konturen in vertikaler Richtung
reduziert oder abgeschnitten.
Wenn, wie oben beschrieben, der Farbkodierer und seine peripheren Schaltkreise gemäß den Ausführungsformen
von Fig. 7 und 8 verwendet wird, tritt im reproduzierten Bild keine Farbabweichung
auf, da das Chrominanzsignal an den Konturen in vertikaler Richtung des Bildes in der Amplitude
reduziert wird. Dadurch werden die Konturen klarer.
Im folgenden wird eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig. 9 beschrieben.
Grundsätzlich wird in ähnlicher Weise wie in der ersten Ausführungsform ein Ausgangssignal des Sensors
11 aufgeteilt in ein Signal, das durch die Verzögerungsleitung
12 läuft und ein weiteres Signal, das nicht durch dieselbe läuft, umgewandelt in ein Grünsignal
im ersten Grünsignaldetektorschaltkreis 13 und dann in ein breitbandiges Grünsignal G mittels eines
- 32 -
130015/0769 ßAn no
4a.
Tiefpaßfilters 14 und eines geeigneten Verzögerungsschaltkreises 15 umgewandelt. Die Schaltkreiskonstruktion
zum Erzeugen des Rot- und Blausignales aus den Ausgangssignalen des Sensors 11 ist auch ähnlich zu
dem der eisten Ausführungsform und enthält einen Rot/
Blau-Detektorschaltkreis 20, einen Blau/Rot-Detektorschaltkreis 21, Umschalter 22a und 22b, Tiefpaßfilter
23 und 24 und Korrekturverstärker 25 und 26.
Im zweiten Grünsignaldetektorschaltkreis 29 wird eine Komponente des Grünsignales im Ausgangssignal
des Sensors 11 gemessen, dann durch den Tiefpaßfilter
18 geführt, um das schmalbandige Grünsignal Gn zu bilden,
daraufhin wird das schmalbandige Grünsignal in der Mischstufe 33 mit einem Signal gemischt, das erhalten
wird durch Durchführen des Ausgangssignals des Tiefpaßfilters 14 durch den Tiefpaßfilter 32 mit der gleichen
Kennlinie wie der Tiefpaßfilter 23, ferner wird das gemischte Signal einer Signalformung im Korrekturverstärker
19 unterworfen, um ein Grünsignal zu erhalten, das an den Farbkodierer 27 geliefert wird.
Die Differenz zwischen dem Ausgangssignal des Verzögerungsschaltkreises 15 und dem Ausgangssignal
- 33 -
130015/0769 ^K1A1
BAD ORIGINAL
•ta-
des Tiefpaßfilters 18 wird im Subtrahierwerk 16 gebildet und das Differenzsignal wird durch den
. ' Verstärker 17 verstärkt, um ein hochfrequentes Grünsignal zu erhalten. Die jeweiligen Ausgangssignale
der Verstärker 17 und der Korrekturverstärker 19, 25 und 26 werden im Farbkodierer 27
verarbeitet, wie in Fig. 3(b) gezeigt ist, um ein zusammengesetztes Farbfernsehbild an der Ausgangsklemme
28 zu erhalten.
In der Farbbildabtastanordnung der oben beschriebenen Ausführung kann, wenn ein Flächenbildsensor
mit Farbfilter gemäß Fig. 1 als Bildsensor verwendet wird, auch wenn die Modulationskennlinie
in vertikaler Richtung in Vergleich zur ersten er-
1.5 findungsgemäßen Ausführungsform etwas verschlechtert
ist, ein anderer Nachteil verbessert werden, wie im folgenden beschrieben wird. D.h., in der ersten
erfindungsgemäßen Ausführungsform gemäß Fig. 3(a) taucht folgender Nachteil auf, da die tieffrequente
Komponente des Grünsignals durch direktes Abtasten des Ausgangs des Sensors 11 im zweiten Grünsignaldetektorschaltkreis
29 erhalten wird. Z.B. hat, um Falle, aaß ein Objekt abgetastet wird, dessen Schwarz-
Weiß-Muster eine räumliche Frequenz in horizontaler
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130015/0769
Richtung hat, die der Abstandsfrequenz der Sensorelemente
der Matrix entspricht, bei Benutzung der herkömmlichen Bildabtastanordnung das Ausgangssignal
einen gleichbleibenden Wert gleich dem Zwischenpe^ol
zwischen Weiß- und Schwarzpegel, während bei Benutzung der erfindungsgemäßen Bildabtastanordnung
in der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 3 ein solches Schwarz-Weiß-Muster abwechselnd den aufeinanderfolgenden
Sensorelementen in jeder horizontalen Rei.ie entsprechen würde, und da die Grünsensoren
in Schachbrettmuster auf dem Sensor 11 angeordnet sind, würde dieses in nur Weißsignalen und
nur Schwarzsignalen resultieren, die in aufeinanderfolgenden Abtastzeile.n abwechseln würden,so daß
das Phänomen auftauchen würde, daß trotz der Tatsache, daß das tatsächliche Objekt ein längsgestreiftes
Schwarz-Weiß-Muster hat, das abgebildete Bild in ein quergestreiftes Schwarz-Weiß-Muster umgeformt
würde. Deshalb ist eine Bildabtastanordnung zum Abmildern dieses unerwünschten Phänomens gemäß
einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform in Fig. 9 gezeigt. Gemäß dieser zweiten Ausführungsform
wird der Grad der Umformung eines längsgestreiften Musters in ein quergestreiftes Muster abgeschwächt
durch geeignetes Mischen einer tieffrequenten Kompo-
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130015/0769
BAD ORfGiNAL
nente, die durch Inbeziehungsetzen der Signale
aus benachbarten Abtastzeilen erhalten wird (das '■
Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 32 hat die
gleichen Kennlinien wie der Tiefpaßfilter 23), mit i
einer tieffrequenten Komponente, die durch direktes ;
Abtasten des Ausgangs des Sensors 11 (das Ausgangs- ;
signal des Tiefpaßfilters 18) erhalten wird, so daß das Summensignal immer einen vorbestimmten Wert hat,
und dadurch durch Herstellen der tieffrequenten Komponente des Grünsignals. '.
In dieser zweiten Ausführungsform ist es auch möglich die Variante gemäß Fig. 7 oder 8 zum Erhalten
klarer Konturen im reproduzierten Bild zu verwenden.
In den oben beschriebenen ersten und zweiten Aus- j ι
führungsformen war das Kontursignal in vertikaler Richtung vom "preshoot" Typ. Jetzt soll der Fall be- ■
schrieben werden, wo ein Kontursignal vom "overshoot" Typ hergestellt wird. Die dritte erfindungsgemäße
Ausführungsform gemäß Fig. 10 ist eine Bildabtastan-Ordnung für solch einen Fall und obwohl die Schaltkrei'skonstruktion
grundsätzlich gleich der von Fig. 3 ist, unterscheiden sie sich darin, daß das schmal-
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13001 S/0769 BAD 0R|QINAL
bandige Grünsignal zur Herstellung der hochfrequenten
Komponente G„ des Luminanzsignales nicht
das Signal Gn ist, das durch direktes Abtasten des
Ausgangssignales des Sensors 11 im Grünsignaldetektorschaltkreis
29 erhalten wird, sondern ein Signal Gn,
das durch Messen eines Signales der Grünsensorelemente vom Ausgangssignal des Sensors 11 nach Durchlauf durch
Verzögerungsleitung 12 in einem dritten Grünsignaldetektor
34 und durch Durchführen des gemessenen Sig-. nals durch den Tiefpaßfilter 35, der die gleiche Kennlinie
hat wie der Tiefpaßfilter 18. Bezüglich der anderen Punkte ist die Abtastanordnung gemäß Fig. 10
genau gleich der ersten Ausführungsform von Fig. 3(a) und 3{b). Mit anderen Worten unterscheidet sich die
dritte Ausführungsform von der ersten nur dadurch,.
caß der dritte Grünsignaldetektor 34 und der Tiefpaßfilter
35 zugefügt sind.
Fig. 11 und 12 zeigen Signalformen, die bei dieser dritten Ausführungsform auftreten und den Signalformen
von Fig. 5 und 6 entsprechen. In Fig. 11 und 12 sind die Signalformen in (a), (b) und (c) gleich denen von
Fig. 5 bzw. 6 und brauchen deshalb keine Erklärung. Der Signalverlauf von Fig. 11(d) und 12(d) zeigen das
schmalbandige Grünsignal Gn' am Ausgang der Verzögerungs-
- 37 -
130015/0769
BAD ORIGINAL
•tv
leitung 12, die deshalb um eine Abtastzeilenbreite gegen den Signalverlauf von Fig. 11 (c) und 12(c)
nach unten versetzt sind. Dann nimmt die hochfrequente Komponente GH des Luminanzsignals, d.h. GW"*G '
die Form von Fig. 11 (e) und 12(e) an. Betrachtet man das Luminanzsignal nun nur unter Berücksichtigung
des Grünsignales, so wird das Luminanzsignal dargestellt
durch 0,6 G.. +DtG11. D.h. das Luminanzsignal
JN η
hat den Verlauf wie in Fig. 11 (f) und 12 (f) gezeigt.
Fig. 11 und 12 zeigen den Signalverlauf im Falle von
oG = 1. Wie aus Fig. 11 und 12 zu sehen ist, wird
bei der dritten Ausführungsform gemäß Fig. 10 das Luminanzsignal in der gleichen räumlichen Stellung
wie das Objekt abgebildet und wird nicht um eine Abtastzeilenbreite nach unten versetzt, wie im Falle
der ersten Ausführungsform von Fig. 3. Zusätzlich ist zu sehen, aaß der Effekt der Konturbetonung im Falle
der dritten Ausführungsform von Fig. 10 vom "overshoot" Typ ist.
2J. Auch im Falle der dritten Ausführungsform sind
die Frequenzbänder der jeweiligen Signale in der BlIdabtastar.ordnung
die gleichen wie in Fig. 4.
Wie oben beschrieben ist auch offensichtlich, daß trotz der Tatsache, daß nur ein Flächenbildsensor ver-
130015/0769 bad original
wendet wird, nicht nur eine Auflösungsverbesserung bis zur oberen Auflösungsgrenze, die durch die Anzahl
der Sensorelemente bestimmt ist, sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Richtung erreicht wird, sondern
daß auch eine Abbildung erreicht wird, die' einer Koncurkorrekt..r
sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Richtung unterworfen ist.
Es soll erwähnt werden, daß auch bei der dritten erfindungs^omäßen Ausführungsform eine geringe Farbabweichung
in vertikaler Richtung auftritt. Zwei alternative Varianten des Farbkodierers und seiner peripheren
Schaltkreise zum Vermindern der oben erwähnten Farbabweichung im Konturteil des"reproduzierten Bildes werden
in Fig. 13 bzw. 14 gezeigt.
In Fig. 13 wird eine Variante auf die dritte Ausrührungsform von Fig. 10 angewandt, die grundsätzlich
die gleiche ist, wie die auf die erste Ausführungsform angewandte und in Fig. 7 beschriebene. Gleiche Teile
haben deswegen gleiche Bezugszeichen.
Das Ausgangssignal G„ des Subtrahierwerkes 16 wird
ti
durch den Tiefpaßfilter 61 geführt, um die hochfrequente
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130015/0769
BAD ORIGINAL
■•to-
Komponente abzunehmen und dadurch am Ausgang des Tiefpaßfilters 61 nur das Kontursignal G„_ in vertikaler
Richtung zu erhalten. Dieses Kontursignal G wird in ein Absolutwertsignal umgewandelt durch
den Absolutwertkonverter 62, um so den negativen Teil des Signals bezüglich eines Bezugpegels auf die
positive Seite zu falten, und daraufhin wird das konvertierte Signal durch den Verstärker oder Signalformer 63 geführt, um ein Steuersignal zum Steuern
der Amplitude des Chrominanzsignales zu erhalten. Im Farbkodierer 27' werden die Ausgangssignale der
Korrekcurverstärker 19, 25 und 26 an einen Matrixschaltkreis
51 angelegt, um das Schmalbandluminanzsignal Yn zu erhalten, da.s Luminanzsignal Yn und
das Ausgangssignal des Korrekturverstärkers 25 werden an einen R-γ Modulator 52 angelegt» in dem ein
Hilfsträgersignal von der Klemme 53 mit dem Rotdifferenzsignal
R-Yn moduliert wird, um ein R-Y Signal
zu erhalten, auf der anderen Seite wird das Luminanzsignal Yn und das Ausgangssignal des Korrekturverstärkers
26 an einen B-Y Modulator 54 angelegt, in dem ein Hilfsträgersignal von der Klemme 55 mit dem
Blaudifferenzsignal B-Yn moduliert wird, um ein
B-Y Signal zu erhalten, das R-Y Signal und das B-Y
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130016/076 9 bad original
Signal werden in der Mischstufe 56 gemischt, um ein Parbchrominanzsignal zu erhalten und die Amplitude
dieses Chrominanzsignales wird im Amplitudensteuerschaltkreis 64 durch das oben erwähnte
Steuersignal vom Verstärker oder Signalformer 63 gesteuert. Das schmalbandige Luminanzsignal Yn
und das hochfrequente Grünsignal vom Ausgang des VerstärKers 17 werden in der Mischstufe 57 gemischt,
um ein Luminanzsignal Y zu erhalten, und dieses Luminanzsignal Y und das Chrominanzsignal vom Amplitudensteuerschaltkreis
64 werden in der Mischstufe 58 gemischt, um das zusammengesetzte Farbfernsehsignal
an der Klemme abzuleiten. .
Fig. 14 zeigt eine weitere Variante des Farbkodierers und seiner peripheren Schaltkreise zum
Verbessern der oben erwähnten Farbabweichung in vertikaler Richtung, wobei die Variante äquivalent der
Variante in der ersten Ausführungsform von Fig. 8 ist, und der Farbkodierer 27', der Absolutwertkonverter
62 und der Signalformer 63 sind identisch zu denen voi Fig. i3. Auch der Schaltkreisteil zum Zusammensetzen
der jeweiligen Grün-, Rot- und Blausignale
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13001 S/0769 BAD
mit dem ersten Grünsignaldetektorschaltkreis 13, dem Tiefpaßfilter 14, dem Verzögerungsschaltkreis 15/
dem Subtrahierwerk 16, dem Verstärker 17, dem Tiefpaßfilter
35 und dem Korrekturverstärker 19, 25 und 26 sind identisch zu denen, die in der dritten
Ausführungsform von Fig.. 10 enthalten sind. In dieser Variante wird aber das breitbandige Grünsignal,
das am Ausgang des ersten Grünsignaldetektorschaltkreises 13 abgenommen wird, durch den Tiefpaßfilter
1„ 65 mit der gleichen Charakteristik wie der Tiefpaßfilter
35 geführt und dann an den Verzögerungsschaltkreis 66 gelegt. Dieser Verzögerungsschaltkreis 66
ist eingefügt, um das Ausgangssignal des Verzögerungsschaltkreises 66 phasengleich mit dem schmalbandigen
Grünsignal Gn vom Tiefpaßfilter 35 an der Eingangsseite des Subtrahierwerkes 67 zu machen. Im Subtrahierwerk
67 wird eine Subtraktion zwischen dem Ausgangssignal des Verzögerungsschaltkreises 66 und dem
schmalbandigen Grünsignal Gn 1 durchgeführt und das
so erhaltene Ausgangssignal G„L des Subtrahierwerkes 6
ist das Kontursignal für die vertikale Richtung selber, in dem ein Kontursignal für die horizontale Richtung
nicht enthalten ist. Dieses Kontursignal wird wie in der Ausführungsform von Fig. 13 durch einen Absolutwert-
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130015/0769
• Si-
konverter 62 und einen Signalformer 63 geführt und dann cn den Amplitudensteuerschaltkreis 64 des Farbkodierers
27' geliefert. In diesem Amplitudensteuerschal ckreis 64 wird die Amplitude des Chrominanzsignals
an den Konturstellen in vertikaler Richtung reduziert oder abgeschnitten mit Hilfe des Ausgangs
des Snap..rs 63.
Dank der oben ausgeführten Schaltkreiskonfiguration ist die Amplitude des Chrominanzsignals an den
Konturstellen in vertikaler Richtung begrenzt, so daß eine Farbabweichung in vertikaler Richtung nicht im
reproduzierten Bild auftritt. Da die ernste Farbabweichung an den Konturstellen auftritt, kann die Farbabweichung
bis auf einen vernachlässigbaren Wert beseitigt werden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt, und auch wenn die Stellen, an denen die hochfrequente Komponente G„ des Grünsignals
mit den anderen Farbsignalen als hochfrequente Komponente des Luminanzsignales auf der Eingangsseite der Korrektur-
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Verstärker 19, 25 und 26 gewählt wurde, anstelle im Inneren des Farbkodierers, wie durch die gestrichelte
Linie in Fig. 3 (a) gezeigt ist. Im Falle, daß die hochfrequente Komponente G„ gemischt wird,
nach dem ihre Amplitude gleich der der anderen drei Signale gemacht ist, kann der gleiche Effekt und
Vorteil erreicht werden. Um ein reproduziertes Bild zu erreichen, das eine natürliche Zuleitung, als Bild
gewähren kann, ist die Ausführungsform, die durch cL.£ gestrichelten Linien von Fig. 3 gezeigt ist,
e-was besser. Bezüglich der Einfachkeit des Schaltkreises
ist aber das Mischen im Farbkodierer 27 wie in Fig. 3(b) gezeigt besser.
Der Fiächenbildsensor zur Durchführung der Erfindung
kann von beliebigem Typ sein, vorausgesetzt, daß die jeweiligen Sensorelemente voneinander getrennt
und unabhängig voneinander sind, inklusive dem Unterschied in der Feldanzahl. Es ist klar, daß Flächen-„ildsensoren
benutzt werden können, die z.B. vom MOS Transistortyp, CID Typ, CCD Typ usw. sind. Als
Filterelemente, die die Sensorelemente abdecken, können weißlic.itdurchlässige Filter, gelblichtdurchlässige
Filter und cyandurchlässige Filter anstelle der grün-, rdt- und blaudurchlässigen Filter verwendet werden.
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Leerseite
Claims (11)
1. Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung mit einem
Festkörperflächenbildsensor/ der eine erste Gruppe von Sensor- bzw. Bildelementen mit einer ersten Spektra,
empf indlichkeitskennlinie und hohem optischen Auflösungsvermögen und eine zweite und dritte Gruppe von
Bildsensorelementen mit zweiter bzw. dritter Spektralaufweist
empfindlichkeitskennlinie, wobei die erste Gruppe von Sensorelementen so angeordnet.ist, daß in zwei zueinander senkrechten Richtungen über den Flächenbildsensor jewels jedes zweite Bildsensorelement eines der ersten Gruppe ist, und die zweite und dritte Gruppe so angeordnet sind, daß sie sich in den Reihen jeweils abwechseln,
empfindlichkeitskennlinie, wobei die erste Gruppe von Sensorelementen so angeordnet.ist, daß in zwei zueinander senkrechten Richtungen über den Flächenbildsensor jewels jedes zweite Bildsensorelement eines der ersten Gruppe ist, und die zweite und dritte Gruppe so angeordnet sind, daß sie sich in den Reihen jeweils abwechseln,
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gekennze ichnet durch eine Verzögerungsvorrichtung
(12) zum Verzögern des Ausgangssignales des Flächensensors (11) um eine Zeitspanne, die der
Abtastzeit einer Zeile entspricht/ einen ersten Detektorschaltkreis (23) zum Abnehmen der Ausgangssignale
der Sensorelemente der ersten Gruppe des Flächensensors, einen zweiten Detektorschaltkreis (20) zum alternierenden
Abnehmen vier Ausgangssignale der Sensorelemente
der zweiten bzw. dritten Gruppe, einen dritten Detektorschaltkreis
(21) zum alternierenden Abnehmen der Ausgangssignale der Sensorelemente der dritten bzw. der
zweiten Gruppe vom Ausgangssignal der Verzögerungsvorrichtung (12), wobei die Abnahmesignale von der zweiten
und der dritten Gruppe sich voneinander unterscheiden, einen vierten Detektorschaltkreis (13) zum Abnehmen der
Ausgangsssignale der ersten Sensorgruppe für fortschreitende Bildsensorstellungen abwechselnd vom Ausgangssignal
der ersten Gruppe von Bildsensoren direkt und vom Ausgangssignal der Verzögerungsvorrichtung (12),
eine Synthesizereinrichtung (18, 23, 24) zum Zusammensetzen einer niederfrequenten Komponente eines Luminanzsignales
und zweier Farbdifferenzsignale aus den Ausgangssignalen der ersten bis vierten Detektorschaltkreise
(13, 20, 21, 29), eine zweite Synthesizereinrichrichtung zum Zusammensetzen einer hochfrequenten
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Komponente des Luminanzsignales durch Subtraktion der Ausgangssignale des ersten Detektorschaltkreises
(13) von denen des vierten Detektorschaltkreises (29)
und eine dritte Synthesizereinrichtung (27) zum Herstellen ^ines zusammengesetzten Parbfernsehsignales
aus Car niederfrequenten und der hochfrequenten Komponente
des Luminanzsignales und den zwei Arten von .Farbdifferenzsignalen.
2. Abtastanordnung nach Anspruch 1 , dadurch
lu gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des ersten Decektorschaltkreises mit dem Ausgangssignal
des vierten Detektorschaltkreises gemischt wird und dann gemeinsam mit den Ausgangssignalen des zweiten
• - und dritten Detektorschaltkreises in die erste Synthesizereinrichtung
eingespeist wird.
3. Abtastanordnung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch
gekennzeichnet , daß die Amplitude der hochfrequenten Komponente des Luminanzsignales
etwas größer ist als die der niederfrequenten Komponente des Luminanzsignales.
4. Abtastanordnung nach Anspruch 1 oder 3 , dadurch gekennzeichnet, daß sie einen
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fünften Detektorschaltkreis (34) zum Abnehmen der Ausgangssignale der Sensorelemente der ersten Gruppe
vom Ausgangssignal der Verzögerungsvorrichtung (12) aufweist, wobei die hochfrequente Komponente des Luminanzsignales
durch Subtraktion der Ausgangssignale des fünften Detektorschaltkreises (3 4) vom Ausgangssignal
des vierten Detektorschaltkreises (13) erhalten wird und die niederfrequente Komponente des Luminanzsignales
und die zwei Arten von Farbdifferenzsignalen
K. aus den Ausgangssignalen vom ersten/ zweiten und dritten Detektorschaltkreis (29, 20, 21) zusammengesetzt ist.
5. Abtastanordnung nach Anspruch 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , daß die erste
Spektralempfindiichkeitslinie die für das grüne Licht
ist, während die zweite bzw. dritte Spektralkennlinie die für Rot- bzw. Blaulicht ist.
6. Abtastanordnung nach Anspruch 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Spektralempfindlichkeitslinie die für das weiße Licht ist, während die zweite bzw. dritte Spektralkennlinie die
für Gelb- bzw. Cyanlicht ist.
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7. Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung mit
einem Festkörperflächenbildsensor, der erste, grünempfindliche Sensorelemente aufweist*, die so angeordnet
sind, daß in Zeilenrichtung und in Spaltenrichtung jedes zweite Sensorelement ein grünempfindliches
Sensorelement ist, wobei die verbleibenden Sensorelemente aus zweiten, rotempfindlichen und
dritten, blauempfindlichen Sensorelementen bestehen,
die jeweils abwechselnd in den Zeilen angeordnet sind, gekennzeichnet , durch einen
ersten Detektorschaltkreis zum Messen der Signale von den Grünsensoren des. Flächensensors (11), um
ein erstes Grünsignal zu liefern, einen zweiten Detektorschaltkreis zum Messen der Signale von den
Rot- bzw. Blausensoren des Flächensensors (11), um ein Rot- bzw. Blausignal zu liefern, einen Verzögerungsschaltkreis
zum Verzögern des Ausgangssignales vom Flächensensor (11) um eine Abtastperiode, einen
dritten Detektorschaltkreis zum Messen der Signale, die den Rot- und Blausensoren entsprechen, im Ausgangssignal
der Verzögerungsschaltung, um ein Rotsignal und ein Blausignal zu liefern, wobei die
Ausgangssignale vom zweiten bzw. dritten Detektorschaltkreis für die gleiche Abtastperiode voneinander
verschieden sind, einen vierten Detektorschaltkreis
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zum Messen eines Signals, das den Grünsensoren entspricht, für fortschreitende Bildsensorstellungen
abwechselnd vom Ausgangssignal des Festkörperflächenbildsensors (11) direkt und vom Ausgangssignal
der Verzögerungsschaltung, einen Schalterkreis zum für fortschreitende Bildabtastzeilenstellungen
alternierenden Umschalten zwischen dem Ausgangssignal des zweiten Detektorschaltkreises
und dem Ausgangssignal des dritten Detektorschaltkreises, um das Rotsignal und das Blausignal voneinander
zu trennen, einen ersten Synthesizerschaltkreis zum Zusammensetzen einer niederfrequenten
Komponente eines Luminanzsignales und zweier Arten von Farbdifferenzsignalen durch Benutzung der Ausgangssignale
des ersten Detektorschaltkreises und zweier Ausgangssignale des Umschaltkreises, eine
zweite Synthesizerschaltung zum Zusammensetzen einer hochfrequenten Komponente eines Luminanzsignales
durch Subtraktion des ersten Grünsignales vom zweiten Grünsignal und eine dritte Synthesizerschaltung zum
Zusammensetzen eines zusammengesetzten Farbfernsehsignal aus der niederfrequenten und der hochfrequenten
Komponente des Luminanzsignales und den zwei Artan von Farbdifferenzsignalen.
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8. Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung nach Anspruch
7 , dadurch gekennzeichnet , daß der erste Detektorschaltkreis einen Abtastschaltkreis
zum Abtasten der Ausgangssignale von den ersten Sensorelementen im Ausgangssignal des Flächenbildsensors
und einen Mischer zum Mischen der Ausgangssignale des Abtastschaltkreises mit einem Teil des zweiten Grünsignals
in einem vorgegebenem Mischverhältnis aufweist, wobei das Ausgangssignal des Mischers als erstes GrUnsignal
verwendet wird.
9. Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung nach Anspruch
7 oder 8 , dadurch gekennzeichnet , daß das Signal, das durch Subtraktion des ersten Grünsignals
vom zweiten Grünsignal erhalten wird, eine etwas größere Amplitude hat als die niederfrequente Komponente des
Luminanzsignales.
10. Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung mit einem
Festkörperflächenbildsensor, der eine erste Gruppe von Sensor- bzw. Bildelementen mit einer ersten Spektralempfindlichkeitskennlinie
und hohem optischen Auflösungsvermögen und eine zweite und dritte Gruppe von Bildsensorelementen
mit zweiter bzw. dritter Spektralempfind-
' aufweist
lichkeitskennlinie, wobei die erste Gruppe von Sensorelementen so angeordnet ist, daß in zwei zueinander
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senkrechten Richtungen über den Flächenbildsensor jeweils jedes zweite Bildsensorelement eines der
ersten Gruppe ist, und. die zweite und dritte Gruppe so angeordnet sind, daß sie sich in den Reihen jeweils
abwechseln, gekennzeichnet" durch eine 1H-Verzögerungsleitung zum Verzögern des Ausgangssiynals
des Flächensensors um eine Zeitspanne, die der Abtastzeit einer Zeile entspricht, einen ersten Detektorscha'.ckreis
zum Messen eines Signals, das den ersten Sensorelementen entspricht, entweder vom Ausgangssignal
des Flächensensors selbst oder vom Ausgangssignal der Verzögerungsvorrichtung, zweite und dritte
Detektorschaltkreise zum Messen eines Signales , das den zweiten bzw. dritten Sensorelementen entspricht,
im Ausgangssignal des Flächensensors direkt oder im Ausgangssignal der 1H-Verzögerungsvorrichtung, einen
vierten Detektorschaltkreis zum Messen eines Signals, das den ersten Sensorelementen entspricht, für fortschreitende
Bildsensorstellungen alternierend im Ausgangssignal
des Flächensensors direkt oder im Ausgangssignal der HI-Verzögerungsleitung, einen ersten Synthesi^erschaitkreis
zum Zusammensetzen einer niederfrequenten Komponente eines Luminanzsignales und zweier Farbdifferenzsignale
aus den Ausgangssignalen der ersten, zweiten und dritten Detektorschaltkreise, eine zweite
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Synthesizerschaltung zum Zusammensetzen einer hochfrequenten
Komponente des Luminanzsignales durch Subtraktion der Ausgangssignale des ersten Detektors von
denen des vierten Detektors, eine dritte Synthesizerschaltung zum Zusammensetzen eines Chrominanzsignales
aus den zwei Arten von Farbdifferenzsignalen/ einen Kontursignaldetektorschaltkreis zum Messen nur des
Kontursignals in vertikaler Richtung im Ausgangssignal des ersten und vierten Detektorschaltkreises, eine Einrichtung
zum Umklappen des Teils des Kontursignales, das auf der negativen Seite eines Bezugpegels liegt,
auf dessen positive Seite, einen Amplitudensteuerschaltkreis zum Steuern der Amplitude des Chrominanzsignales
durch das Ausgangssignal der Umklappeinrichtung und eine vierte Synthesizerschaltung zum Herstellen eines
zusani.lengesetzten Farbfernsehsignales aus der hochfrequenten
Komponente des Luminanzsignales und dem Ausgangssignal dar Amplitudensteuerschaltung.
11. Festkörper-Farb-Bildabtastanordnung nach An-Spruch
10 , dadurch gekennzeichnet, daß die erste Spektralempfindlich die für Gelblicht ist,
und die zweite bzw. dritte Spektralempfindlichkeit die für Rot- bzw. Blaulicht ist.
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BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP54111371A JPS6048953B2 (ja) | 1979-08-31 | 1979-08-31 | カラ−固体撮像装置 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3032886A1 true DE3032886A1 (de) | 1981-04-09 |
| DE3032886C2 DE3032886C2 (de) | 1985-10-31 |
Family
ID=14559491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE3032886A Expired DE3032886C2 (de) | 1979-08-31 | 1980-09-01 | Festkörper-Farbbild-Abtastvorrichtung |
Country Status (4)
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| JP (1) | JPS6048953B2 (de) |
| DE (1) | DE3032886C2 (de) |
| GB (1) | GB2062399B (de) |
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Legal Events
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