DE3032769A1 - Aufzeichnungstraeger, in dem informationen in einer optisch auslesbaren informationsstruktur angebracht ist sowie vorrichtung zum auslesen dieses aufzeichnungstraegers - Google Patents
Aufzeichnungstraeger, in dem informationen in einer optisch auslesbaren informationsstruktur angebracht ist sowie vorrichtung zum auslesen dieses aufzeichnungstraegersInfo
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Description
HXPhsilps'^SG^ia^uan::*:^:;·-. t!?.v-ovi;ii; \ ■ 3032769
PHN 9567 -T H \<-).h.
•7"
Aufzeichnungsträger, in dem Information in einer optisch auslesbaren Informationsstruktur angebracht ist, sowie
Vorrichtung zum Auslesen dieses Aufzeichnungsträgers
Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufzeichnungsträger, in dem Information in einer optisch auslesbaren
InformationssLruktur angebracht ist, die aus in
Spuren angeordneten Informationsgebieten aufgebaut ist,
die in der Spurrichtung von einander durch Zwischengebiete
getrennt sind, wobei"sich die nebeneinander liegenden
Spurteile dadurch voneinander unterscheiden, dass sie aus
Informationsgebieten einer ersten Art bzw. aus Informationsgebieten einer zweiten Art aufgebaut sind. Auch bezieht
sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Auslesen dieses Aufzeichnungsträgers.
Ein derartiger Aufzeichnungsträger und eine
derartige Vorrichtung sind u.a. aus der U.S.-Patentschrift
Nr. k 161 752 bekannt. Der bekannte Aufzeichnungsträger
kann ein Fernsehprogramm enthalten, wobei die Information in der Frequenz und/oder den Abmessungen der Informationsgebiete in der Spurrichtung kodiert sein kann. Diese Informationsgebiete
werden durch in die Trägeroberfläche gepresste Gruben gebildet. Die Abmessungen, ausgenommen die
Abmessung in der Spurrichtung, der Informationsgruben
können für die ganze Informationsstruktur dieselben sein. Es ist auch möglich, dass die Information in digitaler
Form kodiert ist, wobei die Informationsgebiete z.B. auch
in der Spurrichtung dieselben Abmessungen aufweisen.
Eine bestimmte Kombination von Informationsgebieten und
Zwischengebieten stellt dann eine bestimmte Kombination von digitalen Nullen und Einsen dar.
Für optische Aufzeichnungsträger wird eine
möglichst grosse Informationsdichte angestrebt; somit
wird für einen Träger mit einem Fernsehprogramm eine
möglichst lange Spieldauer angestrebt. Dazu wäre es erwünscht, die Spuren mögüchs L nahe beieinander zu legen.
Der Abstand zwischen den Spuren kann aber nicht beliebig
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klein gewählt werden. Für bekannte Aufzeichnungsträger,
in denen die Informationsgebiete der nebeneinander liegenden
Spuren dieselbe Geometrie aufweisen, ausgenommen die Abmessung in der Spurrichtung, gilt, dass diese Informationsgebiete
die Strahlung des Auslesebündels alle auf gleiche Weise beeinflussen. Der vom Auslesebündel auf der Informationsstruktur
erzeugte Auslesefleck ist ein beugungsbegrenzter Strahlungsfleck mit einer bestimmten Intensitätsverteilung. Der Halbwertsdurchmesser dieses Flecks, d.h.
der Abstand zwischen zwei Punkten in dem Fleck, an denen
2 ■ - - · die Intensität gleich 1/e der Intensität in der Mitte
des Flecks ist, liegt in der Grössenordnung der Spurbreite. Dies bedeutet, dass sogar bei einer guten Spurverfolgung
des Ausleseflecks eine Strahlungsmenge ausserhalb der auszulesenden
Spur fällt und sogar auf die benachbarten Spuren gelangen kann. Die Strahlungsmenge auf den benachbarten
Spuren ist grosser, je nachdem der Spurabstand kleiner ist. Ein bestimmter Teil der auf die benachbarten Spuren einfallenden
und von den Informationsgebieten dieser Spuren
'" modulierten Strahlung kann einen Strahlungsdetektor, der
die von der auszulesenden Spur modulierte Strahlung auffangen muss, erreichen. Dieser Effekt (der Ubersprecheffekt)
bestimmt den Mindestabstand zwischen den Spuren.
In der U.S.-Patentschrift Nr. h 161 752 wird
vorgeschlagen, die Informationsdichte dadurch zu ver— grössern, dass die Informationsgruben der nebeneinanderliegenden
Spuren, also die Informationsgebiete einer ersten bzw. einer zweiten Art, mi.t einer verschiedenen Tiefe ausgeführt
und diese Spuren mit Bündeln verschiedener Wellenlängen ausgelesen werden. Die Tiefen und die Wellenlängen
sind derart gewählt, dass die Informationsgruben einer
ersten Spur eine maximale Modulation in einem Bündel mit einer ersten Wellenlänge herbeiführen, während die Informationsgruben
benachbarter zweiter Spuren dieses Bündel
nahezu nicht beeinflussen, mit anderen Worten, von diesem
Bündel nahezu nicht wahrgenommen werden. Die letzteren Gruben führen zwar eine maximale Modulation in einem
Bündel mit einer zweiten Wellenlänge herbei, aber das
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letztere Bündel wird wieder nahezu nicht von den Informationsgruben
der ersten Spur beeinflusst. Die Spuren können dann ergeblich näher beeinander gelegt werden, ohne dass
das Übersprechen zu stark wird.
Diesem Vorschlag haften einige praktische Nachteile an. An erster Stelle werden für die Erzeugung zweier
Bündel mit verschiedenen Wellenlängen zwei Strahlungsquellen benötigt, wodurch die Auslesevorrichtung verwickelt
wird. An zweiter Stelle müssen für eine gut getrennte Auslesung der zwei Arten von Gruben verhältnismässig tiefe
(z.B. in der GrossenOrdnung von einigen Malen die Wellenlänge
ihres zugehörigen Auslesebündels) Gruben mit einer Genauigkeit in der Grössenordnung eines Zehntels der
Wellenlänge des Auslesebündels gebildet werden. Dies ist technologisch eine schwierige Aufgabe.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, in einem Aufzeichnungsträger für Information, wie ein Fernsehprogramm,
ein Audioprogramm oder digitale Information, z.B. von und für eine Rechenanlage, die Informationsdichte zu
vergrössern, ohne dass dabei die obengenannten Nachteile auftreten. Nach einem ersten Aspekt der Erfindung ist
ein Aufzeichnungsträger dazu dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsgebiete alle langgestreckt sind; dass die
erste Art von Informationsgebieten eine derartige Geometrie
aufweisen, dass diese Gebiete in einer ersten Auslesebündelkomponente, deren Polarisationsrichtung zu der
Längsrichtung dieser Informationsgebiete parallel ist und
deren effektive Wellenlänge mindestens in der Grossen— Ordnung der Breite der Informationsgebiete liegt, eine
maximale Modulation herbeiführen und zugleich in einer zweiten Auslesebündelkomponente, deren Polarisationsrichtung
quer zu der Längsrichtung der Informationsgebiete verläuft und deren, effektive Wellenlänge gleich der der
ersten Auslesebündelkomponente ist,: eine minimale Modulation herbeiführen, und dass die zweite Art von Inforinationsgebieten
eine derartige Geometrie aufweisen, dass diese Gebiete in der ersten Auslesebündelkomponente eine minimale
Modulation und zugleich in der zweiten Auslesebündelkompo-
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nente eine maximale Modulation herbeiführen.
Die Tatsache, dass alle Informationsgebiete
langgestreckt sind, bedeutet, dass über den ganzen Aufzeichnungsträger
die Abmessung in einer Richtung (der Längsrichtung) dieser Gebiete mindestens anderthalbmal
grosser als die Abmessung quer zu dieser Richtung ist. Vorzugsweise sind die Längen der Informationsgebiete mindestens
zweimal grosser als die verwendete effektive Wellenlänge.
Die nach der Erfindung verwendeten Polarisationseffekte können aufzutreten beginnen, wenn die Längen der
Informationsgebiete etwa anderthalbmal ihre Breiten sind.
Bei früher von der Anmelderin vorgeschlagenen runden scheibenförmigen Aufzeichnungsträgern, in denen pro Spurumdrehung
eine gleiche Menge Information vorhanden war, war die mittlere Länge der Informationsgebiete dem Radius der Spur
proportional. Für Spuren auf der Innenseite des Aufzeichnungsträgers
war die mittlere Länge der Informationsgebiete verhältnismässig gering und etwa gleich der Breite
der Gebiete.
Die Informationsstruktur des Aufzeichnungsträgers
kann eine Phasenstruktur sein. Die Informationsgebiete können dann durch in die Aufzeichnungsträgeroberfläche
gepresste Gruben oder durch über diese Oberfläche hinausragende Buckel gebildet werden. Die Informationsstruktur
kann auch eine Amplitudenstruktur sein. Dann
sind die Informationsgebiete z.B. nichtreflektierende
Informationsgebiete In einer reflektierenden Fläche, oder
reflektierende Gebiete in .einer nichtreflektierenden Fläche.
Weiter kann die Informationsstruktur eine Struktur sein,
die dazu bestimmt ist, in Reflexion ausgelesen zu werden, oder sie kann eine Struktur sein, die dazu bestimmt ist,
in Durchsicht ausgelesen zu werden.
Unter öler Polarisationsrichtung des optischen
Aus Lesebündels, das ein Bündel elektromagnetischer Strahlung
ist, ist die Richtung des elektrischen Vektors, des Ε-Vektors, zu verstehen.
Die effektive Wellenlänge des Auslesebündels ist die Wellenlänge an der Stelle der Informationsstruktur.
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Wenn die Informationsstruktur mit einer Schutzschicht mit
einer Brechungszahl η überzogen"ist, ist die effektive
Wellenlänge gleich der Wellenlänge im Vakuum geteilt durch n. Im allgemeinen kann beim Auslesen der hier be~
trachteten Informationsstruktür, die als eine Beugungsstruktur aufzufassen ist, dafür gesorgt werden, dass, wenn
die Mitte des Ausleseflecks mit der Mitte eines Informationsgebietes
zusammenfällt, eine destruktive Interferenz
zwischen dem Bündel nullter Ordnung und den Bündeln·erster
Ordnungen auftritt. Dann wird das Ausgangssignal eines
strahlungsempfindlichen Detektors, der das Auslesebündel
in ein elektrisches Signal umwandeln muss, minimal sein, wenn die Mitten des Ausleseflecks und eines Informationsgebietes zusammenfallen, und maximal sein, wenn das Aus-
lesebündel zwischen zwei Informationsgebieten projiziert
wird. Für eine genügend grosse Modulation des Detektorsignals müssen die Informationsgebiete eine bestimmte
Phasentiefe aufweisen. Unter der Phasentiefe der Informationsstruktur
ist der Unterschied zwischen den Phasen der nullten Spektralordnung und einer der ersten Spektralordmmgen,
durch die die Informationsstruktur gebildet wird, zu verstehen, wenn die Mitte des Ausleseflecks mit
der Mitte eines Informationsgebietes zusammenfällt. Dabei
kann in Annäherung erster Ordnung angenommen werden, dasw
die verschiedenen ersten Ordnungen dieselbe Phase axifweisen.
Die Phasen tiefe hängt von einer Geometrie der Informationsgebiete, im Falle von Informationsgruben
namentlich von der geometr.isehen Tiefe dieser Gruben und
von dem Neigungswinkel der Wände der Gruben, ab.
Welche Phasentiefe beim Auslesen einer bestimmten
Informationsstruktur optimal ist, hängt von dem angewandten
Ausleseverfahren ab. Eine optische Informationsstruktur kann nach_ dem sogenannten Zentralapertur—Ausleseverfahren
oder nach dem sofieiianii ten; DL fTeron ti.nlaus Los«! —
VOJ-TtUIi-CiIi ausgelesen werden. Jiei dem ers türen Ausleseverfahren
wird die ganze von dem Aufzeichnungsträger herrührende
und durch die Pupille des Ausleseobjektivs hindurchtretende
Strahlungsmenge auf einen einzigen Detektor
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BAD
PHN 9567 "& Al 19.^.1980
konzentriert.Bei dem Differentialausleseverfahren werden
zwei im sogenannten fernen Feld der Informationsstruktur
angeordnete Detektoren, die in der Spurrichtung hintereinander angebracht sind, verwendet. Das Differentialsignal
dieser Detaktoren stellt die ausgelesene Information dar. Das ferne Feld der Informationsstruktur kann mit einer
Ebene angegeben werden, in der die Schwerpunkte der durch die Informationsstruktur gebildeten Teilbündel, namentlich
des Teilbündels nullter Ordnung und der Teilbündel erster Ordnungen, voneinander getrennt sind. Die optimale Phasentiefe
γ r » für eine Informationsstruktur, die dazu be— "
stimmt ist, mit dem Zentralapertur-Ausleseverfahren ausgelesen
zu werden, ist etwa 180°, während die optimale Phasentiefe V für eine Informationsstruktur, die dazu
bestimmt ist, mit dem Differentialverfahren ausgelesen
zu werden, etwa 110° ist.
Nach der Erfindung wird die Tatsache benutzt, dass beim Auslesen langgestreckter Informationsgebiete
mit einem Auslesebündel, dessen effektive Wellenlänge in der Grössenordnung der Breite der Gebiete liegt, die
Polarisationsrichtung des Auslesebündels eine Rolle spielen wird. Es hat sich herausgestellt, dass für die hier betrachteten
Informationsstrukturen Informationsgruben, wenn sie mit einem parallel polarisierten Auslesebündel, d.h.
mit; einem Bündel, dessen E-Vector zu der Längsrichtung
der Gruben parallel 1st, ausgelesen werden, effektiv weniger tief zu sein scheinen, oder mit anderen Worten eine geringere
Phasentiefe als dieselben Gruben aufweisen, wenn sie mit einem senkrecht polarisierten Auslesebündel ausgelesen
werden. Um für eine optimale Auslesung gewünschte Phasen tiefe zu erhalten, müssen bei den hier betrachteten
lni'orniationss trukturen beim Auslesen mit einein paxallel
polarisierten Auslesebündel die Informationsgruben effektiv
Liefer als beim Auslesen mit einem senkrecht polarisierten
" Auslcsubündol sein. Inf orniaLiontigruben, die für Auslesmig
mit einem parallel polarisierten Auslesebündel optimiert
sind, sind in der Regel für Auslesung mit einem senkrecht polarisierten Auslesebündel nicht optimiert und können
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geometrisch, sogar derart bemessen sein, dass sie vom letzteren
Bündel nahezu nicht wahrgenommen werden. Ahnliches gilt selbstverständlich für Informationsbuckel. Wenn von
zwei nebeneinander liegenden Spuren die Informationsgebiete
für zwei zueinander senkrechte Polarisationsrichtungen bemessen sind, kann der Spurabstand erheblich, z.B.
zweimal, kleiner in bezug auf den Abstand zwischen zwei Spuren bekannter Aufzeichnungsträger sein, die nur eine
einzige Art von Informationsgebieten enthalten, ohne dass
die Möglichkeit des Ubersprechens vergrössert wird. Die Informationsdichte kann dann um z.B. einen Faktor 2 vergrössert
werden.
Die Polarisationseffekte werden in erheblichem
Masse durch den optischen Kontrast zwischen den Informationsgebieten und ihrer Umgebung und durch die Schärfe
der Ränder der Informationsgebiete bestimmt. Der optische Kontrast wird durch den Extinktionskoeffizenten und die
Brechungszahl des Materials der Informationsscliicht bestimmt.
Diese Schicht ist vorzugsweise eine Metallschicht.
Die Polarisationseffekte sind beim Auslesen in Durchsicht
geringer als beim Auslesen in Reflexion, aber doch noch genügend gross, um bei Differentialauslesung in Durchsicht
angewandt werden zu können.
Eine erste AusJ'ülirungsform eines Aufzeichnung«—
trägers nach der Erfindung, in der die Längsrichtungen der zwei Arten von Informationsgebieten mit der Längsrichtung
der Spuren zusammenfallen, in denen diese Gebiete liegen, ist weiter dadurch, gekennzeichnet, dass die zwei
Arten von Informationsgebieten dadurch voneinander unterschieden werden, dass mindestens eine der nicht durch die
gespeicherte Information bestimmten Abmessungen dieser Gebiete verschieden ist.
Die Infprinationsgebiete können dadurch voneinander
verschieden gemacht werden, dass die maxinuile Breite,
d.h. die Breite in der Ebene der Zwischengebiete, verschieden gemacht wird. In der Praxis wird jedoch vorzu{;sweise
bei Informationsgebieten in Form von Gruben oder
Buckeln eine verschiedene geometrische Tiefe oder Höhe
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und/oder ein verschiedener Neigungswinkel der Wände der Gebiete gewählt, weil sich dies einfacher verwirklichen lässt.
Die erste Ausführungsform des Aufzeichnungsträgers
nach der Erfindung kann weiter dadurch gekennzeichnet sein, dass die Phasentiefe der mit der ersten Auslesebünde
lkomponente wahrgenommenen Informationsgebiete der ersten Art gleich der der mit der zweiten Auslesebündelkomponente
wahrgenommenen Informationsgebiete der zweiten Art ist. Beim Auslesen eines derartigen Aufzeichnungsträgers
wird nur ein Ausleseverfahren, und zwar entweder das Zentralaperturverfahren
oder das Differentialverfahren,"ange- *
wandt.
Es ist auch möglich, eine Art von Informations—
gruben oder -buckeln mit dem Zentralaperturverfahren und die andere Art mit dem Differentialausleseverfahren auszulesen.
Ein dazu geeigneter Aufzeichnungsträger ist dadurch gekennzeichnet
,dass die mit der ersten Auslesebündelkomponente wahrgenommenen Informationsgebiete der ersten Art eine erste
Phasentiefe aufweisen, die von einer zweiten zu den mit der zweiten Auslesebündelkomponente wahrgenommenen !Informationsgebieten
der zweiten Art gehörigen Phasentiefe verschieden ist.
Vorzugsweise ist dabei die erste Phasentiefe etwa 110° und die zweite Phasentiefe etwa 180°.
Es ist nicht unbedingt notwendig. , dass die zwei Arten von Informationsgebieten verschiedene Abmessungen
aufweisen. Die verschiedenen Geometrien für die zwei Arten von Informationsgebieten können (und werden vorzugsweise)
dadurch erhalten werden, dass die Orientierungen der Informationsgebiete
verschieden gemacht werden. Die bevorzugte Ausführungsform eines Aufzeichnungsträgers nach der Erfindung,
in der die zwei Arten von Informationsgebieten dieselben
Abmessungen aufweisen, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrichtung der„Informationsgebiete der ersten Art quer zu
der der zweiten Art ist. Dann kann ;die Informationsstruktur
auch eine Amplitudenstruktur sein.
Die Informationsgebiete der ersten Art werden
mit einer ersten Richtung, z.B. der Längsrichtung, dieser Gebiete polarisierten Auslesebündelkomponente und die
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zweite Art von Informationsgebieten mit einer in einer zweiten Richtung quer zu der ersten Richtung polarisierten
Auslesebündelkomponente ausgelesen. In einer derartigen Struktur (einer "Fischgrat"-Struktur) schliessen die Längsrichtungen
der Informationsgebiete einen Winkel von z.B. 45° mit den Spurrichtungen ein und wird eine maximale
Informationsdichte erreicht. In einer Informationsstruktur
mit Informationsgebieten gleichmässiger Abmessungen kann
digitale, jedoch auch analoge; Information gespeicher L sein.
Im letzteren Falle ist die Information in der Frequenz . und/oder dem gegenseitigen Abstand der Informationsgebiete *
kodiert.
Für einen runden scheibenförmigen Aufzeichnungsträger
können die nebeneinander liegenden Spurteile aus Informationsgebieten der ersten Art bzw. aus Informationsgebieten der zweiten Art aufgebaut sein. Vorzugsweise besteht
dann die Informationsstruktur aus zwei spiralförmigen
Spuren, von denen die erste bzw. die zweite aus Informationsgebieten der ersten bzw. der zweiten Art aufgebaut ist,
wobei die Spurumdrehungen der ersten schraubenlinienförmigen
Spur zwischen denen der zweiten spiralförmigen Spur liegen. Beim Auslesen dieses Aufzeichnungsträgers wird zunächst
eine spiralförmige Spur und dann die zweite spiralförmige
Spur völlig abgetastet.
Es ist auch möglich, dass die aufeinand'erfolgenden
Spurteile innerhalb einer Spurumdrehung sich dadurch von- . einander unterscheiden, dass sie aus Informationsgebieten
der ersten Art bzw. aus Informationsgebieten der zweiten
Art aufgebaut sind. Diese Informationsstruktur ist attraktiv für den Fall, dass man die zwei genannten Ausleseverfahren
verwenden will.
Eine dritte Ausführungsform eines Aufzeichnungsträgers
nach der Ejrfindung, der jedoch mit zwei Informationsschichten
versehen ist, ist dadurch; gekennzeichnet, da.ss
eine erste Informationsschicht nur Informationsgebiete
einer ersten Art und die zweite Informationsschicht nur Informationsgebiete der zweiten Art enthält.
Es wurde bereits u.a. in der US-PS Nr. 3 853 Ί,'26
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PHN 95^7 +©"*
vorgeschlagen, den Informationsinhalt eines optisch auslesbaren
Aufzeichnungsträgers dadurch zu vergrössern, dass
zwei Informationsschichten auf verschiedenen Höhen in dein
Aufzeichnungsträgerkörper angebracht werden. Um beim Auslesen
der einen Informationsschicht das Übersprechen der anderen Schicht zu vermeiden, müssen sich die Informationsschichten in einem gegenseitigen Abstand befinden, der
gross in bezug auf die Tiefenschärfe des Ausleseobjektivs
ist.
Dabei ergibt sich das Problem, dass das Auslesebündel über eine verhältnismässig dicke Schicht fokussiert
werden muss, wodurch die Aberrationen des Ausleseobjektivs
eine Rolle spielen werden. Ausserdem muss beim Übergang
von der ersten zu der zweiten Informationsschicht jeweils
die Fokussierung des Ausleseobjektivs nachgeregelt werden.
Wenn jedoch die erste Informationsschicht aus Informationsgebieten einer ersten Art und die zweite Informationsschicht aus Informationsgebieten einer zweiten Art aufgebaut
ist und für die Auslesung eine erste und eine zweite Auslesebündelkomponente mit zueinander senkrechten Polarisatioiisrichtungen
verwendet werden, derart, dass die Informationsgebiete der ersten Art eine maximale Modulation
in der ersten Auslesebündelkomponente herbeiführen und von der zweiten Auslesebündelkomponente nahezu nicht wahr-
2^ genommen werden, während die Informationsgebiete der
zweiten Art eine maximale Modulation in der zweiten Auslese-.·. bündelkomponente herbeiführen und von der ersten Auslesebündelkomponente
nahezu nicht wahrgenommen werden, können die zwei Informationsschichten nahe beieinander, und zwar
innerhalb der Tiefenschärfe des Ausleseobjektivs, liegen
und dennoch getrennt ausgelesen werden.
Die Spurteile der ersten Informationsschicht
können über denen jier zweiten Informationsschicht liegen.
Eine noch bessere getrennte Auslesung der zwei Informa-
tionsschichten wird erreicht, wenn die Spurteile der ersten Informationsschicht zwischen dejien der zweiten Informationsschicht liegen.
Ein Aufzeichnungsträger mit zwei Informations-
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PHN 9567
schichten kann weiter dadurch gekennzeichnet sein, dass
jede Informationsschicht zwei Arten von Informationsgebieten
enthält, wobei die Spurteile der zwei Inforraationsschichten,
die aus Informationsgebieten derselben Art aufgebaut sind, nebeneinander liegen. Für diesen Aufzeichnungsträger
kann die Informationsdichte viermal grosser als die bekannter Aufzeichnungsträger mit nur einer Art
von Informationsgebieten sein.
Die Erfindung kann nicht nur in einem Aufzeichnungsträger,
der völlig mit Information versehen ist, sondern auch in einem Aufzeichnungsträger verwendet werden/
in den der Benutzer selber Information einschreiben kann. In einem derartigen Aufzeichnungsträger, der u.a. in der
J>£-ÖS i9 09 SJl- beschrieben ist, ist eine
optisch detektierbare sogenannte Servospur angebracht. Diese Servospur enthält Sektoradressen, von denen eine
konstante Anzahl, z.B. 128, pro Spurumdrehung vorhanden
sind. Diese Sektoradressen beanspruchen nur einen kleinen Teil der Servospur. Die Aufzeichnungsträgerteile zwischen
den Sektoradressen sind mit einem einschreibbaren Material, z.B. einer dünnen Metallschicht, versehen, in die der Benutzer
mit Hilfe eines Laserbündels seine eigene Information dadurch einschreiben kann, dass das Metall örtlich
zum Schmelzen gebracht wird. In einer Sektoradresse ist u.a. Adresseninformation über den zugehörigen Aui'zeichriungisträgerteil
in Form von Adresseninformationsgebieten angebracht,
die voneinander durch Zwischengebiete getrennt sind. Die Informationsgebiete zweier nebeneinander liegender
Sektoradressen können nach der Erfindung zueinander senkrechte Längsrichtungen aufweisen. Dadurch kann auch in
Aufzeichnungsträgern dieser Art die Informationsdichte vergrössert werden. In einem Aufzeichnungsträgerteil, der
zu einer bestimmten Sektoradresse gehört, kann Information in Informationsgebiete eingeschrieben werden, die dieselbe
Orientierung wie die Adresseninformationsgebiete in der
Sektoradresse aufweisen.
Auch in einem einschreibbaren Aufzeichnungsträger,
in dem die Informationsgebiete sämtlicher Sektor-
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- Ίδ '
adressen dieselbe Orientierung und dieselben Abmessungen aufweisen, kann die Erfindung angewandt werden. Es ist
nämlich möglich, dass in einen unbeschriebenen Teil des Aufzeichnungsträgers, der zu einer bestimmten Sektoradresse
gehört, vom Benutzer zwei Informationsspuren eingeschrieben
werden. Wenn ein derartiger Aufzeichnungsträger mit einer für einen bestimmten Benutzer nützlichen
Information eingeschrieben ist, ist er dadurch gekennzeichnet, dass eine optisch detektierbare Servospur vorhanden
ist, in die Sektoradressen aufgenommen sind; dass die zu einer bestimmten Sektoradresse gehörige Information
in zwei Informationsspuren angebracht ist, von denen
mindestens eine in bezug auf die Servospur und quer zu der Spurrichtung verschoben ist, und dass die Längsrichtung
der Informationsgebiete in einer Informationsspur quer
zu der der Informationsgebiete in der zweiten Informationsspur verläuft.
Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auslesen des Aufzeichnungsträgers, die
mit einem optischen Auslesesystem versehen ist, das eine ein Auslesebündel liefernde Strahlungsquelle, ein Objektivsystem
zum Fokussieren des Auslesebündels zu einem Auslesefleck auf der Informationsstruktur und ein strahlungsmnpfind
Lidies De tek tionssyn tem zur Umwandlung des von del1
Informationsstruktür modulierten Auslesebündels in' ein
elektrisches Signal enthält, dadurch gekennzeichnet, dass
das von dem optischen Auslesesystem gelieferte Auslesebündel
an der Stelle der I.nformationsstruktur zwei gegebenenfalls
gleichzeitig vorhandene Auslesebündelkomponenten mit zueinander senkrechten Polarisationsrichtungen
enthält, die zu der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten parallel bzw. senkrecht sind.
Es sei Jaemerkt, dass in der deutschen Offenlegungsschrift
Nr. 2 63h 2k3 eine kombinierte Einschreib/-Auslesevorrichtung
beschrieben ist, in der zwei Strahlungsbündel mit zueinander senkrechten Polarisationsrichtungen
auf den Aufzeichnungsträger einfallen. Diese zwei Bündel
werden jedoch dazu benutzt, zwei Spuren gleichzeitig einzu-
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 *3-~ äfi 19.^.1980
schreiben und beim Auslesen entweder zwei Spuren zugleich abzutasten oder ein Spurfolgesignal zu erzeugen. Der Aufzeichnungsträger
enthält dann nur eine Art von Informationsgebieten, und die Polarisationsrichtungen der zwei Bündel
sind nicht zu der Längsrichtung der Informationsgebiete
parallel bzw. senkrecht.
Es ist möglich, dass in der Auslesevorrichtung nach der Erfindung an der Stelle der Informationsstruktur
stets nur diejenige Auslesebündelkomponente, die der augenblicklich ausgelesenen Art von Informationsgebieten entspricht,
vorhanden ist. In einer derartigen Vorrichtung muss die Polarisationsrichtung des Auslesebündels jeweils
geändert werden. Dazu kann z.B. zwischen der Strahlungsquelle und dem Objektivsystem eine \Ά-Platte vorhanden
sein, die in und aus dem Auslesebündel gedreht werden kann. Es ist auch möglich, dass die Strahlungsquelle, in Form
eines Halbleiterdiodenlasers, über 90° drehbar angeordnet
ist. Ferner können auch zwei.auf einem gemeinsamen und
bewegbaren Träger angebrachte Diodenlaser vorhanden sein, die Strahlungsbündel liefern, deren Polarisationsrichtungen
quer zueinander verlaufen. Für den Fall, dass die Auslesevorrichtung polarisationsempfindliche Mittel zur Trennung
des von der Informationsstruktur modulierten Auslesebündels
von dem unmodulierten Bündel enthält, kann ein Polarisationsdreher zwischen einem polarisationsempfindlichai
Bündelteiler und dem Objektivsystem angebracht sein, der die.
Polarisationsrichtung des von der Strahlungsquelle emittierten Auslesebündels, die einen ¥inkel von 45° mit der Längsrichtung
einer Art von Informationsgebieten einschliesst,
sowie die Polarisationsrichtung des von der Informationsstruktur reflektierten Auslesebündels abwechselnd über
einen ¥inkel von etwa +45° und einen Winkel von etwa -4-5°
dreht.
Auch kann dafür gesorgt werden, dass die Poiarisationsrichtung des Auslesebündels an der Stelle der
Informationsstruktur stets unter einem Winkel von etwa
zu der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten
steht. Das Auslesebündel kann dann annahmeweise in eine
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3U3270V
PHN 9567 J4- ι μ 19.^.1980
Bündelkomponente mit einer PolarisationsrichtuBg parallel
zu der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten und in eine Bündelkomponente mit einer Polarisationsrichtung
senkrecht zu dieser Längsrichtung zerlegt sein. Dann
g muss das Detektionssystem polarisationsempfindlich sein,
um die Information in den zwei Auslesebündelkomponenten, die stets beide vorhanden sind, getrennt verarbeiten zu
können. Das Detektionssystem kann dann aus einem einzigen Detektor, dem ein drehbarer Polarisationsanalysator voran-
IQ geht, oder aus einem polarisationsempfindlichen Bündel—
teiler und zwei Detektoren, oder aus einem polarisations- ""
unempfindlichen Bündelteiler und zwei Detektoren bestehen, jedem von denen ein Polarisationsanalysator vorangeht.
Zum Einschreiben und Auslesen der zwei Arten von Informationsgebieten mit zueinander nahezu senkrechten
Längsrichtungen kann eine kombinierte Einschreib/Auslesevorrichtung verwendet werden, die die Merkmale der obengenannten
Auslesevorrichtung aufweist und die weiter eine ein Einschreibbündel liefernde Strahlungsquelle und einen
Intensitätsmodulator zum Schalten der Intensität eines Einschreibbündels zwischen einem ersten (Schreib)Pegel
und einem zweiten niedrigeren Pegel enthält. Eine der-:
artige Vorrichtung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass der vom Objektivsystem auf der Informationsschicht erzeugte
Einschreibfleck langgestreckt ist und dass Mittel vorhanden sind, mit deren Hilfe der Einschreibfleck in
zwei um nahezu 90° voneinander verschiedenen Lagen positioniert
wird, wobei in diesen Lagen die Längsrichtungen des Einschreibflecks um etwa 90° voneinander verschieden sind,
während diese Längsrichtungen beide einen Winkel von etwa 45° mit der Längsrichtung der Servospur einschliessen.
Der Intensitätsmodulator kann durch Mittel zur Regelung der Speisung der Strahlungsquelle, gebildet werden.
Einige Ausführungsformen: der Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines kleinen Teiles eines Aufzeichnungsträgers nach der Erfindung,
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 4-5" ή α 19.4·. 1980
'Kv
Fig. 2 einen Teil eines tangentialen Schnittes durch diesen Aufzeichnungsträger,
Fig. 3a einen Teil eines radialen Schnittes durch
eine erste Ausführungsform des Aufzeichnungsträgers,
Fig. 3h einen Teil eines radialen Schnittes durch
eine zweite Ausführungsform des Aufzeichnungsträgers,
Fig. h einen radialen Schnitt durch einen kleinen
Teil einer dritten Aisführungsform des Aufzeichnungsträgers,
Fig. 5 eine Ansicht eines Aufzeichnungsträgers,
in der die Längsrichtungen der zwei Arten von Informationsgebieten quer zueinander verlaufen, " - ··
Fig. 6 eine Ansicht eines Aufzeichnungsträgers
mit zwei spiralförmigen Spuren,
Fig. 7 eine Ansicht eines Teiles eines Aufzeichnungsträgers,
in dem pro Spur verschiedene Arten von Informationsgebieten vorhanden sind,
Fig. 8 einen tangentialen Schnitt durch einen Teil dieses Aufzeichnungsträgers,
Fig. 9 einen radialen Schnitt durch einen Teil eines Aufzeichnungsträgers mit zwei Informationsschichten,
Fig. 10 einen radialen Schnitt durch einen Auf- · zeichnungsträger mit zwei Informationsschichten, die je
zwei Arten von Informationsgebieten enthalten, Fig. 11 eine erste Ausführungsform einer Auslesevorrichtung,
Fig. 12 die Querschnitte im fernen Feld der Informationsstruktur des Bündels nullter Ordnung und der
Bündel erster Ordnungen, die durch die Informationsstruktur gebildet werden,
Fig. 13 den Verlauf als Funktion der Phasentiefe
der Amplitude des Informationssignals,
Fig. 14 den Verlauf des durch eine kontinuierliche
Nut herbeigeführten Phasenunterschiedes in einem Auslesebündel als Funktion der Brei_te dieser Nut und für
verschiedene Polarisationsrichtungen,
Fig. 15 den Verlauf des durch eine kontinuierliche
Nut herbeigeführten Phasenunterschiedes in einem Auslesebündel als Funktion der Tiefe dieser Nut und für
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PHN 9567 Α4-λ, 19.^.1980
■η-
verschiedene Polarisatioxisrichtungen,
Fig. 16 eine Ansicht'eines Aufzeichnungsträgers,
in den ein Benutzer selber Information einschreiben kann, Fig. 17 eine Ansicht eines'Teiles eines Auf-Zeichnungsträgers,
der von einem Benutzer eingeschrieben ist,
Fig. 18 eine zweite Ausführungsform einer Auslesevorrichtung
,
Fig. 19 eine erste Ausführungsform eines polarisationsempfindlichen
Detektionssystems für die Auslese— Vorrichtung,
Fig. 20 eine zweite Ausführungsform eines 'derartigen
Detektionssystems,
Fig. 21 schematisch eine erste Ausführungsform einer kombinierten Einschreib/Auslesevorrichtung, und
Fig. 22 schematisch eine zweite Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, besteht die Informationsstruktur aus einer Anzahl von Informationsgebieten '4 (4'), die gemäss Spuren 2 (21) angeordnet sind.
Die Gebiete k (41) sind in der Spurrichtung oder der tangentialen
Richtung t voneinander durch Zwischengebiete getrennt. Die Spuren 2 (21) sind in der radialen Richtung r
voneinander durch schmale Zwischenstreifen 3 getrennt.
Die Informationsgebiete k (41) können aus in die
Aufzexchnungsträgeroberflache gepressten Gruben oder aus
über diese Oberfläche hinausragenden Buckeln bestehen. Im Falle einer Zentralapertur-Auslesung, also wenn die
Informationsgebiete eine grössere Phasentiefe aufweisen
müssen, werden die Informationsgebiete vorzugsweise Gruben
sein.
Die Information, die mittels des Aufzeichnungsträgers übertragen werden muss, ist in der Änderung der
Gebietestruktur in_ nur der tangentialen Richtung festgelegt. Wenn ein Farbfernsehprogramm in dem;Aufzeichnungsträger
gespeichert ist, kann das Leuchtdichtesignal in der Änderung;
der RaumCrequenz der InformationsgebieLe h (^1) und
dns Chroma- und Tonsignal in der Änderung der Längen dieser
Gebiete kodiert sein. In dem Aufzeichnungsträger kann auch
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 l·?- , 19-^.1980
~Αι 3 ·
digitale Information gespeichert sein. Dann stellt eine bestimmte Kombination von Informationsgebieten k (^1) und
Zwischengebieten 5 eine bestimmte Kombination von digitalen Einsen und Nullen dar.
Der Aufzeichnungsträger kann mit einer Vorrichtung
ausgelesen werden, die in Fig. 11 schematisch dargestellt
ist. Ein von einem Gaslaser 10, z.B. einem Helium-Neon-Laser, emittiertes monochromatisches und linear polarisiertes
Bündel 11 wird von einem Spiegel 13 zu einem
Objektivsystem 14 reflektiert. Im Wege des Strahlungsbündels
11 ist eine Hilfslinse 12 angeordnet, die dafür sorgt, dass'
die Pupille des Objektivsystems 14 gefüllt wird. Dann wird
ein beugungsbegrenzter Auslesefleck V auf der Informationsstruktur erzeugt. Die Informationsstruktur ist schematisch
durch die Spuren 2 (21) dargestellt; der Aufzeichnungsträger
ist also in radialem Schnitt gezeigt.
Die Informationsstruktur kann sich auf der dem
Laser zugekehrten Seite des Aufzeichnungsträgers befinden.
Vorzugsweise befindet sich aber, wie in Fig. 11 angegeben ist, die Informations struktur· auf der von dem Laser abgekehrten
Seite des Aufzeichnungsträgers, so dass durch das durchsichtige Substrat 8 des Aufzeichnungsträgers hindurch
ausgelesen wird. Dies hat den Vorteil, dass die Informationsstruktur
vor Fingerabdrücken, Staubteilchen und Kratzern geschützt ist.
Das Auslesebündel 11 wird von der Informationsstruktur reflektiert und bei Drehung des Aufzeichnungsträgers
mit Hilfe eines von einem Motor 15 angetriebenen Tellers 16 entsprechend der Reihenfolge der Informationsgebiete
k (41) und der Zwischengebiete 5 in einer augenblicklich
ausgelesenen Spur moduliert. Das modulierte Auslesebündel geht wieder durch das Objektivsystem 14 und
wird vom Spiegel 13 reflektiert. Um das modulierte Ausleaebündel
von dem urimodulierten Auslesebündel zu trennen, ist
in dem Strahlungsweg ein Bündelteiler 17 angeordnet. Der Bündelteiler kann ein halbdurchlässiger Spiegel, aber
auch ein polarisationsempfindliches Teilprisma sein. Im letzteren Falle muss eine -J-~/\ -Platte zwischen dem Objektiv-
1 3 0 0 1 6 / 0 6 A 2
PHN 9567 *£■*% , 19.4.1980
system und dem Teilprisma angeordnet werden. λ ist dabei
die Wellenlänge des Auslesebündels 11. Der Bündelteiler 17 reflektiert einen Teil des modulierten Auslesebündels zu
einem strahlungsempfindlichen Detektionssystem 19. Dieses
Detektionssystem besteht, falls das Zentralapertur-Ausleseverfahren
angewandt wird, aus einem einzigen Detektor, der auf der optischen Achse des Auslesesystems angeordnet ist.
Das Ausgangssignal S. dieses Detektors ist der ausgelesenen Information proportional. Wenn das Differentialauslese—
verfahren angewandt wird, besteht das Detektionssystem aus zwei in tangentialer Richtung verschobenen Detektoren, *
die im fernen Feld der Informationsstruktur angeordnet sind. Dadurch, dass die Ausgangssignale dieser Detektoren
voneinander subtrahiert werden, wird ein Signal erhalten, das entsprechend der ausgelesenen Information moduliert ist.
Die Informationsstruktur wird mit einem Auslesefleck V beleuchtet, dessen Abmessung in der Grössenordnung
der Abmessung der Informationsgebiete 4 (4') liegt. Die
Informationsstruktur kann als ein Beugungsraster betrachtet
werden, das das Auslesebündel in ein unabgelenktes Teilbündel nullter Spektralordnung, eine Anzahl von Teilbündeln
erster Spektralordnungen und eine Anzahl von Teil— bündeln höherer Spektralordnungen spaltet. Für die Auslesung
sind im wesentlichen die in der Längsrichtung der Spuren abgelenkten Teilbündel und von diesen Bündeln im
wesentlichen die in den ersten Ordnungen abgelenkten Teilbündel von Bedeutung. Die numerische Apertur des Objektivsystems
und die Wellenlänge des Auslesebündels sind derart der Informationsstruktur angepasst, dass die Teilbündelhöherer
Ordnungen grösstenteils ausserhalb der Pupille
des Objektivsystems fallen und nicht auf den Detektor
gelangen. Ausserdem sind die Amplituden der Teilbündel höherer Ordnungen ^kIein in bezug auf die Amplituden des
Teilbündels nullter Ordnung und der; Teilbündel erster Ordnungen.
In Fig. 12 sind die Querschnitte der in der Spurrichtung abgelenkten Teilbündel erster Ordnungen in
der Ebene der Austrittspupille des Objektivsystems darge-
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 1-9—·· « ^ 19·ζι·
IS
stellt. Der Kreis 20 mit dem Mittelpunkt 21 stellt die Austrittspupille dar. Dieser Kreis gibt zugleich, den
Querschnitt des Teilbündels nullter Ordnung b (O,o) an._
Der Kreis 22 bzw. 2k mit dem Mittelpunkt 23 bzw. 25 stellt
den Querschnitt des Teilbündels erster Ordnung b (+1,0) bzw. b (-1,0) dar. Der Pfeil 26 deutet die Spurrichtung an.
Der Abstand zwischen der Mitte 21 des Teilbündels nullter Ordnung und den Mitten 23 und 25 der Teilbündel erster
Ordnungen wird durch "X /p bestimmt, wobei ρ (Vgl. Fig.i)
die Raumperiode, an der Stelle des Ausleseflecks V, der Gebiete 2 und *)*>
die Wellenlänge des Auslesebündels dar- * stellen.
Nach der hier aufgeführten Weise der Beschreibung der Auslesung lässt sich, sagen, dass in den in Fig.
schraffiert dargestellten Gebieten die Teilbündel erster
Ordnungen das Teilbündel nullter Ordnung überlappen und dass Interferenzen auftreten. Die Phasen der Teilbündel
erster Ordnungen ändern sich, wenn sich der Auslesefleck in bezug auf eine Informationsspur bewegt. Dadurch ändert
sich die Intensität der Gesamtstrahlung, die durch die
Austrittspupille des Objektivsystems hindurchtritt.
Wenn die Mitte des Ausleseflecks mit der Mitte eines Informationsgebietes k (41) zusammenfällt, ergibt
sich ein bestimmter Phasenunterschied τ (als Phasentiefe
bezeichnet) zwischen einem Teilbündel erster Ordnung und dem Teilbündel nullter Ordnung. Wenn sich der Auslese- _;
fleck zu einem folgenden Gebiet bewegt, nimmt die Phase des Teilbündels b (+1,0) um 2 ΐΐί zu. Es lässt sich daher
sagen, dass beim Bewegen des Ausleseflecks in tangentialer Richtung sich, die Phase dieses Teilbündels in bezug auf
das Teilbündel nullter Ordnung um UJt ändert. Dabei stellt
L^J eine Zeitfrequenz dar, die durch die Raumfrequenz der
Informationsgebiete k und durch die Geschwindigkeit bestimmt
wird, mit der sich der Auslesefleck;über eine Spur bewegt.
Die Phase 0 (+1,0) bzw. 0(-1,o) des Teilbündels b (+1,0)
bzw. des Teilbündels b (-1,0) in bezug auf das Teilbündel nullter Ordnung b (θ,θ) kann dargestellt werden durch:
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PHN 9567 3^""-lh' 19.^.1980
0 (+1,0) = ψ+ ivt bzw. durch
0 (-1 ,0) = ψ - ^J t.
Wenn die durch das Objektivsystem hindurchtretenden Teile
der Teilbündel erster Ordnungen und des Teilbündels nullter Ordnung auf einem einzigen Detektor zusammengebracht werden,
wie dies bei dem Zentralapertur-Ausleseverfahren der Fall
ist, kann das zeitabhängige Signal dieses Detektors dargestellt werden durch:
SCA = B ( V^ ) · cos Ψ ' cos 6^*»
wobei B(^) mit abnehmenden Werten von *r abnimmt. Bei dem
Differentialausleseverfahren werden zwei Detektoren T91
und 19"» die in Fig. 12 mit gestrichelten Linien angegeben sind, in den Uberlappungsgebieten des Teilbündels nullter
Ordnung mit den Teilbündeln erster Ordnungen angeordnet.
Das zeitabhängige Differenzsignal dieser Detektoren kann
dargestellt werden durch:
SDI = B ( ψ1) . sin ψ . sin tV t.
In Fig. 13 ist der von der Anmelderin berechnete
und durch Versuche bestätigte Verlauf der Amplitude A1 = B ( ψ) . cos1^ und dor Amplitude A£ = B ( ψ ) . sin Ψ
als Funktion der Pl,asenti<-fe ψ dargestellt. Für ψ = 90°
sind sowohl A1 als auch A., gleich Null. A1 erreicht ein
Maximum für If = 18O°. Das Maximum für A2 liegt etwa
bei 110°. Die Phasentiefe einer Amplitudenstruktur kann
gleich n/L· gesetzt werden.
Die Werte der Phasentiefe τ, für die für die
zwei Ausleseverfahren eine maximale destruktive bzw. konstruktive
Interferenz zwischen den Teilbündeln erster Ordnungen und dem Teilbündel nullter Ordnung, somit eine
maximale bzw. minimale Modulation des Detektorsignals auftritt, sind in der nachstehenden Tabelle angegeben:
Destruktive Interferenz 7 = j;(m+i)'5^ ψ'= ±('o'·"·+m ~τ)
Konstruktive Interferenz ψ= ±{r; +m X ) 1H = _+ -5— +m -5—).
*- ^ *-
Dabei stellt m eine ganze Zahl dar. Diese Tabelle gilt unter der Bedingung, dass keine starken Teilbündel mit
einer Ordnung höher als 1 in die Pupille des Ausleseobjektivs
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PHN 9567 . ■&+- .7W 19.^-1980
eintreten.
Die von einem Auslesebündel wahrgenommene Phasentiefe
hängt von der Geometrie der Informationsgebiete, namentlich
von der geometrischen Tiefe einer Informationsgrube oder der geometrischen Höhe eines Informationsbuckels,
und von dem Neigungswinkel der Wände der Informationsgebiete ab. Die Phasentiefe ist nämlich auch von der effektiven
Wellenlänge des Auslesebündels in bezug auf die Breite b
der Informationsgebiete in der Ebene der Zwischengebiete 5
und der Zwischenstreifen .3 abhängig. Wenn die effektive
Wellenlänge in derselben Grössenordnung wie die Breite b
der Informationsgebiete liegt oder grosser als diese Breite
ist, wird der Polarisationszustand des Auslesebündels einen wichtigen Einfluss auf die Phasentiefe ausüben. Die Polarisationsrichtung
des Auslesebündels wird schon bei einer effektiven Wellenlänge eine Rolle spielen, die etwa gleich
dem 1,5-fachen der effektiven Breite (b „^) der Informationsgebiete ist. Die Breite b und die effektive Breite (b „„)
sind in Fig. 3a angegeben.
Der Einfluss des Polarisationszustandes auf die Phasentiefe ^f wird an Hand der Fig. 14 veranschaulicht, in
der der theoretische Verlauf der relativen Phase τ des lokalen elektromagnetischen Feldes auf dem Boden in bezug
auf das Feld auf der Spitze einer kontinuierlichen Nut g als Funktion der Breite b der Nut, in der effektiven
Wellenlänge 7\ ausgedrückt, dargestellt ist. Die auch in Fig. 14 dargestellte Nut g weist eine Tiefe von O,2k /\ auf.
Die Kurven P /γ und ~Pj_ stellen den Verlauf der relativen
Phase γ für parallel bzw. senkrecht polarisierte Strahlung
dar, während die Gerade P den Verlauf der relativen Phase y5*
darstellt, wie er durch die skalare Beugungstheorie vorhergesagt
wird, bei der die Polarisationsrichtung der Strahlung nicht berücksichtigt wird. Fig. lh zeigt, dass, sobald die
Breite der Nut g in der Grössenordnung der effektiven Wellenlänge zu liegen kommt, die Phase ψ für die verschiedenen
Polarisationsrichtungen unterschiedlich wird. Je kleiner die Breite b in bezug auf die effektive Wellenlänge
wird, desto stärker werden die Kurven P,. und P; voneinander
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PHN 9567 A3. -an 19.^.1980
it-
und von Po abweichen.
In Fig. 15 ist für eine bestimmte Breite,
b = 0,64 Λ , der Verlauf der relativen Phase ψ als Funktion
der Tiefe d, in A ausgedrückt, für die verschiedenen Polarxsationsrichtungen mit den Kurven Q η und Q-/. dargestellt.
Qc stellt den Verlauf der relativen Phase γ dar, wie er
durch die skalare Beugungstheorie vorhergesagt wird. Es besteht eine direkte Beziehung zwischen der in den Fig.
und 15 dargestellten relativen Phase γ und der oben defi-
Ί" liicrttn Phasentiefe χ ', wenn 7 vonO auf & /2 Rad. zunimmt,
nimmt die Phasentiefe γ von JU/2 auf X Rad. zu. Dies gilt
streng für die skalare Beugungstheorie und annähernd für die vektorielle Beugungstheorie. Aus Fig. I5 lässt sich
ablesen, dass die für eine optimale Zentralapertur-Auslesung
'S gewünschte Phasentiefe vonXRad. , die einer relativen Phase
7 =X/2 Rad. entspricht, bei senkrecht polarisierter Strahlung bei einer Nutentiefe von etwa O,20 λ erreicht wird.
Bei dieser Nutentiefe ist die Phasentiefe für parallel polarisierte Strahlung etwa —5· Rad. , so dass mit dieser
-V Strahlung und in Zentralapertur-Auslesung die Nut nahezu
nicht wahrgenommen wird. Wenn die Nut optimal mit parallel polarisierter Strahlung und nach dem Zentralaperturverfahren
ausgelesen werden soll, muss die Nutentiefe etwa 0,4 λ sein. Bei dieser Nutentiefe ist die Phasentiefe für senkrecht
polarisierte Strahlung etwa 1,5 ■''•Rad.
Es sei bemerkt, dass die Fig. 14 und I5 für
eine kontinuierliche Nut gelten. Für Spuren, die aus Informationsgebieten
aufgebaut -sind, wird die relative Phase I für die verschiedenen Polarxsationsrichtungen einen analogen
Verlauf aufweisen.
Der in den Fig. 14 und I5 gezeigte Effekt wird
zur Vergrösserung der Informationsdichte benutzt. In Abhängigkeit
von der_ Wellenlänge des Auslesebündels, das verwendet werden soll, wird die Breite der Informationsgebiete
derart gewählt, dass die Bedingung erfüllt wird, dass 7\ grosser als oder etwa gleich b „„ ist. Wenn
ein He-Ne-Laserbündel mit einer Wellenlänge A = 633 nm
verwendet und die Information durch ein Substrat mit einer
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 23-'J&. 19.4.1980
Brechungszahl η = 1,5 hindurch, ausgelesen wird, darf die
Spurbreite höchstens in der Grössenordnung von 420 nm liegen.
7\ ist die Wellenlänge im freien Raum. Der Aufzeichnun.gsträger
kann auch von einem Bündel ausgelesen werden, das von einem Halbleiterdiodenlaser, wie einem AlG-aAs-Laser
geliefert wird, und dessen Wellenlänge zwischen 78Ο nm und
860 nm liegen kann. Bei Anwendung eines derartigen Bündels darf beim Auslesen durch ein Substrat hindurch mit η = 1,5
die Spurbreite höchstens in der Grössenordnung von 520 nm
IG bis 570 nm liegen.
Ausserdem wird dafür gesorgt, dass alle Ixlforma-*
tionsgebiete langgestreckt sind, d.h., dass ihre Länge mindestens gleich dem Anderthalbfachen ihrer Breite ist,
weil nur für diese Art von Informationsgebieten ein Phasentiefenunterschied
zwischen senkrecht polarisierter Strahlung und parallel polarisierter Strahlung auftreten wird.
Vorzugsweise ist die Länge der Informationsgebiete mindestens
gleich dem Zweifachen der effektiven Wellenlänge.
Ferner werden von zwei nebeneinander liegenden Spurteilen die Informationsgebiete des einen Spurteiles
für Auslesung mit senkrecht polarisierter Strahlung und die Informationsgebiete des zweiten Spurteiles für Auslesung
mit parallel polarisierter Strahlung optimiert. Wie an Hand der Fig. 14 und I5 nachgewiesen ist, kann diese
Optimierung dadurch erfolgen, dass die geoemetrischen Tiefen der Informationsgebiete angepasst werden.
In den Fig. 14 und 15 ist angenommen, dass die
Nut g senkrechte Wände aufweist, Inder Praxis werden die
Wände der Informationsgebiete aber infolge der bei der
Herstellung des Aufzeichnungsträgers verwendeten Einschreibund
Vervielfältigungsverfahren einen von 0° abweichenden
Neigungswinkel aufweisen.
Wie in ,dem Aufsatz: "Laser beam recording of video-master discs" in "Applied Optics", Band I7, Nr. 3,
3d S. 2001 bis 2006 beschrieben ist, wird die Information in
eine sogenannte Vaterplatte dadurch eingeschrieben, dass eine auf einem Substrat angebrachte Photolackschicht mit
einem Laserbündel belichtet wird, dessen Intensität ent-
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PHN 9567 Si+— -7 ,V 19.^.1980
sprechend der einzuschreibenden Information moduliert wird.
Nach der Belichtung wird der Photolack entwickelt, wobei eine Grubenstruktur oder eine Buckelstruktur erhalten wird.
Allein schon wegen der Intensitätsverteilung des verwendeten Einschreibbündels wird der endgültige Aufzeichnungsträger
schräge Wände aufweisen. Auch der Entwicklungsvorgang beeinflusst die Wandsteilheit; je länger entwickelt wird,
je stärker nimmt die Wandsteilheit zu. Von der entwickelten Vaterplatte werden auf bekannte Weise Mutterplatten und von
diesen Platten wieder Matrizen hergestellt. Mit den Matriz'en können eine Vielzahl von Aufzeichnungsträgern gepresst *
werden. Um dabei die Abdrücke leicht von der Matrize trennen zu können, soll vorzugsweise der Neigungswinkel der Wände
möglichst gross gewählt werden. Um dabei die gewünschte
•5 effektive Tiefe der Informationsgruben oder Höhe der Informationsbuckel zu erreichen, wird die geometrische Tiefe oder
Höhe grosser als im Falle von Informationsgebieten mit
senkrechten Wänden sein müssen.
In Fig. 2 ist ein kleiner Teil des tangentialen
^0 Schnittes durch den Aufzeichnungsträger nach Fig. 1 dargestellt,
während in Fig. 3a ein Teil dieses Aufzeichnungsträgers
in radialem Schnitt gezeigt ist. Die Informationsstruktur kann mit einer Schicht 6 aus einem gut reflektierenden
Material, wie Silber, Aluminium oder Titan, überzogen
sein. Es sei bemerkl-, dass die Polarisationseffekto
stärker sind, je nachdem die optische Leitfähigkeit der
Schicht 6 grosser ist. Aul' der Schicht 6 kann noch eine
Schutzschicht 7 angebracht, sein, die die Informationssstruktur
vor mechanischen Beschädigungen, wie Kratzern, ■ schützt. In den Fig. 2 und 3&. sind weiter der tangentiale
Neigungswinkel Θ, und der radiale Nßigungswinkel θ augegeben.
Diese Neigungswinkel liegen in derselben Grössenordnung. „
Der gewünschte Unterschied zwischen den effektiven Tiefen der zwei Arten von Informationsgebieten k
und h1 kann, wie in Fig. 'Ja. angegeben ist, dadurch erhalten
werden, dass die geometrischen Tiefen d.. und do verschieden
gewählt werden. Dabei sind die Gebiete k dazu bestimmt,
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PHN 9567 »5- ). 19.^. 1980
■0Ί'
mit parallel polarisierter Strahlung ausgelesen zu werden, während die Gebiete k1 dazu bestimmt sind, mit senkrecht
polarisierter Strahlung ausgelesen zu werden.
Der gewünschte Unterschied zwischen den effekt!—
ven Tiefen kann, wie in Fig. 3k angegeben ist, auch dadurch
erhalten werden, dass der radiale Neigungswinkel Θ.. der
Informationsgebiete k kleiner als der radiale Neigungswinkel
Gp der Informationsgebiete k} gemacht wird. In einer
Ausführungsform eines Aufzeichnungsträgers nach Fig. 3b, der völlig nach dem Zentral perturverfahren ausgelesen
werden muss und in dem "die Irfformätionsgebiete Gruben mit „
einer Tiefe von etwa 220 nm und einer Breite b von etwa 375 nm sind, ist der Neigungswinkel Q1 etwa 25° und der
Neigungswinkel ©2 etwa 55°» Die Brechungszahl η der Schicht
8 ist 1,5 und die Schicht 6 ist eine Silberschicht. Dieser Aufzeichnungsträger ist für Auslesung mit einer Auslesewellenlänge
von 820 nm und über ein Ausleseobjektiv mit einer numerischen Apertur von 0,58 entworfen.
In einer Ausführungsform eines Aufzeichnungsträgers
nach Fig. Jh, der völlig mit dem Differentialverfahren
ausgelesen wird und in dem die Informationsgebiete Buckel mit einer Höhe von etwa I50 nm und einer Breite b
von etwa 625 nm sind, ist der Neigungswinkel der Buckel,
die mit parallel polarisierter Strahlung ausgelsen werden, etwa 57° und der Neigungswinkel der Buckel, die mit senkrecht
polarisierter Strahlung ausgelesen werden, etwa 25°. Auch für diesen Aufzeichnungsträger ist die Schicht 6 eine
Silberschicht und ist die Brechungszahl η der Schicht 8 1,5·
Die Auslesewellenlänge ist wieder 820 nm und die numerische Apertur des Ausleseobjektivs ist 0,5^··
Es ist naturgemäss auch möglich, dass von den Informationsgebieten 4 und k1 sowohl die geometrischen
Tiefen als auch die Neigungswinkel voneinander verschieden sind. ~
Die in den Fig. 3a und Jh dargestellten Informationsgebiete
sind für ein einziges Ausleseverfahren optimiert Es ist aber auch möglich, dass die Informationsgebiete ^i
für Zentralapertur-Auslesung und die Informationsgebiete h1
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PHN 9567 2-6- '--""--" - "-- *--ί 9-.-i. 198O
für Differential-Auslesung optimiert sind. Ein radialer
Schnitt durch einen kleinen Teil eines dazu entworfenen Aufzeichnungsträgers ist in Fig. 4 dargestellt. Die Informationsgebiete
41, die eine Phasentiefe </' = 110° aufweisen
müssen, sind nun derart untief, dass sie eine V-förmige Struktur besitzen.
Ein Aufzeichnungsträger mit zwei Arten von
Informationsgruben, die für Auslesung mit einem senkrecht
polarisierten Auslesebündel bzw. mit einem parallel polarisierten Auslesebündel optimiert sind, kann auch derart
angepasst werden, dass er völlig mit dem Differentialyerfahren
ausgelesen werden kann. Dann werden die radialen Schnitte sowohl der Informationsgruben 4 als auch der
Informationsgruben 4' V-förmig sein. Der Unterschied zwisehen
den effektiven Tiefen der Informationsgebiete 4 und 4'
wird dann nur durch die radialen Neigungswinkel dieser Informationsgebiete bestimmt.
Ausser in bezug auf ihre Abmessungen können die Informationsgebiete auch in bezug auf ihre Orientierung
unterschieden werden. In Fig. 5 ist eine Draufsicht auf
einen kleinen Teil eines derartigen Aufzeichnungsträgers dargestellt. Die Informationsgebiete 4 und die Informationsgebiete 41 weisen alle dieselben Abmessungen, auch in
ihren Längsrichtungen 1. und L1 auf. Die Längsrichtungen 1,
der Informationsgebiete 4 schliessen einen Winkel , der vorzugsweise 90° ist, mit den Längsrichtungen k, der
Informationsgebiete 41 ein. In einer Informationsstruktur
mit dieser Art von Informationsgebieten kann ein digitales
Signal gespeichert sein, wobei eine bestimmte Kombination von Informationsgebieten 4 und 4' und Zwischengebieten
eine bestimmte Kombination von digitalen Nullen und Einsen darstellt. Die Informationsgebiete 4 und 4' nach Fig. 5
können auch zur Speicherung analoger Information benutzt werden. Dann wird die Information in den gegenseitigen
'35 Abständen zwischen den Informationsgebieten 4 und denen
zwischen den Informationsgebieten 4' festgelegt.
Die Informationsgebiete 4 werden mit einem Auslesebündel
ausgelesen, dessen Polarisationsrichtung quer
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 , ftf *"33 ' 20.4.1980
zu ihrer Längsrichting Il verläuft. Für die Inf ormations gebiete
41 ist dieses Auslesebündel parallel polarisiert
und diese Informationsgebiete werden von diesem Auslesebündel
nahezu nicht wahrgenommen.
In einer Ausführungsform eines Aufzeichnungsträgers
nach Fig. 5> der dazu bestimmt ist, mit dem Zentralaperturverfahren
ausgelesen zu werden, sind die Informationsgebiete Gruben mit einer Tiefe von etwa 220 nm, einer
Breite b von etwa 375 nm und einem Neigungswinkel von etwa
55 . Die Brechungszahl η der Schicht 8 ist 1,5 und die Schicht 6 ist eine Silberschicht. Dieser Aufzeichnungsträger
eignet sich zum Auslesen mit einer ¥ellenlänge von 820 nm und über ein Ausleseobjektiv mit einer numerischen
Apertur von 0,58.
Von einem Aufzeichnungsträger, der dazu bestimmt
ist, völlig entweder mit dem Zentralaperturverfahren oder
mit dem Diffentmalverfahren ausgelesen zu werden, weisen
die nebeneinander liegenden Spurteile verschiedene Arten von Informationsgebieten auf. Vorzugsweise enthält, wie
in Fig. 6 angegeben ist, ein derartiger Aufzeichnungsträger
zwei spiralförmige Spuren, wobei die Windungen 2 der
einen Spirale 30 zwischen den Windungen 2' der anderen
Spirale 30' liegen. Beim Auslesen der Spirale 30' wird
z.B. der optische Auslesekopf von dem Innenrand des Aufzeichnungsträgers
zu dem Aussenrand desselben bewegt.
Nachdem die letzte Windung dieser Spirale ausgelesen ist, wird die Drehrichtung des den Aufzeichnungsträger antreibenden
Motors umgekehrt und der Auslesekopf von dem Aussenrand zu dem Innenrand über den Aufzeichnungsträger bewegt,
so dass die Spirale 30 in umgekehrter Richtung abgetastet
wird.
Beim Auslesen eines Aufzeichnungsträgers, von
dem eine Art von Jnformationsgebieten für Zentralapertur-Auslesung
und die zweite Art von Informationsgebieten für
Differential-Auslesung optimiert ist, können die zwei
Detektoren, mit denen das Differential-Informationssignal
bestimmt wird, auch zum Erhalten des Zentralapertur-Informationssignals
verwendet werden. Im letzteren Falle werden .
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PHN 9567 2Θ- j,# 19.^.1980
5'
die Ausgangssignale der zwei Detektoren zueinander addiert. Die Detektoren sind dann mit einem elektrischen Kreis verbunden,
in dem in ersten Zeitintervallen die Detektor-_ signale additiv und in zweiten Zeitintervallen subtraktiv
zusammengefügt und in dem die erhaltenen Signale weiter bearbeitet und für Wiedergabe, z.B. mit einer Videovorrichtung
oder mit einer Audiovorrichtung, geeignet gemacht werden. Die Übertragungsfunktion des Systems, in dem die
Detektorsignale zueinander addiert werden, ist etwas verschieden
von dem System, in dem die Detektorsignale voneinander subtrahiert werden. Wenn die Information in"
digitalisierter Form gespeichert ist, wird die Wechselung
der Übertragungsfunktion beim Übergang von einer Spur zu
einer folgenden Spur in dem von der Auslesevorrichtung endgültig abgegebenen Signal nicht wahrnehmbar sein. Venn
die Information auf andere "Weise, z.B. in Form eines frequenzmodulierten Signals, festgelegt ist, kann das
Schalten zwischen den Ubertragungsfunktionen wohl wahrnehmbar werden. Die eine Übertragungsfunktion ergibt z.B.
andere Grauschattierungen oder eine andere Farbsättigung in einem Fernsehbild als die andere Übertragungsfunktion.
Bei einem Audiosignal kann das Schalten zwischen den Ubertragungsfunktionen als eine unerwünschte Frequenz hörbar
werden.
Wenn ein Fernsehprogramm in einem Aufzeichnungsträger
gespeichert ist, wobei ein Fernsehbild pro Umdrehung eingeschrieben ist, wird bei einer Drehgeschwindigkeit
von 25 Umdrehungen/se.c im Fernsehbild ein Flimmern
mit einer Frequenz von 12,5 Hz infolge der Änderung in den Grauschattierungen oder in der Farbsättigung auftreten.
Eine Flimmererscheinung mit dieser Frequenz ist für das menschliche Auge noch sichtbar und dadurch störend.
Um diesen Effekt unsichtbar zu machen, können
die Informationsgebiete aufeinanderfolgender Spurteile
" innerhalb einer Spur verschieden gemacht werden. In Fig.7
ist ein Teil einer derartigen Ausführungsform eines Aufzeichnungsträgers
dargestellt. Diese Figur zeigt einen grösseren Teil des Aufzeichnungsträgers als Fig.. 1 , so dass
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 3^" Z C1. 19.^.1980
die einzelnen Informationsgebiete nicht mehr unterschieden werden können. Die Informationsspuren sind in Teile a, die
aus Informationsgebieten aufgebaut sind, die mit einer .
ersten Polarisationsrichtung und mit dem Differentialverfahren
ausgelesen werden, und in Teile b geteilt, die aus Informationsgebieten aufgebaut sind, die mit der zweiten
Polarisationsrichtung und mit dem Zentralaperturverfahren
ausgelesen werden. Vorzugsweise wird bei der Zentralapertur-Auslesung das senkrecht polarisierte Bündel und bei der
Differential-Auslesung das parallel polarisierte Bündel verwendet.
In Fig. 8 ist ein tangentialer Schnitt durch einen Teil des Aufzeichnungsträgers nach Fig. 7 an der
Stelle des Übergangs von einem Spurteil a zu einem Spurteil
b dargestellt. Nach Obenstehendem braucht diese Figur keiner näheren Erläuterung.
Im Falle eines Fernsehprogramms enthalten die Spurteile a und b jeweils die Information einer Fernsehzeile.
Wenn das Fernsehbild aus 625 Zeilen aufgebaut ist,
wird mit einer Frequenz in der Grössenordnung von 7,5 kHz zwischen dem einen und dem anderen Auslesesystem geschaltet.
Eine Flimmererscheinung mit dieser hohen Frequenz ist nicht mehr sichtbar.
Um beim Auslesen des Aufzeichnungsträgers rechtzeitig
von Addition der Detektorsignale auf Subtraktion dieser Signale und umgekehrt umschalten zu können, kann _,
auf dem Aufzeichnungsträger an den Stellen der Übergänge
zwischen den Spurteilen a .und b ein Pilotsignal gespeichert sein. Ein derartiges Pilotsignal kann auch auf einen
Aufzeichnungsträger aufgezeichnet sein, der ein Audioprogramm
enthält.
¥enn ein Fernsehsignal aufgezeichnet ist, können
die Vertikalsynchr_onierimpulse oder die Bildsynchronisierimpulse als Schaltsignal verwendet .werden, so dass kein
gesondertes Pilotsignal erforderlich ist.
In Fig. 9 ist ein radialer Schnitt durch einen kleinen Teil eines Aufzeichnungsträgers dargestellt, der
zwei Informationsschichten 31 und 3I1 enthält. Die Informa-
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PHN 9567
2f
tionsschicht 31 ist aus einer ersten Art von Informationsgebieten h und die Informationsschicht 31' aus einer
zweiten Art von Informationsgebieten k* aufgebaut. Dabe_i
können entweder die Neigungswinkel (Q1 und Θ.) oder die
Tiefen (d.. und d. ) oder, wie in Fig. 9 dargestellt ist,
sowohl die Neigungswinkel als auch die Tiefen der Gebiete k
und 4·, die wieder Gruben oder Buckel sein können, verschieden sein. Auch ist es möglich, dass die Informationsgebiete h und k' alle dieselben Abmessungen aufweisen und
dass die Längsrichtungen der Gebiete k quer zu denen der Gebiete 41 verlaufen.
Die Spurteile der Informationsschicht 3I können
gerade über denen der Informationsschicht 3I1 liegen.
Vorzugsweise liegen, wie in Fig. 9 dargestellt ist, die
iö Spur teile der einen Informationsschicht neben denen der
anderen Informationsschicht.
In einem Aufzeichnungsträger mit zwei Informationsschichten
können diese Schichten auch je zwei Arten von Informationsgebeiten enthalten. Ein radialer Schnitt
2ß durch einen kleinen Teil eines derartigen Aufzeichnungsträgers
zeigt Fig. 10. In jeder der Informationsschichten kann dann die Spurperiode um z.B. einen Faktor zwei verkleinert
werden, so dass der Gesamtinformationsxnhalt z.B. um einen Faktor vier grosser als der Informationsinhalt
eines bekannten Aufzeichnungsträgers mit nur einer'Informationsschicht
und einer Art von Informationsgebieten ist. Dabei müssen jedoch die Spurteile der ersten Informationsschicht, die aus einer eraten Art von Informationsgebieten
aufgebaut sind, zwischen den Spurteilen der zweiten Informationsschicht
liegen, die aus derselben Art von Informationsgebieten aufgebaut sind, wie in Fig. 10 gezeigt ist.
Es sei bemerkt, dass in dieser Figur, wie in den vorhergehenden. Figuren, der Deutlichkeit halber die
Abmessungen der Informationsgebiete: übertrieben gross in
3d bezug auf z.B. die Dicke des Substrats 8 dargestellt sind.
Es ist z.B. in der DE-OS 29 09 877 bereits
vorgeschlagen worden, einen optischen Aufzeichnungsträger
als Speichermedium für von Videoinformation verschiedene
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ORIGINAL INSPECTED
PHN 9567 -3*· 2*±* 19.4.1980
Information und insbesondere als Speichermediuin, in das
der Benutzer selber Information einschreiben kann, zu verwenden. Dabei ist an von einem (Büro)Rechner gelieferte
Information oder an in einem Spital .gemachte Röntgenaufnahmen
zu denken. Für diese Anwendung wird dem Benutzer ein Aufzeichnungsträger geliefert, der mit einer z.B.
spiralförmigen sogenannten Servospur versehen ist, die sich
über die ganze Aufzeichnungsträgeroberfläche erstreckt.
Beim Einschreiben der Information durch den
IC Benutzer wird die radiale Lage des Einschreibflecks der
Servospur mit Hilfe eines optoelektronischen Servosys'tems detektiert und nachgeregelt, so dass die Information mit
grosser Genauigkeit in eine spiralförmige Spur mit konstanter
Steigung oder in konzentrische Spuren mit konstantem
ΊΞ Spurabstand eingeschrieben wird. Die Servospur ist in eine
grosse Anzahl von Sektoren, z.B. 128 pro Spurumdrehung, unterteilt.
Fig. 16 zeigt einen derartigen Aufzeichnungsträger
4O. Die konzentrischen Servospuren sind mit 41 und
die Sektoren mit 42 bezeichnet. Jeder Sektor besteht aus einem Spurteil 44, in den Information eingeschrieben werden
kann, und einer Sektoradresse 43, in der neben anderer
Steuerinformation die Adresse des zugehörigen Spurteiles
in z.B. digitaler Form in Adresseninformationsgebieten
kodiert ist. Die Adresseninformationsgebiete sind in der
Spurrichtung voneinander durch Zwischengebiete 46 getrennt. .-.
Die Adresseninformationsgebiete sind vorzugsweise in die
Aufzeichnungsträgeroberfläche gepresste Gruben oder über
diese Oberfläche hinausragende Buckel.
Nach der Erfindung sind, wie der Einsatz der Fig. 16 zeigt, die Längsrichtungen der Adresseninformationsgebiete
45 und 45' zweier nebeneinander liegender Sektoradressen
zueinander senkrecht oder nahezu senkrecht und weisen diese Gebiete gleichmässige Abmessungen auf. Diese
•^ Abmessungen sind in bezug auf die Wellenlänge des Aua—
lesebündels derart gewählt, dass sie eine maximale Modulation in einer Auslesebündelkomponente mit einer Polarisationsrichtung parallel zu ihrer Längsrichtung herbeiführen und
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PHN 9567 9*-. 2ί . 19.^.1980
zu gleicher Zeit nahezu nicht von einer Auslesebündelkompo nente mit einer Polarisationsrichtung quer zu ihrer Längsrichtung
wahrgenommen werden. Die zwei Servospurteile mit zueinander senkrecht orientierten Adresseninformationsgebieten
können bei Anwendung zweier zueinander senkrecht polarisierter Auslesebündelkomponenten nahe beieinander
gelegt werden, so dass die Informationsdichte sehr gross sein kann.
Dabei ist es erforderlich, dass auch die Irfor-
\Z mationsgebiete, die in zwei nebeneinander liegende unbeschriebene
Spur teile 44 eingeschrieben werden, sich z'.B.
in bezug auf ihre Orientierung voneinander unterscheiden. Im Einsatz der Fig. 16 sind diese Informationsgebiete
und 47' gestrichelt dargestellt.
■; In Fig. 16 ist der Deutlichkeit halber die
Breite der Spuren 41 übertrieben gross in bezug auf die Längen der Sektoren 42 dargestellt.
Die Erfindung kann auch verwendet werden, wenn der Benutzer seine eigene Information einschreibt. Dann
"C wurden z.B. Ln dem Aufzeichnungsträger, der dem Benutzer
geliefert, wird, die Adresseninformationsgebiete in den
Sektoradressen alle dieselbe Orientierung und dieselben Abmessungen aufweisen. Die Information des Benutzers wird
nun über zwei Spuren verteilt werden, die z.B. zu beiden Seiten der Servospur liegen, wobei die Längsrichtung der
Informationsgebiete in der ersten Informationsspur quer
zu der der Informationsgebiete in der zweiten Spur verläuft.
In Fig. 17 ist ein kleiner Teil eines derartigen vom Benutzer eingeschriebenen Aufzeichnungsträgers dargestellt.
Die Sektoradressen 43 der Spuren 41 sind aus
Adresseninformationsgebieten 48 aufgebaut. Zu jeder Sektor
adresse 43 gehört eine bestimmte Informationsreihe. Die
Information einer derartigen Reihe ist über zwei Informa-
3S tionsspurteile 50 und 50' verteilt. Die Längsrichtung
der Informationsgebiete 47 in dem Informationsspurteil
verläuft quer zu der der Informationsgebiete 47' des
Informationsspurteiles 50'.
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PHN 9567 <33- Λθ%. 19.^.1980
Es ist auch, möglich., dass einer der Informationsspurteile
50 und 50' mit einem unbeschriebenen Spurteil kk
zusammenfällt.
Die Informationen, die in. die zwei Informationsspurteile
50 und 50' eingeschrieben werden, brauchen nicht
zu einer bestimmten Informationsreihe zu gehören, sondern können auch verschiedenartig sein und z.B. einen Teil
zweier verschiedener Programme bilden.
In einer Ausführurigsf orin eines vom Benu bzer eiiigeschriebenen
Aufzeichnungsträgers, in dem die Informatiunsschicht
eine Metallschicht ist und die Informationsgebiete 47 und 47' aus in diese Schicht eingeschmolzenen Gruben
bestehen, ist die Breite der Informationsgebiete h7 und ^?1
etwa 270 nm. Diese Gebiete werden mit einem Diodenlaserbündel
mit einer Wellenlänge von 820 nm mit einem Objektiv mit einer numerischen Apertur von etwa 0,58 und über ein
Substrat mit einer Brechungszahl η = 1,5 eingeschrieben und ausgelesen. Auch für eine Breite der Informationsgebiete
zwischen 200 und 4θΟ nm wird noch ein akzeptables
Ergebnis erzielt.
Die für die Auslesung des Aufzeichnungsträgers
benötigten Auslesebündelkomponenten mit zueinander senkrechten Polarisationsrichtungen können auf verschiedene
Weise erhalten werden. Wie in Fig. 11 angegeben ist, kann in dem Strahlungsweg vor einem polarisationsunempfindlichen
Bündelteiler I7 eine Platte 33 angeordnet sein, die um eine Achse 36 drehbar ist. Diese Platte besteht aus zwei
Teilen 3^· und 35» wobei der Teil 3^ aus einem doppelbrechenden
Material besteht und für die verwendete Strahlung eine ^-?i -Platte bildet, während der Teil 35 z.B. aus Glas
besteht. Die Quelle 10 emittiert linear polarisierte Strahlung, deren Polarisationsrichtung z.B. zu der Längsrichtung
der InformationsgejDiete auf dem Aufzeichnungsträger parallel
ist. Wenn der Teil 35 der Platte 33^ in den Strahlungs\vefj;
Δΐι gedreht ist, ändert sich die Polarisationsrichtung des
Bündels 11 nicht und eignet sich dieses Bündel zum Auslesen
einer Art von Informationsgebieten. Wenn sich der Teil 3-·-
der Platte 33 in dem Strahlungsweg befindet, wird die
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Polarisationsriclitung des Auslesebündels 11 über 90° gedreht
und eignet sich dieses Bündel zum Auslesen der zweiten Art von Informationsgebieten.
Die Platte 33 ist vorzugsweise an der Stelle der engsten Einschnürung des Bündels 11 angebracht. Sie kann
auch zwischen der Hilfslinse 12 und der Strahlungsquelle
angebracht sein.
Die Platte 33 kann auch verwendet werden, wenn der sogenannte Rückkopplungseffekt, beim Auslesen mit einem
i£ Diodenlaser als Strahlungsquelle, benutzt wird. Dabei wird
die Tatsache benutzt, dass, wenn das von dem Diodenläser emittierte Strahlungsbündel von dem Aufzeichnungsträger
zu dem Diodenlaser reflektiert wird, die Intensität des emittierten Laserbündels und der elektrische Widerstand
.i des Diodenlasers zunehmen. Beim Abtasten einer Informationsspur
des Aufzeichnungsträgers mit einem derartigen Laserbündel
ändern sich die genannte Intensität und der genannte elektrische Widerstand entsprechend der Reihenfolge von
Informationsgebieten in der betreffenden Spur. Der Aufzeichnungsträger
kann dann dadurch ausgelesen werden, dass z.B. die Intensitätsänderungen des Laserbündels mit einer
Photodiode auf der Rückseite des Diodenlasers detektiert werden. Dann ist kein Bündelteiler erforderlich, um das
hingehende und das zurückkehrende Bündel voneinander zu trennen.
Auch wenn in einer Auslesevorrichtung, in der der Rückkopplungseffekt benutzt wird, die -J-A -Platte in
dein Bündel angeordnet ist,, wird, weil diese Platte zweimal
durchlaufen wird, die Polarisationsrichtung des von dem' Diodenlaser aufgefangenen Auslesebündels gleich der des
von dem Diodenlaser emittierten Bündels sein.
Die zwei Bündelkomponenten mit zueinander senkrechten PolarisatdLpnsrichtungen können auch dadurch erhalten
werden, dass die Laserquelle- auf einem in zwei etwa
J- über 90° verschobenen Lagen einstellbaren Träger befestigt
wird. Dabei ist insbesondere an einen Halbleiterdiodenlaser als Strahlungsquelle gedacht. Es ist auch möglich, zwei
Diodenlaser zu verwenden, die Strahlungsbündel emittieren,
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PHN 95^7 -93- [ι Λ 19.4.1980
deren Polarisationsrichtungen quer zueinander verlaufen. Diese Laser können auf einem gemeinsamen Träger befestigt
sein. Durch Drehung dieses Trägers kann die Polarisationsrichtung der auf die Informationsstruktur projezierten
Strahlung geändert werden.
Die Signale zum Drehen der Platte 33 oder der Laserquelle können aus dem von dem Aufzeichnungsträger
ausgelesenen Signal abgeleitet werden. Auf diesem Aufzeichnungsträger sind dann Markierungen angebracht, die angeben,
IC wenn die Polarisationsrichtung des Auslesebündels geändert
werden muss. · ""
Die oben angegebenen Verfahren zum Erhalten
zweier zueinander senkrecht polarisierter Bündelkomponenten sind nicht brauchbar in einer1 Auslesevorrichtung, in der
bereits polarisationsempfindliche Elemente vorhanden sind. Dann kann die in Fig. 18 gezeigte Lösung Anwendung finden.
In dieser Figur bezeichnet 17' ein polarisationsempfindliches
Teilprisma, das dazu benutzt wird, das von der Informationsstruktur modulierte Auslesebündel von dem von
der Quelle emittierten Bündel zu trennen. Die Strahlungsquelle 10 ist ein Diodenlaser, der ein linear polarisiertes
Bündel emittiert, dessen Polarisationsrichtung einen Winkel von 4-5° mit der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten auf dem Aufzeichnungsträger einschliesst. In dem
Strahlungsweg ist hinter dem Prisma 17' ein Polarisationsdreher 37 angeordnet, der die Polarisationsrichtungen sowohl
des von der Strahlungsquelle 10 emittierten Bündels als auch des von der Informationsstruktur reflektierten Bündels
über 45° in der der Uhrzeigerrichtung entgegengesetzten
Richtung und über 45° in der Uhrzeigerrichtung drehen kann.
Der Polarisationsdreher kann ein Faraday-Rotator sein.
Mit Hilfe dieses Rotators kann die Polarisationsrichtung des Auslesebündels__ zwischen einer-Lage parallel zu und
einer Lage senkrecht zu der Längsrichtung der Informationsgebiete und umgekehrt oder zum Auslesen des Aufzeichnungsträgers
nach Fig. 5 zwischen einer Lage parallel zu der Längsrichtung der ersten Art von Informationsgebieten und
einer Lage parallel zu der Längsrichtung der zweiten Art
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PHN 9567 ^" LLn 19-4.1980
von Informationsgebieten geschaltet werden. Der Polarisationsdreher
'57 sorgt ausserdem dafür, dass das von der
Informationsstruktur modulierte Auslesebündel eine Polarisationsrichtung aufweist, die quer zu der des von der Quelle
emittierten Bündels verläuft, wodurch das erstere Bündel von dem polarisationsempfindlichen Prisma 17' aus dem
Strahlungsweg und zu dem Detektor 19 reflektiert wird.
In den bisher beschriebenen Ausführungsformen
der Auslesevorrichtung wird der Aufzeichnungsträger stets
IG von Strahlung mit nur einer Polarisationsrichtung getroffen
und wird die ganze von der Strahlungsquelle gelieferte Strahlungsmenge für die Auslesung benutzt.
In einer weiteren Ausführungsform der Auslesevorrichtung schliesst die Polarisationsrichtung des Auslese-
;5 bündeis an der Stelle der Informationsstruktur einen Winkel
von 45° mit der Längsrichtung der Informationsgebiete ein.
Dieses Bündel kann als aus zwei Bündelkomponenten zusammengesetzt betrachtet werden, von denen die erste eine Polarisationsrichtung
parallel zu der Längsrichtung der Infor-
Ϊ0 mationsgebiete und die zweite eine Polarisationsrichtung
senkrecht zu der genannten Längsrichtung aufweist. In einer derartigen Vorrichtung muss das strahlungsempfindliche
Detektionssystem polarisationsempfindlich sein.
Dazu kann, wie in Fig. 19 dargestellt ist, ein drehbarer Polarisationsanalysator 38, dessen Durchlassrichtung
mit 39 bezeichnet isb, von einem einfachen Detektor 19 angeordnet sein. In Fig. 19 ist von der Auslesevorrichtung
nur der Teil in der Nähe des Detektors 19 dargestellt.
Zum übrigen ist die Vorrichtung der nach Fig.11 analog, in der dann aber die Platte 33 fortgelassen ist.
In Fig. 19 sind die Bündelkomponenten mit zueinander senkrechten
Polarisationsrichtungen durch die vollen Linien 11' bzw. die gestrich.ej.ten Linien 11" dargestellt. Die Bündel 11'
und 11" fallen tatsächlich zusammen"- In der dargestellten
3r· Lage des Analysators wird das Bündel 1 1 ' zu dem Detektor
durchgelassen und kann eine Art von Informationsgebieten
ausgelesen werden. Wenn der Analysator über 90° gedreht ist,
wird das Bündel 11" durchgelassen und kann die zweite Art
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PHN 9567 9?"VZX 2 . 19.^.1980
von Informationsgebieten ausgelesen werden.
Das polarisationsempfindliche Detektionssystem
kann, wie in Fig. 20 angegeben ist, auch, durch, ein polarisationsempfindliches Teilprisma hO und zwei Detektoren 19' und 19" gebildet werden. Das Prisma 4O lässt das Bündel 11' mit einer ersten Polarisationsrichtung zu dem Detektor 19' durch, und reflektiert das Bündel 11" mit einer zweiten
Polarisationsrichtung quer zu der ersten Polarisations—
richtung zu dem Detektor 19"· Das Ausgangssignal Si1 des
kann, wie in Fig. 20 angegeben ist, auch, durch, ein polarisationsempfindliches Teilprisma hO und zwei Detektoren 19' und 19" gebildet werden. Das Prisma 4O lässt das Bündel 11' mit einer ersten Polarisationsrichtung zu dem Detektor 19' durch, und reflektiert das Bündel 11" mit einer zweiten
Polarisationsrichtung quer zu der ersten Polarisations—
richtung zu dem Detektor 19"· Das Ausgangssignal Si1 des
IG Detektors 19' stellt die Information dar, die in einer
ersten Art von Informationsgebieten gespeichert ist, "während,
das Ausgangssignal Si" des Detektors 19" die Information
darstellt, die in der zweiten Art von Informationsgebieten gespeichert ist. In einer nicht dargestellten elektronischen
darstellt, die in der zweiten Art von Informationsgebieten gespeichert ist. In einer nicht dargestellten elektronischen
Ϊ5 Schaltung zur Verarbeitung der Detektorsignale sind dann
Mittel vorgesehen, die bewirken, dass abwechselnd das Signal Si" und das Signal Si1 durchgelassen werden.
Mittel vorgesehen, die bewirken, dass abwechselnd das Signal Si" und das Signal Si1 durchgelassen werden.
In einer weiteren Ausführungsform eines polarisationsempfindlichen
Detektionssystems ist das polarisationsempfindliche Prisma 4O der Fig. 20 durch einen neutralen
Bündelteller ersetzt und ist vor jedem der Detektoren I91
und 19" ein Polarisationsanalysator angeordnet. Die Durch-.lassrichtungen der zwei Analysatoren verlaufen quer zueinander .
und 19" ein Polarisationsanalysator angeordnet. Die Durch-.lassrichtungen der zwei Analysatoren verlaufen quer zueinander .
Es ist denkbar, dass die Polarisationsriclitungen
der Auslesebündelkomponenten nicht genau parallel bzw.
quer zu der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten verlaufen, was also, für die in den Fig. 19 und 20
dargestellten Auslesevorrichtungen bedeutet, dass die
quer zu der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten verlaufen, was also, für die in den Fig. 19 und 20
dargestellten Auslesevorrichtungen bedeutet, dass die
Polarisationsrichtungen der Auslesebündel nicht genau
einen Winkel von 45° mit der Spurrichtung einschliessen.
Dies schafft die Möglichkeit, das Signal einer der Auslesebündelkomponenten j.n bezug auf das Signal der anderen
Auslesebündelkomponente zu vergrössern. Dadurch können die Toleranzen für eine Art von Informationsgebieten, wenn diese sich etwa schwieriger herstellen lassen, vergrössert werden. Die genannte Abweichung in den Polarisationsrichtungen
könnte in der Grössenordnung von 20$ bis 30$ liegen.
einen Winkel von 45° mit der Spurrichtung einschliessen.
Dies schafft die Möglichkeit, das Signal einer der Auslesebündelkomponenten j.n bezug auf das Signal der anderen
Auslesebündelkomponente zu vergrössern. Dadurch können die Toleranzen für eine Art von Informationsgebieten, wenn diese sich etwa schwieriger herstellen lassen, vergrössert werden. Die genannte Abweichung in den Polarisationsrichtungen
könnte in der Grössenordnung von 20$ bis 30$ liegen.
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Vorrichtungen, mit denen Information sowohl eingeschrieben als auch ausgelesen werden kann, sind bekannt.
So ist in der DE-OS 29 09 877, deren Inhalt in der vorliegenden
Beschreibung enthalten ist, eine kombinierte Einschreib/Auslesevorrichtung beschrieben, in der das
Einschreibbündel und das Auslesebündel von derselben Strahlungsquelle geliefert werden. Dabei wird z.B. mit einem
Intensitätsmodulator die Intensität des von der Strahlungsquelle gelieferten Bündels zwischen einem ersten (Schreib)-
iC Pegel und einem zweiten Pegel geschaltet, der zwar genügend
hoch ist, um Information auslesen zu können, aber nicht * genügend hoch ist, um Information einschreiben zu können.
In der DE-OS 2 4θ3 4θ8 ist eine Einschreibvorrichtung
beschrieben, in der ein Auslesefleck in geringer Entfernung
S3 hinter einen Einschreibfleck auf die Informationsschicht
projiziert wird. Mit diesem Auslesefleck kann geprüft werden, ob die eben eingeschriebene Information der einzuschreibenden
Information entspricht.
In Fig. 21 sind die für die vorliegende Erfindung wesentlichen Elemente einer kombinierten Einschreib/Auslesevorrichtung
dargestellt. Als Strahlungsquelle wird ein Gaslaser 6o, z.B. ein He-Ne-Laser, verwendet. Die Intensität
des Laserbündels 61 wird mit Hilfe eines Intensitätsmodulators 62, z.B. eines akustooptischen Modulators oder eines
^5 elektrooptischen Modulators, moduliert, der von einer
Steuerschaltung 63 gesteuert wird. Das Laserbündel wird .,
von einem drehbaren Spiegel 6k zu dem Objektivsystem 65
reflektiert, das das Bünde.l zu einem Strahlungsfleck V; in
der durch die Servospuren kl dargestellten Informationsebene
des Aufzeichnungsträgers 1 fokussiert.
Ein langgestreckter Einschreibfleck mit einstellbarer
Längsrichtung kann dadurch erhalten werden, dass in dem Strahljingsweg und vorzugsweise möglichst nahe
bei der Eintrittspupille des Objektivsysteins 65 eine dreh-
3E bare Blende 66 mit einem Blendenspalt 67 angebracht wird.
Wenn die Blende fehlt, füllt das Bündel 61 die Pupille des
Objektivsystems völlig aus und wird ein beugungsbegrenzter
runder Strahlungsfleck auf der Informationsschicht erzeugt.
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¥enn die Blende in den Strahlungsweg gebracht ist, wird das Bündel 61 in einer Richtung,' und zwar in der Richtung
des Blendenspalts 67> völlig durchgelassen und in einer Richtung quer zu dieser Richtung grösstenteils zurückgehalten.
Die Pupille des Objektivsystems 65 wird dann nicht mehr optimal ausgefüllt. Der Einschreibfleck ist dann ein
langgestreckter Fleck, dessen Längsrichtung quer zu der Längsrichtung des Blendenspa Ltes verläuft. Würde der .Blendenspalt 67 die fiktive in Fig. 21 dargestellte Lage einnehmen,
so würde die Längsrichtung des langgestreckten Flecks mit "
der Spurrichtung zusammenfallen. Tatsächlich kann der ··
Blendenspalt zwei Lagen einnehmen, und zwar unter Winkeln von +45° und -45° zu der in Fig. 21 dargestellten Lage,
wodurch die Längsrichtung des Einschreibflecks Winkel von
''■ο +45° und -45° mit der Längsrichtung der Spuren einschliessen
kann.
Beim Auslesen wird vorzugsweise, wie mit dem Pfeil 68 in Fig. 21 angegeben ist, die Blende aus dem
Strahlungsweg geschoben, so dass der Auslesefleck ein runder Strahlungsfleck ist.
Der langgestreckte Einschreibfleck mit einstellbarer
Orientierung kann statt mit einer drehbaren Blende auch mit einer drehbaren Zylinderlinse erhalten werden.
Die Blende oder die Zylinderlinse könnte auch in einer Vorrichtung mit einem Diodenlaser als Strahlungsquelle
verwendet werden. Ein derartiger Diodenlaser ist in Fig. 22 mit 70 bezeichnet. Die Intensität des von dem
Diodenlaser gelieferten Bündels kann durch Änderung des elektrischen Stroms durch die Elektroden 71 auf dem Diodenlaser
70 gesteuert werden. Der elektrische Strom wird von einer Stromquelle 74 geliefert, die von einer Steuerschaltung
63 gesteuert wird. Ein Diodenlaser liefert in vielen Fällen ein astigmatisch.es Bündel, somit ein Bündel mit
einem Querschnitt, der in einer ersten Richtung grosser, z.B. um einen Faktor zwei grosser, als in einer Richtung
quer zu der ersteren Richtung ist. Wenn mit einem Dioderilaser
die Pupille des Objektivsystems völlig ausgefüllt werden soll, muss ein zusätzliches Element, z.B. eine
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Zylinderlinse, in dem Strahlungsweg zum Korrigieren des Astigmatismus angeordnet werden. In der kombinierten Einschreib/Auslesevorrichtung
kann aber mit Vorteil der * Astigmatismus des Diodenlasers ausgenutzt werden. Dadurch,
dass das Diodenlaserbündel unkorrigiert durch das Objektivsystem geschickt wird, wird ein langgestreckter Strahlungsfleck erhalten. Die Orientierung dieses Flecks in bezug
auf die Spuren kann dadurch eingestellt werden, dass der Diodenlaser 70 gedreht wird. Dazu kann dieser Laser auf
iü einem Halter 72 befestigt sein, der um eine Achse 73 drehbar
ist.
In den bisher beschriebenen Ausführungsformen
der Einschreib/Auslesevorrichtung werden die beim Auslesen benötigten Polarisationskomponenten auf eine der in den
Fig. 11, 18, 19 und 20 beschriebenen Weisen erhalten.
Wenn mit der Vorrichtung bei jeder Sektoradresse zwei Informationsspurteile (50 und 50 ' in Fig. I7) eingeschrieben
und ausgelesen werden müssen, muss der Strahlungsfleck nach dem Einschreiben bzw. dem Auslesen des ersten
2C Informationsspurteiles über einen Abstand gleich der Breite
der Servospur zuzüglich der Breite eines Informationsspurteiles
(im Falle der Fig. 17) oder über einen Abstand gleich der Breite der Servospur, wenn ein Informationsspurteil 50
oder 50' mit der Servospur zusammenfällt, in einer Richtung
quer zu der Spurrichtung verschoben werden. Für diese Verschiebung des Strahlungsflecks kann der kippbare Spigel 6k
verwendet werden, der bereits für die Spurverfolgung in der
Vorrichtung vorhanden war.· Beim Einschreiben wird zur Positionierung des Einschreibflecks die Servospur als
Referenz verwendet. Beim Auslesen können sowohl die Servospur als auch ein Informationsspurteil 50 oder 50' als
ReX'erenz verwendet werden.
Beim Einschreiben bzw." Auslesen zweier Informationsspurteile 50 und 50' wird ein Sektor 42 zweimal abge-
^3 tastet, wobei während jeder Abtastung ein Informationsspurteil
50 oder 50' eingeschrieben oder ausgelesen wird.
Beim Einschreiben der zwei Arten von Informationsgebieten, deren Längsrichtungen quer zueinander verlaufen,
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kann mit Vorteil ein an sich bekannter Effekt benutzt
werden. Bei Anwendung eines Objektivsystems mit einer hohen numerischen Apertur ist innerhalb des Strahlungs-_
flecks die Verteilung der elektrischen Feldenergie, welche Feldenergie dafür sorgt, dass Löcher in die Informationsschicht gebrannt werden, nämlich astigmatisch. ¥as die
elektrische Feldenergie anbelangt, ist der Fleck in der Polarisationsrichtung der Strahlung ausgedehnter als in
einer Richtung quer zu der Polarisationsrichtung. Bei Anwendung eines Objektivsystems mit einer numerischen
Apertur von 0,85 ist die Länge 30$ grosser als die' Breite.
Dadurch, dass in der Vorrichtung nach Fig. 22 die Polarisationsrichtung des Laserbündels passend gewählt wird,
kann durch den genannten Effekt der effektive Einschreibfleck schmäler werden.
130016/0642
L e e r s e i f 6
Claims (1)
- PHN 9567 4-»· 19.^.1.9001.j Aufzeichnungsträger, in dem Information in einer optisch auslesbaren lnformationsstruktur angebracht ist, die aus in Spuren angeordneten Informationsgebieten aufgetaut ist, die in der Spurrichtung von einander durch Zwischengebiete getrennt sind, wobei die nebeneinander liegenden Spurteile sich "voneinander dadurch unterscheiden, _, dass sie aus Informationsgebieten einer ersten Art bzw. aus Informationsgebieten einer zweiten Art aufgebaut sind, dadurch gekennzeichnet,dass die Informationsgebiete alle langgestreckt sind; dass die erste Art von Inforraationsgebieten eine derartige Geometrie aufweisen, dass diese Gebiete in einer ersten Auslesebündelkomponente, deren Polarisationsrichtung zu der Längsrichtung dieser Informa— tionsgebiete parallel ist und deren effektive Wellenlänge mindestens in der GrossenOrdnung der Breite der Informationsgebiete liegt, eine maximale Modulation herbeiführen und zugleich in einer zweiten Auslesebündelkomponente, deren Polarisationsrichtung quer zu der Längsrichtung der Informationsgebiete verläuft und deren effektive Wellenlänge gleich der der ersten Auslesebündelkomponente ist, eine minimale Modulation herbeiführen, und dass die zweite Art von Informationsgebieten eine derartige Geometrie aufweisen, dass diese Gebiete in der ersten Auslesebünde.1-komponente eine minimale Modulation und zugleich in der zweiten Auslesebündelkomponente eine maximale Modulation herbeiführen.2. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, in dem dieLängsrichtungen der zwei Arten von Informationsgebieten mit der Längsrichtung der Spuren, in denen diese Informationsgebiete liegen, zusammenfallen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Arten von Informationsgebieten sich dadurch voneinander unterscheiden, dass mindestens eine der nicht durch gespeicherte Information bestimmte Abmessungen dieser130016/06A2PHN 9567 Je- 19.^.1980Gebiete verschieden ist.'3. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 2, in dem dieInformationsgebiete ausserhalb der Ebene der Zwischengebiete liegen, dadurch gekennzeichnet, dass für die erste Art von Informationsgebxeten der Abstand zwischen der Spitze der Informationsgebiete und der Ebene der Zwischengebiete grosser als der entsprechende Abstand für die zweite Art von Informatxonsgebieten ist. k. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 2 oder 3> inIC- dem die Informationsgebiete ausserhalb der Ebene der Zwi- * schengebiete liegen, dadurch gekennzeichnet, dass für die * erste Art von Informationsgebieten der Neigungswinkel zwischen den Wänden dieser Gebiete und einer Normalen auf dem Aufzeichnungsträger kleiner als der Neigungswinkel■■i der zweiten Art von Inf ormatxonsgebieten ist.5· Aufzeichnungsträger nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, dass von der mit der ersten Auslesebündelkoinponente wahrgenommenen ersten Art von Informationsgebieten die Phasentiefe gleich der der mit der zweiten Aus--C lesebündelkomponente wahrgenommenen zweiten Art von Informationsgebieten ist.6. Aufzeichnungsträger nach Anspruch. 2, in dem die Informationsgebiete ausserhalb der Ebene der Zwischengebiete liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der ersten Auslesebündelkomponente wahrgenommene erste Art von Informationsgebieten eine erste Phasentiefe aufweisen, die von einer zweiten Phasentiefe verschieden ist, die zu der mit der zweiten Aus.lesebündelkomponente wahrgenommenen zweiten Art von Informationsgebieten gehört.7· Aufzeichnungsträger nach Anspruch 6, dadurchgekennzeichnet, dass die erste Phasentiefe etwa 110° ist, während die zweite Phasentiefe etwa 180° ist. 8. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, in dem diezwei Arten von Informationsgebieten. dieselben Abmessungen·'" aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrichtung der ersten Art von Informationsgebieten quer zu der der zwcilcii Art von Informationsgebieten verläuft. '>. Aui'zeichnungs träger nach Anspruch 1, der rund130016/0842PHN 9567 ^- 19.^.3032763und scheibenförmig ist, dadurch, gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Spurteile innerhalb einer Spurumdrehung dadurch voneinander unterschieden werden, dass sie aus Informationsgebieten der ersten Art bzw. aus Informationsgebieten der zweiten Art aufgebaut sind.10. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, der rund und scheibenförmig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsstruktur zwei spiralförmige Spuren enthält, von denen die erste bzw. die zweite aus Informationsge-ij bieten der ersten bzw. der zweiten Art aufgebaut ist, wobei die Spurwindungen der ersten spiralförmigen Spur zwischen denen der zweiten spiralförmigen Spur liegen.11. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, der mit zwei inrorinationsschichten vei'sehen ist, dadux'ch gekenn-^ zeichnet, dass eine erste Informationsschicht nur Informationsgebiete einer ersten Art und eine zweite Informationsschicht nur Informationsgebiete der zweiten Art enthält.12. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spurteile der ersten Informations--ß schicht zwischen denen der zweiten Informationsschicht liegen.13. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, der mit zwei Informationsschichten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Inf ormat.Lonsschich t. zwei Arien von Informationsgebieten enthält, wobei die Spur teile der zwei Informationsschichten, die aus derselbe Art von Ini'orniationsgebieten aufgebaut sind, nebeneinander liegen.14. Aufzeichnungstr.äger nach Anspruch 8, in dein ein Benutzer in bestimmte Aufzeichnungsträgerteile für ihn nützliche Information einschreiben kann, dadurch gekennzeichnet, dass bereits vorhandene Information Servoinforniation in Form in einer optisch detektierbaren Servospur angebrachter Sektojradressen ist, in denen Adressen zugehöriger noch unbeschriebener Aufzeichnungsträger teile, dieJD miiL Strahlung einschreibbares Material enthalten, angebracht sind, wobei die Längsrichtungen der Informationsgebietc in zwei nebeneinander liegenden Sektoradressen quei' zueinander verlaufen.130016/0842BAD ORIGINALPHN 9567 •h^rm Ί 9^sJ-S8019.4„1980303576915· Aufzeichnungsträger nacli Anspruch. 8, der mit von einem Benutzer selbst eingeschriebener Information versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine optisch detektierbare Servospur vorhanden ist, in die Sektoradressen aufgenommen sind; dass die zu einer bestimmten Sektoradresse gehörige Information in zwei Informationsspuren angebracht ist, von denen mindestens eine in bezug auf die Servospur und quer zu der Spurrichtung verschoben ist, und dass die Längsrichtung der Informationsgebiete in einer InformationsspurIC quer zu der der Informationsgebiete in der zweiten Informationsspur verläuft.16. Vorrichtung zum Auslesen eines Aufzeichnungsträgers nach Anspruch 1, die mit einem optischen Auslesesystem versehen ist, das eine ein Auslesebündel lieferndei- Strahlungsquelle, ein Objektivsystem zum Fokussieren des Auslesebündels zu einem Auslesefleck auf der Informationsstruktur und ein strahlungsempfindliches Detektionssystem zur Umwandlung des von der Informationsstruktur modulierten Auslesebündels in ein elektrisches Signal enthält, dadurch-3 gekennzeichnet, dass das von dem optischen Auslesesystem gelieferte Auslesebündel an der Stelle der Informationsstruktur zwei gegebenenfalls gleichzeitig vorhandene Auslesebündelkomponenten enthält, deren Polarisationsrichtungen quer zueinander verlaufen und zu der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten parallel bzw. senkrecht sind. 17· Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Lage zwischen der Strahlungsquelle und dem Objektivsystem eine τ Λ —Platte vorhanden ist, die in und aus dem Auslesebündel bewegt werden kann, wobei Ά. die Wellenlänge des Auslesebündels ist.18. Vorrichtung nach Anspruch 16, in der die Strahlungsquelle ein Diodenlaser ist, dadurch gekenniizeichnet, dass der Diodenlaaer über einen Winkel von 90° drehbarangeordnet ist. :.;:; |<). Vorrichtung nach Anspruch 16, in der zwischen dor Strahlungsquelle und dem Objektivsystem ein polari-Hal. Lonsempf indlicher Bündel teiler angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisationsrichtung des von der130018/0642-.. BAD ORIGINALPHN 9567Quelle gelieferten Auslesebüridels einen Winkel von etwa 45° mit der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten einschliesst, und dass zwischen dom Bündelteiler und dem Objektivsystem ein Polarisationsdreher angebracht ist, der die Polarisationsrichtung des von der Strahlungsquelle emittierten Auslesebündels sowie die des von der Informationsstruktur reflektierten Auslesebündels abwechselnd über einen Winkel von etwa +45° und einen Winkel von etwa -45° dreht.IG 20. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisationsrichtung des von der "Stroh—"* lungsquelle gelieferten Auslesebündels an der Stelle der Informationsstruktur einen Winkel von etwa 45° mit der Längsrichtung einer Art von Informationsgebieten eins chi iesBt, und dass das Detektionssystem ein polarisationsempfindliches System ist.21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionssystem durch einen polarisationsempfindlichen Bündelteiler und zwei strahlungs—-D empfindliche Detektoren gebildet wird, die in den gesonderten Strahlungswegen der mittels des Bündelteilers gebildeten Teilbündel angeordnet sind.22. Vorrichtung nach Anspruch 16 zum Einschreiben und Auslesen eines Aufzeichnungsträgers mit einer Informa— tionsschicht mit einer optisch detektierbaren Servöspur, in die Sektoradressen aufgenommen sind, die die Adressen zugehöriger Aufzeichnungsträgerteile enthalten, wobei diese Aufzeichnungsträgerteile dazu bestimmt sind, Information zu tragen, und wobei diese Vorrichtung eine ein Einschreibbündel liefernde Strahlungsquelle und einen Intensitätsmodulator zum Schalten der Intensität des Einschrelbbündols zwischen einem ersten (Schreib)Pegel und einem zweiten niedrigeren Pegel ,enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Objektivsystem auf der Informationsschicht er-ό~ zeugte Einschreibfleck langgestreckt ist und dass Mittel vorhanden sind, mit deren Hilfe der Einschreibfleck in zwei um etwa 00° voneinander verschiedene Lagen positioniert; werden kann, wobei in diesen Lagen die Längsrichtungen des130016/06429567 *?-■ 3tW27tP9Einschreibflecks um etwa (J)Q° voneinander verschieden sind, während diese Längsrichtungen beide einen Winkel von etwa 45° mit der Längsrichtung der Servospur einschliessen,23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel durch ein in dem Einschreibbündel angeordnetes, einen Astigmatismus herbeiführendes drehbares Element gebildet werden.24. Vorrichtung nach Anspruch 22, in der die Strahlungsquelle ein Halbleiterdiodenlaser ist, dadurch gekennzeichnet-, dass die genannten MiLtei durch mechanische Mittel zum Drehen des Diodenlasers um eine mit der Achse des Einschreibbündels zusammenfallende Achse gebildet werden.130016/0642
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