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DE3032116C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3032116C2
DE3032116C2 DE19803032116 DE3032116A DE3032116C2 DE 3032116 C2 DE3032116 C2 DE 3032116C2 DE 19803032116 DE19803032116 DE 19803032116 DE 3032116 A DE3032116 A DE 3032116A DE 3032116 C2 DE3032116 C2 DE 3032116C2
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DE
Germany
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frame
joints
pane
arrangement according
attached
Prior art date
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DE19803032116
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DE3032116A1 (de
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Bart Leerdam Nl Slob
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BFG GLASSGROUP PARIS FR
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BFG GLASSGROUP PARIS FR
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/02Wings made completely of glass
    • E06B3/025Wings made completely of glass consisting of multiple glazing units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verglasungsanordnung mit wenigstens zwei unabhängig voneinander flügelartig bewegbaren Glasscheiben, von denen eine größer als die andere ist.
Flügelfenster dieser Art wurden bereits in einer Gebäudewandung derart befestigt, daß die äußere Scheiben nach außen geöffnet wurden, während die inneren Scheiben nach innen geöffnet wurden. Dies wird als nachteilig betrachtet. Es wurde deshalb bereits auch vorgeschlagen, eine Doppelscheibenbaugruppe der beschriebenen Art zu schaffen, deren Scheiben flügelartig in der gleichen Richtung geöffnet werden können. Bisher wurde jedoch das Problem der Abdichtung einer derartigen Scheibenbaugruppe nicht ausreichend beachtet, mit dem Ergebnis, daß bekannte Scheibenbaugruppen der beschriebenen Art keinen ausreichenden Schutz bilden.
Eine Scheibenbaugruppe der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art ist bekannt aus der DE 28 39 785 A1, und zwar mit Rahmen und zusätzlicher Glasscheibe, welche die Schallisolierung und gleichzeitig die Wärmeisolierung eines Fensters verbessert. Die Dichtigkeit dieser Verglasungsanordnung ist jedoch noch nicht ausreichend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Verglasungsanordnung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art die Dichtigkeit wesentlich zu verbessern. Außerdem soll eine Vergrößerung der verglasten Fläche der Anordnung erreicht werden.
Erreicht wird dies bei einer Verglasungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch, daß jede Glasscheibe Gelenke aufweist, die direkt an dieser befestigt sind und die wiederum an einem feststehenden Rahmen festgelegt sind, daß die zu der größeren Scheibe gehörenden Gelenke an einer Falzoberfläche des Rahmens gelagert sind, daß diese Falzoberfläche über eine erste Schulter mit einer vorspringenden Oberfläche des Rahmens verbunden ist, daß an diese vorspringende Oberfläche die zu der kleineren Scheibe gehörenden Gelenke montiert sind, und zwar derart, daß die kleinere Scheibe über die Schießstellung der größeren Scheibe hinaus bewegbar ist, daß an die vorspringende Oberfläche eine wiederum vorspringende zweite Schulter angrenzt und daß die Schultern Dichtungsmittel aufweisen, die den Randbereich der Glasscheiben abdichten.
Die Verglasungsanordnung kann also in einem feststehenden Rahmen mit und ohne Dichtungsrahmen vorgesehen sein.
Die Doppelverglasungsanordnung gemäß der Erfindung zeigt ausgezeichnetes Dichtungsvermögen. Die Verwendung von zwei Glasscheiben ohne Rahmen sichert einen eigenartigen ästhetischen und sehr gewinnenden Eindruck. Darüber hinaus ist durch die Zuordnung der rahmenlosen Scheiben gemäß dieser Maßnahme auch die verglaste Fläche der Anordnung wesentlich erhöht.
Der Einbau der Scheibenbaugruppe gemäß der Erfindung kann so erfolgen, daß die kleinere Scheibe mit der äußeren Scheibe geöffnet werden kann, beispielsweise nach außen, ohne daß die Gelenke oder Dichtungen der äußeren Scheibe beeinträchtigt würden, so daß im geschlossenen Zustand eine trocken-sichere Abdichtung an jeder Scheibe erzielt wird.
Vorzugsweise ist ein Verschlußhandgriff an der kleineren Scheibe montiert, um die Baugruppe in der Schließstellung zu blockieren und weiterhin sind vorteilhafterweise die Scheiben durch ein Gestänge verbunden, welches schwenkbeweglich an jeder Scheibe in der Nähe des Handgriffs befestigt ist. So sind die Scheiben für ein gleichzeitiges Öffnen und Schließen miteinander verbunden. Das Gestänge kann dabei an wenigstens einer der Scheiben in lösbarer Weise befestigt sein.
Das Gestänge kann längeneinstellbar sein. Dies ermöglicht größere zulässige Änderungen des Scheibenzwischenrahmens, da das Gestänge eingestellt werden kann, um die Abdichtung einer jeden Scheibe gegen die zugeordnete Dichtung sicherzustellen. Solche Verglasungsanordnungen können beispielsweise auch anstelle von sog. Einzelfenstern in Altbauten (natürlich auch in Neubauten) eingebaut werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Rahmen ein Holzrahmen mit einem Stufenprofil, mit Falzoberflächen, an denen die Gelenke montiert sind und Schultern, an denen die Dichtungsmittel befestigt sind. Das nachträgliche Einschneiden eines Falzes bei Altbauten oder dessen Verbreitung ist möglich, damit die Gelenke für die größere Scheibe eingesetzt werden können und um eine Schulter für die Abdichtungsmittel zu schaffen, die dieser Scheibe zugeordnet sind. Dies kann in einfacher Weise an Ort und Stelle durch moderne tragbare Werkzeuge durchgeführt werden.
Zur Renovierung älterer Gebäude können vorhandene Rahmenprofile abgeändert werden. Hierzu ist vorteilhaft an der vorspringenden Oberfläche des Rahmens ein Steg eines Dichtungsrahmens befestigt, wobei an einem Ende des Steges ein erster Flansch angeordnet ist, der auf der die Falzoberfläche mit der vorspringenden Oberfläche verbindenden ersten Schulter aufliegt, und am anderen Ende des Steges ein zweiter Flansch angeordnet ist, der die an die vorspringende Oberfläche angrenzende zweite Schulter bildet. An den Flanschen sind Dichtungsmittel zur Abdichtung des Randbereichs der Glasscheiben gehalten.
Ein solcher Dichtungsrahmen kann beispielsweise aus irgend einem extrudierten Material zum Beispiel stranggepreßten Aluminium oder einer stranggepreßten Aluminiumlegierung bestehen.
Zur Sicherung der richtigen Anordnung der Gelenke während des Einbaus kann nach einer anderen Ausführungsform der Dichtungsrahmen Rippen als Anschlag für die Gelenke aufweisen.
Vorzugsweise besteht jede Scheibe aus vorgespanntem Glas.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun mit bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigen in
Fig. 1 eine Horizontalschnittansicht eines Flügelfensters, welches ein Ausführungsbeispiel einer Doppelscheibenbaugruppe gemäß der Erfindung aufweist,
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten, teilweise geöffneten Fensters,
Fig. 3 eine Schnittansicht des geöffneten Fensters,
Fig. 4 eine Detailansicht, welche die Gelenke und Dichtungen des in Fig. 1 dargestellten Fensters veranschaulicht,
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsform der Gelenke und Dichtungen und
Fig. 6 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Bei der Darstellung in den Fig. 1 bis 3 ist ein Fensterrahmen in einer nicht dargestellten Wand montiert, und dieser weist Seitenstücke 1 und 2 und obere und untere Querbalken 3 und 4 auf. Die Seitenstücke und Querbalken sind derart geformt, daß ein gleichförmiges Profil an der Fensteröffnung geschaffen wird. Dieses Profil weist eine Falzoberfläche 5 auf, die mittels einer ersten Schulter 6 mit einer vorspringenden Oberfläche 7 verbunden ist. Ein Dichtungstragrahmen 8 weist vier Streifen auf, von denen jeder einen Steg hat, von dem sich entgegengerichtete Flansche an den entgegengesetzten Kanten erstrecken (Fig. 4), und dieser Rahmen ist im Fensterrahmen 1 befestigt.
Es sei nunmehr auf Fig. 4 Bezug genommen. Der Steg 9 des Dichtungstragrahmens 8 weist einen ersten Flansch 10 auf, der sich an der oberen Kante nach links erstreckt, und einen zweiten Flansch 11, der sich an der unteren Kante des Steges nach rechts erstreckt. Der erste Flansch 10 hat eine Rippe 12, der eine Lippe 13 zugeordnet ist, die sich von der Oberseite des Steges 9 aus erstreckt, um einen Aufnahmekanal 14 zur Aufnahme eines Dichtungsmittels 15 aus elastischem Dichtungsmaterial zu bilden. Der zweite Flansch 11 weist eine Rippe 16 und eine Lippe 17 auf, die einen ähnlichen Aufnahmekanal 18 zur Aufnahme eines Dichtungsmittels 19 bilden.
Aus den Fig. 1 und 3 ist zu erkennen, daß der die Dichtungen tragende Dichtungstragrahmen 8 an den Fensterrahmenseitenstücken 1 und 2 und an den Querbalken 3 und 4 derart befestigt ist, daß dessen Steg 9 gegen die vorspringende Oberfläche 7 anliegt und dessen Flansch 10 gegen die erste Schulter 6. Zwei Glasscheiben 20 und 21 sind an einem Seitenstück des Fensterrahmens unter Verwendung von Gelenken 22 und 23 befestigt. Von diesen beiden Scheiben ist die innere 20 kleiner als die äußere 21. Die Gelenke oder Angeln 22 der inneren Scheibe 20 sind an der vorspringenden Oberfläche 7 des Seitenstückes 1 befestigt und die Gelenke 23 sind an der Falzoberfläche 5 des Seitenstückes befestigt. Wie Fig. 4 zeigt, weist das Gelenk 22 der inneren Scheibe 20 eine Bohrung 24 auf, die, wie dargestellt, ein Gesenk sein kann, und diese Bohrung 24 fluchtet mit einer Bohrung 25 des Steges 9 des Dichtungstragrahmens 8, so daß, wenn der Dichtungstragrahmen 8 und das Gelenk 22, beispielsweise mittels einer Schraube, die durch die Bohrungen hindurchführt, an der vorspringenden Oberfläche 7 befestigt sind und das innere Fenster geschlossen ist, dieses in eine Dichtungsanlage an seinem Rand mit einem Dichtungsmittel 19 gedrückt wird, das sich längs des Seitenstückes 1 nach unten erstreckt.
Ein Verschlußhandgriff 26 ist an der inneren Scheibe 20 befestigt. Der Fensterrahmen 1, 2, 3, 4, der Dichtungstragrahmen 8 und die innere Scheibe 20 sind derart geformt und bemessen, daß, wenn die innere Scheibe 20 in geschlossener Stellung gehalten wird, deren gesamter Rand gegen das Dichtungsmittel 19 anliegt.
Gelenke 23 sind an der Falzoberfläche 5 in einer derartigen Stellung befestigt, daß, wenn das Fenster geschlossen ist, ein Rand der größeren äußeren Scheibe 21 in Dichtungsanlage gegen das Dichtungsmittel 15 gepreßt wird, das sich längs des Seitenstückes 1 nach unten erstreckt.
Die beiden Scheiben 20 und 21 sind in der Nähe des Handgriffes 26 mittels eines Gestänges 27 verbunden, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel einen U-förmigen Gelenkhebel 28 aufweist, dessen Enden in Buchsen 29, 30 sitzen, die an den Scheiben 20 und 21 befestigt sind. Diese Anordnung ermöglicht es, daß der Gelenkhebel leicht entfernt werden kann, um beispielsweise die aufeinander zu weisenden Oberflächen der Scheiben 20 und 21 zu reinigen.
Die Länge des Basisabschnittes des U-förmigen Gelenkhebels 28 und die relativen Stellungen der Buchsen 29 und 30 sind derart gewählt, daß, wenn die innere Scheibe gegen das innere Dichtungsmittel 19 gehalten wird, der gesamte Rand der äußeren Scheibe 21 gegen das äußere Dichtungsmittel 15 gehalten wird. Bei einer bevorzugten Abänderung dieser Ausführungsform ist dieser Basisabschnitt des Gelenkhebels 28 in seiner Länge einstellbar. Dies wird leicht dadurch erreicht, daß der Gelenkhebel 28 aus zwei L-förmigen Teilen hergestellt wird, deren Basisabschnitte mittels einer Gewindehülse miteinander verbunden werden, um die U-Form zu bilden. Aus einem Vergleich der Fig. 1 und 3 ist zu erkennen, daß die Anordnung der Gelenke 23 der äußeren Scheibe 21 an der Falzoberfläche 5, die gegenüber der vorspringenden Oberfläche 7 nach außen versetzt ist, wobei an dieser Oberfläche 7 die Gelenke 22 der inneren Scheibe 20 montiert sind, es den Scheiben 20 und 21 ermöglicht, zusammen geöffnet zu werden, ohne daß die Gelenke 22 oder die innere Scheibe durch die äußere Scheibe 21 oder deren Gelenke 23 behindert wird. Da die äußere Scheibe 21 größer ist als die innere Scheibe 20, können die Dichtungen für die äußere Scheibe außerhalb der orthogonal projizierten Fläche der inneren Scheibe 20, wenn diese geschlossen ist, angeordnet werden, so daß diese Dichtungen ebenfalls das Öffnen des Fensters nicht hindern.
Fig. 4 zeigt eine erste bevorzugte Ausführungsform der Gelenke 22 und 23, von denen jedes aus einem flachen Blatt 31 besteht, mit dem das Gelenk am Seitenstück 1 befestigt ist (Fig. 1 und 3), und aus einem asymmetrisch T-förmigen Flügel 32, der am zugeordneten Fenster 20 oder 21 befestigt ist, wobei beispielsweise zur Befestigung ein Niet 33 verwendet wird. Eine nicht dargestellte Dichtungspackung kann zwischen den T-förmigen Flügel 32 und dem jeweiligen Fenster 20 und 21 vorgesehen sein, falls dies gewünscht ist. Ein derartiges Gelenk kann beispielsweise aus einer Aluminiumgußlegierung hergestellt sein.
Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Gelenke 122 und 123, die die innere und äußere Scheibe 20 und 21 tragen. Wie bei der Darstellung in Fig. 4 weist jedes Gelenk ein flaches Blatt 131 auf, welches am Seitenstück 1 befestigt ist. Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind jedoch die die Scheibe tragenden Flügel L-förmige Bauteile 132. Die Scheiben 20 und 21 sind an den Gelenken durch Nieten 33 befestigt. Die Gelenke 122 und 123 können aus gewalztem, rostfreiem Stahl hergestellt werden.
Die Fig. 5 zeigt ebenfalls eine abgeänderte Ausführungsform des Dichtungstragrahmens 108. Dieser unterscheidet sich vom Dichtungstragrahmen 8 (Fig. 4) dadurch, daß ein breiterer erster Flansch 110 vorgesehen ist, der in einer Rippe 134 endet, die sich parallel zum Steg 109 des Dichtungstragrahmens 108 erstreckt. Dieser Dichtungstragrahmen 108 wird für eine spezielle Form des Seitenstückes 1 verwendet, bei der die erste Schulter 6 die gleiche Tiefe hat wie die Breite des ersten Flansches 110, so daß, wenn der Steg 109 des Dichtungstragrahmens 108 an der vorspringenden Oberfläche 7 des Seitenstückes befestigt ist, die Rippe 134 gegen die Falzoberfläche 5 anliegt. Die Breite der Rippe 134 und des Gelenkblattes 131 und die Dicke der äußeren Glasscheibe 21 sind derart gewählt, daß, wenn das Gelenk 123 an der Falzoberfläche 5 des Seitenstückes 1 montiert ist, das Gelenkblatt 131 gegen die Rippe 134 anstößt und die Scheibe 21 in der richtigen Weise zur Abdichtung gegen das Dichtungsmittel 15 angeordnet ist, wenn diese Scheibe geschlossen ist.
Eine Rippe 135 ist ebenfalls am Steg 109 des Dichtungstragrahmens 108 vorgesehen, um das Gelenk 122 anzuordnen, welches die innere Scheibe 20 trägt.
Es sei bemerkt, daß ein derartig breiter Flansch und die Gelenklokalisierungsrippen bei dem in den Fig. 1, 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen sein können.
Die Scheiben 20 und 21 bestehen vorzugsweise aus Glas, beispielsweise Schwimmglas, welches nach der Ausbildung der erforderlichen Bohrungen getempert wurde, wobei diese Bohrungen erforderlich sind, um Gelenke, Handgriffe und Verbindungsgestänge zu befestigen.
Fig. 6 zeigt eine Abänderung der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform. Bei der Darstellung in Fig. 6 ist ein Holzrahmen in eine Gebäudewand eingesetzt, und dieser Rahmen weist Seitenstücke 101 und 102 und obere und untere Querbalken 104 auf. Die Querbalken und die Seitenstücke haben ein gestuftes Profil. Es ist eine vorspringende Oberfläche 107 vorgesehen, die mittels einer zweiten Schulter 106 mit einer ersten vorspringenden Oberfläche 105 verbunden ist. Es handelt sich hierbei um eine ähnliche Anordnung wie bei den Flächen 6, 7 und 5 des in Fig. 1 dargestellten Rahmens. Im Gegensatz zu dem in Fig. 1 gezeigten Rahmen ist der in Fig. 6 dargestellte Rahmen an der Außenseite aus- oder eingeschnitten, um eine weitere Falzoberfläche 136 zu bilden, die mit der vorspringenden Oberfläche 105 über eine erste Schulter 137 verbunden ist. Eine innere Scheibe 120 ist mittels Gelenken 22 an der vorspringenden Oberfläche 105 befestigt, und eine äußere Scheibe 121 ist mit Gelenken 23 an der Falzoberfläche 136 befestigt. Dichtungsmittel 119 und 115 für die innere und äußere Scheibe 120 und 122 sind direkt an der zweiten Schulter 106 und der ersten Schulter 137 befestigt. Ein Schließhandgriff und ein Verbindungsgestänge ähnlich dem Handgriff 26 und dem Gestänge 27 in Fig. 1 können, falls gewünscht, vorgesehen sein. Es ist zu erkennen, daß die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform eine Alternative zur Ausführungsform der Fig. 1 darstellt, die es ermöglicht, daß der Dichtungstragrahmen 8 fortgelassen wird, wobei jedoch die Notwendigkeit besteht, eine weitere Falzoberfläche 136 in den Rahmen einzuschneiden.
Die Erfindung wurde im Vorstehenden in ihrer Anwendung auf ein Flügelfenster beschrieben, welches um vertikale Gelenkachsen geöffnet wird. Es sei jedoch bemerkt, daß auch eine Anwendung bei Fensterbaugruppen möglich ist, die eine Öffnung um horizontale Gelenkachsen haben, wobei diese entweder an der Oberseite oder der Unterseite der Fensteröffnung angebracht werden können. Die Erfindung kann auch bei Fenstern verwendet werden, die einen Satz von Gelenken haben, die derart angeordnet sind, daß eine senkrechte Gelenkachse gebildet wird und einen Satz von Gelenken, die derart angeordnet sind, daß eine horizontale Gelenkachse gebildet wird, wobei diese beiden Sätze von Gelenken mittels eines Hebels oder einer anderen Betätigungseinrichtung ein- und ausrückbar sind, so daß das Fenster entweder um eine horizontale oder um eine vertikale Achse geöffnet werden kann.
Bei einer Variante der insbesondere in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist die Baugruppe als Doppelglastür ausgebildet, wobei der untere Querbalken 4 und die zugeordneten Dichtungen fortgelassen sind. Die unteren Kanten der Türscheiben 20 und 21 liegen in der gleichen horizontalen Höhe.
Bei weiteren Ausführungsformen der Erfindung ist eine dritte Glasscheibe oder Glaswand vorgesehen. Diese Scheibe kann größer sein als die Scheibe 21 der Fig. 1, wobei in diesem Fall die Anordnung so ist, daß eine Randabdichtung in der gleichen Weise wie bei der Scheibe 21 erfolgt. Sie kann aber auch eine Zwischengröße zwischen den Scheiben 21 und 20 haben oder kleiner als die Scheibe 20, und diese Scheiben können wiederum für eine Randabdichtung eingerichtet werden. Eine Scheibe von der gleichen Größe wie die kleinere Scheibe 20 kann ebenfalls zwischen den Scheiben 20 und 21 für eine Kantendichtung gegen den Dichtungstragrahmen 8, angeordnet sein.

Claims (9)

1. Verglasungsanordnung mit wenigstens zwei unabhängig voneinander flügelartig bewegbaren Glasscheiben (20, 21; 120, 121), von denen eine (21, 121) größer als die andere (20, 120) ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Glasscheibe (20, 21; 120, 121) Gelenke (22, 23; 122, 123) aufweist, die direkt an dieser befestigt sind und die wiederum an einem feststehenden Rahmen (1 bis 4; 101, 102, 104) festgelegt sind, daß die zu der größeren Scheibe (21, 121) gehörenden Gelenke (23, 123) an einer Falzoberfläche (5; 136) des Rahmens (1 bis 4; 101, 102, 104) gelagert sind, daß diese Falzoberfläche (5; 136) über eine erste Schulter (6; 137) mit einer vorspringenden Oberfläche (7; 105) des Rahmens (1 bis 4; 101, 102, 104) verbunden ist, daß an diese vorspringende Oberfläche (7; 105) die zu der kleineren Scheibe (20; 120) gehörenden Gelenke (22; 122) montiert sind, und zwar derart, daß die kleinere Scheibe (20; 120) über die Schließstellung der größeren Scheibe (21; 121) hinaus bewegbar ist, daß an die vorspringende Oberfläche (7; 105) eine wiederum vorspringende zweite Schulter (11; 106) angrenzt und daß die Schultern (6, 11; 137, 106) Dichtungsmittel (15, 19; 115, 119) aufweisen, die den Randbereich der Glasscheibe (20, 21; 120, 121) abdichten.
2. Verglasungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußhandgriff (26) an der kleineren Scheibe befestigt ist.
3. Verglasungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (20, 21; 120, 121) durch ein Gestänge (27-30) verbunden sind, welches schwenkbeweglich an jeder Scheibe in der Nähe des Handgriffs (26) befestigt ist.
4. Verglasungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (27 bis 30) an wenigstens einer der Scheiben in lösbarer Weise befestigt ist.
5. Verglasungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (27 bis 30) längeneinstellbar ausgebildet ist.
6. Verglasungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (101, 102, 104) ein Holzrahmen mit einem Stufenprofil ist, mit Falzoberflächen (105, 136), an denen die Gelenke (22, 23) montiert sind, und Schultern (106, 137), an denen die Dichtungsmittel (115, 119) befestigt sind.
7. Verglasungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorspringenden Oberfläche (7) des Rahmens (1 bis 4) ein Steg (9, 109) eines Dichtungstragrahmens (8, 108) befestigt ist, wobei am einen Ende des Steges (9, 109) ein erster Flansch (10, 110) angeordnet ist, der auf der die Falzoberfläche (5) mit der vorspringenden Oberfläche (7) verbindenden ersten Schulter (6) aufliegt, und am anderen Ende des Steges (9, 109) ein zweiter Flansch angeordnet ist, der die an die vorspringende Oberfläche (7) angrenzende zweite Schulter (11) bildet, und daß an den Flanschen (10, 110, 11) Dichtungsmittel (15, 19) zur Abdichtung des Randbereichs der Glasscheiben (20, 21) gehalten sind.
8. Verglasungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungstragrahmen (8, 108) Lippen (134, 135) als Anschlag für die Gelenke (122, 123) aufweist.
9. Verglasungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Scheibe (20, 21; 120, 121) aus vorgespanntem Glas besteht.
DE19803032116 1979-08-30 1980-08-26 Doppelscheibenbaugruppe Granted DE3032116A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB7930084 1979-08-30

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Publication Number Publication Date
DE3032116A1 DE3032116A1 (de) 1981-03-19
DE3032116C2 true DE3032116C2 (de) 1991-05-02

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DE (1) DE3032116A1 (de)
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