DE3031983C2 - Vorrichtung zum Magnetisieren von Dauermagneten - Google Patents
Vorrichtung zum Magnetisieren von DauermagnetenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Magnetisieren von Dauermagneten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Es sind hierfür Vorrichtungen bekannt, die einen einzigen entsprechend der gewünschten Polzahl und Polanordnung geformten, mäanderförmig auf dem Umfang einer Zylinderfläche geführten Stromleiter enthalten, der zum Magnetisieren von einem hohen Strom durchflossen wird, z. B. aus der CH-PS 4 59 368.
- Eine Magnetisier-Vorrichtung mit allen Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus DD-PS 1 12 025 bekannt.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so weiterzubilden, daß der durch die Bauweise bedingte Aufwand reduziert wird und daß dadurch enge Polteilungen herstellbar sind.
- Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
- Eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Magnetisieren von Dauermagneten, die auf einer ebenen oder gekrümmten Fläche eine Vielzahl von Polen aufweisen und in jeder Pollücke einen einzigen, einen hohen Stromimpuls führenden Stromleiter (11) besitzt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter paarweise in Serie und daß die von den Stromzuführungen (7, 12, 13) abgelegenen Enden der Stromleiter miteinander leitend verbunden sind. Dadurch wird ein einfacher und mechanisch stabiler Aufbau der Magnetisier-Vorrichtungen möglich, was in Anbetracht der hohen mechanischen Kräfte auf die Stromleiter bei hohen Strom-Impulsen nötig ist.
- In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Fig. 1 zeigt eine bekannte Anordnung von fünf in Serie geschalteten Stromleiterpaaren 1 bis 5, die zueinander parallel an der mit + und- bezeichneten Stromquelle 6 liegen. Zwischen ihnen entstehen beim Stromdurchgang die mit N und S bezeichneten Magnetpole.
- In Fig. 2 ist dargestellt, wie die von den Stromzuführungen 7 abgelegenen Enden der einzelnen Stromleiter durch eine Brücke 8 miteinander leitend verbunden sind.
- Eine Ausführung der Anordnung von Fig. 2 ist in Fig. 3 dargestellt. Auf einer Platte 9 aus elektrisch isolierendem Werkstoff sind die Stromleiter 10, beispielsweise aus Kupferblech, fest aufgebracht, z. B. aufgeklebt oder geschraubt, und es sind die aus der Fläche herausgearbeiteten Stromleiter 11 angedeutet.
- Ihre Enden sind in der dargestellten Weise mit den Stromzuführungen 12 und 13 verbunden, z. B. durch Verbindungsstücke 14, die durch die Isolierplatte gehen. Eine solche Anordnung der Stromleiter ist einfach herzustellen, z. B. durch Fräsen aus einem vollen Kupferblech oder aus kupferkaschierten Isolierplatten im bekannten Druck- und Ätzverfahren.
- Die Stromleiter können in einer Ebene auch in anderen Formen angeordnet werden, z. B. sternförmig nach dem Schema von Fig. 4. Hier stellen 15 und 16 die Stromzuführungen und 17 die Brüche analog zur Ausführungsform gemäß Fig. 2 oder 3 dar.
- Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Anordnung bzw. Schaltung der Stromleiter bei vielpoligen Magnetisiervorrichtungen für runde Körper, z. B. für zylindrische Magnete für Generatoren und Motoren. Schematisch ist eine solche Anordnung in Fig. 5 dargestellt, wo die Stromleiter einerseits abwechselnd mit den Stromzuführungsringen 18 und 19 verbunden sind und auf dem abgelegenen Ende untereinander durch die Brücke 20.
- Eine praktische Ausführung einer solchen erfindungsgemäßen Anordnung zum Magnetisieren von zylindrischen Magneten zeigt Fig. 6 im Schnitt und darunter in der Aufsicht. Darin sind:
- 21 der auf seiner Außenfläche 8-polig zu magnetisierende Magnet,
- 22 die in den Pollücken liegenden Stromleiter,
- 23 eine untere Stromzuführungsplatte,
- 24 eine im geringen Abstand darüber und davon isoliert angeordnete obere Stromzuführungsplatte,
- 25 eine die oberen Enden der Stromleiter verbindende ringförmige Brücke, auf der den Stromzuführungen abgewendeten Seite.
- Die Stromleiter zu der unteren Stromzuführungsplatte laufen durch Bohrungen 26 in der oberen Stromzuführungsplatte frei, ohne sie zu berühren, oder gegebenenfalls isoliert, hindurch.
- Die Stromleiter sollen möglichst nahe an dem zu magnetisierenden Dauermagneten angeordnet sein, um eine möglichst hohe Magnetisierfeldstärke in diesem zu erzeugen. Deshalb können die Stromleiter auf einem so engen Durchmesser liegen, daß sie auf den Durchmesser der zu magnetisierenden Magnete gemeinsam bearbeitet werden können und mit einer Fläche an diesem anliegen, wie in Fig. 6 bei 27 angedeutet.
- Zum Erzeugen von schräg zur Achse verlaufenden Polen werden die stabförmigen Stromleiter entsprechend schräg angeordnet und auf den dem Magneten zugewandten Seite auf den Durchmesser des Dauermagneten bearbeitet.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Magnetisieren von Dauermagneten, die auf einer ebenen oder gekrümmten Fläche eine Vielzahl von Polen aufweisen, mit je einem einzigen einen hohen Stromimpuls führenden Stromleiter in den Pollücken, wobei die insbesondere in einer Ebene parallel zueinander angeordneten Stromleiter paarweise in Serie und mehrere Stromleiterpaare zueinander parallel geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Stromzuführungen (7; 12, 13) abgelegenen Enden der Stromleiter (11) miteinander leitend verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter in einer Ebene sternförmig angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter im Druck- und Ätzverfahren auf einer Isolierfläche hergestellt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter parallel zueinander und zur Achse einer Zylinderfläche auf dieser angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter parallel zueinander und schräg zur Achse einer Zylinderfläche auf dieser angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter (22) als gerade Stäbe ausgebildet sind, die mit einem Ende abwechselnd mit zwei übereinanderliegenden Stromzuführungsplatten (23, 24) verbunden sind und deren andere Enden durch eine ringförmige, leitende Brücke (25) miteinander verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter im Bereich der zu magnetisierenden Magnete auf deren Maß gemeinsam bearbeitet sind.
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