DE3031740A1 - Uebertragungssystem fuer einen wirbelabloesenden stroemungsmesser und/oder einen stroemungsmesser vom wirbelungstyp - Google Patents
Uebertragungssystem fuer einen wirbelabloesenden stroemungsmesser und/oder einen stroemungsmesser vom wirbelungstypInfo
- Publication number
- DE3031740A1 DE3031740A1 DE19803031740 DE3031740A DE3031740A1 DE 3031740 A1 DE3031740 A1 DE 3031740A1 DE 19803031740 DE19803031740 DE 19803031740 DE 3031740 A DE3031740 A DE 3031740A DE 3031740 A1 DE3031740 A1 DE 3031740A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- transmission system
- flow meter
- signal
- vortex
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 23
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 29
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 9
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 6
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 claims description 6
- 230000003321 amplification Effects 0.000 claims description 3
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 claims description 3
- 235000020004 porter Nutrition 0.000 claims description 3
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 206010044565 Tremor Diseases 0.000 description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 2
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical group [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/20—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
- G01F1/32—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow using swirl flowmeters
- G01F1/325—Means for detecting quantities used as proxy variables for swirl
- G01F1/3287—Means for detecting quantities used as proxy variables for swirl circuits therefor
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R29/00—Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Measuring Volume Flow (AREA)
- Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft allgemein ein Übertragungssysten
für wirbelablösende Strömungsmesser, und zwar insbesondere ein System, das für die Messung der Strömungsrate sowohl
von Flüssigkeiten als auch von Gasen brauchbar istund ein zitterfreies Ausgangssignal hat.
Es ist bekannt, daß das'Vorhandensein eines Hindernisses
oder eines Wirbelablösers in einem Strömungskanal unter gewissen Umständen zur Ausbildung von periodischen Wirbeln
führt. Bei kleinen Reynoldszahlen hat die stromabwärtige Strömung eine laminare Natur, jedoch werden bei ansteigenden
Reynoldszahlen regelmäßige Wirbelmuster ausgebildet.
Diese Muster sind als Karman-Wirbelstraßen bekannt. Die
Frequenz, mit der in einer Karman-Wirbelstraße Wirbel abgelöst
werden, ist eine Funktion der Strömungsrate.
Dieses Phänomen wird in einem Strömungsmesser dazu benutzt, den volumetrischen Fluß von Strömungsmitteln, die behandelt
oder zugeführt werden, zu messen, um verschiedene Steuer- bzw. Regelfunktionen auszuführen. Strömungsmesser
dieser Art sind in der US-Patentschrift 3 116 639 von
Bird und in der US-Patentschrift 3 65o 152 von White beschrieben. Vorhandene Strömungsmesser des wirbelablösenden
Typs, wie sie beispielsweise in der US-Patentschrift 3 888 12o von Burgess und in der US-Patentschrift 4 162
von Herzl beschrieben sind, können zum Durchführen von volumetrischer
Strömungsmessung oder von Massenströmungsmessung dienen.
Obwohl einige wirbelablösende Strömungsmesser die Strömungsrate mit hohen Genauigkeiten messen können, die besser
als o,5 % und in einigen Fällen sogar o,25 % der Strö-
130015/0747
mungsrate sind, haben diese Genauigkeiten in vielen Situationen wegen der niedrigen Auflösung des Ausgangssignals
wie auch wegen Zittereffekten wenig praktischen Wert. Unter "Zittern" sind kleine, schnelle Variationen des Ausgangssignals
zu verstehen, die infolge von Störungen des Strömungsmittelflusses oder infolge von anderen Faktoren
entstehen. -
Beispielsweise kann ein wirbelablösender Strömungsmesser für die Messung von Flussigkeitsströmungen, der einen
Durchmesser von 15,24 cm hat, ein Ausgangssignal haben, dessen Frequenz in einem sich zwischen 2 Hz und 3o Hz erstreckenden
Bereich liegt, was von der Strömungsrate abhängt. Bei einem Ausgangssignal von 2 Hz und bei normalen
Zähltechniken sind 5oo Sekunden erforderlich, um "looo
Zählungen oder o,1 % Auflösung zu erzielen. Wenn dieses Instrument an einem Volumen oder einem Gewichtsstandard
geeicht werden soll, dann wäre ein Standard von adäquater Bemessung "(ungefähr 3785 1) erforderlich, um das Strömungsmittel
aufzunehmen, das während dieser Zeitdauer durch den Strömungsmesser hindurchgeht.
Wenn Perioden- oder Strichmessungen angewandt werden, dann beinhalten diese eine Zeitvariation von zwischen 2 % bis
2o % pro Zyklus. Diese hängt von der Ausbildung des Wirbelablösers,
von den Rohrleituhgs- und Installationsparametern und anderen Faktoren ab. Sie erfordert daher noch eine relativ
ausgedehnte Periode, um ein o,1 % der Ratenmessung zu erzielen.
Es ist bekannt, daß die Wirkungen von Rauschen und Zittern in einem Wirbelablösenden Strömungsmesser minimalisiert
werden können und die Signalqualität verbessert werden kann, indem man Frequenzkomponenten, die nicht
Teile der Ablösefrequenz sind, ausfiltert. So ist in der
130015/0747
"" *7 —·
US-Patentschrift 3 7o9 o34 von Herzl ein System beschrieben,
das eine mit dem Ausgang des wirbelablösenden Strömungsmesser
s verbundene Einrichtung zur Verbesserung der Signalbeschaffenheit aufweist. Diese Einrichtung zur Verbesserung
der Signalbeschaffenheit kann die die Strömungsrate repräsentierende dominante Frequenz von der zusammengesetzten
Ausgangssignalfrequenz herausziehen und Rauschkomponenten hoher und niedriger Frequenz ausschließen, wodurch
man dadurch, daß nur die dominante Frequenz gemessen wird, eine genaue Ablesung bzw. Messung der Strömungsflußmenge
erhält. Aber in dieser bekannten Anordnung liegt die Ausgangsfrequenz innerhalb eines Niedrigfrequenzbereichs,
und die Auflösung des Ausgangssignals ist niedrig.
Wie in der US-Patentschrift 4 123 94o von Herzl dargelegt ist, ist die Vervielfachung der Ausgangsfrequenz eines
Vortex- bzw. Wirbelmessers insbesondere für große Meßinstrumente wichtig, in denen die dominanten oder natürlichen
Frequenzen sehr niedrig sind und in denen es daher schwierig ist, eine adäquate Auflösung und annehmbare
Zeitkonstanten ohne Frequenzvervielfachung zu erzielen.
Obwohl die in dieser früheren Patentschrift beschriebene Anordnung dazu dient, die Auflösung des Ausgangssignals
zu verbessern, vermindert sie jedoch nicht das Zittern. Tatsächlich kann ein heftiges Zittern zu aktuellen Vervielfachungs-
bzw. Meßfehlern führen.
Eine andere Schwierigkeit, die bei wirbelablösenden Meßinstrumenten
und auch bei Wirbelungsmessern, die ein Niedrigfrequenz-Meßsignal abgeben, dessen Frequenz eine Funktion
der Strömungsrate ist, auftritt, ist die Erzeugung von falschen Signalkomponenten selbst bei einer Nullströmungsrate.
Diese Signalkomponenten, die von hydraulischem, elektrischem oder mechanischem Rauschen herrühren, führen
zu ungenauen Ablesungen bzw. Meßwerten der Strömungsrate.
130015/0747
Kurz zusammengefaßt wird im Hinblick auf die vorstehenden
Ausführungen mit der vorliegenden Erfindung insbesondere ein System zum Übertragen bzw. überführen des Ausgangssignals
eines Wirbel- und/oder Wirbelungsströmung'smessers zur Verfugung gestellt, mit dem es möglich ist, ein Ausgangssignal
zu erzeugen, das stabil ist und eine hohe Auflösung hat und das daher für die übertragung auf einer
Zweidrahtleitung oder für irgendeinen anderen Zweck geeignet" ist, bei dem man ein Signal braucht, dessen Frequenz
eine Funktion der. Strömungsrate eines gemessenen Strömungsmittels ist.
Insbesondere wird mit der vorliegenden Erfindung ein übertragungssystem
der obigen"Art geschaffen, in dem die niedrige Frequenz des Meßsignals vervielfacht wird, um ein
Ausgangssignal hoher Auflösung zu erzeugen, das frei von Zitterrauschen ist.
Außerdem wird mit der Erfindung ein System der obigen Art
vorgeschlagen, das ein verbessertes Signal-zu-Rauschen-Verhältnis hat, wobei der Ausgang des Systems abgeschaltet
wird, wenn die Meßfrequenz unter ein vorbestimmtes Minimumniveau im Betriebsbereich abfällt, so daß dadurch das System
.gegen falsche Signalkomponenten unempfindlich gemacht
wird.
Darüber hinaus wird mit der Erfindung ein System zur Verfügung gestellt, das zuverlässig, betriebssicher, leistungsfähig
und zweckdienlich arbeitet und das unter Aufwendung von relativ niedrigen Kosten hergestellt werden
kann.
Kurz zusammengefaßt wird das in einem Übertragungssystem
für einen wirbelablösenden Strömungsmesser und/oder einen Strömungsmesser vom Wirbelungstyp erreicht, dessen Meß-
130015/0747
signal im Niedrigfrequenzbereich ist und daher eine niedrige
Auflösung hat, und dessen Meßsignal Zittern ausgesetzt ist. Zur Erzielung eines zitterfreien Ausgangssignals
hoher Auflösung umfaßt das System einen Eingangsverstärker, der auf das Meßsignal anspricht und dessen
Ausgangssignal über ein Gleichlauffilter in einen Schmitt-Trigger eingegeben wird. ~
Der Trigger wandelt das Meßsignal in Impulse der gleichen Frequenz um, die in einen Frequenzvervielfacher eingespeist
werden, um ein Ausgangssignal· rel·ativ hoher Frequenz
zu erzeugen, das eine gute Auflösung hat. Das Gleichlauffilter
dient dazu, die Verstärker-Empfindlichkeitskurve so auszubilden,
daß deren Verstärkungsfaktor unterhalb eines ausgewählten Frequenzniveaus effektiv vermindert wird. Das
Gleichlauffilter arbeitet in Verbindung mit einer Komparatoranordnung,
die eine Analogspannung, deren Größe von der Meßsignalfrequenz abhängt, mit einer Reihe von stufenweise
zunehmenden Bezugsspannungen vergleicht, von denen jede ein vorbestimmtes Frequenzniveau repräsentiert. Die
Anordnung bzw. die Komparatoranordnung arbeitet in der Weise, daß sie das Filter schrittweise wirksam macht, wodurch
das Filter dann, wenn die Meßfrequenz irgend eines der vorbestimmten Frequenzniveaus erreicht, effektiv dahingehend
wirkt, daß es den Verstärkungsfaktor des Eingangsverstärkers vermindert', so daß Frequenzen unterhalb
dieses Niveaus abgeschwächt bzw. gedämpft werden und dadurch die Übertragung von Rauschkomponenten im Meßsignal
minimalisiert wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wie auch anderer Vorteile und Merkmale derselben sei nachstehend anhand
der Fig. 1 bis 6 der Zeichnung eine besonders bevorzugte Ausführungsform in näheren Einzelheiten beschrieben; es
zeigen:
Λ 3f0Xn5.'/
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild einer bevorzugten
Ausfuhrungsform eines Systems gemäß der Erfindung
zum übertragen bzw. Umwandeln des Ausgangssignals eines wirbelablösenden Strömungsmessers
und/oder eines Strömungsmessers vom Wirbelungstyp;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer phasenstarren Schleifeneinheit, die in dem System vorgesehen ist;
Fig. 3 Kurven, die die Wirkung des in dem System vorgesehenen Gleichlauffilters auf den Verstärkungsfaktor
des Eingangsverstärkers darstellen;
Fig. 4 Kurven, die den Systemverstärkungsfaktor veranschaulichen, wenn ein Druck- oder Kraftsensor
in Verbindung mit einem Eingangsverstärker angewandt wird, dessen charakteristische Kurve in
Fig. 3 gezeigt ist;
Fig. 5 die Wirkung des ümschaltens des Differentials des
im System vorgesehenen Schmitt-Triggers bei Minimumströmung; und
Fig. 6 das Rauschsignal bei Nullströmung.
In der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sei zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in der ein System gemäß der Erfindung zum Übertragen
des AusgangssignaIs eines wirbelablösenden Strömungsmessers
1o gezeigt ist, und zwar erfolgt die Überführung dieses Ausgangssignals so, daß das abgegebene
Ausgangssignal ein stabiles, zitterfreies Signal hoher Auflösung ist, das zur Übermittlung auf einer Zweidrahtleitung
geeignet ist, oder zur Verwendung in einer Zeit-
130015/0747
multiplexanordnung oder für jeden anderen Zweck, der ein
Signal erfordert, dessen Frequenz eine Funktion der Strömungsrate bzw. -geschwindigkeit einer gemessenen Flüssigkeit
oder eines gemessenen Gases ist. Der Strömungsmesser 1o kann jeder kommerziell erhältliche Typ sein, oder er
kann von einem der Typen sein, wie sie in den oben genannten Patentschriften beschrieben sind. ~
Anstelle eines wirbelablösenden Strömungsmessers kann das Strömungsmittel mit einem Strömungsmesser vom Wirbelungstyp
oder einem "Wirbelmesser" der Art gemessen werden, wie in den US-Patentschriften 3 279 251 und 3 314 289 sowie in
dem US-Reissue-Patent 26 41 ο unter anderem beschrieben. In einem Wirbelmesser bzw. in einem Strömungsmesser vom Wirbelungstyp
wird das Strömungsmittel, dessen Rate gemessen werden soll, durch Wirbelflügel zwangsweise dazu gebracht,
eine Wirbelkomponente anzunehmen, wobei die Anordnung so ist, daß die Wirbelbewegung in eine präzedierende bzw.
vorrückende Bewegung transformiert wird, so daß Strömungsmittelimpulse erzeugt werden, die zum Hervorbringen eines
Signals, dessen Frequenz der Strömungsrate proportional ist, von einem Sensor aufgenommen werden. Die Erfindung
ist sowohl auf Strömungsmesser vom Vortex-Typ bzw. vom wirbelablösenden Typ als auch auf Wirbelmesser bzw. Strömungsmesser
vom Wirbelungstyp, in denen die Wirbel durch eine Drehbewegung erzeugt werden, anwendbar.
Vorzugsweise ist das vom Strömungsmesser 1 ο abgegebene Signal ein solches, das mittels eines Kraft- oder Drucksensors,
wie beispielsweise mittels eines piezoelektrischen Elements, erzeugt worden ist, obwohl auch andere
Formen von Sensoren angewandt werden können. Dieses Signal wird auf einen Eingangsverstärker 11 gegeben, der
ein Rückkopplungsnetzwerk 12 hat, das zwischen den Ausgang und den Eingang des Verstärkers geschaltet ist, da-
130015/0747
mit dadurch die normale Betriebskurve des Verstärkers so ausgebildet wird, daß Nichtlinearitäten in dem Sensor des
Strömungsmessers kompensiert werden.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 11 wird an ein Gleichlauf
filter angelegt, das von einem Kondensator C1 und Widerständen
R1 und R„ gebildet ist. Der Widerstand R1 ist
durch einen normalerweise offenen elektronischen Schalter S1 mitMasse verbunden, und der Widerstand R~ ist durch
einen normalerweise offenen elektronischen Schalter S„ mit Masse verbunden. Wenn diese Schalter offen sind, dann ist
bzw. bleibt das Ausgangssignal des Verstärkers ungefiltert.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 11 wird an einen Schmitt-Trigger
angelegt, der von einem Operationsverstärker 14 gebildet wird, welcher einen positiven Rückkopplungswiderstand
15 hat, der zwischen den Ausgangsanschluß und den nichtinvertierenden Eingangsanschluß (+) desselben geschaltet
ist. Das Meßsignal vom Ausgang des Verstärkers wird auf den invertierenden Eingangsanschluß (-) des Operationsverstärkers
14 gegeben, und durch den Schmitt-Trigger in Rechteckwellenimpulse umgewandelt. Die positive
Rückkopplung hat zur Folge, daß sich zwischen der vom Schmitt-Trigger im "Ein"-Zustand des Schalters abgegebenen
Spannung und der vom Schmitt-Trigger im "Aus"-Zustand des Schalters abgegebenen Spannung ein Differential bzw.
eine Differenz ergibt. Dieses Differential bzw. diese Differenz wird durch Kurzschließen oder Nichtkurzschließen
eines Widerstandes 16 verändert, der zwischen den nichtinvertierenden Eingang des Verstärkers 14 und einen
festen Widerstand 17 geschaltet ist, dessen anderes Ende an Masse liegt. Das Kurzschließen und Nichtkurzschließen
des Widerstandes 16 wurd durch einen normalerweise offenen
elektronischen Schalter S. bewirkt.
130015/0747
Die Rechteckwellenimpulse vom Schmitt-Trigger werden dem
Eingangsanschluß P.. einer als integrierte Schaltung ausgeführten
phasenstarren Schleife 18 eingegeben, die als das Steuerzentrum der überführungs- bzw. Umsetzungseinrichtung
funktioniert. Diese digitale Integratorschaltung wird vorzugsweise von einer RCA CD 4o46 Einheit gebildet,
deren Blockschaltbild in Fig. 2 gezeigt istT Eine genauere
Beschreibung dieser monolithischen Siliciumeinheit ist in dem von der Firma RCA veröffentlichten Datenblatt 637
(RCA Solid State Division) enthalten.
Diese Einheit umfaßt einen durch eine lineare Spannung gesteuerten Oszillator VCO niedriger Leistung und zwei
Phasenvergleicher I und II. Die Eingangsimpulse vom Schmitt-Trigger werden auf den Anschluß P14 gegeben, der
mit einem Signaleingangsverstärker verbunden ist. Der Anschluß P_ ist der gemeinsame Eingang für die Phasenvergleicher
I und II. Ein externer Kondensator C„ ist zwischen die Anschlüsse P,. und P- des Oszillators VCO ge-
O /
schaltet, und dieser Kondensator bestimmt in Verbindung mit einem externen Widerstand R-, der mit dem Anschluß
verbunden ist, den Frequenzbereich des Oszillators VCO.
Der Oszillator VCO hat einen Demodulator-Ausgangsanschluß P. , der mittels eines Quellenfolgers entkoppelt ist; die
an diesem Anschluß erhaltene Spannung ist eine Analoggröße der Frequenz des Oszillators VCO. Der Phasenvergleicher
I hat eine ausgezeichnete Stör- bzw. Rauschunterdrückung; jedoch kann er nur einen relativ schmalen Frequenzbereich
einfangen bzw. umfassen, und zwar üblicherweise weniger als 2o : 1, und er kann Harmonische der Grundfrequenz
einschließen bzw. sperren. Da der Phasenvergleicher II über einen großen Frequenzbereich hinweg arbeiten und einfangen
kann, wird in dem System nach der Erfindung nur von
130015/0747
diesem Phasenvergleicher Gebrauch gemacht. Das Ausgangssignal des Phasenvergleichers II am Anschluß P1^ wird
über ein Tiefpaßfilter, das vom Widerstand R. und vom Kondensator C_ gebildet ist, am Anschluß P_ auf den Eingang
des Oszillators VCO gegeben.
Im Betrieb werden die Rechteckwellenimpulse^vom Schmitt-Trigger
14, deren Frequenz proportional der Strömungsrate ist, auf den Anschluß P1. der phasenstarren Schleife 18
gegeben und mittels des Phasenvergleichers II mit der Aus gangsrechteckwelle eines Impulszählers 19 verglichen, dessen
Eingang über den Anschluß P. mit dem Ausgang des Oszillators VCO verbunden ist und dessen Ausgang über den
Anschluß P3 mit dem Eingang des Phasenvergleichers II ver
bunden ist.
Das Ausgangssignal des Phasenvergleichers II, das man am Anschluß P1- erhält, wird nach einer Filterung dazu benutzt,
den Eingang des Oszillators VCO nach aufwärts oder abwärts zu treiben, bis die Frequenz am Anschluß P_, dem
Ausgang des Zählers, gleich der Frequenz am Anschluß P1,,
dem Impulssignaleingang zu der Einheit, ist. Das Multiplikationsverhältnis des Ausgangs des Oszillators VCO kann
durch- Änderung der Teilungsrate des Zählers verändert werden.
Der insoweit beschriebene Betrieb stellt die Standardanwendung der phasenstarren Schleife als Frequenzvervielfacher
dar. Jedoch erzeugt die Einheit zusätzlich zu ihrer Funktion als phasenstarre Schleife das Steuersignal für
das Gleichlauffilter, das die Widerstände R1 und R„ umfaßt,
und für die Nullströmungs-Schutzschaltungen.
Außerdem ist ein normalerweise offener elektronischer Schalter S vorgesehen, der, wenn er betätigt und geschlos-
130015/0747
sen ist, das vervielfachte Frequenzausgangssignal der Einheit 18, das über den Anschluß P. entnommen wird, mit dem
EingangstransistorQ. eines Zweidraht-Leitungs-Frequenzübertragers
verbindet, welcher weiter einen zweiten Transistor Q- und einen Spannungsregler aufweist. Derartige Zweidraht-Frequenzübertrager
sind an sich bekannt und brauchen daher hier nicht weiter beschrieben zu werden. Alternativ kann
die Übertragung auf einem Zweidraht-Leitungs-Stromübertrager stattfinden, in welchem Falle die vom Anschluß P. entnommene
vervielfachte Frequenz zunächst mittels eines Frequenz-zu-Spannungs-Wandlers
in eine entsprechende Spannung umgewandelt wird, die ihrerseits mittels eines Spannungszu-Strom-Wandlers
in einen ihr proportionalen Strom umgewandelt wird. Da das System durch einen extrem niedrigen
Leistungsverbrauch charakterisiert ist, eignet es sich für eine übertragung auf einer Zweidraht-Stromleitung (4
bis 2o mA) oder einer Zweidraht-Frequenzleitung.
Die Eingangsspannung des Oszillators VCO am Anschluß Pq
ist im wesentlichen proportional der Eingangsfrequenz,
und die gepufferte bzw. entkoppelte Ausgangsspannung am
Anschluß P1 ist daher ebenfalls im wesentlichen proportional
der Eingangsfrequenz sowie ein Analogsignal derselben. Die Analogspannung vom Anschluß P1 wird auf eine
Komparatoranordnung 2o gegeben, die von Komparatoren X, Y
und Z gebildet wird und in der diese Spannung mit festen
Bezugsgleichspannungen verglichen wird, die mittels eines Spannungsteilers erzeugt werden, der aus einer Reihe von
Widerständen besteht, an die eine Spannung (+ 5 V) angelegt ist. An jeder der Verbindungen x, y und ζ der Reihe
von Widerständen sind progressiv höhere Spannungen vorgesehen.
Der Komparator Z ist in einem "Ein"-Zustand und erzeugt eine gleichzeitig die elektronischen Schalter S und S
130015/0747
betätigende Ausgangsspannung, wenn die Frequenz der an den
Anschluß P14 der Einheit 18 angelegten Eingangsimpulse irgendwo
zwischen dem Minimal- und Maximalwert im vollen Betriebsbereich liegt. Als Beispiel sei angenommen, daß sich
der Betriebsbereich von 3,5 Hz bis 52 Hz erstreckt. Wenn der Schalter S, geschlossen ist, dann wird das Ausgangssignal
des Systems auf die Zweidraht-übertragungsleitung oder
irgendeine andere Anwendungseinrichtung gegeben; und wenn
der Schalter S. geschlossen ist, dann wird der Widerstand 16 kurzgeschlossen, so daß das Differential bzw. die Differenz
des Schmitt-Triggers verändert wird.
Wenn jedoch die Eingangsimpulsfrequenz am Anschluß P14 unterhalb
von 3,5 Hz liegt, was die Minimum-Betriebsfrequenz ist, dann ist der Unterschied zwischen der Bezugsspannung
an der Verbindungsstelle ζ und der Analogspannung vom Anschluß P1 , der am Komparator Z anliegt, derart, daß der
Komparator in einen "Aus"-Zustand gebracht wird, was zur Folge hat, daß die Schalter S_ und S. geöffnet werden und
dann kein Signal übertragen wird.
Wenn die Frequenz der Eingangsimpulse oberhalb von 19 Hz
ist, dann ist die sich ergebende Analogspannung im Vergleich mit der Bezugsspannung an der Verbindungsstelle y
des Spannungsteilers 21 derart, daß der Komparator Y operativ gemacht wird, der dann seinerseits bewirkt, daß der
betriebsmäßig daran angekoppelte Schalter S1 geschlossen
und der Widerstand R1 im Gleichlauffilter wirksam gemacht
wird. Und wenn die Frequenz der Eingangsimpulse über 31 Hz ansteigt, dann bewirkt die sich ergebende Analogspannung
im Vergleich mit der Bezugsspannung an der Verbindungsstelle x, daß der Komparator X eingeschaltet wird und den Schalter
S_ schließt, wordurch der Widerstand R in das Gleichlauffilter
eingefügt wird.
130015/0747
30317A0
Es sei nun auf Fig. 3 Bezug genommen, in der die in Hz angegebene Betriebsfrequenz eines kommerziellen Vortex- bzw.
Wirbel-Strömungsmessers, der von der Firma Fischer & Porter Company aus Warminster, Pa., USA als Modell LV3 vertrieben
wird, in Abhängigkeit von dem Verstärkungsfaktor des Verstärkers aufgetragen ist; die Kurve S repräsentiert
das Sensorsignal vom Kraftsensor in diesem Meßgerät. Die Kurve (1) ist die Frequenzempfindlichkeitskurve des Eingangsverstärkers
11, der durch das Netzwerk 12 charakterisiert
ist. Diese Kurve gibt nicht die Wirkung des Gleichlauffilters auf den Verstärkungsfaktor wieder, weil die
Schalter S1 und S dann offen und die Widerstände R und
R2 aus der Schaltung herausgenommen sind.
Die Kurve (2) repräsentiert die Empfindlichkeitskurve des
Verstärkers, nämlich die Abhängigkeit des Verstärkungsfaktors von der Frequenz, für den Fall, wenn der Schalter S.
geschlossen und der Widerstand R- wirksam ist; dieser Fall tritt auf, wenn die Meßfrequenz über 19 Hz beträgt, in
welchem Zustand der Verstärkungsfaktor unter 19 Hz ausläuft. Die Kurve (3) repräsentiert die Empfindlichkeitskurve dieses
Verstärkers, nämlich in der Abhängigkeit des Verstärkungsfaktors von der Frequenz, für den Fall, in dem die Schalter
S1 und S beide geschlossen und die Widerstände R1 und R
in das Gleichlauffilter eingeschaltet sind, welcher Fall auftritt, wenn die Meßfrequenz über 31 Hz ansteigt. In
diesem Zustand läuft der Verstärkungsfaktor unter 31 Hz
aus.
Da der Systemverstärkungsfaktor bei einer anderen als der
Betriebsfrequenz beträchtlich vermindert ist, ist das Signal-zu-Rauschen-Verhältnis
wesentlich verbessert, und die Wirkung eines Zitterns ist minimalisiert. Obwohl die
130015/0747
Erfindung in Verbindung mit einem Gleichlauffilter erläutert worden ist, das in zwei Schalterschritten eingeschaltet
wird, können in der Praxis eine große Anzahl von Schalterschritten
angewandt werden, so daß die Schalter- bzw. Umschaltstellen in einem Betriebsbereich von beispielsweise
4 bis 7o Hz bei 15 Hz, 3o Hz, 45 Hz und 6o Hz liegen können. *"*
Die Fig. 4 zeigt den Systemverstärkungsfaktor (Sensor und Verstärker) in Verbindung mit einem Druck- oder Kraftsensor
der Art, wie er in dem wirbelablösenden Flüssigkeitsströmungsmesser
Modell LV-3 der Firma Fischer & Porter vorhanden ist, wobei das Instrument einen Durchmesser von
1o,16 cm hat. Die Kurve (Ϊ) dieser Figur gibt den Verstärkungsfaktor
wieder, wenn das Meßgerät im Bereich von 3,5 Hz bis etwa 19 Hz arbeitet, wobei die Schalter S. und S2
offen und die Schalter S_ und S. geschlossen sind. Die Kurve (2) gibt den Verstärkungsfaktor im Bereich von 19 Hz
bis etwa 31 Hz wieder, wobei die Schalter S1, S- und S.
geschlossen sind und der Schalter S« offen ist, während die Kurve (3) den Verstärkungsfaktor für den Fall wiedergibt,
in dem alle Schalter geschlossen sind.
Dieser spezielle Systemverstärkungsfaktor bevorzugt das hohe Ende des Bereichs und hat ein relativ gleichmäßiges
Signal-zu-Rauschen-Verhältnis für wirbelablösenden Strömungsmesser
mit Druck- oder Kraftsensoren zur iOlge. Thermisch
Sensoren oder Ultraschallsensoren würden eine flachere Systemverstärkungsfaktorkurve gebieten.
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Wirkung des Schaltens des Schmitt-Differentials bei "Null"-Strömung. Bei minimaler
Strömung, wenn das Signal am kleinsten ist, ist das Betriebs-Schmitt-Differential so gewählt, daß der Trigger
die Umwandlung des Signals in eine Rechteckwelle niemals
130015/0747
ausläßt. Wenn aber die Meßfrequenz 1o bis 2o % unter die
Betriebsfrequenz fällt, dann schaltet der Komparator Z und weitet das Differential bis zu einem Punkt, an dem
ein sehr kleiner Prozentsatz an Auslassungen (A und B) auftritt. Und wenn die Meßfrequenz selbst mit wenigen Auslassungen
zur Minimumströmung klettert, ist die Frequenz wieder hoch genug, den Schmitt-Trigger in eine Betriebsweise
zu schalten, und es findet ein normaler Betrieb statt."
Die Fig. 6 veranschaulicht die Tatsache, daß "O"-Strömungsrauschen,
welches den Schmitt-Trigger mit Betriebsdifferential triggern könnte, diesen Schmitt-Trigger nicht mit "0"-Strömungsdifferential
anstößt. Da der das Signal abschaltende Schalter S kein Ausgangssignal zuläßt, wenn nicht
der Komparator Z eingeschaltet ist, bewirkt selbst ein gelegentliches Anstoßen kein Ausgangssignal, sofern nicht
die Frequenz die Minimum-Abschaltfrequenz übersteigt.
Nachdem vorstehend eine bevorzugte Ausführungsform eines
Übertragungssystem für wirbelablösende und für wirbelnde bzw. durch Drehbewegung Wirbel erzeugende Strömungsmesser
gemäß der Erfindung beschrieben und dargestellt worden ist, sei darauf hingewiesen, daß innerhalb des Gegenstandes
der Erfindung und des allgemeinen Erfindungsgedankens viele Änderungen und Abwandlungen ausgeführt werden können.
Kurz zusammengefaßt wird mit der Erfindung ein Übertragungssystem
für wirbelablösende oder wirbelnde Strömungsmesser zur Verfügung gestellt, deren Meßsignal im Niedrigfrequenzbereich
liegt und daher eine geringe Auflösung hat und bei denen das Meßsignal einem Zittern ausgesetzt
ist. Um ein zitterfreies Ausgangssignal hoher Auflösung zu erzielen, umfaßt das System einen Eingangsverstärker, der
auf das Meßsignal anspricht und dessen Ausgang einem Schmitt-
130015/0747
"2o" 30317AQ
Trigger über ein Gleichlauffilter zugeführt wird. Der Trigger
wandelt das Meßsignal· in Impuise der gl·eichen Frequenz
um, die einem Frequenzvervielfacher eingegeben werden, um
ein Ausgangssignal relativ hoher Frequenz von guter Auflösung
zu erzeugen. Das Gleichlauffilter dient dazu, der Verstärkerempfindlichkeitskurve
einen solchen Verlauf zu geben, daß deren Verstärkungsfaktor unterhalb eines vorgewählten
Frequenzniveaus vermindert wird. Das Gleichlauffilter arbeitet in"Verbindung mit einer Komparatoranordnung, welche eine
Analogspannung, deren Größe von der Meßsignalfrequenz abhängt, mit einer Reihe von progressiv zunehmenden Bezugsspannungen vergleicht, von denen jede ein vorbestimmtes Frequenzniveau
repräsentiert. Die Anordnung arbeitet so, daß sie das Filter stufenweise wirksam macht, so daß das Filter
dann, wenn die Meßfrequenz irgend eines von vorbestimmten Frequenzniveaus erreicht, effektiv dahingehend wirkt, daß
es den Verstärkungsfaktor des Eingangsverstärkers vermindert, um Frequenzen unterhalb dieses Niveaus abzuschwächen,
so daß auf diese Weise die übertragung von Rausch- bzw. Störkomponenten im Meßsignal minimalisiert wird.
130015/0747
Claims (9)
- Patentanwälte Dipl.-Ing. RAVkckmanm, Dipl.-jPiiys. Dr. K. FinckeDipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber Dr. Ing. H. Liska8000 MÜNCHEN 86, DEN λ η jj.,~ ~"r'\ POSTFACH 860820 ^1"""'MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22 SPBRFP-38OFISCHER & PORTER COMPANY Warminster, Pennsylvania/USAÜbertragungssystem für einen wirbelablösenden Strömungsmesser und/oder einen Strömungsmesser vom Wirbelung sty ρP atentansprücheΓ 1J übertragungssystem für einen wirbelablösenden Strömungsmesser und/oder einen Strömungsmesser vom Wirbelungstyp, dessen -Meßfrequenz in einem Niedrigfrequenzbereich liegt und eine Funktion der Strömungsrate bzw. -geschwindigkeit des gemessenen Strömungsmittels ist, dadurch gekennzeichnet , daß das System folgendes umfaßt:(A) einen Eingangsverstärker (11), der auf das Meßsignal anspricht und ein verstärktes Signal abgibt, das vonden Charakteristika des Eingangsverstärkers (11) der Abhängigkeit des Verstärkungsfaktors von der Frequenz abhängt;(B) eine Schaltungseinrichtung (18), die einen Frequenzvervielfacher zum Umwandeln des verstärkten Signals in ein Ausgangssignal umfaßt, welches in einem Bereich hoher Frequenz liegt, wobei die Sehaltungseinrichtung außerdem eine Spannung abgibt, die eine Analoggröße der Meßfrequenz ist;(C) ein Gleichlauffilter (C1, R1, EO , das zwischen dem Eingangsverstärker (11) und die Schaltungseinrichtung(18) eingefügt ist, so daß es das Ansprechen des Verstärkers bzw. die Verstärkerempfindlichkeitskurve so beeinflußt, daß der Verstärkungsfaktor desselben unterhalb eines ausgewählten Frequenzniveaus vermindert ist; und(D) eine Komparatoranordnung (2o), die an das Gleichlauffilter (C., R1, R_) angekoppelt ist und die Analogspannung mit einer Reihe von progressiv zunehmenden Bezugsspannungen vergleicht, von denen jede ein vorbestimmtes Frequenzniveau repräsentiert, wobei die Komparatoranordnung (2o) dahingegehend wirkt, daß sie das Gleichlauffilter (C1, R1, R_) stufenweise wirksam macht, wodurch das Gleichlauffilter (C1, R^, R„) dann, wenn die Meßfrequenz irgend eines der vorbestimmten Niveaus erreicht, den Verstärkungsfaktor zur Abschwächung von Frequenzen unterhalb dieses Niveaus effektiv vermindert.
- 2. Übertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es weiter einen Schmitt-Trigger (14) umfaßt, der an den Ausgang des Filters (C1, R.J, R_) angekoppelt ist, so daß er die gefilterte Meßfrequenz in entsprechende Impulse umwandelt, die dem Frequenzvervielfacher (18) zugeführt werden.1300T5/0747
- 3. Übertragungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Schmitt-Trigger (14) ein Differential hat, das geändert wird, wenn die Meßfrequenz unter ein vorbestimmtes Minimumniveau fällt.
- 4. übertragungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Differential mittels eines Widerstandes (16) geändert wird, der in die Schaltung des Schmitt-Triggers (14) geschaltet ist und der durch einen elektronischen Schalter (S.) kurzgeschlossen wird, welcher betätigt wird, wenn die Analogspannung unter die niedrigste der Bezugsspannungen fällt.
- 5. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Komparatoranordnung (2o) eine Gruppe von Komparatoren (X, Y,Z) umfaßt, und zwar einen für jede aus der Reihe der Bezugsspannungen, wobei jeder Komparator (X, Y, Z) betätigt wird, wenn die daran angelegte Analogspannung ein Niveau erreicht, das wenigstens gleich demjenigen der zugehörigen Bezugsspannung ist.
- 6. Übertragungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Filter (C1, R1, R_) aus einem Kondensator (C1) und zwei Widerständen (R1, R2), die durch jeweilige normalerweise offene elektronische Schalter (S1, S„) mit dem Kondensator (C1) verbunden sind, gebildet ist, wobei die Schalter (S-, S3) an zwei der Komparatoren (X, Y) angekoppelt sind und durch diese betätigt werden.
- 7. übertragungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen dritten elektronischen Schalter (S_), der an einen dritten Komparator (Z) angekoppelt ist und das Filter (C., R., R3) von130015/0747der Schaltungseinrichtung (18) abtrennt, wenn er eine Analogspannung erhält, die einem Nullströmungsmittelfluß entspricht .
- 8. Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvervielfacher von einer phasenstarren Schleife (18)
gebildet ist, die in Verbindung mit einem Zähler arbeitet. - 9. übertragungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungseinrichtung (18) bzw. die Schleife einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCD) umfaßt, der ein Signal erzeugt, das ein Vielfaches der Anälogspannung ist.130015/0747
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/069,361 US4270391A (en) | 1979-08-24 | 1979-08-24 | Frequency-responsive filter for flowmeter transmission system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3031740A1 true DE3031740A1 (de) | 1981-04-09 |
Family
ID=22088473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803031740 Withdrawn DE3031740A1 (de) | 1979-08-24 | 1980-08-22 | Uebertragungssystem fuer einen wirbelabloesenden stroemungsmesser und/oder einen stroemungsmesser vom wirbelungstyp |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4270391A (de) |
| JP (1) | JPS5664615A (de) |
| DE (1) | DE3031740A1 (de) |
| FR (1) | FR2463936A1 (de) |
| GB (1) | GB2059699B (de) |
Families Citing this family (25)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4432242A (en) * | 1981-12-10 | 1984-02-21 | The Babcock & Wilcox Company | Tunable notch filter for reducing vibration sensitivity for vortex shedding flowmeter generator |
| JPS5918422A (ja) * | 1982-07-22 | 1984-01-30 | Oval Eng Co Ltd | 渦流量計用振動補償装置 |
| US4545258A (en) * | 1983-07-05 | 1985-10-08 | Rosemount Inc. | Circuit with adjustable amplitude and rolloff frequency characteristics |
| JPS61154526U (de) * | 1985-03-18 | 1986-09-25 | ||
| US4656353A (en) * | 1986-01-21 | 1987-04-07 | The Babcock & Wilcox Company | Variable pulse rate led electronics for a fiber optic vortex shedding flowmeter |
| US4809558A (en) * | 1987-02-27 | 1989-03-07 | Itt Corporation | Method and apparatus for use with vortex flowmeters |
| JPS63231221A (ja) * | 1987-03-19 | 1988-09-27 | Mitsubishi Electric Corp | エンジンの吸気量測定装置 |
| KR920010913B1 (ko) * | 1988-04-19 | 1992-12-24 | 미쓰비시전기 주식회사 | 와 유량계 |
| JPH0654245B2 (ja) * | 1988-04-19 | 1994-07-20 | 三菱電機株式会社 | 渦流量計 |
| CA2000700A1 (en) * | 1988-10-14 | 1990-04-14 | Gerald L. Schlatter | Signal processing method and apparatus for flowmeters |
| US5113159A (en) * | 1990-02-22 | 1992-05-12 | At&T Bell Laboratories | Communications transmission system including facilities for suppressing electromagnetic interference |
| US5014550A (en) * | 1990-05-03 | 1991-05-14 | General Motors Corporation | Method of processing mass air sensor signals |
| US5435188A (en) * | 1992-03-09 | 1995-07-25 | Lew; Hyok S. | Electronic filter for flowmeters with compound controls |
| US5419189A (en) * | 1993-08-30 | 1995-05-30 | Lew; Hyok S. | Method for obtaining zero flowmeter reading for zero flow |
| US5309771A (en) * | 1992-03-09 | 1994-05-10 | Lew Yon S | Method for processing signals in vortex flowmeters |
| US5351556A (en) * | 1992-03-09 | 1994-10-04 | Lew Yon S | Compound electronic filter for vortex flowmeters |
| US5372046A (en) * | 1992-09-30 | 1994-12-13 | Rosemount Inc. | Vortex flowmeter electronics |
| AU5585194A (en) * | 1992-09-30 | 1995-05-08 | Rosemount Inc. | Vortex flowmeter electronics |
| EP0724714B1 (de) * | 1993-10-18 | 2000-02-02 | Rosemount Inc. | Elektronische schaltung eines wirbeldurchflussmesser |
| US5942696A (en) * | 1997-03-27 | 1999-08-24 | Rosemount Inc. | Rapid transfer function determination for a tracking filter |
| US6170338B1 (en) | 1997-03-27 | 2001-01-09 | Rosemont Inc. | Vortex flowmeter with signal processing |
| US6993445B2 (en) * | 2001-01-16 | 2006-01-31 | Invensys Systems, Inc. | Vortex flowmeter |
| US6531884B1 (en) | 2001-08-27 | 2003-03-11 | Rosemount Inc. | Diagnostics for piezoelectric sensor |
| US7258024B2 (en) | 2004-03-25 | 2007-08-21 | Rosemount Inc. | Simplified fluid property measurement |
| DE102012112800A1 (de) * | 2012-12-20 | 2014-06-26 | Endress + Hauser Flowtec Ag | Wirbelströmungsmessgerät und Verfahren zur Messung der Qualität von Prozess- und Einbaubedingungen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3638037A (en) * | 1970-05-26 | 1972-01-25 | Eastech | Automatic tracking filter |
| US3709034A (en) * | 1971-02-02 | 1973-01-09 | Fischer & Porter Co | Signal conditioner for recovering dominant signals from swirl-type meters |
-
1979
- 1979-08-24 US US06/069,361 patent/US4270391A/en not_active Expired - Lifetime
-
1980
- 1980-08-07 GB GB8025800A patent/GB2059699B/en not_active Expired
- 1980-08-22 DE DE19803031740 patent/DE3031740A1/de not_active Withdrawn
- 1980-08-23 JP JP11635180A patent/JPS5664615A/ja active Pending
- 1980-08-25 FR FR8018628A patent/FR2463936A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4270391A (en) | 1981-06-02 |
| GB2059699A (en) | 1981-04-23 |
| GB2059699B (en) | 1983-07-06 |
| FR2463936A1 (fr) | 1981-02-27 |
| FR2463936B3 (de) | 1983-04-01 |
| JPS5664615A (en) | 1981-06-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3031740A1 (de) | Uebertragungssystem fuer einen wirbelabloesenden stroemungsmesser und/oder einen stroemungsmesser vom wirbelungstyp | |
| DE2945965A1 (de) | Einrichtung zur kapazitiven fuellstandsmessung | |
| DE2841356A1 (de) | Senderanordnung zur uebertragung von stroemungsmesser-signalen | |
| DE2122799A1 (de) | Analog/Digital-Umsetzer | |
| CH679073A5 (de) | ||
| DE2715464C2 (de) | Vorrichtung zum Messen der Lastbedingungen eines Antriebs | |
| DE2249206A1 (de) | Stroemungsmittelmessystem | |
| DE69027859T2 (de) | Umsetzschaltung für die übertragung elektromagnetischen flusses | |
| DE3207146C2 (de) | Anordnung zum Bestimmen der Flußrichtung der über eine Starkstromversorgungsleitung bewirkten Energieübertragung | |
| DE1966331C3 (de) | ||
| DE2446147B2 (de) | Auswerteschaltung fuer fuehlersignale eines stroemungsmessers | |
| DE2602540A1 (de) | Vorrichtung zum messen kleiner frequenzdifferenzen | |
| DE3642495C2 (de) | ||
| DE2232654C2 (de) | Vibrationsdensitometer | |
| EP0310783B1 (de) | Verfahren zur Stabilisierung der Ausgangsfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators sowie Oszillator- und Sensoreinrichtung, die nach dem Verfahren arbeitet | |
| EP0439558A1 (de) | Messschaltung und anwendung derselben, insbesondere mit induktiven weggebern. | |
| DE2550936C3 (de) | Zur kapazitiven Füllstandsmessung eines Behälters verwendete Schaltungsanordnung | |
| DE19905077C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Umwandeln eines Frequenzsignals in eine Gleichspannung | |
| DE4222346C2 (de) | Einrichtung zur Erhöhung der Störsicherheit bei der Differentiation von Signalen | |
| DE2301090A1 (de) | Direkt ablesbares phasenmessgeraet | |
| DE102023135870A1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Resonators und Messanordnung dafür | |
| DE2555121C3 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung oder Überwachung der frequenzabhängigen Gruppenlaufzeit eines Vierpols | |
| DE2507883A1 (de) | Messanordnung | |
| DE2123401A1 (de) | Anzeigegerät für die Geschwindigkeit von Schiffen, insbesondere Segelbooten | |
| DE2123003C3 (de) | Schaltung zum Linearisieren der Kennlinie eines Umformers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |