DE19905077C2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Umwandeln eines Frequenzsignals in eine Gleichspannung - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Umwandeln eines Frequenzsignals in eine GleichspannungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schal
tungsanordnung zum Umwandeln eines Frequenzsignals in eine
Gleichspannung.
Zum Umwandeln eines Frequenzsignals in eine elektrische
Gleichspannung ist es beispielsweise aus UKW-Berichte 2/88,
S. 98-105, bekannt, eine monostabile Kippstufe (Univibra
tor, monostabiler Multivibrator oder Monoflop) einzusetzen.
Eine solche monostabile Kippstufe liefert bei einem Trigger
vorgang als Ausgangssignal einen einmaligen Rechteckimpuls,
dessen Breite oder zeitliche Dauer T0 durch ein externes RC-
Glied vorgebbar ist. Wird nun an den Triggereingang der mono
stabilen Kippstufe ein Frequenzsignal, d. h. ein periodisch
zwischen zwei Werten oszillierendes Spannungssignal, bei
spielsweise ein periodisches Rechtecksignal, der Frequenz
f = 1/T gelegt, so entstehen am Ausgang der monostabilen
Kippstufe Rechteckimpulse der Dauer T0 und einer Periode T,
solange die Frequenz dieses Frequenzsignals kleiner ist als
1/T0.
Dem Ausgang der monostabilen Kippstufe ist ein Tiefpaßfilter
nachgeschaltet, dessen Grenzfrequenz fg sehr viel kleiner ist
als die Frequenz f des Frequenzsignals. Am Ausgang des Tief
paßfilters erhält man nun ein Gleichspannungssignal, dessen
Höhe dem zeitlichen Mittelwert der am Ausgang der monostabi
len Kippstufe anstehenden Rechteckimpulsfolge entspricht. Da
die Pulsdauer T0 der Rechteckimpulse konstant ist, ist die
Höhe des Gleichspannungssignals proportional zur Frequenz des
Frequenzsignals.
Eine solche als Frequenz-Spannungs-Wandler bekannte Schal
tungsanordnung kann beispielsweise als Tachogenerator oder
FM-Demodulator verwendet werden. Vorzugsweise eignet sich ei
ne solche Schaltungsanordnung zur Frequenzstabilisierung
durchstimmbarer Oszillatoren.
Weiterhin ist aus dem Dokument DE 27 26 976 A1 eine Schal
tungsanordnung bekannt, die eine integrierte Schaltung mit
einem Impulsformer und zwei monostabilen Kippstufen umfaßt.
Die monostabilen Kippstufen geben an den Ausgängen je ein
Rechtecksignal mit zugehörigen Impulsbreiten ab, wobei letz
tere über externe Netzwerke, die an Steuereingänge der mono
stabilen Kippstufen angeschlossen sind, variabel eingestellt
werden können. Die beiden Rechtecksignale der monostabilen
Kippstufen werden über zwei Integratoren und zwei Impedanz
wandler an die Ausgänge der Schaltungsanordnung geführt.
Außerdem ist aus der DE 35 24 597 C1 eine weitere Schaltungs
anordnung zur Frequenz-Spannungs-Wandlung bekannt, die eine
Impulsformstufe, eine monostabile Kippstufe, einen Integrator
mit vorgegebener Zeitkonstante sowie ein weiteres spannungs
gesteuertes, dem Integrator nachgeschaltetes Tiefpaßfilter
umfaßt. Der Ausgang des zuletzt genannten spannungsgesteuer
ten Tiefpaßfilters ist auf einen Steuereingang des Tiefpaß
filters zurückgekoppelt.
In der Praxis zeigt sich jedoch, daß die Höhe oder der Wert
des Gleichspannungssignals nicht exakt proportional zur Fre
quenz des Frequenzsignals ist. Mit anderen Worten: Der Zusam
menhang zwischen der Höhe des Gleichspannungssignals und der
Frequenz ist nicht exakt linear. Dies wird beispielsweise
verursacht durch nicht vollständig abgeschlossene Umladevor
gänge, so daß die Höhe des Gleichspannungssignals mit zuneh
mender Frequenz des Frequenzsignals immer etwas geringer aus
fällt als es bei exakter Linearität sein müßte. Dies führt
dann beispielsweise beim einem durchstimmbaren Oszillator zu
Frequenzabweichungen oder zu Ablesefehlern auf der im allge
meinen linearen Skala.
Es sind Frequenz-Spannungs-Wandler-ICs mit relativ guter Li
nearität, beispielsweise das IC mit der Typenbezeichnung
AD650 der Fa. Analog Devices, bekannt. Diese erfordern aber
einen hohen internen schaltungstechnischen Aufwand und sind
daher deutlich teuerer als Standard-Monoflops der digitalen
CMOS- oder TTL-Serien. Der Preisunterschied kann dabei bis zu
einem Faktor 100 betragen. Außerdem sind solche bekannten
Frequenz-Spannungs-Wandler-ICs nur für eine Eingangsfrequenz
bis etwa 1 MHz geeignet, wohingegen beispielsweise ein kon
ventionelles TTL-Standard-Monoflop der Type SN74123 am Aus
gang Rechteckpulse mit einer minimalen Dauer T0 bis etwa
40 ns erzeugen kann, so daß es im Prinzip möglich wäre, mit
diesem Standard-Monoflop Frequenzsignale bis etwa 20 MHz zu
verarbeiten.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Umwandeln eines Frequenzsignals in eine Gleichspannung anzu
geben, das mit geringem schaltungstechnischen Aufwand eine
verbesserte lineare Beziehung zwischen der Frequenz des Fre
quenzsignals und dem Wert des Gleichspannungssignals auch bei
Verwendung von einfachen Standard-Monoflops ermöglicht. Au
ßerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schal
tungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens anzugeben.
Die genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung hinsichtlich
des Verfahrens gelöst mit den Merkmalen des Patentanspruches
1. Bei dem Verfahren zum Umwandeln eines Frequenzsignals in
eine Gleichspannung werden aus dem Frequenzsignal ein erstes
und ein zweites Ausgangsspannungssignal erzeugt, die jeweils
aus einer Folge von Rechteckimpulsen bestehen, deren Impuls
folgefrequenz gleich der Frequenz des Frequenzsignals ist.
Mit einem ersten bzw. zweiten Tiefpaßfilter werden das erste
und das zweite Ausgangsspannungssignal in ein erstes bzw. ein
zweites Gleichspannungssignal umgewandelt, wobei mit dem
zweiten Gleichspannungssignal die Impulsbreite der Rechteck
impulse zumindest des ersten Ausgangsspannungssignals beein
flußt wird.
Durch diese Maßnahme können die Höhe oder der Wert des ersten
Gleichspannungssignals in Abhängigkeit von der Frequenz des
Frequenzsignals geändert und Linearitätsfehler kompensiert
werden. Wird beispielsweise die Impulsbreite erhöht, so er
höht sich bei gleichbleibender Frequenz auch die Höhe des am
Ausgang des ersten Tiefpaßfilters anstehenden ersten Gleich
spannungssignals. Auf diese Weise kann ein bei konstanter Im
pulsbreite auftretender Linearitätsfehler mit negativem Vor
zeichen, d. h. der Wert des unkompensierten Gleichspannungs
signals würde einer kleineren Frequenz entsprechen als dies
bei exakter Linearität der Fall wäre, kompensiert werden. Je
nach Vorzeichen des Linearitätsfehlers wird somit die Impuls
breite des ersten Ausgangsspannungssignals entweder erhöht
oder erniedrigt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das
zweite Ausgangsspannungssignal durch Invertierung des ersten
Ausgangsspannungssignals erzeugt, so daß das erste Gleich
spannungssignal und das zweite Gleichspannungssignal zueinander
gegenläufig sind. Dies ermöglicht bei der Verwendung gän
giger Monoflop-ICs eine besonders einfache Kompensation des
dort in der Regel negativen Linearitätsfehlers. In diesem
Fall wird durch das zweite Gleichspannungssignal auch die Im
pulsbreite des zweiten Ausgangsspannungssignal beeinflußt, da
erstes und zweites Ausgangsspannungssignal lediglich zueinan
der invertiert sind.
Bezüglich der Schaltungsanordnung wird die Aufgabe gelöst
mit den Merkmalen des Patentanspruches 4. Die Schaltungsan
ordnung gemäß der Erfindung enthält einen Schaltkreis zum Er
zeugen eines ersten und zweiten Ausgangsspannungssignals aus
dem Frequenzsignal, die jeweils aus einer Folge von Rechteck
impulsen bestehen, deren Impulsfolgefrequenz gleich der Fre
quenz des Frequenzsignals ist, einen ersten und zweiten Tief
paßfilter zum Umwandeln des ersten bzw. zweiten Ausgangsspan
nungssignals in ein erstes Gleichspannungssignal bzw. ein
zweites Gleichspannungssignal, wobei das zweite Tiefpaßfilter
zur Beeinflussung der Impulsbreite der Rechteckimpulse des
ersten Ausgangsspannungssignals an einen diese Impulsbreite
bestimmenden Steuereingang des Schaltkreises angeschlossen
ist.
Vorzugsweise ist als Schaltkreis eine monostabile Kippschal
tung vorgesehen. Dadurch ist die Verwendung kostengünstiger
Standard-Monoflops der CMOS- oder TTL-Baureihe ermöglicht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist das zweite Ausgangsspannungssignal zum ersten Ausgangs
spannungssignal invertiert. Dies ermöglicht eine besonders
einfache Kompensation des bei Standard-Monoflops in der Regel
auftretenden negativen Linearitätsfehlers.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist als Schaltkreis eine monostabile Kippschaltung vorgese
hen, die zwei Ausgänge für zueinander invertierte erste und
zweite Ausgangsspannungssignale hat.
Insbesondere ist der Ausgang des zweiten Tiefpaßfilters über
einen ohmschen Rückkopplungswiderstand an den Steuereingang
der monostabilen Kippschaltung angeschlossen, dessen Wert so
zu wählen ist, daß der Linearitätsfehler im vorgesehenen Aus
gangsspannungsbereich am kleinsten wird.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Ausfüh
rungsbeispiele der Zeichnung verwiesen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung
in einem schematischen Blockschaltbild,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit ei
nem CMOS-Standard-Monoflop Typ 4528 als
Schaltkreis,
Fig. 3 eine Tabelle, in der der Wert des ersten Aus
gangsspannungssignals in Abhängigkeit von der
Frequenz des Frequenzsignals bei einer erfin
dungsgemäßen Beschaltung gemäß Fig. 2
(Spalten 2 und 3) und bei einer Beschaltung
gemäß dem Stand der Technik (Spalten 4 und 5)
dargestellt ist.
Gemäß Fig. 1 enthält die Schaltungsanordnung einen Schalt
kreis 2 mit einem Eingang 4 für ein Frequenzsignal F sowie
einen ersten Ausgang 6 und einen zweiten Ausgang 8 für ein
erstes Ausgangsspannungssignal UA1 bzw. ein zweites Ausgangs
spannungssignal UA2.
Bei dem Schaltkreis 2 handelt es sich um eine monostabile
Kippschaltung, die aus dem Frequenzsignal F bei jeder positi
ven oder negativen Flanke am ersten und zweiten Ausgang 6, 8
kurze rechteckförmige Spannungsimpulse oder Rechteckimpulse 9
erzeugt, aus denen sich die Ausgangsspannungssignale UA1
bzw. UA2 zusammensetzen. Die Impulsbreite T0 dieser Span
nungsimpulse wird im Ausführungsbeispiel durch ein externes
Schaltglied 10 bestimmt, das an einen Steuereingang 12 des
Schaltkreises 2 angeschlossen ist.
Der Figur ist zu entnehmen, daß das erste Ausgangsspannungs
signal UA1 aus einer Folge von kurzen Rechteckimpulsen zusam
mengesetzt ist, deren zeitlicher Abstand mit der Periode T
des Frequenzsignals F übereinstimmt. Das zweite Ausgangsspan
nungssignal UA2 ist zum ersten Ausgangsspannungssignal UA1
invertiert, und ist somit ebenfalls aus einer Folge von kur
zen Rechteckimpulsen entgegengesetzten Vorzeichens zusammen
gesetzt, deren zeitlicher Abstand ebenfalls der Periode T
entspricht.
Dem ersten Ausgang 6 ist ein erstes Tiefpaßfilter 16 und dem
zweiten Ausgang 8 ist ein zweites Tiefpaßfilter 18 nachge
schaltet, dessen jeweilige Grenzfrequenzen fg1 bzw. fg2 sehr
viel kleiner als die Frequenz f = 1/T des Frequenzsignals F
sind. Am Ausgang des ersten Tiefpaßfilters 16 steht somit ein
erstes Gleichspannungssignal UG1 an, dessen Wert von der An
zahl der Rechteckimpulse der ersten Ausgangsspannung UA1 pro
Zeiteinheit und deren Impulsbreite T0 abhängt. Ebenso steht
am Ausgang des zweiten Tiefpaßfilters 18 ein zweites Gleich
spannungssignal UG2 an, dessen Wert ebenfalls von der Anzahl
der Rechteckimpulse des zweiten Ausgangsspannungssignals UA2
pro Zeiteinheit und deren Impulsbreite T0 abhängt.
Im Ausführungsbeispiel ist das zweite Ausgangsspannungs
signal UA2 durch Invertierung des ersten Ausgangsspannungs
signals UA1 durch eine intern im Schaltkreis 2 angeordnete
Inverterstufe 20 erzeugt. Der erste Ausgang 6 und der zweite
Ausgang 8 des Schaltkreises 2 werden in diesem Fall auch als
Q- bzw. Q-Ausgang bezeichnet. Alternativ kann auch eine am
Ausgang 6 angeschlossene externe Inverterstufe vorgesehen
sein.
Der Ausgang des zweiten Tiefpaßfilters 18 ist über das die
Impulsbreite T0 bestimmende Schaltglied 10 an den Steuereingang
12 des Schaltkreises 2 angeschlossen und beeinflußt den
am Steuereingang 12 anliegenden und die Impulsbreite T0 be
stimmenden mittleren Spannungspegel US.
Ist nun beispielsweise der Wert des ersten Gleichspannungs
signals UG1 bei zunehmender Frequenz f bei nicht an das
Schaltglied angeschlossenem zweiten Tiefpaßfilter 18, d. h.
ohne Kompensation, kleiner als der sich bei exakter Lineari
tät ergebende Idealwert, so wird mit Hilfe des zweiten
Gleichspannungssignals UG2 der Spannungspegel US derart be
einflußt, daß die Impulsbreite T0 geringfügig zunimmt, um den
Linearitätsfehler zu kompensieren.
Bei einer Abweichung von der Linearität mit einem anderen
Vorzeichen wird entsprechend die Impulsbreite T0 reduziert.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist die Beschaltung für
ein CMOS-Standard-Monoflop Typ 4528 der Firma Philips wieder
gegeben. Das erste Tiefpaßfilter 16 besteht aus einem RC-
Glied mit einem Widerstand R1 = 30 kΩ sowie einer Kapazität
C1 von 0,1 µF. Das zweite Tiefpaßfilter 18 besteht ebenfalls
aus einem RC-Glied, dessen Widerstand R2 gleich dem Wider
stand R1 und dessen Kapazität C2 gleich der Kapazität C1 des
ersten Tiefpaßfilters 16 ist. Der Ausgang des zweites Tief
paßfilters 18 ist über einen Rückkopplungswiderstand R3, im
Ausführungsbeispiel 680 kΩ an den die Impulsbreite T0 be
stimmenden Steuereingang 12 (der sogenannte RC-Eingang) des
Schaltkreises 2 angeschlossen. Das externe Schaltglied 10 be
steht ebenfalls aus einem RC-Glied, dessen Widerstand R0
10 kΩ und dessen Kapazität C0 220 pF beträgt.
Die mit dem RC-Glied R0 und C0 des Schaltglieds 10 einge
stellte Impulsbreite T0 des ersten bzw. zweiten Ausgangsspan
nungssignals UA1 bzw. UA2 beträgt dann etwa 1,9 µs. Bei die
ser Beschaltung können somit Frequenzen f des Frequenzsignals
bis ca. 520 kHz verarbeitet werden.
Der Schaltkreis 2 ist außerdem mit weiteren nicht näher be
zeichneten Eingängen an eine Versorgungsspannung UB = 5 V so
wie an Masse angeschlossen.
Der Wert des am Ausgang zweiten Tiefpaßfilters 18 anstehenden
zweiten Gleichspannungssignals UG2 beträgt UB - UG1 und ist
somit gegenläufig zum Wert des ersten Gleichspannungs
signals UG1. Dadurch wird der Spannungspegel US am Steuerein
gang 12 geringfügig reduziert. Dies führt bei der IC-Familie
des Ausführungsbeispiels zu einer Erhöhung der Impuls
breite T0, so daß der Wert des ersten Gleichspannungs
signals UG1 etwas höher ist, als er es ohne Rückkopplung des
zweiten Gleichspannungssignals UG2 wäre. Die Rückkopplung ist
dabei durch geeignete Dimensionierung des Rückkopplungswider
standes R3 an das jeweils verwendete Monoflop anzupassen.
Für den Fall, daß bei einer anderen IC-Familie das mittlere
Potential am Steuereingang auf die Impulsbreite T0 einen ge
genläufigen Einfluß zeigt oder das Gleichspannungssignal UG1
überproportional zur Frequenz f ausfallen sollte, ist das
zweite Tiefpaßfilter 18 ebenfalls am ersten Ausgang 6 anzu
schließen und der Rückkopplungswiderstand R3 entsprechend zu
dimensionieren.
In der Tabelle gemäß Fig. 3 ist für unterschiedliche Fre
quenzen f des Frequenzsignals F, der auf eine Frequenz von
100 kHz normierte Wert des Ausgangsspannungsignals UA1 für
die Beschaltung gemäß Fig. 2 und für eine Beschaltung ohne
zweites Tiefpaßfilter 18 und ohne Rückkopplungswiderstand R3
zum Vergleich mit den zugehörigen prozentualen Linearitäts
fehlern dargestellt. Dieser Tabelle ist zu entnehmen, daß der
maximale Linearitätsfehler bei einer Beschaltung gemäß dem
Stand der Technik -1,84% beträgt und sich durch die erfin
dungsgemäße Beschaltung mit minimalen Aufwand auf etwa
-0,06% verringern läßt.
Claims (8)
1. Verfahren zum Umwandeln eines Frequenzsignals (F) in eine
Gleichspannung, bei dem aus dem Frequenzsignal (F) in einem
Schaltkreis (2) ein erstes und ein zweites Ausgangsspannungs
signal (UA1, UA2) erzeugt werden, die jeweils aus einer Folge
von Rechteckimpulsen (9) bestehen, deren Impulsfolgefrequenz
gleich der Frequenz f des Frequenzsignals (F) ist, wobei
entweder das erste Ausgangsspannungssignal (UA1) mit einem ersten und einem zweiten Tiefpaßfilter (16, 18) in ein erstes bzw. ein zweites Gleichspannungssignal umgewandelt wird
oder das erste und das zweite Ausgangsspannungssignal (UA1 bzw. UA2) mit einem ersten bzw. einem zweiten Tiefpaßfil ter (16, 18) in ein erstes bzw. ein zweites Gleichspan nungssignal (UG1 bzw. UG2) umgewandelt werden,
wobei das zweite Gleichspannungssignal (UG2) an einen die Impulsbreite (T0) bestimmenden Steuereingang (12) des Schaltkreises (2) zurückgekoppelt wird und so die Impuls breite (T0) der Rechteckimpulse (9) des ersten Ausgangs spannungssignals (UA1) beeinflußt wird.
entweder das erste Ausgangsspannungssignal (UA1) mit einem ersten und einem zweiten Tiefpaßfilter (16, 18) in ein erstes bzw. ein zweites Gleichspannungssignal umgewandelt wird
oder das erste und das zweite Ausgangsspannungssignal (UA1 bzw. UA2) mit einem ersten bzw. einem zweiten Tiefpaßfil ter (16, 18) in ein erstes bzw. ein zweites Gleichspan nungssignal (UG1 bzw. UG2) umgewandelt werden,
wobei das zweite Gleichspannungssignal (UG2) an einen die Impulsbreite (T0) bestimmenden Steuereingang (12) des Schaltkreises (2) zurückgekoppelt wird und so die Impuls breite (T0) der Rechteckimpulse (9) des ersten Ausgangs spannungssignals (UA1) beeinflußt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem mit dem zweiten
Gleichspannungssignal (UG2) die Impulsbreite (T0) der Recht
eckimpulse (9) des zweiten Ausgangsspannungssignals (UA2)
beeinflußt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das zweite Aus
gangsspannungssignal (UA2) durch Invertierung des ersten Aus
gangsspannungssignals (UA1) erzeugt wird.
4. Schaltungsanordnung zum Umwandeln eines Frequenzsignals
(F) in eine Gleichspannung, mit einem Schaltkreis (2) zum Er
zeugen eines ersten und zweiten Ausgangsspannungssignals
(UA1, UA2) aus dem Frequenzsignal (F), die jeweils aus einer
Folge von Rechteckimpulsen (9) bestehen, deren Impulsfolge
frequenz gleich der Frequenz f des Frequenzsignals (F) ist,
einem ersten und zweiten Tiefpaßfilter (16, 18)
entweder zum Umwandeln des ersten bzw. zweiten Ausgangs spannungssignals (UA1, UA2) in ein erstes Gleichspannungs signal (UG1) bzw. ein zweites Gleichspannungssignal (UG2)
oder zum Umwandeln des ersten Ausgangssignals (UA1) in ein erstes bzw. zweites Gleichspannungssignal (UG1 bzw. UG2),
wobei das zweite Gleichspannungssignal (UG2) des zweiten Tiefpaßfilters (18) zur Beeinflussung der Impulsbreite (T0) der Rechteckimpulse (9) des ersten Ausgangsspannungssignals (UA1) an einen diese Impulsbreite (T0) bestimmenden Steuereingang (12) des Schaltkreises (2) zurückgekoppelt ist.
entweder zum Umwandeln des ersten bzw. zweiten Ausgangs spannungssignals (UA1, UA2) in ein erstes Gleichspannungs signal (UG1) bzw. ein zweites Gleichspannungssignal (UG2)
oder zum Umwandeln des ersten Ausgangssignals (UA1) in ein erstes bzw. zweites Gleichspannungssignal (UG1 bzw. UG2),
wobei das zweite Gleichspannungssignal (UG2) des zweiten Tiefpaßfilters (18) zur Beeinflussung der Impulsbreite (T0) der Rechteckimpulse (9) des ersten Ausgangsspannungssignals (UA1) an einen diese Impulsbreite (T0) bestimmenden Steuereingang (12) des Schaltkreises (2) zurückgekoppelt ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, bei der das zweite
Ausgangsspannungssignal (UA2) zum ersten Ausgangsspannungs
signal (UA1) invertiert ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, bei der als
Schaltkreis (2) eine monostabile Kippschaltung vorgesehen
ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, bei der als Schalt
kreis (2) eine monostabile Kippschaltung vorgesehen ist, die
einen ersten Ausgang für das erste Ausgangsspannungssignal
und einen zweiten Ausgang für das zweite Ausgangsspannungs
signal hat.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, bei der der
Ausgang des zweiten Tiefpaßfilters über einen ohmschen Rück
kopplungswiderstand an den Steuereingang der monostabilen
Kippschaltung angeschlossen ist.
Priority Applications (2)
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Families Citing this family (2)
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| US6445219B1 (en) | 1999-02-08 | 2002-09-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Method and circuit configuration for converting a frequency signal to a DC voltage |
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2726976A1 (de) * | 1977-06-15 | 1979-01-04 | Bosch Gmbh Robert | Frequenz-spannungswandler |
| DE3524597C1 (de) * | 1985-07-10 | 1986-11-20 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Frequenz-Spannungs-Wandler |
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1999
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| OPPELT,R.: Monoflops zur Frequenzstabilisation sp-annungsgesteuerter Oszillatoren. In: UKW-Berichte 2/88 1988, Seiten 98-105 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19905077A1 (de) | 1999-09-09 |
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