DE3031623C2 - Befestigung von Zierleisten o.dgl. an Wandungsteilen, insbesondere an Karosserieteilen von Kraftwagen - Google Patents
Befestigung von Zierleisten o.dgl. an Wandungsteilen, insbesondere an Karosserieteilen von KraftwagenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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- F16B5/12—Fastening strips or bars to sheets or plates, e.g. rubber strips, decorative strips for motor vehicles, by means of clips
- F16B5/121—Fastening strips or bars to sheets or plates, e.g. rubber strips, decorative strips for motor vehicles, by means of clips fastened over the edge(s) of the sheet(s) or plate(s)
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Befestigung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch
die DE-AS 28 14 656 bekanntgewordenen Art.
Aus der DE-AS 28 14 656 ist eine Befestigungsart für ein Verkleidungsteil bekannt, an dem teils hakenförmige
Abkröpfungen und teils zapfenartige Vorsprünge angebracht sind. Die hakenförmigen Abkröpfungen
werden in Langlöcher eines Wandungsteiles eingeführt und soweit in Längsrichtung verschoben, bis sie das
Wandungsteil hintergreifen. Durch das Einschnappen der zapfenartigen Vorsprünge in deckungsgleiche
Ausnehmungen im Wandungsteil wird das Verkleidungsteil lagesichernd gehalten.
Diese Befestigungsart ist jedoch nur dann möglich, wenn das anzubringende Verkleidungsteil biegeelastisch
ausgebildet ist, d. h., das Verklcidungsteil muß während der Montage mindestens um das Höhenmaß
des zapfenartigen Vorsprunges ohne plastische Verformung durchgebogen werden können. Ein wesentlicher
Nachteil ist auch darin zu sehen, daß durch ein Anheben des zapfenartigen Vorsprunges aus seiner Aussparung
heraus mittels eines einfachen Werkzeuges das Verkleidungsteil leicht abzubauen ist. Die bekannte Befestigungsart
eignet sich daher nicht für diebstahlgefährdete, insbesondere von außen an einer Kraftfahrzeugkarosserie
anzubringende Zierleisten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Befestigungen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art insoweit zu verbessern, daß bei Beibehaltung der beim aufgezeigten Stand der Technik bereits erreichten
Vorteile auch starre Anbauteile mit geringem Material- und Arbeitsaufwand diebstahlsicher befestigt werden
können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die
iifi Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Gestaltungsmerkmale vorgesehen. Im Unteranspruch 2
ist eine für die Aufgabelösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildung beansprucht, die teilweise
ίο Mevkmalsgleichheiten mit dem Stand der Technik
aufweist.
Die Entwicklung des Gestaltungsprinzips bei der Erfindung bestehend aus der noch zu lösenden, von dem
zu verbessernden, im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und auf die DE-AS 28 14 656 zurückgehenden
und auf diesen Stand der Technik spezifizierten Aufgabe und den im Kennzeichenteil des Anspruches 1
angegebenen Lösungsmitteln und damit die Entwicklung der Erfindung war nicht ohne weiteres und ohne
erfinderische Überlegungen möglich, weil zu dieser Entwicklung beim Stand der Technik keine ausreichenden
technischen Hinweise bekanntgeworden sind. Insoweit es im Kennzeichenteil des Anspruches 1
Merkmalsgleichheiten mit dem Stand der Technik gemäß der FR-PS 2142 805 und gemäß den US-PS
28 55 255 bzw. 34 56 966 gibt, sind diese Merkmale zumindest teilweise für sich nicht allein geeignet, die
Erfindungshöhe zu begründen, weil sie beim Stand der
Technik in einem solchen technischen Zusammenhang
J« bekanntgeworden sind, daß die naheliegende Übertragung
möglich war. )edoch ist die Erfindungshöhe vor allem durch das gesamte Gestaltungsprinzip in der oben
genannten Art gestützt.
Durch die Erfindung wird also eine einfache,
S5 diebstahlsichere Befestigungsmöglichkeit auch für starre
Zierleisten oder dgl. geschaffen, die sowohl vom Material- als auch vom Arbeitsaufwand her besondere
Vorteile bietet.
Die Merkmale der Erfindung und deren technische
"i Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung, die einen
Längsschnitt durch eine Befestigungsklammer für eine Zierleiste zeigt.
An einer aus Metall und/oder Kunststoff gefertigten Zierleiste 1 ist eine aus elastischem Material bestehende
Befestigungsklammer 2 in Form eines Federbügels 6 ortsfest angeordnet. Zur Montage der Zierleiste 1 wird
der Federbügel 6 in ein Langloch 3 eines Karosserieteiles
4 eingeführt. Beim Verschieben der Zierleiste 1 in Montagerichtung 3 wird das freie, hakenförmig
ausgebildete Ende 7 des Federbügels 6 an einer Seitenfläche 8 eines Steges 9 soweit aufgestellt, bis es
die Rückseite 10 des Steges 9 überlaufen kann, um danach in einer Aussparung 11 des Karosserieteiles 4
einzurasten. Dabei umgreift das hakenförmige Ende 7 eine hintere Seitenfläche 12 des Steges 9, womit die
Zierleiste 1 lagesichernd entgegen der Montagerichtung 5 gehalten wird. Ebenso wird der Verschiebeweg der
Zierleiste 1 in Montagerichtung 5 durch Anschlagen einer Seite 13 des Tragarmes 14 an der vorderen
Seitenfläche 8 des Steges 9 begrenzt.
In der montierten Endlage wird somit die Zierleiste 1
mit der Befestigungsklammer 2 an den drei Flächen 8, 10, 12 des Steges 9 lage- und diebstahlsicher gehalten,
weil ein Abziehen von außen nicht möglich ist.
Zur Demontage der Zierleiste 1 ist der Federbügel 6 mit einer Aufnahmeeinrichtung 15 versehen, mit der
mittels eines einfachen, nicht dargestellten Werkzeuges (z. B. hakenförmiger Draht) von der Innenseite des
Karosserieteiles 4 aus ein Herausziehen des hakenförmigen Klammerendes 7 aus der Aussparung 11 des
Karosserieteiles 4 ermöglicht wird.
Bei gleichzeitigem Verschieben der Zierleiste 1 entgegen der Montagerichtung 5 kann die Befestigungsklammer
2 aus dem Langloch 3 ausgeführt und somit die Zierleiste 1 von dem Karosserieteil 4 entfernt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Befestigung von Zierleisten oder dgl. an Wandungsteilen, insbesondere an Karosserieteilen
von Kraftwagen, wobei die Zierleiste in ihren beiden Endbereichen jeweils ortsfeste, aus elastischem
Material bestehende, teilweise hakenförmige Befestigungsklammern zum Hintergreifen eines Karosserieteiles
aufweist, die in Langlöchern von einer Montagestellung in eine Endstellung verschiebbar
sind, in der sie gegen weiteres Verschieben lagesichernd gehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Befestigungsklammer (2) als Federbügel (6) ausgebildet ist, der in
ein hakenförmiges Ende (7) ausläuft, das beim Verschieben der Zierleiste (1) von der Montage- in
die Endstellung die Rückseite (10) eines Steges (9) des Karcsserieteiles (4) überläuft, in der Endstellung
in einer Aussparung (11) desselben einrastet und sich
im Bereich der in Montagerichtung (5) hinten liegenden Stegsehenfläche (12) abstützt, wobei das
hakenförmige Ende (7) des Federbügels (6) etwa entgegen der Moniagerichtung (5) zurückgebogen
ist, dabei eine vordere Schrägkante aufweist und in der Endstellung die Stegscitenfläche (12) lagesichernd
umgreift, und wobei ferner in der Endstellung ein dem hakenförmigen Ende (7) der Befestigungsklammer
(2) gegenüberliegender Tragarm (14) mit einer Seite (13) an einer vorderen Stegseitenfläche
(8) anschlägt und die Zierleiste (1) in der Montagerichtung (5) lagesichernd positioniert.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Federbügel (6) nahe seinem
freien, hakenförmigen Ende (7) eine Werkzcugaufnahmeeinrichtung( 15) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803031623 DE3031623C2 (de) | 1980-08-22 | 1980-08-22 | Befestigung von Zierleisten o.dgl. an Wandungsteilen, insbesondere an Karosserieteilen von Kraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803031623 DE3031623C2 (de) | 1980-08-22 | 1980-08-22 | Befestigung von Zierleisten o.dgl. an Wandungsteilen, insbesondere an Karosserieteilen von Kraftwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3031623A1 DE3031623A1 (de) | 1982-03-04 |
| DE3031623C2 true DE3031623C2 (de) | 1982-05-19 |
Family
ID=6110138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803031623 Expired DE3031623C2 (de) | 1980-08-22 | 1980-08-22 | Befestigung von Zierleisten o.dgl. an Wandungsteilen, insbesondere an Karosserieteilen von Kraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE3513973A1 (de) * | 1985-04-18 | 1986-10-30 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Befestigung einer leiste an einem wandungselement, insbesondere an einem karosserieteil eines kraftfahrzeugs |
| DE102009016258A1 (de) | 2009-04-03 | 2010-10-14 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Zierblendenanordnung für Kraftfahrzeuge |
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1980
- 1980-08-22 DE DE19803031623 patent/DE3031623C2/de not_active Expired
Also Published As
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