CH352800A - Vorhangschiene - Google Patents
VorhangschieneInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H2/00—Pelmets or the like
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Description
Vorhangschiene Gegenstand der Erfindung ist eine Vorhangschiene mit einem Kanal für Lauforgane, mittels welchen der Vorhang an der Schiene verschiebbar ist.
Die erfindungsgemässe Vorhangschiene zeichnet sich dadurch aus, dass die Tragschiene als Zugang zu quer zu ihrer Längsrichtung einzusetzenden Befesti gungsmitteln neben diesem Kanal eine diesem ent langlaufende Vertiefung aufweist, deren längsseitige Zugangsöffnung durch einen Verkleidungsschild über deckt ist, welcher in von aussen unsichtbarer Weise an der Tragschiene befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist auf der beiliegenden Zeichnung in perspek tivischer Ansicht und im Querschnitt dargestellt.
Die veranschaulichte Vorhangschiene ist aus einer Tragschiene 1 und einer sich über die ganze Schienen länge erstreckenden Deckschiene 2 zusammengesetzt. Die Tragschiene 1 weist je einen in Schienenlängs richtung verlaufenden Kanal 3 für die Lauforgane und eine Vertiefung 4 auf, die als Zugang zu und zur teilweisen Aufnahme von die Befestigungsmittel bildenden Schrauben 5 vorgesehen ist, welche zum Befestigen der Schiene quer zu ihrer Längsrichtung dienen.
Ferner sind zwei längslaufende Nuten 6 und 7 vorhanden, in welche die als Verkleidungsschild aus gebildete Deckschiene 2 mit je einer von zwei gegen die Tragschiene und gegeneinander vorstehen den Längsrippen 8 und 9 eingreifen, wobei die längs- seitige Zugangsöffnung der Vertiefung 4 überdeckt wird.
Die Nut 6 ist zwischen dem Lauforgankanal 3 und der Vertiefung 4 angeordnet und von der letz teren durch eine längslaufende Wand 10 getrennt, welche zungenartig von der Basis 11 der Nut 6 frei gegen die Deckschiene 2 vorsteht und als Klemm organ auf die in die Nut vorstehende Rippe 8 wirkt, da diese infolge ihrer Wandstärke die Wand 10 gegen die Vertiefung 4 zu verdrängen sucht.
Die Deckschiene 2 ist zwischen ihren beiden Längsrippen 8 und 9 gegen die Tragschiene gekrümmt und quer zu ihrer Längsrichtung elastisch biegsam. Die Krümmung der Deckschiene ist geringer, und der Abstand zwischen ihren Rippen ist grösser, wenn diese in die entsprechende Nut 6 bzw. 7 eingreifen, als wenn sich die Deckschiene in und'eformiertem Zu stand befindet.
Die Tragschiene 1 besitzt zwischen der Vertiefung 4 und der Nut 7 eine glatte, leicht nach aussen gewölbte Oberfläche 12, auf welcher die zum Eingriff in die Nut 7 bestimmte Längsrippe 9 der Deck schiene 2 aufliegend unter elastischer Verminderung der Krümmung des zwischen den beiden Rippen be findlichen Schienenteiles in die Nut 7 hineingeschoben werden kann. Diese Oberfläche 12 schliesst mit der an sie angrenzenden Seitenwand der Nut 7 einen spitzen Winkel ein, damit die Deckschiene unter der Wirkung der elastischen Deformation. nicht selbst tätig mit der Rippe 9 aus der Nut 7 austreten kann.
Gleichzeitig wird der zur Rippe 9 entgegengesetzte Längsrand 13 der Deckschiene von einer Randleiste 14 der Tragschiene umgriffen, die am freien Ende des einen der den Lauforgankanal 3 seitlich begrenzen den Schienenschenkel 15 und 16 vorgesehen ist. Mit dem anderen Schienenschenkel 16 und der Rückwand 17 der Vertiefung 4, deren Wandstärken erheblich grösser als beim Schienenschenkel 15 sind, liegt die Tragschiene 1 seitlich an der Wand 18 an, in welche die Schrauben 5 eingeschraubt sind.
Die Innenwände 19 des Kanals 4 stossen an seiner Basis unter einem Winkel 20 zusammen, durch dessen Scheitel der Ort für die Bohrung des Schraubenloches vorgezeich net ist, so dass die winkelsymmetrisch zu den beiden Wänden eingesetzte Befestigungsschraube 5 mit dem Kegelwinkel ihres Versenkkopfes in den Winkel 20 passt. Gleich wie die Randleiste 14 steht auch die Schienenrückwand 17 an der Nut 7 über die Deck schiene 2 in angebrachtem Zustande vor, um eine Zierwirkung zu ergeben.
Die Tragschiene 1 besteht vorzugsweise aus Leichtmetall und die Deckschiene 2 aus nach ästheti schen Bedürfnissen koloriertem Kunststoff. Unter Überwindung der elastischen Eingriffspannung der Deckschiene 2 kann dieselbe im Bedarfsfall von der Tragschiene abgenommen werden, um Zugang zu den Schrauben 5 zu erhalten. Die Klemmung zwischen der Rippe 8 und der Wand 10 verhindert ein even tuelles Lottern der Deckschiene 2 auf der Trag schiene 1.
Obschon die Tragschiene. 1 mit einer Profilhöhe von nur etwa 20 mm und einer Profilbreite von nur etwa 13 mm gegenüber bisher gebräuchlichen Vor hangschienen sehr klein dimensioniert ist, ergibt sich mit dem veranschaulichten Profil und der verhält nismässig dicken Schienenrückwand ein günstiges Widerstandsmoment gegen Biegung in horizontaler und vertikaler Richtung, weshalb die Schiene ins besondere auch zur Verwendung in Flugzeugen ge eignet ist, wo solche Schienen meist nur in ausser gewöhnlich grossen Abständen, z. B. an Querspann ten, befestigt werden können.
Bei Spannvorhängen wird die am unteren Vorhangende vorgesehene Schiene mit nach oben offenem Lauforgankanal angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorhangschiene mit Kanal für Lauforgane, da durch gekennzeichnet, dass die Tragschiene als Zu gang zu quer zu ihrer Längsrichtung einzusetzenden Befestigungsmitteln neben diesem Kanal eine diesem entlanglaufende Vertiefung aufweist, deren längs- seitige Zugangsöffnung durch einen Verkleidungs schild überdeckt ist, welcher in von aussen unsicht barer Weise an der Tragschiene befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorhangschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verkleidungsschild zwei gegen die Tragschiene und gegeneinander vorstehende Längsrippen aufweist, welche in je eine Nut der 'Pragschiene lösbar eingreifen. 2.Vorhangschiene nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Zugangsvertiefung zu den Befestigungsmitteln zwischen den genannten Nu ten der Tragschiene angeordnet sind. 3. Vorhangschiene nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die erste Nut zwischen dem Laufkanal und der Zugangsvertiefung zu den Befestigungsmitteln angeordnet und von dieser Ver tiefung durch eine längslaufende Wand getrennt ist, welche zungenartig von der Basis der Nut frei gegen den Verkleidungsschild vorsteht und als Klemmorgan auf die in die Nut eingreifende Rippe wirkt. 4.Vorhangschiene nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Verkleidungsschild zwischen seinen beiden Längsrippen quer zu den selben elastisch biegsam und der Abstand zwischen diesen in die Nuten eingreifenden Rippen grösser ist als in undeformiertem Zustand. 5. Vorhangschiene nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Tragschiene zwischen der Zugangsvertiefung zu den Befestigungsmitteln und der zweiten Nut eine glatte Oberfläche besitzt, auf welcher die zum Eingriff in diese Nut bestimmte Längsrippe des Verkleidungsschildes aufliegend unter elastischer Biegung des zwischen den beiden Rippen befindlichen Schildteiles in die Nut hineingeschoben werden kann. 6.Vorhangschiene nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die genannte glatte Ober fläche mit der an sie angrenzenden Seitenwand der zweiten Nut einen spitzen Winkel einschliesst. 7. Vorhangschiene nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die in die vom Klemm organ begrenzte erste Nut vorstehende Rippe das Klemmorgan gegen die Zugangsvertiefung zu den Befestigungsmitteln zu verdrängen sucht. B. Vorhangschiene nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Innenwände (19) der Zugangsvertiefung zu den Befestigungsmitteln an der Basis unter einem Winkel (20) zusammenstossen, wobei der Scheitel des Winkels die Stelle zur An bringung von Löchern für die Befestigungsmittel dar stellt. 9.Vorhangschiene nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der eine Längsrand des Verkleidungsschildes von einer Randleiste der Trag schiene umgriffen wird, die am freien Ende eines den Lauforgankanal begrenzenden Schienenschenkels vor gesehen ist. 10. Vorhangschiene nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der andere den Lauforgan kanal begrenzende Schienenschenkel zur Schienen basis gehört, welche dickwandiger als der die Rand leiste aufweisende Schienenschenkel ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH352800T | 1956-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH352800A true CH352800A (de) | 1961-03-15 |
Family
ID=4509891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH352800D CH352800A (de) | 1956-11-19 | 1956-11-19 | Vorhangschiene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352800A (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1956
- 1956-11-19 CH CH352800D patent/CH352800A/de unknown
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