DE3031641A1 - Verfahren und hydraulische schaltungsanordnung zum spritzgiessen - Google Patents
Verfahren und hydraulische schaltungsanordnung zum spritzgiessenInfo
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Description
VEB Kombinat Umformtechnik η Schwerin, den 31. 03· 1980
"Herbert Warnke" Erfurt J>
Verfahren und hydraulische Schaltungsanordnung zum Spritzgießen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine hydraulische Schaltungsanordnung zur Betätigung der Schließeinheit an
KunststoffSpritzgießmaschinen, bei denen die Werkzeugaufspannplatten vor der Beaufschlagung mit der Schließ- und
Zuhaltekraft miteinander verriegelt «erden· Ferner kann die Erfindung in analoger Weise an Metalldruckgießmaschinen
und Pressen angewendet werden·
Bekannt sind Spritzgießmaschinen, bei denen die Fahrbewegung der beweglichen Werkzeugaufspannplatte durch separat angeordnete,
relativ langhubige Arbeitszylinder ausgeführt wird und gleichzeitig durch zwangsführbar gelagerte Verriegelungselemente bei einer Überlagerung von rotatorieoher und.translatorischer
Bewegung eine Verriegelung bewirkt wird· Die Entriegelung erfolgt synchron mit dem Aufreißhub·
Aus dem DD WP 132 944 ist eine derartige Verriegelungseinheit bekannt·
Die Schließeinheit besteht aus einer festen und einer beweglichen Werkzeugaufspannplatte sowie einer Stützplatte· Die Säulen
übernehmen nach der Verriegelung die Funktion eines Schließkolbens,
wobei sie gleichfalls als Varriegelungeelemente wirken·
Sie werden mittels eines Kurvenbahn-lfockeneyetems axial als
auch radial bewegt. Die Säulen sind dabei drehbar in der Stützplatte gelagert und axial durch Sicherungselemente arre-
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tiert· In der beweglichen Werkzeugaufspannplatte sind Ringe fest angeordnet, die Innenklauen besitzen· Auf den Säulen
fest angeordnete Buchsen sind werkzeugseitig als Doppelbund ausgebildet, wobei der Bund Ausnehmungen besitzt, durch die
die Innenklauen beim SchließVorgang hindurch treten· Bei der
Zwangsführung während des Fahrhubes durch das Nocken-Führungsbahnsystem werden die Säulen axial um die Länge des Schließhubes
und radial um den Drehwinkel zur Verriegelung der durch den Bund gebildeten Außenklauen mit den Innenklauen bewegt.
Im Anschluß hieran kann ohne Unterbrechung der Fahrbewegung eine Zuschaltung der kurzhubigen Schließzylinder erfolgen·
Das vorgenannte Verriegelungssystem weist folgende Nachteile auf· Die Nocken-Führungsbahnsysteme für die Buchsen
und die Säulen sind sehr verschleißintensiv· Die Verriegelung gemäß DD WP 132 944 ist zudem infolge der durch die relativ
große Masse der vier Säulen und des dadurch bedingten hohen kinematischen Aufwandes besonders störanfällig gegen Verklemmer
schein ungen«
Weiterhin ist der durch die Charakteristik der Kurvenbahnsteuerung
bedingte relativ große Hub der großflächigen Schließkolben, der nur für den Verriegelungsvorgang benötigt wird, sehr
ungünetig· D,h· es muß dabei sehr viel Hydraulikflüssigkeit
im Schließzylinder verdrängt bzw. nachgesaugt werden, wodurch derletzte Teil des Hubes der Werkzeugaufspannplatte stark abgebremst
wird· Aus diesem Grunde sind außerdem relativ lange Führungs- und Abdichtflächen notwendig·
Ziel der Erfindung ist es, eine Schließeinheit mit verschleißarmen
Verriegelungselementen zu schaffen, die gewährleisten, daß die Verriegelungszeit für die Gesamttaktzeit der Spritzgießmaschine
nicht nachteilig in Erscheinung tritt·
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, wodurch ermöglicht wird, daß der Schließ- und VerriegelungsVorgang
sowie der Entriegelungs- und Öffnungsvorgang kontinuierlich
in einem Arbeitstakt erfolgen, bei dem der zum Auslösen
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des Verriegelungsvorganges erforderliche passive Hub des Schließkolbens verkürzt wird, eine mechanische Zwangsführung
der Verriegelungselemente nicht erforderlich ist und eine hydraulische Schaltungsanordnung zur Realisierung dieses
Verfahrensablaufes zu entwickeln·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Verfahren vorgeschlagen wird, bei dem während des Fahrhubes
in die Schließstellung ein hydraulischer Verriegelungszylinder druckbeaufschlagt wird, indem durch eine auf den Säulen
angeordnete Nockenschiene ein Schalter betätigt wird, der seinerseits ein Wegeventil eines hydraulischen Kreislaufes
schaltet, wodurch ein Druckstrom direkt zum Verriegelungszylinder geleitet wird· Nach Ausführung des Verriegelungshubes
wird ohne Taktunterbrechung die Schließkraft aufgebracht, indem durch eine auf einer verlängerten Kolbenstange des Verriegelungszylinders
befestigte Nockenschiene ein Schalter betätigt wird, der seinerseits eine Kombination zweier Wegeventile
so schaltet, daß ein Schließ- oder Aufreißzylinder zur Erzeugung der Schließkraft druckbeaufschlagt wird.
Zur Entnahme des Spritzlings werden der Entriegelungshub und der Aufreißhub zugleich in einem Arbeitstkat realisiert,
indem die entsprechenden Druckräume des Schließ- oder Aufreißzylinders und des Verriegelungszylinders gleichzeitig
druckbeaufschlagt werden.
Die hydraulische Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht im einzelnen aus einem hydraulischen
Kreislauf der hinter dem Druckstromerzeuger aus zwei hydraulischen
Leitungszweigen besteht, von denen einer über ein Rückschlagventil an einen Druckspeicher angeschlossen ist,
dahinter ein parallel geschaltetes Druckbegrenzungsventil angeordnet ist und über ein Wegeventil eine Verbindung zum
Verriegelungszylinder besteht. Dieses Wegeventil wird über einen Schalter, der durch eine auf den Säulen angeordnete
Nockenschiene betätigt wird, elektrisch angesteuert· Der zweite hydraulische Leitungszweig ist über eine Kombination
zweier Wegeventile mit dem Schließ- oder Aufreißzylinder ver-
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-Ι-ί.
bunden, wobei in den Rücklaufleitungen der Wegeventile ein
Rückschlagventil angeordnet ist·
Die Wegeventile werden über einen Schalter betätigt, der wegabhängig zum Verriegelungshub arbeitet.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen
zeigen:
Pig. 1 Eine Teilansicht der wichtigsten Funktionselemente
einer Werkzeugschließeinheit mit durchgehenden in einer zusätzlichen Stützplatte gelagerten Säulen
in Schnittdarstellung.
Pig. 2 Die hydraulische Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Figur 1 stellt die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer Ausführungsart mit durchgehenden sich auf einer
zusätzlichen Stützplatte 31 abstützenden Säulen 16 dar. Der dazugehörige Hydraulikschaltplan geht aus Fig. 2 hervor. Die
bewegliche Werkzeugaufspannplatte 18 ist auf einem nicht näher
dargestellten Grundrahmen mittels der Fahrzylinder 17 verschiebbar angeordnet.
Die Säulen 16 sind in einer zusätzlichen Stützplatte 31 gelagert und ragen bis in die düsenseitige feststehende Werkzeugaufspannplatte
30, wo sie mit dem doppelt beaufschlagbaren Schließ- oder Aufreißkolben 15 des Schließ- oder Aufreißzylinders
12 eine Funktionseinheit bilden. Die erforderliche Werkzeugeinbauhöhe wird über die Säulenmuttern 19 eingestellt.
Unmittelbar an der beweglichen Werkzeugaufspannplatte 18 sind
Verriegelungszylinder 27 angeordnet. Paarweise angeordnete Verriegelungsbacken 33 werden durch Kolben 35 in radialer Richtung
zur Säule 16 in an sich bekannter Weise exzentrisch betätigt,
was nicht näher dargestellt ist. Dadurch werden die Säulen 16 mit der beweglichen ausdrückseitigen Werkzeugaufspannplatte
verriegelt. Die Druokräume 26 bzw. 29 des Verriegelungszylin-
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dera 27 stehen wahlweise mit den Leitungen 25 bzw· 38 in Verbindung·
Auf den Säulen 16 ist eine Nockenschiene 21 angeordnet, die wegabhängig einen Schalter 20 betätigt, der die
Schaltimpulse zum Verriegeln auslöst. Unmittelbar am Verriegelungszylinder
27 ist eine Nase 43 angeordnet, an der ein Schalter 40 befestigt ist. Die verlängerte Kolbenstange 42
des Verriegelungszylinders 27 weist an ihrem unteren Ende eine Nockensohiene 41 auf· Nach Ausführung des Verriegelungshubes betätigt die Nockenschiene 41 den Schalter 4O9 wodurch
das Signal zum Sohließkraftaufbau ausgelöst wird. Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens und der zugehörigen
hydraulischen Schaltungsanordnung wird nachstehend kurz erläutert·
Xn Öffnungsstellung zum Zwecke der Formteilentnahme weisen
die bewegliche Werkzeugaufspannplatte 18 und die feststehende
Werkzeugaufspannplatte 30 einen größtmöglichen Abstand voneinander auf·
In dieser Ruhestellung des Schließsystems fördert der Druckstromerzeuger
2 aus dem Behälter 1 die Druckflüssigkeit in die Leitung 3· Die Leitung 3 ist in der Schaltstellung 1
des Wegeventils 4 mit der Leitung 5 verbunden· Die Druckflüssigkeit gelangt durch diese Leitung 5 über das Rückschlagventil
6 in den Behälter 1· Oer dabei am Rückschlagventil 6 anstehende Staudruck wird durch die Leitung 7, über
das Wegeventil 4 (Schaltstellung 1) in die Leitung 8 und über die Schaltstellung 0 des Wegeventils 9 in die Leitungen 10,
übertragen. Dadurch wird der Schließ- oder Aufreißzylinder in beiden Druckräumen 13, 14 mit diesem Staudruck beaufschlagt·
Durch die am Wegeventil 9 realisierte Schaltung für einen Arbeitszylinder mit einseitiger Kolbenstange (Schaltstellung 0)
wird der Schließ- oder Aufreißkolben 15 in seiner linken Endlage mit einer geringen aber ständigen Kraft gehalten. Die
dabei in dem Schließ- oder Aufreißzylinder 12 durch den Schließ- oder Aufreißkolben 15 verdrängte Druckflüssigkeit
wird durch die Leitung 10 über das Wegeventil 9 (Sohaltstellung
0) und die Leitung 11 in den Druckraum 13 verdrängt· Die überschüssige Druckflüssigkeit gelangt durch die Leitung
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über das Wegeventil 4 (Sohaltstellung 1) durch die Leitung
und über das Rückschlagventil 6 in den Behälter 1, Gleichzeitig steht der Druckstromerzeuger 2 über die Leitung 3,
das Rückschlagventil 23 die Leitungen 24, 38 und das Wegeventil 22, das sich in Schaltstellung 1 befindet, mit dem
Druckraum 29 des Verriegelungszylinders 27 in Verbindung· Der Verriegelungskolben 35 wird somit durch einen Staudruck
in seiner erforderlichen Ausgangslage gehalten· Pur einen weiteren Spritzvorgang werden die Fahrzylinder 17
druckbeaufschlagt, wodurch die bewegliche Werkzeugaufspannplatte 18 in Richtung der feststehenden Werkzeugaufspannplatte
30 bewegt wird· Dabei schlagen die Innenflächen der Plattenansätze 34 an die Säulenmuttern 19 an. Anschließend
wird durch die kinetische Energie, mit der die bewegliche Werkzeugaufspannplatte 18 bewegt wird, über die Säulenmuttern
19 auf die mit den Schließ- oder Aufreißkolben 15 eine Funktionseinheit bildenden Säulen 16 eine Kraft übertragen·
Dabei wird der wegabhängig ansteuerbare Schalter 20 unmittelbar vor Erreichen der Schließstellung über eine auf den Säulen
16 befestigte Hockenschiene 21 betätigt, wodurch sofort ein elektrisches Signal zum Verriegeln ausgelöst wird· Durch
das ausgelöste Signal wird das Wegeventil 22 in die Schaltstellung 2 geschaltet· Der Druckstromerzeuger 2 fördert nun
durch die Leitung 3 über das Rückschlagventil 23 in die Leitung 24 und über das Wegeventil 22 (Schaltstellung 2) in die
Leitung 25, die mit dem Druckraum 26 des Verriegelungszylinders 27 verbunden ist. Der Verriegelungskolben 35 betätigt
nun die paarweise angeordneten Verriegelungsbacken 33, was in diesem Zusammenhang nicht näher beschrieben wird· Die bewegliche
Werkzeugaufspannplatte wird somit durch Formschluß in einem Arbeitstakt synchron mit dem Fahrhub in die Schließstellung
mit den Säulen 16 verriegelt· Die Verriegelung geschieht sehr schnell, da die Leitung 24 mit
einem Druckspeicher 36 verbunden ist, dessen Druck über das Wegeventil 22 (Schaltetellung 2) und die Leitungen 24, 25
auf den Druckraum 26 des Verriegelungszylinders 27 übertra-
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gen wird· Der maximale Arbeitsdruck der Anlage wird durch ein
Druckbegrenzungsventil 37 vorgegeben·
Nach dem Verriegelungsvorgang erfolgt sofort ein kontinuierlicher Übergang zum Schließkraftaufbau· Das wird dadurch gewährleistet,
daß die auf der verlängerten Kolbenstange 42 befestigte Nockenschiene 41 unmittelbar nach Ausführung des Verriegelungshubes
den Schalter 40 betätigt. Der Schalter 40 ist wiederum schaltungstechnisch mit den Wegeventilen 4,9
gekoppelt, die nun in Schaltstellung 2 geschaltet werden· Der Druckstromerzeuger 2 fördert jetzt Druckflüssigkeit durch
die Leitung 3, das Wegeventil 4, die Leitung 8, über das Wegeventil 9 und die Leitung 10 in den Schließ- oder Aufreißzylinder
12, wodurch in dem Druckraum 14 des Schließ- oder Aufreißzylinders 12 der Schließdruck erzeugt wird· Die in
dem Druckraum 13 verdrängte Druckflüssigkeit fließt durch die Leitung 11 über das Wegeventil 9, die Leitungen 5, 7 und das
Rückschlagventil 6 in den Behälter 1 ab· Nach dem Spritzgießvorgang und der Abkühlung des Spritzlings
wird das Wegeventil 9 in Schaltstellung 0 geschaltet. Der Druckstromerzeuger 2 fördert Druckflüssigkeit über die Kombination
der Wegeventile 4, 9 und die Leitungen 3, 8 in die Leitungen 10, 11, wobei sich das Wegeventil 4 in Schaltstellung 2
befindet· Durch die am Wegeventil 9 realisierte Schaltung für Arbeitszylinder mit einseitiger Kolbenstange wird der Schließoder
Aufreißkolben 15 in seine linke Bndlage verschoben· Zugleich mit der Öffnungsbewegung des Schließ- oder Aufreißkolbens
15 wird entriegelt. Das Wegeventil 22 befindet sich dabei in Schaltstellung 1. Die Leitung 24 an der der Speicher
36 angeschlossen ist, ist über das Wegeventil 22 und die Leitung 38 mit dem Druckraum 29 des Verriegelungszylinders 27
verbunden· Das für den Entriegelungsvorgang notwendige Druckflüssigkeit svolumen wird durch den Speicher 36 bereitgestellt.
Die paarweise angeordneten Verriegelungsbacken 33 werden durch Druckbeaufschlagung der Druckräume 29 über die Kolbenstangen
35 betätigt und somit ohne Nebenzeiten in einem Arbeitstakt mit dem Aufreißhub entriegelt. Der Speicher 36 wird während
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der Taktzeiten aufgeladen, wenn der Druckstromerzeuger 2
während des Arbeitetaktes "Schließkraftaufbau" und "Werkzeug öffnen" gegen den Einstelldruck des Druckbegrenzungsventils
37 arbeitet.
Es sei ergänzend darauf hingewiesen, daß sich die Beschreibung jeweils auf einen Aufreiß- oder Schließzylinder 12 und
einen Verriegelungszylinder 27 bezieht· Gemäß dem Aufbau
und der Wirkungsweise dieses erfindungsgemäßen Verfahrens und der hydraulischen Schaltungsanordnung bei Spritzgießmaschinen
vorgegebener bekannter Bauweise sind entsprechend der Anzahl der Säulen 16 jeweils vier Aufreiß- oder Schließzylinder
12 und Verriegelungszylinder 27 erforderlich· Diese hydraulischen Kolben - Zylindersysteme sind untereinander
durch Parallelschaltungen verbunden, so daß ein synchroner störungsfreier Arbeitsablauf der einzelnen Kolben - Zylindersysteme
ermöglicht wird·
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Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Behälter
2 Druckstromerzeuger
3 Leitung
4 Wegeventil
5 Leitung
6 Rückschlagventil
7 Leitung
8 Leitung
9 Wegeventil
10 Leitung
11 Leitung
12 Schließ- oder Aufreißzylinder
13 Druckraum
14 Druckraum
15 Schließ- oder Aufreißkolben
16 Säule
17 Fahrzylinder
18 bewegliche Werkzeugaufspannplatte
19 Säulenmutter
20 Schalter
21 Nockenschiene
22 Wegeventil
23 Rückschlagventil
24 Leitung
25 Leitung
26 Druckraum
27 Verriegelungszylinder 28
29 Druckraum
30 feststehende Werkzeugaufspannplatte
31 Stützplatte 32
33 Verriegelungsbacken
34 Plattenansatz
35 Verriegelungskolben
36 Speicher
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| -/2 - | 3031641 | |
| 37 | Druckbegrenzungsventil | |
| 38, 39 | Leitung | |
| 40 | Schalter | |
| 41 | Nbckenschiene | |
| 4δ | verlängerte Kolbenstange | |
| 43 | Naee |
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Leerseite
Claims (1)
- Pat en tanaprüche 3 U 3 I O H I/1. Verfahren zum Schließen und Verriegeln der auf den Werk-V_y zeugaufspannplatten angeordneten Formhälften an Spritzgießmaschinen, bei dem die bewegliche Werkzeugaufspannplatte gegenüber der feststehenden Werkzeugaufspannplatte durch langhubige Niederdruckzylinder in Schließstellung gebracht wird, zugleich mit dem Fahrhub die Verriegelung erfolgt, die Schließkraft durch kurzhubige an den Enden der Säulen angeordnete Hochdruckzylinder aufgebracht wird und nach Abkühlen des Spritzlings zugleich mit dem Aufreißhub die Entriegelung erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß während des Fahrhubes in die Schließstellung ein hydraulischer Verriegelungszylinder (27) druckbeaufschlagt wird, indem durch eine auf den Säulen (16) angeordnete Nockenschiene (21) ein Schalter (20) vor Erreichen der Schließstellung betätigt wird, der seinerseits ein Wegeventil (22) eines hydraulischen Kreislaufes schaltet, nach Ausführung des Verriegelungshubes die Schließkraft aufgebracht wird, indem durch eine auf der verlängerten Kolbenstange (42) befestigte Nockenschiene (41) ein Schalter (40) betätigt wird, der Wegeventile (4,9) schaltet, so daß der Druckraum (14) des Schließ- oder Aufreißzylinders (12) druckbeaufschlagt wird, und zur Entnahme des Spritzlings der Schließ- oder Aufreißzylinder (12) und der Verriegelungszylinder (27) gleichzeitig betätigt werden, indem die Druckräume (13, 29) des Schließ- oder Aufreißzylinders (12) und des Verriegelungszylinders (27) druckbeaufschlagt werden.2· Hydraulische Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein hydraulischer Kreislauf hinter einem Druckstromerzeuger (2) aus zwei hydraulischen Leitungszweigen besteht, von denen einer über ein Rückschlagventil (23) an einen Druckspeicher (36) angeschlossen ist, dahinter ein parallel geschaltetes Druckbegrenzungsventil (37) angeordnet ist und über ein Wegeventil (22) eine Verbindung zum Verriegelungs-130021/0704zylinder (27) besteht, wobei das Wegeventil (22) über einen Schalter (20), der durch eine auf den Säulen (16) angeordnete Nockenschiene (21) betätigt wird, elektrisch angesteuert wird und der zweite hydraulische Leitungszweig über eine Kombination von zwei Wegeventilen (4, 9) mit dem Schließ- oder Aufreißzylinder (12) verbunden ist in den Rücklaufleitungen (5,7) der Wegeventile (4,9) ein Rückschlagventil (6) angeordnet ist, und die Wegeventile (4,9) über den Schalter (40) betätigt werden.130021/070A
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