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DE3031207A1 - Verteiler fuer duengefluessigkeit o.dgl. vorzugsweise zum anbau an faessern, insbesondere vakuumfaessern - Google Patents

Verteiler fuer duengefluessigkeit o.dgl. vorzugsweise zum anbau an faessern, insbesondere vakuumfaessern

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DE3031207A1
DE3031207A1 DE19803031207 DE3031207A DE3031207A1 DE 3031207 A1 DE3031207 A1 DE 3031207A1 DE 19803031207 DE19803031207 DE 19803031207 DE 3031207 A DE3031207 A DE 3031207A DE 3031207 A1 DE3031207 A1 DE 3031207A1
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DE
Germany
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liquid
compressed air
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pipe socket
compressor
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DE19803031207
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DE3031207C2 (de
Inventor
Franz 8623 Staffelstein Kirchberger
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/02Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to produce a jet, spray, or other discharge of particular shape or nature, e.g. in single drops, or having an outlet of particular shape
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/04Distributing under pressure; Distributing mud; Adaptation of watering systems for fertilising-liquids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

  • Verteiler für Düngeflüssigkeit oder dgl., vorzugsweise
  • zum Anbau an Fässern, insbesondere Vakuumfässern Die Erfindung bezieht sich auf einen Verteiler für Düngeflüssigkeit oder dgl., vorzugsweise zum Anbau an Fässern, insbesondere Vakuumfässern. Es kann sich bei der Flüssigkeit um z.B. Jauche, Klärschlamm usw. handeln, aber auch um eine solche zur Unkraut-und Schädlingsbekämpfung oder um einfaches Wasser zur Beregnung.
  • Es ist bekannt, zum Transport von Abwasser und Klärschlamm z.B.
  • auf dem Kommunalsektor sowie zum Transport und Ausbringen von Düngeflüssigkeit in der Landwirtschaft Vakuumfässer, vorzugsweise auf eigenem Fahrgestell zu verwenden. Diese arbeiten nach folgendem Prinzip: Mittels eines von der Zugmaschine angetriebenen Kompressors wird im Faß zum Befüllen Unterdruck und zum Entleeren Oberdruck erzeugt. Das Faßvolumen wird also wechselweise mit der Saug-und Druckseite des Kompressors verbunden. Ober eine verschließbare Ausgangsluke am hinteren Ende des Fasses wird bei Druckbeaufschlagung des Faß-Innenraums der Faßinhalt nach außen getrieben, während beim Aufbau eines Unterdrucks im Faß Flüssigkeit eingesaugt werden kann. In jedem Fall bewirkt also der Kompressor Uber den Faßdruck das Füllen und Leeren. Dabei ist der Kompressor stets vor dem Faßkörper auf dem Fahrgestell angeordnet und mit seiner Saug- und Druckseite mit dem Faß-Hohlraum verbunden. Mit dieser bekannten Technik erreicht man jedoch beim Entleeren bzw. Verteilen auf dem Feld nur relativ geringe Mengenleistungen und Wurfweiten. Der zum Entleeren notwendige Oberdruck ist nämlich aus Sicherheitserwägungen durch behördliche Vorschriften auf 98,1 KPa (1 atU) begrenzt. Genehmigungen für höhere Druckwerte werden nur unter Auflagen erteilt, welche einen höheren technischen Aufwand erfordern, der für den vorstehend geschilderten Einsatz jedoch unwirtschaftlich ist. Die relativ kurzen Wurfweiten ergeben beim Verteilen von z.B. DUngeflüssigkeit auf dem Feld entsprechend schmale Arbeitsbreiten, was den Nachteil mit sich bringt, daß die Fahrspuren verhältnismäßig dicht nebeneinander liegen und der Boden unerwünscht stark verdichtet wird.
  • Auch bei einem anderen Einsatzzweck bringt die herkömmliche Technik große Nachteile. Vor dem Absaugen der regelmäßig stark verschlammten Jauche müssen die Vorratsgruben durch Umrühren homogenisiert werden. Mit anderen Worten, der Grubeninhalt muß in Bewegung gebracht werden, um die unterschiedlichen Bestandteile (Bodenschlamm, Zwischenflusslgkeit, Schwimmdecke) zu vermischen. Dies läßt sich aber mit dem bisher bekannten System nur zeitraubend bewerkstelligen, und zwar entweder durch Zufuhr von Luft oder durch wiederholtes Befüllen und Entleeren des Fasses mit Jauche aus bzw. in die Vorratsgrube. Das an zweiter Stelle genannte Verfahren ist wirksamer, well durch die größere Masse der in die Grube zurückentleerten Flüssigkeit mehr Bewegungsenergie in den Grubeninhalt übertragen wird, hat aber den Nachteil, daß der Grubeninhalt nicht ständig bewegt werden kann, sondern nur intermittierend, d.h. im Wechseltakt vom Füll- und Entleerungsvorgang. Außerdem erfordert diese Arbeitsweise die Anwesenheit von Bedienungspersonal.
  • Es ist ferner bekannt, zur sogenannten Breit- oder Seitenverteilung der Dungeflussigkeit am Faßauslaß eine mechanisch arbeitende Pumpe bzw. Schleuderpumpe anzuordnen. Diese mechanisch arbeitenden Pumpen bringen zwar bei der Faßentleerung auf dem Feld eine ausreichende Wurf- und Mengenleistung, sie haben aber den Nachteil großer Verschleiß- und Korrosionsanfälligkeit, wobei zu berücksichtigen ist, daß die hier in Frage stehenden Flüssigkeiten gegenüber Metallen sehr aggressiv sind.
  • Man hat auch bereits versucht, mit leistungsstärkeren Kompressoren zu arbeiten, wodurch zwar aufgrund der größeren Saugkraft eine Verbesserung der Fülleistung erreicht werden konnte, beim Druckaufbau im Fößinneren für den Entleerungsvorgang ist jedoch wieder die bereits eingangs erwähnte Druckgrenze von 98,1 KPa (1 atU) maßgebend, welche nicht überschritten werden darf. Der Drucküberschuß muß daher in diesem Fall Uber Sicherheitsventile nutzlos abgeblasen werden.
  • Der-Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verteiler für Düngeflüssigkeit oder dgl. zu schaffen, der verschleiß- und korrosionsfest sowie baulich einfach ist, beim Verteilen auf dem Feld die Erzielung verhältnismäßig großer Wurfweiten ind Mengenleistungen gewährleistet sowie eine permanente Homogeni-,sierung des Inhalts von Vorratsgruben mittels ausgetriebener, an kinetischer Energie reicher Flüssigkeit ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Verteiler als pneumatischer Werfer ausgebildet ist, der einen sich gegen die Austrittsöffnung für die Düngeflüssigkeit konisch verjüngenden Rohrstutzen aufweist, in dem die in Achsrichtung eingeführte Düngeflüssigkeit durch mehrfach in axialen Abständen zugeführte Druckluftströmungen dynamisch beschleunigt wird. Dieser pneumatische Werfer kann vorteilhaft an der Druckseite des ohnehin vorhandenen, zur Faßfüllung erforderlichen Kompressors angeschlossen werden. Die unter geringem Druck maximal 98,1 KPa (1 atü)] in den konischen Rohrstutzen einströmende Düngeflüssigkeit wird durch-die Konizität und durch die Druckluftströmungen nacheinander über eine längere Einwirkungsstrecke beschleunigt, so daß eine hohe Austrittsgeschwindigkeit und demzufolge große Wurfweiten bei gleichzeitiger hoher Mengenleistung erreicht werden. Die in den konischen Rohrstutzen des pneumatischen Werfers eingeführten Luftströmungen bewirken ferner vorteilhaft eine starke Turbulenz in der ausgesprühten Flüssigkeit und es wird ein weit aufgefächerter, über die gesamte Wurfweite gleichmäßig verteilt abregnender Strahl erreicht. Je mehr Druckluftströmungen hintereinander in den konischen Rohrstutzen eintreten, um so stärker wird die Düngeflüssigkeit beschleunigt.
  • Auf diese Weise können mit Kompressoren herkömmlicher DrucK-leistung mehrfach größere Wurfweiten und erheblich höhere Abgabemengenleistungen erreicht werden als beim Stand der Technik durch Aufbau eines statischen Oberdrucks im Faßkörper.
  • Vorteilhaft können ferner die mit dem Kompressor maximal erreichbaren Drücke Ein der Regel 245 KPa (2,5 atü)] voll genutzt werden, denn sie werden dort aufgebaut, wo sie leicht beherrschbar-sind und Auflagen der Zulassungsbehörden kostengünstig erfüllt werden können, nämlich im Gußgehäuse des Kompressors selbst, das ohnehin bis 245 KPa (2,5 atü) belastet werden kann, im Werfer und in der Leitung zwischen Kompressor und Werfer.
  • Die beiden zuletzt genannten Teile, nämlich die Leitung und der Werfer, können im Gegensatz zum Faßkörper einfach so verstärkt werden, daß die Herstellungskosten und auch das Gewicht des gesamten Geräts kaum merklich steigen. Insgesamt betrachtet, kommt daher der pneumatische Werfer preiswerter als die bisher gebräuchlichen mechanischen Verteilerpumpen. Weitere Vorteile des pneumatischen Werfers bestehen darin, daß er verschleißfrei sowie energiesparend arbeitet und verhältnismäßig einfach korrosionsfest ausgeführt werden kann. Aufgrund der hohen Wurfweiten ermöglicht der Werfer gemäß der Erfindung ferner eine bodenschonende Verteilung der Düngeflüssigkeit auf dem Feld, da die Spuren des Gespanns entsprechend weit voneinander beabstandet werden können. Mit anderen Worten, die Druckschäden durch Fahrspuren können so erheblich verringert werden.
  • Schließlich bringt der pneumatische Werfer gemäß der Erfindung den Vorteil, daß man den Inhalt von Vorratsgruben permanent homogenisleren kann und dadurch Zeit und Personal spart.
  • Während man mit durch den pneumatischen Werfer ausgetriebener Flüssigkeit, die reich an kinetischer Energie ist, den Grubeninhalt rührt, wird zugleich im Faßinnenraum aufgrund des sinkenden Flüssigkeitsspiegels ein Vakuum erzeugt, das Uber eine zweite Luke Flüssigkeit aus der Grube in das Faß zieht.
  • Dieser Kreislauf der Flüssigkeit von der Grube Uber das Faß zurück in die Grube kann Uber eine praktisch beliebig lange Zeitspanne aufrechterhalten werden bis der Grubeninhalt genügend homogenisiert ist.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann die DUngeflUssigkeit in dem pneumatischen Werfer wahlweise entweder zentrisch oder peripher eingeführt und die Druckluft umgekehrt peripher oder zentrisch zugeführt werden.
  • Zweckmäßig erfolgt nach noch einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Zuführung der Druckluft Uber eine mehrstufige, kaskadenförmig ausgebildete DUse, die achsgleich in dem konischen Rohrstutzen angeordnet ist. Eine solche mehrstufige DUse stellt ein verhältnismäßig preiswertes und effektvolles Element dar, um die Druckluftströmungen nacheinander in axialen Abständen in dem konischen Rohrstutzen freizusetzen, so daß sie die Düngeflüssigkeit beschleunigen können. Je größer die Zahl der hintereinander geschalteten Treibstufen dieser Düse ist, umso mehr kinetische Energie kann auf die Düngeflüssigkeit übertragen werden.
  • Nach noch einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Düse aus mehreren, koaxial angeordneten und gegen die Austrittsöffnung des Rohrstutzens stufenweise einen kleineren Durchmesser aufweisenden Rohren bestehen, die durch dünnwandige Stege untereinander und mit dem Rohrstutzen verbunden sind, wobei die durch diese Rohre zentrisch zugeführte Druckluft die zwischen diesen Rohren und dem Rohrstutzen peripher eingefUhrte Düngeflüssigkeit beschleunigt. Bei dieser Ausführungsform wird im zentralen Bereich des konischen Rohrstutzens über eine gewisse axiale Strecke eine Unterdruckzone ausgebildet, die die DUngeflüssigkeit aus dem Faßkörper zieht. Da bei dieser AusfUhrung-sform die Haltestege mindestens für das äußerste Rohr der Düse im Strömungsbereich der DUngeflüssigkeit liegen, muß der Durchtrittsquerschnitt für die Flüssigkeit so gewählt werden, daß zwischen den Stegen genügend Durchtrittsraum für die Flüssigkeit verbleibt. Mit zunehmender Verjüngung des Rohrstutzens steigt dann die Strömungsgeschwindigkeit der DUngeflüssigkeit und somit deren Kraft, evtl. Verstopfungen zu beseitigen.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekenn zeichnet, daß die Düse aus mehreren, koaxial angeordneten, trichterförmigen oder konischen Rohrabschnitten besteht, die sich gegenseitig mit radialem Spiel überlappen und durch dünnwandige Stege mit dem Rohrstutzen verbunden sind, wobei die im Raum zwischen diesen Rohrabschnitten und dem Rohrstutzen peripher zugeführte Druckluft die durch diese Rohrabschnitte zentrisch eingeführte Düngeflüssigkeit beschleunigt. Diese Version hat den Vorteil, daß die Haltestege fUr die Rohrabschnitte in der luftdurchströmten Zone liegen, während für den Durchtritt der Düngeflüssigkeit der gesamte lichte Querschnitt der trichterförmigen oder konischen Rohrabschnitte zur Verfügung steht. Dadurch ist die Gefahr, daß in dem pneumatischen Werfer Verstopfungen auftreten, praktisch vollständig beseitigt.
  • Wenn nach noch einer Ausführungsform der Erfindung der in bekannter Weise mit dem Innenraum eines Fasses verbundene Kompressor mit seiner Druckseite an dem pneumatischen Werfer angeschlossen ist, wird vorteilhaft der ohnehin vorhandene Kompressor zugleich für den Betrieb des pneumatischen Werfers benutzt.
  • Der Verteiler gemäß der Erfindung kann ferner vorteilhaft auch losgelöst von Fässern zum Homogenisieren der Flüssigkeit in einer Vorratsgrube, einem Güllesilo oder dgl. Behälter angewendet werden und zu diesem Zweck an der Druckseite eines Kompressors angeschlossen sein. Bei dieser Betriebsweise wird der pneumatische Werfer zweckmäßig beweglich aufgehängt und in den Inhalt des Behälters eingetaucht, damit dieser in unterschiedlichen Richtungen aufgewirbelt und homogenisiert werden kann. Dabei ist von dem pneumatischen Werfer lediglich eine flexible Leitung zu dem Kompressor zu führen.
  • Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen: Fig. l eine schematische Ansicht eines Vakuumfasses mit dem erfindungsgemäßen pneumatischen Werfer und einem Kompressor, an dem das Vakuumfaß und der pneumatische Werfer angeschlossen sind; Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt des in Fig. 1 gezeigten pneumatischen Werfers; Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie III - III in Fig. 2 und Fig. 4 einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform des pneumatischen Werfers.
  • In Fig. 1 ist mit 10 ein Vakuumfaß gekennzeichnet, das auf einem nicht gezeigten Fahrgestell angeordnet sein kann und an seiner vorderen Stirnwand eine Eingangsluke 11 und an der hinteren Stirnwand eine Ausgangsluke 12 aufweist. Beide Luken sind jeweils durch einen Schieber 13 bzw. 14 verschließbar. Das Vakuumfaß 10 enthält ferner einen Dom 15, durch welchen eine Rohrleitung 16 in den Innenraum des Vakuumfasses geführt ist.
  • Diese Rohrleitung 16 ist über einen Anschlußstutzen 17 mit einem Kompressor 18 verbunden. Mit dem Anschlußstutzen 17 ist gleichfalls eine Rohrleitung 19 verbunden, die zu einem als pneumatischen Werfer 20 ausgebildeten Verteiler geführt ist, welcher an der Ausgangsluke 12 in Strömungsrichtung nach dem Schieber 14 angeordnet ist. Das Vakuumfaß 10 und der pneumatische Werfer 20 sind somit parallel an den Kompressor 18 angeschlossen. Bei letzterem handelt es sich um eine wahlweise auf Druck- oder Saugbetrieb umschaltbare Ausführung.
  • Am oberen Ende der Rohrleitung 16 ist ein Rückschlag-Schwimmerventil 9 angeordnet, und ferner sind in der Rohrleitung 16 vom Kompressor 18 weg ein Druckminderventil 2, ein Absperrventil 3 und ein Sicherheitsventil 4 vorgesehen, während in der Rohrleitung 19 ein Rückschlagventil 5 angeordnet ist. Die Funktion dieser Ventile wird noch erläutert.
  • Der pneumatische Werfer 20 ist in den Fig. 2 und 3 ausfUhrlicher gezeigt. Er weist einen an die Ausgangsluke 12 angeschlossenen Rohrstutzen 21 auf, der sich gegen die Austrittsöffnung 22 konisch verjüngt. In dem sich konisch verjungenden Teil des Rohrstutzens 21 ist eine mehrstufige, kaskadenförmig ausgebildete Düse 23 achsgleich zum Rohrstutzen 21 angeordnet.
  • Diese kaskadenförmige Düse 23 besteht bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 - 3 aus drei Rohren 24, 25 und 26, die gegen die Austrittsöffnung 22 stufenweise einen kleineren Durchmesser aufweisen, wobei das Rohr 24 mit der Rohrleitung 19 verbunden ist. Zwischen den einzelnen Rohren 24, 25 und 26 ist für den Durchtritt von Druckluft ein ausreichendes radiales Spiel vorhanden. Das Rohr 25 ist am Ende des Rohres 24 durch z.B. zwei diametral einander gegenüberliegende, dünnwandige Stege 27 gehalten, während das Rohr 26 in ähnlicher Weise durch zwei diametral einander gegenüberliegende, dünnwandige Stege 28 gehalten ist, die zwischen dem Rohr 26 und dem Rohr 25 nahe dessen Ende angeordnet sind. Das Rohr 24 ist seinerseits durch zwei gleichfalls diametral einander gegenüberliegend angeordnete, dünnwandige Stege 29 gehalten, die zwischen dem Rohr 24 und dem Rohrstutzen 21 befestigt sind. Im Ausführungsbeispiel sind, wie Fig. 3 zeigt, die Stege 27, 28 und 29 axial untereinander ausgefluchtet. Es wird ferner bemerkt, daß sich die Rohre 25 und 26 gemeinsam um ein gleiches Ausmaß in das Rohr 24 hineinerstrecken.
  • Bei dem pneumatischen Werfer 20 nach den Fig. 1 bis 3 wird die zu verteilende Düngeflüssigkeit peripher in den Rohrstutzen 21 eingeführt, wie durch die strichpunktierten Linien 30 angedeutet ist. Der konische Abschnitt des Rohrstutzens 21 bewirkt eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit der Düngeflüssigkeit 30 und die in axialen Abständen bei 31, 32 und 33 aus der kaskadenförmigen DUse 23 austretende Druckluft bewirkt zusätzlich eine dynamische Beschleunigung der Düngeflüssigkeitsströmung in Richtung Austrittsöffnung 22.
  • Bei dem pneumatischen Werfer 200 der Fig. 4 wird im Gegensatz zum vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel die durch strichpunktlerte Linien angedeutete Düngeflüssigkeit 30 zentrisch und die Druckluft peripher zugefuhrt. Diese Ausführungsform weist zu diesem Zweck Im konischen Teil des Rohrstutzens 21 eine mehrstufige Düse 230 aus drei koaxial angeordneten, konischen Rohrabschnitten 24a, 25a, 26a auf, die durch dünnwandige Stege 34 gehalten sind, die an der Innenseite des Rohrstutzens 21 befestigt sind, wobei ihre Ausfluchtung den Stegen 27, 28 und 29 der Fig. 2 und 3 entsprechen kann. Die konischen Rohrabschnitte verjüngen sich gegen die Austrittsöffnung 22 hin fortschreitend, wobei die Enden kleineren Durchmessers der Rohrabschnitte 24a und 25a in die aufgeweiteten Enden der Rohrabschnitte 25a bzw. 26a mit radialem Spiel so hineinragen, daß die peripher im Raum zwischen den Rohrabschnitten 24a bis 26a und dem Rohrstutzen 21 zugeführte Druckluft bei 35 und 36 nach innen gegen die DUngeflUssigkeit 30 strömen kann, um diese zu beschleunigen. Ein weiterer ringförmiger Austrittsspalt 37 fUr die Druckluft ist zwischen dem Ende kleineren Durchmessers des Rohrabschnitts 26a und dem bei 38 eingeschnürten Rohrstutzen 21 ausgebildet. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Strömungsgeschwindigkeit der Düngeflüssigkeit 30 im Werfer 200 aufgrund der Konizität der Rohrabschnitte 24a bis 26a erhöht, wobei die in axialen Abständen bei 35, 36 und 37 zugeführte Druckluft die Düngeflüssigkeit in Richtung Austrittsöffnung 22 zusätzlich beschleunigt. Die Zuführung der Druckluft erfolgt beim pneumatischen Werfer 200 gleichfalls durch die Rohrleitung 19 (Fig. 1) und in den ringförmigen Raum 39 zwischen Rohrstutzen 21 und dem Rohrabschnitt 24a. Der letztere ist mit seinem rückwärtigen Ende mit der Ausgangsluke 12 verbunden.
  • Wenn das Vakuumfaß 10 mit Düngeflüssigkeit gefüllt werden soll, wird der umschaltbare Kompressor 18 auf Saugbetrieb eingestellt und der Schieber 13 an der Eingangsluke 11 geöffnet, der Schieber 14 an der Ausgangsluke 12 dagegen geschlossen. Ferner ist das Absperrventil 3 offenzuhalten. Wenn der Kompressor 18 nun arbeitet, schließt das Rückschlagventil 5 und über die Rohrleitung 16 und das geöffnete Rückschlag-Schwimmerventil 9 wird im Vakuumfaß 10 ein Unterdruck erzeugt, der über die geöffnete Eingangsluke 11 Düngeflüssigkeit ansaugt, bis der Flüssigkeitsstand im Vakuumfaß so hoch ist, daß das Rückschlag-Schwimmerventil 9 schließt. Dadurch wird der Innenraum des Vakuumfasses 10 vom Kompressor 18 getrennt.
  • Wenn das Vakuumfaß 10 entleert werden soll, wird der Kompressor 18 auf "Drücken" umgeschaltet, der Schieber 13 an der Eingangsluke 11 geschlossen und der Schieber 14 an der Ausgangsluke 12 geöffnet. Das Sicherheitsventil 4 stellt dabei sicher, daß die Druckgrenze von 98,1 KPa (1 atü) im Vakuumfaß 10 nicht überschritten wird, und das Druckminderventil 2 bewirkt, daß der größte Teil des vom Kompressor 18 abgegebenen Druckluftvolumens über die Rohrleitung 19 zumpneumatischen Werfer 20 abgezweigt wird. Das Rückschlagventil 5 ist bei dieser Betriebsweise geöffnet, so daß der Faßinhalt über die Ausgangsluke 12 und dem pneumatischen Werfer 20 entleert werden kann. Der dabei gleichzeitig entstehende Oberdruck im Vakuumfaß 10 von maximal 98,1 KPa (1 atü) verstärkt die Leistung des pneumatischen Werfers 20.
  • Wenn der Inhalt einer Grube "gerührt" werden soll, wird das Vakuumfaß 10 zunächst wie vorstehend beschrieben gefüllt.
  • Anschließend wird der Schieber 14 an der Ausgangsluke 12 geöffnet und der Kompressor 18 auf "Drücken" eingestellt. Ferner wird das Absperrventil 3 in der Rohrleitung 16 geschlossen.
  • Wenn dann der Kompressor 18 arbeitet und über die Rohrleitung 19 dem pneumatischen Werfer 20 Druckluft zuführt, wird die Flüssigkeit über das Vakuumfaß 10 nach dem Hebeprinzip fortlaufend umgewälzt und dadurch der Grubeninhalt intensiv "gerührt".
  • Der pneumatische Werfer kann aber auch vom Faß getrennt zum Homogenisieren eines Grubeninhalts verwendet werden, wobei er im aufgehängen Zustand in den Grubeninhalt eingetaucht werden kann, bei Verbindung über eine flexible Rohrleitung mit dem Kompressor.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Verteiler für Düngeflüssigkeit oder dgl., vorzugsweise zum Anbau an Fässern, insbesondere Vakuumfässern, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler als pneumatischer Werfer (20, 200) ausgebildet ist, der einen sich gegen die Austrittsöffnung (22) für die Düngeflüssigkeit konisch verjüngenden Rohrstutzen (21) aufweist, in dem die in Achsrichtung eingeführte Düngeflüssigkeit (30) durch mehrfach in axialen Abständen (bei 31, 32, 33 oder 35, 36, 37) zugefUhrte Druckluftströmungen dynamisch beschleunigt wird.
  2. 2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düngeflüssigkeit (30) in dem pneumatischen Werfer (20, 200) entweder zentrisch oder peripher eingeführt und die Druckluft umgekehrt peripher oder zentrisch zugeführt wird.
  3. 3. Verteiler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Druckluft über eine mehrstufige , kaskadenförmig ausgebildete Düse (23, 230) erfolgt, die achsgleich in dem konischen Rohrstutzen (21) angeordnet ist.
  4. 4. Verteiler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (23) aus mehreren, koaxial angeordneten und gegen die Austrittsöffnung (22) des Rohrstutzens (21) stufenweise einen kleineren Durchmesser aufweisenden Rohren (24, 25, 26) besteht, die durch dünnwandige Stege (27, 28, 29) untereinander und mit dem Rohrstutzen (21) verbunden sind, wobei die durch diese Rohre (24, 25, 26) zentrisch zugeführte Druckluft die zwischen diesen Rohren und dem Rohrstutzen (21) peripher eingeführte Düngeflüssigkeit (30) beschleunigt.
  5. 5. Verteiler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (230) aus mehreren, koaxial angeordneten, trichterförmigen oder konischen Rohrabschnitten (24a, 25a, 26a) besteht, die sich gegenseitig mit radialem Spiel überlappen und durch dünnwandige Stege (34) mit dem Rohrstutzen (21) verbunden sind, wobei die im Raum zwischen diesen Rohrabschnitten und dem Rohrstutzen peripher zugeführte Druckluft die durch diese Rohrabschnitte zentrisch eingeführte Düngeflüssigkeit (30) beschleunigt.
  6. 6. Verteiler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise mit dem Innenraum eines Fasses (10) verbundene Kompressor (18) mit seiner Druckseite an dem pneumatischen Werfer (20, 200) angeschlossen ist.
  7. 7. Verteiler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er zum Homogenisieren der Flüssi-gkeit in einer Vorratsgrube, einem Güllesilo oder dgl. Behälter angewendet wird und an der Druckseite eines Kompressors angeschlossen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3227216A1 (de) * 1982-07-21 1984-01-26 Perrot-Regnerbau Gmbh & Co, 7260 Calw Vakuum-tankwagen mit verteilereinrichtung zur flaechigen verteilung von medien, wie zum beispiel guelle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2769670A (en) * 1953-09-03 1956-11-06 Nat Gunite Corp Spray nozzle

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