DE3031084A1 - Verfahren zum sterilisieren von verpackungsbehaeltern - Google Patents
Verfahren zum sterilisieren von verpackungsbehaelternInfo
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- DE3031084A1 DE3031084A1 DE19803031084 DE3031084A DE3031084A1 DE 3031084 A1 DE3031084 A1 DE 3031084A1 DE 19803031084 DE19803031084 DE 19803031084 DE 3031084 A DE3031084 A DE 3031084A DE 3031084 A1 DE3031084 A1 DE 3031084A1
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- containers
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B55/00—Preserving, protecting or purifying packages or package contents in association with packaging
- B65B55/02—Sterilising, e.g. of complete packages
- B65B55/04—Sterilising wrappers or receptacles prior to, or during, packaging
- B65B55/10—Sterilising wrappers or receptacles prior to, or during, packaging by liquids or gases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
- Verfahren zum Sterilisieren von Veroackungsbehältern
- Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Sterilisierverfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einem solchen beispielsweise durch die DE-OS 16 17 967 bekannt gewordenen Verfahren dieser Art wird trockener, überhitzter Wasserdampf verwendet. Bei einer Temperatur des Dampfes von 1500 C ist eine Einwirkdauer von 5 Sekunden erforderlich. Bei einer derart langen Temperaturbeanspruchung werden Heißsiegelnahte der Verpackungsbehälter gefährdet; sie können sich zumindest teilweise lösen.
- werner kann bei Kombinationen von Karton und Kunststoff der Verbund aufplatzen, insbesondere bei solchen Kombikationen, bei denen eine Kartonbahn beidseits mit Eunststoff, gegebenenfalls unter Einschluß einer Metallschicht, beschichtet ist.
- Es ist daher ein Sterilisierverfahren erstrebenswert, mit dem Verpackungsbehälter aus wärmeempfindlichen Packstoffen in hohem Grade keimfrei gemacht werden können.
- Vorteile der Erfindung Das erfindungsgemäße Sterilisierverfahren mit dem kann zeichnenden Merkmal des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß für die Hitzebehandlung die kleinste Kombination von Temperatur und Zeit erreicht wird. Sattdampf hat nämlich eine bessere Sterilisierwirkung als überhitzter Dampf und trockene Hitze gleicher Temperatur. Mit steigender Ter peratur verkürzen sich daher die Sterilisierzeiten sehr stark. Es werden dabei Oberflächentemneraturen erreicht, die über der Schmelztemperatur der Kunststoffüberzüge liegen können, die tieferen Schichten bleiben aber wegen des Wärmedurchgangswiderstandes während der sehr kurzen Warmeeinwirkungszeit fest. Der Vorteil der sehr kurzen Wärmebehandlung, die für eine ausreichende Sterilisierung von Verpackungsbehältern aus Kunststoff und mit Kunststoff beschichtetem Karton ausreicht, zeigt sich insbesondere bei einer Temperatur des Sattdampfes im Bereich 1500 - 1600 C, wo eine Einwirkdauer von 1 bis 0,1 Sekunden ausreicht.
- Beschreibung der Erfindung Zum keimfreien Verpacken einer Flüssigkeit sollen die aus einem llehrschichtpackstoff geformten Behälter, der aus einem Polyäthylen/Karton/Aluminiuin/Polyäthylen-Verbund besteht, vor dem Befüllen und Verschließen keimfrei gemacht werden. Dazu werden die Behälter jeweils einzeln oder gleichzeitig mehrere in eine Uberdruckkammer eingeführt.
- Nach AbschlieBen der Kammer wird zunächst die darin befindliche £uft abgesaugt. Sodann läßt man Sattdampf mit einer Temperatur im Bereich 1400 - 1600 C, vorzugsweise 1500 - 1600 C in die Kammer strömen, in der sich ein Druck von etwa 5 - 6,3 bar aufbaut. Fach einer Einwirkungsdauer von 1 - 0,1 Sekunden wird die Dampfzufuhr abgesperrt und der in der Kammer befindliche Dampf abgelassen. Ein nochmaliges Evakuieren der Kammer bewirkt ein schnelles Verdampfen des gegebenenfalls noch vorhandenen Kondensats. Durch Spülen mit steriler Kaltluft kühlt sich der behandelte Behälter wieder schnell ab. Das Spülen mit Kaltluft kann in der Kammer oder beim Herausführen des Behälters aus dieser vorgenommen werden. Der Behälter kann in der sterilen Kammer auch gefüllt und verschlossen oder leer aus dieser herausgenommen und an anderer Stelle mit steriler Umgebung gefüllt und verschlossen werden.
- Die Form der Kammer kann so gestaltet sein, daß der Behälter frei in der Kammer steht oder daß er mit seiner Wand an der Kammerwand weitgehend anliegt und sich abstützt, so daß eine Kühlung der Behälterwand während der Wärmebehandlung seines Inneren stattfindet.
- Die Wärmebehandlung des Behälters kann im Gegensatz zu einem einmaligen Dampfstoß auch so durchgeführt werden, daß während der Druckphase ein tDerströmen stattfindet, das von einem Uberdruckventil gesteuert wird. Anstelle eines anfänglichen Evakuierens oder eines tberströmens von Dampf kann zur anfänglichen Beseitigung der isolierenden Suft auch eine Dampfspülung treten.
- Die für einen bestimmten Sterilisierungsgrad erforderlichen Behandlungszeiten betragen bei Verwendung von Sattdampf mit einer Temperatur von 1210 C - 12 min 131 C - 1,2 min 1410 C - 7,2 sec 151° C - 0,7 sec 160° C - 0,1 sec .
Claims (2)
- Ansprüche S Verfahren zum Sterilisieren von Verpackungsbehältern aus Karton, Papier, Kunststoff oder Kombinationen solcher Packstoffe durch Beaufschlagen mit Wasserdampf, dadurch gekennzeichnet, daß Sattdampf im Uberdruckbereich verwendet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Sattdampf mit einer Temperatur von 1400 - 1600 Q verwendet wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803031084 DE3031084A1 (de) | 1980-08-16 | 1980-08-16 | Verfahren zum sterilisieren von verpackungsbehaeltern |
| DE19813113008 DE3113008A1 (de) | 1980-08-16 | 1981-04-01 | Verfahren zum sterilisieren von verpackungsbehaeltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803031084 DE3031084A1 (de) | 1980-08-16 | 1980-08-16 | Verfahren zum sterilisieren von verpackungsbehaeltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3031084A1 true DE3031084A1 (de) | 1982-03-25 |
Family
ID=6109811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803031084 Withdrawn DE3031084A1 (de) | 1980-08-16 | 1980-08-16 | Verfahren zum sterilisieren von verpackungsbehaeltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3031084A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119037A1 (de) * | 1981-05-13 | 1982-12-02 | Ganzhorn u. Stirn GmbH + Co, 7170 Schwäbisch Hall | Verfahren und vorrichtung zum sterilisieren |
| DE3608311A1 (de) * | 1986-03-13 | 1987-09-17 | Hoelter Heinz | Verfahren zur behandlung von flaechen, die von bakterien und/oder pilzen befallen sind, mit nachgeschalteter heisskammeranordnung |
-
1980
- 1980-08-16 DE DE19803031084 patent/DE3031084A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119037A1 (de) * | 1981-05-13 | 1982-12-02 | Ganzhorn u. Stirn GmbH + Co, 7170 Schwäbisch Hall | Verfahren und vorrichtung zum sterilisieren |
| US4622800A (en) * | 1981-05-13 | 1986-11-18 | Gasti-Verpackungsmaschinen Gmbh | Sterilizing method and apparatus |
| DE3608311A1 (de) * | 1986-03-13 | 1987-09-17 | Hoelter Heinz | Verfahren zur behandlung von flaechen, die von bakterien und/oder pilzen befallen sind, mit nachgeschalteter heisskammeranordnung |
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