DE2456609A1 - Verpackung mit einem schutzstreifen - Google Patents
Verpackung mit einem schutzstreifenInfo
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Description
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AB ZIRISTOR, S-221 01 Lund 1, Schweden
Verpackung mit einem Schutzstreifen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung aus einer Laminatbahn, bestehend aus einer G-rundschicht
aus Papier oder Pappe mit einem Polyäthylenmaterial, die zu einem Schlauch oder Rohr geformt ist, indem
die Längskantenzonen der Bahn zur Überlappung gebracht
und verschweißt sind, wobei der Schlauch nach dem Füllen q_uerverschweißt und entlang der Querschweißnähte
in einzelne Verpackungseinheiten zerschnitten ist.
Bei der Herstellung von Verpackungen aus einer Material- .
bahn durch Formen zu einem Schlauch unter Überlappung der Längskantenzonen der Materialbahn und Verschweißen derselben
in dieser Lage besteht ein Bedürfnis danach, die Schnittkante der Materialbahn, die an der Innenseite der
Verpackung ruht, vor der Berührung mit dem Füllgut in der Verpackung zu schützen. Dieser Schutz sollte so beschaffen
sein, daß er durch die Sterilisierung der Materialbahn unter hoher Temperatur nicht angegriffen wird.
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Die Z0Zt. marktgängigen, aus einem Schlauch oder Rohr mit
überlappter Naht hergestellten Verpackungen sind häufig mit einem Streifen versehen, der beim Schweißen der Längsnaht
über deren Bereich an die Innenseite der Verpackung angelegt wird. Dieser Streifen ist häufig als loser Polyäthylenstrei-r
fen ausgebildet, der zu der Verpackungsmaterialbahn parallel in die Schlauchformungsvorrichtung der Verpackungsmaschine
eingeführt wird, so daß er an der Innenseite der Längsnaht angeschweißt wird» Dieser Streifen kann auch als
fester Streifen ausgebildet sein und besteht dann aus einer Verlängerung des Überzugmaterials der Verpackungsmaterialbahn,
das häufig aus einem Polyäthylenmaterial besteht. Bei Verwendung eines festen Streifens wird diejenige Kantenzone
der Materialbahn, an der sich der Streifen befindet, an die Innenseite der Verpackung verlegt.
Diese Streifen, die vorzugsweise aus Polyäthylen bestehen, das bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen plastisch
bleibt, haben sich zum Verpacken steriler Füllgüter als unzweckmäßig erwiesen. Um die Sterilität des Füllgutes aufrechtzuerhalten,
muß natürlich die Verpackungsmaterialbahn sterilisiert werden. Dieses Sterilisieren erfolgt zweckmäßigerweise
derart, daß die Bahn mit einer sterilisierenden Flüssigkeit, bespielsweise Wasserstoffsuperoxyd, zur Berührung
gebracht wird0 Derartige Flüssigkeiten sind oft schädlich und können den Füllgütern in der Verpackung unerwünschterweise
einen Beigeschmack oder ein Aroma vermitteln und müssen daher aus dem Verpackungsmaterial ausgedampft
werden. Dieses Ausdampfen wird vorgenommen, indem in dem in der Schlauchformungsvorrichtung gebildeten
Schlauch Luft umgewälzt wird. Bei der Bewegung der Bahn mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit ist die zum Ver-
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r ■■-■■ " ■ .
dampfen der Sterilisierungsflüssigkeit verfügbare Zeitspanne
verhältnismäßig kurz, so daß die in den Schlauch eingeführte Luft eine sehr hohe Temperatur haben muß, Wegen dieser
hohen Temperatur muß der Schlauch von außen her gekühlt werden, damit verhindert wird, daß etwaige in der Papierschicht
der Bahn eingeschlossene Feuchtigkeit verdampft.
Diese Kühlwirkung wird jedoch in dem Bereich der Längsnaht des Schlauches verhindert, weil die Kantenzonen der Bahn
einander dort überlappen und das Material in der Naht infolgedessen zu dick ist, um eine befriedigende Kühlung in
diesem Bereich zu ermöglichen., Die in dem Papier eingeschlossene
natürliche Feuchtigkeit von etwa 6 % wird daher im Bereich der Längsnaht und insbesondere aus der Kantenzone,
die an der Innenseite der Verpackung liegt, zum Verdampfen gebracht. Wegen dieser Verdampfung wird unter dem
über der Naht angebrachten Streifen ein Druck entwickelt. Wenn der Streifen aus Polyäthylen besteht, bewirkt die Heißluft
ein Aufwärmen desselben auf seine Erweichungstemperatur, und dies bedeutet, daß der unter dem Streifen entwikkelte
Dampfdruck den Streifen leicht in solchem Maß verformt, daß er seine Funktion nicht mehr erfüllen kann.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile.
Die Erfindung beruht auf dem Prinzip, daß eine Längsnaht
der Verpackung mit einem Streifen abgedeckt wird, der aus einem Laminat besteht, dessen Grundschicht aus einem
Material besteht, dessen Erweichungspunkt höher als der der inneren Überzugschicht des Schlauches liegt und das eine geringe
Dehnbarkeit hat. Um das Anschweißen des Streifens an den Bereich der Längsnaht zu ermöglichen, sollte das Material
der Grundschicht auch mit einem Thermoplast, beispielsweise
Polyäthylen, überzogen sein, das gegenüber dem Bereich der
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Dicht— und
Längsnaht eine gute/Schwerfälligkeit aufweist, ^ie Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, daß die der Innenseite der
Verpackung zugewendete Seite der Längsnaht der Verpackung mit einem Streifen eines Laminates verdeckt wird, das aus
einer Grundschicht besteht» deren Erweichungstemperatur höher als die des Überzugmaterials ist, mit dem die Innenseite
der Verpackungsmaterialbahn überzogen ist, und daß beide Seiten der Grundschicht mit einem Material überzogen
sind, das an den innenseitigen Überzug des Verpackungsmaterials anschweißbar ist«
Die Verpackung gemäß der Erfindung ist vorzugsweise aus einer Bahn eines laminierten Verpackungsmaterials hergestellt,
das aus einer Grundschicht aus Papier oder Pappe mit einem Überzug aus Thermoplast, vorzugsweise aus Polyäthylen,
an derjenigen Seite besteht, die später die Innenseite der fertigen Verpackung bilden soll. Diese Materialbahn
wird zu einem Schlauch oder Rohr geformt, indem die Längskanten der Bahn zum Überlappen gebracht und aneinandergeschweißt
werden. Nach dem Abfüllen wird der Schlauch unter rechtem Winkel zu seiner Längsrichtung quergeschweißt. Bei
diesem Querschweißen werden zwei parallele Schweifζonen gebildet,
in denen der Schlauch zur Bildung getrennter Verpackungseinheiten zerschnitten wird.
Während des Formens der Bahn zu einem Schlauch unter Überlappung
der Kantenzonen wird der Innenseite des Bereiches der Längsnaht ein Streifen zugeführt, der an dem innenseitigen
Überzug der Verpackungsmaterialbahn
angeschweißt wird. Der Streifen sollte die dem Innenraum der Verpackung zugewendete Kante der Verpackungsmaterialbahn
überdecken. Um ein Erweichen dieses Streifens während des Erhitzens des Verpackungsschlauches beim Ausdampfen
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der Sterilisierungsflüssigkeit zu verhindern, ist der Streifen aus einem Laminat hergestellt, das aus einer
Grundschicht eines Materials mit hoher Erweichungstemperatur "besteht.. Da das Material in dem Streifen wegen
des Verdampfens der-Feuchtigkeit aus dem Papier auch
einer gegen die Innenseite der Verpackung hin gerichteten
Kraft ausgesetzt ist, die bestrebt ist, das Material in dem Streifen zu dehnen, muß das Material
der Grundschicht des Streifens von solcher Qualität sein, daß es sich nicht dehnt bzw. daß eine etwaige
Dehnung nur äußerst gering bleibt. Ein geeignetes Material für diese Grundschicht des Streifens ist hier
Polyamid oder ein beliebiges Folienmaterial, z. B. Aluminiumfolie. Um ein Anschweißen des Streifens an
den innenseitigen Überzug des Verpackungsmaterials zu ermöglichen, ist sein Grundmaterial mit einem Material
überzogen, das an jenen Überzug anschweißbar ist. Ein geeignetes Material für diesen Zweck ist Polyäthylen.
Der beschriebene Streifen kann entweder ein loser Streifen
oder ein an der der Innenseite des Schlauches zugewendeten Kantenzone der Materialbahn fest angebrachter
Streifen sein.
Sind Wechselwirkungen zwischen dem Material der Grundschicht
des Streifens und dem Füllgut zu befürchten, dann sollten auch die Seitenkanten des Streifens mit
dem Überzugsmaterial versehen sein, d. h. daß die Grundschicht mit einem allseitigen Überzug versehen sein sollte.
Das Überzugsmaterial würde dann zwei Funktionen haben, nämlich die Grundschicht an die Innenwand des Behälters
zu binden und sie gegen das Füllgut abzuschirmen.
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Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im folgenden schematisch näher erläutert.
Darin zeigen
Pig. 1 eine Ansicht der Packung und
Pig. 2 einen Teilschnitt an der Überlappungsstelle der Packung.
Die Verpackung 1 gemäß Pigur 1 weist eine übliche parallelepipedische
Porm auf und ist aus einem Schlauch des Verpackungsmaterial hergestellt. Die Längsnaht 3 läuft unter
anderem längs der Seitenfläche 2 und teilweise auch auf der Oberseite 4 der Verpackung 1 bis zur Quernaht 5. An
der Oberseite 4 befinden sich auch 2 Dreiecklappen 6, 7, die entsprechende Teile an dem nicht dargestellten Boden
der Verpackung 1 aufweisen.
Gemäß Pig. 2 - einem vergrößerten Schnitt an der Überlappungsstelle
der Längsnaht 3 - besteht das Verpackungsmaterial aus einer Grundschicht 8 aus Papier oder Pappe, die
an einer oder - wie dargestellt - an beiden Seiten mit Überzugsschichten 9, 10 aus thermoplastischem Material
überzogen ist. Der laminierte Streifen 11 besteht aus einer Grundschicht 12, die bei dieser Ausführung an beiden
Seiten mit Überzugsschichten 13. 14 aus einem Material
überzogen sind, das an der/Innenseite der Verpackung befindlichen Überzugsschicht 9 ansiegelbar bzw. anschweißbar
ist.
- Patent-VSchutzansprüche -
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Claims (1)
- -7 -Patent-/SchutzansprücheVerpackung, die aus einer Bahn aus laminiertem Material, bestehend aus einer Grundschicht aus Papier oder'Pappe mit einem Überzug aus einem Polyäthylenmaterial durch Formung zu einem Schlauch oder Rohr hergestellt ist, indem die Längskantenzonen der Bahn zum Überlappen gebracht und verschweißt wurden und der Schlauch nach dem Füllen querverschweißt und entlang der.Querschweißnähte zu Verpackungseinheiten zerschnitten wurde, dadurch gekennzeichnet , daß die der Innenseite der Verpackung (1) zugewendete Seite der Längsnaht (3) der Verpackung (1) mittels eines Streifens (11) aus laminiertem Material abgedeckt ist, das aus einer Grundschicht(12) besteht, deren Erweichungstemperatur höher als diejenige des Materials der Überzugsschicht (9) an der Innenseite der Verpackungsmaterialbahn ist und das mindestens teilweise mit einem an der innenseitigen Überzugsschicht (9) des Verpackungsmaterials anschweißbaren Material überzogen ist.2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Innenseite der Verpackung (1) zugewendete Seite der Längsnaht (3) der Verpackung (1) mit einem Streifen (11) abgedeckt ist, dessen Grundschicht (12) aus Polyamid besteht.— 8 —509825/0296* Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die der Innenseite der Verpackung (1) zugewendete Seite der Längsnaht (3) der Verpackung (1) mit einem Streifen (11) aus einem Laminat abgedeckt ist, dessen Grundschicht (12) aus Aluminiumfolie besteht.4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die der Innenseite der Verpackung (1) zugewendete Seite der Längsnaht (3) der Verpackung (1) mit einem Streifen (11) aus einem laminierten Material abgedeckt ist, dessen Grundschicht (12) mit einer Überzugsschicht (14) aus Polyäthylen überzogen ist.5. Verpackung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß beide Seiten der Grundschicht (12) mit Überzugsschichten (13, 14) eines Materials überzogen sind, das an der innenseitigen Überzugsschicht (9) des Verpackungsmaterials anschweißbar ist.509825/0296
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