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DE3030953A1 - Manipuliervorrichtung fuer eine gesenkschmiedeanlage - Google Patents

Manipuliervorrichtung fuer eine gesenkschmiedeanlage

Info

Publication number
DE3030953A1
DE3030953A1 DE19803030953 DE3030953A DE3030953A1 DE 3030953 A1 DE3030953 A1 DE 3030953A1 DE 19803030953 DE19803030953 DE 19803030953 DE 3030953 A DE3030953 A DE 3030953A DE 3030953 A1 DE3030953 A1 DE 3030953A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manipulating
arm
manipulating arm
cantilever
grippers
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803030953
Other languages
English (en)
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DE3030953C2 (de
Inventor
Horst Ing.(grad.) 8633 Rödental Bachmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Langenstein and Schemann GmbH
Original Assignee
Langenstein & Schemann Ag 8630 Coburg
Langenstein and Schemann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Langenstein & Schemann Ag 8630 Coburg, Langenstein and Schemann GmbH filed Critical Langenstein & Schemann Ag 8630 Coburg
Priority to DE19803050337 priority Critical patent/DE3050337C1/de
Priority to DE19803030953 priority patent/DE3030953C2/de
Publication of DE3030953A1 publication Critical patent/DE3030953A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3030953C2 publication Critical patent/DE3030953C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/10Manipulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Titel: Manipuliervorrichtung für eine Gesenkschmiede-
  • anlage Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Manipuliervorrichtung für eine Gesenkschmiedeanlage, bei der ein auf einem Wagen vorgesehener Manipulierarm eine Greifzange trägt und mit Abstand von der Greifzange um eine waagerechte, zum Manipulierarm rechtwinkelig Schwenkachse in horizontaler Richtung schwenkbar ist, wobei die Greifzange mit dem Manipulierarm mittels einer Hubeinrichtung auf und abbewegbar ist und der Manipulierarm in Richtung seiner Längserstreckung mittels einer Schub einrichtung hin und herbewegbar ist, wozu eine Längsführung vorgesehen ist.
  • Bei einer bekannten (HFF-Bericht, 9. UKH 1977, 5. 169-174) Manipuliervorrichtung dieser Art ist der Manipulierarm auf dem Wagen in Richtung seiner Längserstreckung verschiebbar gelagert, wobei der Wagen auch die Schubeinrichtung trägt. Der Wagen ist mittels des Schwenkgelenkes gelagert, so daß er zusammen mit dem Manipulierarm in horizontaler Richtung schwenkbar ist, um die Sdhmiedestücke auszuheben undeinzulegen. Die Hubeinrichtung greift am Wagen an und ist unter diesem angeordnet. Wenn die Greifzange im Werkzeugraum abgesenkt wird, so kann sie in unerwünschter Weise auf einen festen Gegenstand auffahren; dies kann insbesondere auftreten, wenn die Steuereinrichtung nicht so aufwendig ausgebildet ist, daß die Greiferzange exakt in dem Augenblick stillsteht, in dem sich das Werkstück im Gesenk befindet; das unerwünschte Auffahren ist dann verstärkt zu beachten, wenn eine rasche Senkbewegung der Greifzange erwünscht ist. Bei einem Auffahren der Greifzange hat der Manipulierarm zwischen Greifzange und Lagerung am Wagen hohe Kräfte aufzunehmen, wozu er entsprechend dick und stabil ausgebildet sein muß, und ist der Manipulierarm bestrebt, sich von dem nach unten bewegenden Wagen aus der Längsführung zu lösen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Manipuliereinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher bei einem Auffahren der Greifzange während des Absenkens der Manipulierarm unter Beibehaltung der exakten Längsführung erhöhten Kräften ausweicht. Die erfindungsgemäße Manipuliervorrichtung ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub einrichtung an einem Kragstück angreift, das den Manipulierarm oben über das Schwenkgelenk trägt und unten mit Abstand vom Gelenk abstützt, wobei der Wagen mittels der Schubeinrichtung entlang der Längsführung verschiebbar ist und die Hubeinrichtung von dem Wagen getragen ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Manipuliervorrichtung ragt der über seine Länge in sich steife Manipulierarm von dem vorragenden Kragstück weg, das zwecks Hebens und Senkens der Greifzange von der Hubeinrichtung betätigt wird, die auf dem Wagen bzw. Schlitten angebracht ist, mittels der Schubeinrichtung geradlinig hin- und hergefahren wird. Wenn die Greifzange während des Absenkens in an sich unerwünschter Weise auf einen ortsfesten Gegenstand auffährt, die Greifzange also festgehalten wird, dann kann der Manipulierarm relativ zu dem sich weiter abwärtsbewegenden Kragstück nach oben schwenken, wobei keinerlei unerwünschte überhöhte Kräfte auf den Manipulierarm oder die Längsführung ausgeübt werden. Der Manipulierarm hat nur die normale Werkstück-Aushebe- und Löselast aufzunehmen und kann entsprechend schlank dimensioniert werden.
  • Bei Verwendung einer Manipuliervorrichtung müssen die Werkzeugräume, insbesondere die Werkzeugraumhöhen der Umformmaschinen entsprechend den Manipulierarmen ausgelegt sein. Das kann nur bei neuen Umformmaschinen berücksichtigt werden. Bei alten Schmiedeanlagen ist eine nachträgliche Vergrößerung der Werkzeugraumhöhen der Umformmaschine nicht möglich. Der Manipulierarm muß also den engen Verhältnissen angepaßt und entsprechend schlank, d.h. möglichst niedrig und schmal ausgebildet werden. Wird die Werkzeugraumhöhe vergrößert, so muß auch der Hub des Stößels vergrößert werden, was bei hubgebundenen Pressen, wie z.B. Exzenter- und Kniehebelpressen nur sehr beschränkt möglich ist; auch hier ist also ein möglichst schlanker Manipulierarm zweckmäßig, um ausreichend Platz zur Auf-und Abbewegung der Greifzange im Werkzeugraum zu haben. Bei der erfindungsgemäßen Manipuliervorrichtung läßt sich der Manipulierarm nun optimal schlank ausbilden, so daß er auch für kleinere, insbesondere niedrige Werkzeugräume mit Vorteil einsetzbar ist.
  • Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn der Manipulierarm endseitig am unteren Ende eines Traggestelles befestigt ist, das am oberen Ende das Schwenkgelenk aufweist. Hierbei ist der Abstand zwischen der Längsführung und dem Manipulierarm vergrößert.
  • Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn das Kragstück auf einer vom Wagen getragenen Senkrechtführung gelagert ist. Das Kragstück wird also zur Auf und Abbewegung der Greifzange nicht um eine waagerechte Achse geschwenkt sondern geradlinig auf und abgeschoben. Dies ist eine einfache Art, um die Auf- und Abbewegung der Greifzange von dem längsverschiebbaren Wagen aus zu erreichen.
  • Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn das Manipulierarm-Gehäuse aus geschweißtem T-Profil und Kasten-Profil besteht. Dies ist eine einfache Art, um ein schlankes Manipulierarm-Gehäuse zu bilden, das keine erhöhten Kräfte auszuhalten hat.
  • Die Erfindung sieht für eine Manipuliervorrichtung, insbesondere für eine solche der eingangs genannten Art auch vor, daß die Greifer der Greifzange einander quer zum Manipulierarm gegenüber angeordnet sind. Beim Arbeiten mit einer solchen Manipuliervorrichtung verlaufen die länglichen Werkstücke in Richtung des Manipulierarmes und werden in Richtung ihrer Längserstreckung in den Werkzeugraum gefördert, so daß der Werkzeugraum relativ schmal gehalten werden kann.
  • Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn am Manipulierarm mit Abstand voneinander zwei Greifzangen vorgesehen sind. Es lassen sich jetzt auch besonders lange Werkstücke sicher manipulieren. Bei der Herstellung von Kurbelwellen oder Vorderachsen, um die es hier insbesondere geht, sind häufig Werkstücke von ca. 2 Meter Länge zu manipulieren, wozu die erfindungsgemäße Manipuliervorrichtung insbesondere gedacht und geeignet ist.
  • Bei der bekannten Manipuliervorrichtung ist nahe der Greifzange im Manipulierarm eine Kolben-Zylinder-Einrichtung vorgesehen, die über eine Stange Zahnsegmente dreht und so drehbar gelagerte Greifer der Greifzange gegeneinander schwenkt.
  • Diese Ausbildung ist nicht nur deshalb nachteilig, weil die Kolben-Zylinder-Einrichtung der Hitze des Werkstückes stark ausgesetzt ist, sondern auch insbesondere deshalb, weil die Kolben-Zylinder-Einrichtung einer schlanken Gestaltung des Manipulierarmes entgegensteht.
  • Die Erfindung sieht daher für eine Manipuliervorrichtung, insbesondere für eine solche der eingangs genannten Art auch vor, daß die Antriebseinrichtung der Greifer am äußeren Ende des Manipulierarmes vorgesehen ist und über einen Hebel an einer Welle angreift, die im Manipulierarm drehbar gelagert ist und anderenends an den Greifern, deren Schwenkbewegung bewirkend, angreift. Die Antriebseinrichtung bleibt jetzt ständig außerhalb des Werkzeugraumes und füllt diesen nicht. Die Welle trägt zu einer besonders schlanken Ausführung des Manipulierarmes bei.
  • Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn zwei parallele Wellen vorgesehen sind und die beiden Greifer der Greifzange jeweils auf einer der beiden Wellen sitzen. Dies ist eine besonders einfache Art, die Greifzange zu betätigen, die ohne Zwischengetriebe nahe der Greifzange auskommt, was die Schlankheit des Manipulierarmes nahe der Greifzange fördert. Diese Gestaltung ist besonders bei zwei oder mehr Greifzangen am Manipulierarm von Vorteil.
  • Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die beiden Greifer der Greifzange ent]ang der Welle gegeneinander verstellbar sind. Diese durch die beiden Wellen bedingte Bauweise ermöglicht es, in einfacher Weise die Stellung der Greifer der Greifzange an das jeweilige Werkstück anzupassen, wobei sich die beiden Greifer dann nicht mehr genau gegenüberliegen müssen.
  • Dann wenn im Manipulierarm eine Kühlmittelleitung vorgesehen ist, ist es besonders zweckmäßig und vorteilhaft, wenn die Kühlmittelleitung in der Welle vorgesehen ist. Diese einfache platzsparende Verlegung der Kühlmittelleitung gewährleistet die Kühlung der Welle, deren Lager und der Greifzange. In der Regel wird das Kühlmittel innerhalb der Welle sowohl vor zur Greifzange geleitet als auch wieder zurückgeleitet. Es ist aber auch denkbar, das Kühlmittel in einer Welle vor zur Greifzange zu leiten und in der anderen Welle zurückzuleiten.
  • Dann wenn zur Synchronisierung der gegenläufigen Drehbewegung der Greifer der Greifzange zwei ineinander kämmende Zahnsegmente vorgesehen sind, ist es besonders zweckmäßig und vorteilhaft, wenn die Zahnsegmente an dem der Greifzange entgegengesetzten äußeren Ende des Manipulierarmes an den Wellen vorgesehen sind.
  • Hierdurch kann der Manipulierarm bei der Greifzange schmaler gehalten werden und sind die Zahnsegmente dem Schmutz und der Hitze des Werkzeugraumes entzogen.
  • In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Manipuliervorrichtung für eine Gesenkschmiedeanlage, Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Ansicht der Manipuliervorrichtung gemäß Pfeil IV in Fig. 1, Fig. 5 eine Draufsicht gemäß Linie V-V in Fig. 1, Fig. 6 schematisch eine Seitenansicht mit Aufbrüchen einer weiteren Manipuliervorrichtung für eine Gesenkschmiedeanlage und Fig. 7 eine Seitenansicht einer Verbindung eines Manipulierarmes mit einem Kragstück.
  • Gemäß Zeichnung ist oben eine Längsführung 1 in Form eines umgekehrten T-Trägers vorgesehen. Die Längsführung 1 ist entweder ortsfest angeordnet oder quer zu ihrer Längserstreckung verschiebbar gelagert. Die Länge der geraden Längsführung 1 ist im Hinblick auf die Länge eines von ihr getragenen Wagens und die Länge des Verschiebeweges eines Manipulierarmes gewählt. An der Längsführung 1 hängt nach unten ein Wagen 2, der mit Rädern 3 am Dach des T-Trägers läuft und mit Ritzeln 4 in eine Zahnspur der Längsführung greift. Die Ritzel 4 werden von einer auf dem Wagen 2 angebrachten Schub einrichtung 5 angetrieben, die als Elektromotor ausgebildet ist, der über ein Schleppkabel 6 versorgt wird.
  • An der Unterseite des Wagens 2 ist ein Gestellaufbau 7 befestigt, der eine Senkrechtführung 8 in Form zweier Säulen trägt, die in Richtung der Längsführung 1 hintereinander angeordnet sind. Auf der Senkrechtführung 8 ist ein Lagerbock 9 auf und ab verschiebbar gelagert, der ein Fortsatz eines Kragstückes 10 ist. Etwa mittig im Gestellaufbau 7, in den Lagerbock 9 hineinragend, ist eine Hubeinrichtung 11 angeordnet, die als doppelwirkende Kolben-Zylinder-Einrichtung ausgebildet ist und an dem Lagerbock 9 oben angreift. Die Hubeinrichtung 11 schiebt das Kragstück 10 also nach oben und zieht es abwärts.
  • Es ist denkbar, das Kragstück im Gestellaufbau so zu lagern, daß es auch um eine vertikale Achse um z.B. 900 oder 1800 drehbar ist.
  • Das Kragstück 10 ist höher als breit und ragt von dem Wagen 2 bzw. aus dem Gestellaufbau 7 in Richtung der Längsführung 1 heraus und befindet sich unter dieser. Das Kragstück 10 ist abwärts geneigt, um den Abstand von der Längsführung zu vergrößern.
  • Das Kragstück 10 trägt an der dem Wagen 2 abgewendeten Seite oben Laschen 12, die über ein Schwenkgelenk 13 mit weiteren Laschen 14 verbunden sind. Die Drehachse des Schwenkgelenkes 13 verläuft waagerecht und rechtwinkelig zur Längsführung 1. Die weiteren Laschen 14 sind oben an einem Traggestell 15 befestigt, das sich abwärts erstreckt und unten einen vorspringenden Anschlag 16 trägt. Der Anschlag 16 ragt unter das Schwenkgelenk 13 und stößt stumpf gegen das Kragstück 10 und ist mit diesem nicht verbunden. An der dem Anschlag 16 gegenüberliegenden Seite weist das Traggestell 15 eine den Anschlag 16 nach unten überragende Tragplatte 17 auf, deren unteres Ende von der Längsführung 1 einen vergrößerten Abstand besitzt. An der Tragplatte 17 ist unten ein Manipulierarm 18 befestigt, der unter der Längsführung 1 parallel zu dieser verlaufend sich vom Wagen 2 wegerstreckt.
  • Der Manipulierarm 18 besitzt ein Gehäuse 19, das zum freien Ende hin von einem T-Profil gebildet ist und somit nach unten hin offen ist und zum Wagen 2 hin von einem Kastenprofil gebildet ist und somit geschlossen ist. Im Gehäuse 19 erstrecken sich mit Abstand nebeneinander zwei starre Wellen 20, die über ihre Länge jeweils an drei Abstand voneinander aufweisenden Stellen in Lagern 21 drehbar gelagert sind. Die Wellen 20 ragen durch die Tragplatte 17 hindurch und tragen gemäß Fig. 2 unter dem Traggestell 15 je einen Hebel 22, wobei die beiden Hebel voneinander wegweisen. An jedem dieser Hebel 22 greift eine Antriebseinrichtung 23 in Form einer Kolben-Zylinder-Einrichtung an, die oben im Traggestell 15 untergebracht ist. Vom Gestellaufbau 7 führt ein Schleppkabel 24 zum Traggestell zwecks Versorgung des Manipulierarmes. Im Bereich der Hebel sitzt auf jeder Welle 20 ein gleiches Zahnrad 25, wobei die beiden Zahnräder ineinander kämmen.
  • Die beiden Wellen 20 tragen im Bereich des T-Profiles zwischen zwei Lagern 21 zwei Greifzangen 26 mit Abstand voneinander, die in Fig. 1 nur angedeutet sind und in Fig. 3 genauer gezeigt sind. Jede Greifzange 26 besitzt zwei Greifer 27, von denen jeder auf einer der beiden Wellen 20 festsitzt, wobei er jedoch auf der Welle sowohl in deren Längsrichtung als auch in deren Umfangsrichtung verstellbar ist, was in der Zeichnung nicht näher gezeigt ist. Jeder Greifer 27 besitzt am freien Ende einen abgewinkelten Zahn 28, der zu seinem freien Ende hin spitz ausläuft. Die beiden Zähne 28 der Greifer 27 sind gegeneinander gerichtet und sollen unter Gradränder eines Werkstückes greifen. Jede Welle 20 ist hohl ausgebildet und nimmt mittig in der Höhlung ein Leitungsrohr 29 auf. Durch die Höhlung wird außerhalb des Leitungsrohres 29 Kühlflüssigkeit zu den Greifzangen 26 geschickt; die Kühlflüssigkeit fließt durch die Leitungsrohre 29 jeweils in derselben Welle 20 zurück.
  • Bei der Manipuliereinrichtung gemäß Fig. 6 ist eine horizontal nach vorne gerichtete Greifzange 26 vorgesehen, deren beide Greifer 27 ein in horizontaler Richtung verlauSendes, nicht gezeigtes Werkstück zwischen sich aufnehmen. Die Greifzange 26 sitzt am vorderen Ende eines Manipulierarmes 18 und ist über einen Zwischentrieb 30 und eine Stange 31 von einer Kolben- Zylinder-Einrichtung 32 betätigbar. Der Manipulierarm 18 ist derart gestaltet, daß die Greifzange mittels einer Drehhydraulik 33 um eine horizontale Achse drehbar ist. Der Manipulierarm 18 ist an der unteren Seite eines Traggestelles 15 befestigt, das sich etwa über die Hälfte der Länge der von Manipulierarm und Greifzange gebildeten Einheit erstreckt. Das Traggestell 15 ist an dem der Greifzange 26 fernliegenden Ende einerseits oben über ein Schwenkgelenk 13 mit einem Kragstück 10 verbunden und andererseits unten über einen Anschlag 16 gegen das Kragstück abgestützt.
  • Gemäß Fig. 7 ragt aus einem Gestellaufbau 7 ein Lagerbock 9 heraus, an dem zwei Kragstücke 10 befestigt sind, die mit Abstand voneinander angeordnet sind und von denen nur eines gezeigt ist. Jedes Kragstück 10 weist eine nach oben offene Lagerausnehmung 34 auf, die zusammen mit einem Schwenkzapfen 35 ein Schwenkgelenk 13 bildet. Der Schwenkzapfen ist an einem zwischen die Kragstücke 10 ragenden Fortsatz 36 eines Traggestelles 15 befestigt, das einen nicht gezeigten Manipulierarm trägt. Die Lagerausnehmung 34 ist oberhalb des Schwenkzapfens 35 mittels einer Schraube 37 abgesperrt. Nach Lösen der Schraube 37, die auch durch einen Steckstift ersetzt sein kann, läßt sich der Manipulierarm samt Traggestell ohne weiteres nach oben herausheben. Somit dient das Schwenkgelenk 13, das eine Sicherungseinrichtung für den "Katastrophenfall" darstellt, auch dem einfachen Auswechseln des Manipulierarmes.
  • Die Lagerausnehmung (34) kann auch in horizontaler Richtung, in Richtung zum Manipulierarm offen und mittels des Bolzens absperrbar sein, wie es in Fig. 5 angedeutet ist.

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Manipuliervorrichtung für eine Gesenkschmiedeanlage, bei der ein auf einem Wagen vorgesehener Manipulierarm eine Greifzange trägt und mit Abstand von der Greifzange um eine waagerechte, zum Manipulierarm rechtwinkelige Schwenkachse in horizontaler Richtung schwenkbar ist, wobei die Greifzange mit dem Manipulierarm mittels einer flubeinrichtung auf- und abbewegbar ist und der Manipulierarm in Richtung seiner Längserstreckung mittels einer Schubeinrichtung hin- und herbewegbar ist, wozu eine Längsführung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (11) an einem Kragstück (10) angreift, das oben über das Schwenkgelenk (13) den Manipulierarm (18) trägt, der unten mit Abstand vom Gelenk abgestützt ist, wobei der Wagen (2) mittels der Schubeinrichtung (5) entlang der Längsführung (1) verschiebbar ist und die Hubeinrichtung (11) von dem Wagen (2) getragen ist.
  2. 2. Manipuliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Manipulierarm (18) endseitig am unteren Ende eines Traggestelles (17) befestigt ist, das am oberen Ende das Schwenkgelenk (13) aufweist.
  3. 3. Manipuliereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kragstück (10) auf einer vom Wagen (2) getragenen Senkrechtführung (8) gelagert ist.
  4. 4. Manipuliereinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Manipulierarm (18) -Gehäuse (19) aus geschweißtem T-Profil und Kasten-Profil besteht.
  5. 5. Manipuliereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (27) der Greifzange (26) einander quer zum Manipulierarm (18) gegenüber angeordnet sind.
  6. 6. Manipuliereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Manipulierarm (18) mit Abstand voneinander zwei Greifzangen (26) vorgesehen sind.
  7. 7. Manipuliereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Greifer drehbar gelagert sind und mittels einer Antriebseinrichtung über einen Stelltrieb schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (23) am äußeren Ende des Manipulierarmes (18) vorgesehen ist und über einen Hebel (22) an einer Welle (20) angreift, die im Manipulierarm (18) drehbar gelagert (21) ist und anderenends an den Greifern (27), deren Schwenkbewegung bewirkend, angreift.
  8. 8. Manipuliervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallele Wellen (20) vorgesehen sind und die beiden Greifer (27) der Greifzange (26) jeweils auf einer der beiden Wellen sitzen.
  9. 9. Manipuliervorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Greifer (27) der Greifzange (26) entlang der Welle (20) gegeneinander verstellbar sind.
  10. 10. Manipuliervorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei im Manipulierarm eine Kühlmittelleitung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelleitung (29) in der Welle (20) vorgesehen ist.
  11. 11. Manipuliervorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei zur Synchronisierung der gegenläufigen Drehbewegung der Greifer der Greifzange ineinander greifende Zahnsegmente vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnsegmente (25) an dem der Greifzange (26) entgegengesetzten äußeren Ende des Manipulierarmes (18) an den Wellen (20) vorgesehen sind.
  12. 12. Manipuliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Manipulierarm (18) fest verbundener Schwenkzapfen (35) in eine Lagerausnehmung (34) des Kragstückes (10) eingeschoben ist und die Lagerausnehmung absperrbar und öffenbar (37) ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT201971B (de) * 1957-02-08 1959-02-10 Deutsche Edelstahlwerke Ag Schmiedemanipulator
DE2545889A1 (de) 1975-03-10 1977-04-28 Gkn Forgings Ltd Mechanische hantierungsvorrichtung fuer maschinen oder anlage zum behandeln von werkstuecken

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-HFF-Bericht, 9.UKH 1977, Gesellschaft für Produktionstechnik Hannover (GPH), S.169-174 *

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DE3030953C2 (de) 1985-06-20

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