DE3030843A1 - Filter-verbinder und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Filter-verbinder und verfahren zu seiner herstellungInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich, allgemein auf elektrische
Verbinder einer Bauart, die einen Schutz gegenüber elektromagnetischer Interferenz bewirkt. Insbesondere
bezieht sich die Erfindung auf einen llehrfachkontakt-PiIter-Verbinder,
der hohe HF-Ströme führen kann, und auf ein Verfahren zur Herstellung desselben bei stark
verminderten Herstellungskosten.
Bei verschiedenen Anwendungen, bei denen lange, nicht abgeschirmte
Kabelstränge in ein abgeschirmtes Gehäuse hineingelangen, das eine auf äußere Signale, die von dem
Kabel aufgenommen werden, empfindliche Schaltung enthält, müssen elektrische Filternetzwerke als integraler Bestandteil
eines Verbinders vorgesehen werden, um Signalübergänge und andere unerwünschte Signale, wie'eine elektromagnetische
Interferenz, zu unterdrücken, die sonst an Schaltungen auftritt, die mit dem Verbinder verbunden sind. Ein bei
solchen Anwendungen bisher benutzter Filter-Verbinder ist z.B. in der US-PS 3 854- 107 beschrieben.
Der dort beschriebene Filter-Verbinder weist ein dielektrisches Gehäuse auf, das mehrere Filterkontakte und eine
dünne, leitende, folienartige Erdplatte trägt. Jeder Filterkontakt umfaßt ein Filternetzwerk, das mehrere konzentrische
Filterelemente aufweist, die koaxial auf einem Teil verminderten Durchmessers des Kontaktes gehalten sind,
sowie eine äußere Erdelektrode. Die Filterkontakte sind
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ORIGINAL INSPECTED
so bemessen und ausgebildet, daß sie in das und aus dem dielektrischen Gehäuse eingesetzt und entfernt werden
können, wobei die Erdelektroden die dünne, folienartige Erdplatte durch eine Streifwirkung kontaktieren.
Obwohl sich Mehrfachkontakt-Fiiter-Verbinder der angegebenen
Art als erfolgreich erwiesen haben, wenn, sie zum -lindurchleiten relativ niedriger HF-Ströme von etwa 0,25
Ampere benutzt werden, waren sie jedoch nicht zum Hindurch-Isi'cen
von hohen HF-Strömen von z.B. drei oder mehr Ampere ■geeignet. Da die Erdplatten dünn sind2 kann die bei einer
.lohen Stromleitung erzeugte ¥ä:nn.e nicht geeignet abgeführt
werden. Dadurch überhitzten ^ich die Verbinder und
versagten schließlich.
Um dieses Problem zu beseitigen, benutzen einige bisherige Verbinder eine relativ breite Metall-Erdplatte. Obwohl
solche breite Metallplatten eine ausreichende Masse und Leitfähigkeit haben, um die extreme Wärme, die von hohen
HF-Strömen erzeugt wird, abzuleiten, sind sie nicht elr -isch,
imd damit zur Herstellung eines Streifkontaktes niedriger
Widerstandes mit der Oberfläche der Srdelektroden des Filternetzwerkes nicht geeignet. Es müssen daher andere Einrichtungen
zur Herstellung der erforderlichen elektrischen Verbindung zwischen der Erdpiatte und den Erdelektroden des
Filternetzwerkes geschaffen werden. Bei einigen bisherigen
Verbindern ist die Erdelektrode des Netzv/erkes und damit
das Filter selbst leitend mit der Erdplatte mit Hilfe eines leitenden Klebstoffes, wie einem leitenden Epoxyd verbunden.
Dieser Versuch bringt jedoch andere Nachteile mit sich. So muß z.B. jede Erdelektrode individuell mit der Erdplatte ver-
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bunden werden, in typischer Weise kann ein JSinz el verbinder
120 Filternetzwerke aufweisen, wodurch damit die Herstellungskosten
bei der Herstellung eines Verbinders in dieser Weise exrbrem hoch werden. Sollte außerdem nach der Herstellung
eines der Filternetzwerke als fehlerhaft erkannt werden, so muß in den meisten Fällen der gesamte Verbinder als Ausschuß
betrachtet werden, da das Ersetzen des fehlerhaften Filternetzwerkes gewöhnlich nicht möglich ist. Außerdem
würde die Entfernung des fehlerhaften Filternetzwerkes, wenn sie möglich ist, die Verbindung zwischen der Srdplatte
und den anderen Filternetswerken beeinträchtigen. Sine vorgeschlagene
Lösung dieses Problems sieht die Prüfung eines jeden individuellen Filternetzwerkes vor seiner Anordnung
und Verbindung innerhalb des Verbinders vor. Aber selbst dieser Versuch kann das Problem nicht vollständig beseitigen,
da immer noch eines oder mehrere dieser sehr zerbrechlichen Filter während des Einbaus des Filternetzwerkes
und der Verbindung innerhalb des Verbinders beschädigt werden können.
Eine Anzahl der zuvor angegebenen Überlegungen wurden bisher dahingehend angesprochen, daß leitendes Epoxyd in einem
Verbinder benutzt wird, um eine gemeinsame Erdungsplatte in elektrischer Verbindung mit einer Vielzahl von rohrförmigen
Kondensatoren zu bilden, die als Kontaktfilter wirken-. Eine solche Konstruktion kann Wärme mit den hier betrachteten
Größenordnungen abführen. Epoxyd-Erdungsplatten wurden unmittelbar
mit einschließenden Verbindergehäusen verbunden, oder wurden elektrisch mit den Gehäusen mit Hilfe von
Zwischenerdungsfedern verbunden, wobei jedoch festgestellt wurde, daß eine verbesserte Leitfähigkeit zwischen den
Erdungsplatten und den Gehäusen wünschenswert wäre.
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Auf gate der Erfindung ist es daher, einen neuen und verbesserten
Filter-Verbinder für hohe HF-Ströme zu schaffen, der die Nachteile und Probleme der bisherigen Verbinderkonstruktionen
beseitigt, sowie ein neues und verbessertes Verfahren zum Herstellen eines solchen FiIter-Verbinders
bei stark verminderten Herstellungskosten anzugeben.
Bei einem solchen erfindungsgemäßen Filter-Verbinder soll ein individuelles Verbinden der Erdelektroden der Filternetzwerke
mit der Erdplatte des Verbinders vermieden werden.
Der erfindungsgemäße Filter-Verbinder soll eine leitende Epoxyderdplatte mit einem sie umgebenden Ring zum Herstellen
einer vex'besserten elektrischen Verbindung zwischen der Erdplatte und dem Verbindergehäuse haben.
Allgemein ist daher die Erfindung auf einen Filter-Verbinder gerichtet, der ein elektrisch leitendes Außengehäuse, ein
in diesem vorgesehenes Innengehäuse mit einer Erdplatte, die elektrisch mit dem Gehäuse verbunden ist, und mindestens
einen Kanal aufweist, der sich durch das Gehäuse und die Erdplatte hindurch erstreckt. Der Verbinder weist außerdem
eine Filtereinrichtung für äußere Signale innerhalb mindestens eines Teils des Kanals auf, die Erd- und Stiftelektroden
hat, wobei die Erdelektrode elektrisch mit der Erdplatte verbunden ist. Ein Kontaktteil ist elektrisch mit der Stiftelektrode
verbunden, wenn sie innerhalb des Kanals angeordnet ist.
Die Erdplatte weist teilweise ein leitendes Füllmaterial innerhalb eines Hohlraums auf, der sich quer erstreckt und
den Kanal schneidet. Das leitende Füllmaterial ist elektrisch
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mit dem Gehäuse über einen kreisförmigen, leitenden Iletallring
verbunden und kontaktiert die Erdelektrode des Hetzwerks,
um eine Erdplatte in Verbindung mit dem Metallring zu bilden.
Der Metallring ist seinerseits elektrisch mit dem Gehäuse des Verbinders über eine elastische Feder verbunden. Bei
dieser Anordnung, bei der das Epoxyd fest mit dem Ring verbunden ist, der mit Silber beschichtet sein kann, wird mit
Hilfe des Epoxyds und dem mit dem Verbindergehäuse verbundenen
Eing eine hochzuverlässige Schaltung geschaffen.
Außerdem können leitende metallische Platten vorgesehen sein, die sich quer zu dem Ring und der Erdelektrode erstrecken,
um mit diesen in elektrischer Verbindung zu stehen, !Diese Platten können die Stirnflächen des Hohlraums bilden und
mit dem Epoxyd verbunden sein, um die elektrische und konstruktive
Integrität der Erdplatten-Untereinheit zu verbessern.
Außerdem ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer Erdplatten-Untereinheit für einen Eilter-Verbinder
einer Bauart gerichtet, die ein äußeres leitendes Gehäuse mit einer Innenfläche, einem Innengehäuse und einer Filternetswerk-Kontakteinheit
innerhalb des Gehäuses mit einer Erdelektrode umfaßt. Das Verfahren weist die Schritte des
Vorsehens eines Hohlraums innerhalb des Gehäuses um die Erdelektrode herum durch deren Anordnung in dem Gehäuse
eines leitenden, erdenden Ringes und danach das Einfüllen eines leitenden Killmaterials in den teilweise von dem Ring
gebildeten Hohlraum auf. Das !füllmaterial fließt in Kontakt mit der Erdelektrode und in elektrischen Kontakt mit dem
Ring sowie den sich quer erstreckenden Stirnseitenplatten,
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ΐί νί V tat
wenn diese vorhanden sind«,
Gemäß einem bevorzugten Geo&nksB der Eriindtmg wird also
eia. Mehrfachkonteit-Verbiiic/s.L ./Ij? elektrische Schaltwagen
der Bauart geschaffen, dia ain. J'iitem individueller
Schaltungen zum Unterdrücken tinervmnschter Hochfreque^s·-
ströme bewirkt und hohe Stromwerte unterdrücken kann.
Bisherige Filter-Verbinder benutzten folienartige Isolationsebenen,
die für hohe Ströme ungeeignet sind, oder benutzten schwere Erdplatten in einer teueren Anordnung,
di-3 eine individuelle Verbindung sswischen einer .jeden
Se'ialtung und der Srdplatte erfordern. Weniger teuere
bisherige Verbinder benutzter, eine Einkapselung mit einem
leitenden Kunststoff, um die lilw-^elemente zu umgeben und
eis mit der Abschirmung zu verbinden, seigten gedoch eine
verminderte Abschirmungswirkung infolge des relativ hoher·.
Widerstandes des leitenden Kunststoffes. Die Erfindung schafft einen Verbinder, der bei einer Ausbildung mit
niedrigen Kosten eine verbesserte Abschirmung zeigt. Niedrige Kosten und ein hoher Wirkungsgrad werden mit
einer Einkapselungsausbildung erreicht, die schwerΰ Γ
platten benutzt, jedoch keine individuelle Verbindung „.
Schaltungselementfilter erfordert.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen in den
einzelnen Figuren gleiche Bauelemente bezeichnen und weitere Ziele und Vorteile der Erfindung deutlich werden. Im
e inz einen ζ e igt:
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Fig. 1 perspektivisch, und teilweise im Schnitt einen
Filter-Verbinder mit einem Filternetzwerk in Verbindung mit einer der erfindungs gemäß en
Ausführungsformen der Erdplatte,
Fig. 2 eine linksseitige Endansicht des Verbinders der
Fig. 1,
Fig. 3 im einzelnen ein Ausführungsbeispiel der Erdplattenkonstruktion
längs der Schnittlinie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4- ähnlich der Fig. 3 im einzelnen ein anderes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Erdplattenkonstruktion, die leitende Scheiben oder Platten
zum Bilden der Stirnseiten der Erdplatten-Untereinheit aufweist, und
Fig. 5 eine Längsansicht, teilweise im Schnitt, des in
Fig. 4- gezeigten Ausführungsbeispiels der Erdplatte, die diese in Verbindung mit mehreren Filternetzwerken
zeigt.
Der in Fig. 1 gezeigte Verbinder 10 hat die Bauart, die üblicherweise als ein Reihen-Filter-Verbinder bezeichnet
wird. Gewöhnlich weist er ein leitendes Außengehäuse 11, einen Innengehäuseteil 12 und eine Kontakt-Filternetzwerk-Untereinheit
13 auf.
Das leitende Außengehäuse ist vorzugsweise aus einem Metall, wie Aluminium, gefertigt. Es weist ein Vorderende 14, einen
Mittenteil 15 und ein rückwärtiges Ende 16 auf. Das Vorderende
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14 umfaßt einen kreisringförmigen Plansch 17» der einen
Hohlraum 18 begrenzt, der einen passenden dielektrischen Verbindereinsatz aufnimmt. Ein Stift 19 wird von dem
Plansch 17 getragen und erstreckt sich in radialer Richtung, um einen Keil zu bilden. Der Keil ist so bemessen, daß er
von einer Ausnehmung innerhalb des Außengehäuses von dem passenden Verbinder aufgenommen wird, um die Kontakte des
passenden Verbinders mit den Kontakten des Verbinders 10 auszurichten. Der Keil 19 kann auch als ein Pfosten dienen,
xvenn der passende Verbinder innerhalb seines Außenringes eine bag one tt art ige angeschrägte Ausnehmung hat, um e±n
bajonettartiges Zusammenpassen der zwei Verbinder zu bexfirken.
In gleicher Weise x^eist das rüctoirärtige Ende 16 einen kreisringförmigen
Plansch 20 auf, der ebenfalls in seinen Abmessungen zur Verbindung mit einem weiteren passenden Verbinder
ausgebildet ist.
Das Gehäuse 11 weist außerdem zwischen dem Vorderende 14 und dem Mittenteil 15 einen sich in radialer Richtung erstreckenden
Umfangsflansch 23 auf. Der Plansch 25 hat eine
vordere Pläche 24. Die vordere Pläche 24 kann zum Anschlagen eines passenden Verbinders benutzt werden, um deren
Eindringen in den Hohlraum 18 zu begrenzen. Die vordere Pläche 24 kann außerdem zum Anschlagen der Pläche einer
Querwand benutzt werden, sollte eine Anbringung an einer Querwand gevninscht werden.
Der vordere Plansch 17 umfaßt einen Umfangsschlitz 25 zur
Aufnahme eines entsprechend geformten kreisringförmigen Dichtringes 27. Der Dichtring 27 ist vorzugsweise aus einem
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elastischen Material, wie Fluorsilikonkautschuk, gebildet.
Die Abdichtung 27 bewirkt eine kreisringförmige Abdichtung
zwischen dem Verbinder 10 und dem mit ihm zu verbindenden Verbinder. Ähnliche Arten einer Konstruktion, die für die
vorliegende Erfindung nicht wichtig ist, können an dem anderen Ende des Verbinders vorgesehen werden.
Der innere Gehäuseteil 12 ist innerhalb des Mittenteils 15
des Gehäuses 11 vorgesehen. Der innere Gehäuseteil umfaßt mehrere schichtartige Einlagen, die Seite an Seite angeordnet
sind, um das Innengehäuse zu bilden. Die Einsätze umfassen eine vordere Stirnseitenabdichtung 50» einen, ersten
dielektrischen Einsatz 32, eine erste, nichtleitende Haltedichtung
33 für die Erdplatten-Untereinheiten, die die Erfindung
bilden und später im einzelnen beschrieben sind, eine zweite Haltedichtung 33a und einen zweiten dielektrischen
Einsatz 34-· Jeder der Einsätze umfaßt eine Durchgangsbohrung.
Die Bohrungen fluchten miteinander, um einen Kanal 35 zu bilden, der sich durch den Innenkörper 12 hindurch
erstreckt. Obwohl in den Fig. 3 und 4 ein Kanal gezeigt
ist, kann ein Filter-Verbinder der gezeigten Bauart selbstverständlich auch mehrere solche Kanäle haben, wie
dieses in den Fig. 1 und 5 gezeigt ist. Die Bohrungen innerhalb der Einsätze haben individuell solche Abmessungen, daß
der sich ergebende Durchgangskanal 35 solche Abmessungen hat, daß er im wesentlichen dem Außendurchmesser der Kontakt-Pilternetzwerk-Binheit
13 entspricht.
Jede Kontakt-Filternetzwerk-Einheit erstreckt sich durch einen Kanal 35 und umfaßt ein Kontaktteil 40 sowie ein
Ketzwerkfilter 41. Das Kontaktteil 40 umfaßt einen vorderen Endteil 42, der sich in den vorderen Hohlraum 18 um ein be-
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stimmtes Maß hinein erstreckt, wenn sich die Kontakt-Filternetzwerk-Einheit
innerhalb des Kanals 35 an einer bestimmten axialen Stellung befindet. In gleicher Weise
umfaßt das Kontaktteil 40 einen rückwärtigen Kontaktteil 43, der sich zum rückwärtigen Teil des Verbinders hin
erstreckt. Die Kontaktteile 42 und 43 haben beide unterschiedliche
Stifte, was charakteristisch für einen Reihenverbinder ist.
Die Filternetzwerk-Einheit 13 wird von dem Kontaktteil
an einer axialen Stelle zwischen seinen Enden getragen. Das FiIternetzwerk umfaßt ein Ferritröhrteil 45, das um
das Kontaktteil 40 angeordnet ist, und ein Keramikrohrteil 46, das koaxial um das Kontaktteil ''-O und das Ferritteil
angeordnet ist. Das Keramikteil 46 ist auf seiner Außenfläche mit leitendem Material beschichtet, um die Erdelektrode
des Filternetzwerkes zu bilden.
Das Keramikteil 46 umfaßt außerdem eine leitende Beschichtung an seiner Innenfläche, die die Stiftelektrode 50 des F»J-zwerkfilters
bildet. Eine vordere, leitende, elastische Hülse 51 und eine rückwärtige, leitende, elastische Hülse
52 werden von dem Kontaktteil 40 getragen und sind teilweise
zwischen dem Keramikteil 46 und dem Kontaktteil 40 angeordnet, um die Stiftelektrode 50 elektrisch mit dem Kontaktteil
40 zu verbinden. Dadurch wird ein äquivalentes Stiftnetzwerkfilter gebildet, das an dem Kontaktteil 40 befestigt
ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt. Wie dort zu erkennen ist, wird ein sich quer erstreckender
Hohlraum von den Innengehäuseelementen 33 und 33a
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"begrenzt. Ein kreisringförmiger Ring 60 ist zwischen den
Elementen 35 und 35a angeordnet, um das filterelement 4-6
zu umgeben. Der dadurch durch die Innenfläche des Ringes 60, die Außenfläche des Filterelemente 4-6 und die entgegengesetzten
Stirnseiten der inneren Gehäuseelemente
33 und 33a· gebildete ringförmige Hohlraum wird mit einem
aushärtbaren, leitenden Füllmaterial 62 gefüllt, das zusammen mit dem Ring 60 die Erdplatte des Verbinders bildet.
Das Füllmaterial wird einstückig mit dem Ring 60 verbunden und hält dadurch eine hochwirksame elektrische Verbindung
mit diesem aufrecht. Die Oberfläche des Ringes 60 kann mit Silber plattiert sein, um diese elektrische Verbindung
weiter zu verbessern. Der Ring 60 umfaßt eine Öffnung 64-in ihm, durch die hindurch das Füllmaterial 62 eingebracht
werden kann. Obwohl dieses nicht gezeigt ist, kann eine weitere öffnung 64- diametral gegenüberliegend in dem Ring
60 vorgesehen sein, um die Verknüpfung des eingegebenen Füllmaterials zu erleichtern. Die durch das Füllmaterial
62 und den Ring 60 gebildete Erdplatte ist elektrisch mit dem Verbinder gehäuse über ein Federteil 66 verbunden, das
innerhalb einer kreisringförmigen Ausnehmung 68 in dem. Verbindergehäuse eingeschlossen ist. Ein geeignetes Material,
das als das leitende Füllmaterial benutzt werden kann, kann aushärtbares, leitendes Epoxyd sein, wie ein mit Silber versetztes
Epoxyd. Die Verwendung des leitenden Füllmaterials zum Herstellen der Erdplatte des Filter-Verbinders ist vorteilhaft,
da das leitende Füllmaterial in den Hohlraum um die Netzwerkfilter so eingefüllt werden kann, daß jedes der
Netzwerkfilter mit der Erdplatte während des gleichen Herstellungsschrittes verbunden werden kann. Ein individuelles
Verbinden eines jeden der Filternetzwerke mit der Erdplatte
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von Hand wird daher vermieden. Außerdem können die Seitenwände
des von den Elementen 33 und 33a gebildeten Qiierhohlraumes
ausreichend voneinander beabstandet werden, um eine Erdplatte ausreichender Breitenabmessungen zu bilden,
um den Verbinder an hohe HF-Ströme anzupassen.
Das Filternetzwerk und der Erdungsring sollen keinerlei axialen Kräften ausgesetzt werden, die dem Kontaktteil
zugeführt werden, so daß die Verbindung ζ·.·.ά sehen dem Füllmaterial,
dem Filternetzwerk und dem Ring 60 geschützt ist. Ein solcher Schutz wird durch Vorsehen der leitenden,
elastischen Hülsen 51 und 52 bewirkt, die axiale Bewegungen
aufnehmen, die andererseits auf das Kontaktteil ausgeübt werden könnten.
Bei den in den Fig. 4- und 5 gezeigten Ausführungsbeispielen
ist zu erkennen, daß ein Erdungsring 70 und 72 jeweils mit Schultern an den Stirnflächen von ihm gezeigt ist, um sich
quer erstreckende leitende Platten 74- aufzunehmen. Die
leitenden Platten 74- befinden sich im Kontakt mit dem leitenden
Füllmaterial über eine breite Flächenberührung. Da die Platten 74- mit dem Füllmaterial verbunden werden und
sich in elektrischer Verbindung mit dem umgebenden Eing und der Erdelektrode 4-7 befinden, wird eine hochwirksame
Erdung der Erdelektrode des Verbindergehäuses bewirkt. Der Ring 64-, die Ringe 70 und 72 können diametral gegenüberliegende
Öffnungen zum Einbringen des Füllmaterials in den Hohlraum haben, der teilweise von den Ringen begrenzt wird.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist die Erdungsfeder 66 vorgesehen, um die Ringe mit dem Verbindergehäuse
zu verbinden.
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Es ist darauf hinzuweisen, daß der Erdungsring 72 einen
ausgeschnittenen Entlastungsteil 72a an seiner inneren radialen Fläche hat. Dieser Entlastungsteil ist dann
vorgesehen, wenn ein zusätzlicher Hohlraum zwischen der Erdelektrode und dem Erdungsring gewünscht wird. Da jedoch
eine zusätzliche Bearbeitung erforderlich sein würde, um den Ring 72 herzustellen, x^ird der Ring 70 dem Ring 72
vorgezogen, wenn leitende Platten 74- benutzt werden.
Bei der Verwendung des in den Fig. 4- und 5 gezeigten Ausführungsbeispiels
der Erfindung bilden die leitende Platte 74· und der zugeordnete Erdungsring einen einstückigen Teil
mit dem Füllmaterial, wodurch eine zähe Erdungsplatte in Bezug auf das Filternetzwerk gebildet wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß das Verfahren zum Herstellen einer Erdplatte für einen Filter-Verbinder
nach Maßgabe der Erfindung eine verbesserte Leitfähigkeit zwischen dem Filternetzwerk und dem Verbindergehäuse
schafft. Durch die Herstellung der Erdplatten aus einem leitenden Füllmaterial, wie Epo:cyd, das in einen
Hohlraum des Innengehäuses des Verbinders eingebracht wird, um einen Kontakt mit den Erdelektroden aller Filternetzwerke
während des gleichen Herstellungsschrittes herzustellen, wird das mühsame individuelle Verbinden von Hand eines
jeden Uetzwerkfilters mit den Erdplatten vermieden.
Obwohl besondere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, können Modifikationen vorgenommen
werden, xvobei die vorstehenden Ansprüche alle solche Änderungen
und Modifikationen umfassen sollen, die im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens liegen.
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Claims (1)
- PATENTANWÄLTE A. GRUNECKERCXPL-ING.O Π O Π O / O Η· KlNKELDEYο U J U Q 4 3W. STOCKMAIROR.-ING. - Α«Ε (CALTECHK. SCHUMANNm OR RER. NAT - DPL-PHYSP. H. JAKOBOl PU-ING.G. BEZOLDDR BER NAT- DtPL-CHEM.8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSE 4313. August 1980 P 15 371 - 52/hbBIMKER RAMO CORPORATION,Commerce Drive 900Oak Brook, 111. 60521, U.S.A.Filter-Verbinder und Verfahren zu seiner HerstellungPatentansprücheί 1.!Verfahren zum Herstellen einer Erdplatten-Untereinheit \rtlr Verwendung in einem Filter-Verbinder einer ein leitendes Gehäuse und eine Pilterkontakt-Untereinheit mit einer innerharb des Gehäuses angeordneten Erdelektrode aufweisenden Bauart, dadurch gekennzeichnet , daß ein Ring aus einem leitenden, metallischen Material um die Erdelektrode konzentrisch zu dieser angeordnet vrird, daß ein kreisringförmiger Hohlraum um die Erdelektrode gebildet wird, der teilweise von dem Ring gebildet wird, und daß ein leitendes Füllmaterial in den Hohlraum um die und in elektrischem Kontakt mit der Erdelektrode sowie in elektrischem Kontakt mit dem Ring eingegossen wird.130013/1141TELEFON (Ο89) 322862 TELEX Ο5-2Ο38Ο TELEQRAMME MONAPAT TELEKOPIERER2. Verfahren nacli Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet , daß ein leitendes Epoxyd enthaltendes leitendes Füllmaterial "benutzt wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Silber versetztes Epoxyd aufweisendes leitendes Epoxyd verwendet wird.4. Verfahren nach einem der· Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß eine Bohrung durch den Ring zu dem Hohlraum hin vorgesehen wird und daß danach. das leitende !Füllmaterial durch diese Bohrung hindurch in den Hohlraum eingebracht viird.5- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Erdelektrode rohrförmig ausgebildet wird und daß ein Paar in Längsrichtung beabstandeter, leitender Platten über der rohrförmigen Erdelektrode quer zu dieser in elektrischem Kontakt mit der Erdelektrode und nach dem Eingießen des Füllmaterials in elektrischem Kontakt mit dem leitenden Füllmaterial in dem Hohlraum angeordnet werden.6. Filter-Untereinheit zur Anordnung in einem elektrischen Verbinder mit einem leitenden Gehäuse, gekennzeichnet durch: ein Filternetzwerk mit einer äußeren Erdelektrode (4-7) und einer Stiftelektrode (5O)* die in elektrische Verbindung mit einem Kontaktteil (40) bringbar ist, durch ein leitendes Füllmaterial (62), das die Erdelektrode umgibt und in elektrischer Verbindung mit dieser steht, und durch einen Ring (60, 70, 72) aus130013/1141einem elektrisch, leitenden Material, der kreisringförmig das Füllmaterial umgibt und in elektrischer Verbindung mit diesem verbunden ist sowie eine elektrische Verbindung mit dem Gehäuse (11) des Verbinders (10) herstellt, so daß das Killmaterial und der Ring eine Erdplatte für das Filternetzwerk bilden.7. Filter-Untereinheit nach Anspruch 6, dadurch. gekennzeichnet , daß das Filternetzwerk ronrförmig ist und daß die Untereinheit außerdem ein Paar von in Längsrichtung beabstandeter leitender Platten (74-) aufweist, die sich quer zum Filternetzwerk zwischen diesem und dem Ring (70» 72) erstrecken, wobei mindestens eine der Platten in elektrischer Verbindung mit der Erdelektrode (4-7) und dem Ring steht, und daß der von dem Ring und den Platten sowie der Erdelektrode begrenzte Hohlraum mit dem leitenden JIiI!material (62) ausgegossen wird, damit es mit dem Ring, den Platten und der Erdelektrode verbunden wird, um die Erdplatte für das Filternetzwerk zu bilden.8. Filter-Untereinheit nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (72) Schultern an seiner Innenmantelfläche hat, die das Paar von beabstandeten Platten (74-) aufnehmen.9. Filter-Untereinheit nach Anspruch 8, dadurch. g e kennzeich.net , daß die Innenmantelfläche des Ringes (72) einen ausgeschnittenen Entlastungsteil (72a) aufweist, der zwischen den Schultern angeordnet ist.130013/1 1 41_ ix. -10. Filter-Untereinheit nach, einem der Ansprüche 6 bis 9» dadurch. gekennzeichnet , daß der Ring (60, 70, 72) aus einem metallischen Material hergestellt ist.11. Filter-Untereinheit nach einem der Ansprüche 6 "bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß das leitende ^füllmaterial (62) mit der Erdelektrode (47) im wesentlichen einen Oberflächenkontakt herstellt.12. Filter-Untereinheit nach einem der Ansprüche 6 bis 11; dadurch gekennzeichnet , daß das leitende Iqillmaterial (62) leitendes Epoxyd aufweist.13. Filter-Untereinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß das leitende Epoxyd mit Silber versetztes Epoxyd aufweist.14-, Filter-Untereinheit nach einem der Ansprüche 7 "bis 13» dadurch gekennzeichnet , daß der Ring (60, 70, 72) eine Einrichtung (64·) zum Ermöglichen des Eingießens des Füllmaterials (62) in. den Hohlraum hat.15. Filter-Untereinheit nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet , daß die das Eingießen des Füllmaterials (62) in den Hohlraum ermöglichende Einrichtung (64-) eine Öffnung in dem Ring (60, 70, 72) umfaßt.16. Filter-Untereinheit nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet , daß die das Eingießen von leitendem Füllmaterial (62) in den Hohlraum ermöglichende Einrichtung (64-) zwei diametral angeordnete Öffnungen in dem Ring (60, 70, 72) aufweist.13 0 0 13/114117· Filter-Verbinder, gekennz eichnet durch: ein leitendes Gehäuse (11), ein innerhalb des Gehäuses angeordnetes Innengehäuse (12), das mindestens eine sich in Längsrichtung erstreckende öffnung (35) und einen sich in Querrichtung erstreckenden Hohlraum hat, der mit der öffnung und dem Gehäuse in Verbindung steht, ein PiIternetζwerk innerhalb der öffnung und mindestens einem Teil des Hohlraums, wobei das Filternetzwerk eine äußere Erdelektrode (4-7) innerhalb mindestens eines Teils des Hohlraums und eine Stiftelektrode (50) aufweist, ein Kontaktteil (4-0) innerhalb des Filternetzwerks, wobei das Kontaktteil elektrisch mit der Stiftelektrode (50) verbunden ist, ein leitendes Füllmaterial (62) innerhalb des Hohlraums, das die Erdelektrode (47) umgibt und mit ihr elektrisch verbunden ist, und einen Ring, der aus einem starren, elektrisch leitenden Material gebildet ist und das Füllmaterial umgibt, sowie in elektrischer Verbindung mit diesem verbunden ist, wobei der Ring elektrisch mit dem Gehäuse (11) so verbunden ist, daß das Füllmaterial und der Ring eine Erdplatte für das Filternetzvferk bilden.18. Filter-Verbinder nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch ein leitendes Federteil (66), das zwischen dem Ring (60, 70, 72) und dem Gehäuse (11) zum elektrischen Verbinden der von dem Ring und dem Füllmaterial (62) gebildeten Erdplatte mit dem Gehäuse angeordnet ist.19. Filter-Verbinder nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse (11) eine Öffnung zum Eingießen des Füllmaterials (62) in den Hohlraum hat.130013/1 UI
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |