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DE3030767A1 - Sicherheitskurbel fuer handgetriebene hebezeuge - Google Patents

Sicherheitskurbel fuer handgetriebene hebezeuge

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Publication number
DE3030767A1
DE3030767A1 DE19803030767 DE3030767A DE3030767A1 DE 3030767 A1 DE3030767 A1 DE 3030767A1 DE 19803030767 DE19803030767 DE 19803030767 DE 3030767 A DE3030767 A DE 3030767A DE 3030767 A1 DE3030767 A1 DE 3030767A1
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DE
Germany
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crank
spring
driver
housing
safety
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803030767
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English (en)
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DE3030767C2 (de
Inventor
Viktor 8900 Augsburg Kosturik
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PFAFF SILBERBLAU HEBEZEUG
Original Assignee
PFAFF SILBERBLAU HEBEZEUG
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Publication date
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Publication of DE3030767A1 publication Critical patent/DE3030767A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3030767C2 publication Critical patent/DE3030767C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/04Driving gear manually operated
    • B66D1/06Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Sicherheitskurbel für handgetriebene Hebezeuge
  • Die Erfindung betrifft eine Sicherheitskurbel für handgetriebene Hebezeuge gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
  • Solche Sicherheitskurbeln sind beispielsweise für handgetrieb ene Zahnstangenwinden, handgetriebe Seilwinden, handgetriebene Schleusen-Zahnstangenantriebe, sog. Hebelzüge oder dergl. in bestimmten Staaten behördlich vorgeschrieben und wurden in verschiedenen Ausführungsarten entwickelt> wovon eine beispielsweise in der DE-GbmS 1 786 170 beschrieben ist.
  • Bei dieser bekannten Bauart von .,icherheitskurbeln ist die mit einem Innengelrinde versehene Kurbelnabe auf einem Außengewinde des getrieserlen Elementes axial-schrauoend verschiebbar gelagert und an ihrer dem anzutreibenden Hebezeug> zuge.;andten Stirnfläche als mit einem Bremsbelag versehener Hohlkegel ausgebildet. Das mittels eines Innenvierkants auf einen Außenvierkant der treibenden zelle des anzutreibenden flebezeuges aufsteckbare getriebene Element der Siciierheitskurbel eist dementsprechend eine der Kurbelnabe zugewandte, ebenfalls mit einem Bremsbelag versehene kegelige Stirnfläche auf. Zwischen den beiden kegeligen Stirnflächen der Kurbelnabe und des getriebenen Elements ist auf dem letzteren drehbar gelagert ein mit entsprechenden kegeligen Stirnflächen versehenes Sperrad, dessen Gesperrezähne mit einer Sperrklinke zusammenwirken, die ihrerseits am Gehäuse des anzutreibenden Hebezeugs gelagert ist. Die Sperrichtun des Klinkengesperres und der Steigungssinn des die Kurbelnabe und das getriebene Element miteinander verbindenden Gewindes sind mit Bezug aufeinander so gewählt, daß bei Drehung der Kurbel entgegen dem Lastmoment sich die Kurbelnabe relativ zum getriebenen Element derart axial-schraubend verschiebt, daß die Bremsbeläge der kegeligen Stirnflächen der Kurbelnabe, des Sperrades und des getriebenen Elements greifen und folglich das Antriebsmoment der Kurbelnabe kraftschlüssig auf das Sperrad und durch dieses weiter auf das getriebene Element übertragen wird, wobei das Sperrad unter der Sperrklinke hinwegratscht. Hört die Drehung der Antriebskurbel auf, so versucht das dem vorigen Antriebsdrehsinn entgegengesetzt gerichtete Lastmoment das getriebene Element relativ zur Kurbelnabe in gleichem Relativdrehsinn wie zuvor zu drehen, so daß das Sperrad wiederum urch die Bremsbeläge kraftschlüssig zwischen dem getriebenen Element und der Kurbelnabe festgehalten und im Drehsinn des Lastmoments zu drehen versucht wird, so daß die Sperrklinke greift und versucht, die Last über die Bremsbeläge gegenüber dem Gehäuse des anzutreibenden Hebezeugs kraftschlüssig abzubremsen und gleichzeitig die Kurbelnabe relativ zum getriebenen Element im Sinne einer noch stärkeren Anpressung der Bremsbeläge an die mit ihnen zusammenwirkenden Gegenflächen axial-schraubend zu verschieben, wodurch eine unerwünschte Bewegung der Last durch das Lastmoment verhindert wird.
  • Wird jedoch die Handkurbel gleichsinnig mit dem Drehsinn des Lastmoments gedreht, so verschiebt sich die Kurbelnabe axial-schraubend relativ zum getriebenen Element im Sinne einer Lockerung der Bremsbeläge mit Bezug auf ihre Gegenflächen und das Lastmoment kann nunmehr das getriebene Element relativ zu dem immer noch durch die Sperrklinke festgehaltenen Sperrad drehen, so daß sich auch die Last unter dem Lastmoment in dem Maße bewegen kann, wie sich die Bremsbeläge von ihren Gegenflächen lösen.
  • Die durch die Sicherheitskurbel gewährleistete Sicherheit gegen unbeabsichtigte Bewegung der Last seitens des Lastmoments hängt also mehr oder minder von dem zwischen den Bremsbelägen und den mit ihnen zusammenwirkenden Gegenflächen herrschenden Reibungskoeffizienten und von dem axialen Weg ab, um welchen sich die Kurbelnabe im Sinne einer Anlegung der Bremsbeläge an ihre Gegenflächen relativ zum getriebenen Element axial-schraubend verschieben kann, d.h. sie hängt mehr oder minder von dem Drehwinkelspiel zwischen Kurbelnabe und getriebenem Element ab.
  • Ein großer Nachteil des bei den bekannten Sicherheitskurbeln vorgesehenen Klinkengesperres liegt darin, daß aus Festigkeitsgründen die Zahnteilung des Sperrads nicht beliebig klein gemacht werden kann, so daß unter Last bis zum vollständigen Einrasten der Sperrklinke immer ein gewisses Rückschlagspiel gegeben ist. Der sich an der Handkurbel ergebende Rückschlagweg kann bei großem Kurbelradius erheblich sein, wodurch es bei nicht exakter Kurbelbetätigung zu Verletzungen kommen kann.
  • Um ein unerwünschtes Manipulieren im Sinne einer Veränderung dieses Drehwinkelspieles, um unerwünschte Eingriffe in das Klinkengesperre zu verhindern und um das unangenehme Geräusch des ratschenden Klinkengesperres zu dämpfen, sind die Kurbelnabe das Klinkengesperre und das getriebene Element der bekannten Sicherheitskurbel durch ein Schutzgehäuse abgekapselt.
  • Das Schutzgehäuse hat jedoch den Nachteil, daß es zwecks Schmierung des Klinkengesperres und der Gewindeverbindung zwischen der Kurbelnabe und dem getriebenen Element und zwecks Nachstellung des Drehwinkelspieles zwischen diesen Teilen im Maße des Verschleißes der Bremsbeläge jedesmal abgenommen und wieder aufgesetzt werden muß. Auch vermag es das unangenehme Geräusch des ratschenden Klinkengesperres nicht völlig zu dämpfen, was im Hinblick auf die sich immer mehr verschärfenden arbeitshygenischen Forderungen als unbefriedigend empfunden wird. Da auch die Sicherheitsvorschriften im Sinne einer Forderung gesteigerter Humanität am Arbeitsplatz immer mehr verschärft werden, wird auch in zunehmendem Maße die durch derartige Sicherheitskurbeln gewährleistete tatsächliche Sicherheit immer mehr in Frage gestellt. Lästig wird auch der verhältnismäßig komplizierte Aufbau und die Vielteiligkeit der bekannten Sicherheitskurbeln sowie das regelmäßig immer wiederkehrende Erfordernis des Nachstellens des Drehwinkelspieles zum Ausgleich der Abnutzung der Bremsbeläge empfunden.
  • Soll eine solche Sicherheitskurbel doppeltwirkend sein, was beispielsweise bei Zahnstangenantrieben für Schleusen gefordert wird, so müssen konstruktiv zwei der soben beschriebenen, jedoch in entgegengesetztem Drehsinn wirksame Anordnungen hintereinandergeschaltet werden5 was einen noch größeren technischen Aufwand und bei axialer Anordnung unter Umständen eine Verdoppelung der axialen Länge der Sicherheitskurbelnabe mit sich bringt.
  • Durch die Erfindung soll infolgedessen die Aufgabe gelöst werden, eine Sicherheitskurbel der eingangs dargelegten allgemeinen Bauart praktisch rückschlagfrei, hinsichtlich ihrer sicherheitsmäßigen Zuverlässigkeit noch verläßlicher, im Aufbau einfacher, hinsichtlich ihrer äußeren Abmessungen wesentlich kleiner und darüberhinaus im Betrieb geräuschlos zu gestalten sowie außerdem mit einfachen Mitteln eine doppeltwirkende Arbeitsweise zu erzielen.
  • Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Sicherheitskurbel der eingangs dargelegten allgemeinen Bauart, gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches unter Schutz gestellte Merkmalskombination gelöst.
  • Durch die Erfindung wird gegenüber Sicherheitskurbeln der eingangs dargelegten allgemein bekannten Bauart der technische Fortschritt erzielt, daß kein durch ein Klinkengesperre bedingter Rückschlag der Handkurbel auftreten kann, da der durch das Federspiel bedingte lastseitige Rückschlag, ausgehend vom lastseitigen Federende durch die Gesperrefeder in sich aufgenommen wird und sich folglich am kurbelseitigen Feder ende kaum noch auswirken kann. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Sicherheitskurbel liegt darin, daß bei gegenüber den bekannten Kurbeln weit höherer sicherheitsmäßiger Zuverlässigkeit die Konstruktion wesentlich einfacher und folglich in der Fertigung billiger ist, die äußeren Abmessungen der Kurbel trotz der von vornherein gegebenen doppeltwirkenden Eigenschaft wesentlich kleiner sind, eine Wartung außer der regelmäßig erforderlichen Fettnachfüllung des Schutzgehäuses praktisch völlig entfällt, Ratschengeräusche nicht auftreten können und die Lebensdauer der erfindungsgemäßen Sicherheitskurbel wegen der geringeren Zahl verschleißanfälliger Teile wesentlich höher ist.
  • Die gegenüber bekannten Sicherheitskurbeln sehr wesentlich höhere sicherheitsmäßige Zuverlässigkeit der erfindungsgemäßen Kurbel beruht auf der erfindungsgemäßen Erkenntnis, daß infolge der an sich aus Gründen einer einfachen Lösung der Frage der Federendenmitnahme bekannten radialen Abbiegung der Gesperreschraubenfederenden jedesmal beim Einsetzen der Gesperrewirkung die diese herbeiführende Bremsung wegen der in Umfangsrichtung auf die Federenden wirkenden Mitnehmerkräfte und der daraus resultierenden radialen Anpressung der an die abgebogenen Federenden unmittelbar anschließenden Federwindungsbereiche an die Gegenfläche die Bremswirkung in diesen Bereichen beginnt und sich umsomehr abschwächt, je mehr man sich der Federlängenmitte nähert. Aus dieser erfindungsgemäßen Erkenntnis heraus ist erfindungsgemäß die Folgerung zu ziehen, daß eine Vergrößerung der Schraubenfederlänge und somit der axialen Länge des Bremsbereiches nur eine geringe Vergrößerung der Bremskraft bringt, daß es jedoch darauf ankommt, die Bremsfläche im Bereich der Feder enden möglichst zu vergrößern und aus diesem Grunde sind erfindungsgemäß die Umfangsrillen im Umlaufbereich der Federenden vorgesehen, an deren Rillenprofil sich das Anlageflächenprofil der Federenden innig anschmiegen kann.
  • Schraubenfedergesperre sind bereits in zahlreichen Ausführungsarten in einfach- und doppeltwirkender Ausbildung, mit kreisrundem oder rechteckigem Federdrahtquerschnitt, in schwerer oder leichter Ausführung, auch als Kupplung, sowie in Verbindung mit Antriebshandkurbeln bekannt, wobei die letztgenannte Anwendung insbesondere Verstellantriebe für Fahrzeugfenster betrifft und beispielsweise in den US-PSen 1 552 697, 1 687 238 und 1 876 654 sowie in der GB-PS 875 421 beschrieben ist.
  • Diese letztgenannten Anordnungen können aber nicht als Sicherheitskurbeln im Sinne der hier zur Erörterung stehenden Konstruktion angesehen werden, da sie weder deren konstruktives Grundprinzip noch die im Zusammenhang mit Sicherheitskurbeln zu beachtenden Sicherheitsvorschriften erfüllen. Auch haben diese bekannten Anordnungen, wie die technische Entwickung auf dem Sachgebiet der Sicherheitskurbeln für handbetätigte Hebezeuge beweist, dem Fachmann trotz eines schon seit Jahrzehnten bestehenden Bedürfnisses nach Verbesserung der bisher üblichen Sicherheitskurbeln keine Anregung im Sinne der vorliegenden Erfindung gegeben.
  • Im Anspruch 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherheitskurbel beschrieben, die eine besonders einfache und billige Fertigung bei gleichzeitig höchster sicherheitsmäßier Zuverlässigkeit ermöglichst, während im Anspruch 3 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherheitskurbel beansprucht ist, die in Einzelfällen auch von Vorteil sein kann.
  • Das im Anspruch 4 unter Schutz gestellte Nerkmal gewährleistet eine absolute sicharheitsmäßige Zuverlässigkeit der erfindungsgemäßen Sicherheitskurbel auch für den Fall, daß entgegen aller Wahrscheinlichkeit einmal ein Fadenbruch in der Nahe eines der beiden Federenden auf treten sollte. Da es aus der GB-PS 875 421 an sich bereits bekannt ist, in der Nähe eines radial aLgebogenen Schranbenfederendes eines Schraubenfedergesperres einen, allerdingseinem anderen Zweck dienenden Radialanschlag anzuordnen, wird für das I;erkmal des Anspruches 4 kein selbstEndiger Schutz beansprucht.
  • Die Erfindung wird nunmehr unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen anhand zweier Ausführungsformen in ihren Einzelheiten beispielsweise beschrieben. In den Zeichnungen stellen dar: Fig. 1 einen schematischen Axialschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindunsgemäßen Sicherheitskurbel etwa in natürlichem Maßstab, Fi. 2 einen Schnitt lwngs der Ebene II-II in Fig. 1, in Pfeilrichtung gesahen, Fig. 3 eine schematische perspektivische Ansicht der in den Fig. 1 und 2 dargentellten Sicherheitskurbel, jedoch in auseinandergezogenem Zustand, so daß die konstruktive Gestaltung der einzelnen Teile der Sicherheitslcurbel besser erkannt werden kann, Fig. 4 einen schematischen Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherheitskurbel, etwa in natürlichem Maßstab.
  • In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder äquivalente Teile mit gleichen Bezugßziffern, gegebenenfalls mit verschiedenen Indizes, bezeichnet.
  • Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Sicherheitskumbel ist beispielsweise für eine Zahnstangenwinde bestimmt, deren Gehäuse mit A und deren durch die Sicherheitskurbel anzutreibendc also mit Bezug auf die Zahnstangenwinde treibende Welle mit B bezeichnet ist. Diese treibende Welle B der Zahnstangenwinde ist in üblicher Weise mit einem endständigen Vierkant Ba versehen, der seinerseits nak.e seines freien Endes mit einer Querbohrung für eine Eefesti6ungs-Federhülse versehen ist. Außerdem ist das Windengehäuse A mit einem zu de anzutraibenden Welle B parallelen Fixierzapfon Aa versehen, der in eine entsprechende Bohrung eines die Teile der Sicherheitskurbel fettdicht abdeckenden Gehäuses einschiebbar ist und dadurch dieses Gehäuse mit Bezug auf die Welle B drehfest am Windenogehäuse A fixiert.
  • Das Gehäuse 1 der Sicherhsitskurbel ist als Hohle Zylinder ausSebildet und lagert ein mit einer Handkurbel einteiliges treibendes Element 2, ein getriebenes Element 3 und eine Schraubenfeder 4. Ein Sprengring 5 hält diese Teile zusammen und die in eine Querbohrung des Vierkantes Ba einschiebbare Federhülse 6 verhindert ein Abziehen der Sicherheitskurbel von der treibenden Welle B der Zahnstangenwinde.
  • Das Gehäuse 1 ist an beiden Stirnseiten mit je einem Zentrierbund la bzw. 1b versehen, die jeweils zur Zentrierung der das treibende Element 2 bildenden Kurbelnabe bzw. des getriebenen Elementes 3 sowie zur Fettabdichtung nach außen dienen. Nahe dem einen Ende des Gehäuses 1 ist dieses zu einer radial abstehenden Fixierlasche lc ausgebildet, die nahe ihres freien Endes mit einer den Fixierzapfen Aa des Windengehäuses A aufnehmenden, vorzugsweise mit Bezug auf die Mittelachse der Sicherheitskurbel radial-schlitzförmigen (Ausgleich von Fertigungs-Ungenauigkeitenl) Fixierbohrung 1d versehen ist. Die Innenfläche le des Gehäuses 1 ist hohlzylindrisch ausgebildet und weist zwei Umfangsrillen lea und leb auf, deren Funktion im einzelnen später noch erläutert wird.
  • Die Kurbelnabe, d.h. das treibende Element 2 weist einen Nabenring 2a, einen vorzugsweise damit einstGckigenb radial von ihm abstehenden Kurbelarm 2b mit Kurbelgriff 2c und einen an der mit Bezug auf das Gehäuse 1 inneren Stirnfläche des Nabenringes 2 befestigten, axial von diesem Nabenring abstehenden Mitnehmer 2d auf, der als zylindrisches, beiderseits durch axial-radial verlaufende Mitnehmerflächen begrenztes Bogensegment ausgebildet ist. Die axiale Länge des Bogensegments 2d ist gleich der axialen Länge der hohlzylindrischen Fläche le des Gehäuses 1, der Innenradius des Bogensegments 2d ist gleich dem halben Innendurchmesser des Nabenringes 2a und der Außenradius des Bogensegments 2d ist gleich dem halben Durchmesser der hohl zylindrischen Fläche le des Gehäuses 1 minus der Drahtstärke der Schraubenfeder II und einem gewissen Radialspiel. Das den Mitnehmer 2d darstellende zylindrische Bomensegmentteil erstreckt sich vorzugsweise über einen gröBeren als den halben Umfangsbereich des Nabenringes 2a, d.h. um einen Zentriwinkelbereich von etwa 2500, so daß es das getriebene Element 3 teilweise unsreift. Aus zeichnerischen Gründen ist dieser Zentriwinlcelbereich in den Figuren 1 bis 3 kleiner wiedergegeben.
  • Das getriebene Element 3 ist als abgesetzte Abtriebsbüchse ausgebildet, die an ihrer dem Windengehäuse A zugewandten Seite einen durch den Zentrierbund 1b im Gehäuse i zentrierten Radialflansch 3a aufweist und deren im übrigen zylindrischer Abtriebsbüchsenkörper 3b einen Außendurchmesser gleich dem Innendurchmesser des Nabenringes 2a des treibenden Elementes 2 minus einem gewissen Radialspiel hat. Der Antriebsbüchsenkörper 3b ist also sowohl im Nabenring 2a, als auch im Mitnehmer 2d des treibenden Elements 2 drehbar gelagert.
  • Die Abtriebsbüchse ist von einem Innenvierkant 3c durchsetzt, dessen Abmessungen dem Außenvierkant Ba der anzutreibenden Welle B des im WindengehOuse A befindlichen Windengetriebes entsprechen. Die axiale Länge der Abtriebsbüchse ist im wesentlichen gleich derjenigen des Gehäuses 1 plus derjenigen des Nabenringes 2a des treibenden Elements 2 plus einem gering£Ggigen axialen Übermaß, welches groß genug ist um an dem vom Windengehäuse A abgewandten Ende der Abtriebsbüchse eine Umfangsnut 3d anzubringen, in welcher der Sprengring 5 Aufnahme finden kann.
  • Am Außenumfang der das getriebene Element 3 darstellenden Abtriebsbüchse ist ebenfalls ein bogenförmiger Mitnehmer gebildet, der mit der Bezugsziffer 3e bezeichnet ist. Dieser Mitnehmer 3e stellt einen zylindrischen Bogenbereich der Abtriebsbüchse 3 von gr5ßerem Radius als demjenigen der Abtriebsbüchse dar, der durch axial radial verlaufende Mitnehmerflächen begrent ist, einerseits unmittelbar an dem Radialflansch 3a der Ab triebsbüchse 3 ansetzt, eine axiale Länge gleich derjenigen der zylindrischen Innenfläche le des Gehäuses 1 minus einem gewissen Axialspiel hat, mit einer achssenkrechten Bogenfläche an der zylindrischen Außenumfangsfläche der Abtriebs buchse ansetzt und sich vorzugsweise über einen, ZU dem vom Mitnehmer 2d des treibenden Elements 2 eingenommenen Umfangs bereich komplementären, um ein gewisses Drebwinkelspiel verringerten Umfangsbereich der Abtriebsbüchse erstreckt.
  • In den Figuren 1 bis 3 der Zeichnungen ist der Bogenbereich der beiden Mitnehmer 2d bzw. 3e der Einfachheit der Darstellung halber mit einem Zentriwinkel von 180 ° minus dem bewußten Drehwinkelspiel eingezeichnet. Der Außenradius des I4itnehmers 3e ist gleich dem halben Innendurchmesser der zylindrischen Innenfläche le des Gehäuses 1 minus der Draht stärke der Schraubenfeder 4 und einem gewissen Radialspiel, d.h. gleich dem Außenradius deo bogensegmentförmigen Mitnehmers 2d des treibenden Elements 2.
  • Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, weist der I4itnehmer 3e an seinem an den Radlalflansch 3a angrenzenden Ende eine bogenförmige Radialschulter 3ea auf, die später im einzelnen erläutert werden wird.
  • In zusammengebautem Zustand überlappen sich die Mitnehmer 2d und 3e in axialer Richtung, so daß sich ihre Außenumfänge zu einem durch zwei Radialspalte unterbrocken Zylinderkörper ergänzen, der von der Schraubenfeder 4 umschlossen wird.
  • Die Schraubenfeder 4 ist eine mehrgängige Schraubenfeder aus Federdraht mit rundem, vorzugsweise kreisrundem Drahtquerschnitt, deren axiale Schraubenkörperlänge etwa gleich der axialen Länge der zylindrischen Innenfläche le des Gehäuses 1 ist und deren Schraubenkörper-Außendurchmesor in nicht eingebautem, also ungespanntem Zustand etwas größer als der Durchmesser dieser zylindrischen Innenfläche le ist, so daß sie in eingebautem Zustand mit ihrem Schraubenkörper- Außenurnfang an dieser Innenfläche le im wesentlichen rundum satt anliegt, also unter geringer Vorspannwng steht. Der Wickelsinn der Schraubenfeder 4 ist gleichgültig, es kann sich also sowohl um eine rechtsgängige, als auch um eine linksgängige Schraubenfeder handeln. Die Stärke des Federdrahtes der Schraubenfeder 4 ist so gewählt, daß die Schraubenfeder 4 in eingebautem Zustand die beiden sich dann axial überlappenden Mitnehmer 2d und 3e umgreift und dabei zwischen dem Innenumfang des Federkbrpers und den Außenunrängen dieser beiden Mitnehmer 2d und 3e noch so viel Radialspiel verbleibt, daß einerseits diese beiden Mitnehmer sich innerhalb der Schraubenfeder und im Radialspaltbereich auch relativ zueinander leicht frei drehen können und andererseits die Schraubenfeder entgegen ihrer Vorspannung so gespannt werden kann, daß sich der Außenumfang des Federkörpers von der Innenfläche le des Gehäuses löst und somit die Schraubenfeder 4 in diesem entgegen der Vorspannung gespanntem Zustand innerhalb des Gehäuses 1 frei drehbar ist.
  • Die gestreckte Länge des Federdrahtes der Schrauben feder 4 ist so gewählt, daß für den Einbauzustand bestimmte Bedingungen erfüllt sind, die nunmehr nachstehend beschrieben werden.
  • Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, sind die End¢Jn 4a und 4b der Schraubenfeder 4 radial jeweils auf eine Länge nach innen gebogen, die jeweils der Differenz zwischen dem Außenradius und dem Innenradius der Mitnehmer 2a bzw. 3e des treibenden Elements 2 bzw. des getriebenen Elements 3 entspricht. Insbesondere aus Fig. 2 ist besonders deutlich erkennbar, daß in zusammengebautem Zustand die beiden Mitnehmer 2d und 3e des treibenden Elements 2 und des getriebenen Elements 3 sich axial so überlappen, daß llmfangsmäßig jeweils zwischen den jeweils zusammenwirkenden Axial-Radial-Mitnehmerflächen dieser Mitnehmer 2d und 3e Radialspalte 7 und 8 verbleiben, die zusammen das bewußte Drehwinkelsptel ausmachen. Die Federdrahtlänge der Schraubenfeder 4 ist nun so gewählt, daß die beiden radial nach innen gebogenen Federdrahtenden 4a und 4b in die beiden Rsdialspalto 7 und 8 hineinragen, über die axial radialen Begrenzungsflächen des bogensegmentförmigen Mitnehmen 2d des treibenden Elements 2 greifen und bei unbelastetem Zustand der Gesamtanordnung an den radialen Begrenzungsflächen des anderen bogensegmentförmigen Mitnehmers 3e anliegen. Wichtig ist, daß die von der zylindrischen Umfangsfläche des bogensegmentförmigen Mitnehmers 2d ablaufenden Federdrahtenden 4a und 4b mit Bezug auf die axial-radial verlaufenden Begrenzunsflächen dieses Mitnehmers 2d radial nach innen gebogen sind, damit in jedem Fall ein Susammensparnen der Schraubenfeder 4 beim Drehen des treibenden Elements 2 unabhängig von der jeweiligen Drehrichtung im Sinne einer Verkleinerung des Außendurchmessers des Federkörpers erzielt wird, so daß sich dieser von der zylindrischen Innenfläche le des Gehäuses 1 zu lösen trachtet und eine der beiden Mitnehmerkanten des Mitnehmers 2d des treibenden Elements 2 über das an ihr anliegende Federdrahtende 4a bzw. 4b die ihr jeweils entsprechende Mitnehmerkante des Mitnehmers 3e des getriebenen Elements 3 mitnimmt.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist die zylindrische InnenRlSehe le des Gehäuses 1 mit Umfangsrillen iea und ieb versuchen. Der Querschnittsradius dieser Unfangsrillen tea und leb ist gleich oder sehr geringzügig größer als der Außenradius des Federdrahtes der Schraubenfeder 4. Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist sind die Umfangsrillen lea bzw. leb jeweils in den achssenkrechten Ebenen angeordnet, in welchen sich die radial nach innen gebogenen Enden 4a bzw. 4b der Schraubenfeder 4 befinden. Aus Fig, 2 ist deutlich zu erkennen, daß die den Federenden 4a bzw. 4b benachbarten Federwindungsbereiche sich infolge der sich aus der geringen Vorspannung der Feder ergebenden, nach außen wirkenden Radialkomponente in die Umfangsrillen iea bzw. leb der Innenfläche le des Gehäuses i hineinschmiegen.
  • Die Fig. 1 und 3 zeigen, daß die Radialabmessung der über die zylindrische Außenfläche des Mitnehmers 3e radial überstehenden bogen£bjrmigen Schulter 3ea so bemessen ist, daß für den Fall, daß unerwarteterweise das radial nach innen gebogene Ende 4b der Schraubenfeder 4 abbrechen sollte, der diesem Ende zugeordnete Endstummel der Schraubenfeder 4 sich an die ihm zugeordnete Axial-Radialfläche dieser Schulter anlegen kann.
  • Die Teile 1, 2 und 3 der Sicherheitskurbel sind vorzugsweise in Gußtechnik, Kokillengußtechnik, durch Kaltfließpressen oder durch Gesenkschmieden hergestellt, wodurch sich ein Minimln an Maschinenbearbeitung und ein günstiger Herstellungspreis ergibt, Das Gehäuse 1 beste,llt vorzugsweise aus Grauguß.
  • Die Wirkungsweise der soeben beschriebenen Sicherheitskurbel ergibt sich ohne weiteres aus ihrem konstruktiven Aufbau. Wird die Handkurbel 2b, 2c, d.h. das treibende Element 2 beispielsweise im Sinne des Pfeileß C mit Bezug auf Fig. 2 und 3 im Gegenuhrzeigersinn entgegen einem im Uhrzeigersinn auf das getriebene Element 3 wirkenden Lastmoment gedreht, so legt sich die in den Fig. 2 und 3 rechte Mitnehmerkante des Mitnehmers 2d des treibenden Elements an das radial nach innen gebogene Ende Lib der Schraubenfeder 4 an. Das Federende 4a hat infolge der durch das Lastmoment bewirkten Federspannung einen gewissen, in den Fig. 2 und 3 (die den lastfreien Zustand zeigen) nicht ersichtlichen Umfangsabstand von der in Fig. 2 und 3 linken Mitnehmer kante des Mitnehmers 3e, wobei der an das Federende 4a angrenzende Federwindungsbercich in die Umfangsrille iea der zylindrischen InnenflAche le des Gehäuses 1 "eingedrückt" ist.
  • Das auf das Federende 4b wirkende Antriebsmoment versucht nun, die linkssinnig gewickelte Schraubenfeder 4 im Sinne einer Verkleinerung des Außendurchmessers ihres Schraubenkörpers zu spannen. Diese "Zusammenwickelung" erfolgt so lange, bis die Radialkraft, mit welcher die Schraubenfeder 4 sich aufgrund der durch das Lastmoment bewirkten Gegenspannung an die zylindrische Innenfläche le des Gehäuses i angepreßt hat, wegen dieser '1Zusammenschnürung" der Schraubenfeder 4 so klein geworden ist, daß der Außenumfang des Schraubenkörpers der Schraubenfeder 4 mit Bezug auf die Innenfläche le zu gleiten beginnt, was dadurch mdglich ist, daß die "Zusammenschndrung" der Schraubenfeder 4 auch das "Andrückan" des dem Federende 4a benachbarten Federwindungsbereiches in der Umfangsrille lea der zylindrischen Innenfläche ae des Gehäuses 1 aufgehoben worden ist. Das vom treibenden Element 2 eingebrachte Antriebsmoment wird dabei gleichzeitig über die an dem radial nach innen gebogenen Ende 4b der Schraubenfeder 4 anschlagende rechte Mitnehmerkante des Mitnehmers 3e des getriebenen Elements 3 auf dieses getriebene Element 3 und über den Vierkant Ba auf die anzutreibende Welle B des in dem Windengehäuse A befindlichon Windengetriebes übertragen. Dabei wird das Gehäuse 1 der Sicherheitskurbel durch den am Windengehäuse A befestigten, in die Fixierbohrung id der Fixierlasche 1c des Gehäuses 1 hineinragenden Fixierzapfen Aa daran gehindert, sich mitzudrehen.
  • Wird nunmehr über das treibende Element 2 kein Antriebsmoment mehr eingeleitet, so hört auch die in dan Fig. 2 und 3 rechte Mitnehmerkante des Mitnehmers 2d des treibenden Elements auf, auf das radial nach innen gebogene Federdrahtende 4b im Sinne eines Zusam:nenschnürcns" der Schraubenfeder 4 entgegen dem Uhrzeigersinne zu drücken und die Schraubenfeder 4 entspannt sich aufgrund ihrer Ei gene las ti zität wieder im Sinne einer Vergrößerung des Außendurchmessers ihres Federkörpers, so daß dieser sich wieder radial nach außen an die Innenfläche te des Gehäuses 1 anzulegen versucht. Das dam Antriebsmoment entgegenwirkende, also im Uhrzeigersinn wirkende Lastmoment dreht das getriebene Element 3 und folglich auch den Mitnehmer 3e der Abtriebsbüchse im Uhrzeigersinn, so daß dessen in den Fig. 2 und 3 rechte Mitnehmerkante auf das radial nach innen gebogene Federdrahtende 4b drückt und versucht, die Feder 4 im Sinne einer Vergrößerung des Außendurchmessers ihres Federkörpers im Uhrzeigersinn "aufzuspreizen". Die Schraubenfeder 4 legt sich also nunmehr unter der Wirkung des Lastmoments mit großem Radialdruck an die Innenfläche le des Gehäuses 1 an, wobei sich der dem Federenda 4a benachbarte Federwindungsbereich wieder in die lS;lfangsrille lea einzudrücken" beginnt und gleichzeitig die in den Fig. 2 und 3 linke Kante des Mitnehmers 3e sich wieder von dem radial nach innen gebogenen Federende 4a wegzubewegen beginnt. Da aber das Gehäuse 1 durch den Fixierzapfen Aa des Windengehäuses A daran gehindert ist, sich relativ zu dem Windengehäuse A um die anzutreibende Welle B herum zu drehen, kann auch keine Weiterdrehung des getriebenen Elements 3 im Uhrzeigersinn mehr erfolgen und die das Lastmoment verursachende Last wird kraftschlüssig gehalten.
  • Wird nunmehr die Handkurbel 2b des treibenden Elements 2 im Uhrzeigersinn, d.h. in gleichem Drehsinn, in welchem das Lastmoment wirkt, in Umdrehung versetzt (z.B. Absenken der Last), so legt sich zunächst die in den Fig. 2 und 3 linke ESitnehmerkante des Mitnehmers 2d des treibenden Elements 2 an das radial nach innen gebogene Federdrahtende 4a der Schraubenfeder 4 und beginnt diese Schraubenfeder im Uhrzeigersinn wiederum in dem Sinn "einzuschnüren", in welchem der Außendurchinesser des Federkörpers der Schraubenfeder 4 verringert wird, so daß dieser wiederum versucht, sich von der Innenfläche le des Gehäuses 1 zu lösen, wobei die "Eindrückung" des an das Federende 4a anschließenden Federwindungsbereiches in die Umfangsrille lea wieder auf gehoben wird. In dem Augenblick, in welchem die Reibung zwischen dem Außenumfang des Federkörpers der Schraubenfeder 4 und der Innenfläche le des Gehäuses 1 so stark herabgesetzt ist, daß das Lastmoment das getrieben Element 3 zusammen mit der Schraubenfeder 4 relativ Zug Gehäuse 1 zu drehen vermag, wird also nunmehr eine gemein same Drehung des treibenden Elements 2 und des getriebenen Elements 3 (beispielsweise also ein Absenken der Last) relativ zum Gehäuse 1 möglich. Dieser Zustand hält so lange an, wie das treibende Element 2 im Uhrzeigersinn schnell genug mitgedreht wird, d.h. so lange die Drehzahl des treibenden Elements 2 im gleichen Drehsinn gleich oder größer als die Drehzahl des durch das Lastmoment ebenfalls im Uhrzeigersinn angetriebenen getriebenen Elements 3 ist, In dem Augenblick, in welchem das treibende Element 2 hinter dem getriebenen Element 3 zurückbleibt, kann sich die Schraubenfeder 4 infolge ihrer Eigenelastizität wieder auf spreizen und sich der Außenumfang ihres Federkörpers wieder an die Innenfläche le des drehfesten Gehäuses 1 anlegen, so daß die Last infolge der nunmehr durch das L&stmloment wieder einsetzenden "Aufspreizuno" der Schraubenfeder 4 zunächst sanft abgefangen und dann kraftschlüssig festgehalten wird.
  • Spiegelbildlich gleiche Verhältnisse ergeben sich selbstverständlich, wann beispielsweise das Lastmoment entgegen dem Uhrzeigersinn wirkt und das Antriebsmoment entweder im Uhrzeigersinn und entgegen dem Lastmoinent oder aber auch entgegen dem Uhrzeigersinn in gleichem Drehsinn wie das Lastmoment eingebracht wird.
  • Um zu vermeiden, daß zwischen den Federdrahtenden 4a bzw. 4b und den an ihnen anliegenden axial-radialen Begrenzungsflächen der beiden Mitnehmer 2d bzw. 3e des treibenden Elements 2 und des getriebenen Elements 3 wegen der Linienberührung an den Federdrahtenden zu hohe örtliche Flächenpressungen entstehen, können in den axial-radialen Miitnehzer-DegrenzungaflÇchen des Mitnehmers 3e des getrieben Elements 3 radial verlaufende Aufnahmenuten vorgesehen sein, in walchen die Fedc-rdrahtenden 4a bzw. 4b Platz finden. Auf diese Weise wird erreicht, daß die jeweils zusammenwirkenden axial-radialen Wirkungsflächen der beiden Mitnehmer 2d und 3e sich unmittelbar aneinander anlegen una so nur verhältnisinßig geringe spezifische Flächenpressungen auch be übertragung großer Drehmomente auftreten. Das Gehause 1 der Sicherheitskurbel ist zweckmäßig vollständig mit Schmierfett gefüllt.
  • Aus den Fig. i und 3 ist ersichtlich, daß für den Fall, daß das radial nach innen gebogene Ende 4b der Schraubenfeder 4 infolge momentaner statischer Uberbeanspruchung oder infolge von Materialermüdung wider Erwarten abbrechen und das getriebene Element 3 sich unter dem Lastmoment in den Fig. 2 und 3 im Uhrzeigersinn zu drehen und folglich dessen Mitnehmer 3e versuchen sollte, sich im Uhrzeigersinn radial innerhalb des Bruchstellenstimmels an den Schraubenfederwindungen vorbeizudrehen, die diesem Bruchstellen-Federstummel zugewandte axialradiale Mitnehmerfläche der Mitnehmerschulter 3ea sich an diesen Stummel anlegen und die Schraubenfeder 4 trotz eines solchen, normalerweise nicht zu erwartenden Bruches in der eben beschriebenen Weise weiterwirken würde.
  • Soll diese zusätzliche Sicherheitsvorkehrung auch bei doppeltwirkender Funktion der Sicherheitskurbel getroffen werden, so muß am Mitnehmer 3e des getriebenen Elements 3 im Bereich der achssenkrechten Ebene, in welcher sich das Federende 4a befindet, ebenfalls eine bogenförmige Schulter ähnlich der Schulter 3ea vorgesehen sein Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer Sicherheitskurbel.
  • Das Gehäuse 9 dieser Sicherheitskurbel ist topfförmig und vorzugsweise einstckig mit der zugehörgen Handkurbel 9a. Ein Lagerhals 9b des Gehäuses 9 bildet die Kurbelnabe und ist drehbar auf einen Zapfenhals 13a eines Jetriebenen Elements 13 aufgesetzt, das seinerseits mittels eines Innenvierkants auf einem Außenvierkant Ba einer mittels der Sicherheitskurbel anzutreibenden Winde aufsitzt, deren Gehäuse wieder mit A bezeichnet sei.
  • Ein Sprengring 5 und eine Federhülse 6 sichern die Teile in axialer Richtung.
  • Ein weiterer Zapfenhals 13c des getriebenen Elements 13 ist in einer Bohrung eines Lagerhalses 10 drehbar gelagert, der mit einem Flansch 10a am Windengehäuse A anliegt und durch eine Halteschraube 15 axial und gegen Drehung gesichert ist.
  • Im Gehäuse 9 ist ein sich radial nach innen erstreckender, durch axial-radiale Begrenzungsflächen begrenzter Mitnehmer 9c gebildet, der den Lagerhals 10 übergreift und der mit der das treibende Element darstellenden Kurbelnabe einstückig ist. Am Außenrand eines Flansches 13d des getriebenen Elements 13 ist ein damit einstückiger und sich ebenfalls radial nach innen erstreckender, bogensegmentförmiger Mit nehmer 13b gebildet, der den Lagerhals 10 mit so viel radialem Zwischenraum Ubergreift; daß zwischen seiner zylindrischen, radial inneren Urnfangsfläche und der ebenfalls zylindrischen, radial äußeren Umran6sflSche des Lagerhalses 10 eine Schraubenfeder 14 mit reichlich Spiel Platz hat, deren Federdrahtenden lila und 14b radial nach außen gebogen sind und in zwei Axial-Radialspalte hineinragen, die zwischen den sich axial überlappenden Mitnehmern 9c und 13b umfangsmäßig verbleiben. Die zylindrische, radial innere Umfangsfläche des Mitnehmers 9c hat den gleichen Radius wie die zylindrische, radial innere Umfangsfläche des Mitnehmers 13b des getriebenen Elements 13, Auch die Radien der radial äußerer Umfangsflächen der beiden Mitnehmer 9c und 13b sind gleich groß.
  • Die zylindrische, radial EuBere Umfangsfläche des Lagerhalses 10 stellt eine Bremsfläche dar, an welcher die radial innere Umfangs fläche des Schraubenkörpers der Schraubenfeder 14 in eingebautem Zustand mit stringer Radialpressung anliegt, während zwischen dem zylindrischen Außen umfang des Schraubenkörpers der Schraubenfeder 14 und den zylindrischen, radial inneren Umfangsflchen der beiden Mitnehmer 9c und 13b so viel Radialspiel vorhanden ist, daß die Schraubenfeder 30 weit entspannt werden kann, daß sich die radial innere Zylinderfläche des Schraubenkörpers von der auf der zylindrischen Außenfläche des Lagerhalses 10 gebildeten Bremsfläche lôsen tann.
  • Im Bereich der Federdralltenden 14a und 14b der Schraubenfeder 14 sind auf der zylindrischen Außenfläche des Lagerhalses wiederum Umfangsrillen 10b und 10c angeordnet. Die Federenden 14a und 14b sind so angeordnet, daß sie an den axial-radialen Begrenzungs flächen des bog ens eentförmigen Mitnehmers 13b des getriebenen Elements 13 anliegen.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 4 dargestellten Sicherheitskurbel ist in kinematischer Umkehrung dieselbe, wie sie oben in Verbindung mit der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Sicherheitskurbel beschrieben wurde.
  • Die in Fig. 4 dargestellte Sicherheitskurbel kann an den DIitnehmern 9c bzw. 13b ebenfalls Radialschultern aufweisen, die bei Federbruch die Feder funktion aufrechterhalten. Diese Eadialschultern erstrecken sich dann sinngemäß radial nach innen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Sicherheitkurbe 1 für handgetriebene Elebezeuge, mit einer vorzugsweise mit dem Kurbelarm einstückigen Kurbelnabe als treibendes Element, einem in der Kurbelnabe gelagerten, über eine Vielkant--teckverbindurlK mit der treibenden Welle des Hebezeugs verbindbaren getriebenen Element, welches mit Drehwinkelspiel mit dem treibenden Element gekuppelt ist, einem sich am IIebezeuggehäuse abstützenden Bremsgesperre, welches eine lastmomentbedingte Drehung des getriebenen Elements verhindert und dessen Drehung durch die Kurbel entgegen dem Lastmoment zuläßt, und einem zumindestens einen Teil dieser Bauteile abdeckenden, im Kurbelnabenbereich angeordneten Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgesperre ein doppeltwirkendes Schraubenfedergesperre ist, dessen Schraubenfeder (4; 14) unter geringer Vorspannung mit querschnittsmäßig gerundeten Windungs-Anlageflächen an einer koaxialen zylindrischen Gegenfläche (le) eines drehfest am liebezeuggehäuse (A) verankerten Bauteils (1; 10) anliegt, wobei die radial abgebogenen Schraubenfederenden ('pa, 4b; 14a; 14b) gesperrerichtig an entsprechenden Radialflächen eines koaxial-bogenfdrmigen, axial in Richtung zum treibenden Element (2; 9) vorstehenden Mitnehmers (3e; 13b) des Oetriebenen Elements (3; 13) anliegen, welch letzterer (3e; 13b) mit dem genannten Drehwinkelspiel (z.B. 7, 8) mit einem ähnlich gestalteten, entgegengesetzt gerichteten Mitnenner (2d; 9c) der Kurbelnabe (2; 9) zusammenwirkt, und wobei die genannte zylindrische Gegenfläche jeweils im Bereich der Schraubenfederenden Umfangsrillen (lea; leb; 10b, lOc) aufweist, in welche die den abgeboganen Schraubenfederenden (4a, 4b; 14a, 14b) nächstgelegenen Federbereicha hineinragen.
  2. 2. Sicherheitskurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit radial äußeren An.lageflächen dç!» Brem3gesperrefederwindungen zusammenwirkende zylindrisch3 Gegenfläche die innenfläche (le) des ringförmigen Gehäuses (1) ist, in welchem sowohl die Kurbelnabe (2a) als auch das getriebene Element (3) gelagert sind und welches das .Schraubenfedergesperre (4, 2d, e) und die Mitnehmer (2d, 3e) des treibenden (2) und des getriebenen Elements (3) fettdicht abdeckt (Fig. 1 bis 3).
  3. 3. Sicherheitskurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit radial inneren Anlageflächen der Brems sperrefe derwindungen zusammenwirkende zylindrische Gegenfläche die Außenfläche eines mit einem Radialflansch (lOa) am HebezeuggehEuse (A) drehfest verankerten, das von der treibenden Welle (B) des Hebezeugs koaxial durchdrungene getriebene Element (13) der Sicherheitskurbel lagernden Lagerhalses (10) ist und daß die auf dem getriebenen Element (13) gelagerte Kurbelnabe (9) vorzugsweise einstuckig mit dem Mitnehmer (9c) des treibenden Elements (9) und einem das Schraubenfedergesperre (14, 9c, 13b) und den Mitnehmer (13b) des getriebenen Elements (13) abdeckenden Gehäuse (9) verbunden ist, das fettdicht an den Radialflansch (10a) des Lagerhalses (10) anschließt (Fig. 4).
  4. 4. Sicherheitskurbel nach einem der AnsprUche t b4s 3 dadurch gekennzeichnet, daß zumindestens im Bereich eines (4b) der Federenden (4a, 4b) der Gesperreschraubenfeder (4) an dem Mitnehmer (3e) des getriebenen Elements (3) ein Radialanschlag (3ea) vorgesehen ist, an welchen bei Bruch des radial abgebogenen Felerendes (4b) der diesem zugeordnete Federwindungsstumpf anschlagen kann (Fig. 1 bis 3).
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